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Das kann die Bananenschale für Ihre Gesundheit tun!

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In den Müll oder für Gesundheit und Schönheit einsetzen? – Die Schale der Banane ist zu schade zum wegwerfen.
Hier 6 einfache und wirkungsvolle Hausmittel bei Beschwerden mit der Haut:

  1. Warzen natürlich behandeln
    Ein kleines Stückchen aus der Bananenschale schneiden. Darauf achten, dass es größer ist, als die Warze. Mithilfe eines Pflasters auf die Warze kleben und den ganzen Tag wirken lassen. Die Oberfläche der Warze wird so weich, dass Sie sie mit minimalem Kraftaufwand stückweise abschaben können. Mehrere Tage wiederholen.
  1. Schuppenflechte mildern
    Das Innere der Bananenschale mit einem Löffel abschaben und bei Schuppenflechte auf die betroffenen Zone auftragen. Hautrötungen am Anfang sind nicht selten, aber ungefährlich. Bei regelmäßiger Anwendung ist nach einigen Tagen eine Verbesserung bemerkbar.
  1. Quetschungen und blaue Flecken

Die Bananenschale in die gewünschte Größe schneiden und auf dem blauen Fleck befestigen. Je nach Schwere der Verletzung Anwendung wiederholen.

  1. Splitter und Spreißel ziehen
    Kleine Holzsplitter oder Kaktus-Stacheln, die in der Haut stecken bleiben sind oft zu winzig, um den Spreißel mit der Pinzette greifen zu können. Die Enzyme der Bananenschale helfen, den Fremdkörper auszustoßen.
  1. Akne bekämpfen
    Der hohe Anteil an Nährstoffen kann bei Akne die Bananenschale zu einem guten Begleiter machen. Die hautpflegenden Enzyme werden vor dem Zubettgehen mit einer Bananenschale einfach ins Gesicht gerieben. Erst am nächsten Morgen die Reste abgewaschen. Bei unreiner Haut reicht eine wöchentliche Gesichtsmaske.
  1. Juckreiz und Hautreizungen abmildern
    Mücken- oder Ameisenstiche können mit Bananenschale ebenso behandelt werden, wie kleine Schürfwunden oder Reizungen durch Brennnesseln. Nach einigen Minuten wird die Linderung zu spüren sein.

Und hier 3 Schönheits-Tipps mit Bananenschalen:

  1. Weißere Zähne
    Zwei Wochen lang die Zähne mit der Innenseite der Bananenschale einreiben. Die Mineralien Kalium, Magnesium und Mangan in der Schale werden von den Zähnen absorbiert und sorgen dafür, dass sie weißer werden.
  2. Falten mildern
    Der große Anteil an Kalium, Eisen, Magnesium und Vitamin A, B und E ist eine Wohltat für die Haut. Besonders bei Stirnfalten hat es sich bewährt, die Schale zu zerkleinern und auf die Haut zu legen und einwirken zu lassen.
  3. Pflegende Haarkur
    Die Bananenschale im Mixer mit etwas Wasser pürieren und als Haarmaske aufgetragen. 30 Minuten einwirken lassen und danach ausspülen. Danach das Haar wie gewöhnlich waschen.
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Gesunde Zahnpasta für wenig Geld

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Anforderungen

Die Anforderungen an eine gesunde Zahnpasta liegen auf der Hand: Eine Zahnpasta für Zähne und Zahnfleisch, die Bakterien und andere Mikroben wegbürstet und die Zähne leicht poliert. Dabei sollte die Zahnpasta den Mund nicht mit Toxinen säuern, das Gewebe nicht schädigen und kein Kalzium aus den Zähnen bleichen.

Zuviel Chemie

Handelsübliche Zahnpasta aus den Drogerie-Regalen hat viel zu oft nur den Anschein gesund zu sein. In Wirklichkeit sind viele unnötige und sogar schädigende Chemikalien enthalten. Achten Sie darauf, dass Ihre Zahnpasta folgende Stoffe NICHT enthält:

  • Diethanolamin
  • Propylenglykol
  • Fluorid
  • Aspartam
  • Saccharin
  • Natriumlarylsulfat
  • Triclosan
  • Glycerin
  • Sorbitol
  • Mikrokügelchen

Lässt man die Chemikalien weg, dann ist es gar nicht so schwer eigene, gesunde Zahnpasta selbst herzustellen. Sie sparen Geld dabei und haben das gute Gefühl, Ihren Zähnen das Leben zu verlängern. Es folgen drei Rezepte für eine gesunde Mundgesundheit.

