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Impfstoffe unter der Lupe: Zusammenhang mit Allergien?

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Impfstoffe

Masern, Mumps, Röteln, Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten – alles Kinderkrankheiten, durch die man früher einfach durch musste. Seit es Impfstoffe dagegen gibt treten ungewöhnliche Nahrungsmittelallergien auf, die oft extrem heftig sind. Und immer mehr Menschen, vor allem Kinder, sind betroffen. Gibt es da einen Zusammenhang?
Neue Untersuchungen nehmen die Impfstoffe unter die Lupe und stellen fest, dass sich die Bestandteile mit den sieben heftigsten Kindheitsallergien überschneiden.

Was passiert bei einer Impfung?

Bei einer Impfung werden auch die allergenen Bestandteile des Impfstoffes direkt in das Muskelgewebe injiziert. Der Körper wird in einen Panikzustand versetzt und eine heftige Immunreaktion wird ausgelöst. Diese „Flucht-nach-vorne-Reaktion“ ist die Entwicklung einer Allergie. Und oft sind es extreme Allergien gegen genau dieselben Bestandteile, die sich in der überwiegenden Mehrheit der heutigen Impfstoffe befinden.

Die Bestandteile von Impfstoffen sind unter anderem industriell hergestellte Emulgatoren, genetisch veränderte Bakterien, menschliches Eiklar, Mononatriumglutamat, Eiprotein, reduzierte Tierhaut und Gelatine oder giftige Schwermetalle. Betrachten wir einige dieser Bestandteile genauer.

Mononatriumglutamat (MNG)

Dieses Natriumsalz der Glutaminsäure wirkt bei Injektion neurotoxisch. Erwachsene klagen oft über sehr intensive, migräneartige Kopfschmerzen. Übelkeit und Erbrechen sind ebenfalls eine Nebenwirkung. Bei starker Konzentration kann MNG das Gehirn von Säuglingen und Kleinkindern schädigen.

Molkerei-Kasein

Kasein kommt bei der Herstellung von Impfstoffen oft zum Einsatz. Es ist ein Nährmedium für die Züchtung von Bakterien und Viren, die zur Immunisierung in den Impfstoff gegeben werden. Personen mit einer Laktose-Intoleranz sollten dies bedenken.

Erdnüsse

Erdnussöl wird seit den 1960er-Jahren beim Herstellungsprozess von Impfstoffen eingesetzt. Im Endprodukt taucht es jedoch nicht auf, deshalb muss es auf dem Beipackzettel auch nicht deklariert werden. Erdnussallergene sind jedoch in vielen Impfstoffen nachweisbar. Das muss nicht bedeuten, dass Erdnussantigene im Impfstoff enthalten sind: Erdnussöl ist wie Ei-Embryonen (Eiweiß) und Kasein eines der „Nährmedien“, in denen die Impfstoffhersteller Bakterien und Viren zur Immunisierung vermehren. (dazu werden sie später mit Formaldehyd abgeschwächt). Die Allergie gegen Erdnüsse ist weit verbreitet. Gibt es einen Zusammenhang zu den Impfungen?

„Erdnüsse und Impfstoffe haben etwas miteinander gemein,
dessen sich nur sehr wenige Patienten und Ärzte bewusst sind:
Erdnussöl ist ein versteckter und nichtdeklarierter Bestandteil
bei der Herstellung von Impfstoffen für Kinder.“
(Internetseite VacTruth, 2010)

Künstliche Süßstoffe

Sorbit ist 100x süßer als Zucker. Dieser synthetisch hergestellte Süßstoff kann ein Reizdarmsyndrom auslösen. Sorbit wird nur sehr langsam verstoffwechselt. Dieser Süßstoff ist Bestandteil vieler Impfstoffe. Künstliche Zuckeraustauschstoffe können oft vom Körper nicht verarbeitet werden. Sie reichern sich dann in wichtigen Organen zur Entgiftung des Körpers und der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten an: Niere, Leber.

Gelatine

Dieses Gemisch aus tierischen Eiweißen enthält Collagen aus dem Bindegewebe vor allem von Schweinen und Rindern. Die Tierbestandteile Bindegewebe, Haut, Knochen Muskeln, Sehnen, Augen und Hufe werden geschmolzen und massiv reduziert. Gelatine steckt in den Gummibärchen ebenso, wie in mit Gelatine überzogene Ergänzungsstoffen und in Impfstoffen.
Die möglicherweise in der Gelatine enthaltenen Wachstumshormone und BSE-Erreger birgt eine Infektionsgefahr.

Thimerosal

Dieses neurotoxisch wirkende Konservierungsmittel besteht zur Hälfte aus Quecksilber. Wie schädlich das Schwermetall Quecksilber für unsere Gesundheit ist, ist hinlänglich bekannt. Dr. William Thompson, ein leitender Wissenschaftler der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC, prangert diese illegale Verharmlosung und Vertuschung im Zusammenhang mit Impfstoffen an.

