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Geheimtipp Zitronenwasser

zitronenwasser
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2 Zutaten – viele Wirkungen

Eine halbe Tasse warmes gereinigtes Wasser oder Quellwasser und den Saft von einer Zitrone. Auf nüchternen Magen morgens eine Stunde vor dem Frühstück ist Zitronenwasser der beste natürliche Energie-Booster mit vielen gesundheitlichen Vorteilen:

Für das Immunsystem

Für die Verdauung

  • Die Pektinfasern der Zitrone unterdrücken den Heißhunger und helfen bei der Gewichtsabnahme
  • Vor einer Mahlzeit eingenommen hat Zitronenwasser eine alkalisierende Wirkung
  • Die Zitronensäure interagiert mit Enzymen und Säuren zur Stimulierung von Magensaft und Verdauung
  • Der Stuhlgang wird ganz natürlich reguliert
  • Zitronensaft verringert Sodbrennen (1TL in ein halbes Glas Wasser)
Für Herz-Kreislauf

 

  • Tägliches Zitronenwasser senkt den Blutdruck um 10%
  • Blut, Blutgefäße und Arterien werden durch Zitronenwasser gereinigt

 

Zur Reinigung des Körpers
  • Zitronensaft regt die Leber an, Giftstoffe freizusetzen. Mit den Inhaltsstoffen der Zitrone kann die Leber mehr Enzyme produzieren, wie von jedem anderen Lebensmittel. Leberreinigung
  • Zitronensaft trägt zur besseren Auflösung von Gallensteinen, Nierensteinen, Bauspeicheldrüsensteinen und Kalkablagerungen bei.
  • Zitronenwasser verdünnt die Harnsäure

Gegen Schmerzen

  • Zitronenwasser mit Salz hilft bei Migräne
  • Bei Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen
  • Die entzündungshemmenden Eigenschaften helfen bei Halsschmerzen, Infektionen der Atemwege und der Mandeln
  • Zitronenwasser hilft bei Gelenk- und Muskelschmerzen
Für die Haut
  • Der hohe Vitamin C-Gehalt der Zitrone verbessert die Haut, wenn regelmäßig täglich Zitronenwasser getrunken wird.
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Pillen gegen Sodbrennen: Vorsicht Nebenwirkungen!

sodbrennen
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Brennender Schmerz in der Brust

Sodbrennen ist ein weit verbreitetes Leiden. Fast jeder hat diesen brennenden Schmerz schon einmal erlebt. Ist er nicht chronisch, besteht meist kein Grund zur Besorgnis: Der Schmerz geht von alleine weg oder man greift zu Medikamenten. „Schnelle Abhilfe“ versprechen viele Tabletten gegen Sodbrennen – doch wer sie nutzt, bekämpft nur die Symptome und muss mit dutzenden, unangenehmen Nebenwirkungen rechnen.

Ein lohnendes Geschäft

Dort, wo eine ungesunde Ernährung verbreitet ist, leiden auch die meisten Menschen an Sodbrennen. Im Jahr 2013 griffen 15 Mio. Amerikaner zu Mitteln gegen Sodbrennen. Ein lohnendes Geschäft für die Pharmaindustrie. Mehr als 10 Mrd. Dollar gaben die leidgeplagten Amerikaner für sogenannte Protonenpumpenhemmer (PPI) wie Nexium, Prevacid und Prilosec aus.

Sodbrennen in Verbindung mit Nierenerkrankung

Der Epidemiologe Morgan Grams von der Johns Hopkins Bloomberg School of Health veröffentlichte eine Studie im Fachmagazin JAMA Internal Medicine. Dort führt er aus, dass Protonenpumpenhemmer (PPI) die Wahrscheinlichkeit einer Nierenerkrankung beträchtlich erhöhen. Chronische Nierenerkrankungen konnte er zwar nicht abschließend mit Protonenpumpenhemmern in Verbindung bringen, aber er äußerte ernste Besorgnis und forderte weitere Forschung in dieser Richtung.

