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Wassermelone: Kerne nicht wegwerfen

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Kernlose Melonen?

Es ist eigentlich ein Skandal, dass Wassermelonen die Kerne weggezüchtet werden. Denn genau in den Kernen stecken viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe drin. Der Verzehr der Kerne kann daher viele gute Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Zum Wegwerfen eindeutig zu schade!

Wertvolle Inhaltsstoffe

Melonenkerne haben mit ihren vielen Ballaststoffen eine positive Wirkung auf die Verdauung. Ebenso können sie für eine gesunde Darmflora sorgen. Die in den Kernen enthaltene Aminosäure Citrullin fungiert als Antioxidant. Citrullin sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern und die Durchblutung gefördert wird. Ideal für Herz, Kreislauf und das Gedächtnis. Viele Vitamine und Spurenelemente in den Kernen (Magnesium, Vitamin A, B, C und Eisen) tragen dazu bei die gesamten Körperfunktionen gesund zu erhalten und zu optimieren.

Vorbereitung

  • 1 Handvoll Wassermelonen-Kerne
  • Im Backofen (Alternativ: Pfanne) erhitzen
  • Sobald ein süßlicher Geruch aufsteigt sind die Kerne vollkommen getrocknet
  • Die getrockneten Kerne mit einem Mörser zermahlen

Dieses gesunde Melonenkern-Pulver ist die Grundlage von 2 Rezepten!

Melonenkern-Tee

  • 4 Teelöffel frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • In ungefähr 2 Liter kochendes Wasser geben
  • Ungefähr 15 Minuten köcheln lassen

Dieser Tee ist nicht nur lecker. Er ist auch sehr gesund, da auf diese Weise wirklich alle guten Wirkstoffe aktiviert werden. Auch gekühlt ein erfrischendes Getränk!

Milchshake aus Melonen-Kernen
  • 1 Teil frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • 10 Teile warme oder kalte Milch (Verhältnis 1:10)
  • Gut verrühren

Bei Verdauungsbeschwerden und Nierenproblemen ist dieser Milchshake sehr geeignet. Wassermelonen wirken als  ein gutes Diuretikum und unterstützen die Nierenfunktion. Die Inhaltsstoffe werden durch die Milch langsam aufgenommen, so dass der Körper über einen längeren Zeitraum gleichmäßig versorgt wird.

Tipp

Auch die Schale der Wassermelone hat viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe. Die Schale zu essen klingt ungewöhnlich, kann aber sehr hilfreich sein. weiterlesen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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12 antürliche Antibiotika

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Chemie versus Natur

Es ist eine Tatsache, dass die Gesundheitsindustrie zu viele Antibiotika verschreibt. Übertriebener Antibiotika-Konsum führt jedoch bekanntermaßen zu zahlreichen Schwierigkeiten. Ganze Stämme von Bakterien können Resistenzen aufbauen – und multiresistente Erreger sind nur schwer abzutöten.

12 natürliche Antibiotika

Wir stellen Ihnen 12 Nahrungsmittel und Kräuter vor, die unsere Vorfahren tagtäglich vor Infektionen und Krankheiten schützten. Diese „Antibiotika aus der Natur“ werden von ganzheitlichen Heilern in aller Welt eingesetzt:

1. Oregano
Das bekannte italienische Küchen-Gewürz Oregano wirkt antibakteriell. (Außerdem unterstützt Oregano die Verdauung und die Gewichtsabnahme.)

2. Oregano-Öl Carvacrol
Das in Oregano enthaltene Öl „Carvacrol“ bekämpft ebenfalls Bakterien. Bei Infektionen ist Oregano-Öl deshalb ein gutes Naturheilmittel.

3. Roher Apfelessig
Apfelessig entfaltet seine antibiotische und antiseptische Wirkung nur bei täglicher Anwendung. Auf natürliche Weise wird der Körper durch den rohen Apfelessig alkalisiert. (Außerdem wirkt Apfelessig Arteriosklerose entgegen und senkt das Krebsrisiko.)

4. Grapefruitkernextrakt
Der Extrakt aus Grapefruitkernen wirkt antibakteriell und kann nicht nur effektiv gegen Viren und Bakterien eingesetzt werden, sondern gegen Pilz- und Parasitenstämme. Grapefruitkernextrakt ist hoch wirksam und darf deshalb nur verdünnt eingenommen werden. Auch Grapefruitkernextrakt alkalisiert den Körper. (Außerdem verbessert Grapefruitkernextrakt die Darmflora.)

