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Über 90% der Deutschen sind übersäuert

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Sauer oder basisch?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren – nicht einmal Krebs“.
(Dr. Otto Warburg, 1883-1970, Nobelpreisträger der Medizin)

Total übersäuert

Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert! Kennen Sie das ein oder andere Anzeichen für eine Übersäuerung?

  • Gereizter Magen
  • Saures Aufstoßen
  • Sodbrennen
  • Muskelverspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schlaf-Störungen
  • Häufige Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Falsche Ernährung

In erster Linie übersäuert der Körper durch falsche Ernährung! Auch wird das Lebensmittel Nr. 1 völlig vernachlässigt: reinstes Trinkwasser in „Quellwasser“ Qualität zum Ausleiten von Säuren. Stattdessen muten wir unserem Körper zu:

  • Zu viel tierisches Eiweiß
  • Zu viel tierische Fette
  • Zu viel Süßwaren
  • Zu viel Weißmehl-Produkte
  • Zu viel Alkohol, Nikotin, Kaffee, Fertiggerichte, gesüßte Getränke
  • Zu viel Getränke mit Kohlensäure oder Phosphorsäure (Cola)
Falsche Essgewohnheiten

Viele haben sich auch falsche Essgewohnheiten angewöhnt:

  • Hastiges Essen
  • Üppige Mahlzeiten
Andere Einflüsse für Übersäuerung

Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die dazu führen, dass der Körper überschüssige Säuren schlechter ausscheiden kann:

  • Umweltgifte
  • Synthetische Süßungsmittel wie Aspartam
  • Medikamente
  • Elektrosmog
  • Stress / negative Gefühle (Ärger, Wut, Neid, Missgunst, Streit)
  • Auch Krankheiten erzeugen im Körper Säuren.
  • Bewegungs- und Schlafmangel

Alkalische Körperflüssigkeiten

Eine Übersäuerung bewirkt ein Ungleichgewicht in unserem Körper, denn der pH-Wert unserer Körperflüssigkeiten beeinflusst jede Zelle unseres Organismus. Der gesamte Stoffwechsel braucht aber eine ausgewogene innere alkalische Umgebung. Bindegewebe, Blut, Gehirnflüssigkeit, Gelenkflüssigkeit, Bauchspeicheldrüsensekret, Gallensaft: alle bewegen sich in einem pH-Wert von 7,1 – 8,8.

Alle Lebensfunktionen betroffen

Was passiert nun, wenn wir zu viele säurehaltige oder säurebildende Nahrungsmittel zu uns nehmen? Die überschüssige Säure kann Gewebe und Organe angreifen. Dies wiederum führt zu Erkrankungen und chronischen Beschwerden. Eine saure Umgebung ist ein guter Nährboden für schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen. Eine Übersäuerung des Körpers beeinträchtigt sämtliche Lebensfunktionen und kann somit die mögliche Ursache einer Krankheiten oder eines chronischen Leidens darstellen.

Basenwasser oder Basenpulver?

Antworten auf Übersäuerung sind Basenwasser und Basenpulver. Basenpulver verhindert eine zukünftige Übersäuerung. Basenwasser hingegen beseitigt eine bereits bestehende Übersäuerung.
Wenn wir Speisen und Getränke zu uns nehmen, dann wirken diese Produkte entweder sauer, neutral oder basisch in unserem Körper. Zuviel Säure verträgt unser Körper nicht, daher muss er diese überschüssigen Säuren neutralisieren. Dies macht er, indem er gespeicherte Mineralien mit den Säuren verbindet, diese somit inaktiv macht und sie dann, wenn ein Zuviel davon im Körper ankommt, im Bindegewebe (Cellulite), in den Muskeln (Muskelkater) oder in den Gelenken (Arthritis, Gicht) ablagert.
Sind die Zellen bereits übersäuert, dann helfen auch die besten Basenpulver nichts mehr, der Schaden ist angerichet: Die Zelle kann sich nicht mehr von den Schlackstoffen befreien und sich deshalb auch nicht mehr ernähren und Energie produzieren, weil sie schon voll ist. Völlig unspezifische Krankheiten treten auf, die dann, weil man nicht weiß, welche Ursache sie haben, einfach neue Bezeichnungen bekommen (CFS – chronic fatigue syndrome, burn out syndrome usw.)

Empfehlung

AlkaQuell® ist ein hoch basisches Aktivwasser Konzentrat mit pH-Wert von ca.10,5. Es muss mit Wasser gemischt werden und dient dazu, den Körper auf Zellebene zu entsäuern. http://www.basenwasserplus.com

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Was steckt hinter dem Hype „Gurkenwasser“?

