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10 Tipps für gesunde Füße

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Füße richtig pflegen

Jetzt wo der Sommer endlich kommt, wird oft eine Vernachlässigung der Füße sichtbar.
Hier 10 Tipps für schöne, gesunde Füße:

1. Vor Fußpilz schützen

Waschen Sie Ihre Füße täglich und setzen Sie Ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Zehenzwischenräume. Anschließend sorgfältig abtrocknen.

2. Nagelpflege

Schneiden Sie Ihre Fußnägel wöchentlich. Achten Sie dabei darauf, dass sie die Ecken nicht abrunden. Damit verhindern Sie ein Einwachsen der Nägel ins Fleisch.

3. Entspannungs-Fußbad

Gönnen Sie sich einmal pro Woche ein entspannendes Fußbad. Zum Beispiel ein Basenbad zum Entsäuern. http://www.silbertau.com/…/Basenbad-500g-basischer-Badezusa…
Die Füße werden nicht umsonst die „zweiten Nieren“ genannt.

4. Fuß-Massage

Auf dem Fuß liegen viele Akkupunktur-Punkte, die sie durch eine tägliche Massage stimulieren können. Streichen Sie die Haut von den Fußzehen unter zunehmendem Druck bis zu den Knien hoch und kneten Sie anschließend die Füße mit beiden Händen kräftig durch.

5. Trockene Haut
Oft braucht die Haut vom Fuß viel mehr Pflege, als sie bekommt. Cremes auf Olivenöl-Basis oder mit Harnstoffen (Urea) können sehr hilfreich sein.

6. Müde, geschwollene Füße
Eine Gurkenpackung aus pürierter Salatgurke, die in Socken gefüllt wird wirkt kühlend und abschwellend. Sie können diese Packung sogar über Nacht einwirken lassen.

7. Brennende Füße
Ein eisgekühltes Kirschkernsäckchen auf den Boden legen und mit nackten Füßen darin herum waten.

8. Übung für Sehnen, Muskeln und Gelenke
Stehen Sie z.B. beim Zähneputzen auf einem Bein. Jeweils eine Minute rechts und links.

9. Socken
Tragen Sie stets atmungsaktive Socken aus Baumwolle, die den Schweiß gut aufsaugen.

10. Schuhe
Sind Ihre Schuhe breit genug für Ihre Fußform? Auf Dauer führt das Zusammenquetschen des Fußes in eine Dreiecksform zu Ballenzehen (Halliux valgus).

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Statine mit hohen Nebenwirkungen

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Atorvastatin gegen hohe Cholesterinwerte

Das Pharmaunternehmen Pfizer vertreibt den Wirkstoff Atorvastatin in Deutschland für rezeptpflichtige Mittel wie Lipitor ®, Sortis ® oder Atoris ®. Es gehört zur Familie der Statine. Diese Mittel werden eingesetzt, um die Cholesterinwerte in den Griff zu bekommen. Aber die Nebenwirkungen übertreffen den Nutzen bei Weitem.

Natürliche Leberfunktion eingeschränkt

Der Wirkstoff Atorvastatin in diesen Medikamenten verändert die Leberfunktion. Die Wirksamkeit eines speziellen Leberenzyms, das Cholesterin produziert wird dadurch reduziert: Die Leber kann besser Lipoprotein geringer Dichter (LDL) binden, wodurch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle sinkt. Bei Patienten mit schwerem Gefäßvorfall werden Statine vorbeugend verschrieben. Immer, wenn natürliche Funktionen eingeschränkt werden, führt das an anderer Stelle zu Problemen.

Risiko höher als der Nutzen?

Das University College London (UCL) und die Universität Glasgow untersuchen den Nutzen und die Risiken, die der Wirkstoff Atorvastatin in sich birgt. Laut ihren Untersuchungen steigt das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken und an Gewicht zuzunehmen mit der Einnahme von Statinen. Eine umfassende Analyse über die Mechanismen wie Statine das Diabetes-Risiko erhöhen, wurde vorgelegt. Demnach erhöht sich das Risiko für Diabetes Typ 2 um 12%.

Aussagekräftige Studien

Über einen Zeitraum von vier Jahren nahmen 130 000 Testpersonen an Studien teil, die die Wirkung von Statinen auf die Häufigkeit von Herzerkrankungen und Schlaganfällen untersuchten. Gleichzeitig wurde auch das Diabetes-Risiko ermittelt. Dieses Risiko stieg um 12%. Der Grund liegt in der Tatsache, dass Statine und Varianten von enzymkodierenden Genen in den Leberzellen ähnliche Wirkung erzielen: Gewichtszunahme und erhöhtes Diabetes-Risiko.