5. Echinacea (Sonnenhut)
Das Heilkraut Echinacea hat hervorragende antibakterielle Eigenschaften. Das Küchenkraut wirkt am besten präventiv. Es verkürzt zwar die Dauer einer Erkältung am besten, wenn es gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen wird.

6. Honig
Honig gilt als eines der besten natürlichen antimikrobiellen, antiseptischen und entzündungshemmenden Mittel. Die Behandlung von Wunden und Vorbeugung von Infektionen ist schon seit der Antike bekannt. (Außerdem ist guter BIO-Honig, wie der Manuka-Honig aus Neuseeland reich an gesundheitsfördernden Antioxidantien.)

7. Knoblauch
Der Inhaltsstoff des Knoblauchs „ Allicin“ schützt vor Pilzen, Parasiten, Bakterien. Mehr als nur eine wunderbare Würzzutat bekämpft die Knoblauchpflanze Erkältungen, da sie Bakterien in Schach hält.

8. Kurkuma (Gelbwurz)
Das Pulver der Gold schimmernden Gelbwurz-Knolle Kurkuma ist es ein toller Rundumbakterienbekämpfer. Die hervorragenden körperschützenden Eigenschaften können auch äußerlich angewendet werden, indem man Kurkuma mit Honig mischt und auf die Haut aufträgt.

9. Kohl
Die Schwefelverbindungen der Kreuzblütengewächse, zu der zum Beispiel auch Brokkoli und Grünkohl gehören, sind reich an Vitamin C. Ca. 100 Gramm liefern bis zu 75 Prozent des täglichen Bedarfs. (Auch zur Prävention und Bekämpfung von Krebs setzen manche Heiler Kohl auf den Speiseplan.)

10. Kokosöl extra virgin
Mit Chemikalien gestreckte Speiseöle oder natürliches Kokosöl? Ihrem Immunsystem tun Sie mit Kokosöl extra virgin etwas Gutes, da es gegen Mikroben und Pilze wirkt und voller Antioxidantien ist.

11. Fermentierte Lebensmittel
Fermentierte Lebensmittel wie unpasteurisiertes Kraut, selbst eingemachtes Gemüse, Kefir oder probiotischer Joghurt machen Sie widerstandsfähiger gegen Infektionen, da sie die Darmflora wieder aufbauen.

12. Kolloidales Silber
Kolloidales Silber wurde in der „Roten Liste“ bis 1938 als Arzneimittel geführt. Dieses natürliche Antibiotikum tötet Mikroorganismen bei Kontakt ab, indem es ein Enzym ausschaltet, das einzellige Bakterien zur Fortpflanzung brauchen. Viren sind keine selbständige Lebensform und haben daher auch keinen eigenen Stoffwechsel. Vereinen sie sich jedoch mit lebenden Zellen, entsteht eine funktionierende Symbiose, die durch Ausschalten eines der Symbionten zerstört wird.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Was steckt hinter dem Hype „Gurkenwasser“?

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Gurkenwasser – Fitness-Trend aus den USA

Zur Gewichtsreduktion muss man mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt. Außerdem sollte man viel trinken, und zwar am besten Wasser. Das füllt nicht nur den Magen, sondern hilft auch dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Das sogenannte „Cucumber Infused Water“ ist ein Trend aus den USA und regt die Fettverbrennung an.

Einfaches Rezept

Hinter Gurkenwasser verbirgt sich ein einfaches Rezept aus Leitungs- oder Mineralwasser und frischen Gurkenscheiben. Das Aroma ist also zu 100 Prozent natürlich. Mindestens zwei Stunden sollte man die Gurkenscheiben im Wasser ziehen lassen, über Nacht wird der Geschmack noch intensiver.

Gesunde Inhaltsstoffe

Gurkenwasser eignet sich noch besser als pures Wasser zum Abnehmen. In Gurken stecken jede Menge gesunder Vitalstoffe wie Vitamin B, C und K, Eisen und Kalium. Und 100 Gramm Gurke haben gerade mal 12 Kalorien. Die enthaltene Kieselsäure verhilft zu schöner Haut und gesunden Haaren. Wertvolle Antioxidantien wirken entzündungshemmend und schützen das Herz-Kreislauf-System. Als basisches Getränk wirkt Gurkenwasser der Übersäuerung entgegen und eignet sich auch für den Sport, da es isotonisch ist.

