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Diese Kräuter hellen die Stimmung auf

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Psyche positiv beeinflussen

Es gibt Alternativen für die gefährlichen, gemütsverändernden Wirkstoffe der Psychopharmaka. Denn Lebensmittel können nicht nur schmecken, sie können auch die Stimmung heben und Depressionen abmildern. Auf ganz natürlichem Weg, ohne Nebenwirkungen können Nahrungsmittel die Psyche positiv beeinflussen.

Ernährung verändert Stimmungslage

Viele ernährungsspezifische Publikationen stimmen darin überein, dass z.B. Omega-3-Fettsäuren die Stimmungslage verbessern können. Fetter Fisch, Samen und Nüssen sind deshalb bekannte Stimmungsaufheller. Aber auch in der Kräuter- und Gewürzkiste gibt es einiges, was Ihnen bei negativer Stimmung oder Depression helfen kann.

Safran

In der traditionellen östlichen Medizin gilt Safran als „Gewürz der Glückseligkeit“. Nicht nur zur Aufhellung der Stimmung kann dieses Gewürz beitragen, sondern auch bei ernährungsbedingten Verhaltensproblemen wie übermäßigem Naschen zwischen den Mahlzeiten. Eine iranische Studie untersuchte 2015 die Wirkung von Safran auf die Psyche und stellte die These auf, dass Safran es sogar mit verschreibungspflichtigen Antidepressiva aufnehmen kann. In diese Richtung soll weiter geforscht werden. Indisches Essen, spanische Paella, italienisches Risotto und französische Bouillabaisse verwenden gerne Safran. Bei Schwangerschaft und Kindern unter 6 Jahren wird jedoch vor dem Verzehr gewarnt.

Zimt

Das berauschende Aroma von Zimt sorgt schon durch seinen Duft für gute Stimmung. Zimtstangen oder Zimtpulver stimulieren das Gehirn. Außerdem verbessert Zimt die Konzentration, das Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Heißhunger auf ungesunden Zucker kann durch Zimt reduziert werden und die Libido anregen.

Kurkuma

Das als Antioxidans und Entzündungshemmer bekannte Kurkuma stimuliert die Freisetzung von Serotonin, dem körpereigenen Stimmungsaufheller. Die Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlichte 2013 eine Studie, wonach Kurkuma Depressionen wahrscheinlich sogar effektiver lindern kann als gängige pharmazeutische Antidepressiva.

Rosmarin

Dieses mediterrane Gewürz hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Geistige Ermüdung, Burn-out oder Depressionen sind Krankheitsbilder, die denen Rosmarin für spürbare Besserung sorgen kann. Bei Schlaflosigkeit helfen und blank liegenden Nerven beruhigen die nadelartigen, aromatischen Blätter ebenfalls. Über die medizinischen Eigenschaften von Rosmarin wird viel geforscht. Erstmals soll eine Komponente von Rosmarinöl im Blutspiegel mit einer verbesserten kognitiven Leistung einhergeht.

Thymian

Das typisch provenzalische Gewürz hilft Thervorragend bei psychischem Stress, Schlaflosigkeit und depressiven Verstimmungen. Er enthält neben Lithium, einem Mineral mit antidepressiven Eigenschaften, auch die Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin gewonnen wird, das für guten Schlaf sorgt. Auch Thymian beruhigt den Geist und die Nerven.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Bienensterben in Kanada: Neonicotinoide

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Kanada, Sommer 2013

Der kanadische Großimker Dave Schuit verlor 37 Millionen Bienen (500 Bienenstöcke), der Landwirt Gary Kenny 8 von seinen 10 Bienenstöcken. Das Bienensterben setzte kurz nach der Aussaat von gentechnisch veränderten Maissorten, sogenannten GMO-Mais ein. GMO-Mais ist in Kanada eine sehr häufig angebaute Nutzpflanze. So auch in der unmittelbaren Nachbarschaft der beiden betroffenen Imker. Die Maispflanzen waren zu der Zeit des großen Sterbens noch nicht gewachsen und können deshalb also auch nicht die Ursache sein. Nach intensiver Suche nach dem Grund des Bienensterbens gehen die Imker inzwischen davon aus, dass das Saatgut mit Neonicotinoiden vorbehandelt wurde. Die übliche pneumatische Einzelkornsaat verbreitet Neonicotinoide als Staub in die Umgebung.
Sollten synthetisch hergestellte Insektizide Schuld am Tod so vieler Bienen sein?

