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Wassermelone: Kerne nicht wegwerfen

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Kernlose Melonen?

Es ist eigentlich ein Skandal, dass Wassermelonen die Kerne weggezüchtet werden. Denn genau in den Kernen stecken viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe drin. Der Verzehr der Kerne kann daher viele gute Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Zum Wegwerfen eindeutig zu schade!

Wertvolle Inhaltsstoffe

Melonenkerne haben mit ihren vielen Ballaststoffen eine positive Wirkung auf die Verdauung. Ebenso können sie für eine gesunde Darmflora sorgen. Die in den Kernen enthaltene Aminosäure Citrullin fungiert als Antioxidant. Citrullin sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern und die Durchblutung gefördert wird. Ideal für Herz, Kreislauf und das Gedächtnis. Viele Vitamine und Spurenelemente in den Kernen (Magnesium, Vitamin A, B, C und Eisen) tragen dazu bei die gesamten Körperfunktionen gesund zu erhalten und zu optimieren.

Vorbereitung

  • 1 Handvoll Wassermelonen-Kerne
  • Im Backofen (Alternativ: Pfanne) erhitzen
  • Sobald ein süßlicher Geruch aufsteigt sind die Kerne vollkommen getrocknet
  • Die getrockneten Kerne mit einem Mörser zermahlen

Dieses gesunde Melonenkern-Pulver ist die Grundlage von 2 Rezepten!

Melonenkern-Tee

  • 4 Teelöffel frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • In ungefähr 2 Liter kochendes Wasser geben
  • Ungefähr 15 Minuten köcheln lassen

Dieser Tee ist nicht nur lecker. Er ist auch sehr gesund, da auf diese Weise wirklich alle guten Wirkstoffe aktiviert werden. Auch gekühlt ein erfrischendes Getränk!

Milchshake aus Melonen-Kernen
  • 1 Teil frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • 10 Teile warme oder kalte Milch (Verhältnis 1:10)
  • Gut verrühren

Bei Verdauungsbeschwerden und Nierenproblemen ist dieser Milchshake sehr geeignet. Wassermelonen wirken als  ein gutes Diuretikum und unterstützen die Nierenfunktion. Die Inhaltsstoffe werden durch die Milch langsam aufgenommen, so dass der Körper über einen längeren Zeitraum gleichmäßig versorgt wird.

Tipp

Auch die Schale der Wassermelone hat viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe. Die Schale zu essen klingt ungewöhnlich, kann aber sehr hilfreich sein. weiterlesen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Warum Krillöl dem Fischöl überlegen ist

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Gesünder und umweltfreundlicher

Der Vergleich von Krillöl mit Fischöl wird häufig gemacht.
Wo liegen aber genau die Unterschiede?
Im Laufe der Jahre wurde Krillöl in immer neuen wissenschaftlichen Studien untersucht. Die Ergebnisse zeigen die Vorteile und Unterschiede:

Krillöl ist frei von Giftstoffen

Leider lagern sich in Fischen wegen der weitverbreiteten Wasserverschmutzung Quecksilber und andere Schwermetallablagerungen an. Antarktischer Krill wird nur aus reinerem Gewässer gefischt und ist deshalb von dieser Kontaminierung nicht bedroht. Außerdem steht Krill am Anfang der Nahrungskette und ernährt sich von Phytoplankton – nicht von bereits kontaminiertem Fisch.

Krillöl ist umweltfreundlich

Krill ist die größte Biomasse der Welt. Trotzdem ist gewährleistet, dass nur ein bis zwei Prozent gefangen wird. Kontrolliert wird die Krillpopulation von der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources, CCAMLR). Der Marine Stewardship Council (MSC) stellt sicher, dass der Fang gemäß strenger nachhaltiger Kriterien erfolgt, um Überfischung zu vermeiden.

Krillöl wirkt bis zu 48x stärker wirkt als Fischöl

In einer Studie wurde 2011 eine Krillöl- und eine Fischölgruppe miteinander verglichen: Die Probanden der Krillölgruppe bekamen 63% weniger essenzielle Omega-3-Fettsäuren aus Krill als die Probanden der Fischöl-Gruppe. Trotzdem besserten sich die Blutwerte in beiden Gruppen ähnlich. Krillöl wirkte bis zu 48x stärker und wurde deshalb weniger gebraucht.

Krill enthält Phospholipide

In Krillöl sind die Omega-3-Fettsäuren an Phospholipide gekoppelt. Das ist wichtig, weil die wasserlöslichen Fettsäuren in ihrer freien Form nicht im Blut transportiert werden können. Sie brauchen diese Trägersubstanz, damit der Körper sie leichter absorbieren kann.

Außerdem sind Phospholipide auch einer der wichtigsten Bausteine des „guten“ HDL-Cholesterins. Sie tragen zur strukturellen Unversehrtheit der Zellen bei und unterstützen die Zellfunktion.

Krillöl wird 10 – 15x besser absorbiert

In Fischöl sind die Omega-3-Fettsäuren an Triglyceride gekoppelt. Diese müssen im Darm mühsam in die grundlegenden Fettsäuren DHA und EPA aufgespalten werden. 80 bis 85% der wertvollen  Omega-3-Fettsäuren gehen dabei verloren. Krillöl kann dagegen 10 – 15% besser vom Körper absorbiert werden.

Krillöl überwindet die Blut-Hirn-Schranke

Krillöl kann in wichtige Gehirnregionen gelangen, weil es in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.

Krillöl enthält Phosphatidylcholin

Phospholipide setzen sich aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin zusammen. Auch zu erwähnen ist das darin enthaltene, leberschützende Trimethylglycin. Krillöl enthält Phosphatidylcholin, was sofortige Bioverfügbarkeit garantiert. Für die Absorption von Fischöl muss die Leber es zuerst an Phosphatidylcholin koppeln. Erst über diesen Umweg ist Fischöl bioverfügbar.

Krillöl ist 300x so antioxidativ wie A- und E-Vitamine

Fischöl ist sehr arm an Antioxidantien und damit sehr anfällig für die Oxidation. Krillöl dagegen enthält, das vermutlich stärkste Antioxidans in der Natur: Astaxanthin.