Rezept für Gurkenwasser
  • Ca. ½ BIO-Gurke waschen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden
  • Mit 2 Liter lauwarmem Wasser aufgießen
  • Im Kühlschrank ziehen lassen (mind. 2 Std.)
  • Direkt aus dem Kühlschrank besonders erfrischend

TIPP: Nicht länger als 2 Tage aufbewahren

Geschmack intensivieren!

Kombinieren Sie Ihr Gurkenwasser je nach individuellem Geschmack mit:

So wirkt Gurkenwasser am besten!

Trinken Sie über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Gurkenwasser und ernähren Sie sich gesund.

Hinweis

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Nährstoffe im Vergleich: Karotte und Moringa

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Umfassendes Nährstoffspektrum

Moringa ist ein Baum, dessen Blätter ein einzigartig umfassendes Nährstoffspektrum aufzuweisen. Von diesem Wunderbaum ist man ja schon einige Superlative gewöhnt. Den höchsten Orac-Wert aller Lebensmittel, den höchsten Zeaxanthin– und Lutein-Wert. Heute wollen wir die Inhaltstoffe von 100g Karotte mit 100g Moringa-Blattpulver vergleichen.

Beta Carotin

Der Beta-Carotin-Gehalt der Karotte ist zwar mit 7.790 mcg 2,4 x höher als der des Moringapulvers. Aber dies ist auch der einzige Vitalstoff, der Moringa schlägt.
Moringa übertifft die Karotte bei den Vitaminen bei Weitem:

Vitamin C: 2.471,4 x mehr
Vitamin B2 (Riboflavin): 386,8 x mehr
Vitamin E: 220,1 x mehr
Vitamin B1 (Thiamin): 38,3 x mehr
Vitamin B9 (Folsäure): 18,9 x mehr
Vitamin B7 (Biotin): 18,6 x mehr
Vitamin B3 (Niacin): 14,2 x mehr
Vitamin B5 (Pantothensäure): 9,6 x mehr
Vitamin B6 (Pyridoxin): 6,3 x mehr

Mineralien

Auch bei den Mineralien schlägt Moringa die Karotte! Moringa Blattpulver enthält 48,9 x mehr Calcium, 20,4 x mehr Magnesium, 13,4 x mehr Eisen, 11,0 x mehr Kupfer, 10,9 x mehr Zink, 5,8 x mehr Phosphor und 4,6 x mehr Kalium als die Karotte.

Eiweiße

Auch bei den Eiweißen kann die Karotte nicht mithalten. Moringa-Blattpulver enthält 46,4 x mehr Leucin, 44,8 x mehr Phenylalanin, 53,8 x mehr Metionin, 42,5 x mehr Tryptophan, 40,9 x mehr Histidin, 33,0 x mehr Threonin, 32,3 x mehr Arginin, 28,2 x mehr Lysin, 26,6 x mehr Valin und 19,2 x mehr Isoleucin.

Moringa ist einfach nicht zu schlagen! Keine andere Pflanze der Welt liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Hinweis

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Mit Lebenslust und Elan in den Frühling

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10 Tipps für Körper und Geist

So kommen Sie gesund durch den Frühling:

  1. An frischer Luft in den Himmel schauen: Das blaue Tageslicht aktiviert das Gehirn, macht es wach und konzentriert. Die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin wird angeregt.
  2. Ein Vitalstoff für Nerven und Lebensfreude ist das Vitamin B1: Steuern Sie dem Stress entgegen mit Vollkornprodukten, Sonnenblumenkernen oder Walnüssen.
  3. Körpereigene Abwehrkraft stärken: Vitamin C, Acai oder Spirulina regen den Stoffwechsel an und bilden Abwehrzellen.
  4. 7 – 8 Stunden Schlaf pro Nacht: Melissentee eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen fördert den gesunden Schlaf. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer gut durch.
  5. Kreislauf anregen: Eine Kalt-Warm-Wechseldusche am Morgen macht Sie richtig wach und stärkt auch die Abwehrkräfte. Danach vollwertig frühstücken.
  6. Pausen an der frischen Luft: Gönnen Sie sich kleine Auszeiten und füllen Sie diese durch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Z.B. 15 Minuten nach dem Mittagessen.
  7. Aktiv bleiben: Täglich 10 – 20 Minuten bewegen. Dehnübungen, Fahrrad fahren, Spazieren gehen oder Sport treiben.
  8. Zwischenmenschliche Beziehungen pflegen: Erfolgreiche Gesundheitspflege umfasst den Menschen als Ganzes. Familie, Freunde und soziale Kontakte gehören dazu.
  9. Belastende Ernährung reduzieren: Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Weißmehl, Zucker und Fett belasten Ihren Körper und Ihr Wohlbefinden.
  10. Gewicht reduzieren: Eine Fastenwoche entlastet schon nach 3 Tagen spürbar. Abnehmen , Entschlacken und Gift- und Schadstoffe aus dem Körper schwemmen.