Grundlage seiner Studie waren insgesamt 250.000 Personen in zwei Gruppen:

Gruppe 1
10.482 Menschen (322 davon nahmen Medikamente gegen Sodbrennen)
Geschätztes absolutes Risiko einer chronischen Nierenerkrankung:

  • Probanden mit Medikament: 11,8 %
  • Probanden ohne Medikament: 8,5 %

Gruppe 2
248.751 Menschen (16.900 davon nahmen Medikamente gegen Sodbrennen)
Geschätztes absolutes Risiko einer chronischen Nierenerkrankung:

  • Probanden mit Medikament: 15,6 %
  • Probanden ohne Medikament: 13,9 %
Weitere Nebenwirkungen

Schon der Verdacht, dass Protonenpumpenhemmer die Nieren schädigen könnten, ist eigentlich ein ausreichender Grund auf diese Medikamente zu verzichten. Leider kommen weitere Verdachtsmomente hinzu:

  • 16 % höheres Herzinfarktrisiko bei Reflux-Patienten, die ihr Leiden mit PPI behandelten. (Universität Stanford)
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche. Seit 2010 muss jede Verpackung von rezeptpflichtigen oder frei verkäuflichen Protonenpumpenhemmern einen Aufdruck tragen, der vor dem Risiko warnt, dass es zu Brüchen kommen kann.
  • Erhöhte Infektanfälligkeit: PPI unterbindet die Magensäure und verhindert somit die natürliche Absorption von Vitaminen. Das Risiko von Infektionen steigt.
Sodbrennen natürlich behandeln 

Hier ein paar einfache Tricks, um Sodbrennen auch ohne Medikamente und Nebenwirkungen loszuwerden:

  • Aloe-Saft vor dem Essen trinken
  • Ingwer-Tee dient als Puffer gegen die Säure
  • Kamillentee vor dem Schlafengehen (verhindert das Aufstoßen der Säure beim Liegen)
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Natron (Natriumhydrogencarbonat)

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natron
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Bezugsquelle: Basenbad mit Edelsteinpulver

Das steckt hinter Natron

Natriumhydrogencarbonat ist allgemein unter dem Trivialnamen Natron bekannt. Es handelt sich um ein Natriumsalz der Kohlensäure.

Tatsächlich ist dies das aus der Küche allseits bekannte Backsoda, das auch unter den Bezeichnungen doppelkohlensaures Natron und Speisenatron zu finden ist oder als Markenprodukt als Bullrich-Salz und Kaiser Natron. (Achtung, die meisten dieser Produkte werden meist nicht als reines Natron angeboten). Wer kennt nicht den alten Trick, getrocknete Bohnen, Erbsen oder Linsen mit einer Prise Natron zu kochen, damit sie schneller weich werden und der Bläheffekt verringert wird. Das soll auch bei Kohl und Käsefondue funktionieren.

Das Natriumhydrogencarbonat wird in der Lebensmittelindustrie zur Herstellung von Brausepulver und Backpulver als Triebmittel verwendet. Auch in Zahnpasta kann das Natron wegen seiner abrasiven Eigenschaften eingesetzt werden.

Das weiße Pulver

Natriumhydrogencarbonat ist eine natürliche Substanz. Es liegt meist als hygroskopisches (wasseranziehendes) weißes Pulver vor. Ab 65 Grad Wärme zersetzt es sich zu Natriumcarbonat und setzt dabei Wasser und Kohlendioxid (CO2) frei.

Biologischer Nutzen

Natriumhydrogencarbonat ist Bestandteil der des Magenschleims und schützt die Magenschleimhaut vor der Magensäure.

Als Hausmittel gegen Sodbrennen ist Natron weit bekannt, meist in Kombination mit Zitronenwasser. Es kann neutralisierend auf die Magensäure wirken indem es die Reaktionsprodukte CO2 und Wasser bildet. Dabei sollte es nicht direkt nach den Mahlzeiten eingenommen werden, da es die Magensäure teilweise neutralisieren kann und damit die Verdauung behindert. Natriumhydrogencarbonat ist nach wie vor Bestandteil zahlreicher Produkte gegen säurebedingte Magenprobleme oder Sodbrennen, selbst wenn dieser Einsatz heute als veraltet angesehen wird.

