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Nährstoffe im Vergleich: Karotte und Moringa

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Umfassendes Nährstoffspektrum

Moringa ist ein Baum, dessen Blätter ein einzigartig umfassendes Nährstoffspektrum aufzuweisen. Von diesem Wunderbaum ist man ja schon einige Superlative gewöhnt. Den höchsten Orac-Wert aller Lebensmittel, den höchsten Zeaxanthin– und Lutein-Wert. Heute wollen wir die Inhaltstoffe von 100g Karotte mit 100g Moringa-Blattpulver vergleichen.

Beta Carotin

Der Beta-Carotin-Gehalt der Karotte ist zwar mit 7.790 mcg 2,4 x höher als der des Moringapulvers. Aber dies ist auch der einzige Vitalstoff, der Moringa schlägt.
Moringa übertifft die Karotte bei den Vitaminen bei Weitem:

Vitamin C: 2.471,4 x mehr
Vitamin B2 (Riboflavin): 386,8 x mehr
Vitamin E: 220,1 x mehr
Vitamin B1 (Thiamin): 38,3 x mehr
Vitamin B9 (Folsäure): 18,9 x mehr
Vitamin B7 (Biotin): 18,6 x mehr
Vitamin B3 (Niacin): 14,2 x mehr
Vitamin B5 (Pantothensäure): 9,6 x mehr
Vitamin B6 (Pyridoxin): 6,3 x mehr

Mineralien

Auch bei den Mineralien schlägt Moringa die Karotte! Moringa Blattpulver enthält 48,9 x mehr Calcium, 20,4 x mehr Magnesium, 13,4 x mehr Eisen, 11,0 x mehr Kupfer, 10,9 x mehr Zink, 5,8 x mehr Phosphor und 4,6 x mehr Kalium als die Karotte.

Eiweiße

Auch bei den Eiweißen kann die Karotte nicht mithalten. Moringa-Blattpulver enthält 46,4 x mehr Leucin, 44,8 x mehr Phenylalanin, 53,8 x mehr Metionin, 42,5 x mehr Tryptophan, 40,9 x mehr Histidin, 33,0 x mehr Threonin, 32,3 x mehr Arginin, 28,2 x mehr Lysin, 26,6 x mehr Valin und 19,2 x mehr Isoleucin.

Moringa ist einfach nicht zu schlagen! Keine andere Pflanze der Welt liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Natürliches Entgiften mit Koriander

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Schadstoffe sammeln sich im Körper

Gefährliche Schwermetalle setzen sich in unseren Körpern fest: ungesunde Ernährung, schädliche Umweltfaktoren wie verunreinigte Luft oder schlechtes Trinkwasser oder Rauchen. Das krebsverursachende Pflanzenschutzmittel Roundup wird auf Spielplätzen und öffentlichen Flächen eingesetzt. Die Massentierhaltung schwemmt viele Chemikalien in den Boden, die dann wieder in unsere Nahrungskette gelangen. Die Konzentration toxischer Substanzen in unserer Umwelt und unserer Nahrung steigt beängstigend.

„Zu meinem Horror bin ich zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sich die Menschheit selbst in den Wahnsinn treibt mit endloser chemischer Kontamination. Die Verunreinigung mit Schwermetallen führt dazu, dass Menschen klinisch nachweisbar verrückt werden.“
(Health Ranger Mike Adams, Experte für Schwermetalle)

Warum sind Schwermetalle schlimm?

Es existieren Meinungen, die eine Belastung durch Schwermetalle für etliche körperliche Beschwerden verantwortlich machen. Psychische und emotionale Probleme und eine Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnisstörungen, Konzentrationsprobleme oder Lernschwächen sind nur ein Aspekt. Auch brüchige Knochen, Herzerkrankungen und ein erhöhtes Krebsrisiko werden den Schwermetallen zugeschrieben.

Methoden der Entgiftung

Die wichtigsten Entgiftungsorgane sind die Nieren und die Leber. Daneben übernehmen auch das Lymphsystem, Haut, Lunge und Darm Funktionen bei der Ausleitung von Schwermetallen und Giften. Alle Stoffwechselprozesse sind essentiell für den Ablauf. Es gibt verschiedene Methoden der Entgiftung.
Das Gewürz Koriander ist ebenfalls großartig dafür geeignet, um auf natürliche und bezahlbare Weise zu entgiften.

