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Starkes Immunsystem

immunsystem
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Nährstoffmangel

Stellen Sie sich eine mittelalterliche Burg vor. Eine wehrhafte Mauer umgibt die Bewohner. Das Immunsystem hat dieselbe Funktion wie eine Mauer: Sie wehrt Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze ab. Diesen krankmachenden Gegnern können wir nicht immer ausweichen, deshalb ist es besonders wichtig, dass wir unsere Abwehr, das Immunsystem, stärken. Dies geschieht durch Zufuhr von ausreichenden Nährstoffen. Ein Mangel an Nährstoffen schwächt unsere Immunzellen, die Erreger überwinden unsere Abwehr und wir werden krank.

Doppelter Schutzwall

Unser Immunsystem besteht, wie eine mittelalterliche Verteidigungsanlage, aus zwei Teilen:

Zunächst bilden Haut und Schleimhäute Atmungsapparates, des Verdauungs- und des Harntraktes die erste Barriere. Diese Hindernisse müssen die Erreger als erstes überwinden, um in den Körper zu gelangen. Eine gesunde Haut ist geschmeidig und elastisch, sie lässt so schnell keine Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze durch. Mit einer optimalen Ernährung erhalten wir sie in einem solchen Zustand. Ist die Ernährung mangelhaft, so wird sie trocken und rissig. Die Zellen des Verdauungstraktes bilden ebenfalls eine sehr leistungsfähige Barriere. Der Dickdarm verhindert mehr als 500 Arten von Bakterien den Zugang zum Körper. Auch diese wichtige Funktion wird durch die ausreichende Versorgung durch Proteine und Mikronährstoffe gewährleistet. Fehlt z.B. Folsäure, wird die Darmwand dünn und durchlässig. Erreger können viel leichter in den Körper gelangen. Ein Mangel an Vitamin A trocknet die Atemwege aus. Es bilden sich Risse und die betroffenen Menschen werden viel anfälliger für Infekte.

Den zweiten Bestandteil des Immunsystems bilden die weißen Blutkörperchen. Diese wehrhaften Krieger entstehen im Rückenmark und in den Lymphknoten. Von dort verteilen sie sich über das Blut im ganzen Körper auf der Suche nach fremden Organismen. Weiße Blutkörperchen können körperfremde Erreger entweder durch direkten Kontakt zerstören, oder sie scheiden verschiedene Immunproteine aus, die sich über die Blutbahn verteilen und Eindringlinge unschädlich machen. Jede hundertste Körperzelle ist ein weißes Blutkörperchen. Zusammen bilden sie eine riesige Armee, die sehr empfindlich auf die Nährstoffzufuhr reagiert.

Nährstoffe

Es liegt an uns, ob wir unser körpereigenes Abwehrsystem durch ausreichend Nährstoffe versorgen, oder ob wir es durch einen Mangel schwächen. Bestimmte Nährstoffe sind richtige Wunderwaffen, denn sie kurbeln das Immunsystem an und bringen die Zellen dazu, optimal zu funktionieren. Vitamin B6 und Zink sind zum Beispiel solche Nährstoffe, die die Widerstandskraft verbessern.

Nährstoffempfehlungen bei Infektionen

  • Bei Infektionen durch Bakterien, Viren und Parasiten: Vitamin C
  • Zur Abwehr gegen Infektionen, besonders bei älteren Menschen: Vitamin E
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos: Zink * oder Kombination von Vitamin C plus Zink.
    Zink trägt entscheidend dazu bei Ihre Immunfunktion zu verbessern.
  • Zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Vitamin-B Komplex
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos und zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Betacarotin (Vitamin A)*
  • Vorbeugend gegen Infektionen aller Art, Erkältungen und Influenza (Grippe). EnzymblockadeTherapie (Lysin, Vitamin C plus Zink) sowie Aminosäuremischung mit Prolin.

*Auch Menschen mit normalen Werten können durch die Einnahme der Nahrungsergänzungen Zink und Vitamin A ihre Immunabwehr verbessern.

Ernährungsempfehlungen

Hier einige generelle Ernährungs-Tipps, wie Sie durch die Ernährung Ihrem Körper helfen können, Krankheiten zu vermeiden und schneller zu genesen. Vor allem ältere und kranke Menschen sind oft schlecht ernährt. Ist ein Körper jedoch nicht ausreichend mit Proteinen, essentiellen Fettsäuren und Mikronährstoffen versorgt, so kann dies die Immunabwehr bedeutend verschlechtern.

  • Meiden Sie übermäßigen Verzehr von raffinierten Nahrungsmitteln, Fetten und Alkohol.
  • Meiden Sie Zucker: Der Verzehr von 100g Zucker kann die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu töten, bis zu fünf Stunden stark beeinträchtigen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, hohe Cholesterin- und Blutfettwerte
  • Vermeiden Sie regelmäßigen, starken Alkoholkonsum
  • Regelmäßiger Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln kann die Widerstandskraft verbessern

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Muskelkrämpfe
– das kann helfen

wadenkrampf
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Wie äußern sich Muskelkrämpfe?

Die Muskulatur wird ständig beansprucht. Eine unwillkürliche, krampfartige und anhaltende Anspannung von Muskeln wird Krampf, Muskelkrampf oder Spasmus genannt. Die plötzlichen Muskelverhärtungen können jederzeit auftreten und sind sehr schmerzhafte Erfahrungen. Meist sind die Beschwerden auf eine starre Haltung über eine längere Dauer oder starke sportliche Belastung zurückzuführen.

Kurz aber schmerzhaft

Normalerweise dauert ein Muskelkrampf nur relativ kurze Zeit an. Er ist zwar schmerzhaft aber harmlos und und verursacht keine bleibenden Schäden. Sollten Krämpfe sehr häufig auftreten oder dauerhaft anhalten, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wadenkrampf bis Kolik

Krämpfe im Bein sind sehr verbreitet, fast jeder Mensch hat diese Erfahrung schon einmal gemacht.
Koliken im Unterleib sind ebenfalls ein Beispiel für eine schmerzhafte Verkrampfung der glatten Muskulatur, in diesem Falle an Organen wie Darm, Galle oder Blase.

Mineralmangel oft Ursache

Oftmals hängt die Tendenz zu Muskelkrämpfen mit einer Unterversorgung an Mineralstoffen zusammen. Ein ausgeglichener Natrium, –Magnesium und –Kaliumhaushalt kann gegen Muskelkrämpfe vorbeugen.

Sofortmaßnahmen

Wärme kann den Muskel wieder lockern, beispielsweise mit einer heißen Dusche oder Wärmekissen.
Wenn diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht, ist punktueller Druck auf die schmerzende Stelle oder Gegendehnen ein probates Mittel. Leider gehört dazu, dass Druck oder Dehnung gegen einen verhärteten Muskel schmerzhaft sind.

