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Silber-Ionen gegen Coronavirus COVID-19

5 Punkte, die Sie noch nicht über das Coronavirus wissen!

Bekanntermaßen können Viren mutieren. Die Grippe wird jedes Jahr auf neue ausgelöst, weil sich die Viren bei ihrer Vervielfältigung verändern. Aussehen und Fähigkeiten verändern sich so sehr, dass das menschliche Immunsystem sie als neuen „Gegner“ einstuft, der bekämpft werden muss.
Genauso mutiert das Coronavirus. 2002/03 führte der Coronavirus SARS-CoV zu einer Pandemie mit vielen Todesopfern. SARS steht für Severe Acute Respiratory Syndrome, eine Infektionskrankheit, die eine untypische Lungenentzündung auslöst. Aktuell hat sich das Coronavirus zu COVID-19 weiterentwickelt. Auch dieser Nachfolger von SARS erzeugt das gleiche potenziell tödliche respiratorische Syndrom.

Jetzt kommt die erste gute Nachricht!

1.    Ionisch-kolloidales Silber half schon mal – gegen SARS

Ionisch-kolloidales Silber hilft gegen eine Reihe tödlicher Coronaviren und kann auch beim neuen chinesischen Coronavirus COVID-19 helfen. Herbert Slavin, M.D., ist Gründer und Direktor des Institute of Advanced Medicine, Lauderhill in Florida, USA, schreibt:

 „In der Studie wurden verschiedene ionische Silber- und Kupferspiegel getestet,
um festzustellen, ob sie gegen den humanen Coronavirus-Stamm 229E wirksam sind,
einen Stamm, der in der Laborforschung häufig
als Ersatz für das SARS-Virus verwendet wird.“

Die Forschung zeigte eine signifikante Reduktion des Virus innerhalb von 1 Stunde (90 %) und eine Reduzierung der Viruskonzentration unter die Nachweisgrenze nach 24 Stunden Exposition (99,99 %).“

Ionisch-kolloidales Silber hat also richtig Potential, Viren in relativ kurzer Zeit zu deaktivieren. Gegen mindestens eine äußerst schwerwiegende Form des Coronavirus. Beeindruckend. Innerhalb der ersten Stunde sank der Coronavirus-Spiegel um 90%. Innerhalb von 24 Stunden sogar um 99,99%.

Das ist ermutigend, oder?

In einer retrospektiven Studie über Therapeutika auf Silberbasis und ihre Auswirkungen auf Viren veröffentlichten Wissenschaftler im Journal of Nutritional & Environmental Medicine 2003 eine Studie. Die Forscher kamen damals zu dem Schluss, dass unter Verwendung von „oligodynamischem Ag1“ (d.h. elektrolytisch erzeugtes ionisch-kolloidales Silber) beim SARS-Coronavirus eine „schnelle Verringerung der Viruslast“ erreicht werden kann. Es wird aber auch deutlich, dass Silber in der richtigen Form und Konzentration angewendet werden muss, um wirksam gegen das Coronavirus vorzugehen.
Jeff Trogolo, Ph.D., Chief Technology Officer von AgION Technologies, Inc.:

„Modernstes, elektrolytisch hergestelltes‚ oligodynamisches ‚Ag1…
bietet gegenüber älteren und gröberen Formulierungen
deutliche Vorteile und Vielseitigkeit bei der Verwendung.
Mit viel kleineren Partikeln in Subnanometergröße,
größerem elektrischen Potential und niedrigeren Konzentrationen
ist es bioverfügbarer als andere Formulierungen.
Die Wirksamkeit gegen das SARS-verwandte Coronavirus kann
beispielsweise erhöht werden, wenn vernebeltes Ag1 inhaliert wird.
Dies sollte eine rasche Reduzierung der Viruslast erreichen,
insbesondere in den frühen Stadien.“

 

2.    Inhalieren gegen den Atemwegsvirus

Schon 2003, als die SARS Epidemie tobte, empfahlen Wissenschaftler die Inhalation mit ionisch-kolloidalem Silber. SARS wie Corona sind Atemwegsviren, die eine atypische Lungenentzündung (Pneumonie) auslösen. Es liegt also nah, den einzigen Wirkstoff, der diesen Viren jemals Einhalt geboten hat, auch in die Lunge einzuatmen.
Per Inhalation können ausreichende Mengen wirksam lungengängiger Silber-Partikel in die Bronchien und tief in die Lunge gelangen. Am besten zerstäubt ein geeigneter Vernebler das ionisch-kolloidale Silber kalt und schonend so fein, dass die oberen Atemwege von krankmachenden Viren befreit werden können.