Die Messung des ORAC-Werts (Oxygen Radical Absorbance Capacity) ergab, dass Krillöl über 300x so stark antioxidativ wirkt wie die Vitamine A und E, 47x so stark wie Lutein und über 34x  so stark wie CoQ10.

Krillöl wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus

Im Gegensatz zu Fischöl unterstüzt Krillöl den Glukosestoffwechsel in der Leber, den Lipidstoffwechsel und trägt zur Regulierung der mitochondrialen Atmungskette bei. Außerdem hemmt Krillöl die Cholesterinsynthese und trägt damit dazu bei, den Triglycerid- und den Cholesterinspiegel zu senken und die Energieproduktion zu erhöhen.

Viele Vorteile für Krillöl zur Unterstützung der Nahrung

Der Körper selbst kann keine Omega-3-Fettsäuren bilden. Er muss sie über die Nahrung zu sich nehmen. Krillöl-Kapseln sind hochwertige tierische Omega-3-Ergänzungsmittel, die in der täglichen Ernährung eine der einfachsten und effektivsten Methoden sein können, um gesund zu bleiben oder zu werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Nährstoffe im Vergleich: Karotte und Moringa

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Umfassendes Nährstoffspektrum

Moringa ist ein Baum, dessen Blätter ein einzigartig umfassendes Nährstoffspektrum aufzuweisen. Von diesem Wunderbaum ist man ja schon einige Superlative gewöhnt. Den höchsten Orac-Wert aller Lebensmittel, den höchsten Zeaxanthin– und Lutein-Wert. Heute wollen wir die Inhaltstoffe von 100g Karotte mit 100g Moringa-Blattpulver vergleichen.

Beta Carotin

Der Beta-Carotin-Gehalt der Karotte ist zwar mit 7.790 mcg 2,4 x höher als der des Moringapulvers. Aber dies ist auch der einzige Vitalstoff, der Moringa schlägt.
Moringa übertifft die Karotte bei den Vitaminen bei Weitem:

Vitamin C: 2.471,4 x mehr
Vitamin B2 (Riboflavin): 386,8 x mehr
Vitamin E: 220,1 x mehr
Vitamin B1 (Thiamin): 38,3 x mehr
Vitamin B9 (Folsäure): 18,9 x mehr
Vitamin B7 (Biotin): 18,6 x mehr
Vitamin B3 (Niacin): 14,2 x mehr
Vitamin B5 (Pantothensäure): 9,6 x mehr
Vitamin B6 (Pyridoxin): 6,3 x mehr

Mineralien

Auch bei den Mineralien schlägt Moringa die Karotte! Moringa Blattpulver enthält 48,9 x mehr Calcium, 20,4 x mehr Magnesium, 13,4 x mehr Eisen, 11,0 x mehr Kupfer, 10,9 x mehr Zink, 5,8 x mehr Phosphor und 4,6 x mehr Kalium als die Karotte.

Eiweiße

Auch bei den Eiweißen kann die Karotte nicht mithalten. Moringa-Blattpulver enthält 46,4 x mehr Leucin, 44,8 x mehr Phenylalanin, 53,8 x mehr Metionin, 42,5 x mehr Tryptophan, 40,9 x mehr Histidin, 33,0 x mehr Threonin, 32,3 x mehr Arginin, 28,2 x mehr Lysin, 26,6 x mehr Valin und 19,2 x mehr Isoleucin.

Moringa ist einfach nicht zu schlagen! Keine andere Pflanze der Welt liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Hinweis

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Die Eigenschaften der Karotte

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Beta-Carotin

Das Provitamin Beta-Carotin aus der Karotte wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Zur Deckung des Vitamin A-Bedarfs ist die Karotte geradezu ideal. Übrigens nimmt der Körper nur so viel Beta-Carotin auf, wie er benötigt. Eine Überdosierung mit Vitamin A ist mit natürlicher Nahrungsaufnahme deshalb ausgeschlossen. Es sei denn, man nimmt hochdosierte synthetische Vitaminpräparate zu sich.

Vitamin A Lieferanten

Unsere Grundnahrungsmittel liefern dem Körper nicht sehr viel Vitamin A. Back- und Teigwaren, gewöhnliches Muskelfleisch, die meisten Wurstsorten und auch Milch sind sehr arm an Vitamin A.
Zu den Vitamin A Lieferanten gehören Käse, Innereien (z.B. Leber, Nieren) und Eier. Rein pflanzliche Beta-Carotin-Lieferanten sind Brokkoli, Chicoree, Kresse, Portulak, Spinat, Mangold, Feldsalat, Kräuter, Süßkartoffeln und Spinat. Betacarotin ist in zahlreichen gelb-orangenen Gemüse- und Obstsorten enthalten, wie beispielsweise in Pfirsich, Aprikose, Mango, Papaya, Sanddorn, Süßkartoffel, Kürbis und natürlich in der Karotte.

Faktoren zur Resorption von Beta Carotin

Der offizielle Mindestbedarf an Vitamin A liegt bei 0,8 bis 1,2 mg. Rein rechnerisch würden 100g Karotten ausreichen, um daraus 1,7 mg Vitamin A zu bilden. Allerdings hängt die Aufnahme von Betacarotin in den Körper von vielen Faktoren ab:

  1. Der Bedarf bestimmt die Aufnahme. Je mehr Beta-Carotin vom Körper benötigt wird, umso mehr nimmt er davon auf.
  2. Alkoholkonsum hemmt die Aufnahme von Beta-Carotin. Zur optimalen Beta-Carotin-Versorgung deshalb besser keinen Alkohol trinken.
  3. Die Verdauung, der Säure-Basen-Haushalt, die Magensäurebildung beeinflussen ebenfalls die Aufnahme von Beta-Carotin. Medikamentöse Hemmung der Magensäurebildung verschlechtert deshalb die Aufnahme.
  4. Je gründlicher die Karotte gekaut wird, desto besser wird Beta Carotin vom Körper aufgenommen. Die unverdauliche Cellulose, die das Beta Carotin umschließt, kann so besser aufgespalten werden. Das Wurzelgemüse deshalb möglichst klein zu schneiden, als Saft zu trinken oder als Salat zu essen, fördert also die Resorption.
  5. Beta-Carotin ist recht hitzestabil. Karotten können deshalb gedämpft, gedünstet oder gekocht werden ohne dass eine vitalstoffschädigende Wirkung durch das Erhitzens eintritt. Hitze schadet der Karotte nicht.
  6. Fettbeigabe erhöht die Resorption des Beta Carotins immens. Dazu reichen jedoch sehr kleine Fettmengen von 2,5 g pro Mahlzeit völlig aus.
  7. Vitamin E fördert die Aufnahme von Beta-Carotin. Butter ist jedoch sehr arm an Vitamin E. Besser wäre Weizenkeimöl oder rotes Palmöl.
Für die Augen

Nachlassendes Sehvermögen wird oft auf das Alter zurückgeführt. Oft ist es jedoch der im Alter steigende Vitalstoffbedarf, der nicht mehr gedeckt wird. Ein Mangel an Vitamin A kann zu Seh-Beschwerden wie Nachtblindheit führen. Ein halber Liter Karottensaft täglich kann diese Mangelversorgung wieder ausgleichen.

In den Wechseljahren

Vitamin A ist auch für gesunde Schleimhäute verantwortlich. Frauen in den Wechseljahren wird deshalb empfohlen, sich ausreichend mit Vitamin A zu versorgen. Wenn Haut und Schleimhäute trocken und rissig werden, dann benötigt der Körper verstärkt Vitamin A um wieder ausreichend Feuchtigkeit zu bilden. Bei Männern ist Vitamin A bei der Produktion von Spermien beteiligt.

Als Hautschutz

Beta Carotin arbeitet als hoch wirksames Antioxidans. So schützt es viele körpereigenen Strukturen vor den schädlichen (auch krebserregenden) Einflüssen der freien Radikalen. Bis zu 1000 Mal kann Beta-Carotin so freie Radikale zerstören, bevor es selbst zerfällt. Als wichtiger Hautschutz gegen Sonnen UV-Bestrahlung und sogar vorbeugend gegen Hautkrebs.

Körpereigene Abwehr

Beta-Carotin unterstützt die körpereigene Abwehr, indem es die Bildung von natürlichen Killerzellen fördert. Diese Killerzellen vernichten virusinfizierte Zellen und Krebszellen.

Energiefluss in den Zellen

Für einen gesunden Körper ist die interzelluläre Kommunikation sehr wichtig: Alle Zellen stehen untereinander in Verbindung und tauschen sich aus. Carotinoide, Beta-Carotin und Vitamin A kümmern sich gemeinsam darum, dass der Körper wieder den Weg zurück zu Ordnung und Gesundheit einschlagen kann.

Brustkrebs

Laut Studien unterstützt Karottensaft das Immunsystem so sehr, dass sogar die Blutwerte von Brustkrebsüberlebenden auf jedem Level verbessert werden konnten. Als Vorsorge vor Brustkrebs und Schutz vor Brustkrebsrückfällen ist die Karotte also ein starker Verbündeter.

Krebsprävention

Der sekundäre Pflanzenstoff Falcarinol soll die Karotte vor Pilzerkrankungen schützen. Für uns Menschen ist dieser natürliche Wirkstoff zur Krebsprävention oder Krebsbekämpfung interessant. Da der Anteil an Falcarinol während des Kochvorgangs sinkt, sind hier vor allem rohe Karotten geeignet. An der Sheffield Hallam University wurde erforscht, dass Falcarinol aus Karotten gegen lymphatische Leukämiezellen wirksam ist, weil es sowohl die Ausbreitung der Krebszellen hemmte als auch deren Zelltod herbeiführte.

Tipp

Wer Karotten kochen und dennoch einen möglichst hohen Falcarinolgehalt erhalten möchte, der kocht die Karotten am besten im Ganzen und zerkleinert oder püriert sie erst dann. Damit liegt der Gehalt an Falcarinol mindestens 25 Prozent höher als in Karotten, die vor dem Kochen zerteilt wurden. Diese weisen nämlich einen Verlust von 70% dieses natürlichen Wirkstoffes auf.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Natürliches Entgiften mit Koriander

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Schadstoffe sammeln sich im Körper

Gefährliche Schwermetalle setzen sich in unseren Körpern fest: ungesunde Ernährung, schädliche Umweltfaktoren wie verunreinigte Luft oder schlechtes Trinkwasser oder Rauchen. Das krebsverursachende Pflanzenschutzmittel Roundup wird auf Spielplätzen und öffentlichen Flächen eingesetzt. Die Massentierhaltung schwemmt viele Chemikalien in den Boden, die dann wieder in unsere Nahrungskette gelangen. Die Konzentration toxischer Substanzen in unserer Umwelt und unserer Nahrung steigt beängstigend.

„Zu meinem Horror bin ich zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sich die Menschheit selbst in den Wahnsinn treibt mit endloser chemischer Kontamination. Die Verunreinigung mit Schwermetallen führt dazu, dass Menschen klinisch nachweisbar verrückt werden.“
(Health Ranger Mike Adams, Experte für Schwermetalle)

Warum sind Schwermetalle schlimm?

Es existieren Meinungen, die eine Belastung durch Schwermetalle für etliche körperliche Beschwerden verantwortlich machen. Psychische und emotionale Probleme und eine Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnisstörungen, Konzentrationsprobleme oder Lernschwächen sind nur ein Aspekt. Auch brüchige Knochen, Herzerkrankungen und ein erhöhtes Krebsrisiko werden den Schwermetallen zugeschrieben.

Methoden der Entgiftung

Die wichtigsten Entgiftungsorgane sind die Nieren und die Leber. Daneben übernehmen auch das Lymphsystem, Haut, Lunge und Darm Funktionen bei der Ausleitung von Schwermetallen und Giften. Alle Stoffwechselprozesse sind essentiell für den Ablauf. Es gibt verschiedene Methoden der Entgiftung.
Das Gewürz Koriander ist ebenfalls großartig dafür geeignet, um auf natürliche und bezahlbare Weise zu entgiften.

