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Diabetes (Zuckerkrankheit)
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Diabetes?

Diabetes mellitus wird auch die Zuckerkrankheit genannt. Bei dieser Stoffwechselstörung kann Zucker vom Körper nicht richtig verarbeitet werden. Deshalb ist die Glukosekonzentration im Blutspiegel ständig erhöht. Entscheidend für die Zuckerverwertung ist das Hormon Insulin, das in den Beta-Zellen der Langerhansschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.

Schäden vorprogrammiert

Wenn der Blutzucker aus dem Gleichgewicht gerät, sind Schäden am Gefäßsystem vorprogrammiert. Das kann die Augen betreffen, das Herz, die Nieren, die Nerven und die Füße.

Ständige Achtsamkeit

Jeder Diabetespatient achtet sehr genau auf seine Blutzuckerwerte (BZ), also den Zuckergehalt im Blut. Er wird gemessen in mg/dl oder mmol/l. Gerade bei der Typ 2-Erkrankung zeigen sich oftmals lange keine Symptome, bis plötzlich der Blutzuckerspiegel einen kritischen Wert erreicht.

Ist der Blutzucker noch normal?

Ab den folgenden Normwerten spricht man von krankhaften Werten: nüchtern 126 mg/dl, zu jeder anderen Zeit über 200 mg/dl. Ein weiterer wichtiger Wert ist der Blutzucker-Langzeitwert, der HbA1c.

Symptome bei erhöhtem Blutzucker

Typische Symptome bei Diabetespatienten sind bei erhöhtem Blutzuckerspiegel, der sogenannten Überzuckerung oder Hyperglykämie, verstärkter Durst und häufiges Wasserlassen sowie Sehstörungen, Hautentzündungen und Wundheilungsstörungen. Sehstörungen, Juckreiz und Fußprobleme können auftreten. Daneben wirken Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit und schnelle Ermattung und Müdigkeit zu den störenden Kennzeichen.
Eine schwere Hyperglykämie kann zu diabetischen Koma führen.

Symptome bei niedrigem Blutzucker

Anzeichen für Unterzuckerung oder Hypoglykämie sind ein pelziges Gefühl im Mund, Kribbeln und Nervosität, Schweißausbrüche und Heißhunger. Bei schwerem Unterzuckerung kann es zu Sprachstörungen, Sehstörungen, Schwindel und Krämpfen kommen.
Ohne Zuckerzufuhr kann Bewusstlosigkeit eintreten, möglicherweise mit bleibenden Hirnschäden oder Todesfolge.

Es wird seit dem Jahr 2000 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft unterschieden zwischen folgenden Diabetesformen.

Typ 1 betrifft oft Jugendliche

  • Bei Diabetes mellitus Typ 1 wird von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in den Langerhansschen Inseln kein Insulin gebildet. Es entsteht ein absoluter Insulinmangel. Insulin wird benötigt, um Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Körperzellen zu transportieren. Wenn dieser Transportweg gestört ist, steigt der Blutzucker an, den Zellen fehlt jedoch nach wie vor Zucker für ihre Energiegewinnung. Der ständig zu hohe Blutzucker kann zu Schädigungen führen.
  • Bei Diabetes Typ 1, bei dem kein Insulin vom Körper gebildet wird, ist eine Insulintherapie unumgänglich.
  • Etwa 10 Prozent der Diabeteserkrankungen gehören zu diesem Typus. Da häufig Kinder zwischen 11 und 13 Jahren betroffen sind, wurde früher oftmals der Ausdruck juveniler Diabetes gebraucht.

