Zimt (Cinnamon)

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zimt
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Zimtstangen aus der inneren Rinde

Der immergrüne Zimt-Baum hat dichtes Laubwerk und wird bis zu zwölf Meter hoch. Er gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und stammt aus Indien und Sri Lanka. Da er viel Wasser benötigt, wird er in vielen tropischen Gegenden angebaut. Mit ledrigen, ovalen Blättern und Früchten, die Eicheln ähneln, strömt der Zimt-Baum einen Geruch von Gewürznelken aus.

Die äußere Korkschicht des Stammes muss zunächst entfernt werden. Die bei uns bekannten Zimtstangen werden aus der inneren Rinde jüngerer Zweige und Äste hergestellt, indem sie in mehreren Schichten gewickelt und getrocknet werden. Die aromatischen Zimtstangen sind reich an ätherischen Ölen.

Gewürz und Naturheilmittel

Wussten Sie, dass Zimt eine großartige gesundheitliche Wirkung auf den menschlichen Organismus hat? Zimt wird schon seit Jahrtausenden als Gewürz, aber auch als Naturheilmittel verwendet.
Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu der gesundheitsfördernden Wirkung von Zimt gibt es allerdings erst seit ein paar Jahren. Dabei wirken sich gleich mehrere hundert Substanzen in dem Gewürz positiv auf unsere Gesundheit aus.

Blutzucker positiv beeinflussen

So hat eine wissenschaftliche Studie von PHD Almam Khan gezeigt, dass sich die tägliche Einnahme von Zimt positiv auf die Blutzuckerwerte sowie auf verschiedene Fettwerte, wie Triglyceride und Cholesterin, auswirken kann.
Dies führen Experten darauf zurück, dass Zimt die Empfindlichkeit des Insulinrezeptors steigert, wodurch das ohnehin vorhandene körpereigene Insulin seine Wirkung wieder besser entfalten kann.

Zimt bei Diabetes Typ II

Zimt kann die Blutzucker-Werte senken und den Blutzuckerstoffwechsel (Glukosestoffwechsel) verbessern.

Immer mehr Fachleute raten daher zu einer zusätzlichen Einnahme von Zimt-Präparaten bei Diabetes Typ II, da Zimt das Leben mit Diabetes wesentlich erleichtern kann.

Es gibt sogar Untersuchungen, die beweisen wollen, dass neben den Blutzuckerwerten auch die Cholesterinwerte sinken.

Zimt schützt gegen Antioxidantien

Im Zimt wurden außerdem Substanzen gefunden, die antioxidativ, entzündungshemmend und nervenschützend wirken. Freie Radikale sind maßgeblich an der Entstehung verschiedenster Erkrankungen beteiligt. Sie greifen unsere Zellen an und zerstören sie. Je mehr Zellen im Körper geschädigt werden, umso schlechter geht es uns. Krankheiten entstehen. Die Schäden, die freie Radikale verursachen, können auch zu Entartungen der Zellen führen. Der Grundstein für die Entstehung von Krebs ist gelegt. Antioxidantien, wie sie in Zimt enthalten sind, können die Zellen vor freien Radikalen schützen.

Unterstützt die „guten“ Bakterien im Verdauungstrakt

Zimt enthält ätherisches Öl mit Zimtaldehyd, Eugenol, Phenolcarbonsäuren sowie Gerbstoffe und Cumarine. Zusammen wirken diese Inhaltsstoffe gegen Bakterien und Pilze und steigern die Beweglichkeit (Motilität) des Darmes.

Bei Problemen mit der Verdauung können Sie sich Zimt-Tee zubereiten. Aber auch ätherisches Zimt-Öl und Nahrungsergänzungen wie Zimtkapseln sind im Handel erhältlich.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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