Koriander

Koriander enthält eine ganze Reihe wichtiger Mineralien, die Ihrem Körper bei seinen Aufräumarbeiten den entscheidenden Schlüsselreiz geben können. Vor allem Quecksilber kann diese kleine unscheinbare Pflanze gut aus dem Körper spülen.

Darüber hinaus ist der Vitamin K und Vitamin A-Lieferant dafür geeignet Entzündungen zu bekämpfen und das Blut zu reinigen. Auch gegen Pilzinfektionen ist Koriander ein gutes Mittel zur Unterstützung.

Kochen mit Koriander

Unbehandelter Bio-Koriander lässt sich wunderbar in Ihren Speiseplan einbauen. In Suppen, auf dem Sandwich oder in Salaten ist er kleingehackt eine gesunde und köstliche Komponente. Aber auch in Smoothies lässt er sich zusammen mit anderen Lebensmitteln wunderbar mixen. Mit Koriander können sie nichts falsch machen.

Koriander-Entgiftungs-Drink

Zutaten:

10 g klein gehackter, unbehandelter Bio-Koriander
1 TL Weizengraspulver oder Moringa Blattpulver
125 ml rohen Apfelsaft
125 ml Wasser

Alle Zutaten in einem Mixer zu einem gesunden Drink verarbeiten. Möglichst rasch nach der Zubereitung in kleinen Schlucken trinken. Bekämpfen Sie die Schwermetalle in Ihrem Körper und helfen Sie mit dem Koriander diese auszuschwemmen!

Hinweis

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Starkes Immunsystem

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Nährstoffmangel

Stellen Sie sich eine mittelalterliche Burg vor. Eine wehrhafte Mauer umgibt die Bewohner. Das Immunsystem hat dieselbe Funktion wie eine Mauer: Sie wehrt Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze ab. Diesen krankmachenden Gegnern können wir nicht immer ausweichen, deshalb ist es besonders wichtig, dass wir unsere Abwehr, das Immunsystem, stärken. Dies geschieht durch Zufuhr von ausreichenden Nährstoffen. Ein Mangel an Nährstoffen schwächt unsere Immunzellen, die Erreger überwinden unsere Abwehr und wir werden krank.

Doppelter Schutzwall

Unser Immunsystem besteht, wie eine mittelalterliche Verteidigungsanlage, aus zwei Teilen:

Zunächst bilden Haut und Schleimhäute Atmungsapparates, des Verdauungs- und des Harntraktes die erste Barriere. Diese Hindernisse müssen die Erreger als erstes überwinden, um in den Körper zu gelangen. Eine gesunde Haut ist geschmeidig und elastisch, sie lässt so schnell keine Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze durch. Mit einer optimalen Ernährung erhalten wir sie in einem solchen Zustand. Ist die Ernährung mangelhaft, so wird sie trocken und rissig. Die Zellen des Verdauungstraktes bilden ebenfalls eine sehr leistungsfähige Barriere. Der Dickdarm verhindert mehr als 500 Arten von Bakterien den Zugang zum Körper. Auch diese wichtige Funktion wird durch die ausreichende Versorgung durch Proteine und Mikronährstoffe gewährleistet. Fehlt z.B. Folsäure, wird die Darmwand dünn und durchlässig. Erreger können viel leichter in den Körper gelangen. Ein Mangel an Vitamin A trocknet die Atemwege aus. Es bilden sich Risse und die betroffenen Menschen werden viel anfälliger für Infekte.

Den zweiten Bestandteil des Immunsystems bilden die weißen Blutkörperchen. Diese wehrhaften Krieger entstehen im Rückenmark und in den Lymphknoten. Von dort verteilen sie sich über das Blut im ganzen Körper auf der Suche nach fremden Organismen. Weiße Blutkörperchen können körperfremde Erreger entweder durch direkten Kontakt zerstören, oder sie scheiden verschiedene Immunproteine aus, die sich über die Blutbahn verteilen und Eindringlinge unschädlich machen. Jede hundertste Körperzelle ist ein weißes Blutkörperchen. Zusammen bilden sie eine riesige Armee, die sehr empfindlich auf die Nährstoffzufuhr reagiert.

Nährstoffe

Es liegt an uns, ob wir unser körpereigenes Abwehrsystem durch ausreichend Nährstoffe versorgen, oder ob wir es durch einen Mangel schwächen. Bestimmte Nährstoffe sind richtige Wunderwaffen, denn sie kurbeln das Immunsystem an und bringen die Zellen dazu, optimal zu funktionieren. Vitamin B6 und Zink sind zum Beispiel solche Nährstoffe, die die Widerstandskraft verbessern.

Nährstoffempfehlungen bei Infektionen

  • Bei Infektionen durch Bakterien, Viren und Parasiten: Vitamin C
  • Zur Abwehr gegen Infektionen, besonders bei älteren Menschen: Vitamin E
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos: Zink * oder Kombination von Vitamin C plus Zink.
    Zink trägt entscheidend dazu bei Ihre Immunfunktion zu verbessern.
  • Zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Vitamin-B Komplex
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos und zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Betacarotin (Vitamin A)*
  • Vorbeugend gegen Infektionen aller Art, Erkältungen und Influenza (Grippe). EnzymblockadeTherapie (Lysin, Vitamin C plus Zink) sowie Aminosäuremischung mit Prolin.

*Auch Menschen mit normalen Werten können durch die Einnahme der Nahrungsergänzungen Zink und Vitamin A ihre Immunabwehr verbessern.

Ernährungsempfehlungen

Hier einige generelle Ernährungs-Tipps, wie Sie durch die Ernährung Ihrem Körper helfen können, Krankheiten zu vermeiden und schneller zu genesen. Vor allem ältere und kranke Menschen sind oft schlecht ernährt. Ist ein Körper jedoch nicht ausreichend mit Proteinen, essentiellen Fettsäuren und Mikronährstoffen versorgt, so kann dies die Immunabwehr bedeutend verschlechtern.