Koriander

Koriander enthält eine ganze Reihe wichtiger Mineralien, die Ihrem Körper bei seinen Aufräumarbeiten den entscheidenden Schlüsselreiz geben können. Vor allem Quecksilber kann diese kleine unscheinbare Pflanze gut aus dem Körper spülen.

Darüber hinaus ist der Vitamin K und Vitamin A-Lieferant dafür geeignet Entzündungen zu bekämpfen und das Blut zu reinigen. Auch gegen Pilzinfektionen ist Koriander ein gutes Mittel zur Unterstützung.

Kochen mit Koriander

Unbehandelter Bio-Koriander lässt sich wunderbar in Ihren Speiseplan einbauen. In Suppen, auf dem Sandwich oder in Salaten ist er kleingehackt eine gesunde und köstliche Komponente. Aber auch in Smoothies lässt er sich zusammen mit anderen Lebensmitteln wunderbar mixen. Mit Koriander können sie nichts falsch machen.

Koriander-Entgiftungs-Drink

Zutaten:

10 g klein gehackter, unbehandelter Bio-Koriander
1 TL Weizengraspulver oder Moringa Blattpulver
125 ml rohen Apfelsaft
125 ml Wasser

Alle Zutaten in einem Mixer zu einem gesunden Drink verarbeiten. Möglichst rasch nach der Zubereitung in kleinen Schlucken trinken. Bekämpfen Sie die Schwermetalle in Ihrem Körper und helfen Sie mit dem Koriander diese auszuschwemmen!

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Dreifachschutz für unsere Augen: Lutein + Zeaxanthin + β-Carotin

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Das menschliche Auge

Das menschliche Auge erfasst Farben und ist für die räumliche Orientierung, die Informationsaufnahme und als Kommunikationsmittel unentbehrlich. Ohne das Sehen wäre die Verletzungsgefahr unermesslich hoch. Aber das Auge hat auch einen großen Einfluss auf das Schlaf-Wach-Verhalten und die Hormonausschüttung. Das alles nehmen wir als selbstverständlich. Kaum einer weiß, wie man seine Augen am effektivsten schützt.

So geht es unseren Augen

Das längere – oft stundenlange – Fokussieren der Augen auf einen Punkt, z.B. Bildschirm, Fernsehen oder einseitige Tätigkeiten tun unserem Auge nicht gut. In unserem Lebens- und Arbeitsalltag wird aber genau das von uns gefordert. Aber damit nicht genug: Auch freie Radikale schädigen die Augen. So schädigen z.B. auch Nikotin und die ionisierende Strahlung durch Computerbildschirme, Fernseher und Handy.

  • 15% der Kinder in Deutschland tragen eine Brille
  • 65% der Erwachsenen (über 16 Jahre) in Deutschland tragen eine Brille

Aber auch die UV-Strahlen der Sonne belasten die Augen. Jedoch überwiegen die Vorteile des Sonnenlichtes auf unser Immunsystem. Es gibt Möglichkeiten unsere Augen davor zu schützen.

Das Auge isst mit

Dass Karotten gut für die Augen sind, hat früher schon die Mutter am Mittagtisch gesagt. Verantwortlich sind die β-Carotin-Werte: Umgewandelt in Vitamin A schützen sie über 100 Mio. Sehzellen in der Netzhaut, indem sie die enthaltenden Pigment-Moleküle, den sogenannten Sehpurpur, zusammen mit Proteinen neu aufbauen. Ohne β-Carotin würden diese lichtempfindlichen Elemente in kürzester Zeit vom Sonnenlicht verzehrt werden. Moringa besitzt 7x mehr β-Carotin als Karotten.

Der Dreifachschutz

Doch β-Carotin ist nicht der ganze Schutz, den wir unseren Augen durch die Nahrung zukommen lassen können. Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin sind für eine gesunde Netzhaut wichtig. Sie schützen die Augen vor freien Radikalen. Wie jede Zelle verfügt auch die Sinneszelle über eine Zellmembran aus einer Lipiddoppelschicht. Diese Zellmembran ist sehr anfällig gegenüber freien Radikalen. Folgen solcher aggressiven Angriffe auf das Auge könne Linsentrübungen, Netzhautablösungen, Augenentzündungen, Nachtblindheit oder Makula-Degeneration sein. Die Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für Erblindung.