Damit die Silber-Partikel auch lungengängig sind und dort wirken können, muss einiges beachtet werden:
1.    Ionisch-kolloidales Silber sollte elektrolytisch hergestellt sein. Am besten vom Profi im constant-current Verfahren.
2.    Konzentration 10ppm zum Erhalt kleinster Partikel

Auch das Inhalier-Gerät muss einige Anforderungen erfüllen. Ionisch-kolloidales Silber darf NICHT im Topf erhitzt werden:
1.    Vernebler, „Feuchte Inhalation“, Düsenvernebeler (Unterdruck)
2.    KALTE Verneblung, KEINE Dampferhitzung

Bewährt haben sich Geräte von FitConn, da sie einen langen Schlauch besitzen, der das kolloidale Silber weit genug vom Motor entfernt, der die elektrisch geladenen Silber-Partikel stören könnte.

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3. Mutationen vom Coronavirus: Kein Problem für ionisch-kolloidales Silber

Viren, wie COVID-19 müssen ihr Erbgut in unsere Zellen einschleusen. Bei Atemwegsviren wie dem Coronavirus geht das vermutlich durch feinste Speichel- oder Schleimtröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen.
Ist eine Schleimhautzelle in der Nase oder im Rachen infiziert, fädelt sich das Viren-Erbgut unbemerkt in die Protein-Maschinen der Zelle ein. Unsere eigenen Zellen werden um-programmiert und produzieren daraufhin fast ausschließlich krankmachende Viren-Nachkommen.
Bei dieser Produktion kann das Erbgut des Virus aber mutieren. Aussehen oder Fähigkeiten, können sich verändern und machen so dem menschlichen Immunsystem zu schaffen. So mutierte aus dem SARS-Virus das heute gefürchtete COVID-19.
Elektrolytisch erzeugtes ionisch-kolloidales Silber war im Kampf gegen SARS sehr wirksam – es ist auch für seine in mutierten Form – dem heutigen COVID-19 – eine wertvolle Hilfe. Denn gegenüber den feinen Silberpartikeln hat auch das moderne Virus keine Chance eine Resistenz zu entwickeln. Die Forscher glauben, dass die abtötende Wirkung von Silber immer schneller ist als alle zu befürchtenden Mutationen.

„Der einzige bekannte Resistenzmechanismus scheint trotz
der Mutabilität des Coronavirus keine Rolle zu spielen.
Daher ist unabhängig von der Schnelligkeit oder
Vielfalt der Mutationen keine funktionelle Barriere
für die virotoxischen Wirkungen von
ionisch-kolloidalem Silber zu erwarten.“

 

Der Grund für die Effektivität von ionisch-kolloidalem Silber ist seine universelle Power. Wie eine Flutwelle dringen die Silber-Partikel in Subnanometergröße in die Zellen ein und töten sofort alle erreichbaren Erreger. Der Organismus wird „aufgeräumt“.
Je kleiner die Partikel sind, desto wirksamer wird aufgeräumt: Die Wirksamkeit der Silberpartikel ist tatsächlich von deren Größe abhängig. Viele kleine Silber-Partikel in Subnanometergröße haben eine wesentlich größere Bioverfügbarkeit. Sie übertreffen gröbere Konzentrationen deutlich in ihrer Effektivität. Die Silber-Konzentration, die als ppm (parts per million) angegeben wird, macht also die Bioverfügbarkeit aus… und damit die Wirksamkeit für Ihren Körper. Schauen Sie deshalb immer auf die ppm-Zahl. Je näher diese an 10 ppm ist, desto kleiner und effektiver sind die Silber-Partikel.