  • Meiden Sie übermäßigen Verzehr von raffinierten Nahrungsmitteln, Fetten und Alkohol.
  • Meiden Sie Zucker: Der Verzehr von 100g Zucker kann die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu töten, bis zu fünf Stunden stark beeinträchtigen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, hohe Cholesterin- und Blutfettwerte
  • Vermeiden Sie regelmäßigen, starken Alkoholkonsum
  • Regelmäßiger Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln kann die Widerstandskraft verbessern

Hinweis

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Brustkrebs
– was kann helfen?

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Knoten in der Brust – Brustkrebs?

Nicht jeder Knoten in der Brust ist Brustkrebs. Vier von fünf Geschwulsten stellen sich bei der Untersuchung als gutartig heraus. Dennoch sind in Deutschland über 70.000 Frauen von dieser bösartigen Krebsart betroffen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) bezeichnet Brustkrebs (Mammakarzinom) als häufigste Krebsart bei Frauen in den Industrieländern. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter, aber auch junge Frauen können betroffen sein. Besonders bei früh entdeckten Anzeichen von Brustkrebs sind die Heilungsaussichten sehr viel besser als früher. Heute sterben weniger Patientinnen an Brustkrebs als noch vor zehn Jahren.

Risikofaktoren

Die familiär ererbte Neigung zu Brustkrebserkrankungen durch die Blutkrebsgene BRCA1 und BRCA2 spielen wahrscheinlich nur bei fünf bis zehn Prozent der Fälle eine Rolle. Dagegen ist ständige Auf und Ab von Östrogenen und Gestagenen im Hormonspiegel des Monatszyklus ein Risikofaktor für jede Frau. Die Einnahme der Pille zur Empfängnisverhütung kann ein verstärkender Faktor sein. Auch Hormonersatztherapien in den Wechseljahren zur Linderung von klimakterischen Beschwerden erhöhen das Risiko.

Ernährung und Bewegung scheinen in der modernen Krebsforschung das zentrale Element zu sein, das viel entscheidender sein kann. Insbesondere Übergewicht gilt als stark risikosteigernd, insbesondere nach den Wechseljahren. Besonders scheint dies der Fall zu sein bei Tumoren, die auf Östrogen reagieren. Regelmäßige Bewegung zeigt in Studien einen schützenden Effekt, insbesondere nach den Wechseljahren.

Nikotin erhöht das Risiko. Alkohol hat besitzt anscheinend einen direkten Effekt auf die Brustkrebsraten. Je mehr Alkohol eine Frau konsumiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs erkrankt.

Das kann helfen bei Brustkrebs

Selbstdiagnose und Selbsttherapie sind bei einer Erkrankung an Brustkrebs unter Umständen lebensgefährlich. Die Behandlung durch einen Arzt ist unabdingbar. Zusätzlich kann die Heilkraft der Natur viel zu den Selbstheilungskräften des Körpers beitragen – vorbeugend, begleitend und nach einer Behandlung.

Ernährung

Die hundertprozentig sichere Krebsdiät gibt es nicht. Allerdings spielt die Ernährung und Versorgung mit ausreichend Vitalstoffen für die Zellgesundheit und die körpereigene Abwehrkraft eine sehr große Rolle.

  • Vorbeugend und begleitend ist eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen, frischen Vitaminen, Mineralien und Vitalstoffen als unschätzbar wertvoll für die Gesundheit zu bewerten. Rohkost und Vollkornprodukte haben den Vorteil, reich an Ballaststoffen zu sein.
  • Übergewicht sollte vermieden werden. Mehrere kleine Mahlzeiten sind am gesündesten und sorgen für eine gleichmäßige Zufuhr an Nährstoffen und Ablauf der Stoffwechselprozesse.
  • Auf Fleisch sollte weitestgehend verzichtet werden. Gesättigte, tierische Fette sollten möglichst oft durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus kaltgepressten und hochwertigen Ölen ersetzt werden.
  • Kochsalz ist ungesund und sollte möglichst wenig eingesetzt werden. Ebenso soll der Verzehr von raffiniertem Zucker zurückgefahren oder ganz eingestellt werden.
Säure-Basen-Haushalt

Eine basenüberschüssige Ernährung soll den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht halten. Lebensgewohnheiten unserer schnelllebigen Zeit führen oft dazu, dass zu viele Lebensmittel aufgenommen werden, die im Stoffwechselprozess zu Säuren umgebildet werden. Irgendwann sind die Basenspeicher des Organismus überfordert und können eine Neutralisierung des Säureüberschusses nicht mehr leisten. Die Übersäuerung kann zu einer Schwächung des Immunsystems führen und zu einer Störung der Zellfunktionen.

Dazu passt, das die Grundlagenforschung erkannt hat, dass das Milieu innerhalb eines Tumors saurer ist, als im gesunden Gewebe. Die Energiegewinnung der bösartigen Tumore scheint anders zu funktionieren, auf der Basis einer Art Gärung, die durch Säuren begünstigt wird. Es ist eine logische Schlussfolgerung, den Säurenüberschuss durch eine basenorientierte Ernährung auszubremsen.

Pflanzliche Unterstützer

Auch die Schulmedizin bezieht zahlreiche Krebsmedikamente (Zytostatika) aus Pflanzenwirkstoffen. Im Zusammenhang mit schulmedizinischer Behandlung, zum Beispiel mit Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operationen, können zudem zahlreiche Beschwerden auftreten, bei denen Unterstützung aus der Naturheilkunde ein wichtiges Element für die Heilung und die Lebensqualität sein können. Es kann zu Haarausfall kommen, Blutarmut, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Schlafstörungen, Lymphstauungen, Schmerzen und Wundheilstörungen. Naturheilverfahren werden vielfach erfolgreich als Ergänzung oder zur Nachbehandlung von Krebsleiden eingesetzt.

