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Anti-Aging Einkaufszettel

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Älter werden

Das ist bekanntlich nichts für Feiglinge. Viele gesundheitliche Beschwerden bestimmen das Alter, nicht nur Falten oder schlaffe Haut. Diese 10 Lebensmittel helfen Ihnen die allgemeine Gesundheit zu stärken und länger fit und gesund zu bleiben. Ihr wöchentlicher Einkaufszettel sollte also diese gesunden Lebensmittel enthalten. So tun Sie etwas für Ihre Langlebigkeit und gegen das Risiko an einer degenerativen Gehirnerkrankungen zu erliegen.

Die Tomate

Der Farbstoff Lycopin schützt sowohl die Haut als auch das Gehirn vor freien Radikalen. Entzündungen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, können durch den Genuss von Tomaten reduziert werden. Die Enzyme verlangsamen den Kollagen-Abbau und sorgen so für straffere Haut.

Die Avocado

Die Avocado besitzt eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft. Darüber hinaus senken die zahlreichen einfach gesättigten Fettsäuren den Blutdruck, stärken den Blutkreislauf und  verhindern eine Insulinresistenz. Vitamin E, Vitamin B und Kalium unterstützen eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.

Die Wassermelone

Die Wassermelone enthält extrem viel Wasser, wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Durch die gute Versorgung mit Flüssigkeit in Verbindung mit den anderen natürlichen Wirkstoffen ist die Wassermelone das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter.

Der Apfel

Bestimmte Verbindungen im Apfel schützen das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden wie Alzheimer. Das haben Studien der Universität Cornell ergeben.

Rotwein in Maßen

Die zahlreichen Flavonoide im Rotwein reduzieren das Risiko altersbedingter Erkrankungen. Flavonoide helfen dem Gehirn Schadstoffe besser abzubauen und regen die Neuronen an, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen zu können. Die antioxidative Wirkung des Rotweins hilft allgemein den Folgen des Alters entgegenzuwirken.

Die Beeren

Die Antioxidantien und Flavonoide in den Blaubeeren unterstützen das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Beeren ganz allgemein sind wertvolle Vitamin C Lieferanten, die dazu beitragen das Kollagen der Haut elastisch zu erhalten. Aber Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren schützen auch die Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen.

Der Granatapfel

Die Vitamine und Mineralstoffe im Granatapfel verbessern die allgemeine Zellgesundheit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer straffen Haut beiträgt.

Der Spinat

Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien (Kalzium, Eisen). Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.

Der Grünkohl

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette wie die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren im Grünkohl helfen deshalb dem Gehirn den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und ein Schrumpfen oder Absterben der Zellen zu verhindern. Ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit.

Zimt

Die Antioxidantien im Zimt wirken entzündungshemmend und helfen daher bei der Abwehr von Infektionen. Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen und hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Eier natürlich färben

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Natürlich bunt

6 Rezepte für natürliche Eierfarben. Orange, Rot, Pink, Blau, Violett und Grün: Auch mit natürlichen Zutaten lassen sich schöne Lebensmittelfarben herstellen.

Orange

1 l Wasser
30 g Zwiebelschalen
2 TL weißer Essig
Aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen. Mit kaltem Wasser auf 750 Milliliter auffüllen.

Pink

1 l Wasser
2 große Rote-Bete-Knollen, geschält und geraspelt
2 TL weißer Essig
Aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen. Mit kaltem Wasser auf 750 Milliliter auffüllen.

Blau

1 l Wasser
200 g grob gehackter Rotkohl oder 250 ml Holundersaft
2 TL weißer Essig
Aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen. Mit kaltem Wasser auf 750 Milliliter auffüllen.

Grün

1 l Wasser
250 g Spinat
2 TL weißer Essig
Aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen. Mit kaltem Wasser auf 750 Milliliter auffüllen.

Rot
500 ml Wasser
250 ml Rote-Bete-Saft
2 TL weißer Essig
Alle Zutaten ohne Kochen zusammenrühren.