Bleiben Sie gesund!

Hinweis

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Anti-Aging Einkaufszettel

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Älter werden

Das ist bekanntlich nichts für Feiglinge. Viele gesundheitliche Beschwerden bestimmen das Alter, nicht nur Falten oder schlaffe Haut. Diese 10 Lebensmittel helfen Ihnen die allgemeine Gesundheit zu stärken und länger fit und gesund zu bleiben. Ihr wöchentlicher Einkaufszettel sollte also diese gesunden Lebensmittel enthalten. So tun Sie etwas für Ihre Langlebigkeit und gegen das Risiko an einer degenerativen Gehirnerkrankungen zu erliegen.

Die Tomate

Der Farbstoff Lycopin schützt sowohl die Haut als auch das Gehirn vor freien Radikalen. Entzündungen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, können durch den Genuss von Tomaten reduziert werden. Die Enzyme verlangsamen den Kollagen-Abbau und sorgen so für straffere Haut.

Die Avocado

Die Avocado besitzt eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft. Darüber hinaus senken die zahlreichen einfach gesättigten Fettsäuren den Blutdruck, stärken den Blutkreislauf und  verhindern eine Insulinresistenz. Vitamin E, Vitamin B und Kalium unterstützen eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.

Die Wassermelone

Die Wassermelone enthält extrem viel Wasser, wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Durch die gute Versorgung mit Flüssigkeit in Verbindung mit den anderen natürlichen Wirkstoffen ist die Wassermelone das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter.

Der Apfel

Bestimmte Verbindungen im Apfel schützen das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden wie Alzheimer. Das haben Studien der Universität Cornell ergeben.

Rotwein in Maßen

Die zahlreichen Flavonoide im Rotwein reduzieren das Risiko altersbedingter Erkrankungen. Flavonoide helfen dem Gehirn Schadstoffe besser abzubauen und regen die Neuronen an, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen zu können. Die antioxidative Wirkung des Rotweins hilft allgemein den Folgen des Alters entgegenzuwirken.

Die Beeren

Die Antioxidantien und Flavonoide in den Blaubeeren unterstützen das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Beeren ganz allgemein sind wertvolle Vitamin C Lieferanten, die dazu beitragen das Kollagen der Haut elastisch zu erhalten. Aber Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren schützen auch die Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen.

Der Granatapfel

Die Vitamine und Mineralstoffe im Granatapfel verbessern die allgemeine Zellgesundheit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer straffen Haut beiträgt.

Der Spinat

Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien (Kalzium, Eisen). Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.

Der Grünkohl

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette wie die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren im Grünkohl helfen deshalb dem Gehirn den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und ein Schrumpfen oder Absterben der Zellen zu verhindern. Ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit.

Zimt

Die Antioxidantien im Zimt wirken entzündungshemmend und helfen daher bei der Abwehr von Infektionen. Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen und hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden.

Hinweis

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Geheimtipp Zitronenwasser

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2 Zutaten – viele Wirkungen

Eine halbe Tasse warmes gereinigtes Wasser oder Quellwasser und den Saft von einer Zitrone. Auf nüchternen Magen morgens eine Stunde vor dem Frühstück ist Zitronenwasser der beste natürliche Energie-Booster mit vielen gesundheitlichen Vorteilen:

Für das Immunsystem

Für die Verdauung

  • Die Pektinfasern der Zitrone unterdrücken den Heißhunger und helfen bei der Gewichtsabnahme
  • Vor einer Mahlzeit eingenommen hat Zitronenwasser eine alkalisierende Wirkung
  • Die Zitronensäure interagiert mit Enzymen und Säuren zur Stimulierung von Magensaft und Verdauung
  • Der Stuhlgang wird ganz natürlich reguliert
  • Zitronensaft verringert Sodbrennen (1TL in ein halbes Glas Wasser)
Für Herz-Kreislauf