Mistel

Seit der Antike wird die Mistel als Heilpflanze genutzt. Für die Krebstherapie hat sie Rudolf Steiner im Rahmen der anthroposophischen Krebsbehandlung vor rund 70 Jahren wiederentdeckt. Studien haben belegt, dass die Mistel krebshemmende Wirkstoffe besitzt, darunter die Mistellektine (besonders das Mistellektin-I). Es wird für einige Krebsmedikamente verwendet. Das Immunsystem des Krebspatienten soll angeregt werden, die Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Therapeuten haben von guten Erfolgen und von einer Stimmungsverbesserung von Patienten berichtet, da die Mistelwirkstoffe auf Botenstoffe des Gehirns einen positiven Einfluss nehmen können. Ergänzend oder im Anschluss zu schulmedizinischen Behandlungen liegen für Mistelpräparate die meisten Studien unter den alternativen Krebsmedikamenten vor.

Vitamine

Grundbausteine für die Gesundheit und die körpereigene Immunabwehr sind Vitamine. Auch wenn im Normalfall mit einer ausgewogenen Ernährung genügend Vitamine aufgenommen werden, befindet sich der Körper bei einer Krebserkrankung in einem Ausnahmezustand, bei dem es zu einem Vitaminmangel kommen kann.

Vitamin A, C und E sowie Substanzen aus dem Vitamin B-Komplex sind besonders wertvoll für eine Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte und vieler wichtiger Stoffwechselprozesse. Vitamin C ist außerdem ein hochwirksames Antioxidans und stimuliert die Zellregeneration und das Immunsystem.

Antioxidantien

Freie Radikale, werden als Ursache für viele Krankheiten angesehen, auch für Krebsleiden. Radikalfänger, die mit den hochreaktiven Molekülen reagieren und sie so unschädlich machen, bevor sie sich für ihre Reaktion aus der Zelle bedienen und diese schädigen, sind vor allem Antioxidantien. In Vitamin C, Betacarotin, Polyphenolen und Flavonoiden sind reichlich Antioxidantien enthalten für die Zellgesundheit.

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Übersicht

Augenprobleme
– was kann helfen?

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Wertvolles Augenlicht

Bei unseren sieben Sinnen ist das Augenlicht die Gabe, auf die die meisten Menschen am wenigsten verzichten können. Auf Augenprobleme sollte man daher besonders achten, um Erkrankungen frühzeitig entgegenzuwirken.

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit sind Sehstörungen, die mit einem abweichend geformten Augapfel zu tun haben. Dabei entsteht ein abweichender Brechkraftwinkel, der ein unscharfes Bild beim Sehen in der Ferne (Kurzsichtigkeit) oder Weite (Weitsichtigkeit) entstehen lässt. Die Altersweitsichtigkeit betrifft einen Großteil der Bevölkerung.
Die Stabsichtigkeit (Astigmatismus) ist auf eine Hornhautverkrümmung zurückzuführen. Bei dieser Sehstörung werden durch den abweichenden Brechungsfaktor entweder die horizontalen oder vertikalen Linien weniger stark wahrgenommen.

Das kann helfen

Eine Brille oder Kontaktlinsen können die Sehstörung ausgleichen. Manche Sehstörungen können durch gezieltes Augentraining erfolgreich verbessert werden.

Nachtblindheit

Nachtblindheit (Hemeralopie, Nyktalopie) wird eine Sehstörung genannt, bei der sich die Augen schlecht an Dunkelheit anpassen können. Die Dunkeladaption der reizaufnehmenden Zellen in der Netzhaut ist dabei gestört, die das einfallende Licht durch den Sehnerv als elektrische Impulse ans Gehirn weiterleiten. Für das Sehen in Helligkeit sind überwiegend die Lichtsinneszellen Zapfen verantwortlich, in der Dämmerung oder bei Dunkelheit sind jedoch die Stäbchen gefragt. Diese Stabzellen sind rund 500 Mal lichtempfindlicher als die Zapfen.
Ein gesundes Auge kann den Sehpurpur, den Sehfarbstoff Rhodopsin für das Erkennen von Hell und Dunkel in der Dämmerung oder für die Nachtsicht, in etwa fünf Minuten vollständig herstellen. Bei der sogenannten Nachtblindheit dauert es deutlich länger.

Das kann helfen

Der notwendige Sehpurpur Rhodopsin benötigt für seine Produktion Vitamin A. Ein Vitamin-A-Mangel ist relativ verbreitet. Eine gezielte Zufuhr des Augen-Vitamins kann oftmals eine beginnende Nachtblindheit wieder ausgleichen. Antioxidantien können zusätzlich hilfreich sein – insbesondere mit Wirkstoffen der Heidelbeere oder Blaubeere konnten bereits verblüffende Erfolge bei der Verbesserung der Dunkeladaption verzeichnet werden. In jedem Falle sollte bei wahrgenommener Nachtblindheit ein Arzt aufgesucht werden, um weitere ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Grauer Star

Als Grauer Star (Katarakt) wird eine erworbene Linsentrübung bezeichnet, die in jedem Lebensalter auftreten kann – mit zunehmendem Risiko mit dem Alter. Es handelt sich um die häufigste Augenerkrankung überhaupt mit einem Anteil von 40 Prozent. Die Erkrankung hat eine sehr gute Chance, durch eine Operation behoben zu werden.
Die Linse trübt sich durch den Verlust an Elastizität, die Struktureiweiße kristallieren aus. Die Folge ist eine Sehminderung, die als unscharf, kontrastarm und weniger farbig beschrieben wird: Das Sehen wirkt wie verschleiert. Bei Nichtbehandlung führt die Erkrankung zu Erblindung.

Das kann helfen

Die Operation bei Grauem Star ist ein Standardeingriff, der überwiegend positiv verläuft und sehr häufig durchgeführt wird. Bei dem Eingriff wird die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Bei anderen Augenerkrankungen ist die Therapie nicht immer so einfach und erfolgversprechend. Eine Medikamententherapie für den Grauen Star ist nicht bekannt.

Grüner Star

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Allein in Deutschland sind rund eine halbe Million Patienten betroffen. Meist bleibt die Krankheit lange Zeit unbemerkt, weil das Gehirn den Verlust der Nerven im Sehnerv bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann. Oft bemerkt der Patient eine Beeinträchtigung erst, wenn ein Großteil des Sehnervs irreparabel geschädigt ist. Regelmäßige präventive Untersuchungen beim Augenarzt zur Messung des Augeninnendrucks oder Prüfung des Sehnervs werden empfohlen.

