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Wassermelone: Kerne nicht wegwerfen

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Kernlose Melonen?

Es ist eigentlich ein Skandal, dass Wassermelonen die Kerne weggezüchtet werden. Denn genau in den Kernen stecken viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe drin. Der Verzehr der Kerne kann daher viele gute Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Zum Wegwerfen eindeutig zu schade!

Wertvolle Inhaltsstoffe

Melonenkerne haben mit ihren vielen Ballaststoffen eine positive Wirkung auf die Verdauung. Ebenso können sie für eine gesunde Darmflora sorgen. Die in den Kernen enthaltene Aminosäure Citrullin fungiert als Antioxidant. Citrullin sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern und die Durchblutung gefördert wird. Ideal für Herz, Kreislauf und das Gedächtnis. Viele Vitamine und Spurenelemente in den Kernen (Magnesium, Vitamin A, B, C und Eisen) tragen dazu bei die gesamten Körperfunktionen gesund zu erhalten und zu optimieren.

Vorbereitung

  • 1 Handvoll Wassermelonen-Kerne
  • Im Backofen (Alternativ: Pfanne) erhitzen
  • Sobald ein süßlicher Geruch aufsteigt sind die Kerne vollkommen getrocknet
  • Die getrockneten Kerne mit einem Mörser zermahlen

Dieses gesunde Melonenkern-Pulver ist die Grundlage von 2 Rezepten!

Melonenkern-Tee

  • 4 Teelöffel frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • In ungefähr 2 Liter kochendes Wasser geben
  • Ungefähr 15 Minuten köcheln lassen

Dieser Tee ist nicht nur lecker. Er ist auch sehr gesund, da auf diese Weise wirklich alle guten Wirkstoffe aktiviert werden. Auch gekühlt ein erfrischendes Getränk!

Milchshake aus Melonen-Kernen
  • 1 Teil frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • 10 Teile warme oder kalte Milch (Verhältnis 1:10)
  • Gut verrühren

Bei Verdauungsbeschwerden und Nierenproblemen ist dieser Milchshake sehr geeignet. Wassermelonen wirken als  ein gutes Diuretikum und unterstützen die Nierenfunktion. Die Inhaltsstoffe werden durch die Milch langsam aufgenommen, so dass der Körper über einen längeren Zeitraum gleichmäßig versorgt wird.

Tipp

Auch die Schale der Wassermelone hat viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe. Die Schale zu essen klingt ungewöhnlich, kann aber sehr hilfreich sein. weiterlesen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Löwenzahn: Gesund und lecker

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Löwenzahn

Für die einen ein Unkraut, für die anderen ein bitterwürziges, gesundes Lebensmittel. In Frankreich wird Löwenzahn sogar in größeren Kulturen angebaut. Die gelb blühende Löwenzahnpflanze gehört zu den Korbblütlern und wächst fast überall. Jetzt im Frühjahr treibt der Löwenzahn seine gezackten, rosettenförmig angeordneten Blätter aus dem Boden. Wildpflanzen haben mehr gesunde Bitterstoffe als der gebleichte Löwenzahn, den Sie im Handel kaufen können.

Wirkstoffe im Löwenzahn

Löwenzahn enthält reichlich Vitamin C und Magnesium und sollte deshalb jetzt im Frühling auf Ihrem Speiseplan stehen. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahn sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe und ein relativ hoher Kaliumgehalt. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und werden daher für alle Arten von Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Heilpraktiker wissen, dass nicht nur die Verdauungssekrete sondern auch die Produktion von Hormonen und Enzymen angeregt werden. Löwenzahn ist also stoffwechselwirksam. Aufgrund seiner harnreibenden und entwässernden Eigenschaften wird er gegen Harnwegsinfektionen und Nierenbeschwerden verwendet.

Verbrauch und Lagerung

Wenn Sie Löwenzahn in der freien Natur pflücken, sollten Sie nur die jungen, zarten Triebe vor der ersten Blüte verwenden. Frisch geerntete Löwenzahnblätter sollten Sie am besten am selben Tag zubereiten und essen. Nicht aufgebrauchte Reste lassen sich in einer Tüte oder Dose einfrieren.