4.    Anstecken durch Berühren von starkgenutzten Flächen?

Eine gewisse Zeit hält sich das Coronavirus auf Türklinken, Toilettensitzen und Waschbecken. Dort kann es zur Ansteckung durch den Coronavirus SARS-CoV-2 kommen. Aber auch Wände, Böden, Arbeitsplatten, Kleidung sind Berührungsflächen, die die Ausbreitung des Virus fördern können.
Ein japanisches Chemieunternehmen hat diese Problematik erkannt und zur Inaktivierung von Krankheitserregern an solchen Oberflächen ein Patent angemeldet.
https://patents.google.com/patent/EP1676582A1/en
Entscheidende Zutat sind die Silber-Ionen, die als keimtötendes Mittel, das bei der Behandlung von Oberflächen wirksam ist und mit Kunststoffen und Farben gemischt werden kann. Wieder einmal ist Silber ganz vorne bei der Bekämpfung von Viren, Bakterien, Pilzen und anderen krankmachenden Keimen.
Zitat:

„… Das Problem kann gelöst werden, indem Silberionen als Wirkstoff verwendet werden
und diese stabil von einem Träger gehalten werden… was gemäß der vorliegenden Erfindung zur Inaktivierung des Coronavirus nützlich ist.“

 

Ziemlich aufregend, oder?

Wenn Silberionen das Coronavirus auf Oberflächen wie Türklinken und Arbeitsplatten ausschalten – dann werden sie das auch im menschlichen Körper tun.
Wir empfehlen Ihnen jeden Tag ionisch-kolloidales Silber auf die Berührungsflächen Ihres Hauses sprühen (z. B. Türklinken, Arbeitsplatten, Schneidebretter, Toilettensitze, Küchen- und Waschbecken, usw.), um zu verhindern, dass das Virus von anderen aufgenommen und verbreitet wird.
Zusätzlich können Sie etwas ionisch-kolloidales Silber in einem Luftbefeuchter laufen lassen, damit Silberionen als Nebel in Ihrem ganzen Haus verteilt werden!
Das ist doch eine richtig gute Nachricht!

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5. Silber gegen Coronavirus bei Katzen

Im Kampf gegen eine spezielle Mutation des Coronavirus, das Katzen infiziert, machten chinesische Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung.
Sie experimentierten mit verschiedenen Stoffen, die das Wachstum des Virus eindämmen sollten. Sie fanden tatsächlich eine Kombination, gegen die das Coronavirus nicht ankam.
Zutaten:
1.    Fullerene
2.    Silber-Nanopartikel

Fullerene sind sphärische Moleküle aus Kohlenstoffatomen, die die dritte Element-Modifikation des Kohlenstoffs (neben Diamant und Graphit) darstellen.
Silber-Nanopartikel entstehen durch elektrolytisch hergestelltes‚ oligodynamisches ionisch-kolloidales Silber.
Die Fullerene allein beeindruckten das Coronavirus nicht besonders. Erst mit Beigabe von ionisch-kolloidalem Silber verringerte sich die Viruslast der erkrankten Katzen.
Wenn ionisch-kolloidales Silber gegen diese spezielle Coronavirus-Form sinnvoll eingesetzt werden konnte, dann kann es auch gegen COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) helfen, das uns Menschen krank macht. Silbertau bietet mit ionisch-kolloidalem Silber 10ppm eine natürliche Lösung ohne Nebenwirkungen.

Die Zahl der Menschen, die ionisch-kolloidales Silber für sich entdecken wird immer größer!
Gehören Sie zu den Menschen, die mit Silber Infektionen natürlich bekämpfen, Entzündungsherde löschen und das Immunsystem stärken.

WARNUNG vor Amateur-Anleitungen „Kolloidales Silber“

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Gefährliche Rezepte von Amateurberatern

Im Internet kursieren zahlreiche Rezepte zum Selbermachen von Kolloidalem Silber und ebenso viele Hersteller mit Billigangeboten. Wir erklären Ihnen, warum es besser ist, die Herstellung von Kolloidalem Silber dem Fachmann zu überlassen.