Das kann helfen

Wenn der Grüne Star rechtzeitig entdeckt wird, kann der Augeninnendruck durch Tropfen gesenkt werden. Zusätzlich können Lasermethoden oder eine Augenoperation Erfolge verzeichnen. Bei Nichtbehandlung führt die Krankheit zur Erblindung.

Netzhauterkrankungen

Die Makuladegeneration (MD), Netzhautablösung (Ablatio retinae) oder diabetische Netzhautstörungen (diabetische Retinopathie) können zur Erblindung führen, wenn sie nicht behandelt werden. Die Makuladegeneration wird häufig als altersbedingte Erkrankung angetroffen (AMD). Die Sehschärfe wird gemindert durch Zellverlust in der Makula lutea, dem gelben Fleck, den Punkt schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Bei der Netzhautablösung löst sich die innere Schicht der Netzhaut von der Versorgungsschicht. Bei Auftreten muss unverzüglich eine Notfallbehandlung eingeleitet werden.

Das kann helfen

Grundsätzlich ist die Netzhaut darauf angewiesen, ausreichend mit Vitalstoffen versorgt zu werden. Das Pro-Vitamin Vitamin A wird nicht umsonst oft als Augen-Vitamin bezeichnet, notwendig für die Funktion der Netzhaut. Das zellschützende Vitamin C wirkt antioxidativ und stimuliert die Produktion von Kollagen, das in der extrazellulären Matrix des Bindegewebes eine bedeutende Rolle spielt. Thiamin und Riboflavin aus dem Vitamin-B-Komplex, Vitamin E und Q10 sind hilfreiche Vitalstoffe für die Augenfunktionen. Die Versorgung mit Zink ist unerlässlich, ebenso wie die pflanzlichen Flavonoide wie Lutein, Zeaxanthin und Cryptoxanthin. Sie reichern sich im Gelben Fleck an und ein Mangel begünstigt eine Makuladegeneration.
Bei einer Störung der Netzhaut aufgrund einer Diabetes-Erkrankung ist es unerlässlich, den Zuckerspiegel des Patienten optimal einzustellen, um Ursachenbekämpfung zu betreiben.

Gerstenkorn & Co

Schmerzhafte Entzündungen rund ums Auge wie Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, an Gerstenkorn oder Hagelkorn kommen immer wieder vor. Sie können gut behandelt werden.

Das kann helfen

Homöopathische Wirkstoffe wie Hepar sulfuris D6 bei eitrigen Augenentzündungen oder Ruta D4 bei Überanstrengung der Augen können gute Alternaziven zu schulmedizinischer Behandlung sein. Euphrasia D3 Augentropfen, zum Beispiel von Weleda, können eine wertvolle Unterstützung sein. Die Heilpflanze Euphrasia officinalis (Augentrost) kann innerlich als Globuli oder Tee wie äußerlich helfen, beispielsweise als Kompresse.
Biophysikalische Vitalstoffe aus ausgewogener und vitaminreicher Ernährung können vorbeugen und die Genesung wesentlich unterstützen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Paradontose, Zahnfleischprobleme
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Parodontose?

Die Entzündung des Zahnbetts wird Parodontose oder Parodontitis genannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Das Zahnfleisch, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet, kann sich entzünden, wenn sich die Bakterien im Zahnbelag vermehren. Wenn sich die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ausweitet und auch das Zahnbett angegriffen wird, spricht man von Parodontose oder Parodontitis. Der Zahnhalteapparat aus Bindegewebe und Knochen kann nachhaltig geschädigt werden. Normalerweise treten bei einer Parodontitis keine Schmerzen auf. Deshalb ist die Gefahr einer unentdeckten Krankheit hoch und ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sinnvoll.

Parodontitis kann die natürliche Barriere gegen Keime zwischen Zahn und Zahnfleisch durchbrechen. In der Folge können Keime ins Gewebe und die Blutbahn gelangen. Möglicherweise wird dadurch das Risiko für einen Herzinfarkt oder atherosklerotische Gefäßkrankheiten, möglicherweise auch Diabetes und Asthma erhöht. Parondontits betrifft die Wurzelhaut und den Kieferknochen. In der Folge können sich Zähne lockern und langfristig ausfallen.

Das kann helfen bei Zahnfleischproblemen

Gründliche Zahnhygiene und die Entfernung von Zahnstein (verkalkter Zahnbelag, auf dem sich Bakterien schneller ausbreiten können) aus den Zahnfleischtaschen können einer Parodontits vorbeugen. Das alleine hilft meist nicht, denn Parodontits kann letztlich der Ausdruck eines gestörten Immunsystems sein und einer falschen Ernährung.

Ernährung

Eine Übersäuerung wirkt sich auf das vermehrte Wachstum der schädlichen Mundbakterien aus. Basische Nahrungsmittel sollten daher vorgezogen werden. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt auf den gesamten Organismus negative Auswirkungen haben.

Auf Zucker und Süßigkeiten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Tierische Eiweiße und polierter Reis schwächen das Immunsystem. Grundsätzlich ist bei einem schwachen Immunsystem immer an den Darm zu denken. Wenn die gesunde Darmflora gestört ist, kann das durchaus Auswirkungen auf die Mundflora haben. Eine Darmsanierung oder eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren kann die körpereigene Abwehr stärken.

Vitamine

Besonders die Versorgung mit Vitamin A und den sekundären Pflanzenstoffen Carotinoiden ist in diesem Zusammenhang wertvoll. In Innereien wie Leber, Karotten und frischen grünen Gemüse ist das Provitamin enthalten. Im Zahnfleisch, das von Parodontitis befallen ist, fehlt häufig Folsäure. Folsäure (Folat) aus dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten, aber kann beim Kochen verloren gehen.