Einfaches Zahnputz-Mittel

Zutaten:

  • 1 Teelöffel Backnatron
  • ½ Teelöffel nicht raffiniertes, feingemahlenes Meersalz
  • Nach Belieben ätherisches Öl (Pfefferminz- oder Zimtöl) zugeben

Die Zutaten werden vermischt und auf die Zahnbürste gegeben.
Reicht für die täglichen 3x Zähneputzen.

Selbstgemachte Erdpaste

Zutaten:

  • 4 Esslöffel Bentonit
  • Destilliertes Wasser
  • 5 Tropfen Teebaumöl
  • 10 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl
  • 5 Tropfen flüssige Stevia
  • 2 Esslöffel nicht raffiniertes Meersalz

Bentonit mit zwei Esslöffeln destilliertes Wasser in einer Glasschüssel glattrühren. Da Bentonit nicht mit Metall in Berührung kommen sollte, verwenden Sie bitte dazu einen Löffel aus Kunststoff, Glas oder Holz. Teebaumöl und Pfefferminzöl hinzugeben. Das flüssige Stevia und das Meersalz gut einrühren. Geben Sie jetzt so lange destilliertes Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
In einem gut verschlossenen Deckelglas können Sie Ihre Erdpaste vor dem Austrocknen bewahren.

Remiralisierende und weißmachende Zahnpasta

Zutaten:

  • 5 Teile Kalzium-Magnesium-Pulver
  • 1 Teil nicht raffiniertes, fein gemahlenes Meersalz
  • 2 Teile Backnatron
  • 2-5 Teile Kokosöl, je nach gewünschter Konsistenz
  • Optional: ätherische Öle wie Minze, Zimt, Teebaum, Pfefferminze oder Orange
  • Optional zum Süßen: Stevia (nach Geschmack)

In einer Schüssel mischen Sie Kalzium, Salz und Backnatron. Das Kokosöl in kleinen Portionen dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Jetzt dürfen Sie ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben ätherisches Öl und/oder Stevia dazu geben.
Lagern Sie Ihre Zahnpasta in einem kleinen Glasgefäß. Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch werden so auf natürliche Weise gesund gehalten.

Wasserstoffperoxid

Die Zutat Wasserstoffperoxid sorgt für einen weiß-machenden Effekt in Ihrer Zahnpasta. Oft wird er auch bei Rezepten für selbstgemachte Zahnpasta angegeben.
Wir raten Ihnen davon ab, es zu benutzen, weil es das Zahnfleisch reizt und bei empfindlichem oder entzündetem Zahnfleisch nicht sinnvoll ist. Wenn Sie es dennoch benutzen möchten, so achten Sie bitte darauf, dass Sie Zahnpasta mit Wasserstoffperoxid nicht verschlucken.

Quellen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Amalgam
– Auswirkungen auf die Gesundheit

amalgam
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Zeitbombe Zahnfüllung

Seit rund 150 Jahren wird Amalgam oft und gerne für Zahnfüllungen verwendet. Es ist günstig, lässt sich gut erarbeiten und bleibt lange stabil. Amalgam besteht zur Hälfte aus dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink, Palladium und weiteren Schwermetallen.
Aus den Amalgam-Zahnfüllungen wird ständig Quecksilber in Kleinstmengen freigesetzt und vom Organismus aufgenommen und eingelagert.

Bewusstmachung

Bei acht Zahnfüllungen kann die tägliche Menge von Quecksilberaufnahme im Organismus schon mal 15 bis 20 Mikrogramm ausmachen. Aus der Nahrung werden nochmals durchschnittlich bis zu 2 Mikrogramm täglich aufgenommen.

Lipophiles Gift

Da Quecksilber fettlöslich ist, kann es von den Schleimhäuten im Mund absorbiert werden. Ebenso kann es die Zellmembranen überschreiten und sich Gehirn ablagern.
Bei vielen Krankheiten mit ungeklärten Ursachen, insbesondere bei Autoimmun-Erkrankungen und Depressionen, kann es der Fall sein, dass der Auslöser vielleicht in Quecksilberdepots liegt. Das liegt daran, dass Quecksilber sich mit körpereigenen Proteinen verbinden kann. Diese Verbindungen werden vom Immunsystem nicht mehr als körpereigen erkannt und eine ständige Immunabwehrreaktion wird ausgelöst.