Zunächst zur Herstellung von Kolloidalem Silber:

Gutes Kolloidales Silber wird durch Elektrolyse hergestellt. Dieser Vorgang ist rein physikalisch für alle Hersteller von Elektrolysesilberkolloiden gleich.

Bei der Elektrolyse wird ein Gleichstrom an zwei Silberelektroden angelegt. Diese Elektroden befinden sich in normalem Wasser. Normales Wasser besteht aus H2O plus verschiedenen Zusätzen, wie z.B. Natrium, Magnesium, Eisen, Calcium, Chlor usw. und je mehr von diesen Zusätzen im Wasser sind, desto besser leitet es den Strom. Der Strom fliesst von einer Elektrode zur anderen und löst Silberpartikel von der einen Elektrode. Diese Silberpartikel verbinden sich mit den anderen Teilen im Wasser zu Silbersalzen, die gesundheitsschädlich sind. Um dies zu verhindern, muss man Reinstwasser verwenden. Da bilden sich reine Silberionen und Silberkolloide, die nicht gesundheitsschädlich sind.

Problem A)

Reinstwasser ist elektrisch nicht leitend, das heißt, dass eine Elektrolyse theoretisch gar nicht stattfinden kann, da kein Strom fließt.
Spezialisten arbeiten hier mit besonderen Methoden, die sich Privatleute einfach nicht leisten können.

Resultat aus A:

  1. Falsche Zutaten

Hersteller von Billiggeräten empfehlen billiges Aqua Bidest, Batteriewasser oder gar Mineralwasser zu verwenden, weil ihre Geräte sonst nicht funktionieren, da kein Strom fließt. Ähnlich gefährliche Rezepte kursieren auch im Internet von Amateurberatern. Das Resultat sind gefährliche Silbersalze. Tun Sie sich das nicht an!

Problem B)

Ist nun einmal durch ein Spezialverfahren oder auch durch Verwendung von leitendem, also schlechtem Wasser die Elektrolyse zustande gekommen, dann erhöht sich die Leitfähigkeit des Wassers von Minute zu Minute und es werden immer schneller Partikel gebildet, wenn der Stromfluss nicht durch augeklügelte Steuerung reguliert wird. Je stärker der Stromfluss ist, desto größer werden die erzeugten Partikel. Da die Partkel nur bis zu eine bestimmten Größe (Gewicht !) im Wasser trotz der Schwerkraft schweben können, werden sie ab einem bestimmten Zeitpunkt zusammenclustern und zu Boden fallen und somit unwirksam werden.

Resultat aus B:

  1. Billig-Geräte 

Effektives Kolloidales Silber hat möglichst KLEINE Teilchen. Werden die Partikel zu groß, sinkt sowohl die Wirksamkeit, als auch die Haltbarkeit.

Billiggeräte ohne entsprechende Regelelektronik verhindern ein rasches Ansteigen der Partikelgröße nicht. Die ideale Partikelgröße und damit auch Partikelmenge erhält man bei 8-12 ppm.

Problem C)

Benutzer von Silber-, Gold-, oder anderen Kolloiden werden teils aus Unwissenheit teils aus Gewinnstreben an der Nase herumgeführt. Sie sollen denken, dass mehr ppm mehr Inhalt und mehr Wirkung zeigt, also besser sei als das der Konkurrenz. Das ist blühender Unsinn. Stabiles Silberkolloid z.B. funktioniert maximal bis 25 ppm. Was darüber hinaus angeboten wird ist minderwertiges Proteinsilber. Sie erkennen gutes Kolloidales Silber mit einem simplen Schüttel-Test. Gutes Elektrolyse-Silberwasser schäumt nicht. Schlechtes Protein-Silberwasser sehr wohl.