Wadenkrampf

Bei einem Wadenkrampf beispielsweise hilft ein Ausfallschritt. Das betroffene Bein steht hinten, die Ferse fest am Boden. Bei jeder Verlagerung des Gewichts auf das vordere Bein, wird der Wadenmuskel des hinteren Beins gezogen.

Das kann helfen bei Muskelkrampf

Einem Mineralstoffmangel kann durch bewusste Zufuhr von Magnesium und Kalium gegengewirkt werden. Magnesium wirkt positiv auf das neuromuskuläre System, das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. Der Mineralstoff Magnesium hemmt die Nervenleitgeschwindigkeit und unterstützt den Rücktransport von Kalium in die Zellen. Die Aktion wird damit nach der Weiterleitung an die Muskeln abgeschlossen und es können keine weiteren Kalzium-Ionen in das Innere der Muskelzelle strömen. Ist zu wenig Magnesium oder Kalium im Blutspiegel vorhanden, ist ein höheres Risiko für schmerzhafte Muskelverkrampfungen gegeben.

Schwitzen und Mineralstoffmangel

Kalium kann bei starkem Schwitzen vom Körper ausgeschieden werden. Als Elektrolyt ist der Stoff jedoch wichtig zur Steuerung der Muskelaktivitäten. Ideal ist daher ein ausgeglichener Magnesium-Kalium-Spiegel.
In Kombination mit Citrat kann Magnesium vom Körper besser aufgenommen werden.
Wenn durch starkes Schwitzen viel Natriumchlorid verloren wurde, kann auch das ein Auslöser für Muskelkrämpfe sein. Durch den Ausgleich des Elektrolytmangels kann das Problem meist rasch behoben werden.

Entspannende Vitalstoffe

Magnesium unterstützt die Muskelentspannung. Eine gute Versorgung mit Magnesium reduziert die Anfälligkeit für Muskelkrämpfe und Zerrungen. Magnesiumlieferanten sind Nüsse, Bananen, Hülsenfrüchte und Kartoffeln.
Antioxidantien schützen die Körperzellen gegen freie Radikale, die die Moleküle der Zellen angreifen. Antioxidantien reagieren mit den aggressiven Substanzen und neutralisieren sie auf diese Art. Beim Heilungsvorgang nach Verletzungen werden besonders viele Antioxidantien gebraucht. Sie können die körpereigene Immunabwehr unterstützen und die Regeneration beschleunigen. In Obst und Gemüse sind Antioxidantien enthalten.
Sportler schätzen die positiven Eigenschaften des Vitamin B-Komplex. Diese Vitamingruppe ist beteiligt am zellulären Energiestoffwechsel in den Muskeln. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 unterstützt den Körper bei der Umwandlung von Nahrung in Glucose und damit Energie. Müdigkeit und Ermüdungserscheinungen wird damit entgegengewirkt. Es unterstützt die Regeneration von beschädigtem Muskel- und Hautgewebe.

Gesund ernähren und heilen

Grundsätzlich ist für gesunde Muskeln eine proteinreiche Kost günstig. Aminosäuren zum Aufbau von Proteinen und zur Regenration von verletztem Gewebe liefern unter anderem Milchprodukte, mageres Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte und Soja.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Menstruationskrämpfe
– was kann helfen?

menstruationskraempfe
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Wenn die Regel schmerzt

Manche Frauen erleben ihre monatliche Regelblutung (Menstruation) als völlig problemlos. Sehr viele Frauen sind im Zusammenhang mit ihrer Periode jedoch von unterschiedlich starken Unterleibschmerzen betroffen, in einigen Fällen sogar begleitet von Kopfschmerzen oder Migräne, Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.

Wie kommt es zu den Krämpfen?

Der weibliche Zyklus ist stetiges Auf und Ab von Hormonen. Besonders die Regelblutung ist ein Kraftakt der Gebärmutter. Jeden Monat baut sich die Gebärmutterschleimhaut neu auf. Wenn sich kein befruchtetes Ei eingenistet hat, also keine Schwangerschaft vorliegt, dann wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und es kommt zur Blutung. Ausgelöst wird dieser Vorgang durch Hormone, die Prostaglandine.

Die Gebärmuttermuskeln müssen sich für die Ablösung der Schleimhaut stark zusammenziehen. Sobald diese Kontraktion einsetzt, beginnen die Schmerzen im Unterleib. Sie können bis zum Ende der Blutung andauern. Diese krampfartigen Unterleibsbeschwerden können auch schon bei jungen Frauen und Mädchen ab der ersten Blutung (Menarche) auftreten. Sie werden als primäre Regelschmerzen (oder Dysmenorrhö) bezeichnet und sind je nach Veranlagung und Stresssituation mehr oder weniger unangenehm – aber völlig normal.

Komplikationen

Bei sekundären Regelschmerzen liegen organische Veränderungen vor, die unter Umständen die Regelblutung verstärken oder verlängern. Die Spirale als Verhütungsmittel kann ein Auslöser sein. Eine Gebärmutterentzündung, Eileiterentzündung oder Zysten in den Eierstöcken können zusätzliche Schmerzen verursachen und sollten behandelt werden. Gutartige Muskeltumore, sogenannte Myome, oder ein Wuchern der Gebärmutterschleimhaut über die Gebärmutter hinaus, die sogenannte Endometriose, gehören zu den behandlungsbedürftigen Erkrankungen im Zusammenhang mit sekundären Regelschmerzen, die dem Arzt vorgestellt werden sollten.

Das kann helfen bei Menstruationskrämpfen

Wärme, beispielsweise durch eine Wärmflasche, kann die Schmerzen verringern. Eine gute Durchblutung durch Bewegung kann hilfreich sein. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann bei vielen Symptome unterstützend wirken. Eine Entsäuerung ist immer ein Plus für die Gesundheit.

Heilpflanzen

Heilpflanzen sind seit Jahrhunderten eine Quelle zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden, die die Naturheilkunde auch heute erfolgreich nutzt. Die krampflösende Wirkung von Alkaloiden im Schöllkraut ist eine der bekanntesten Heilpflanzenanwendungen, die einer gewissen Fachkundigkeit in der Dosierung bedarf, da Schöllkraut giftig sein kann. Ein überliefertes Rezept sieht einen Aufguss von zwei Teelöffeln frischem Schöllkraut mit kochend heißem Wasser vor, der eine Viertelstunde lang ziehen sollte. Drei bis vier Mal täglich eine Tasse von dem Sud wirkt krampflösend und beruhigend.

