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Mit richtigem Atmen raus aus dem Stress

Atmen
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Tief einatmen?

Tief Luft zu holen, um sich zu beruhigen? Völlig falsch. Unter Stress wird die Atmung nämlich schneller, tiefer und lauter. Der Mund öffnet sich fast automatisch und man atmet durch den Mund und mit dem oberen Brustkorb. Gar nicht gut, um in einen Ruhezustand zu kommen.

Nasenatmung

Der Lehrmeister der sogenannten Buteyko-Methode Patrick McKeown empfiehlt genau das Gegenteil. Es sei schlicht unsinnig, die Atmung zu intensivieren, wenn ein stressfreier Ruhezustand angestrebt wird. Stattdessen wenig und langsam durch die Nase atmen, das Zwerchfell atmen. Wie Sie mit dieser Atemtechnik nicht nur für einen besseren Blutfluss zum Herzen sorgen, Ihren Blutdruck senken und Körper und Gehirn optimal mit Sauerstoff versorgen, sondern auch den Stresspegel senken und Angstzustände bewältigen können:

Vorbereitung:

  • Schließen Sie den Mund. Atmen Sie durch die Nase ein und aus. Spüren Sie die kühle Luft, die Sie einatmen, und die etwas wärmere Luft, die Sie ausatmen.
  • Fühlen Sie mit den Händen, was sich im Körper dabei tut: Eine Hand auf den oberen Brustkorb, die andere auf den Bauch legen. Mit jedem Atemzug wölbt sich der Bauch leicht nach innen und außen. Der Brustkorb bewegt sich dabei nicht.

Übung:

  • Mit jedem Atemzug das Luftvolumen ein bisschen verringern. Sie kommen zu einem Punkt, an dem es sich anfühlt, als würden Sie gar nicht mehr atmen. Die Atmung ist nun sehr flach, weich, leise und weder sicht- noch hörbar. Bleiben Sie ruhig: Eine leichte Luftnot ist gewollt. (Die leichte CO2-Anhäufung im Blut fordert das Gehirn auf zu atmen.)
  • Nach 3 oder 4 Minuten Luftnot spüren Sie die positiven Effekte der CO2-Anhäufung. Die leicht erhöhte Körpertemperatur ist ein Zeichen der verbesserten Blutzirkulation. Die vermehrte Speichelproduktion weist darauf hin, dass Ihr parasympathisches Nervensystem aktiviert ist. Das spielt bei der Stressbewältigung eine wichtige Rolle.

CO2 ist nicht nur ein Abfallprodukt

Laut McKeown ist CO2 nicht nur ein Abgas. Ein gewisser CO2-Spiegel in der Lunge ist wichtig. Durch schweres Atmen geht zu viel CO2 verloren: Das wiederum löst das Gefühl aus, nicht genug Luft zu bekommen und zwingt dazu noch tiefer einzuatmen.

Tiefe Atemzüge durch den Mund befördern nicht mehr Sauerstoff in den Körper. Das Ausscheiden von zu viel COverengt die Blutbahnen. Die glatten Muskeln in den Luftwegen ziehen sich zusammen. Je schwerer der Atemzug, desto weniger Sauerstoff kann durch den Körper transportiert werden.

Zeichen für Gesundheit

McKeown vertritt die Ansicht, dass weniger zu atmen ein Zeichen für Gesundheit ist. (Asthmatiker und Menschen mit chronischen Herzleiden atmen wesentlich tiefer als gesunde Menschen). Im Umkehrschluss bedeutet das: Je mehr Sie atmen, umso wahrscheinlicher bekommen Sie gesundheitliche Probleme. Bei einer gesunden Atmung ist weniger mehr.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Chlorophyll (Blattgrün)

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chlorophyll
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Lichtsammler Chlorophyll

Alle grünen Pflanzen enthalten Chlorophyll. Ebenso das Cyanobakterium Spirulina hat einen sehr hohen Chlorophyll-Anteil. Die Fähigkeit das Sonnenlicht zu binden und zusammen mit Sauerstoff, Kohlendioxid, Mineralien und Wasser organische Substanzen aufzubauen, ist eine wunderbare Gabe. Ohne Photosynthese gäbe es auf unserem Planeten keine Lebewesen. Chlorophyll ist ein Lichtsammler, der die Sonnenenergie auffängt und speichert.

Farbe Grün

Träger des grünen Farbstoffes sind die Chloroplasten. Eine 1mm² große Blattoberfläche enthält etwa 1/2-1 Millionen Chloroplasten. Auch der hohe Magnesiumanteil des Chlorophylls trägt dazu bei, die Blätter grün zu färben.

Bedeutung für den Menschen

Chlorophyll nimmt in der menschlichen Ernährung einen hohen Stellenwert ein. Chlorophyll schafft die Voraussetzung für gesundes Blut und gesunde Lymphe. Es ist eine gute Quelle für Biophotonen, die auf zellulärer Ebene ordnende Signale setzen und eine der Hauptquellen für Magnesium. Zahlreiche Krankheitsbilder können durch die Zufuhr von Chlorophyll in der Nahrung verbessert werden.

Mehr Sauerstoff

Wenn der Mensch Chlorophyll zu sich nimmt, dann reichert sich im Blut der Sauerstoff an und es bilden sich neue rote Blutkörperchen. Davon profitieren ältere und blutarme Menschen. Aber auch die geistige Fitness wird gefördert, da der eingeatmete Sauerstoff länger in den Gehirnzellen bleibt und besser verwertet wird.