Resultat aus C:

  1. Größere ppm-Zahl bedeutet nicht größere Wirksamkeit!

Kolloidales Silber gibt es in verschiedenen Qualitäten. Diese wird in ppm angegeben. Ppm bedeutet „parts per million“ (Gewicht-Teile pro Million). Per Definition ist 1 ppm genau 1 Milligramm (mg) Silber enthalten in einem Liter Wasser (=1.000ml oder 1.000.000mg).

Bei der Qualität 10ppm handelt es sich um sehr kleine Teilchen (max. 0,01 µm), die sich gegenseitig abstoßen und deshalb schön gleichmäßig verteilt sind.
Je größer die ppm-Zahl, desto größer sind auch die Teilchen. Sie können sich nicht mehr so gut abstoßen, verklumpen und „flocken aus“ und sind deshalb nicht mehr wirksam.

Gedankenstütze:

Stellen Sie sich zwei Swimmingpools vor. Sie geben 10 kg Bälle in jeden Pool. Sie haben nun die gleiche ppm-Zahl in beiden Pools. 10kg Medizinbälle ergeben ca 3 Bälle in Pool eins, aber 10kg Tischtennibälle ergeben ca 100.000 Bälle im Pool zwei.  Sie wissen: 1 Ball tötet eine Bakterie. Welchen Pool wählen Sie? Doch den mit de kleinsten Bällen, weil es da mehr von gibt!

Schon gewusst?

Kolloidales Silber ist eine klare, durchsichtige Flüssigkeit. Gelbliche Verfärbungen deuten darauf hin, dass die Silber-Teilchen zu groß sind und es sich um mindere Qualität handelt. Das ist reine Physik. Je größer die Teilchen sind, desto stärker wird das Licht abgelenkt von durchsichtig über hellgelb bis im schlimmsten Fall dunkelgrau.

Es gibt tatsächlich Hersteller, die eine gelbe Farbe für en Qualitätsmerkmal halten.

Unser Rat

Sparen Sie sich die Mühe und die Kosten für ein wenig effektives, wenig haltbares und eventuell sogar gesundheitsschädliches Kolloidales Silber aus eigener Herstellung! Lassen Sie sich nicht, von Amateur-Informationen verleitet, auf teure Experimente mit Ihrer Gesundheit ein.

Empfehlung

Silbertau stellt seit 1994 erfolgreich Kolloidales Silber der Qualität 10 ppm her. Vertrauen Sie dem Fachmann. http://www.silbertau.com/Produkt-Angebot/Kolloidales-Silber/

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Ionisch-kolloidales Silber

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Bezugsquelle: Ionisch-kolloidales Silber

Kostbar und kostspielig

Ionisch-kolloidales Silber (von lat. argentum colloidale, griech. Kolla, leimartig) ist eine besondere Verwendungsform von Silber zu medizinischen Zwecken. Es handelt sich um ultrafeine Partikel von Nanosilber, dem elementaren Silber in einer flüssigen Dispersion. Diese wird auch als Silberwasser oder Silbersol bezeichnet. Seit je her wird Silberwasser zur Infektionsbekämpfung äußerlich oder innerlich verwendet.

Die Herstellung ist kostspielig und trat zur Infektionsbekämpfung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Hintergrund, als günstigere Mittel mit ähnlicher Wirksamkeit erhältlich wurden. Kolloidales Silber wurde in der „Roten Liste“ bis 1938 als Arzneimittel geführt, danach wurde es aus der Liste entfernt. Zeitgleich begann die Produktion von Antibiotika, die damals billiger herzustellen waren. – Über schädliche Nebenwirkungen, Allergien und resistente Bakterienstämme machte man sich damals noch keine Gedanken.