Kermesbeerenwurzel, Kornblumenblüten und Liebstöckelwurzel sowie Petersilienfrüchte und Pfingstrosenblüten wurden seit jeher von den Kräuterkundigen eingesetzt. Positive Studienergebnisse existieren für die Anwendung von Agnus castus Früchten, Hirtentäschelkraut und Kapuzinerkresse.

Magnesium

Magnesium ist beteiligt am Stoffwechsel der Prostaglandine, die den Abstoßungsvorgang der Gebärmutterschleimhaut einleiten und auch die Schmerzentstehung dabei beeinflussen. Die Zufuhr von Magnesium in der zweiten Zyklushälfte ist eine hilfreiche Unterstützung, besonders weil Magnesium auch die Muskelentspannung begünstigt. Als besonders effektiv hat sich die Kombination mit dem Vitamin B6 erwiesen.

Vitamin-B-Komplex

Besonders bei Frauen, die die Pille zur Verhütung einnehmen, entsteht ein erhöhter Vitamin-B-Bedarf. Folsäure sowie Vitamin B1, B3 und B6 können Schmerzen in der Periode wirksam lindern. Zusammen mit Vitamin C kann das Vitamin B3 eine besonders gute Wirkung entfalten. Eine gewisse Kontinuität in der Einnahme ist eine Voraussetzung für die Wirksamkeit.

Vitamin E

Vitamin E ist in der zweiten Zyklushälfte ein guter Begleiter, der Regelschmerzen dämpfen kann. Der Wirkstoff Topopherol ist für die heilsame Wirkung verantwortlich.

Omega-3-Fettsäuren

Schmerzen können durch Omega-3-Fettsäuren generell positiv beeinflusst werden. Das gilt auch für Regelschmerzen. Diese hochwertigen ungesättigten Fettsäuren können regulierend auf den Hormonstoffwechsel wirken. Sie kommen in Fettfischen wie Lachs und Makrele vor, sind aber auch als Fertigpräparate gut bioverwertbar.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Brustkrebs
– was kann helfen?

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Knoten in der Brust – Brustkrebs?

Nicht jeder Knoten in der Brust ist Brustkrebs. Vier von fünf Geschwulsten stellen sich bei der Untersuchung als gutartig heraus. Dennoch sind in Deutschland über 70.000 Frauen von dieser bösartigen Krebsart betroffen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) bezeichnet Brustkrebs (Mammakarzinom) als häufigste Krebsart bei Frauen in den Industrieländern. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter, aber auch junge Frauen können betroffen sein. Besonders bei früh entdeckten Anzeichen von Brustkrebs sind die Heilungsaussichten sehr viel besser als früher. Heute sterben weniger Patientinnen an Brustkrebs als noch vor zehn Jahren.

Risikofaktoren

Die familiär ererbte Neigung zu Brustkrebserkrankungen durch die Blutkrebsgene BRCA1 und BRCA2 spielen wahrscheinlich nur bei fünf bis zehn Prozent der Fälle eine Rolle. Dagegen ist ständige Auf und Ab von Östrogenen und Gestagenen im Hormonspiegel des Monatszyklus ein Risikofaktor für jede Frau. Die Einnahme der Pille zur Empfängnisverhütung kann ein verstärkender Faktor sein. Auch Hormonersatztherapien in den Wechseljahren zur Linderung von klimakterischen Beschwerden erhöhen das Risiko.

Ernährung und Bewegung scheinen in der modernen Krebsforschung das zentrale Element zu sein, das viel entscheidender sein kann. Insbesondere Übergewicht gilt als stark risikosteigernd, insbesondere nach den Wechseljahren. Besonders scheint dies der Fall zu sein bei Tumoren, die auf Östrogen reagieren. Regelmäßige Bewegung zeigt in Studien einen schützenden Effekt, insbesondere nach den Wechseljahren.

Nikotin erhöht das Risiko. Alkohol hat besitzt anscheinend einen direkten Effekt auf die Brustkrebsraten. Je mehr Alkohol eine Frau konsumiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs erkrankt.

Das kann helfen bei Brustkrebs

Selbstdiagnose und Selbsttherapie sind bei einer Erkrankung an Brustkrebs unter Umständen lebensgefährlich. Die Behandlung durch einen Arzt ist unabdingbar. Zusätzlich kann die Heilkraft der Natur viel zu den Selbstheilungskräften des Körpers beitragen – vorbeugend, begleitend und nach einer Behandlung.

Ernährung

Die hundertprozentig sichere Krebsdiät gibt es nicht. Allerdings spielt die Ernährung und Versorgung mit ausreichend Vitalstoffen für die Zellgesundheit und die körpereigene Abwehrkraft eine sehr große Rolle.

  • Vorbeugend und begleitend ist eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen, frischen Vitaminen, Mineralien und Vitalstoffen als unschätzbar wertvoll für die Gesundheit zu bewerten. Rohkost und Vollkornprodukte haben den Vorteil, reich an Ballaststoffen zu sein.
  • Übergewicht sollte vermieden werden. Mehrere kleine Mahlzeiten sind am gesündesten und sorgen für eine gleichmäßige Zufuhr an Nährstoffen und Ablauf der Stoffwechselprozesse.
  • Auf Fleisch sollte weitestgehend verzichtet werden. Gesättigte, tierische Fette sollten möglichst oft durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus kaltgepressten und hochwertigen Ölen ersetzt werden.
  • Kochsalz ist ungesund und sollte möglichst wenig eingesetzt werden. Ebenso soll der Verzehr von raffiniertem Zucker zurückgefahren oder ganz eingestellt werden.
Säure-Basen-Haushalt

Eine basenüberschüssige Ernährung soll den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht halten. Lebensgewohnheiten unserer schnelllebigen Zeit führen oft dazu, dass zu viele Lebensmittel aufgenommen werden, die im Stoffwechselprozess zu Säuren umgebildet werden. Irgendwann sind die Basenspeicher des Organismus überfordert und können eine Neutralisierung des Säureüberschusses nicht mehr leisten. Die Übersäuerung kann zu einer Schwächung des Immunsystems führen und zu einer Störung der Zellfunktionen.

Dazu passt, das die Grundlagenforschung erkannt hat, dass das Milieu innerhalb eines Tumors saurer ist, als im gesunden Gewebe. Die Energiegewinnung der bösartigen Tumore scheint anders zu funktionieren, auf der Basis einer Art Gärung, die durch Säuren begünstigt wird. Es ist eine logische Schlussfolgerung, den Säurenüberschuss durch eine basenorientierte Ernährung auszubremsen.