Typ 2 als Zivilisationskrankheit

  • Diabetes mellitus Typ 2 wurde früher auch Altersdiabetes genannt. Bei dieser Diabetesform mit relativem Insulinmangel kann das Insulin in den Zellen nicht richtig verwertet werden. Das nennt man Insulinresistenz. Dazu kommen Unregelmäßigkeiten durch eine zu langsame Ausschüttung. Dadurch steigt der Blutzucker nach einer Mahlzeit zu schnell an. Der Körper versucht im Ausgleich, mehr Insulin zu produzieren. Störungen bei der Insulinproduktion sind die Folge.
  • Typ 2 tritt häufig auf in Verbindung mit Übergewicht (Adipositas) oder dem Metabolischen Syndrom, auch genannt „das tödliche Quartett“ aus Übergewicht plus Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten und Diabetes mellitus. Das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt steigt dabei sehr stark an. Dabei scheint nach neuesten Erkenntnissen ganz besonders das Übergewicht der entscheidende Faktor zu sein.
  • Diese Typ-2-Stoffwechselkrankheit ist die häufigste Form der Diabetes. 90 Prozent der Erkrankungen betreffen diese Form, die besonders in den Industriestaaten anzutreffen ist.

Typ 3 und 4

  • Typ 3 umfasst alle anderen spezifischen Diabetesformen außer Typ 4, den Schwangerschaftsdiabetes.

Das kann helfen bei Diabetes

Bei dem weitaus häufigsten Fall, der Typ-2-Erkrankung, sollte eine Insulintherapie vom Arzt nur dann verordnet werden, wenn zuvor alle anderen Mittel ausgeschöpft sind. Denn der Ursprung der Erkrankung ist zunächst nicht der Insulinmangel, sondern die Insulinresistenz, die bewirkt, dass das Insulin am Zielort wirkungslos bleibt. Der Insulinresistenz kann entgegengewirkt werden durch mehr Bewegung, eine vitalstoffreiche Ernährung und durch Gewichtsabnahme.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung und besonders Ausdauersport ist eine wirksame Maßnahme gegen Fettdepots. Als Faustregel gelten 150 Minuten Sport pro Woche, aufgeteilt auf drei oder fünf Tage.
Körperliche Aktivität wird nicht nur zur Gewichtsabnahme eingesetzt. Die Insulinresistenz wird ebenfalls reduziert. Dadurch kann das körpereigene Insulin wieder besser wirken. Durch Bewegung wird außerdem die Glucoseaufnahme und die Verwertung in der Skelettmuskulatur verbessert. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel gesenkt werden.

Ernährung

Diätische Behandlungen mit dem doppelten Ziel der Gewichtsabnahme und der Vermeidung zu starker Schwankungen im Blutzuckerspiegel sind sehr sinnvoll. Für die Ernährung gelten dabei im Grunde genommen die gleichen Grundregeln wie für einen Nicht-Diabetiker:
Etwas über die Hälfte der Nahrung sollte aus Kohlenhydraten bestehen, 10 bis 15 Prozent aus Eiweiß, 20 bis 30 Prozent aus Fett – wobei pflanzliche Fette und Omega-3-reiche Fettsäuren bevorzugt werden sollten. Dazu gehört viel frisches Obst und Gemüse auf den Speiseplan.
Die Kalorien aus der Fettzufuhr müssen der körperlichen Aktivität angepasst werden. Denn hier ist zwar nicht sofort ein erhöhter Blutzuckerwert die Folge, aber wenn das Übergewicht unterstützt wird, dann wird damit auch die Insulinresistenz erhöht.

Positive Berichte bei Gewichtsabnahme

Es gibt zahlreiche Krankenakten, bei denen Diabetiker-Patienten, die ihr Übergewicht auf Normalgewicht reduzieren konnten, keinerlei Medikamente mehr benötigten.

Vollkornprodukte

Vollkornprodukte lassen den Blutzucker langsamer ansteigen durch die Aufspaltung der langkettigen Zuckermoleküle. Dabei hat der reiche Ballaststoffanteil bei Vollkornprodukten eine sättigende Wirkung, was gegen die Bildung von Übergewicht hilfreich ist. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Milch und frisches Obst gehören ebenfalls zu den zu bevorzugenden Lebensmitteln.

Achtung, kurzkettige Zucker

Die moderne Einstellung zu Diabetes verteufelt die kurzkettigen Zucker (Saccharose) wie beispielsweise in Haushaltszucker für Diabetiker nicht mehr komplett. In vernünftigem Umfang können diese konsumiert werden, jedoch ist es speziell bei süßen Getränken sinnvoll, solche mit Zuckeraustauschstoffen (Ersatzstoffen) zu bevorzugen, denn zuckerhaltige Getränke werden extrem schnell resorbiert. Ein sehr schneller Anstieg des Blutzuckerspiegels ist die Folge.