Ei-Protein

Eier werden bei der Herstellung von Impfstoffen ebenfalls gebraucht. Sind das BIO-Eier? Ei-Allergien sind sehr häufig.

Wachsam sein!

Allergien werden immer häufiger. Sicherlich kennen Sie Personen mit Allergien oder leiden selbst darunter. Ein heftiger allergischer Schock kann sogar tödlich verlaufen oder das zentrale Nervensystem oder das Gehirn für den Rest des Lebens schädigen. Bedenken Sie dies, wenn Sie zur nächsten Impfung gehen wollen.

Hörverlust, Hörschaden, Tinnitus
– was kann helfen?

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Plötzlicher nicht mehr hören

Es kann viele Ursachen für einen plötzlichen Hörverlust geben (sensorineuraler Hörverlust). Der Hörsturz ist laut Definition ein Hörverlust von mehr als 30 Dezibel (dB, Maßeinheit für Lautstärke) in drei aufeinanderfolgenden Frequenzen (Tonhöhen), der sich innerhalb von Stunden oder weniger Tage entwickelt. Das kann schon morgens bei Erwachen bemerkt werden oder nach und nach innerhalb von ein paar Tagen.
Etwa 70 Prozent der Menschen, die einen Hörsturz erleiden, haben auch einen Tinnitus. Bei etwa der Hälfte ist der Hörverlust begleitet von Schwindel. Statistisch gesehen steigt das Risiko mit zunehmendem Alter.

Wie entsteht Hörverlust?

Folgende Auslöser gemäß der Sonderausgabe Sudden Sensorineural Hearing Loss von 2003, Hearing Review, können einen Hörverlust bewirken:

  • Eine Kopfverletzung, bei der das Trommelfell oder Knochen beeinträchtigt wurden. Nach Heilung der Verletzung ist es möglich, dass der Hörverlust wieder zurückgeht oder im besten Falle vollständig verschwindet.
  • Auch Trommelfellverletzungen nach Explosionen oder sehr lauten Geräuschen können diesen Effekt haben (Knalltrauma).
  • Medikamente oder Insektizide können zu Hörverlust führen. Insektizide wie beispielsweise Melathion und Methoxychlor können wahrscheinlich zu beidseitigem plötzlichen Hörverlust führen (Binauraler plötzlicher Hörverlust). Medikamentenmissbrauch, insbesondere dauerhafter Missbrauch von Schmerzmitteln, kann zum plötzlichen Verlust der Hörfähigkeit führen.
  • Viruserkrankungen können zu Hörverlust führen wie Masern, Röteln, Mumps, Syphilis, Meningitis, AIDS und andere Krankheiten. Infektionskrankheiten wie Mittelohrentzündung können ebenso zu Hörverlust führen.
  • Ein Tumor am Ohr oder wichtigen Nervenbahnen kann ein weiterer Grund sein.
  • Idiopathische Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Morbus Menière sollten als Ursache geprüft werden.
  • Eine Unterversorgung der Blutgefäße des Ohres, beispielsweise durch eine Gefäßkrankheit.
  • Immunkrankheiten und Entwicklungsstörungen können in Betracht kommen.

Notfall Hörsturz

Ein plötzlicher Hörsturz ist in jedem Falle ein ärztlicher Notfall.