„Häufig auftretende Varianten in dem Gen, das dieses Leberenzym kodiert, werden mit einem geringeren LDL-Cholesterinwert in Verbindung gebracht. Unter Berücksichtigung der Werte von bis 220 000 Personen kamen wir zu dem Schluss, dass diese genetische Variante auch mit einem höheren Gewicht und einem leicht erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Verbindung steht.“
(Dr. Daniel Swerdlow, UCL-Institut für kardiovaskuläre Wissenschaft, Mitautor der Studie)

Folgen der genetischen Abweichung

Professor Aroon Hingorani, ein weiterer Autor der Studie, stellt fest, dass die Unterdrückung der natürlichen Leberfunktion auf lange Sicht zu Stoffwechselproblemen führt. Mithilfe der genetischen Ergebnisse der Studie könne man erklären, wie Statine das Gewicht und das Diabetes-Risiko erhöhen. Die Auswirkungen der genetischen Varianten seien allerdings um diverse Größenordnungen kleiner als die Auswirkungen von Statinen.

„Die Effekte waren sehr viel kleiner als bei der Statin-Behandlung, aber die genetischen Ergebnisse sprechen dafür, dass die in der Studienanalyse beobachtete Gewichtszunahme und das Diabetes-Risiko mit dem bekannten Handlungsmechanismus von Statinen in Zusammenhang stehen und nicht mit einem anderen unbeabsichtigten Effekt.“
(Dr. Daniel Swerdlow, UCL-Institut für kardiovaskuläre Wissenschaft, Mitautor der Studie)

Gefährliche Empfehlungen

Unerwünschte Nebenwirkungen wie Diabetes Typ 2 sind ein guter Grund vor pauschalen Empfehlungen Abstand zu nehmen. Das UK National Institute for Health and Care Excellence empfiehlt aber Ärzten, Statine Patienten zu geben, die innerhalb der nächsten zehn Jahre eine um mindestens 10% höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, eine kardiovaskuläre Erkrankung zu bekommen. Also wird Ärzten empfohlen Statine vorbeugend einzusetzen. Statine sind aber eine riskante Methode, wenn man kardiovaskuläre Erkrankungen verhindern will.

Alternativen zu Statinen

Wie können die Cholesterinwerte wirksam und ohne Nebenwirkungen kontrolliert werden? Führen Statine auf die falsche Fährte? Wie können Ärzte ihre Patienten besser ermutigen, für gesunde Gefäße zu sorgen?

„Viele Patienten, die für eine Statin-Behandlung infrage kämen, würden auch von einer Änderung des Lebensstils profitieren, unter anderem mehr körperliche Aktivität, mehr gesunde Ernährung und ein Verzicht aufs Rauchen. Die in dieser Studie beobachteten mäßigen Anstiege von Gewicht und Diabetes-Risiko lassen sich durch eine gesündere Ernährung und eine gesündere Lebensweise einfach ausgleichen. Wenn man im Gespräch mit diesen Patienten bekräftigte, wie wichtig eine Umstellung der Lebensweise ist, würde das den Nutzen der Statin-Behandlung mit Blick auf die Prävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen weiter vergrößern.“
(Professor Naveed Sattar, Mitautor der Studie)

Gesündere Lebensweise

Eine Umstellung der Lebensweise unterstützt Ihre Leber auf ganz natürliche Weise und besprechen Sie Alternativen mit Ihrem Therapeuten.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Augenpflege
– was kann helfen?

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Warum Augenpflege wichtig ist

Die Haut um die Augen herum ist zehnmal dünner als im Gesicht, zum Beispiel an der Wangenpartie. Alle zehn Jahre wird sie um rund fünf Prozent dünner. Deshalb ist es so wichtig, die Augenpartie gut zu pflegen, denn nichts lässt älter aussehen als Tränensäcke, Fältchen, geschwollene Augenlider nach einer Partynacht oder dunkle Ringe unter den Augen.

Tägliche Belastungen

Die Haut rund um unsere Augen wird durch die UV-Strahlen belastet – ebenso wie die übrige Haut, nur dass die Haut an dieser Stelle so viel empfindlicher ist. Sie trocknet leicht aus und ist schneller anfällig für Falten. Die Versorgung mit Fett und die Speicherung der Feuchtigkeit wird mit wachsendem Alter problematischer. Trockene Heizungsluft und die ständigen Bewegungen von Augenlidern und Gesichtsmuskulatur zerren an der Augenpartie.