Pflanzliche Unterstützer

Auch die Schulmedizin bezieht zahlreiche Krebsmedikamente (Zytostatika) aus Pflanzenwirkstoffen. Im Zusammenhang mit schulmedizinischer Behandlung, zum Beispiel mit Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operationen, können zudem zahlreiche Beschwerden auftreten, bei denen Unterstützung aus der Naturheilkunde ein wichtiges Element für die Heilung und die Lebensqualität sein können. Es kann zu Haarausfall kommen, Blutarmut, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Schlafstörungen, Lymphstauungen, Schmerzen und Wundheilstörungen. Naturheilverfahren werden vielfach erfolgreich als Ergänzung oder zur Nachbehandlung von Krebsleiden eingesetzt.

Mistel

Seit der Antike wird die Mistel als Heilpflanze genutzt. Für die Krebstherapie hat sie Rudolf Steiner im Rahmen der anthroposophischen Krebsbehandlung vor rund 70 Jahren wiederentdeckt. Studien haben belegt, dass die Mistel krebshemmende Wirkstoffe besitzt, darunter die Mistellektine (besonders das Mistellektin-I). Es wird für einige Krebsmedikamente verwendet. Das Immunsystem des Krebspatienten soll angeregt werden, die Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Therapeuten haben von guten Erfolgen und von einer Stimmungsverbesserung von Patienten berichtet, da die Mistelwirkstoffe auf Botenstoffe des Gehirns einen positiven Einfluss nehmen können. Ergänzend oder im Anschluss zu schulmedizinischen Behandlungen liegen für Mistelpräparate die meisten Studien unter den alternativen Krebsmedikamenten vor.

Vitamine

Grundbausteine für die Gesundheit und die körpereigene Immunabwehr sind Vitamine. Auch wenn im Normalfall mit einer ausgewogenen Ernährung genügend Vitamine aufgenommen werden, befindet sich der Körper bei einer Krebserkrankung in einem Ausnahmezustand, bei dem es zu einem Vitaminmangel kommen kann.

Vitamin A, C und E sowie Substanzen aus dem Vitamin B-Komplex sind besonders wertvoll für eine Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte und vieler wichtiger Stoffwechselprozesse. Vitamin C ist außerdem ein hochwirksames Antioxidans und stimuliert die Zellregeneration und das Immunsystem.

Antioxidantien

Freie Radikale, werden als Ursache für viele Krankheiten angesehen, auch für Krebsleiden. Radikalfänger, die mit den hochreaktiven Molekülen reagieren und sie so unschädlich machen, bevor sie sich für ihre Reaktion aus der Zelle bedienen und diese schädigen, sind vor allem Antioxidantien. In Vitamin C, Betacarotin, Polyphenolen und Flavonoiden sind reichlich Antioxidantien enthalten für die Zellgesundheit.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Augenprobleme
– was kann helfen?

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Wertvolles Augenlicht

Bei unseren sieben Sinnen ist das Augenlicht die Gabe, auf die die meisten Menschen am wenigsten verzichten können. Auf Augenprobleme sollte man daher besonders achten, um Erkrankungen frühzeitig entgegenzuwirken.

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit sind Sehstörungen, die mit einem abweichend geformten Augapfel zu tun haben. Dabei entsteht ein abweichender Brechkraftwinkel, der ein unscharfes Bild beim Sehen in der Ferne (Kurzsichtigkeit) oder Weite (Weitsichtigkeit) entstehen lässt. Die Altersweitsichtigkeit betrifft einen Großteil der Bevölkerung.
Die Stabsichtigkeit (Astigmatismus) ist auf eine Hornhautverkrümmung zurückzuführen. Bei dieser Sehstörung werden durch den abweichenden Brechungsfaktor entweder die horizontalen oder vertikalen Linien weniger stark wahrgenommen.

Das kann helfen

Eine Brille oder Kontaktlinsen können die Sehstörung ausgleichen. Manche Sehstörungen können durch gezieltes Augentraining erfolgreich verbessert werden.

Nachtblindheit

Nachtblindheit (Hemeralopie, Nyktalopie) wird eine Sehstörung genannt, bei der sich die Augen schlecht an Dunkelheit anpassen können. Die Dunkeladaption der reizaufnehmenden Zellen in der Netzhaut ist dabei gestört, die das einfallende Licht durch den Sehnerv als elektrische Impulse ans Gehirn weiterleiten. Für das Sehen in Helligkeit sind überwiegend die Lichtsinneszellen Zapfen verantwortlich, in der Dämmerung oder bei Dunkelheit sind jedoch die Stäbchen gefragt. Diese Stabzellen sind rund 500 Mal lichtempfindlicher als die Zapfen.
Ein gesundes Auge kann den Sehpurpur, den Sehfarbstoff Rhodopsin für das Erkennen von Hell und Dunkel in der Dämmerung oder für die Nachtsicht, in etwa fünf Minuten vollständig herstellen. Bei der sogenannten Nachtblindheit dauert es deutlich länger.

Das kann helfen

Der notwendige Sehpurpur Rhodopsin benötigt für seine Produktion Vitamin A. Ein Vitamin-A-Mangel ist relativ verbreitet. Eine gezielte Zufuhr des Augen-Vitamins kann oftmals eine beginnende Nachtblindheit wieder ausgleichen. Antioxidantien können zusätzlich hilfreich sein – insbesondere mit Wirkstoffen der Heidelbeere oder Blaubeere konnten bereits verblüffende Erfolge bei der Verbesserung der Dunkeladaption verzeichnet werden. In jedem Falle sollte bei wahrgenommener Nachtblindheit ein Arzt aufgesucht werden, um weitere ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Grauer Star

Als Grauer Star (Katarakt) wird eine erworbene Linsentrübung bezeichnet, die in jedem Lebensalter auftreten kann – mit zunehmendem Risiko mit dem Alter. Es handelt sich um die häufigste Augenerkrankung überhaupt mit einem Anteil von 40 Prozent. Die Erkrankung hat eine sehr gute Chance, durch eine Operation behoben zu werden.
Die Linse trübt sich durch den Verlust an Elastizität, die Struktureiweiße kristallieren aus. Die Folge ist eine Sehminderung, die als unscharf, kontrastarm und weniger farbig beschrieben wird: Das Sehen wirkt wie verschleiert. Bei Nichtbehandlung führt die Erkrankung zu Erblindung.

Das kann helfen

Die Operation bei Grauem Star ist ein Standardeingriff, der überwiegend positiv verläuft und sehr häufig durchgeführt wird. Bei dem Eingriff wird die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Bei anderen Augenerkrankungen ist die Therapie nicht immer so einfach und erfolgversprechend. Eine Medikamententherapie für den Grauen Star ist nicht bekannt.