 

  • Tägliches Zitronenwasser senkt den Blutdruck um 10%
  • Blut, Blutgefäße und Arterien werden durch Zitronenwasser gereinigt

 

Zur Reinigung des Körpers
  • Zitronensaft regt die Leber an, Giftstoffe freizusetzen. Mit den Inhaltsstoffen der Zitrone kann die Leber mehr Enzyme produzieren, wie von jedem anderen Lebensmittel. Leberreinigung
  • Zitronensaft trägt zur besseren Auflösung von Gallensteinen, Nierensteinen, Bauspeicheldrüsensteinen und Kalkablagerungen bei.
  • Zitronenwasser verdünnt die Harnsäure

Gegen Schmerzen

  • Zitronenwasser mit Salz hilft bei Migräne
  • Bei Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen
  • Die entzündungshemmenden Eigenschaften helfen bei Halsschmerzen, Infektionen der Atemwege und der Mandeln
  • Zitronenwasser hilft bei Gelenk- und Muskelschmerzen
Für die Haut
  • Der hohe Vitamin C-Gehalt der Zitrone verbessert die Haut, wenn regelmäßig täglich Zitronenwasser getrunken wird.
Hinweis

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Löwenzahn: Gesund und lecker

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Löwenzahn

Für die einen ein Unkraut, für die anderen ein bitterwürziges, gesundes Lebensmittel. In Frankreich wird Löwenzahn sogar in größeren Kulturen angebaut. Die gelb blühende Löwenzahnpflanze gehört zu den Korbblütlern und wächst fast überall. Jetzt im Frühjahr treibt der Löwenzahn seine gezackten, rosettenförmig angeordneten Blätter aus dem Boden. Wildpflanzen haben mehr gesunde Bitterstoffe als der gebleichte Löwenzahn, den Sie im Handel kaufen können.

Wirkstoffe im Löwenzahn

Löwenzahn enthält reichlich Vitamin C und Magnesium und sollte deshalb jetzt im Frühling auf Ihrem Speiseplan stehen. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahn sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe und ein relativ hoher Kaliumgehalt. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und werden daher für alle Arten von Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Heilpraktiker wissen, dass nicht nur die Verdauungssekrete sondern auch die Produktion von Hormonen und Enzymen angeregt werden. Löwenzahn ist also stoffwechselwirksam. Aufgrund seiner harnreibenden und entwässernden Eigenschaften wird er gegen Harnwegsinfektionen und Nierenbeschwerden verwendet.

Verbrauch und Lagerung

Wenn Sie Löwenzahn in der freien Natur pflücken, sollten Sie nur die jungen, zarten Triebe vor der ersten Blüte verwenden. Frisch geerntete Löwenzahnblätter sollten Sie am besten am selben Tag zubereiten und essen. Nicht aufgebrauchte Reste lassen sich in einer Tüte oder Dose einfrieren.

Arten der Zubereitung

Von der Löwenzahnpflanze lassen sich nicht nur die Blätter, sondern auch die Knospen, Blüten und Wurzeln verwenden. Aus den Blüten des Löwenzahns kann Sirup oder Gelee gewonnen werden. Zum Dekorieren sind die gelben essbaren Blüten ein schöner Farbtupfer.

Löwenzahn kann gekocht wie Spinat zubereitet werden. Er eignet sich jedoch besonders gut für Salate. Dabei harmoniert er besonders gut mit Salatdressings aus Walnussöl und Rotweinessig. Der leicht bitter-herbe Geschmack lässt sich durch die Zugabe von Schmand oder Sahne abmildern.

Frische Löwenzahn-Blätter können Sie sehr gut als Tee trinken. Aus den Wurzeln der Löwenzahnpflanze lässt sich auch ein Kaffee-Ersatz herstellen. Dazu werden die Löwenzahnwurzeln gehackt und getrocknet. Dann werden die getrockneten Wurzelstücke kurz geröstet, in der Kaffeemühle gemahlen und wie Kaffee aufgegossen.

Löwenzahn-Pesto

Zutaten

  • 1 Bund Löwenzahnblätter
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 5 EL Zitronensaft
  • 50g Mandeln (gemahlen)
  • 100g gewürfelten Parmesan

Pürieren Sie alle Zutaten und schmecken Sie Ihr gesundes Löwenzahn-Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Eingelegte Löwenzahn-Knospen

Zutaten

  • Löwenzahnköpfchen (Knospen)
  • Essig
  • Estragon
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Zwiebelringe

Alle Zutaten in ein verschließbares Glas geben. Nach 8 bis 10 Wochen sind die eingelegten Blütenknospen durchgezogen und können genossen werden.