Die beiden Carotinoide Lutein und Zeaxanthin sind als von der Natur eingerichteter Schutz bereits in der Makula eingebaut. Sie dienen als „innere Sonnenbrille“ und neutralisieren die freien Radikale. Leider nimmt der Gehalt an Lutein und Zeaxanthin in der Makula im Alter ab. Wenn Sie diese Carotinoide mit der Nahrung aufnehmen, dann beugen Sie diesem Abbau vor und schützen Ihre Augen effektiv und natürlich. 100g Moringa-Blätter enthalten 70,2 mg Lutein und 1,94 mg Zeaxanthin.

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Chlorophyll (Blattgrün)

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Lichtsammler Chlorophyll

Alle grünen Pflanzen enthalten Chlorophyll. Ebenso das Cyanobakterium Spirulina hat einen sehr hohen Chlorophyll-Anteil. Die Fähigkeit das Sonnenlicht zu binden und zusammen mit Sauerstoff, Kohlendioxid, Mineralien und Wasser organische Substanzen aufzubauen, ist eine wunderbare Gabe. Ohne Photosynthese gäbe es auf unserem Planeten keine Lebewesen. Chlorophyll ist ein Lichtsammler, der die Sonnenenergie auffängt und speichert.

Farbe Grün

Träger des grünen Farbstoffes sind die Chloroplasten. Eine 1mm² große Blattoberfläche enthält etwa 1/2-1 Millionen Chloroplasten. Auch der hohe Magnesiumanteil des Chlorophylls trägt dazu bei, die Blätter grün zu färben.

Bedeutung für den Menschen

Chlorophyll nimmt in der menschlichen Ernährung einen hohen Stellenwert ein. Chlorophyll schafft die Voraussetzung für gesundes Blut und gesunde Lymphe. Es ist eine gute Quelle für Biophotonen, die auf zellulärer Ebene ordnende Signale setzen und eine der Hauptquellen für Magnesium. Zahlreiche Krankheitsbilder können durch die Zufuhr von Chlorophyll in der Nahrung verbessert werden.

Mehr Sauerstoff

Wenn der Mensch Chlorophyll zu sich nimmt, dann reichert sich im Blut der Sauerstoff an und es bilden sich neue rote Blutkörperchen. Davon profitieren ältere und blutarme Menschen. Aber auch die geistige Fitness wird gefördert, da der eingeatmete Sauerstoff länger in den Gehirnzellen bleibt und besser verwertet wird.

Entgiftung

Chlorophyll hilft dem Immunsystem bei der Entgiftung. Indem es die Bildung von Glutation-S-Transferase anregt: Dieses Enzym fördert die Bindung der schädlichen Giftstoffe an das Glutation. Über den Stoffwechsel werden so die Giftstoffe ausgeschieden. Chlorophyll lindert auch die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum.

Aerobe Bakterien

Für eine gesunde Magen-, Darm- oder Scheidenflora müssen die aeroben Bakterien in der Mehrheit sein. Überwiegen anaerobe Bakterien-Stämme, so liegt eine Fehlbesiedlung vor und der Mensch wird krank. Der grüne Chlorophyll-Farbstoff unterdrückt anaerobe Bakterien und trägt so zu einer gesunden Flora bei.

Pflanzen als Chlorophyll-Lieferanten

Pflanze  Gesamtchlorophyllpro 100 g
Spirulina platensis 1.200 mg
Moringa Blatt 698 mg
Gersten- u. Weizengraspulver 300 – 500 mg
Grünkohl 230 mg
Kiwis 230 mg
Petersilie 212 mg
Spinat 115 mg
Broccoli 32 mg
Grüne Erbsen 12 mg
Grüne Bohnen 16 mg
Gurke 8 mg

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Zeatin – ein wahrer Jungbrunnen