Grüner Star

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Allein in Deutschland sind rund eine halbe Million Patienten betroffen. Meist bleibt die Krankheit lange Zeit unbemerkt, weil das Gehirn den Verlust der Nerven im Sehnerv bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann. Oft bemerkt der Patient eine Beeinträchtigung erst, wenn ein Großteil des Sehnervs irreparabel geschädigt ist. Regelmäßige präventive Untersuchungen beim Augenarzt zur Messung des Augeninnendrucks oder Prüfung des Sehnervs werden empfohlen.

Das kann helfen

Wenn der Grüne Star rechtzeitig entdeckt wird, kann der Augeninnendruck durch Tropfen gesenkt werden. Zusätzlich können Lasermethoden oder eine Augenoperation Erfolge verzeichnen. Bei Nichtbehandlung führt die Krankheit zur Erblindung.

Netzhauterkrankungen

Die Makuladegeneration (MD), Netzhautablösung (Ablatio retinae) oder diabetische Netzhautstörungen (diabetische Retinopathie) können zur Erblindung führen, wenn sie nicht behandelt werden. Die Makuladegeneration wird häufig als altersbedingte Erkrankung angetroffen (AMD). Die Sehschärfe wird gemindert durch Zellverlust in der Makula lutea, dem gelben Fleck, den Punkt schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Bei der Netzhautablösung löst sich die innere Schicht der Netzhaut von der Versorgungsschicht. Bei Auftreten muss unverzüglich eine Notfallbehandlung eingeleitet werden.

Das kann helfen

Grundsätzlich ist die Netzhaut darauf angewiesen, ausreichend mit Vitalstoffen versorgt zu werden. Das Pro-Vitamin Vitamin A wird nicht umsonst oft als Augen-Vitamin bezeichnet, notwendig für die Funktion der Netzhaut. Das zellschützende Vitamin C wirkt antioxidativ und stimuliert die Produktion von Kollagen, das in der extrazellulären Matrix des Bindegewebes eine bedeutende Rolle spielt. Thiamin und Riboflavin aus dem Vitamin-B-Komplex, Vitamin E und Q10 sind hilfreiche Vitalstoffe für die Augenfunktionen. Die Versorgung mit Zink ist unerlässlich, ebenso wie die pflanzlichen Flavonoide wie Lutein, Zeaxanthin und Cryptoxanthin. Sie reichern sich im Gelben Fleck an und ein Mangel begünstigt eine Makuladegeneration.
Bei einer Störung der Netzhaut aufgrund einer Diabetes-Erkrankung ist es unerlässlich, den Zuckerspiegel des Patienten optimal einzustellen, um Ursachenbekämpfung zu betreiben.

Gerstenkorn & Co

Schmerzhafte Entzündungen rund ums Auge wie Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, an Gerstenkorn oder Hagelkorn kommen immer wieder vor. Sie können gut behandelt werden.

Das kann helfen

Homöopathische Wirkstoffe wie Hepar sulfuris D6 bei eitrigen Augenentzündungen oder Ruta D4 bei Überanstrengung der Augen können gute Alternaziven zu schulmedizinischer Behandlung sein. Euphrasia D3 Augentropfen, zum Beispiel von Weleda, können eine wertvolle Unterstützung sein. Die Heilpflanze Euphrasia officinalis (Augentrost) kann innerlich als Globuli oder Tee wie äußerlich helfen, beispielsweise als Kompresse.
Biophysikalische Vitalstoffe aus ausgewogener und vitaminreicher Ernährung können vorbeugen und die Genesung wesentlich unterstützen.

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Paradontose, Zahnfleischprobleme
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Parodontose?

Die Entzündung des Zahnbetts wird Parodontose oder Parodontitis genannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Das Zahnfleisch, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet, kann sich entzünden, wenn sich die Bakterien im Zahnbelag vermehren. Wenn sich die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ausweitet und auch das Zahnbett angegriffen wird, spricht man von Parodontose oder Parodontitis. Der Zahnhalteapparat aus Bindegewebe und Knochen kann nachhaltig geschädigt werden. Normalerweise treten bei einer Parodontitis keine Schmerzen auf. Deshalb ist die Gefahr einer unentdeckten Krankheit hoch und ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sinnvoll.

Parodontitis kann die natürliche Barriere gegen Keime zwischen Zahn und Zahnfleisch durchbrechen. In der Folge können Keime ins Gewebe und die Blutbahn gelangen. Möglicherweise wird dadurch das Risiko für einen Herzinfarkt oder atherosklerotische Gefäßkrankheiten, möglicherweise auch Diabetes und Asthma erhöht. Parondontits betrifft die Wurzelhaut und den Kieferknochen. In der Folge können sich Zähne lockern und langfristig ausfallen.

Das kann helfen bei Zahnfleischproblemen

Gründliche Zahnhygiene und die Entfernung von Zahnstein (verkalkter Zahnbelag, auf dem sich Bakterien schneller ausbreiten können) aus den Zahnfleischtaschen können einer Parodontits vorbeugen. Das alleine hilft meist nicht, denn Parodontits kann letztlich der Ausdruck eines gestörten Immunsystems sein und einer falschen Ernährung.

Ernährung

Eine Übersäuerung wirkt sich auf das vermehrte Wachstum der schädlichen Mundbakterien aus. Basische Nahrungsmittel sollten daher vorgezogen werden. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt auf den gesamten Organismus negative Auswirkungen haben.

Auf Zucker und Süßigkeiten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Tierische Eiweiße und polierter Reis schwächen das Immunsystem. Grundsätzlich ist bei einem schwachen Immunsystem immer an den Darm zu denken. Wenn die gesunde Darmflora gestört ist, kann das durchaus Auswirkungen auf die Mundflora haben. Eine Darmsanierung oder eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren kann die körpereigene Abwehr stärken.

Vitamine

Besonders die Versorgung mit Vitamin A und den sekundären Pflanzenstoffen Carotinoiden ist in diesem Zusammenhang wertvoll. In Innereien wie Leber, Karotten und frischen grünen Gemüse ist das Provitamin enthalten. Im Zahnfleisch, das von Parodontitis befallen ist, fehlt häufig Folsäure. Folsäure (Folat) aus dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten, aber kann beim Kochen verloren gehen.