Das kann helfen

Amalgam-Zahnfüllungen sollten sukzessive vom Zahnarzt aus dem Mund entfernt werden, um eine chronische Quecksilbervergiftung zu vermeiden. Verglichen mit den Folgekosten bei schwerwiegenden Erkrankungen durch Quecksilber erscheinen die Kosten dafür vergleichsweise gering.

Natürliche Entgiftung

Eiweißreiche Kost wird flankierend zur Entgiftungsmaßnahme empfohlen. Die Aminosäuren der Proteine können Schwermetalle binden, die dann ausgeschieden werden können.
Wasser ist die Basis für Entgiftungsprozesse, da es die Nieren entlasten kann und beim Ausspülen der gebundenen Giftstoffe dient.

Mineralstoffe können eine sehr wichtige Funktion bei einer Entgiftung einnehmen. Da der Organismus diese ständig benötigt, können sich Schwermetalle an ihre Stelle setzen. Sind aber alle Mineralien ausreichend vorhanden, können sie die Anlagerung von Schwermetallen erschweren. Der Abtransport der Giftstoffe bei der Zellosmose wird durch Elektrolyte wie Kalium, Natrium, Kalzium und Magnesium zusätzlich erleichtert.

Fettsäuren, sogenannte Lipide, aus denen das zentrale Nervensystem zu 80 Prozent besteht, müssen immer wieder erneuert werden. Da Schwermetalle wie Quecksilber fettlöslich sind, haben sie es leicht, sich im Gehirn einzulagern, wenn nicht genügend Fettsäuren vorhanden sind. Ungesättigte Fettsäuren sind daher eine gute Grundlage vor Vorbeugung gegen Schwermetall-Depots in Nervenzellen, aus denen man sie nur noch schwer herauskriegt.

Heilkräuter

Als Naturheilmittel gilt die Mikroalge Chlorella mit einem extrem hohen Chlorophyllgehalt. Sie besitzt die Fähigkeit, Schwermetalle und toxische Stoffe zu binden wie Quecksilber und Palladium aus Amalgam-Füllungen, sowie Cadmium, Nickel, Blei und Platin.

Auf den Ausleitungsvorgang können Algen, Bärlauch, Knoblauch und Koriander positiven Einfluss nehmen. Knoblauch – und drei Mal stärker der Bärlauch – sind wirksam in Bezug auf Schwermetalle durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen, die beispielsweise Quecksilber binden.

DMPS

DMPS ist die Kurzform von Dimercaptopropansulfonsäure, einem Antidot bei Vergiftungen, das für die Chelat-Therapie angewendet wird. Der Wirkstoff bildet mit den Schwermetallen stabile Chelat-Komplexe, die ausgeschieden werden und so ein Einlagern der toxischen Stoffe verhindert. DMPS wird nur angewendet bei schwerwiegenden Vergiftungen mit Blei, Arsen, Quecksilber, Gold, Bismut, Antimon und Chrom. Es wirkt schnell, belastet jedoch die Nieren als Ausscheideorgan stark.

DMPS ist wasserlöslich und kann daher auch intravenös gespritzt werden. Es kann eingesetzt werden, um zu testen, ob Schwermetallbelastung eines Patienten vorliegen, zum Beispiel aus Zahnfüllungen oder Implantaten. Dazu wird DMPS gespritzt und der Urin vor und nach der Medikamentengabe untersucht. Diese Untersuchungsmethode ist jedoch risikobehaftet, denn es ist möglich, dass eine Umverteilung von vorher in Depots abgelagerten Schwermetallen durch die Mobilisierung in Gang gesetzt wird.

Nicht sinnvoll ist DMPS bei Vergiftungen mit Eisen, Selen, Thallium oder Cadmium.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

 

Silicium

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silicium

Spurenelement für Haar und Nägel

Silicium (umgangssprachlich Silizium) ist ein klassisches Halbmetall mit dem chemischen Symbol Si. Der Name leitet sich ab von lat. silicia, Kieselsäure, oder lat. Silex, Kieselstein. Für den Menschen ist Silicium ein unverzichtbares Spurelelement.