Hinweis

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Hausmittel gegen Migräne

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Migräne-Attacken

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen ca. dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat individuelle Ausprägungen. Beinahe 18 Mio. Menschen in Deutschland sind von Migräne-Attacken betroffen. Diese Attacken zeichnen sich durch periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz aus. Zusätzlich kann Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) auftreten. Auch Wahrnehmungsstörungen und motorische Störungen können die Migräne begleiten.

Ursachen von Migräne

In den Industrieländern hat die Migräne in den letzten 40 Jahren um den Faktor zwei bis drei zugenommen. Umweltfaktoren und Lebensstil spielen daher eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Migräne. Spezielle Situationen oder Substanzen, sogenannte Trigger (Schlüsselreize), können sie auslösen. Diese Auslösefaktoren sind jedoch individuell sehr unterschiedlich: unregelmäßiger Biorhythmus mit Schlafmangel, Hormonelle Faktoren, Stress, Poststress (Wochenendmigräne), und sogar bestimmte Lebensmittel oder Gerüche.

Elektrolyt-Spiegel

Die Ursachen der Anfälle sind also sehr individuell. Viele Experten sind jedoch der Meinung, dass Dehydrierung und der Elektrolyt-Spiegel eine wichtige Rolle spielen.

Wasser reicht jedoch nicht aus, um die Elektrolyte wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei einem niedrigen Elektrolytspiegel kann der Körper Wasser auch gar nicht richtig speichern. Das hat Folgen für den gesamten Körper: Das Herz-Kreislauf-System kann nicht mehr uneingeschränkt arbeiten und Nerven und Muskeln können nicht mehr gut versorgt werden. Versuchen Sie es einmal mit diesem einfachen Hausmittel gegen Migräne:

Rezept

Zutaten:

  • 1 Tasse Wasser
  • 2 TL Himalaya- oder Meersalz*
  • 2 Bio-Zitronen, ausgepresst

*möglichst natürliches, hochwertiges Salz verwenden

Zubereitung:

Den Saft von zwei ausgepressten Zitronen mit dem Salz mischen. Zuletzt das Wasser dazugeben. In kleinen Schlucken möglichst rasch trinken. Der Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Gute Kombination: Zitrone und Salz

Zitronen enthalten neben dem Vitamin C auch viele Antioxidantien und regen die Bildung von stresssenkenden Botenstoffen an. Die Wirkstoffe des Himalaya-Salzes verbessern die Durchblutung, regulieren den Säuregehalt der Zellen und regen die Bildung des Glückshormons Serotonin an.

Die Kombination aus Salz und Zitrone kann dazu beitragen schnell und wirksam gegen Migräne-Anfälle zu  helfen.

Häufige Trigger

Migräne-Patienten führen am besten ein genaues Tagebuch über den Konsum der Lebensmittel und die Lebensumstände. So kann am besten herausgefunden werden, was die Migräne auslöst. Häufige Trigger bei der Ernährung sind dabei:

  • Alkohol
  • Glutamat-, tyramin-, histamin- und serotoninhaltige Lebens- und Genussmittel (Rotwein, Schokolade, Käse)
  • Kaffee

Doch Vorsicht: Ein bekannter Vorbote einer bereits sich anbahnenden Migräneattacke ist oft der gesteigerte Appetit auf bestimmte Lebensmittel. Dieses Lebensmittel kann also fälschlich als Auslöser interpretiert werden. Bewerten Sie die Ernährung deshalb bitte nicht über. Wichtiger als einzelne Nahrungsmittel scheint eine regelmäßige Ernährung ohne Auslassen von Mahlzeiten zu sein.

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Starkes Immunsystem

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Nährstoffmangel

Stellen Sie sich eine mittelalterliche Burg vor. Eine wehrhafte Mauer umgibt die Bewohner. Das Immunsystem hat dieselbe Funktion wie eine Mauer: Sie wehrt Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze ab. Diesen krankmachenden Gegnern können wir nicht immer ausweichen, deshalb ist es besonders wichtig, dass wir unsere Abwehr, das Immunsystem, stärken. Dies geschieht durch Zufuhr von ausreichenden Nährstoffen. Ein Mangel an Nährstoffen schwächt unsere Immunzellen, die Erreger überwinden unsere Abwehr und wir werden krank.