Heilpflanzen

Der Heilpraktiker oder Arzt weist vielfach auf die positive Unterstützung bei Diabetes-Therapien durch Heilpflanzen hin.

Kürbis

Kürbis als Gemüse ist ein schmackhafter Blutzuckersenker und wirkt offenbar der Insulinresistenz entgegen. Studien forschen an der Nutzbarmachung von dem Potenzial der Erneuerung geschädigter Bauchspeicheldrüsenzellen durch Kürbiswirkstoffe. Außerdem enthält das Kürbisfleisch wenig Kalorien, viele Ballaststoffe und wertvolle Antioxidatien. Kürbiskernöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl mit essentiellen Fettsäuren.

Leinöl

Die essentiellen Fettsäuren aus Leinsamenöl sind in der Lage, Zellschädigungen durch chronisch erhöhten Blutzucker entgegenzuwirken.

Zimt

Zimtrinde vermag den Blutzucker senken und unterstützt die Insulinproduktion. Deshalb ist das Gewürz als Hausmittel bei Diabetes bekannt.

Mariendistel (Carduus intybus)

Ein natürlicher Wirkstoff zur Reduktion von Insulinresistenz ist Silymarin, das in der Mariendistel enthalten ist.

Ingwer (Zingiber officinale)

Der Namenszusatz von Ingwer „officinale“ deutet darauf hin, dass es sich um eine zugelassene Arzneipflanze handelt. Gingerole aus der vitalstoffspendenden Knolle können die Aufnahme von Glukose in die Zellen der Skelettmuskulatur unterstützen.

Artischocke (Cynara scolymus)

Die Wirkstoffe aus der Artischocke können den Zuckerstoffwechsel positiv beeinflussen. Im Handel gibt es zahlreiche Fertigpräparate, die sich der Naturheilkraft aus der Artischocke bedienen.

Wegwarte (Cichorium intybus)

Regulierend auf den Zuckerstoffwechsel und ebenso auf die Leber wirken die Bitterstoffe der Wegwarte.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Paradontose, Zahnfleischprobleme
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Parodontose?

Die Entzündung des Zahnbetts wird Parodontose oder Parodontitis genannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Das Zahnfleisch, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet, kann sich entzünden, wenn sich die Bakterien im Zahnbelag vermehren. Wenn sich die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ausweitet und auch das Zahnbett angegriffen wird, spricht man von Parodontose oder Parodontitis. Der Zahnhalteapparat aus Bindegewebe und Knochen kann nachhaltig geschädigt werden. Normalerweise treten bei einer Parodontitis keine Schmerzen auf. Deshalb ist die Gefahr einer unentdeckten Krankheit hoch und ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sinnvoll.

Parodontitis kann die natürliche Barriere gegen Keime zwischen Zahn und Zahnfleisch durchbrechen. In der Folge können Keime ins Gewebe und die Blutbahn gelangen. Möglicherweise wird dadurch das Risiko für einen Herzinfarkt oder atherosklerotische Gefäßkrankheiten, möglicherweise auch Diabetes und Asthma erhöht. Parondontits betrifft die Wurzelhaut und den Kieferknochen. In der Folge können sich Zähne lockern und langfristig ausfallen.

Das kann helfen bei Zahnfleischproblemen

Gründliche Zahnhygiene und die Entfernung von Zahnstein (verkalkter Zahnbelag, auf dem sich Bakterien schneller ausbreiten können) aus den Zahnfleischtaschen können einer Parodontits vorbeugen. Das alleine hilft meist nicht, denn Parodontits kann letztlich der Ausdruck eines gestörten Immunsystems sein und einer falschen Ernährung.

Ernährung

Eine Übersäuerung wirkt sich auf das vermehrte Wachstum der schädlichen Mundbakterien aus. Basische Nahrungsmittel sollten daher vorgezogen werden. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt auf den gesamten Organismus negative Auswirkungen haben.