Ionisch

Zur Herstellung von ionisch-kolloidalem Silber wird eine professionelle Elektrolyse verwendet. Das bedeutet, dass Strom durch die Rohstoffe Silber 99,9% und hochgereinigtes Wasser fließt.
Dadurch entstehen positiv geladenen Silber-Ionen. Das sind die eigentlich wirksamen winzigen Teilchen. Gutes ionisch-kolloidales Silber besteht aus 96 – 98% dieser hochreaktiven Ionen. In einem Teelöffel ionisch-kolloidales Silber der Konzentration 10 ppm (parts per million) befinden sich so etwa 500 Millionen Silber-Ionen. Die  wirksame Oberfläche entspricht sechs Fussballplätzen.
Die positiv geladenen Silberionen schweben im Wasser, weil sie sich durch ihre gleiche Ladung abstoßen. Sie haben eine Winzigkeit von 5 bis 15 Atomen. Durch Lichteinwirkung kann die Ladung der Teilchen verloren gehen.
Silber-Ionen (10ppm) sind so winzig klein, dass sie Zellmembranen von Mikroben durchdringen können. Dazu zählen Bakterien, Viren oder Pilze. Diese krankmachenden Mikroben sind viel, viel kleiner als menschliche Zellen.
Um einer viel größeren menschlichen oder tierischen Säugetierzelle gefährlich zu werden, müssten über Jahre hinweg exorbitant riesige Mengen an Silberpartikeln konsumiert werden. Das macht doch kein Mensch! Seriösen Produkten liegt immer eine Anwendungsempfehlung bei, die Richtlinien für die Dosierung klar angibt.

▶️ Studie zur Wirksamkeit von Silber-Ionen

Rennaissance

Der gesundheitsfördernde Nutzen von ionisch-kolloidalem Silber erfährt seit einigen Jahren eine gewisse Renaissance: Heute wird ionisch-kolloidales Silber verwendet zur Beschichtung von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken, Beschichtung von Kühlschränken innen (Bosch), Beschichtung von Waschmaschinentrommeln (Siemens), Beschichtung von Folien zur Abdeckung von Nahrungsmitteln. Silberfäden werden mit Baumwollfäden zusammen verarbeitet zur Herstellung von Neurodermitisbekleidung oder antimikrobiellen Haushaltstüchern. Die Firma Logitech beschichtet Computertastaturen und -Mäuse mit Silberionen, die NASA und u.a. die Firma Britta verwenden Silber bei der Wasseraufbereitung.

Partikelgröße entscheidend

Die Größe der Partikel je nach Herstellung durch Elektrolyse, chemisch oder gemahlen kann von einem bis zehn Nanometer reichen. Zur Herstellung empfiehlt Urs Buergi das „constant-current-Verfahren“. Das ist ein Elektrolyseverfahren, bei dem der Stromfluss permanent elektronisch überprüft und stabil gehalten wird. Nur bei diesem Verfahren entstehen äußerst kleine Teilchen in der Größe von 5 bis 15 Atomen.

Die Silberkonzentration wird bei ionisch-kolloidalem Silber in ppm (parts per million) angegeben. Je länger die Elektrolyse arbeitet, desto höher sind die ppm. Es sind Produkte von 5 ppm – 100 ppm im Handel. Doch Vorsicht! Eine große ppm-Zahl bedeutet nicht, dass eine größere Wirksamkeit besteht.

▶️ ppm im Vergleich: Ein Blick durchs Elektronenmikroskop

Wirkung

Bei Kontakt tötet kolloidales elementares Silber Mikroorganismen ab. Silber reagiert unter anderem stark mit Schwefelwasserstoffgruppen in den Bakterienzellen und zerstört dessen Strukturen. Dadurch werden die Enzyme  einzelliger Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilzen funktionsuntüchtig gemacht. Das Ergebnis: Diese Keime ersticken einfach. Im Gegensatz zu vielen Antibiotika verhindert diese Wirkungsweise, dass Bakterienstämme resistent werden.

▶️ Studie zur Ungiftigkeit von ionisch-kolloidalem Silber

Auch die Rohstoffe entscheiden über die Wirksamkeit

Wasser: Weiterhin ist bekannt, dass Wasser ein Gedächtnis hat und so nicht nur positive sondern auch sämtliche negativen Informationen speichert, wie die von ca. 3000 giftigen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, chemischen Arzneimitteln und allen bekannten Umweltgiften. Deshalb legen verantwortungsvolle Hersteller großen Wert auf die Behandlung des Rohstoffs Wasser.
Zur Reinigung des verwendeten Wassers empfiehlt Urs Buergi ein Drei-Stufen-Verfahren, das aus Aktivkohlefilter, einem Umkehr-Osmose-Gerät und schließlich einen Ionenaustauscher besteht. Nach einer solchen gründlichen Reinigung hat das Wasser hat eine Restverschmutzung von nur noch 0,1 bis 0,4 microsiemens. (Zum Vergleich: medizinisches Wasser zur Herstellung von Medikamenten und Injektionslösungen hat eine Restverschmutzung von 1 bis 4 microsiemens)