Natriumhydrogencarbonat wird überall auf der Welt als Puffersubstanz in der Hämodialyse (Blutspülung) bei metabolischer Azidose eingesetzt. Der Vorteil ist unter anderem, dass es nicht erst verstoffwechselt werden muss, wie andere Bestandteile von Dialysaten. Offenbar vermag Natriumhydrogencarbonat das Risiko für Krämpfe, Übelkeit und Blutdruckabfall bei dem Verfahren zu verringern.

Bei sportlichen Aktivitäten wird manchmal Natron als ausdauersteigerndes Mittel eingesetzt.

Bei Vergiftungen kann Natriumhydrogencarbonat als Gegenmittel hilfreich sein bei Barbituraten, Salicylaten oder Trizyklischen Antidepressiva.

Es gibt zahllose weitere Indikationen für den Einsatz von Natriumhydrogencarbonat. Unter anderem sollen Forschungen zur positiven Beeinflussung von Krebsleiden durch Natriumhydrogencarbonat laufen. Von einer dahingehenden Selbstbehandlung wird jedoch unbedingt abgeraten. Die Einnahme sollte stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt werden.

Basisch baden

Natriumhydrogencarbonat ist auch die Basis von Basenbädern. Der sanfte basische pH-Wert von 8,5 hilft bei Entsäuerung und und Entgiftung über die Haut und regt deren Selbstfettung an.

Die Werbung der Kosmetikindustrie mit dem angeblichen Säureschutzmantel bei einem pH-Wert von 5,5 ist blühender Unsinn. Die Haut hat diesen Wert, wenn der Körper übersäuert ist und diese Säuren auszuscheiden versucht. Der pH-Wert von 8,5 ist der natürliche Wert für Ihre Haut, denn damit wurden Sie geboren.

Basisch mineralisches Badesalz Konzentrat neutralisiert die Säuren auf der Haut.
Duch den Abbau von Säuren kann nicht nur schnellere Regeneration bewirkt werden, sondern der aktive Zellschutz wird ebenfalls gefördert. Basenbäder halten jede Haut weich und geschmeidig.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Grüne Mineralerde

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Entgiftung aus der Hausapotheke

Grüne Mineralerde wird aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnen und wird für verschiedene Heilanwendungen verwendet. Im Gegensatz zur Braunen Mineralerde, die hitzesterilisiert ist, wird Grüne Mineralerde sonnengetrocknet.

Als Arzneimittel zugelassen ist nur die Braune Mineralerde. „Heilerde“ darf sich laut Arzneimittelgesetz nur die Braune Mineralerde nennen, die von der Firma Luvos vertrieben wird.

Mineralerde wird besonders für seine entgiftenden Eigenschaften geschätzt.

Ein natürliches Geschenk der Erde

Grüne Mineralerde ist ein tonhaltiges, kreideartiges Gesteinspulver, das bei der Verwitterung vulkanischer Asche entstanden ist. Sie enthält das Tonmaterial Montmorillonit, ein Aluminiumhydrosilikat aus der Gruppe der Blätterstruktur-Silikate. Montmorillonit gehört zu den Dreischichtsilikaten. Ein weiterer Bestandteil ist Bentonit.

Anwendungen der Mineralerde

Grüne Mineralerde ist relativ geschmacksneutral, was angenehm für innerliche Anwendungen ist. Sie wird im Hausgebrauch verwendet bei Magen-Darmproblemen wie Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen oder Blähungen. Säuren und Fette werden gebunden und ausgeschieden, was den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen kann.

Mineralerde kann Schwermetalle und Giftstoffe binden, beispielsweise auch bei Lebensmittelvergiftungen hilfreich, und zur Entgiftung über den Darm ausscheiden. Die große Oberfläche der Partikel ist dabei förderlich. Für eine Entgiftung wird gerne ein Zusatz von Ballaststoffen gewählt, zum Beispiel Psylliumschalenpulver  und viel Wasser.

