Wasserdost
(Eupatorium cannabinum)

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wasserdorst
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Seit Antike als Heilkraut bekannt

Wasserdost (Eupatorium), auch Wasserhanf oder Kunigundenkraut genannt, gehört zur Pflanzengattung der Korbblütler (Asteraceae). Es existieren auf der Welt über 40 Arten der krautigen Pflanze, die bis zu drei Meter hoch werden kann. Als Heilmittel gelten der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum), der Durchwachsene Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) und der Purpurrote Wasserdost (Eupatorium purpureum). Wasserdost schätzt feuchte, halbschattige Plätze. Als Heilkraut soll Wasserdost die Immunabwehr fördern. Griechische Ärzte des Altertums haben Wasserdost bei Durchfall und gegen Leberleiden angewendet. Die Indianer Nordamerikas schätzten das Kraut als Heilmittel gegen Fieber und Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.

Verwendet wird das ganze Kraut

Die Blätter des Gewöhnlichen Wasserdost regt die Produktion von Gallensäure an, ist harntreibend und leberwirksam. Bei Ödemen wurde auf die harntreibende Wirkung gesetzt. Wurzel- und Krautdroge wurden nicht nur gegen Leberleiden verwendet, traditionell fand das Heilkraut auch gegen Fieber und Rheuma Anwendung. Als Salbe verarbeitet sollte Wasserdost gegen Geschwüre und Quetschungen helfen.

Als unspezifisches Immunstimulans wird Wasserdost heute in der Naturheilkunde eingesetzt gegen Erkältungskrankheiten. In der Homöopathie wird gerne das frische, blühende Kraut unter der Bezeichnung Eupatorium cannabinum HAB verwendt.

Inhaltsstoffe von Wasserdost

Die krautige Pflanze enthält ätherisches Öl, Bitterstoffe, Eupatorin, Gerbstoffe, Harz und Pyrrolizidinalkaloide.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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