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Gurkenwasser – Fitness-Trend aus den USA

Zur Gewichtsreduktion muss man mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt. Außerdem sollte man viel trinken, und zwar am besten Wasser. Das füllt nicht nur den Magen, sondern hilft auch dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Das sogenannte „Cucumber Infused Water“ ist ein Trend aus den USA und regt die Fettverbrennung an.

Einfaches Rezept

Hinter Gurkenwasser verbirgt sich ein einfaches Rezept aus Leitungs- oder Mineralwasser und frischen Gurkenscheiben. Das Aroma ist also zu 100 Prozent natürlich. Mindestens zwei Stunden sollte man die Gurkenscheiben im Wasser ziehen lassen, über Nacht wird der Geschmack noch intensiver.

Gesunde Inhaltsstoffe

Gurkenwasser eignet sich noch besser als pures Wasser zum Abnehmen. In Gurken stecken jede Menge gesunder Vitalstoffe wie Vitamin B, C und K, Eisen und Kalium. Und 100 Gramm Gurke haben gerade mal 12 Kalorien. Die enthaltene Kieselsäure verhilft zu schöner Haut und gesunden Haaren. Wertvolle Antioxidantien wirken entzündungshemmend und schützen das Herz-Kreislauf-System. Als basisches Getränk wirkt Gurkenwasser der Übersäuerung entgegen und eignet sich auch für den Sport, da es isotonisch ist.

Rezept für Gurkenwasser
  • Ca. ½ BIO-Gurke waschen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden
  • Mit 2 Liter lauwarmem Wasser aufgießen
  • Im Kühlschrank ziehen lassen (mind. 2 Std.)
  • Direkt aus dem Kühlschrank besonders erfrischend

TIPP: Nicht länger als 2 Tage aufbewahren

Geschmack intensivieren!

Kombinieren Sie Ihr Gurkenwasser je nach individuellem Geschmack mit:

So wirkt Gurkenwasser am besten!

Trinken Sie über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Gurkenwasser und ernähren Sie sich gesund.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Brustkrebs
– was kann helfen?

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Knoten in der Brust – Brustkrebs?

Nicht jeder Knoten in der Brust ist Brustkrebs. Vier von fünf Geschwulsten stellen sich bei der Untersuchung als gutartig heraus. Dennoch sind in Deutschland über 70.000 Frauen von dieser bösartigen Krebsart betroffen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) bezeichnet Brustkrebs (Mammakarzinom) als häufigste Krebsart bei Frauen in den Industrieländern. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter, aber auch junge Frauen können betroffen sein. Besonders bei früh entdeckten Anzeichen von Brustkrebs sind die Heilungsaussichten sehr viel besser als früher. Heute sterben weniger Patientinnen an Brustkrebs als noch vor zehn Jahren.

Risikofaktoren

Die familiär ererbte Neigung zu Brustkrebserkrankungen durch die Blutkrebsgene BRCA1 und BRCA2 spielen wahrscheinlich nur bei fünf bis zehn Prozent der Fälle eine Rolle. Dagegen ist ständige Auf und Ab von Östrogenen und Gestagenen im Hormonspiegel des Monatszyklus ein Risikofaktor für jede Frau. Die Einnahme der Pille zur Empfängnisverhütung kann ein verstärkender Faktor sein. Auch Hormonersatztherapien in den Wechseljahren zur Linderung von klimakterischen Beschwerden erhöhen das Risiko.

Ernährung und Bewegung scheinen in der modernen Krebsforschung das zentrale Element zu sein, das viel entscheidender sein kann. Insbesondere Übergewicht gilt als stark risikosteigernd, insbesondere nach den Wechseljahren. Besonders scheint dies der Fall zu sein bei Tumoren, die auf Östrogen reagieren. Regelmäßige Bewegung zeigt in Studien einen schützenden Effekt, insbesondere nach den Wechseljahren.

Nikotin erhöht das Risiko. Alkohol hat besitzt anscheinend einen direkten Effekt auf die Brustkrebsraten. Je mehr Alkohol eine Frau konsumiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs erkrankt.

Das kann helfen bei Brustkrebs

Selbstdiagnose und Selbsttherapie sind bei einer Erkrankung an Brustkrebs unter Umständen lebensgefährlich. Die Behandlung durch einen Arzt ist unabdingbar. Zusätzlich kann die Heilkraft der Natur viel zu den Selbstheilungskräften des Körpers beitragen – vorbeugend, begleitend und nach einer Behandlung.

Ernährung

Die hundertprozentig sichere Krebsdiät gibt es nicht. Allerdings spielt die Ernährung und Versorgung mit ausreichend Vitalstoffen für die Zellgesundheit und die körpereigene Abwehrkraft eine sehr große Rolle.