Grund des Bienensterbens

Die Untersuchung der im Frühjahr 2013 gestorbenen Bienen wies in allen Fällen Spuren Thiamethoxam und Cloththiadin nach. Diese beiden Substanzen zählen zur Gruppe der Neonicotinoide. Die Forscher der amerikanischen Universität Purdue in Indiana stellen fest, dass die Bienen neurotoxische Symptome aufwiesen.

„Die Behandlung des Saatguts von Nutzpflanzen (im Wesentlichen Mais)
ist die einzige größere Quelle dieser chemischen Substanzen.“

 Unabhängig von diesem Ergebnis kam die lokale Niederlassung der kanadischen Behörde Pest Management Regulatory Agency (PMRA) zum gleichen Ergebnis. Hauptursache des Bienensterbens sind die Neonicotinoide, mit denen das Saatgut vorbehandelt wurde.

Airseeder

Airseeder sind moderne landwirtschaftliche Geräte, die Pflanzensamen maschinell im Boden positionieren und dann mit Erde bedecken. Große Ackerflächen können so in gleichmäßiger Tiefe und Abstand bepflanzt werden, ohne dass das Saatgut von Vögeln gefressen wird. Aber durch diese Methode werden auch die Pestizide an die Umwelt abgegeben.

Diese pneumatischen Saatmaschinen sind das Problem“
(Paul Wettlaufer, Direktor der Landwirtschaftlichen Vereinigung von Ontario)

Neonicotinoide

Vor der Saat werden Neonicotinoide, sogenannte systemische Pestizide, auf das Saatgut aufgebracht. Beim Heranwachsen der Pflanze verteilt sich dieser chemische Stoff auf Blätter, Samen, Pollen, Blüten und Nektar. Alle pflanzlichen Gewebearten sind so vor Blätter fressenden Vögeln und Nektar saugenden oder Pollen sammelnden Insekten geschützt. Neonicotinoide wirken tödlich auf diese landwirtschaftlichen Schädlinge. Ein dramatischer Rückgang der Vogelpopulation ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf direkte Vergiftung oder indirekt durch Vernichtung der Nahrungsgrundlage zurück zu führen. Wie die Bienen reagiert haben, ist bekannt.
Neonicotinoide zeichnen sich außerdem durch Langlebigkeit aus, wodurch Boden und Grundwasser stark belastet werden. Das ganze Ökosystem ist vom flächendeckenden Einsatz dieses Pestizides bedroht.
800 verschiedenen Untersuchungen wurden von der Task Force on Systemic Pesticides durchgeführt. Auch bei sachgerechter Anwendung (Richtlinien der Hersteller) werden Tiere, die nicht zu den Schädlingen der Pflanzen gehören stark geschädigt. Erdwürmer, wirbellose Wassertiere, Eidechsen und andere Echsen und auch Fische leiden unter den negativen biologischen und ökologischen Folgewirkungen.

Befristetes Verbot von Neonicotinoiden

Die Europäische Behörde für Nahrungsmittelsicherheit (EFSA) verhängte 2013 ein Verbot des Einsatzes von drei Neonicotinoiden, allerdings nur auf zwei Jahre befristet. Der Grund dieses Verbotes war das hohe Risiko für Bienen. Außerdem hat die Behörde eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse 2017 vorliegen sollen.

Endgültiges Verbot von Neonicotinoiden

Die Erfahrungen, die seit 2013 gesammelt wurden, sprechen jedoch für ein endgültiges Verbot. Immer mehr Stimmen fordern, Neonicotinoide zu verbieten.
Auch die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA musste zugeben, dass die Pestizide verheerend für die Honigbienenpopulation sind. Selbst sehr geringe Konzentrationen von Neonicotinoiden in Pollen und Nektar in einem Verhältnis von 25:100.000.000 führen zu einem deutlichen Rückgang der Bienenanzahl. Die Pestizide greifen die Gehirne der Bienen an und beeinträchtigen unter anderem die Orientierungsfähigkeit.

Die Europäische Union sollte sich mit diesem Phänomen auseinandersetzen und die Pestizide der Gruppe Neonicotinoide endgültig verbieten, statt nach Ablauf der Befristung das Verbot wieder aufzuheben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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