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Chlorophyll (Blattgrün)

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chlorophyll
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Lichtsammler Chlorophyll

Alle grünen Pflanzen enthalten Chlorophyll. Ebenso das Cyanobakterium Spirulina hat einen sehr hohen Chlorophyll-Anteil. Die Fähigkeit das Sonnenlicht zu binden und zusammen mit Sauerstoff, Kohlendioxid, Mineralien und Wasser organische Substanzen aufzubauen, ist eine wunderbare Gabe. Ohne Photosynthese gäbe es auf unserem Planeten keine Lebewesen. Chlorophyll ist ein Lichtsammler, der die Sonnenenergie auffängt und speichert.

Farbe Grün

Träger des grünen Farbstoffes sind die Chloroplasten. Eine 1mm² große Blattoberfläche enthält etwa 1/2-1 Millionen Chloroplasten. Auch der hohe Magnesiumanteil des Chlorophylls trägt dazu bei, die Blätter grün zu färben.

Bedeutung für den Menschen

Chlorophyll nimmt in der menschlichen Ernährung einen hohen Stellenwert ein. Chlorophyll schafft die Voraussetzung für gesundes Blut und gesunde Lymphe. Es ist eine gute Quelle für Biophotonen, die auf zellulärer Ebene ordnende Signale setzen und eine der Hauptquellen für Magnesium. Zahlreiche Krankheitsbilder können durch die Zufuhr von Chlorophyll in der Nahrung verbessert werden.

Mehr Sauerstoff

Wenn der Mensch Chlorophyll zu sich nimmt, dann reichert sich im Blut der Sauerstoff an und es bilden sich neue rote Blutkörperchen. Davon profitieren ältere und blutarme Menschen. Aber auch die geistige Fitness wird gefördert, da der eingeatmete Sauerstoff länger in den Gehirnzellen bleibt und besser verwertet wird.

Entgiftung

Chlorophyll hilft dem Immunsystem bei der Entgiftung. Indem es die Bildung von Glutation-S-Transferase anregt: Dieses Enzym fördert die Bindung der schädlichen Giftstoffe an das Glutation. Über den Stoffwechsel werden so die Giftstoffe ausgeschieden. Chlorophyll lindert auch die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum.

Aerobe Bakterien

Für eine gesunde Magen-, Darm- oder Scheidenflora müssen die aeroben Bakterien in der Mehrheit sein. Überwiegen anaerobe Bakterien-Stämme, so liegt eine Fehlbesiedlung vor und der Mensch wird krank. Der grüne Chlorophyll-Farbstoff unterdrückt anaerobe Bakterien und trägt so zu einer gesunden Flora bei.

Pflanzen als Chlorophyll-Lieferanten

Pflanze  Gesamtchlorophyllpro 100 g
Spirulina platensis 1.200 mg
Moringa Blatt 698 mg
Gersten- u. Weizengraspulver 300 – 500 mg
Grünkohl 230 mg
Kiwis 230 mg
Petersilie 212 mg
Spinat 115 mg
Broccoli 32 mg
Grüne Erbsen 12 mg
Grüne Bohnen 16 mg
Gurke 8 mg

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Chlorella (Mikroalge)

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chlorella
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Superfood zur Entgiftung

Die Mikroalgen Chlorella (Chlorella pyrenoidosa und Chlorella vulgaris) gehören zu den Süßwasseralgen und sind weit verbreitet. Unter Botanikern ist der Name Chlorella sehr bekannt, weil Melvin Calvin an dieser Pflanze die Photosynthese erforschte und dafür 1961 den Nobelpreis erhielt. Da die Süßwasseralge in der Lebensmittelindustrie und als Heilpflanze in der Alternativmedizin verwendet wird, wird sie auch gezielt gezüchtet. 1999 eröffnete die erste Anlage in Deutschland in Klötze/Altmark mit einem 500 Kilometer langen Glasröhrensystem zur Zucht der Mikroalgen. Die hochentwickelten Lebewesen sind winzig kleine Einzeller und gleichzeitig Überlebenskünstler, die sich im Laufe der Millionen von Jahren immer an die Lebensverhältnisse angepasst haben. Da es sich um eine Süßwasseralge handelt, gilt Chlorella als weitestgehend jodfrei. Insbesondere aus der Zucht ist ein sehr reiner Rohstoff erhältlich.

Gifte binden und ausscheiden

Chlorella enthält viel Eiweiß, teilweise 60 bis 70 Prozent. Acht essentielle Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis sind Bestandteil der Mikroalge.

Den größten Nutzen entfaltet die Mikroalge jedoch durch ihre entgiftenden Eigenschaften. Der Mensch ist ständig Umweltgiften, Pestiziden, schädlichen Schimmelpilzsporen oder Giften aus Zahnfüllungen ausgesetzt. Metalle und Gifte werden oft auch unsichtbar mit der Nahrung aufgenommen. In vielen Deos befindet sich Aluminium, viele Zahncremes enthalten Fluor und auch das Trinkwasser kann belastet sein. Aluminium, Arsen, Blei, Kadmium oder Quecksilber – Schwermetalle reichern sich im Körper an und können Beschwerden verursachen, die man vielleicht gar nicht mit diesen Giften in Verbindung bringt. Es ist daher gut, mit natürlichen Mitteln etwas für die Entgiftung des Körpers zu tun. Die Chlorella-Alge kann Schwermetalle und andere toxische Stoffe binden und über den Darm schnellstmöglich zur Ausscheidung aus dem menschlichen Organismus bringen.

In Nahrungsergänzungsmitteln wird versucht, die Alge durch eine Vorbehandlung für den Menschen besser verwertbar zu machen durch Zellwandaufbrechung. Als beste Technik gilt der Mikronisierungs-Prozess in einem Kaltverfahren. Hersteller berichten von einer fünfzigfach höheren Fähigkeit zur Entgiftung der drei toxischen Giftgruppen Schwermetalle, chemische Gifte und Mykotoxine, die bei Schimmel- oder Fäulnisprozessen entstehen können.

Die Chlorophyllbombe

Keine Pflanze enthält mehr Chlorophyll als die tiefgrüne Chlorella. Die chemische Struktur von Chlorophyll ist erstaunlicherweise fast identisch mit der des menschlichen Bluts. Chlorophyll kann im menschlichen Körper positive Effekte für das Blut haben, ist mineralstoffhaltig und ein interessanter Vitalstoff für die Gesundheit. Der Zellschutz wird aktiviert und die antioxidative Wirkung kann freie Radikale unschädlich machen. Die Regenerationsfähigkeit der Körperzellen wird unterstützt. Es wirkt in der Leber und hilft, toxische Stoffe zu binden und über den Darm auszuscheiden. Darüber hinaus ist Chlorophyll stark basisch und kann ein Faktor für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sein. (vgl. ua. Egner PA et al., Proc Natl Acad Sci USA 2001, „Chlorophyllin intervention reduces aflaxtoxin-DANN adducts in individuals as high risk for liver cancer.“).

Fettsäuren aus der Mikroalge

Mehr als 30 Fettsäuren sind in den Mikroalgen enthalten. Über 30 Prozent davon sind ungesättigte Fettsäure, ein weiteres Drittel besteht aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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