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Anti-Aging Quelle Zeatin

Wie auch der Mensch benötigen Pflanzen Hormone, die das Wachstum anregen. Der Botenstoff Zeatin ist der wichtigste und aktivste Vertreter der Gruppe der Cytokinine (Zytokinine). Zeatin wird von vielen Pflanzen gebildet, aber selten in solch hoher Konzentration, wie es der Moringabaum tut. Den Pflanzenhormonen der Cytokinine wird deshalb so viel Aufmerksamkeit geschenkt, weil es die Pflanzen weniger anfällig gegen Krankheiten macht, dafür sorgt, dass sie schneller wachsen und weniger schnell altern. Natürlich stecken wirtschaftliche Interessen in diesem Forschungsinteresse: Die Erträge der Landwirtschaft könnten so gesteigert werden.

Aber uns interessieren an dieser Stelle, wie das Zeatin den Moringabaum stark macht und auch dem menschlichen Organismus Gutes gut. Moringa besitzt die 1000fache Konzentration an Zeatin gegenüber anderen untersuchten Pflanzen. Der Zeatingehalt eines Blattes schwankt zwischen 5 und 200 µg pro Gramm. Deshalb kann er in nur einem Jahr vier bis acht Meter hoch werden und gleichzeitig einen dichten Bestand von Blättern und Früchten ausbilden. Moringa ist extrem unanfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Ein echter Vorteil für die Pflanze. Auch für uns Menschen?

Ist Zeatin auch für den Menschen ein „Jungbrunnen“?

Die auf Anti-Aging-Produkte spezialisierte Firma Senetek PLC stellte sich genau diese Frage. Laut ihren Erkenntnissen ist die Wirkung von Zeatin bei sonnenlicht- und altersbedingten Hautschäden ausgezeichnet: Die Eigenproduktion von Kollagen wird angekurbelt und damit die Festigkeit und Elastizität der Haut wesentlich verbessert. Allgemeine Alterserscheinungen wie Pigmentflecken, Falten und Zellalterung werden abschwächt.

Doch nicht nur durch äußerliche Anwendung ist Moringa mit seinem hohen Zeatin-Gehalt ein Jungbrunnen für den Menschen. Zeatin regelt den Einsatz von Aminosäuren, Vitaminen, Fetten, Antioxidantien und Mineralien, damit alle Nährstoffe da eingesetzt werden, wo der Körper sie braucht. Zellwachstum, Zellteilung, Nährstoffumwandlung und Energietransport werden so optimiert. Je mehr Zeatin also vorhanden ist, desto besser ist die Nährstoffversorgung. Das wirkt sich positiv auf viele Krankheitsbilder aus. Für die Heilung von Krankheiten und die Gesundheitsprophylaxe spielt Zeatin also eine unglaublich wichtige Rolle.

Verdauung und Abnehmen

Verdauungssäfte wie Speichel, Magen- und Gallensäure und Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse werden durch die angenehmen Bitterstoffe der Moringablätter angeregt. Durch Wegzüchtung der Bitterstoffe in Früchten, Gemüsesorten, Kräutern und Wurzeln ist die Versorgung bei den Bitterstoffen inzwischen um 60 – 90% geringer, als früher. Moringa kann diese Lücke in der Ernährung wunderbar ausfüllen und beim Abnehmen helfen. Bitterstoffe stellen mehr Fettsäuren zur sofortigen Fettverbrennung bereit. Außerdem wird überschüssiges Cholesterin aus dem Blut befördert.

Atemwege

Auch für Atemwegsprobleme in Nase, Rachen und Bronchien können Bitterstoffe hilfreich sein: Sie wirken entzündungshemmend, desinfizierend und schleimlösend.

Krebs

Krebszellen sind durch Oxidation degenerierte Zellen, die sich vermehren. Zeatin kann dieses unkontrollierte Wachstum stoppen, indem es die Wachstumsrate normalisiert und Krebszellen anregt, wieder die vorgesehenen Funktionen zu übernehmen.

Alzheimer

Verklumpungen wie Proteinablagerungen im Gehirn, in Form von Beta-Amyloid-Plaques, tragen zur Entwicklung von Alzheimer bei. Zeatin kann als Prophylaxe vor diesen Ablagerungen schützen und so Alzheimer vorbeugen.