Violett
500 ml Wasser
250 ml rotes Traubensaftkonzentrat
1 TL weißer Essig
Alle Zutaten ohne Kochen zusammenrühren.

Tipps zum guten Färben

  • Eier gründlich vom Schmutz befreien (dreckige Stellen nehmen keine Farbe auf)
  • Achten Sie darauf, dass die Schale nicht beschädigt ist.
  • Kaltes Wasser zusammen mit einem Schuss Essig zum Kochen bringen.
  • Eier vorsichtig ins kochende Wasser geben.
  • Kochzeit: 12 Minuten.
  • Eier vorsichtig aus dem Wasser nehmen.
  • Warme Eier 20 bis 30 Minuten ins Farbbad legen
  • Vorsichtig aus der Farbe nehmen und auf Küchenkrepp trocknen lassen. (Nicht abtrocknen oder abtupfen!)

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Löwenzahn: Gesund und lecker

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Löwenzahn

Für die einen ein Unkraut, für die anderen ein bitterwürziges, gesundes Lebensmittel. In Frankreich wird Löwenzahn sogar in größeren Kulturen angebaut. Die gelb blühende Löwenzahnpflanze gehört zu den Korbblütlern und wächst fast überall. Jetzt im Frühjahr treibt der Löwenzahn seine gezackten, rosettenförmig angeordneten Blätter aus dem Boden. Wildpflanzen haben mehr gesunde Bitterstoffe als der gebleichte Löwenzahn, den Sie im Handel kaufen können.

Wirkstoffe im Löwenzahn

Löwenzahn enthält reichlich Vitamin C und Magnesium und sollte deshalb jetzt im Frühling auf Ihrem Speiseplan stehen. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahn sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe und ein relativ hoher Kaliumgehalt. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und werden daher für alle Arten von Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Heilpraktiker wissen, dass nicht nur die Verdauungssekrete sondern auch die Produktion von Hormonen und Enzymen angeregt werden. Löwenzahn ist also stoffwechselwirksam. Aufgrund seiner harnreibenden und entwässernden Eigenschaften wird er gegen Harnwegsinfektionen und Nierenbeschwerden verwendet.

Verbrauch und Lagerung

Wenn Sie Löwenzahn in der freien Natur pflücken, sollten Sie nur die jungen, zarten Triebe vor der ersten Blüte verwenden. Frisch geerntete Löwenzahnblätter sollten Sie am besten am selben Tag zubereiten und essen. Nicht aufgebrauchte Reste lassen sich in einer Tüte oder Dose einfrieren.

Arten der Zubereitung

Von der Löwenzahnpflanze lassen sich nicht nur die Blätter, sondern auch die Knospen, Blüten und Wurzeln verwenden. Aus den Blüten des Löwenzahns kann Sirup oder Gelee gewonnen werden. Zum Dekorieren sind die gelben essbaren Blüten ein schöner Farbtupfer.

Löwenzahn kann gekocht wie Spinat zubereitet werden. Er eignet sich jedoch besonders gut für Salate. Dabei harmoniert er besonders gut mit Salatdressings aus Walnussöl und Rotweinessig. Der leicht bitter-herbe Geschmack lässt sich durch die Zugabe von Schmand oder Sahne abmildern.

Frische Löwenzahn-Blätter können Sie sehr gut als Tee trinken. Aus den Wurzeln der Löwenzahnpflanze lässt sich auch ein Kaffee-Ersatz herstellen. Dazu werden die Löwenzahnwurzeln gehackt und getrocknet. Dann werden die getrockneten Wurzelstücke kurz geröstet, in der Kaffeemühle gemahlen und wie Kaffee aufgegossen.