Arten der Zubereitung

Von der Löwenzahnpflanze lassen sich nicht nur die Blätter, sondern auch die Knospen, Blüten und Wurzeln verwenden. Aus den Blüten des Löwenzahns kann Sirup oder Gelee gewonnen werden. Zum Dekorieren sind die gelben essbaren Blüten ein schöner Farbtupfer.

Löwenzahn kann gekocht wie Spinat zubereitet werden. Er eignet sich jedoch besonders gut für Salate. Dabei harmoniert er besonders gut mit Salatdressings aus Walnussöl und Rotweinessig. Der leicht bitter-herbe Geschmack lässt sich durch die Zugabe von Schmand oder Sahne abmildern.

Frische Löwenzahn-Blätter können Sie sehr gut als Tee trinken. Aus den Wurzeln der Löwenzahnpflanze lässt sich auch ein Kaffee-Ersatz herstellen. Dazu werden die Löwenzahnwurzeln gehackt und getrocknet. Dann werden die getrockneten Wurzelstücke kurz geröstet, in der Kaffeemühle gemahlen und wie Kaffee aufgegossen.

Löwenzahn-Pesto

Zutaten

  • 1 Bund Löwenzahnblätter
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 5 EL Zitronensaft
  • 50g Mandeln (gemahlen)
  • 100g gewürfelten Parmesan

Pürieren Sie alle Zutaten und schmecken Sie Ihr gesundes Löwenzahn-Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Eingelegte Löwenzahn-Knospen

Zutaten

  • Löwenzahnköpfchen (Knospen)
  • Essig
  • Estragon
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Zwiebelringe

Alle Zutaten in ein verschließbares Glas geben. Nach 8 bis 10 Wochen sind die eingelegten Blütenknospen durchgezogen und können genossen werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Natürliche Mittel gegen Verdauungsbeschwerden

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Ob Darmgrippe, Norovirus-Infektion oder Magenverstimmung – Heilpflanzen wie Ingwer, Lakritz und Pfefferminz können viele Beschwerden lindern. Probiotika in Form von Joghurt und andere fermentierte Lebensmittel sind ebenso hilfreich.

Ingwer

Ingwer unterstützt die Verdauung auf ganz natürliche Weise. Er beruhigt bei Übelkeit, kann Reisekrankheit lindern und bei Schwangerschaftserbrechen Erleichterung verschaffen. Ingwerwurzeln können roh, getrocknet oder als Tee konsumiert werden. Es werden auch Ingwerkapseln und Kautabletten angeboten. Achten Sie jedoch hier auf das BIO-Siegel.

Lakritz

Die Lakritz-Wurzel ist bekannt für ihre antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Als Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden wirkt sie leicht abführend. Kaufen können Sie die Lakritz-Wurzel in Spezialgeschäften. Als Tee oder zuckerreduziertes Bonbon wirkt Lakritze jedoch auch.

Joghurt

Bei Magenverstimmungen können die guten Bakterien im Joghurt helfen. Achten Sie beim Einkauf jedoch auf Natur-Joghurt mit lebendigen Kulturen. Gezuckerte oder aromatisierte Sorten enthalten oft nicht genug Probiotika, um überhaupt wirksam zu sein. Nehmen Sie täglich Joghurt zu sich und stärken Sie so Ihre Immunabwehr und Ihre Verdauung.

Beruhigende Tees

Bei akuten Verdauungsbeschwerden  sind warme Tees aus Pfefferminze und Kamille hilfreich. Pfefferminze löst Verkrampfungen, befreit von Blähungen und mindert Übelkeit und Brechreiz. Kamille wirkt beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt und die Nerven. Sie kann auch zu besserem Schlaf verhelfen. Bei Durchfall-Erkrankungen helfen die Tannine im schwarzen Tee.

Kümmel

Dieses Gewürz ist auch eine effektive Heilpflanze. Zur Förderung einer gesunden Verdauung kann Kümmel bei Darmkrämpfen, Fettverdauungs-Problemen, Koliken, Magenkrämpfen und Völlegefühl eingesetzt werden. Die häufigste Art, Kümmel als Heilpflanze anzuwenden ist der Tee. Aber es existieren auch Tinkturen oder Pulver zum Einnehmen. Die Samen können auch einfach gekaut oder in der Küche als verdauungsförderndes Gewürz angewendet werden.