  • Vorbeugend und begleitend ist eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen, frischen Vitaminen, Mineralien und Vitalstoffen als unschätzbar wertvoll für die Gesundheit zu bewerten. Rohkost und Vollkornprodukte haben den Vorteil, reich an Ballaststoffen zu sein.
  • Übergewicht sollte vermieden werden. Mehrere kleine Mahlzeiten sind am gesündesten und sorgen für eine gleichmäßige Zufuhr an Nährstoffen und Ablauf der Stoffwechselprozesse.
  • Auf Fleisch sollte weitestgehend verzichtet werden. Gesättigte, tierische Fette sollten möglichst oft durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus kaltgepressten und hochwertigen Ölen ersetzt werden.
  • Kochsalz ist ungesund und sollte möglichst wenig eingesetzt werden. Ebenso soll der Verzehr von raffiniertem Zucker zurückgefahren oder ganz eingestellt werden.
Säure-Basen-Haushalt

Eine basenüberschüssige Ernährung soll den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht halten. Lebensgewohnheiten unserer schnelllebigen Zeit führen oft dazu, dass zu viele Lebensmittel aufgenommen werden, die im Stoffwechselprozess zu Säuren umgebildet werden. Irgendwann sind die Basenspeicher des Organismus überfordert und können eine Neutralisierung des Säureüberschusses nicht mehr leisten. Die Übersäuerung kann zu einer Schwächung des Immunsystems führen und zu einer Störung der Zellfunktionen.

Dazu passt, das die Grundlagenforschung erkannt hat, dass das Milieu innerhalb eines Tumors saurer ist, als im gesunden Gewebe. Die Energiegewinnung der bösartigen Tumore scheint anders zu funktionieren, auf der Basis einer Art Gärung, die durch Säuren begünstigt wird. Es ist eine logische Schlussfolgerung, den Säurenüberschuss durch eine basenorientierte Ernährung auszubremsen.

Pflanzliche Unterstützer

Auch die Schulmedizin bezieht zahlreiche Krebsmedikamente (Zytostatika) aus Pflanzenwirkstoffen. Im Zusammenhang mit schulmedizinischer Behandlung, zum Beispiel mit Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operationen, können zudem zahlreiche Beschwerden auftreten, bei denen Unterstützung aus der Naturheilkunde ein wichtiges Element für die Heilung und die Lebensqualität sein können. Es kann zu Haarausfall kommen, Blutarmut, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Schlafstörungen, Lymphstauungen, Schmerzen und Wundheilstörungen. Naturheilverfahren werden vielfach erfolgreich als Ergänzung oder zur Nachbehandlung von Krebsleiden eingesetzt.

Mistel

Seit der Antike wird die Mistel als Heilpflanze genutzt. Für die Krebstherapie hat sie Rudolf Steiner im Rahmen der anthroposophischen Krebsbehandlung vor rund 70 Jahren wiederentdeckt. Studien haben belegt, dass die Mistel krebshemmende Wirkstoffe besitzt, darunter die Mistellektine (besonders das Mistellektin-I). Es wird für einige Krebsmedikamente verwendet. Das Immunsystem des Krebspatienten soll angeregt werden, die Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Therapeuten haben von guten Erfolgen und von einer Stimmungsverbesserung von Patienten berichtet, da die Mistelwirkstoffe auf Botenstoffe des Gehirns einen positiven Einfluss nehmen können. Ergänzend oder im Anschluss zu schulmedizinischen Behandlungen liegen für Mistelpräparate die meisten Studien unter den alternativen Krebsmedikamenten vor.

Vitamine

Grundbausteine für die Gesundheit und die körpereigene Immunabwehr sind Vitamine. Auch wenn im Normalfall mit einer ausgewogenen Ernährung genügend Vitamine aufgenommen werden, befindet sich der Körper bei einer Krebserkrankung in einem Ausnahmezustand, bei dem es zu einem Vitaminmangel kommen kann.

Vitamin A, C und E sowie Substanzen aus dem Vitamin B-Komplex sind besonders wertvoll für eine Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte und vieler wichtiger Stoffwechselprozesse. Vitamin C ist außerdem ein hochwirksames Antioxidans und stimuliert die Zellregeneration und das Immunsystem.

Antioxidantien

Freie Radikale, werden als Ursache für viele Krankheiten angesehen, auch für Krebsleiden. Radikalfänger, die mit den hochreaktiven Molekülen reagieren und sie so unschädlich machen, bevor sie sich für ihre Reaktion aus der Zelle bedienen und diese schädigen, sind vor allem Antioxidantien. In Vitamin C, Betacarotin, Polyphenolen und Flavonoiden sind reichlich Antioxidantien enthalten für die Zellgesundheit.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Paradontose, Zahnfleischprobleme
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Parodontose?