Unschätzbare Antioxidantien

Antioxidantien können insbesondere bei Entzündungen zellschützende Wirkstoffe sein. Besonders bei chronischen Entzündungen wie der Parodontitis leisten Antioxidantien eine unschätzbar wertvolle Arbeit gegen die Krankheit. Insbesondere hochwertige Antioxidantien können gezielt in die Ernährung integriert werden wie Astaxanthin aus der Heidelbeere, OPC aus Traubenkernextrakt, das das Immunsystem sogar bei Krebs unterstützen soll, oder Krillöl, Hanföl oder Leinöl als natürlicher Entzündungshemmer mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Prodontitis geht oft einher mit Glutathionmangel. Ein Ausgleich durch Zufuhr eines der Schlüsselfaktoren für eine gesunde Immunabwehr ist eines der stärksten Antioxidantien. Es spielt unter anderem eine Rolle im Interzellularraum und sogar bei der Einleitung von Reparaturen bei Zellschäden der Gensubstanz. Es fungiert im Organismus als Speicher für das wichtige Cystein, das im Körper nur in relativ geringer Menge verfügbar ist. Daher hat die Konzentration an Glutathion auch eine Auswirkung auf eine Synthese von Cystein-haltigen Immuneiweißen.

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Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Allgemein zur Stärkung des Immunsystems

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Nährstoffmangel

Stellen Sie sich eine mittelalterliche Burg vor. Eine wehrhafte Mauer umgibt die Bewohner. Das Immunsystem hat dieselbe Funktion wie eine Mauer: Sie wehrt Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze ab. Diesen krankmachenden Gegnern können wir nicht immer ausweichen, deshalb ist es besonders wichtig, dass wir unsere Abwehr, das Immunsystem, stärken. Dies geschieht durch Zufuhr von ausreichenden Nährstoffen. Ein Mangel an Nährstoffen schwächt unsere Immunzellen, die Erreger überwinden unsere Abwehr und wir werden krank.

Doppelter Schutzwall

Unser Immunsystem besteht, wie eine mittelalterliche Verteidigungsanlage, aus zwei Teilen:

Zunächst bilden Haut und Schleimhäute Atmungsapparates, des Verdauungs- und des Harntraktes die erste Barriere. Diese Hindernisse müssen die Erreger als erstes überwinden, um in den Körper zu gelangen. Eine gesunde Haut ist geschmeidig und elastisch, sie lässt so schnell keine Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze durch. Mit einer optimalen Ernährung erhalten wir sie in einem solchen Zustand. Ist die Ernährung mangelhaft, so wird sie trocken und rissig. Die Zellen des Verdauungstraktes bilden ebenfalls eine sehr leistungsfähige Barriere. Der Dickdarm verhindert mehr als 500 Arten von Bakterien den Zugang zum Körper. Auch diese wichtige Funktion wird durch die ausreichende Versorgung durch Proteine und Mikronährstoffe gewährleistet. Fehlt z.B. Folsäure, wird die Darmwand dünn und durchlässig. Erreger können viel leichter in den Körper gelangen. Ein Mangel an Vitamin A trocknet die Atemwege aus. Es bilden sich Risse und die betroffenen Menschen werden viel anfälliger für Infekte.

Den zweiten Bestandteil des Immunsystems bilden die weißen Blutkörperchen. Diese wehrhaften Krieger entstehen im Rückenmark und in den Lymphknoten. Von dort verteilen sie sich über das Blut im ganzen Körper auf der Suche nach fremden Organismen. Weiße Blutkörperchen können körperfremde Erreger entweder durch direkten Kontakt zerstören, oder sie scheiden verschiedene Immunproteine aus, die sich über die Blutbahn verteilen und Eindringlinge unschädlich machen. Jede hundertste Körperzelle ist ein weißes Blutkörperchen. Zusammen bilden sie eine riesige Armee, die sehr empfindlich auf die Nährstoffzufuhr reagiert.

Nährstoffe

Es liegt an uns, ob wir unser körpereigenes Abwehrsystem durch ausreichend Nährstoffe versorgen, oder ob wir es durch einen Mangel schwächen. Bestimmte Nährstoffe sind richtige Wunderwaffen, denn sie kurbeln das Immunsystem an und bringen die Zellen dazu, optimal zu funktionieren. Vitamin B6 und Zink sind zum Beispiel solche Nährstoffe, die die Widerstandskraft verbessern.

Nährstoffempfehlungen bei Infektionen

  • Bei Infektionen durch Bakterien, Viren und Parasiten: Vitamin C
  • Zur Abwehr gegen Infektionen, besonders bei älteren Menschen: Vitamin E
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos: Zink * oder Kombination von Vitamin C plus Zink.
    Zink trägt entscheidend dazu bei Ihre Immunfunktion zu verbessern.
  • Zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Vitamin-B Komplex
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos und zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Betacarotin (Vitamin A)*
  • Vorbeugend gegen Infektionen aller Art, Erkältungen und Influenza (Grippe). EnzymblockadeTherapie (Lysin, Vitamin C plus Zink) sowie Aminosäuremischung mit Prolin.

*Auch Menschen mit normalen Werten können durch die Einnahme der Nahrungsergänzungen Zink und Vitamin A ihre Immunabwehr verbessern.

Ernährungsempfehlungen

Hier einige generelle Ernährungs-Tipps, wie Sie durch die Ernährung Ihrem Körper helfen können, Krankheiten zu vermeiden und schneller zu genesen. Vor allem ältere und kranke Menschen sind oft schlecht ernährt. Ist ein Körper jedoch nicht ausreichend mit Proteinen, essentiellen Fettsäuren und Mikronährstoffen versorgt, so kann dies die Immunabwehr bedeutend verschlechtern.

  • Meiden Sie übermäßigen Verzehr von raffinierten Nahrungsmitteln, Fetten und Alkohol.
  • Meiden Sie Zucker: Der Verzehr von 100g Zucker kann die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu töten, bis zu fünf Stunden stark beeinträchtigen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, hohe Cholesterin- und Blutfettwerte
  • Vermeiden Sie regelmäßigen, starken Alkoholkonsum
  • Regelmäßiger Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln kann die Widerstandskraft verbessern

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Moringa (Moringa Oleifera)

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Bezugsquelle: Moringa Blattpulver | Moringa Kapseln

Der Wunderbaum

Der Moringa Oleifera Baum stammt aus der Himalaya-Region in Nordwestindien. Dort ist er seit mehreren tausend Jahren bekannt. Moringa Oleifera, aus der botanischen Gattung der Moringaceae (Behennussgewächse), sind pflegeleichte und anspruchslose Bäume. Sie sind verwandt mit Kreuzblüten- und Kaperngewächsen und kann mit seinen tiefreichenden Pfahlwurzeln auch in trockenem Klima und sandigen Böden gedeihen. Gegenüber Schädlingen und Krankheiten ist er nahezu immun, seine Wachstumsrate von bis zu 6m pro Jahr beeindruckend.

Das steckt in Moringa:

Moringa enthält über 90 Nährstoffe und zahlreiche Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. Der Moringa Oleifera Baum kann deshalb tatsächlich als die gesündeste bisher bekannte Pflanze der Welt bezeichnet werden.