Äußerlich angewendet kann sie bei unreiner Haut und Ausschlägen helfen, wirkt wohltuend bei Sonnenbrand, Neurodermitis und Durchblutungsstörungen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Blasentang (Fucus vesiculosus)

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Heilpflanze aus dem Meer

Blasentang (Fucus vesiculosus) ist eine Salzwasser-Algenart aus der Familie der Braunalgen mit hohem Jodgehalt, die bereits seit langer Zeit als Heilpflanze bekannt ist. Man findet sie auch unter weiteren volkstümlichen Bezeichnungen wie Höckertang, Meertang, Seetang, Schweinetang, Meereiche und Kelb. An Ost- und Nordsee, am Atlantik und dem pazifischen Ozean werden nach Stürmen oft große Teppiche aus Blasentang an die Strände geschwemmt. Der flache Stamm (Thallus) der bis zu einen Meter langen Alge ist stark verästelt. Charakteristisch sind die luftgefüllten Schwimmblasen, die der Pflanze Auftrieb im Wasser verleihen.

Verwendet wird der olivgrüne Blasentang in der Periode von Juni bis September. Die frische Ernte sollte für eine Anwendung sofort bei 60° getrocknet werden. Nach dem Trocknen wird der Blasentang braunschwarz. Die Heilwirkung basiert vor allem auf dem hohen Jodgehalt der Meerespflanze.

Ökologischer Nutzen für den Lebensraum

Blasentang bietet in seinen angestammten Meeresgewässern einen natürlichen Lebensraum für andere Meerestiere im Flachwasserbereich. Fische wie Hering oder Hecht nutzen die Algenpopulationen über steinigem und felsigem Untergrund als Versteck und Laichwiese. In der Ostsee können sich in einer Blasentangpflanze bis zu 300 Kleinstlebewesen aufhalten wie Muscheln und Schnecken, Flohkrebse, Krabben, Würmer und Seepocken.

Ein Mittel mit langer Tradition

Von Plinius dem Älteren ist die Bezeichnung „Meereiche“ für Blasentang überliefert, vermutlich weil die gewellten Blätter Eichenblättern ähneln. Als Nahrungs- und Heilpflanze war die Pflanze seit dem Altertum in der Volksheilkunde bekannt. Als 1811 das Element Jod entdeckt worden war, wurde Jod zunächst hauptsächlich aus Blasentang gewonnen. Jod kam in der Therapie gegen Schilddrüsenunterfunktion, Kropfbildung und Adipositas (Fettsucht) zum Einsatz. Heute setzen Medizin und Lebensmittelindustrie eher auf Jodsalze, weshalb der Blasentang aus der Mode gekommen ist.

Blasentang wird in manchen Küstenregionen als Viehfutter eingesetzt. In Europa wird es aufgrund seiner quellenden Wirkung (Alginsäure) als ein Gelatineersatz in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Und die japanische Küche schätzt Blasentang als frisches Gemüse.

Stimulierende Wirkung

In Kosmetika findet die Pflanze weiterhin Verwendung sowie bei äußerlich anwendbaren Mitteln wie beispielsweise Bäder zur Linderung von rheumatischer Arthritis. Traditionell galt die Meinung, dass Blasentang den Grundumsatz erhöht und den Stoffwechsel anregt. Im 19. Jahrhundert wurde der Tang auch gegen Adipositas und gegen Sodbrennen angewendet. Aus diesem Grund findet man ihn auch heute noch als Bestandteil zahlreicher Schlankheits- und Diätmittel mit traditionellen Rezepturen und als Abführmittel. Die Einreibung gegen Schuppenflechte liegt nahe, da auch Meereswasseranwendungen bei dieser Hauterkrankung lindern.

Gegenanzeigen für die Anwendung von Blasentang

Der Jodgehalt von Blasentang kann sehr stark schwanken und je nach Örtlichkeit unterschiedlich ausfallen. Deshalb wird er in kontrollierter Form oft als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Bei der Einnahme von Blasentangpräparaten über einen längeren Zeitraum kann es allerdings zu Störungen des Stoffwechsels, Jodallergie und zu verminderter Aufnahme von Eisen kommen und insbesondere bei Schilddrüsenstörungen sollte auf die Einnahme verzichtet werden. Der hohe Natriumgehalt kann sich erschwerend bei Bluthochdruck auswirken oder störend bei der Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln. Für Schwangere und Kinder sowie Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion, Herzerkrankungen und Bluthochdruck ist die Verwendung nicht geeignet.

Inhaltsstoffe

Alginsäure, Ascorbinsäure, Beta-Sitosterol, Diiodtyrosin, Eisen, Fucose, Fucoxanthin, Jod, Laminarin, Mannitol, Polyphenole.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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