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Orac-Testsieger: Moringa

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Oxidativer Stress

Im Blut können persönliche die Belastung und das Abwehrpotential nachgewiesen werden: Dieser sogenannte oxidative Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Deshalb ist es so wichtig freie Radikale zu bekämpfen, die durch antioxidative Lebensmittel neutralisiert werden können. Denn ja, es gibt „Supernahrungsmittel“, die das können. Moringa ist so ein Superfood.

Orac

Leider steht dieser Wert auf keinem Etikett der Nahrungsmittel-Industrie. Dabei ist er fast wichtiger, als der Kalorien-, Fett-, Zucker- oder Eiweißgehalt. Orac bedeutet Oxygen Radical Absorbance Capacity. Er sagt aus, inwieweit ein Nahrungsmittel in der Gesamtheit aller natürlichen Inhalts- und Wirkstoffe in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren. Außerdem zeigt er an, wie lange es dauert, bis diese antioxidative Wirkung abklingt. Damit besitzt der Orac-Wert eine qualitative und quantitative Aussagekraft.

Moringa wieder auf Platz eins

Selbst die Lebensmittel, die für eine starke antioxidative Kraft bekannt sind, werden von Moringa spielend geschlagen. Ob die Aronia Apfelbeere beim Obst, die Artischocke beim Gemüse oder der berühnte Rotwein bei den Getränken: Der Orac-Wert von Moringa übertrifft alle Spitzenwerte.

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Wieviel Orac braucht der Mensch?

Experten empfehlen, durch die Ernährung mindestens 3000 – 7000 Orac-Einheiten pro Tag aufzunehmen.
Mit 5g Moringa Blattpulver nehmen Sie 2.335 auf, mit 15g 7.005 Orac-Einheiten. Sie sind also mit 3 gehäuften Teelöffeln Moringa am Tag bestens gegen oxidativen Stress geschützt.

dosierung

Und Moringa ist keine Monosubstanz: Sie enthält Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich wie keine andere Pflanze. Als Naturprodukt in natürlichem Verbund und damit optimal bioverfügbar.

Warum ist der Orac-Wert wichtig?

Die meisten Radikale entstehen während der Energieproduktion in den Zellen. Jeder Vital- oder Aufbaustoff, der hier fördernd und kontrollierend eingreift, reduziert die Radikalbelastung.

In unserem Stoffwechsel existieren zahlreiche unterschiedliche Sauerstoffverbindungen, die zu freien Radikalen mutieren können. Daher reicht ein einziges Antioxidans nicht aus: Wir brauchen unterschiedlich spezialisierte. In Moringa sind sie zahlreich vorhanden.

Antioxidantien arbeiten synergetisch im Team. Isoliert sind sie wenig wirksam. Je mehr Antioxidantien-Gruppen vorhanden sind, desto besser können die unterschiedlichsten freien Radikale ausgelöscht werden. Deshalb ist der natürliche Verbund so besonders wichtig.

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Moringa (Moringa Oleifera)

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Bezugsquelle: Moringa Blattpulver | Moringa Kapseln

Der Wunderbaum

Der Moringa Oleifera Baum stammt aus der Himalaya-Region in Nordwestindien. Dort ist er seit mehreren tausend Jahren bekannt. Moringa Oleifera, aus der botanischen Gattung der Moringaceae (Behennussgewächse), sind pflegeleichte und anspruchslose Bäume. Sie sind verwandt mit Kreuzblüten- und Kaperngewächsen und kann mit seinen tiefreichenden Pfahlwurzeln auch in trockenem Klima und sandigen Böden gedeihen. Gegenüber Schädlingen und Krankheiten ist er nahezu immun, seine Wachstumsrate von bis zu 6m pro Jahr beeindruckend.

Das steckt in Moringa:

Moringa enthält über 90 Nährstoffe und zahlreiche Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. Der Moringa Oleifera Baum kann deshalb tatsächlich als die gesündeste bisher bekannte Pflanze der Welt bezeichnet werden.

Bedarf an Mineralstoffen

Wir haben folgenden täglichen Bedarf an Mineralien und Spurenelementen. Sehen Sie in der rechten Spalte, was allein 100g Moringa an diesen Vitalstoffen zu bieten hat.

