Schlagwort-Archive: Thymian

Diese Kräuter hellen die Stimmung auf

kraeuter_psyche
© JackF – fotolia.com

Psyche positiv beeinflussen

Es gibt Alternativen für die gefährlichen, gemütsverändernden Wirkstoffe der Psychopharmaka. Denn Lebensmittel können nicht nur schmecken, sie können auch die Stimmung heben und Depressionen abmildern. Auf ganz natürlichem Weg, ohne Nebenwirkungen können Nahrungsmittel die Psyche positiv beeinflussen.

Ernährung verändert Stimmungslage

Viele ernährungsspezifische Publikationen stimmen darin überein, dass z.B. Omega-3-Fettsäuren die Stimmungslage verbessern können. Fetter Fisch, Samen und Nüssen sind deshalb bekannte Stimmungsaufheller. Aber auch in der Kräuter- und Gewürzkiste gibt es einiges, was Ihnen bei negativer Stimmung oder Depression helfen kann.

Safran

In der traditionellen östlichen Medizin gilt Safran als „Gewürz der Glückseligkeit“. Nicht nur zur Aufhellung der Stimmung kann dieses Gewürz beitragen, sondern auch bei ernährungsbedingten Verhaltensproblemen wie übermäßigem Naschen zwischen den Mahlzeiten. Eine iranische Studie untersuchte 2015 die Wirkung von Safran auf die Psyche und stellte die These auf, dass Safran es sogar mit verschreibungspflichtigen Antidepressiva aufnehmen kann. In diese Richtung soll weiter geforscht werden. Indisches Essen, spanische Paella, italienisches Risotto und französische Bouillabaisse verwenden gerne Safran. Bei Schwangerschaft und Kindern unter 6 Jahren wird jedoch vor dem Verzehr gewarnt.

Zimt

Das berauschende Aroma von Zimt sorgt schon durch seinen Duft für gute Stimmung. Zimtstangen oder Zimtpulver stimulieren das Gehirn. Außerdem verbessert Zimt die Konzentration, das Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Heißhunger auf ungesunden Zucker kann durch Zimt reduziert werden und die Libido anregen.

Kurkuma

Das als Antioxidans und Entzündungshemmer bekannte Kurkuma stimuliert die Freisetzung von Serotonin, dem körpereigenen Stimmungsaufheller. Die Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlichte 2013 eine Studie, wonach Kurkuma Depressionen wahrscheinlich sogar effektiver lindern kann als gängige pharmazeutische Antidepressiva.

Rosmarin

Dieses mediterrane Gewürz hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Geistige Ermüdung, Burn-out oder Depressionen sind Krankheitsbilder, die denen Rosmarin für spürbare Besserung sorgen kann. Bei Schlaflosigkeit helfen und blank liegenden Nerven beruhigen die nadelartigen, aromatischen Blätter ebenfalls. Über die medizinischen Eigenschaften von Rosmarin wird viel geforscht. Erstmals soll eine Komponente von Rosmarinöl im Blutspiegel mit einer verbesserten kognitiven Leistung einhergeht.

Thymian

Das typisch provenzalische Gewürz hilft Thervorragend bei psychischem Stress, Schlaflosigkeit und depressiven Verstimmungen. Er enthält neben Lithium, einem Mineral mit antidepressiven Eigenschaften, auch die Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin gewonnen wird, das für guten Schlaf sorgt. Auch Thymian beruhigt den Geist und die Nerven.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Herpes (Herpex simplex)
– was kann helfen?

herpes
© Ekaterina – fotolia.com

Wie äußert sich Herpes?

Herpes simplex äußert sich in schmerzhaften Bläschen auf und rund um die Lippe. Auch Mund- und Nasenschleimhäute oder das Auge können betroffen sein. Deshalb wird die Erkrankung auch Lippenbläschen genannt oder Fieberbläschen, denn wenn der Körper von einer anderen Krankheit geschwächt ist, können die Viren leichter ausbrechen.

80 bis 90 Prozent der Bevölkerung tragen den Virus Herpes simplex (HSV-1) unbemerkt ihr ganzes Leben lang mit sich als latente Infektion. Um sich mit dem Virus zu infizieren genügt ein einziger Kontakt mit einem Virusträger. Verwandt mit diesem Virus sind andere Viren der Herpes-Familie (HSV-2), die beispielsweise Herpes genitalis oder Gürtelrose auslösen können. Bei manchen bricht Herpes nie aus, bei 20 bis 30 Prozent sind die Lippenbläschen ein wiederkehrendes Ärgernis.