Silber: Die zweite Komponente des Kolloids ist das Silber. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Die höchste erhältliche Reinheitsstufe von Silber beträgt 99,99%. Dieses sogenannte Feinsilber ist die Bezeichnung für chemisch reines Silber. Es wird mit 1000/1000 Promille angegeben. Wählen Sie nur Produkte mit dem Silber-Reinheitswert von 99,99%.

Bitte nicht selbst herstellen

Anleitungen zum selbst herstellen von kolloidalem Silber (etwa aus dem Internet) sind mit Vorsicht zu genießen. Es wird behauptet, man könne kolloidales Silber mit Mineralwasser selbst herstellen oder destilliertem Wasser Salz beifügen, damit der Herstellungsprozess in Gang kommt. Setzt man dieses „Rezept“ um, dann erhält man jedoch Silbersalze statt Kolloidales Silber. Silbersalze sind ungesund, führen zu einer Schwermetallvergiftung und haben nicht die nachfolgend beschriebenen Wirkungen.

▶️ WARNUNG vor Amateur-Anleitungen von ionisch-kolloidalem Silber

Studien und Experimente

Außerhalb des Körpers hat Silber bei In-Vitro-Untersuchungen tatsächlich antimikrobielle Eigenschaften gezeigt, mit denen Bakterien und Pilze deaktiviert werden konnten. Für die Wirkung verantwortlich sind Silber-Ionen, die den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmen. Dieser oligodynamische Effekt ist auch bei anderen Metallen beobachtet worden wie Quecksilber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei und Gold. Bei Viren konnten Nanosilberpartikel deren Oberfläche binden und so die Bindung an die Wirtszellen unterdrücken.

▶️ Studien zu ionisch-kolloidalem Silber

Innerliche Anwendung

Für die innerliche Anwendung wird ionisch-kolloidales Silber getrunken (3 Schnapsgläser à ca. 3 cl pro Tag). Hierbei empfiehlt es sich, die Flüssigkeit einige Sekunden unter der Zunge zu belassen, so wird ein Teil des ionisch-kolloidales Silber bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr ionisch-kolloidales Silber nicht mit einem Metall-Löffel in Berührung kommt.

Silberwasser wird zur innerlichen Anwendung vielfach beworben gegen Grippe, Erkältungskrankheiten, Schmerzen und Fieber oder Magen-Darm-Infekten und einer großen Reihe weiterer Erkrankungen.

Schwermetallausleitung

Zusammen mit ozonisiertem Olivenöl eignet sich Kolloidales Silber hervorragend zur Entgiftung und Schwermetallausleitung. Kolloidales Silber bindet Quecksilber an sich und schleust es aus dem Körper.
Das Rezept ist denkbar einfach: Morgens auf nüchternen Magen einen Esslöffel ozonisiertes Olivenöl möglichst zehn Minuten im Mundraum bewegen und danach ausspucken. Das kolloidale Silber wird über den ganzen Tag verteilt getrunken. 3-5x je 20 ml sind hier eine gute Empfehlung.

Äußerliche Anwendung

Antibakterielle Eigenschaften von Kolloidalem Silber kommen bei Wundauflagen und Verbandsmaterialien zum Tragen. Auch wird es als unterstützende Ingredienz bei Mitteln gegen atopische Hauterkrankungen verwendet. Die äußere Anwendung empfiehlt sich daher bei Erkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Warzen, Herpes, offenen Schnitt- und Schürfwunden, Fußpilz, etc. In Kosmetika wirkt Kolloidales Silber pflegend in Cremes und Seifen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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