Bedarf an Mineralstoffen

Wir haben folgenden täglichen Bedarf an Mineralien und Spurenelementen. Sehen Sie in der rechten Spalte, was allein 100g Moringa an diesen Vitalstoffen zu bieten hat.

Bedarf an Mineralstoffen Empf. Menge/Tag Moringa
Mengenelemente Männer Frauen 100g
Na/Natrium 550 mg 550 mg 164 mg
K/Kalium 2000 mg 2000 mg 2061 mg
Ca/Kalzium 1000 mg 1000 mg 3650 mg
P/Phosphor 700 mg 700 mg 300 mg
Mg/Magnesium 350 mg 350 mg 1050 mg
Spurenelemente Männer Frauen
Fe/Eisen 10 mg 15 mg 60 mg
Zn/Zink 10 mg 7,0 mg 3,103 mg
S/Selen 30-70 µg 30-70 µg 36,3 mg
Cu/Kupfer 1,0-1,5mg 1,0-1,5mg 0,825 mg
Mn/Mangan 2,0-5,0mg 2,0-5,0mg 8,68 mg

Mineralien übernehmen wichtige Aufgaben in unserem Körper. Als Bausteine für bestimmte Körper-Bestandteile, helfen sie bei der Bildung von Enzymen oder liefern die Grundstoffe für die Zellbildung.

Bedarf an Vitaminen

Vitamin Empf. Menge/Tag Moringa
A (Retinol) 0,8–1 mg 16,3 mg
B-Vitamine 28,4 mg 23,9 mg
C (Ascorbinsäure) 100 mg 17,3 mg
E (Tocopherole) 10–15 mg 113,0 mg

Zusätzlich enthält Moringa Spuren von Vitamin D und K.

Weitere Inhaltsstoffe

Moringa Oleifara  besitzt viel von dem sekundären Pflanzenstoff Polyphenol. Das läßt Moringa etwas bitter schmecken, macht es aber für unsere Gesundheit um so wertvoller. Außer Chlorophyll enthält Moringa alle 8 essentiellen Aminosäuren und ist für Allergiker gegen Soja eine echte Alternative. Nicht-essentielle Aminosäuren können vom Körper selbst gebildet werden. Trotzdem sind etliche im Moringa enthalten: Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Tyrosin, Serin und Histidin.

Alles in einem Baum?

Unglaublich, aber so ist es. Und dazu noch in bester Ausgewogenheit der
Inhaltsstoffe – im natürlichen Verbund.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Vitamin B-Komplex

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Bezugsquelle: Vitamin B-Complex

Zentrale Bedeutung im Stoffwechsel

Vitamin-B-Komplex ist ein Sammelbegriff für acht verschiedene Substanzen, die chemisch und pharmakologisch sehr unterschiedlich sind. Es handelt sich nicht bei allen Substanzen um Vitamine. Sie alle fungieren aber als Vorstufe für Coenzyme und besitzen essentielle Bedeutung für Blutbildung, Hormonbildung, der Biosynthese von Neurotransmittern (Botenstoffen) und des Erbguts (DNA) sowie der Funktion des Nervensystems.

Sie besitzen unter anderem eine Schüsselfunktion für die Verdauung und Nutzbarmachung von Eiweiß, Fett und Zucker. Neben Vitamin B1, B2, B6 und B12 sind im Vitamin-B-Komplex auch Biotin, Folsäure, Nicotinsäure und Pantothensäure subsumiert. Früher wurde das vitaminähnliche Cholin als ein Vitamin aufgeführt und trug die Bezeichnung Vitamin B4.

Warum heißt es Vitamin-B-Komplex?

Vitamine der B-Gruppe kommen in der Natur selten einzeln vor. Sie wirken meist zusammen im Verbund. Oftmals ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Enzyme der jeweiligen Vitamine sehr eng und ein Ungleichgewicht der Komponenten im Achterbund kann zu Problemen führen. Aus diesem Grund sollte eine ausgewogene Versorgung mit allen acht Komponenten sichergestellt sein. Es werden daher Präparate mit dem kompletten Satz als Vitamin-B-Komplex angeboten.

Einige der zentral wichtigen Substanzen lassen sich auch über Lebensmittel aufnehmen. In üblichen Mengen können die wichtigen B-Vitamine kaum überdosiert werden, so dass ein Vitamin-B-Komplex in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann. Die Einnahme sollte mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt werden.

Natürliche Vorkommen

B-Vitamine kommen in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor wie Brokkoli, Spinat und Grünkohl oder Leber, Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Vitamine können nur in geringen Mengen im Organismus gespeichert werden und müssen daher regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Vitamin B12 hingegen ist in Pflanzen nicht enthalten, besitzt aber eine bessere Speicherfähigkeit im Körper.

Vitamin B1 (Thiamin)

Vor rund 100 Jahren war Thiamin eines der ersten Vitamine, die entdeckt wurden. Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle beim Kohlenhydratestoffwechsel. Bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Glukose (Zucker) ist das Vitamin B1 für den Energiestoffwechsel von Nerven, Gehirn und Muskeln unentbehrlich. Es spielt eine Rolle für Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis. Bei Alkoholmissbrauch entsteht ein erhöhter Bedarf. Mangelerscheinungen können sich äußern durch neurologische Störungen, Herzinsuffizienz oder Muskelatrophie.

Wie fast alle B-Vitamine kommt auch Vitamin B1 in den Randschichten von Getreiden vor. Weil die innere Schale (Silberhäutchen) von Getreide, beim Schälen oft wegfällt, kommen Mangelerscheinungen häufig in Südostasien vor, wenn sich Menschen hauptsächlich von poliertem Reis ernähren. Haferflocken, Kleie und Nüsse sowie Hefe und Fleisch sind gute Vitamin-B1-Lieferanten. Thiamin ist hitzeempfindlich.

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B2 ist beim Stoffwechsel von Fett, Eiweiß und Kohlehydraten beteiligt. Im Zusammenspiel mit Vitamin A kann es die Heilung von Hautstörungen unterstützen. Riboflavin ist Bestandteil sämtlicher Körperzellen.

In Eiern, Nüssen, Pilzen und Milchprodukten, aber auch in Fisch und Fleisch kommt Vitamin B2 in natürlicher Form vor. Bei Mangel können Risse um Augen, Nase und Mundwinkel auftreten, es kann zu Hornhautveränderungen im Auge, Linsentrübung oder Blutarmut kommen.