Bedarf an Mineralstoffen Empf. Menge/Tag Moringa
Mengenelemente Männer Frauen 100g
Na/Natrium 550 mg 550 mg 164 mg
K/Kalium 2000 mg 2000 mg 2061 mg
Ca/Kalzium 1000 mg 1000 mg 3650 mg
P/Phosphor 700 mg 700 mg 300 mg
Mg/Magnesium 350 mg 350 mg 1050 mg
Spurenelemente Männer Frauen
Fe/Eisen 10 mg 15 mg 60 mg
Zn/Zink 10 mg 7,0 mg 3,103 mg
S/Selen 30-70 µg 30-70 µg 36,3 mg
Cu/Kupfer 1,0-1,5mg 1,0-1,5mg 0,825 mg
Mn/Mangan 2,0-5,0mg 2,0-5,0mg 8,68 mg

Mineralien übernehmen wichtige Aufgaben in unserem Körper. Als Bausteine für bestimmte Körper-Bestandteile, helfen sie bei der Bildung von Enzymen oder liefern die Grundstoffe für die Zellbildung.

Bedarf an Vitaminen

Vitamin Empf. Menge/Tag Moringa
A (Retinol) 0,8–1 mg 16,3 mg
B-Vitamine 28,4 mg 23,9 mg
C (Ascorbinsäure) 100 mg 17,3 mg
E (Tocopherole) 10–15 mg 113,0 mg

Zusätzlich enthält Moringa Spuren von Vitamin D und K.

Weitere Inhaltsstoffe

Moringa Oleifara  besitzt viel von dem sekundären Pflanzenstoff Polyphenol. Das läßt Moringa etwas bitter schmecken, macht es aber für unsere Gesundheit um so wertvoller. Außer Chlorophyll enthält Moringa alle 8 essentiellen Aminosäuren und ist für Allergiker gegen Soja eine echte Alternative. Nicht-essentielle Aminosäuren können vom Körper selbst gebildet werden. Trotzdem sind etliche im Moringa enthalten: Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Tyrosin, Serin und Histidin.

Alles in einem Baum?

Unglaublich, aber so ist es. Und dazu noch in bester Ausgewogenheit der
Inhaltsstoffe – im natürlichen Verbund.

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Polyphenole

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In fast allen Pflanzen

So bedeutend wie die Vitamine, so entscheidend sind auch die Polyphenole für unsere Gesundheit. Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Phytaminen. Polyphenole können in verschiedene einzelne Stoffklassen unterteilt werden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie meistens aus ringförmigen Molekülen bestehen, die in der Lage sind Elektronen leicht aufzunehmen. Das macht sie zu effektiven Radikalfängern.

Zu den Polyphenolen gehören Flavonoide, Anthocyane, Proanthocyanidine (OPC), Phenolsäuren (Gerbsäuren), Cumarine und Ligane. Im Durchschnitt nehmen wir täglich 200-300 mg Phenolsäuren und 50 bis 100 mg Flavonoide auf.

Man kann sie schmecken und sehen

Farbe, Geruch und Geschmack von Obst und Gemüse werden von Polyphenolen geprägt. Zu den Phenolsäuren gehören Kaffeesäure, Ferulasäure und Ellagsäure. Der herbe Geschmack vieler Lebensmittel findet hier seine Erklärung. Grüner Tee zum Beispiel beinhaltet Ellagsäure, die wegen ihrer antikanzerogenen Wirkung in aller Munde ist. Umweltgifte wie Zigarettenrauch, Luftverschmutzung u.a. können unsere Gene schädigen. Vermutlich trägt die Ellagsäure dazu bei diesen Schädigungen vorzubeugen.

Wirkung

Polyphenole wirken insgesamt antikanzerogen, antimikrobiell, immunmodulatorisch, antioxidativ und entzündungshemmend . Sogar Krebs und Thrombosen kann so vorgebeugt werden. Die Forschung bemüht sich sehr hier Klarheit zu schaffen.

Altersbedingte Sehstörungen wie MakulaDegeneration, Katarakt steht ebenso auf der Liste der Wirkungskraft von Polyphenolen wie Heuschnupfen, Sinusitis, Asthma und Hitzewallungen in den Wechseljahren.