Ein Quantum Schlaf

Am liebsten wünscht sich diese sensible Haut vor allem täglich einen achtstündigen Schönheitsschlaf. Zu viel Schlaf oder Liegen tut den Augen allerdings auch nicht gut, denn die Flüssigkeit im Gewebe verteilt sich ungünstig um. Geschwollene Tränensäcke können die Folge sein.

Das hilft morgens

Bereits am frühen Morgen kann eine Kompresse mit kaltem Wasser oder Schwarztee geschwollene Augenlider oder Tränensäcke beruhigen und die Durchblutung anregen. Reizlindernde Tropfen, Masken oder feuchtigkeitsspeichernde Seren folgen im nächsten Schritt.
Beim Schminken ist es vorteilhaft, das untere innere Lid mit einem hellen Kajalstift nachzuziehen. Unter den Augenbrauen und am inneren Augenwinkel trägt ein Hauch hellglänzender Lidschatten zu frischem Aussehen bei.

Das hilft bei Augenringen

Wenn die Kapillargefäße durch die feine Haut unter den Augen durchschimmern, sieht es so aus, als hätten wir Ringe unter den Augen. Manche Leute neigen zusätzlich zu stärkerer Pigmentbildung an diesen Stellen.
Die Durchblutung sanft anzuregen, ist an dieser sensiblen Hautpartie besonders wichtig. Gewebefestigende und durchblutungsfördernde Augencremes können helfen. Die Versorgung mit Vitalstoffen, die die Zellerneuerung anregen ist optimal. Als Sofortmaßnahme kann ein rund zwei Töne hellerer Concealer Schatten unter den Augen überdecken.

Das hilft gegen Falten

Vorbeugend gegen die berüchtigten Krähenfüße an den äußeren Augenwinkeln unterstützen Sonnenbrille. Je weniger man die Augen gegen die Sonne zusammenkneifen muss, desto weniger Fältchen schleichen sich ein.
Ein regelmäßiger UV-Strahlenschutz ist notwendig. Gute Augencremes bieten einen hohen UV-Filter, ähnlich wie Sonnencremes. Die Haut benötigt im Inneren eine Feuchtigkeit von rund 20 Prozent, um Schadstoffe abzutransportieren, Nährstoffe aufzunehmen und die Zellerneuerung zu gewährleisten. Fettbausteine spielen dabei ebenfalls eine Rolle und in der Partie rund um die Augen fehlen Talg- und Schweißdrüsen.

Feuchtigkeit – Zufuhr, Speicher, Schutz

Darum sollte neben der Zufuhr auch die Speicherung von Feuchtigkeit unterstützt werden. Dazu geeignet sind Enzyme, Peptide und Antioxidantien, ergänzt um Vitamine und Spurenelemente wie beispielsweise Kieselsäure. Diese Wirkstoffe kurbeln die Kollegenproduktion an, fördern die Elastizität der Haut und halten die Feuchtigkeit in den Zellen fest.
Algen bringen geeignete Eigenschaften mit, denn sie speichern schützende und hautwirksame Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch Hefeextrakt ist eine ausgezeichnete Ergänzung der Augenpflege von außen. Aloe Vera enthält neben einem hohen Wasseranteil rund 160 verschiedene Substanzen, die feuchtigkeitsbindend und hauterneuernd wirken.
Hyaluronsäure vermag in der Haut mikroskopische feine Wasserpolster aufzubauen. Pflanzliches Silicium aus Reiskornhüllen wird von der Haut sehr gut aufgenommen und besitzt feuchtigkeitsspeichernde Eigenschaften, es wird daher von der Naturkosmetik gerne eingesetzt. Viele Kosmetika setzen auch auf die versiegelnden Eigenschaften von Bienenwachs durch einen Schutzfilm auf der Haut.

Glättende Naturöle

Arganöl und andere naturbelassene Öle aus Wildrose, Mandel, Jojoba oder Avocado sind ausgezeichnete Faltenglätter und versorgen die Haut über viele Stunden mit Feuchtigkeit. Sie bieten einen natürlichen Verdunstungsschutz durch einen feinen Film auf der Haut und glätten Hornschüppchen, die bei anhaltender Trockenheit aufgesprungen sind. Linolsäure und Squalan-Fettbausteine aus Olivenöl, Nachtkerzenöl und Passionsblumen können die Lücken zwischen aufgesprungenen Hornschüppchen regelrecht kitten.