In der Natur

Rund 15 Massenprozent der Erde bestehen aus Silicium, es ist das zweithäufigste Element der Erdkruste. Sand besteht hauptsächlich aus Siliciumdioxid. Quarz besteht zu 100 Prozent aus Siliciumdioxid. In manchen Pflanzen werden siliciumdioxidhaltige Strukturen zur Stabilisierung aufgebaut, beispielsweise in Schwämmen ist dies der Fall, in Kieselalgen, im Schachtelhalm oder im Bambus.

Elementares Silicium ist für den menschlichen Organismus ungiftig. Interessant ist für die menschliche Gesundheit die gebundene Form des Siliciums.

Wirkung

Der Körper enthält bis zu 20 Prozent Silicium. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil ab. Silicium ist an der Bildung von Kollagen und Elastin beteiligt. Das eine besitzt Wichtigkeit für Knochenbildung und Knochendichte, das andere hält das Bindegewebe elastisch. Beides, Festigkeit und Elastizität ist notwendig um im Gewebe eine gleichmäßige Nächstoffversorgung sicherzustellen und auch die Entsorgung der Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel zu bewerkstelligen.

Die Blutgefäße sind in besonderem Maße davon abhängig, Festigkeit und Elastizität in den Gefäßwänden zu besitzen, um eine funktionieren Durchblutung zu bewerkstelligen. Beeinträchtigungen sind Faktoren für ein Risiko für Ateriosklerose, Bluthochdruck und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Besonders interessant ist Silicium als feuchtigkeitsbindender Stoff, der das 300-fach seines Eigengewichts in Wasser binden kann. Das Spurenelement verbessert die Speicherung von Kalzium in den Knochen.

Kieselerde

Es werden verschiedentlich Kieselerde oder Silicia terra angeboten zur Festigung der Nägel, des Bindegewebes, für schöne Haut und gesunde Knochen. Das enthaltene Kieselsäureanhydrid (Silberdioxid) konnte bisher seinen Nutzen wissenschaftlich nicht nachweisen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Papain (Papaya)

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Power mit Papaya

Papain (auch Papayotin oder Papyacin) ist ein Enzym, das seinen Namen trägt, weil es in relativ hoher Konzentration in der Schale und dem Kern der Papaya vorliegt. Es gehört zur Gruppe der Cysteinproteasen. Die Aminosäuresequenz von Papain wurde 1968 komplett entschlüsselt.

Durch seine eiweißspaltenden Eigenschaften findet es Verwendung in der Lebensmittelindustrie als Zartmacher für Fleisch und gegen die Trübung von Bier. Das so behandelte Bier entspricht dann allerdings nicht mehr dem deutschen Reinheitsgebot.

Enzyme aus der Tropenfrucht

Das Enzym dient der Verstoffwechslung von komplexen Proteinen. Die Eiweiße werden zersetzt um entweder vom Körper aufgenommen zu werden oder ausgeschieden werden zu können. Dieser Verdauungsvorgang findet im Magen-Darm-Trakt statt. Durch die Aufspaltung von Eiweißen wird Papain auch eine positive Wirkung auf die Blutgefäße nachgesagt.

Alternativmedizin

In der Alternativmedizin gilt Papain als Heilmittel bei offenem Bein im Anfangsstadium sowie vorbeugend gegen Thrombosegefahr. Möglicherweise besitzt es auch eine aufhellende Wirkung auf die Zähne.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Korallenkalzium (Sango Koralle)

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Mineralstoffkomplex aus dem Meer

Die Sango Koralle besteht aus einem Mineralstoffkomplex, der Calcium, Magnesium und weitere rund 70 Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Das Nahrungsergänzungsmittel wird aus fossilierten Korallen eines versteinerten Korallenriffs im japanischen Okinawa gewonnen und enthält im Wesentlichen Calciumcarbonat (Kalk). Nicht das bestehende Riff wird abgebaut, sondern Korallensandkörner, die durch Erosion entstanden sind. Die Entnahme unterliegt staatlicher Aufsicht.

Die Anbieter von Sango Koralle legen meist darauf Wert, dass es sich um basische Stoffe handelt, die im Säure-Basen-Haushalt Bedeutung haben.