Eine herzschützende Wirkung beruht auf wahrscheinlich auf der Fähigkeit der Polyphenole, die Fettoxidation zu verhindern und die Zusammenballung von Blutplättchen zu verringern. Deshalb wird den Polyphenolen auch eine vorbeugende Wirkung gegen Herzinfarkt zugesprochen.

In und unter der Schale

Polyphenole sitzen in oder direkt unter der Schale. Deshalb hier 3 wertvolle Tipps:

  • Freiland- den Gewächshausprodukten vorziehen
  • Bei Obst die Schale mitessen
  • Vollkornprodukte essen

Wertvolle Antioxidantien

Polyphenole haben die Fähigkeit, Radikale abzufangen und dadurch die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Nach neuesten Untersuchungen sind einige Polyphenole sogar stärkere Radikalfänger als die Vitamine C, E und BetaCarotin.

Die im Rotwein enthaltenen Polyphenole zum Beispiel haben einen antioxidativen Effekt, der um 40% höher liegt als der einer entsprechenden Menge Vitamin E.

Hitze macht nichts aus

Beim Kochen bleiben Polyphenole weitgehend stabil. Einige entfalten ihre volle Wirkung sogar erst durch das Erhitzen, weil sie dadurch aus der Zellwand gelöst werden.

Tomaten werden auf diese Weise sogar noch gesünder als vorher. Wenn man beim Einwecken von Obst zu Kompott die Schale an den Früchten lässt, muss man nicht auf Polyphenole verzichten. Auch Moringa-Blattpulver kann dem Essen zugefügt werden. Wenn man allerdings auch an die Vitamine des Moringa kommen möchte, sollte man nach der Zubereitung des Essens eine weitere Portion auf das Essen streuen.

Nahrungsergänzung oder Natur?

Zahlreiche Produkte, die eine zusätzliche Menge an Polyphenolen versprechen, sind im Handel erhältlich. Die Inhaltsstoffe enthalten die Polyphenole des Rotweins, ein Gemisch aus Quercetin, Rutin, Hesperidin u.a. oder eine Kombination mit anderen Nährstoffen, beispielsweise Vitaminen.

Nebenwirkungen dieser Produkte sind in der Regel nicht bekannt, mit Ausnahme des Catechins, das eventuell zu Fieber und Anämie führen kann, d.h. zu Nebenwirkungen, die sich durch Absetzen beenden lassen.

Urs Buergi rät Ihnen dazu Polyphenole aus dem reichhaltigen Angebot der Natur zu sich zu nehmen. Sollten Sie es vorziehen eine natürliche Ergänzung Ihrer Nahrung vorzunehmen, die Ihnen alle Vital- und Nährstoffe in natürlichem Verbund bietet, so sei an dieser Stelle Moringa empfohlen. Mit der Einnahme von Moringa-Blättern führen Sie Ihrem Körper alles zu, was er braucht. Gratis Moringa eBook

Flavonoide

Flavonoide verleihen Kirschen, Weintrauben, Mispeln und Aprikosen ihre leuchtenden Farben und weisen vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Viele Wirkungen von Arzneitees werden auf die darin enthaltenen Flavonoide zurückgeführt.

Zu den Flavonoiden gehören insbesondere wasserlösliche Pflanzenpigmente. Als Beispiel seien hier genannt: Flavone, Anthocyane und Proanthocyanidine, darunter Quercetin, Kaempherol und Myricetin. 4000 Flavonoide sind heute bekannt.
Besonders viele Flavonoide treten in folgenden Lebensmitteln auf:

Anthocyane

Die Polyphenole Anthocyane finden sich in roten bis blauen Pflanzenfarbstoffen in Früchten und Blüten.

Rotwein

Vor allem die dunklen Traubensorten wie Burgunder sind optimale Polyphenol Lieferanten. Deshalb sind die gesundheitsförderlichen phenolischen Verbindungen im Rotwein höher als im Weißwein.

Die Polyphenole des Rotweins haben eine Herz und Kreislauf schützende Funktion, denn sie senken den CholesterinSpiegel. Sie schützen das LDLCholsterin vor einer oxidativen Veränderung, damit sich keine Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden können.

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