Die Entzündung des Zahnbetts wird Parodontose oder Parodontitis genannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Das Zahnfleisch, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet, kann sich entzünden, wenn sich die Bakterien im Zahnbelag vermehren. Wenn sich die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ausweitet und auch das Zahnbett angegriffen wird, spricht man von Parodontose oder Parodontitis. Der Zahnhalteapparat aus Bindegewebe und Knochen kann nachhaltig geschädigt werden. Normalerweise treten bei einer Parodontitis keine Schmerzen auf. Deshalb ist die Gefahr einer unentdeckten Krankheit hoch und ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sinnvoll.

Parodontitis kann die natürliche Barriere gegen Keime zwischen Zahn und Zahnfleisch durchbrechen. In der Folge können Keime ins Gewebe und die Blutbahn gelangen. Möglicherweise wird dadurch das Risiko für einen Herzinfarkt oder atherosklerotische Gefäßkrankheiten, möglicherweise auch Diabetes und Asthma erhöht. Parondontits betrifft die Wurzelhaut und den Kieferknochen. In der Folge können sich Zähne lockern und langfristig ausfallen.

Das kann helfen bei Zahnfleischproblemen

Gründliche Zahnhygiene und die Entfernung von Zahnstein (verkalkter Zahnbelag, auf dem sich Bakterien schneller ausbreiten können) aus den Zahnfleischtaschen können einer Parodontits vorbeugen. Das alleine hilft meist nicht, denn Parodontits kann letztlich der Ausdruck eines gestörten Immunsystems sein und einer falschen Ernährung.

Ernährung

Eine Übersäuerung wirkt sich auf das vermehrte Wachstum der schädlichen Mundbakterien aus. Basische Nahrungsmittel sollten daher vorgezogen werden. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt auf den gesamten Organismus negative Auswirkungen haben.

Auf Zucker und Süßigkeiten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Tierische Eiweiße und polierter Reis schwächen das Immunsystem. Grundsätzlich ist bei einem schwachen Immunsystem immer an den Darm zu denken. Wenn die gesunde Darmflora gestört ist, kann das durchaus Auswirkungen auf die Mundflora haben. Eine Darmsanierung oder eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren kann die körpereigene Abwehr stärken.

Vitamine

Besonders die Versorgung mit Vitamin A und den sekundären Pflanzenstoffen Carotinoiden ist in diesem Zusammenhang wertvoll. In Innereien wie Leber, Karotten und frischen grünen Gemüse ist das Provitamin enthalten. Im Zahnfleisch, das von Parodontitis befallen ist, fehlt häufig Folsäure. Folsäure (Folat) aus dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten, aber kann beim Kochen verloren gehen.

Unschätzbare Antioxidantien

Antioxidantien können insbesondere bei Entzündungen zellschützende Wirkstoffe sein. Besonders bei chronischen Entzündungen wie der Parodontitis leisten Antioxidantien eine unschätzbar wertvolle Arbeit gegen die Krankheit. Insbesondere hochwertige Antioxidantien können gezielt in die Ernährung integriert werden wie Astaxanthin aus der Heidelbeere, OPC aus Traubenkernextrakt, das das Immunsystem sogar bei Krebs unterstützen soll, oder Krillöl, Hanföl oder Leinöl als natürlicher Entzündungshemmer mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Prodontitis geht oft einher mit Glutathionmangel. Ein Ausgleich durch Zufuhr eines der Schlüsselfaktoren für eine gesunde Immunabwehr ist eines der stärksten Antioxidantien. Es spielt unter anderem eine Rolle im Interzellularraum und sogar bei der Einleitung von Reparaturen bei Zellschäden der Gensubstanz. Es fungiert im Organismus als Speicher für das wichtige Cystein, das im Körper nur in relativ geringer Menge verfügbar ist. Daher hat die Konzentration an Glutathion auch eine Auswirkung auf eine Synthese von Cystein-haltigen Immuneiweißen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersäuerung, Mineralmangel
– was kann helfen?

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Was ist Übersäuerung und Mineralmangel ?

Basische Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium können Säuren im Organismus neutralisieren. Säuren (Schlacken), Gifte und Abfallprodukte des Stoffwechsels können so leichter abtransportiert werden. Der Körper produziert neutralisierende Substanzen wie Natriumhydrogencarbonat, das diese Funktion ebenfalls übernimmt. Die Pufferdepots werden von einer säureüberschüssigen Nahrungsaufnahme allerdings relativ rasch überfordert.