Auslöser für Lippenherpes

Sonne oder Stress sind die bekanntesten Auslöser, die begünstigen, dass die Viren sich explosionsartig vermehren und im Körper entlang der Nervenbahnen zu den Lippen und der Haut gelangen. Spannungsgefühl und Jucken sind die ersten Anzeichen, dann erscheinen kleine Bläschen, die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt sind. Die Bläschen öffnen sich im weiteren Verlauf und unter gelblichen Verkrustung kann die Wundstelle langsam abheilen.

Mechanische Reizungen wie Beispielsweise nach einer Zahnarztoperation, Hygienemängel, Temperaturschwankungen, Reisefieber oder Menstruation können ebenfalls die Symptome auslösen. Jede Art von Immunabwehrschwäche bringt das Risiko einer Wiedererkrankung mit sich, ob es sich um eine einfache Erkältung handelt, eine Operation oder um Medikamente, die die Immunabwehr unterdrücken.

Gefahr

Die Erkrankung an Herpes simplex ist normalerweise lästig aber ungefährlich.

Die Ansteckung kann bei Neugeborenen zum Tod führen. Auf Föten im Mutterleib kann das Virus durch die Mutter übertragen werden, was zu schweren Komplikationen und auch Behinderungen führen kann.

Bei Neurodermitis-Patienten können sich die Bläschen auf Ekzemen ausbreiten und sehr große Körperpartien betreffen mit möglicherweise lebensbedrohlichen Komplikationen. Die Herpes Encephalitis ist eine Entzündung des Gehirns und muss schnell behandelt werden, da sie lebensbedrohlich sein kann. Wenn die Augen von den Symptomen betroffen sind, kann die Hornhaut geschädigt werden die Sehkraft eingeschränkt werden. Durch Kratzen kann es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion kommen mit eitriger Wundinfektion. Bei immungeschwächten Patienten sollte die Möglichkeit einer Lungenentzündung im Auge behalten werden.

Hygiene ist oberstes Gebot

Unbedingt ist auch bei einem harmlos verlaufenden Ausbruch von Herpes simplex darauf zu achten, die Blasenflüssigkeit nicht zu verschmieren, da sie Viren enthält, die zu einer Ansteckung führen können. Verstärkte Hygiene, Händewaschen und eine besondere Sorgfalt mit allem, was in Kontakt mit der Infektion gekommen ist. Insbesondere Besteck, Servietten, Gläser, Lippenstifte von anderen mitbenutzen zu lassen ist tabu. Natürlich ist auch das Küssen in der Zeit der Krankheit kontraproduktiv. Der Kontakt mit Neugeborenen ist unbedingt zu vermeiden.

Das kann helfen

Die Bläschen heilen schneller ab, wenn sie ausgetrocknet werden. Ein uraltes Hausmittel dafür ist Zahncreme, besser noch Heilerde. Cremes mit Zinksulfat haben eine sehr gute Wirkung auf das Austrocknen und die Stimulierung des Hautheilungsprozesses. Zusätzlich eine antivitale Wirkung besitzen Inhaltsstoffe der Gewürznelke.

Zitronenmelisse

Eine der wenigen Heilpflanzen, zu denen es wissenschaftliche Studien über ihre Heilwirkung gegen Herpes gibt, ist die Zitronenmelisse. 1993 wurden Ergebnisse veröffentlicht, die belegen, dass in einer Studie der Auftrag einer Creme mit Melissenextrakt bereits innerhalb von drei Stunden eine nachweisbare antivirale Wirkung zeigte. Nach zwei Tagen wurde ein erkennbarer Rückgang von Schwellung und Rötung sichtbar.

Medikamente

Medikamente, die die Virenvermehrung eindämmen, können die Krankheitsdauer verkürzen. Ein bekannter virustatischer Wirkstoff ist beispielsweise Aciclovir in Gels und Cremes, Valaciclovir, Famciclovir oder Penciclovir in Tabletten. Sie können die Heilung beschleunigen, wenn frühzeitig genug mit der Behandlung begonnen wird. Am besten diese Produkte mit einem Wattestäbchen auftragen, um den Kontakt mit den Händen zu vermeiden, denn Hände waschen reicht nicht für die Hygiene bei Kontakt mit Herpes. Besser ist es, sie zu desinfizieren.

Herpes kann durch Körperkontakt übertragen werden. Körperbetonte Sportarten wie Ringen, Judo etc. sollten vermieden werden, bis die Symptome vollständig abgeheilt sind.

Immunabwehr stärken

Die beste Vorbeugung gegen den Ausbruch von Herpes simplex ist es, Stress aus dem Weg zu gehen und die Immunabwehr zu stärken. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie ungesättigten Fettsäuren können effektiv helfen. Insbesondere Vitamin C und Zink sollten in ausreichender Menge aufgenommen werden.