Unschätzbare Antioxidantien

Antioxidantien können insbesondere bei Entzündungen zellschützende Wirkstoffe sein. Besonders bei chronischen Entzündungen wie der Parodontitis leisten Antioxidantien eine unschätzbar wertvolle Arbeit gegen die Krankheit. Insbesondere hochwertige Antioxidantien können gezielt in die Ernährung integriert werden wie Astaxanthin aus der Heidelbeere, OPC aus Traubenkernextrakt, das das Immunsystem sogar bei Krebs unterstützen soll, oder Krillöl, Hanföl oder Leinöl als natürlicher Entzündungshemmer mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Prodontitis geht oft einher mit Glutathionmangel. Ein Ausgleich durch Zufuhr eines der Schlüsselfaktoren für eine gesunde Immunabwehr ist eines der stärksten Antioxidantien. Es spielt unter anderem eine Rolle im Interzellularraum und sogar bei der Einleitung von Reparaturen bei Zellschäden der Gensubstanz. Es fungiert im Organismus als Speicher für das wichtige Cystein, das im Körper nur in relativ geringer Menge verfügbar ist. Daher hat die Konzentration an Glutathion auch eine Auswirkung auf eine Synthese von Cystein-haltigen Immuneiweißen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Allgemein zur Stärkung des Immunsystems

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Nährstoffmangel

Stellen Sie sich eine mittelalterliche Burg vor. Eine wehrhafte Mauer umgibt die Bewohner. Das Immunsystem hat dieselbe Funktion wie eine Mauer: Sie wehrt Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze ab. Diesen krankmachenden Gegnern können wir nicht immer ausweichen, deshalb ist es besonders wichtig, dass wir unsere Abwehr, das Immunsystem, stärken. Dies geschieht durch Zufuhr von ausreichenden Nährstoffen. Ein Mangel an Nährstoffen schwächt unsere Immunzellen, die Erreger überwinden unsere Abwehr und wir werden krank.

Doppelter Schutzwall

Unser Immunsystem besteht, wie eine mittelalterliche Verteidigungsanlage, aus zwei Teilen:

Zunächst bilden Haut und Schleimhäute Atmungsapparates, des Verdauungs- und des Harntraktes die erste Barriere. Diese Hindernisse müssen die Erreger als erstes überwinden, um in den Körper zu gelangen. Eine gesunde Haut ist geschmeidig und elastisch, sie lässt so schnell keine Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze durch. Mit einer optimalen Ernährung erhalten wir sie in einem solchen Zustand. Ist die Ernährung mangelhaft, so wird sie trocken und rissig. Die Zellen des Verdauungstraktes bilden ebenfalls eine sehr leistungsfähige Barriere. Der Dickdarm verhindert mehr als 500 Arten von Bakterien den Zugang zum Körper. Auch diese wichtige Funktion wird durch die ausreichende Versorgung durch Proteine und Mikronährstoffe gewährleistet. Fehlt z.B. Folsäure, wird die Darmwand dünn und durchlässig. Erreger können viel leichter in den Körper gelangen. Ein Mangel an Vitamin A trocknet die Atemwege aus. Es bilden sich Risse und die betroffenen Menschen werden viel anfälliger für Infekte.

Den zweiten Bestandteil des Immunsystems bilden die weißen Blutkörperchen. Diese wehrhaften Krieger entstehen im Rückenmark und in den Lymphknoten. Von dort verteilen sie sich über das Blut im ganzen Körper auf der Suche nach fremden Organismen. Weiße Blutkörperchen können körperfremde Erreger entweder durch direkten Kontakt zerstören, oder sie scheiden verschiedene Immunproteine aus, die sich über die Blutbahn verteilen und Eindringlinge unschädlich machen. Jede hundertste Körperzelle ist ein weißes Blutkörperchen. Zusammen bilden sie eine riesige Armee, die sehr empfindlich auf die Nährstoffzufuhr reagiert.

Nährstoffe

Es liegt an uns, ob wir unser körpereigenes Abwehrsystem durch ausreichend Nährstoffe versorgen, oder ob wir es durch einen Mangel schwächen. Bestimmte Nährstoffe sind richtige Wunderwaffen, denn sie kurbeln das Immunsystem an und bringen die Zellen dazu, optimal zu funktionieren. Vitamin B6 und Zink sind zum Beispiel solche Nährstoffe, die die Widerstandskraft verbessern.

Nährstoffempfehlungen bei Infektionen

  • Bei Infektionen durch Bakterien, Viren und Parasiten: Vitamin C
  • Zur Abwehr gegen Infektionen, besonders bei älteren Menschen: Vitamin E
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos: Zink * oder Kombination von Vitamin C plus Zink.
    Zink trägt entscheidend dazu bei Ihre Immunfunktion zu verbessern.
  • Zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Vitamin-B Komplex
  • Zur Senkung des Infektionsrisikos und zur Stärkung der Immunbarrieren der Haut und der Schleimhäute (Verdauungstrakt/Atemwege): Betacarotin (Vitamin A)*
  • Vorbeugend gegen Infektionen aller Art, Erkältungen und Influenza (Grippe). EnzymblockadeTherapie (Lysin, Vitamin C plus Zink) sowie Aminosäuremischung mit Prolin.

*Auch Menschen mit normalen Werten können durch die Einnahme der Nahrungsergänzungen Zink und Vitamin A ihre Immunabwehr verbessern.

Ernährungsempfehlungen

Hier einige generelle Ernährungs-Tipps, wie Sie durch die Ernährung Ihrem Körper helfen können, Krankheiten zu vermeiden und schneller zu genesen. Vor allem ältere und kranke Menschen sind oft schlecht ernährt. Ist ein Körper jedoch nicht ausreichend mit Proteinen, essentiellen Fettsäuren und Mikronährstoffen versorgt, so kann dies die Immunabwehr bedeutend verschlechtern.

  • Meiden Sie übermäßigen Verzehr von raffinierten Nahrungsmitteln, Fetten und Alkohol.
  • Meiden Sie Zucker: Der Verzehr von 100g Zucker kann die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu töten, bis zu fünf Stunden stark beeinträchtigen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, hohe Cholesterin- und Blutfettwerte
  • Vermeiden Sie regelmäßigen, starken Alkoholkonsum
  • Regelmäßiger Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln kann die Widerstandskraft verbessern

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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