Das sollte man weglassen

Alkohol und stark gesalzene Speisen lagern Flüssigkeit in den Tränensäcken ein. Kühlende Kompresse oder Augengels können helfen. Wirkstoffe wie Ginkgo oder Arnika haben einen positiven Effekt. Auch eine kühlende Kompresse mit schwarzem Tee (überbrühter und abgekühlter Teebeutel) kann helfen.
Eine selbst durchgeführte Lymphdrainage kann die Flüssigkeit im Gewebe besser verteilen. Dazu legt man die Finger auf die Augenpartie und streicht sanft mehrfach von innen nach außen.

Besser sanft

Die Haut rund um die Augen ist dünn und sensibel. Egal ob Pflegeauftrag, Schminke, Abschminken oder Massieren – die Behandlung dieser Partie sollte sehr sanft erfolgen, um das empfindliche Gewebe zu schonen. Pflegelotionen lieber leicht einklopfen als stark verreiben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Ozonisiertes Olivenöl

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Bezugsquelle: Ozonisiertes Olivenöl

Veredeltes Olivenöl

Die gesundheitsförderliche Wirkung von reinem Olivenöl ist bekannt. Es kann nicht nur in der Ernährung vielen Zivilisationskrankheiten vorbeugen, sondern äußerlich angewendet ein großartiges Naturheilmittel für Schönheit, gesunde und straffe Haut sein.

Kunstgriff für die Schönheit

Der Kunstgriff der Ozonisierung entspringt dem Willen, diese positiven Eigenschaften zu potenzieren. Damit steht die Ozonisierung in der alten Tradition, Pflanzenöle zum Beispiel durch Extrakte aus Heilpflanzen noch wirksamer zu machen. Die Haut mit ihrer großen Oberfläche ist den Einflüssen von Umwelt, Stress und ebenso Krankheitskeimen ständig ausgesetzt. Eine gesunde Haut kann diesen äußeren Einflüssen besser standhalten. Darüber gilt eine schöne Haut als Spiegel der Seele.

Sauerstoff

Ozon ist Sauerstoff in einer bestimmten Form (O3), der oftmals auch als „Super-Sauerstoff“ in der Literatur zu finden ist. In der Erdatmosphäre bildet es einen schützenden Mantel um die Erde, ohne den das menschliche Leben nicht denkbar wäre. Wenn Olivenöl ozonisiert wird, entstehen dabei Ozinide und Peroxide. Sie sind  in der Lage, aktiven Sauerstoff an das geschädigte Gewebe abgeben. Der Sauerstoffgehalt an der behandelten Stelle soll auf diese Weise verbessert werden und den Weg zu einer schnelleren Regeneration ebnen. Im Idealfall wird durch das Einwirken von ozonisiertem Olivenöl der gesunde Hautstoffwechsel wieder hergestellt.

Krankheitskeime

Hinzu kommt ein antimikrobieller Effekt von Capronsäure und Pelargonsäure, die desinfizierend wirken können. Verwendet wird nur hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl. Dabei ist ein Vorteil, dass durch den hohen Gehalt an aktivem Sauerstoff keinerlei Konservierungsstoffe eingesetzt werden müssen, die zu chemischen Unverträglichkeiten führen könnten. Das veredelte Öl besitzt einen natürlichen Ozongeruch.

Anwendungsgebiete

Ozonisiertes Olivenöl wird für gewöhnlich äußerlich angewendet. Typische Anwendungsgebiete ist Cellulite, Hautirritationen oder Sonnenbrand. Das ozonisierte Olivenöl verklebt die Haut nicht, sondern kann rasch eindringen und seine Wirkung entfalten. Hautstraffung, verkleinerte Poren oder Falten und ein gewisser Schutz vor der UV-Strahlung werden unter anderem durch eine verbesserte Mikrozirkulation erwartet. Durch den erhöhten Sauerstoffgehalt des Olivenöls hat die Haut bei Schürf- oder Schnittwunden die reichlichen Nährstoffe des Olivenöls zur schonenden und natürlichen Reparatur und Wundheilung.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Olivenöl als Naturheilmittel

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Eines der ältesten Naturheilmittel der Menschheit

Olivenöl wird aus den Früchten und Kernen des Olivenbaums (Olea europa) gepresst. Bereits in der Antike galt es als Heilmittel und wurde innerlich gegen Entzündungen und äußerlich gegen Hauterkrankungen angewendet.