Löwenzahn-Pesto

Zutaten

  • 1 Bund Löwenzahnblätter
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 5 EL Zitronensaft
  • 50g Mandeln (gemahlen)
  • 100g gewürfelten Parmesan

Pürieren Sie alle Zutaten und schmecken Sie Ihr gesundes Löwenzahn-Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Eingelegte Löwenzahn-Knospen

Zutaten

  • Löwenzahnköpfchen (Knospen)
  • Essig
  • Estragon
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Zwiebelringe

Alle Zutaten in ein verschließbares Glas geben. Nach 8 bis 10 Wochen sind die eingelegten Blütenknospen durchgezogen und können genossen werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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8 Fragen zu grünem Saft

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Grünen Saft herstellen – aber richtig!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Saft für sich entdeckt haben? Um das Gewicht zu halten, um ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu sein und um das gesunde Funktionieren des Körpers zu gewährleisten? Dann könnte es Sie überraschen, dass fehlerhaftes Vorgehen die volle Entfaltung der gesundheitsfördernden Wirkungen behindern kann. Hier ein paar Tipps, um Beeinträchtigungen wie Magenverstimmungen zu vermeiden und die wohltuenden Wirkungen des Saftes voll auszuschöpfen.

Grüne Säfte

Gesunde, besonders nährstoffreiche Saftmischungen benutzen vor allem grünes Gemüse. Diese sogenannten „grünen Säfte“ sind ein populärer Trend geworden. Babyspinat, Feldsalat oder Grünkohl, Kopfsalat, Staudensellerie, Spitzkohl oder Petersilie: Es wird richtig grün im Glas!
Einige, wichtige Faktoren sind bei der Herstellung jedoch zu berücksichtigen:

Wann trinkt man am besten  grüne Säfte?

Nur ein leerer Magen kann die vollständige Aufnahme der Nährstoffe über die Magenschleimhaut ermöglichen. Deshalb ist es wichtig, grüne Säfte immer auf nüchternen Magen zu trinken. Vor einem gesunden Saft deshalb mindestens zwei Stunden nichts zu sich nehmen. Und genauso nach dem Genuss des Saftes mindestens 20 Minuten warten, bevor man wieder etwas zu sich nimmt.

Wie schnell sollte man grüne Säfte nach der Herstellung konsumieren?

Die Antwort ist: möglichst sofort! Unter Sauerstoffeinfluss zufallen die gesundheitsfördernden aktiven Enzyme, die in grünem Saft enthalten sind. Je länger der Saft steht, desto mehr nimmt der Nährstoffgehalt ab. Halten Sie sich an die Faustregel, dass der frische Saft innerhalb von 15 Minuten getrunken sein sollte.

Tipp:

Wenn Sie einen Zwei-Gang-Entsafter verwenden, der Obst und Gemüse mit geringerer Geschwindigkeit entsaften kann, dann können Sie den Saft länger lagern. Allerdings nur im Kühlschrank und in einem randvollen Gefäß, dass luftdicht verschlossen ist.

Wie süß sollte der grüne Saft schmecken dürfen?

Ein zu hoher Anteil an natürlichem Zucker kann Ihren Insulinspiegel in ungesunde Höhen treiben. Statt abzunehmen, erreichen Sie das Gegenteil. Ein süßes Obst oder Gemüse pro Getränk reicht völlig aus. Zitronen und Limonen sind jedoch eine Ausnahme.

Sollte ein Saft eine ganze Mahlzeit ersetzen?

Die Antwort ist: nein! Grüne Säfte sind als Ergänzung zur normalen Ernährung zu betrachten. Sie ersetzen eine Mahlzeit nicht. Es ist grundsätzlich sinnvoller die Versorgung mit der empfohlenen Tagesdosis an Gemüsen zusammen mit fester Nahrung zu sich zu nehmen.
Eine Ausnahme ist die Saft-Diät.

Warum soll man bei Säften „Kaubewegungen“ machen?

Die Verstoffwechslung der Nährstoffe beginnt bereits im Mundraum. Im Speichel sind verdauungsfördernde Enzyme enthalten. Behalten Sie den Saft also ruhig einige Augenblicke im Mund, bevor Sie ihn herunter schlucken.

Warum man den Entsafter umgehend reinigen sollte!

Wer es einmal versäumt hat, der weiß wie schwierig es ist eingetrocknete Reste an den Maschinenteilen des Entsafters zu entfernen. Deshalb lieber sofort reinigen!
Wenn Sie in Eile sind, dann legen Sie die schmutzigen Teile in Wasser ein, bis Sie dazu kommen sie gründlich zu reinigen.