BRAT-Diät

Bei Beschwerden mit der Verdauung sollte die Nahrung reduziert werden, damit der Darm nicht zusätzlich belastet wird. Ein altes Hausmittel ist die BRAT-Diät: Bananen, Reis, Apfelmus und Toast. Diese leichte Mahlzeit fördert die Verdauung ohne zu belasten. Bei dem Weizen im Toastbrot scheiden sich die Geister. Es wird empfohlen ihn durch weißen Reis in Bio-Qualität zu ersetzen. Vollkorn-Naturreis ist in diesem Falle nicht so gut, weil er etwas schwer verdaulich ist.

Geriebener Apfel

Ebenfalls ein Hausmittel aus Omas Zeiten ist der geriebene Apfel. Um die Schadstofflast im Körper zu reduzieren ist es ratsam, möglichst sauberes Essen zu sich zu nehmen. Frische Bio-Äpfel, roh gerieben und ohne Zugabe von Zucker, ist eine sehr gut verdauliche kleine Mahlzeit.

Stampfkartoffeln

Kartoffeln enthalten viele darmgesunde Ballaststoffe. Gekochte und zerstampfte Kartoffeln können deshalb bei Verdauungsbeschwerden helfen.

Viel Flüssigkeit

Das A und O bei Verdauungsbeschwerden ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Durch Erbrechen und Durchfall verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit, die durch warme Getränke, verdünnte Fruchtsäfte, Gemüsesuppe oder Brühe ersetzt werden sollte.

Bleiben Sie gesund!

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Oregano (Origanum vulgare)

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Bezugsquelle: Oregano-Öl

Aus der mediterranen Bergwelt

Oregano (Origanum vulgare) ist eine Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Heutzutage ist das Aromakraut als Pizzagewürz überall bekannt. Ursprünglich stammt es aus der Bergwelt der Mittelmeerländer und wird heute überall in Europa angebaut und genutzt.

Von alters her

Die Griechen des Altertums schätzten das heilkräftige Kraut. Dioscurides berichtet über die Verwendung in seiner De materia medica aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Im Mittelalter wurde Oregano gegen Hämorrhoiden eingesetzt und zur Geburtsbeschleunigung. In der Natur- und Pflanzenheilkunde gilt Organo als gängiges Mittel gegen Magen- und Darmbeschwerden.

Wirkstoffe

Aufgrund seines hohen Gehalts an Phenolen gilt Oregano-Öl in der Aromatherapie als wirksam gegen Bakterien. Es kann zu Hautreizungen kommen, weshalb eine mit neutralen Pflanzenölen verdünnte und innerliche Anwendung (z.B. in Kapselform) empfohlen wird. Der Inhaltsstoff Carvacrol besitzt entzündungshemmende Wirkung. Der positive Einfluss auf Verdauungsbeschwerden und Erkrankungen der Atemwege ist wissenschaftlich belegt. Arzneiliche Wirkung zeigen offenbar auch die Gerb- und Bitterstoffe und die ätherischen Öle. Man spricht vom stärksten natürlichen Antibiotikum.

Antibakterielles Potenzial

Biomedizinerin Vyv Salisbury von der Universität von West England in Bristol forscht an der antibakteriellen Wirkung des aromatischen Krauts. Sie hat Hinweise gefunden, dass eine Oregano-Essenz ebenso effektiv oder noch effektiver als manche Antibiotika wirken können. Insbesondere trifft dies auf das gegen gebräuchliche Antibiotika resistente Bakterium Staphyloccus aureus(MRSA) zu, das sich in vielen Krankenhäusern zum Problem auswächst. Der resistente Krankheitserreger kann geschwächte Patienten angreifen und zu Geschwüren oder Lungenentzündung führen. Offenbar scheint sich Oregano-Essenz dazu zu eignen, Krankenhäuser von dem Keim zu säubern durch Abwischen von Türklinken, Oberflächen, Ritzen und als Waschmittel. Angeblich kann bereits der ätherische Duft von Organo das Ausbreiten des Bakteriums verringern. (vgl. Die Zeit, 4.11.2009)

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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