Hörschwellen
  • Der Hörbereich eines gesunden Menschen liegt zwischen rund 20 und 20.000 Hertz (Maßeinheit für die Tonhöhe. Die menschliche Stimme liegt bei 500 bis 6.000 Hertz.) Die Grenzen für Lautstärke, bei denen sich ein Mensch gerade noch wohlfühlt, reicht bis 80 oder 85 Dezibel. Darüber hinaus ist ein Schallschutz erforderlich. Diese beiden Einheiten bestimmen die Hörschwelle.
  • Eine Abweichung von 20 Dezibel von der üblichen Hörschwelle liegt noch innerhalb der Normalhörigkeit.
  • Eine geringgradige Schwerhörigkeit liegt bei einer Abweichung von mehr als 20 Dezibel, etwa wenn das Rauschen der Blätter in den Bäumen nicht mehr wahrgenommen wird oder das Ticken einer Armbanduhr. In diesem Falle wird der Patient Geräusche erst ab einer Intensität von 25 bis 40 Dezibel wahrnehmen.
  • Wenn eine Person Geräusche erst ab einer Schallintensität von 40 bis 60 Dezibel hört, ist bereits eine mittelgradige Schwerhörigkeit gegeben. Man kann sich das so vorstellen, dass die normalen Grundgeräusche in einer Wohngegend praktisch nicht mehr wahrgenommen werden.
  • Ab einem Hörverlust von mindestens 60 Dezibel spricht man von hochgradiger Schwerhörigkeit. Der Patient kann dann einem Gespräch in normaler Sprachlautstärke nicht mehr folgen.
  • An Gehörlosigkeit und Taubheit grenzen Werte von Hörverlusten ab 80 Dezibel. Laute Musik oder Geräusche einer Autobahn sind dann nicht mehr wahrnehmbar. Als taub gilt, wer gar nichts mehr hören kann.
Das kann helfen
  • In vielen Fällen bessert sich der Hörverlust spontan innerhalb von zwei Wochen nach Eintreten des plötzlichen Hörverlustes. Die Beschwerden klingen teilweise oder vollständig ab.
  • Welche Therapie sich nach einem Hörsturz eignet, hängt stark ab von der Ursache des Hörverlustes. Die Ursache wird behandelt um die Quelle des Hörverlustes zu beseitigen.
  • Bei unbekannter Ursache (ideopathischer Hörsturz) steht die Linderung der Beschwerden im Vordergrund. Die Medizin hält von Sauerstofftherapie bis Infusionstherapie oder Antioxidantientherapie zur Inaktivierung freier Sauerstoffradikale verschiedene Möglichkeiten bereit. Im naturheilkundlichen Bereich wird eher auf Vermeidung von Stress und durchblutungsfördernde Massnahmen oder Ölziehkur gesetzt.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Amylase

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Zucker aus Stärke

Amylase ist ein Verdauungsenzym, das Stärke in Zucker umwandelt und dadurch für den Körper verwertbar macht. Sie wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet und befindet sich im Speichel und im Dünndarm. Beim Verdauungsvorgang spaltet die Amylase zusammen mit weiteren Enzymen lange Kohlenhydrate in kleine Zuckereinheiten auf. Kohlenhydrate sind für den menschlichen Organismus wichtige Energielieferanten und Treibstoff für Gehirn und Muskeln. Sie bestehen aus Zuckermolekülen. Mehrfachzucker wie in Stärke können jedoch nicht vom Körper aufgenommen werden, wenn sie nicht zuvor in Einfachzucker aufgespalten werden. Für diesen Vorgang sorgt die Amylase.

Kohlenhydrate liegen in drei Gruppen vor:

Einfachzucker (Monosaccharide) in Traubenzucker (Glukose) oder Fruchtzucker (Fruktose). Er lässt Schokolade und andere Süßigkeiten süß schmecken und fungiert meist als Energieträger, enthält meist jedoch keine Vitamine oder Mineralstoffe. Er lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, da er nach der Aufnahme schnell verfügbar ist. Zur Sättigung trägt er allerdings nicht viel bei, da das starke Ansteigen des Blutzuckerspiegels eine direkte Insulinausschüttung zur Folge hat, wodurch der Blutzuckerspiegel nach kurzer Zeit wieder absinkt.

Zweifachzucker (Disaccharide) wie Haushaltszucker, Malz- und Milchzucker. Zweifachzucker kommt in Süßigkeiten vor, enthält aber keine Vitamine oder Mineralstoffe, es sei denn, es handelt sich um Obst. Er lässt den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen mit ähnlichem Effekt wie beim Einfachzucker.

Mehrfachzucker (Polysaccharide), die in Form von Stärke in Getreide, Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchten vorliegt. Mehrfachzucker lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, da sie in Mikro-Nährstoffe aufgespalten werden müssen, bevor sie ins Blut aufgenommen werden können. Stärkehaltige Lebensmittel sind zudem oftmals reich an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen und enthalten wenig Fett.

Kohlenhydrate sind an der Regulierung des Stoffwechsels von Proteinen und Fetten beteiligt. Am besten werden diese drei Makro-Nährstoffe vom Körper verarbeitet, wenn sie zusammen aufgenommen werden. Ohne Kohlenhydrate werden auch Eiweiße und Fette nicht optimal verwertet.

Amylasewert als Indikator für
Erkrankungen

Ein erhöhter Amylasespiegel im Blut kann auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis) oder Mumps (Parotitis) hindeuten. Auch für Abflusstörungen der Gallenwege (Cholestase) oder Nierenversagen kann der Amylasewert aufschlussreich sein.

Insbesondere bei akuten Schmerzen im Oberbauch kann die Messung des Amylasewerts angezeigt sein. Ebenso wird die Messung der Amylase bei Verdacht auf eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis) oder einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse angewendet. Der Amylasewert im Urin kann Pankreatitis im späten Stadium nachweisen. Normalerweise messen Labore entweder den Wert der gesamten Amylase oder nur der Pankreas-Amylase. Bei der ausschließlichen Messungen der Pankreas-Amylase ist der Nachweis von Speicheldrüsenerkrankung nicht möglich.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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