Warum man grüne Gemüsesorten abwechseln sollte!

Grünkohl, Spinat, Rauke und Stielmus – eine Abwechslung ist auch aus gesundheitlichen Gründen wichtig. Eine zu starke, ungesunde Anreicherung von Oxalsäure wirkt sich unter Umständen schädlich auf die Schilddrüse aus. Sie umgehen dieses Problem, indem Sie die Zutaten rotieren lassen. Damit sorgen Sie auch für eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen.

Was ist denn jetzt besser: Smoothies oder grüne Säfte?

Die Antwort ist: beides! Smoothies haben den Vorteil sehr ballaststoffreich zu sein. Bei Säften werden die Nährstoffe besser vom Köper aufgenommen. Trinken Sie einfach beides!

Bleiben Sie gesund!

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Chlorophyll (Blattgrün)

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Lichtsammler Chlorophyll

Alle grünen Pflanzen enthalten Chlorophyll. Ebenso das Cyanobakterium Spirulina hat einen sehr hohen Chlorophyll-Anteil. Die Fähigkeit das Sonnenlicht zu binden und zusammen mit Sauerstoff, Kohlendioxid, Mineralien und Wasser organische Substanzen aufzubauen, ist eine wunderbare Gabe. Ohne Photosynthese gäbe es auf unserem Planeten keine Lebewesen. Chlorophyll ist ein Lichtsammler, der die Sonnenenergie auffängt und speichert.

Farbe Grün

Träger des grünen Farbstoffes sind die Chloroplasten. Eine 1mm² große Blattoberfläche enthält etwa 1/2-1 Millionen Chloroplasten. Auch der hohe Magnesiumanteil des Chlorophylls trägt dazu bei, die Blätter grün zu färben.

Bedeutung für den Menschen

Chlorophyll nimmt in der menschlichen Ernährung einen hohen Stellenwert ein. Chlorophyll schafft die Voraussetzung für gesundes Blut und gesunde Lymphe. Es ist eine gute Quelle für Biophotonen, die auf zellulärer Ebene ordnende Signale setzen und eine der Hauptquellen für Magnesium. Zahlreiche Krankheitsbilder können durch die Zufuhr von Chlorophyll in der Nahrung verbessert werden.

Mehr Sauerstoff

Wenn der Mensch Chlorophyll zu sich nimmt, dann reichert sich im Blut der Sauerstoff an und es bilden sich neue rote Blutkörperchen. Davon profitieren ältere und blutarme Menschen. Aber auch die geistige Fitness wird gefördert, da der eingeatmete Sauerstoff länger in den Gehirnzellen bleibt und besser verwertet wird.

Entgiftung

Chlorophyll hilft dem Immunsystem bei der Entgiftung. Indem es die Bildung von Glutation-S-Transferase anregt: Dieses Enzym fördert die Bindung der schädlichen Giftstoffe an das Glutation. Über den Stoffwechsel werden so die Giftstoffe ausgeschieden. Chlorophyll lindert auch die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum.

Aerobe Bakterien

Für eine gesunde Magen-, Darm- oder Scheidenflora müssen die aeroben Bakterien in der Mehrheit sein. Überwiegen anaerobe Bakterien-Stämme, so liegt eine Fehlbesiedlung vor und der Mensch wird krank. Der grüne Chlorophyll-Farbstoff unterdrückt anaerobe Bakterien und trägt so zu einer gesunden Flora bei.

Pflanzen als Chlorophyll-Lieferanten

Pflanze  Gesamtchlorophyllpro 100 g
Spirulina platensis 1.200 mg
Moringa Blatt 698 mg
Gersten- u. Weizengraspulver 300 – 500 mg
Grünkohl 230 mg
Kiwis 230 mg
Petersilie 212 mg
Spinat 115 mg
Broccoli 32 mg
Grüne Erbsen 12 mg
Grüne Bohnen 16 mg
Gurke 8 mg

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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