Entgiftung

Chlorophyll hilft dem Immunsystem bei der Entgiftung. Indem es die Bildung von Glutation-S-Transferase anregt: Dieses Enzym fördert die Bindung der schädlichen Giftstoffe an das Glutation. Über den Stoffwechsel werden so die Giftstoffe ausgeschieden. Chlorophyll lindert auch die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum.

Aerobe Bakterien

Für eine gesunde Magen-, Darm- oder Scheidenflora müssen die aeroben Bakterien in der Mehrheit sein. Überwiegen anaerobe Bakterien-Stämme, so liegt eine Fehlbesiedlung vor und der Mensch wird krank. Der grüne Chlorophyll-Farbstoff unterdrückt anaerobe Bakterien und trägt so zu einer gesunden Flora bei.

Pflanzen als Chlorophyll-Lieferanten

Pflanze  Gesamtchlorophyllpro 100 g
Spirulina platensis 1.200 mg
Moringa Blatt 698 mg
Gersten- u. Weizengraspulver 300 – 500 mg
Grünkohl 230 mg
Kiwis 230 mg
Petersilie 212 mg
Spinat 115 mg
Broccoli 32 mg
Grüne Erbsen 12 mg
Grüne Bohnen 16 mg
Gurke 8 mg

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Eisen

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Bezugsquelle: Eisen-Chelat

Eisen, das lebensnotwendige Spurenelement

Das Spurenelement Eisen ist im menschlichen Körper sehr bedeutend für den Energiestoffwechsel. Die Aufnahme und der Transport von Sauerstoff hängt von einer ausreichenden Eisenversorgung des Organismus ab.

So viel Eisen enthält der Körper

Der menschliche Körper verfügt über Eisendepots in Leber, den Macrophagen und im retikulohistiozytären System, den Bindegewebszellen von Lymphknoten, Milz, Schleimhäuten und Lymphen. Eisen steckt zum überwiegenden Teil im Hämoglobin, in dem eisenhaltigen Proteinkomplex, der in den roten Blutkörperchen Sauerstoff bindet, aber auch in Enzymen, Myoglobin und Depot- oder Reserveformen. Insgesamt verfügt der Körper eines gesunden Erwachsenen im Durchschnitt über vier bis fünf Gramm Eisen.

Eisenbedarf nicht unterschätzen

Aus der Nahrung wird Eisen hauptsächlich im Dünndarm absorbiert. Die Aufnahmemenge ist begrenzt auf rund fünf Milligramm pro Tag. Da die Aufnahme durch bestimmte Substanzen gestört werden kann, liegt der empfohlene Tagesbedarf für Erwachsene bei rund 10 Milligramm für Männer. Frauen verlieren Eisen über die Monatsblutung, der empfohlene Tagesbedarf liegt daher für Frauen bei 15 Milligramm täglich. Allgemein verliert jeder Körper kleine Mengen des Spurenelements durch die natürliche Hautschuppung und durch die Abschilferung von Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt.

Lebensmittel mit Eisen

Verschiedene Faktoren können die Aufnahme hemmen, beispielsweise reichlicher Genuss von Schwarztee oder Kaffee, Kalzium, Magnesium und diverse Medikamente. Vitamin C begünstigt eine Aufnahme hingegen. Eine ausgewogene Kombination von eisenhaltigen Lebensmitteln mit Vitamin C-Trägern ist optimal.

Ein besonders ergiebiger Eisenlieferant ist tierische Leber. Das eisenhaltigste pflanzliche Nahrungsmittel ist Weizenkleie mit 16 Milligramm auf 100 g. Selbst Haferflocken liefern nur 4,6 Milligramm pro 100 Gramm. Es folgen grüne Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, Kürbiskerne und Sesamsaat, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Quinoa und Amaranth, Pistazien, Eigelb, Pfifferlinge sowie einige Gewürze, von denen man naturgemäß allerdings keine großen Massen zu sich nimmt wie Kardamom, Petersilie, Grüne Minze, Zimt oder Brennnessel.

Funktionen von Eisen

Eisen ist vor allem an Oxidationsprozessen rund um Sauerstoff im Körper beteiligt. Es sorgt für die Aufnahme von Sauerstoff und den Weitertransport zu den Zellen aller Organe durch das Hämoglobin der roten Blutkörperchen im Blut. Es ist daher wichtig für die Zellatmung und die Energiegewinnung in der Zelle. Das Spurenelement ist Bestandteil von Enzymen, die für den Energiestoffwechsel wichtig sind. Eisen bewerkstelligt auch die Speicherung von Sauerstoff im roten Muskelfarbstoff, dem Myoglobin.

Eisenmangel

Bei einem Mangel an Eisen kann das Hämoglobin die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff über das Blut versorgen. Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind bei Eisenmangel beeinträchtigt. Es kann es zu Blutarmut (Anämie) kommen, die sich durch schnelle Erschöpfung und ständige Müdigkeit äußert. Die Immunabwehr kann geschwächt sein.

Besonders für die Entwicklung von Kleinkindern und ungeborenen Babys sind die Folgen von Eisenmangel erheblich. Säuglinge, die während der Schwangerschaft nicht genügend Nährstoffe und Spurenelemente aufnehmen konnten, sind bei der Geburt oft kleiner, die geistige Entwicklung und Entwicklung der Körperfunktionen kann gegebenenfalls leiden. Gründe dafür können sowohl die Nahrungsaufnahme wie auch die Aufnahmefähigkeit der Darmflora  sein.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Eisen sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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