Doppelter Schutzwall

Unser Immunsystem besteht, wie eine mittelalterliche Verteidigungsanlage, aus zwei Teilen:

Zunächst bilden Haut und Schleimhäute Atmungsapparates, des Verdauungs- und des Harntraktes die erste Barriere. Diese Hindernisse müssen die Erreger als erstes überwinden, um in den Körper zu gelangen. Eine gesunde Haut ist geschmeidig und elastisch, sie lässt so schnell keine Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze durch. Mit einer optimalen Ernährung erhalten wir sie in einem solchen Zustand. Ist die Ernährung mangelhaft, so wird sie trocken und rissig. Die Zellen des Verdauungstraktes bilden ebenfalls eine sehr leistungsfähige Barriere. Der Dickdarm verhindert mehr als 500 Arten von Bakterien den Zugang zum Körper. Auch diese wichtige Funktion wird durch die ausreichende Versorgung durch Proteine und Mikronährstoffe gewährleistet. Fehlt z.B. Folsäure, wird die Darmwand dünn und durchlässig. Erreger können viel leichter in den Körper gelangen. Ein Mangel an Vitamin A trocknet die Atemwege aus. Es bilden sich Risse und die betroffenen Menschen werden viel anfälliger für Infekte.

Den zweiten Bestandteil des Immunsystems bilden die weißen Blutkörperchen. Diese wehrhaften Krieger entstehen im Rückenmark und in den Lymphknoten. Von dort verteilen sie sich über das Blut im ganzen Körper auf der Suche nach fremden Organismen. Weiße Blutkörperchen können körperfremde Erreger entweder durch direkten Kontakt zerstören, oder sie scheiden verschiedene Immunproteine aus, die sich über die Blutbahn verteilen und Eindringlinge unschädlich machen. Jede hundertste Körperzelle ist ein weißes Blutkörperchen. Zusammen bilden sie eine riesige Armee, die sehr empfindlich auf die Nährstoffzufuhr reagiert.

Nährstoffe

Es liegt an uns, ob wir unser körpereigenes Abwehrsystem durch ausreichend Nährstoffe versorgen, oder ob wir es durch einen Mangel schwächen. Bestimmte Nährstoffe sind richtige Wunderwaffen, denn sie kurbeln das Immunsystem an und bringen die Zellen dazu, optimal zu funktionieren. Vitamin B6 und Zink sind zum Beispiel solche Nährstoffe, die die Widerstandskraft verbessern.

Nährstoffempfehlungen bei Infektionen

  • Bei Infektionen durch Bakterien, Viren und Parasiten: Vitamin C
  • Zur Abwehr gegen Infektionen, besonders bei älteren Menschen: Vitamin E
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos: Zink * oder Kombination von Vitamin C plus Zink.
    Zink trägt entscheidend dazu bei Ihre Immunfunktion zu verbessern.
  • Zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Vitamin-B Komplex
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos und zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Betacarotin (Vitamin A)*
  • Vorbeugend gegen Infektionen aller Art, Erkältungen und Influenza (Grippe). EnzymblockadeTherapie (Lysin, Vitamin C plus Zink) sowie Aminosäuremischung mit Prolin.

*Auch Menschen mit normalen Werten können durch die Einnahme der Nahrungsergänzungen Zink und Vitamin A ihre Immunabwehr verbessern.

Ernährungsempfehlungen

Hier einige generelle Ernährungs-Tipps, wie Sie durch die Ernährung Ihrem Körper helfen können, Krankheiten zu vermeiden und schneller zu genesen. Vor allem ältere und kranke Menschen sind oft schlecht ernährt. Ist ein Körper jedoch nicht ausreichend mit Proteinen, essentiellen Fettsäuren und Mikronährstoffen versorgt, so kann dies die Immunabwehr bedeutend verschlechtern.

  • Meiden Sie übermäßigen Verzehr von raffinierten Nahrungsmitteln, Fetten und Alkohol.
  • Meiden Sie Zucker: Der Verzehr von 100g Zucker kann die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu töten, bis zu fünf Stunden stark beeinträchtigen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, hohe Cholesterin- und Blutfettwerte
  • Vermeiden Sie regelmäßigen, starken Alkoholkonsum
  • Regelmäßiger Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln kann die Widerstandskraft verbessern

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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