Vitamin B3 (Nicotinsäure, Niacin)

Vitamin B3 ist für zahlreiche Stoffwechselprozesse bedeutsam. In dieser Bezeichnung werden Nicotinsäure und Nicotinsäureamid zusammengefasst. Insbesondere wichtig ist der wasserlösliche Stoff für Haut und Schleimhäute. Entsprechend tritt als Mangelerscheinung eine schuppige, raue und überpigmentierte Haut auf. Als Medikament wird es überwiegend aufgrund seiner gefäßerweiternden Eigenschaften eingesetzt. In natürlicher Form ist es vor allem in Fleisch enthalten, des Weiteren auch in Fisch, Milchprodukten und Eiern sowie in Hülsenfrüchten und Obst.

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Im Energiestoffwechsel besitzt Vitamin B5 eine wichtige Funktion für Aufbau und Regeneration von Zellen in Bindegewebe, Schleimhaut, Haaren und Nägeln. Es unterstützt den Energiestoffwechsel der Zellen und fördert die Zellteilung. Die Pantothensäure spielt außerdem eine Rolle für ein funktionierendes Immunsystem. Therapeutisch wird Pantothensäure zur Behandlung von Verbrennungen und Wunden eingesetzt. Gemäß seiner Bedeutung bei der Bildung von Geweben und Haaren kann sich ein Mangel an Vitamin B5 in trockener, rissiger Haut und Haarbruch äußern. Pantothensäure ist Bestandteil vieler Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Getreide.

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Im Vitamin B6 sind wiederum mehrere Stoffe mit Vitamincharakter zusammengefasst. Die Vitamingruppe ist am Eiweißstoffwechsel beteiligt und besitzt dadurch Bedeutung für alle Körperzellen. Vitamin B6 ist Bestandteil fast aller Lebensmittel, ist aber temperaturempfindlich und wird beim Kochen zerstört. Pyridoxin wird in Medikamenten eingesetzt, die bei Rheuma oder Menstruationsbeschwerden helfen. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6 besteht bei der Einnahme der Pille, Antepileptika oder Tuberkulosemedikamenten.

Vitamin B7 (Biotin)

Biotin ist auch unter der früheren Bezeichnung Vitamin H in der Literatur zu finden. Es besitzt durch seine Beteiligung an Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratwechsel wichtige Funktionen im Organismus. Es spielt insbesondere eine Rolle für Gehirn, Haut, Haare und Nägel. Die Bildung von Hautzellen und Haarzellen werden durch Biotin beeinflusst sowie die epigenetische Regulation von rund 2.000 Genen. Eine entsprechende Mangelerscheinung äußert sich durch Neigung zu Ekzemen, Haarbruch und brüchigen Fingernägeln.

Vitamin B9 (Folsäure)

Vitamin B9 wird auch den Bezeichnungen Vitamin B11 oder Vitamin M geführt. Folsäure hat eine kaum zu überschätzende Bedeutung in den biochemischen Abläufen des menschlichen Körpers. Neben Zellbildung und Zellteilung ist es auch an der Synthese des Erbguts (DNA) in den Zellkernen beteiligt.

Mangel an Folsäure kann sich äußern in Blutarmut (Anämie), Anfälligkeit für Infekte durch eine verringerte Immunabwehr und verlangsamte Wundheilung. Gravierend ist ein Folsäuremangel besonders in der Schwangerschaft, da er beim ungeborenen Kind ernsthafte Missbildungen am Rückenmarkkanal auslösen kann (Spina bifida). Deshalb ist der Bedarf an Folsäure in der Schwangerschaft besonders hoch und bleibt es in der Stillzeit und im Wachstumsalter des Kindes. Außerdem kann die Einnahme von Antibiotika oder Barbituraten zu einem erhöhten Bedarf führen.

Vitamin B12 (Cobalamin)

Zellteilung, Zellwachstum, Blutbildung und die Funktion des Nervensystems sind von Cobalamin stark abhängig. Es dient dazu, Folsäure im menschlichen Organismus zu aktivieren, die ohne Vitamin B12 ihre Funktion nicht ausüben kann. Vitamin B12 in Medikamenten als Gegenmittel bei Blausäurevergiftung eingesetzt.

Genaugenommen handelt es sich bei Vitamin B12 um einen Sammelbegriff für mehrere verschiedene Verbindungen mit ähnlicher Struktur, den sogenannten Cobalaminen oder auch Vitamin-B12-Komplex. Vitamin B12 kann ausschließlich durch den Verzehr tierischer Produkte aufgenommen werden, da es von Pflanzen nicht hergestellt wird. Cobalamin kann durch die Wirkung von Enzymen aufgenommen werden und bindet sich an Eiweiße, um in die Blutbahn zu gelangen.

Bei Cobalaminmangel können empfindliche Störungen auftreten, die aufgrund der Speicherkapazität des Körpers stark verzögert auftreten können. Von schädlichen Effekten bei Überversorgung ist nichts bekannt. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge an Vitamin B12 aufnehmen und scheidet überschüssige Substanzen aus.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Vitamin B6 (Pyridoxin)

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Bezugsquelle:  Vitamin B-100 Complex (Vitamin B6 als Pyrodoxin HCL: 100mg/Kapsel)

Das Nerven-Vitamin

Pyrodoxin wird auch als Vitamin B6 bezeichnet und gehört zum Vitamin-B-Komplex. In Vitamin B6 sind wiederum mehrere Stoffe mit Vitamincharakter zusammengefasst. Zentrale Prozesse im Stoffwechsel werden von Pyrodoxin geregelt.

Nerven, Immunsystem, Hormone

Die Vitamingruppe ist am Eiweißstoffwechsel beteiligt und besitzt dadurch Bedeutung für alle Körperzellen. Am Fettstoffwechsel und Energiestoffwechsel ist Vitamin B6 beteiligt. Es unterstützt den Aufbau von Nervenverbindungen und beeinflusst diverse Hormonaktivitäten, insbesondere die Geschlechtshormone.

Pyrodoxin unterstützt die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und ist bedeutsam für das Immunsystem.

Therapeutischer Nutzen

Pyridoxin wird in Medikamenten eingesetzt, die bei Rheuma oder Menstruationsbeschwerden helfen. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6 besteht bei der Einnahme der Pille, Antiepileptika oder Tuberkulosemedikamenten.

Vorkommen

Vitamin B6 ist Bestandteil fast aller Lebensmittel, ist aber temperaturempfindlich und wird beim Kochen leicht zerstört. Gute Pyrodoxin-Lieferanten sind Walnüsse, Hefe, Hülsenfrüchte, Getreide wie Weizenkeime, Hirse, Naturreis und Milchprodukte. In Gemüsen wie Bohnen, Linsen, Erbsen, Brokkoli, Feldsalat, Sauerkraut und Spinat aber auch in Obst wie Avocado, Apfel, Banane steckt das Vitamin. Fleisch und insbesondere Muskelfleisch und Leber sowie Fettfische wie Lachs, Makrele und gering können Pyrodoxin liefern.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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