In der Folge wird der Säure-Basen-Haushalt gestört und es kann zu einer Übersäuerung (Azidose oder Acidose) kommen. Gut zu wissen: Der Begriff Azidose wird in der Schulmedizin allerdings für etwas anderes verwendet, nämlich nur das lebensbedrohliche Absinken des ph-Wertes im Blutspiegel in den sauren Bereich, etwa bei Insulininsuffizienz. In der Schulmedizin wird die Übersäuerung von Zwischenzellgewebe, Bindegewebe, Dünndarm, Lymphen etc. nicht berücksichtigt.

Wie entsteht Übersäuerung?

Das Auffüllen von Basenspeichern und Mineralvorräten erfordert eine ausreichende Versorgung mit basisch verstoffwechselten Lebensmitteln und entsprechenden Mineralien. Wenn die Zufuhr an Säuren überwiegt und dazu Stress und mangelnde Bewegung kommen, kann die Übersäuerung gesundheitsschädigend wirken.

Probleme der Übersäuerung

Der Körper reagiert auf überschüssige Säuren mit der Einlagerung von Fett, denn im Fettgewebe können Säuren geparkt werden, wenn die Zellen mit dem Abtransport nicht hinterherkommen. Durch Ablagerung in Blutgefäßen kann Bluthochdruck befördert werden und es kann zu Arteriosklerose kommen. Säuren können ausfallen und zu Blasensteinen und Nierensteinen kristallieren. In den Gelenken kann es zu Problemen kommen. Auch in anderen Zellen macht ein Säureüberschuss Probleme, sei es mit der Haut, den Haaren oder der sensiblen Netzhaut im Auge. Viele weitere Krankheiten werden mit Übersäuerung in Verbindung gebracht.

Wo welcher ph-Wert?

Der ph-Wert von 1 bis 6 gelten als sauer, der Messwert 7 ist neutral und die Werte von 7 bis 14 sind basisch.

Das Blut sollte immer einen basischen ph-Wert von rund 7,4 haben. Auch der Speichel und die Lymphflüssigheit sollten basisch sein, ebenso wie Gallenflüssigkeit, der größte Teil des Dünndarms und das Bindegewebe. Stark sauer dagegen muss der Magen sein, denn die Magensäure schließt im Verdauungsprozess die Nahrung auf und bietet eine wesentliche Barriere gegen Krankheitskeime. Die Scheide benötigt einen natürlichen leicht sauren Schutz und auch der Dickdarm profitiert von einem leicht sauren Milieu.

Eine Störung im Säure-Basen-Haushalt kann diese ph-Werte verschieben, was Infektionen begünstigt, Auslöser für Krankheiten sein kann und das Immunsystem schwächt.

Das kann helfen bei Übersäuerung

Basische Ernährung

Basen können Säure neutralisieren. Daher können körpereigene Basenspeicher diesen Säureüberschuss abfedern – aber nur solange Vorrat reicht. Allerdings sorgen die Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen dafür, dass die Basenspeicher nicht so rasch wieder aufgefüllt werden, wie es notwendig wäre. Selbst der Verzehr von rund 20 Prozent der Nahrung in Form von frischem Obst, Salat, Gemüse und Mineralwasser wird von vielen Alternativmedizinern als nicht ausreichend betrachtet, um einen zuverlässigen Basenüberschuss aufzubauen.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt basiert letztlich auf der Zufuhr von genügend basischen Lebensmitteln, um die Basenspeicher als Pufferung der Säuren zuverlässig aufzufüllen. Eine basenüberschüssige Ernährung schafft diese Puffer als Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit und Gesundheit.

Schönheit und Gesundheit

Die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion und die Versorgung mit basischen Mineralien kann einen Puffer gegen Übersäuerung schaffen. In der Folge stellen sich oftmals positive Veränderungen im Hautbild, an den Gelenken, schöne und gesunde Haare und eventuell sogar Sehverbesserungen ein.

Basische Mineralien

Mineralmangel kann bei Übersäuerung leicht entstehen, weil sich der Organismus die benötigten Stoffe für die Neutralisierung und den Abtransport aus den körpereigenen Reserven holt. Aus Knochen, Haaren, Fingernägeln und den Speicherdepots werden Mineralien mobilisiert, um die Säuren auszugleichen. Zum Beispiel kann es zu Osteoporose kommen, wenn deshalb Kalzium aus den Knochen entzogen wird.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist daher wichtig. In stressigen Zeiten oder bei Anzeichen einer latenten Übersäuerung kann es sinnvoll sein, die körpereigenen Depots gezielt aufzufüllen mit Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Spurenelementen aus Nahrungsergänzungsmitteln. Zur Remineralisierung bietet der Handel spezielle Basenmischungen.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Besonders ergiebig zeigt sich die Sangomeereskoralle. Sie bietet rund siebzig bioverfügbare basische Mineralien, darunter Kalium, Eisen, Zink, Jod und Mangan. Die hochwertigen basischen Mineralien können Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen.

Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüberhinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

Unterstützung der Niere

Die Niere als wichtiger Säurenausscheide-Organ kann in ihrer Funktion unterstützt werden, beispielsweise durch viel Kräutertee und Frischpflanzentropfen aus Urtinkturen, zum Beispiel 20 ml Brennnessel, 10 ml Kamille, 40 ml Goldrute und 30 ml Zinnkraut. Das kurbelt die Leistungsfähigkeit des Entgiftungsorgans an.

Heilpflanzen und Präparate mit natürlichen Inhaltsstoffen von Brennnessel, Eisenkraut, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Schöllkraut oder Preiselbeerblättern sind gut für die Nieren.

Mittelmeerküche ist grundsätzlich basen-orientiert und daher geeignet für die Nierenunterstützung, denn sie ist eiweißreduziert aber nicht eiweißfrei und verwendet viel Obst und Gemüse. Salzarm zu kochen ist ebenfalls gesund für die Nieren. Omega-3-Fettsäuren wie in Krillöl, Hanföl oder Leinöl wirken entzündungshemmend und entlastend.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Übersäuerung?

Unter einer Übersäuerung kann der gesamte Organismus leiden. Oft werden die Symptome wie Antriebslosigkeit und Appetitlosigkeit, schnelle Ermüdungserscheinungen, Hautprobleme und Gelenkschmerzen nicht sofort auf ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt zurückgeführt. Deshalb kann das Leiden auch unentdeckt bleiben und leicht chronisch werden. Der Fachbegriff der Übersäuerung lautet Azidose (auch Acidose), wobei zwischen akuter und chronischer Azidose unterschieden wird. Akute Azidose im naturheilkundlichen Sinne kann mit einer Ernährungsumstellung auf basische Lebensmittel behoben werden, mit einer chronischen oder latenten Übersäuerung (CLA) wird der Körper nicht so leicht fertig.

Achtung, Begrifflichkeit

In der Schulmedizin wird der Begriff Azidose nur für den lebensgefährlichen Abfall des ph-Werts unter etwa 7,4 im Blut verwendet, wie er beispielsweise bei einer Insulininsuffizienz auftritt. Naturheilkundlich geht es bei Azidose um etwas ganz anderes, nämlich um ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts und die dadurch verursachte Übersäuerung im Bindegewebe, in Lymphen oder Dünndarm. Die Übersäuerung kann auch den ph-Wert in Körperregionen wie Magen, Dickdarm oder Scheide, der bei gesunden Menschen leicht sauer ist, in zu wenig saure Richtung verschieben.

Zivilisationskrankheit

Ein Mangel an Sport und körperlicher Betätigung kann bei Stoffwechselprozessen zur Übersäuerung im Körper beitragen. Durch eine schlechtere Durchblutung der Muskeln wird die Sauerstoffversorgung schlechter und es entsteht mehr Milchsäure. Azidose gilt daher auch als Zivilisationskrankheit, die wiederum weitere Krankheiten nach sich ziehen kann, die ebenfalls als Zivilisationskrankheiten bezeichnet werden.

Was passiert bei Übersäuerung?

Wenn sich permanent zu hohe Mengen an Säuren im Blut befinden, wird nach einiger Zeit Kalzium im Knochen abgebaut. Die Knochendichte nimmt ab. Das kann zu Osteoporose führen. Viele weitere Störungen können möglicherweise mit Übersäuerung in den Zellen beziehungsweise im Zwischenzellgewebe zu tun haben, zum Beispiel Übergewicht, Haarausfall, Konzentrationsmangel, Sehschwäche und Cellulitis. Dadurch, dass im Zwischenzellgewebe Säuren (Schlacken) die Versorgung der Zelle mit Nährstoffen behindern, kann deren normale Funktion nachhaltig gestört werden. Die zusätzliche Leistung der Zellen, diese Abfallstoffe abzutransportieren, sorgt für Extrastress, der auch krank machen kann. Das Immunsystem wird geschwächt. Das kann weitere Erkrankungen begünstigen.

Für zahlreiche weitere ernsthafte Krankheiten wird ein Zusammenhang mit Übersäuerung vermutet, so für Gicht, Arthrose, Neurodermitis, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen und Allergien, möglicherweise sogar für Krebs.