Weitere Heilmittel kommen aus der Heilpflanzenkunde (Phytologie). Kurkuma beisspielsweise enthält den sekundären Pflanzenstoff Curcumin, der eine antivirale Wirkung besitzen soll. Eine virushemmende Wirkung sollen auch Thymian, Myrrhe und Cayenne-Pfeffer (Wirkstoff Capsaicin) besitzen.

Bienen als medizinische Freunde

Propolis von Bienen ist ein antibiotischer Wirkstoff, der den Bienenstock vor Infektionen durch viele Bakterien, Pilze und Viren schützt. Eine Studie mit 90 Teilnehmern, die an der aggressiveren Herpesform HSV-2 mit Genitalherpes litten, konnte gute Erfolge im schnelleren Heilungserfolg bei Propolis-Auftrag feststellen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

uebersicht
Übersicht

 

Parasiten
– Ausleitung Kur

parasitenkur
© Kzenon – fotolia.com

Der Feind in Dir

Parasiten – oder auch Schmarotzer – gibt es für praktisch jede Lebensform. Parasiten, die vom menschlichen Körper schmarotzen, lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: In Würmer und die mikroskopisch kleinen Einzeller Protozoen.
Fadenwürmer, Bandwürmer, Madenwürmer, Rundwürmer, Spulwürmer, Peitschenwürmer gehören zu den verbreitetsten Wurmparasiten, die sich im menschlichen Körper einnisten können. Auch Giardien und Amöben gehören zur Palette. Es gibt Parasiten, die sich über die Blutbahn oder das Lymphsystem im Körper verbreiten und von dort auch bis Gehirn gelangen können oder in Organe wie Lunge oder Herz etc. befallen können.

Jeder kann betroffen sein

Wer denkt, dass von Parasiten nur Menschen in der Dritten Welt betroffen sind, liegt falsch. Auch in Europa ist die Mehrheit der Menschen von mindestens einem Parasiten befallen, der von Nahrung und Zellen lebt. Sie können so gut wie jedes Gewebe betreffen. Von Parasiten und ihren toxischen Stoffwechsel-Abfallprodukte kann ein oft unterschätztes Gesundheitsrisiko ausgehen.

Wie gelangen Parasiten in den Körper?

Wurmeier oder Protozoen können mit der Nahrung aufgenommen werden, eingeatmet, über die Schleimhäute aufgenommen oder auch über die Haut absorbiert werden, zum Beispiel durch Barfußlaufen auf verseuchtem Boden.
Verunreinigtes Wasser, Fäkalien, die beispielsweise beim Düngen in den Boden und Nutzpflanzen gelangen oder nicht durchgebratenes Fleisch sind typische Ansteckungsherde. Insekten wie beispielsweise Stechmücken können als Wirtstiere Parasiten übertragen und Haustiere sie an den Menschen herantragen.

Immunabwehr schützt

Ob sich die Parasiten jedoch im Körper festsetzen, hängt stark mit einem gut funktionierenden Immunsystem zusammen. Organismen, die gut versorgt sind mit ausreichend Vitalstoffen werden weitaus weniger betroffen sein. Wichtig ist daher, die Vitalfunktionen stets durch ausgewogene Ernährung und zu unterstützen.
Das ist umso wichtiger, wenn der Organismus geschwächt ist von Medikamenteneinnahme wie die Pille oder Antibiotika, Strahlentherapie oder Quecksilberbelastung, die aus Zahnfüllungen herrühren kann.

Parasitäre Risiken

Medizinische Test existieren nur für etwa 50 von rund 1.000 existierenden Arten von Schmarotzern. Meistens werden Stuhlanalysen eingesetzt, die jedoch nicht greifen, wenn es sich um Parasiten in anderen Organen handelt wie Herz und Lunge oder sie verkapselt sind, selbst wenn es sich um die Darmwände handelt.
Manche Parasiten besitzen Stoffe, die das Immunsystem unterdrücken, so dass sich die Parasiten ungestört entwickeln und vermehren können. Eine geschwächte Immunabwehr wiederum bietet ein Einfalltor für weiteren Befall oder Infektionskrankheiuten.
Für folgende Erkrankungen sind schon Parasiten als Auslöser vermutet worden.