Calcium und Magnesium

Ein Verhältnis von Calcium (umgangssprachlich Kalzium) und Magnesium von 2:1 hat sich grundsätzlich als günstig für Blutkreislauf und den Herzrhythmus erwiesen. Calcium und Magnesium können beide gesundheitsförderliche Eigenschaften für den menschlichen Organismus haben. In Korallencalcium sind beide Mineralstoffe enthalten. Für Sango Koralle wird wiederum ein Verhältnis von 2:1 der Inhaltsstoffe Calcium zu Kalium durch Anbieter als positive Eigenschaft herausgestellt.

Inhaltsstoffe von Korallencalcium

Das Pulver der fossilierten Sango Koralle enthält Calcium, Magnesium, Silicon, Natrium, Schwefel, Phosphor, Chrom, Eisen, Mangan, Strontium, Kalium, Kupfer, Zink.

Stabile Knochen, feste Zähne

Tatsächlich ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper. Calciumphosphat (Hydroxylapatit) ist eine calciumreiche Verbindung und mit 99 Prozent der Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen beim Menschen. Die Knochen fungieren gleichzeitig als Calciumspeicher. Bei Calciummangel kann ein Teil davon aus dem Knochen gelöst und für andere Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Osteoporose (Knochenschwund) ist eine häufige Alterserscheinung, die mit der Abnahme von Knochendichte durch zu raschen Abbau von Knochensubstanz einhergeht.

Jedes Jahr werden etwa 20 Prozent des Knochencalciums beim erwachsenen Menschen ersetzt. Knochenzellen werden neu gebildet und alte Knochenzellen sterben ab. Bei dem Vorgang wirken vor allem Phosphor und Calcium zusammen für eine gesunde Neubildung. Reguliert wird die Calciumfreisetzung aus den Knochen und der Neuaufbau durch das Parathormon aus der Nebenschilddrüse.

Vielfältige Funktionen von Calcium

Calcium-Ionen spielen eine Rolle bei der Signaltransduction in Zellen für die Erregung von Muskel- und Nervenzellen. Erst durch Calcium-Ionen kann ein Muskel kontrahiert werden. Calcium ist an der Aktivierung wichtiger Hormone und Enzyme beteiligt, an der Zellteilung und am Glykogen-Stoffwechsel.

Für ein starkes Herz

Im Blut ist ein permanenter Calciumspiegel von 2,1 bis 2,6 mmol/Liter vorhanden. Die Hormone Calcitriol, Calcitonin und Parathormon kontrollieren den Calciumspiegel im Blutplasma ständig. An der Blutgerinnung sowie an der Festigung von Zellmembranen ist Calcium unmittelbar beteiligt. Der Mineralstoff hat einen positiven Einfluss auf den Bluthochdruck. Damit stärkt Calcium das Herz und ist für den Stoffwechsel äußerst relevant.

Energiestoffwechsel

Calcium hilft bei der Kontrolle des Energiestoffwechsels. Wachstum und Entwicklung von Darmzellen werden unterstützt und damit des Verdauungsapperats.

Calciumbedarf

Kleine Kinder und ältere Menschen haben einen besonders hohen Bedarf an Calcium, das für die Bildung der Hartgewebe im Körper zuständig ist. Der Normalbedarf liegt etwa bei 800 Milligramm, der erhöhte Bedarf bei 1.000 Milligramm täglich. Der Calciumbedarf muss über die Nahrungsmittel gedeckt werden. Milch, Milchprodukten wie Buttermilch, Käse und Quark sind gute Calcium-Lieferanten. Es kann auch in harten Trinkwasser enthalten sein sowie in einigen Gemüsesorten, Eiern, Sesam und Kokosflocken. Etwa 1.000 Milligramm Calcium sind jeweils enthalten in folgenden Nahrungsmittelmengen:

Magnesium

Magnesium hat beruhigende Eigenschaften und wirkt im Nervensystem. Es unterstützt die Muskelentspannung und die Produktion von fettabbauenden Enzymen. Insgesamt rund 300 Enzyme werden durch Magnesium aktiviert. Für die Leistungsfähigkeit von Muskulatur und insbesondere des Herzmuskels ist der Mineralstoff notwendig.

Magnesiumbedarf

Gute Magnesiumlieferanten sind Fleisch, Nüsse und Samen sowie Vollkornprodukte und Gemüse wie Spinat. Auch Kakao enthält Magnesium, besonders die dunkle und zartbittere Schokolade ist als Magnesiumsspender empfehlenswert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Calcium (Kalzium)

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Große Reichweite im Organismus

Calcium oder Kalzium ist ein Erdalkalimetall und steht in der zweiten Hauptgruppe des Periodensystems. Ihm ist das chemische Symbol Ca und die Ordnungszahl 20 zugeordnet. Auf der Erde kommt Calcium ausschließlich chemisch gebunden in Mineralien vor wie Kalkstein, Marmor, Kreide und Gips. Sein Name leitet sich ab von lat. calx, Kalkstein, Kreide.