Diät als Ursache

Fastenkuren und Diäten können unter Umständen eine Übersäuerung erst auslösen. Denn Ursache für das Übergewicht sind eingelagerte Fettsäuren. Der Fettabbau geht einher mit der Produktion von sogenannten Ketosäuren, die einen Anstieg an Säuren in den Zellen nach sich ziehen.

Das kann helfen für einen Säure-Basen-Ausgleich

Säuren aus dem Stoffwechsel werden bis zu einem gewissen Maß über die Niere ausgeschieden, über Schweiß, Stuhlgang oder im Kohlendoxid beim Ausatmen. Mit zunehmendem Alter oder bei Krankheit sinkt jedoch die Leistungsfähigkeit der Niere. Durch schlechtere Versorgung von Zellen durch die Belastung der Zwischenzellspeicher mit Säuren (Schlacken) bei einem unausgeglichenen Säure-Basen-Gleichgewicht ist der Abtransport dieser Abfallprodukte zusätzlich erschwert. Es kann zu einem Säureüberschuss kommen. Die Entsäuerung über den Magen-Darm-Trakt, die in zahlreichen Produkten angeboten wird, entschlackt nicht die Zellen.

Basenpuffer

Basen können Säure neutralisieren. Daher können körpereigene Basenspeicher diesen Säureüberschuss abfedern – aber nur solange Vorrat reicht. Allerdings sorgen die Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen dafür, dass die Basenspeicher nicht so rasch wieder aufgefüllt werden, wie es notwendig wäre. Selbst der Verzehr von rund 20 Prozent der Nahrung in Form von frischem Obst, Salat, Gemüse und Mineralwasser wird von vielen Alternativmedizinern als nicht ausreichend betrachtet, um einen zuverlässigen Basenüberschuss aufzubauen.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt basiert letztlich auf der Zufuhr von genügend basischen Lebensmitteln, um die Basenspeicher als Pufferung der Säuren zuverlässig aufzufüllen. Eine basenüberschüssige Ernährung schafft diese Puffer als Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit und Gesundheit.

Ernährung

Ob ein Lebensmittel basisch oder sauer ist, richtet sich nicht danach, wie es schmeckt oder wie sein ph-Wert sich bemisst, sondern wie es verstoffwechselt wird. Bei der Energiegewinnung aus eiweißhaltigen Lebensmittel entsteht Säure. Hingegen werden Zitrusfrüchte, von denen man annehmen könnte, dass sie zu sauren Lebensmitteln gehören, weil sie einen hohen ph-Wert aufweisen, basisch verstoffwechselt und können positiv auf den Säure-Basen-Haushalt wirken.

Der PRAL-Wert

Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) zeigt an, ob ein Lebensmittel eher zur basischen oder zur säurebildenden Gruppe gehört, wenn es vom Körper aufgenommen wird.

Zu sauren Lebensmittel gehören (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Nicht auf alle säurebildenden Lebensmittel und Mineralien kann der Organismus bei einer gesunden Ernährung verzichten, aber auf die Verhältnismäßigkeit kommt es an. Saure Lebensmittel sollten maximal 20 Prozent der Nahrung ausmachen.

  • Fleisch, Fisch, Wurst und Eier
  • Zucker
  • Quark und Käse
  • Kaffee und schwarzer Tee
  • Weißmehl
  • Cola, Limonade und zuckerhaltige Softdrinks
  • Alkohol

Zu basischen Lebensmittel gehören (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Sie sollten 80 Prozent der Nahrungsaufnahme ausmachen.

  • Obst
  • Kartoffeln
  • Salat
  • Spinat
  • Trockenfrüchte
  • Zwiebeln
  • Oliven
  • Avocados
  • Algen wie besipielsweise Chlorella
  • Rote Beete
  • Spargel
  • Paprika
  • Gurke
  • Austernpilze und Shitake
  • Mandeln und Esskastanien
  • Lupinenmehl mit viel Eiweiß

Schönheit und Gesundheit

Die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion und die Versorgung mit basischen Mineralien kann einen Puffer gegen Übersäuerung schaffen. In der Folge stellen sich oftmals positive Veränderungen im Hautbild, an den Gelenken, schöne und gesunde Haare und sogar Sehverbesserungen ein.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Die Sangomeereskoralle enthält hochwertige basische Mineralien, die Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen. Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüberhinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

Unterstützung der Niere

Die Niere als wichtiger Säurenausscheide-Organ kann in ihrer Funktion unterstützt werden, beispielsweise durch viel Kräutertee und Frischpflanzentropfen aus Urtinkturen, zum Beispiel 20 ml Brennnessel, 10 ml Kamille, 40 ml Goldrute und 30 ml Zinnkraut. Das kurbelt die Leistungsfähigkeit des Entgiftungsorgans an.