Beste Qualität für die Gesundheit

Wissenschaftliche Untersuchungen haben immer wieder versucht, hinter das Geheimnis der Langlebigkeit der Menschen in den Mittelmeerländern zu kommen. Eine der Hauptursachen könnte das Olivenöl sein, ein natürlicher Schutzfaktor einfach durch die Ernährung.

In der mediterranen Küche ist das kaltgepresste Olivenöl die Hauptfettquelle, während in nordeuropäischen Ländern eher tierische Fette verwendet werden. Der Zusammenhang von Fett und Krankheiten wie Dickdarmkrebs, Brust- und Prostatakrebs sowie Gallensteinen und möglicherweise sogar Depressionen ist naheliegend. Im Vergleich ist in jedem Falle ein hochwertiges pflanzliches Öl die gesündere Alternative.

Pflanzlicher Schutzschild

Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, tierische Fette wie Butter, Schmalz, Wurst, fettes Fleisch oder Käse jedoch gesättigte Fettsäuren, die im Hinblick auf den Cholesterinspiegel problematisch sein können. Olivenöl kann einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel insgesamt nehmen und den Teil des Cholesterins eindämmen, der für die Ablagerungen in den Blutgefäßen verantwortlich ist. Es scheint, dass die Produktion der Magensäure eingeschränkt wird und eine günstige Beeinflussung von Magen-Darm-Geschwüren stattfinden kann und das Risiko für Gallensteine verringert wird.

Zivilisationskrankheiten

Letztlich geben mehrere Faktoren nach Meinung von Wissenschaftlern dazu Anlass zu glauben, dass Olivenöl eine gesundheitserhaltende und für den Organismus förderliche Wirkung hat. Die Gesunderhaltung des physiologischen und biochemischen Gleichgewichts führt zudem zu der Reduzierung des Risikos für die bekannten Ziviliationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und daraus folgend auch Arteriosklerose, koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt, Schlaganfall und wahrscheinlich auch Krebs. Besondere Bedeutung haben offenbar Polyphenole aus den sekundären Pflanzenstoffen im Olivenöl.

Gesundes Fett

Gemäß der Deutschen Herzstiftung ist „Olivenöl, am besten nativ extra oder extra vergine – ist im Rahmen einer ausgewogenen mediterranen Ernährung nach wie vor empfehlenswert, um das Risiko für die Entstehung von Gefäßkrankheiten zu vermindern oder deren Verlauf günstig zu beeinflussen.“

Qualität ist das A und O

Nur hochwertiges Olivenöl besitzt die positiven Eigenschaften eines Naturheilmittels erster Güte. Deshalb ist wichtig, die Güteklassen zu kennen, denn niedrige Qualitätsstufen können wirkungslos bis hin zu schädlich sein.

Natives Olivenöl extra

Neben der deutschen Bezeichnung werden im Handel vielfach die landessprachlichen Bezeichnungen gewählt: extra virgin (engl.), extra vergine (ital.), virgin extra (span.) oder extra virgem (portug.). In jedem dieser Fälle ist es die Bezeichnung für die höchste Güteklasse von Olivenölen. Es handelt sich um kaltgepresstes Öl aus frischen Oliven in erster Pressung und ausschließlich mit mechanischen Mitteln. Ölsäure, sprich freie Fettsäuren, dürfen maximal mit einem Gehalt von einem Gramm pro 100 Gramm Öl enthalten sein. Die Geschmacksvielfalt von Extra-Virgin-Ölen ist sehr groß und immer absolut einwandfrei in Geschmack und Farbe.

Natives Olivenöl (virgin, vergine)

Die zweite Güteklasse wird ebenfalls aus frischen Oliven in Kaltpressung gewonnen. In dieser Klasse sind Öle zusammengefasst, die bis zu zwei Gramm freie Fettsäuren pro 100 Gramm Öl haben dürfen. Im Vergleich zum Extra nativen Olivenöl können kleinere Fehlstellungen im Geschmack auftreten.

Olivenöl

Wenn die Qualitätsmerkmale für natives Olivenöl nicht zutreffen, kann das Olivenöl unter Dampf raffiniert werden. Um einen besseren Geschmack zu erhalten, wird es später mit nativem Olivenöl angereichet. Dieses Öl darf nur als „Olivenöl“ bezeichnet werden, ohne die obigen Gütebezeichnungen.

Oliventresteröl

Oliventresteröl wird aus den Rückständen des gepressten Olivenöls hergestellt und muss dann auch als Oliventresteröl gekennzeichnet werden. Es besitzt einen milden Geschmack. Fettsäuren dürfen maximal bis 1,5 Gramm pro 100 Gramm Öl emthalten sein.

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