Kein anderer Mineralstoff ist so stark im Körper vertreten

Tatsächlich ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper.

Stabile Knochen, feste Zähne

Calciumphosphat (Hydroxylapatit) ist eine calciumreiche Verbindung und mit 99 Prozent der Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen beim Menschen. Die Knochen fungieren gleichzeitig als Calciumspeicher. Bei Calciummangel kann ein Teil davon aus dem Knochen gelöst und für andere Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Osteoporose (Knochenschwund) ist eine häufige Alterserscheinung, die mit der Abnahme von Knochendichte durch zu raschen Abbau von Knochensubstanz einhergeht.

Jedes Jahr werden etwa 20 Prozent des Knochencalciums beim erwachsenen Menschen ersetzt. Knochenzellen werden neu gebildet und alte Knochenzellen sterben ab. Bei dem Vorgang wirken vor allem Phosphor und Calcium zusammen für eine gesunde Neubildung. Reguliert wird die Calciumfreisetzung aus den Knochen und der Neuaufbau durch das Parathormon aus der Nebenschilddrüse.

Vielfältige Funktionen

Calcium-Ionen spielen eine Rolle bei der Signaltransduction in Zellen für die Erregung von Muskel- und Nervenzellen. Erst durch Calcium-Ionen kann ein Muskel kontrahiert werden. Calcium ist an der Aktivierung wichtiger Hormone und Enzyme beteiligt, an der Zellteilung und am Glykogen-Stoffwechsel.

Für ein starkes Herz

Im Blut ist ein permanenter Calciumspiegel von 2,1 bis 2,6 mmol/Liter vorhanden. Die Hormone Calcitriol, Calcitonin und Parathormon kontrollieren den Calciumspiegel im Blutplasma ständig. An der Blutgerinnung sowie an der Festigung von Zellmembranen ist Calcium unmittelbar beteiligt. Der Mineralstoff hat einen positiven Einfluss auf den Bluthochdruck. Damit stärkt Calcium das Herz und ist für den Stoffwechsel äußerst relevant.

Calcium und Magnesium

Ein Verhältnis von Calcium und Magnesium von 2:1 hat sich als günstig für Blutkreislauf und den Herzrhythmus erwiesen.

Energiestoffwechsel

Calcium hilft bei der Kontrolle des Energiestoffwechsels. Wachstum und Entwicklung von Darmzellen werden unterstützt und damit des Verdauungsapperats.

Calciumbedarf

Kleine Kinder und ältere Menschen haben einen besonders hohen Bedarf an Calcium, das für die Bildung der Hartgewebe im Körper zuständig ist. Der Normalbedarf liegt etwa bei 800 Milligramm, der erhöhte Bedarf bei 1.000 Milligramm täglich. Der Calciumbedarf muss über die Nahrungsmittel gedeckt werden. Milch, Milchprodukten wie Buttermilch, Käse und Quark sind gute Calcium-Lieferanten. Es kann auch in harten Trinkwasser enthalten sein sowie in einigen Gemüsesorten, Eiern, Sesam und Kokosflocken. Etwa 1.000 Milligramm Calcium sind jeweils enthalten in folgenden Nahrungsmittelmengen:

  • 1.000 g körniger Hüttenfrischkäse
  • 700 g Joghurt
  • 200 g Kerbel
  • 800 g Milch
  • 300 g Mozzarellakäse
  • 100 g Parmesankäse

Um das Calcium aufnehmen zu können, benötigt der Körper wiederum Vitamin D. Die Vitaminzufuhr erfolgt über Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Bananen, Aprikosen und Trockenobst.

Bewegung kann die Aufnahme von Calcium im Körper positiv beeinflussen. Calcium wird überwiegend im Dünndarm resorbiert. Kaffee und Alkohol können die Aufnahme reduzieren. Das gilt auch für die in einigen Lebensmitteln wie Kakao, Mangold, Spinat oder Rhabarber, die Oxalsäure enthalten.

Überschüssiges Calcium wird vom Körper über den Stuhl ausgeschieden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.