Heilpflanzen und Präparate mit natürlichen Inhaltsstoffen von Brennnessel, Eisenkraut, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Schöllkraut oder Preiselbeerblättern sind gut für die Nieren.

Mittelmeerküche ist grundsätzlich basen-orientiert und daher geeignet für die Nierenunterstützung, denn sie ist eiweißreduziert aber nicht eiweißfrei und verwendet viel Obst und Gemüse. Salzarm zu kochen ist ebenfalls gesund für die Nieren. Omega-3-Fettsäuren wie in Krillöl, Hanföl oder Leinöl wirken entzündungshemmend und entlastend.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Basenkur

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Bezugsquelle: Basenbad | Basen Kur-Konzentrat AlkaQuell

Basische Ernährung

In der Alternativmedizin gibt es zahlreiche Anhänger der Theorie, dass der Körper durch zivilisatorisch falsche Ernährung übersäuert werde, wodurch der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerate. Eine chronische Übersäuerung (Azidose) könne auf längere Sicht gesundheitsschädigende Folgen haben. Manche Alternativmediziner bringen grundsätzlich jede Erkrankung mit Übersäuerung in Verbindung, insbesondere Gicht, Arthrose, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Allergien und sogar Krebs. Theorien zur Übersäuerung des Körpers und damit verbunden verschiedene Konzepte zu basischer Ernährung sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts populär. Diverse Diätmodelle wie beispielsweise Trennkost nach Howard Hay und die Waerland-Kost nach Otto Warburg und Maximilian Bircher-Benner gehören ebenso zu den gängigen Konzepten wie Basenkuren durch Nahrungsergänzungsmittel.

Lebensmittelzuordnung in der
basischen Ernährung

Die Empfehlungen zu basischer Ernährung basieren zumeist auf der Faustformel, dass für Nahrungsmittel, die sauer wirken sollen, vier Mal so viele Nahrungsmittel mit basischer Wirkung verzehrt werden sollen.

Einige saure Lebensmittel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Fleisch und Fisch, sowie Wurst und Eier
  • Zucker
  • Mehl ohne Getreideschalen, Weißmehlprodukte
  • Quark, Käse
  • Kaffee, schwarzer Tee
  • Cola, Limonade und zuckerhaltige Softdrinks

Einige basische Lebensmittel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Obst
  • Kartoffeln
  • Salat
  • Spinat
  • Trockenfrüchte
  • Zwiebeln

Basenkuren

Basenkuren sollen einen nahrungsbedingten Säureüberschuss ausgleichen. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Als äußerliche Anwendung über die Haut oder oral als Nahrungsergänzung.

Basenbäder
Sicherlich die schönste und entspannteste Art zu Entsäuern. Basische Badezusätze, die meist als Konzentrat vorliegen, helfen dem größten Organ des Menschen – der Haut – sanft zu entsäuern und zu entgiften. Nach einer Basenkur sollte Ihre Haut den natürlichen pH-Wert von 8,5 erreichen. Dies ist der Wert, mit dem man als Kind auf die Welt kommt.

Basenwasser / Aktivwasser
Trinken ist bei Basenkuren sehr wichtig. Zur Herstellung einer basischen Trinklösung empfiehlt sich Konzentrat, das regelmäßig eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit zu sich genommen wird. Ein pH-Wert von ca. 10,5 in der Trinklösung ist für den Körper sehr gut verträglich

Basenpulver
Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel sind unter der Bezeichnung Basenpulver oder Säure-Basen-Pulver im Handel erhältlich. Sie  Meist handelt es sich um Mischungen von Mineralsalzverbindungen mit Saccharose und / oder Lactose.

Säure-Basen-Haushalt

Säuren entstehen im Stoffwechselprozess in den Zellen beim Abbau von Kohlenhydraten (Stärke, Zucker), bei der Fettverbrennung und im Eiweißstoffwechsel. Der Körper hält sein Säure-Basen-Gleichgewicht für gewöhnlich selbstständig. Überschüssige Säuren werden über die Niere im Urin ausgeschieden, über den Stuhl, über Schweiß und beim Ausatmen im Kohlendioxid. Dauerhafte Azidosen sind nur bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Mellitus oder Funktionsstörungen der Nieren bekannt. Wenn sich permanent zu hohe Mengen an Säuren im Blut befinden, wird nach einiger Zeit Kalzium im Knochen abgebaut, was zu Osteoporose führen kann. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der unterschiedlich hoch ist in verschiedenen Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphen, Speichel oder Urin.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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