  • Allergien
  • Heißhunger auf Süßes
  • Reizdarm
  • Durchfall (Diarrhöe)
  • Verstopfung
  • Blähungen und Unterleibkrämpfe
  • Fatigue-Syndrom (permanente Erschöpfung)
  • Schlafprobleme
  • Afterjucken
  • Verwirrtheit
  • Bettnässen
  • Nabelschmerzen
  • Zähneknirschen
  • Prostatitis (Entzündung der Vorsteherdrüse beim Mann)
  • Anämie (Blutarmut)
  • Gelenkschmerzen
  • Granulomas, tumorähnliche Geschwüre, die Parasiten einkapseln
  • Ständige Hautprobleme

Das kann helfen bei Parasiten

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind ein wirksames Basisinstrument, um für eine gute Ausscheidung von Parasiten zu sorgen, die über die Nahrung aufgenommen werden. Die Pflanzenfasern quellen im Darm auf und schrubben die Darmwände von innen. Sie binden Giftstoffe, auch solche, sie beispielsweise aus Abfallprodukten von Parasiten kommen, und sorgen für eine natürliche Entsorgung – und obendrein eine gute Verdauung.
Wenn zu wenig Ballaststoffe über frische Gemüse etc. aufgenommen werden, kann man leicht mit natürlichen Stoffen wie beispielsweise Flohsamen unterstützen.

Enzyme

Bei der Nahrungsaufnahme fungiert die Salzsäure im Magen bereits als erste Sperre für Parasiten und Keime. Eine funktionierende Verdauung ist stets ein guter Schutz.
Enzyme sind für die Zerlegung der Nahrung in ihre Bausteine zuständig, die dann über die Schleimhaut ins Blut aufgenommen werden. Wenn ein Enzymmangel entsteht, beispielsweise durch Enzymzerfall beim Kochen, Konservierung oder durch einen Parasitenbefall, können gut verwertbare Enzyme aus Pflanzen zusätzlich die Aufnahme von wichtigen Vitalnährstoffen unterstützen.
L-Glutamin und N-Acetyl-Glucosamin können helfen, die Darmschleimhaut zu erneuern und so die Abwehrfunktion zu stärken.

Darmflora

Eine gesunde Darmflora ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung für Parasitenentgiftung und vorbeugenden Schutz. Die Darmflora ist auf die vielen hilfreichen Bakterien angewiesen, die im gesunden Darm natürlich angesiedelt sind.
Nach Darmreinigungsprogrammen oder falls die Darmflora geschädigt ist, sollte zumindestens auf eine ausreichende Versorgung mit Lactobacillus acidophilus, Bifidobakterien bifidum und infantis geachtet werden, die auch als Fertigpräparate im Handel angeboten werden.

Reinigungsheilkräuter

Die Natur hält eine große Palette an antiparasitäten Heilpflanzen bereit, die seit Jahrtausenden angewendet werden. Tiere kennen die wirksamen Pflanzen intuitiv und holen sich ihre Medizin bei einem Parasitenbefall direkt aus der Natur.

Schwarzwalnuss-Extrakt ist einer der Hauptinhaltsstoffe für viele Fertigpräparate. Aus der grünen Hülle der Nuss wird der Wirkstoff Alkaloid gewonnen, der stark gegen Parasiten und Pilzinfektionen wirkt.

Olivenblätterextrakt wird seit Jahrtausenden zur antibakteriellen, antiviralen, entzündungshemmenden und immunsteigernden Stärkung der Gesundheit eingesetzt. Unter anderem enthalten die Blätter des Olivenbaums auch einen Wirkstoff, der sich gegen Parasiten durchsetzen kann.

Kürbiskerne mit ihrem Wirkstoff Piperazin können sich positiv bei Befall durch Spul- und Bandwürmer auswirken.

Papayakerne sind ein natürliches und einfach anzuwendendes Mittel gegen verbreitete Wurmarten, die im Darm angesiedelt sind. Eine Handvoll Papayakerne zerkauen, darin besteht die ganze Therapie, zu der auch Studien existieren. Grapefruitkerne können einen ähnlichen Effekt besitzen.

Knoblauch enthält einen hohen Gehalt an Allacin. Frischer Knoblauch kann daher eine gute Waffe gegen Giardien und sogar Spul- und Bandwürmer. Wichtig ist die frische Verarbeitung, da der Wirkstoff Allacin rasch in schwefelhaltige Verbindungen zerfällt.

Oregano-Öl besitzt eine deutlich höhere Wirkkraft als frischer oder getrockneter Organo. Neben antibiotischen Effekten ist das Öl als antiparasitäres Naturheilmittel tradiert. Auch für Rosmarin und Thymian wird eine ähnliche Wirkung überliefert.

Wermut ist seit dem Altertum für seine gesundheitsstärkende Wirkung bekannt, die nicht zuletzt auch effektiv gegen Darmparasiten einsetzbar ist. Medizin muss bitter schmecken, diese Weisheit ist eng verknüpft mit Wermut, einer der bittersten Heilpflanzen überhaupt. Die Pflanze trägt auch den Beinamen Wurmkraut. Achtung, reines Wermutöl ist giftig. Wermut kann als Tee, Flüssigkeitsextrakt oder Kapseln im Handel erworben werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

uebersicht
Übersicht