Auf Zucker und Süßigkeiten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Tierische Eiweiße und polierter Reis schwächen das Immunsystem. Grundsätzlich ist bei einem schwachen Immunsystem immer an den Darm zu denken. Wenn die gesunde Darmflora gestört ist, kann das durchaus Auswirkungen auf die Mundflora haben. Eine Darmsanierung oder eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren kann die körpereigene Abwehr stärken.

Vitamine

Besonders die Versorgung mit Vitamin A und den sekundären Pflanzenstoffen Carotinoiden ist in diesem Zusammenhang wertvoll. In Innereien wie Leber, Karotten und frischen grünen Gemüse ist das Provitamin enthalten. Im Zahnfleisch, das von Parodontitis befallen ist, fehlt häufig Folsäure. Folsäure (Folat) aus dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten, aber kann beim Kochen verloren gehen.

Unschätzbare Antioxidantien

Antioxidantien können insbesondere bei Entzündungen zellschützende Wirkstoffe sein. Besonders bei chronischen Entzündungen wie der Parodontitis leisten Antioxidantien eine unschätzbar wertvolle Arbeit gegen die Krankheit. Insbesondere hochwertige Antioxidantien können gezielt in die Ernährung integriert werden wie Astaxanthin aus der Heidelbeere, OPC aus Traubenkernextrakt, das das Immunsystem sogar bei Krebs unterstützen soll, oder Krillöl, Hanföl oder Leinöl als natürlicher Entzündungshemmer mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Prodontitis geht oft einher mit Glutathionmangel. Ein Ausgleich durch Zufuhr eines der Schlüsselfaktoren für eine gesunde Immunabwehr ist eines der stärksten Antioxidantien. Es spielt unter anderem eine Rolle im Interzellularraum und sogar bei der Einleitung von Reparaturen bei Zellschäden der Gensubstanz. Es fungiert im Organismus als Speicher für das wichtige Cystein, das im Körper nur in relativ geringer Menge verfügbar ist. Daher hat die Konzentration an Glutathion auch eine Auswirkung auf eine Synthese von Cystein-haltigen Immuneiweißen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersäuerung, Mineralmangel
– was kann helfen?

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Was ist Übersäuerung und Mineralmangel ?

Basische Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium können Säuren im Organismus neutralisieren. Säuren (Schlacken), Gifte und Abfallprodukte des Stoffwechsels können so leichter abtransportiert werden. Der Körper produziert neutralisierende Substanzen wie Natriumhydrogencarbonat, das diese Funktion ebenfalls übernimmt. Die Pufferdepots werden von einer säureüberschüssigen Nahrungsaufnahme allerdings relativ rasch überfordert.

In der Folge wird der Säure-Basen-Haushalt gestört und es kann zu einer Übersäuerung (Azidose oder Acidose) kommen. Gut zu wissen: Der Begriff Azidose wird in der Schulmedizin allerdings für etwas anderes verwendet, nämlich nur das lebensbedrohliche Absinken des ph-Wertes im Blutspiegel in den sauren Bereich, etwa bei Insulininsuffizienz. In der Schulmedizin wird die Übersäuerung von Zwischenzellgewebe, Bindegewebe, Dünndarm, Lymphen etc. nicht berücksichtigt.

Wie entsteht Übersäuerung?

Das Auffüllen von Basenspeichern und Mineralvorräten erfordert eine ausreichende Versorgung mit basisch verstoffwechselten Lebensmitteln und entsprechenden Mineralien. Wenn die Zufuhr an Säuren überwiegt und dazu Stress und mangelnde Bewegung kommen, kann die Übersäuerung gesundheitsschädigend wirken.

Probleme der Übersäuerung

Der Körper reagiert auf überschüssige Säuren mit der Einlagerung von Fett, denn im Fettgewebe können Säuren geparkt werden, wenn die Zellen mit dem Abtransport nicht hinterherkommen. Durch Ablagerung in Blutgefäßen kann Bluthochdruck befördert werden und es kann zu Arteriosklerose kommen. Säuren können ausfallen und zu Blasensteinen und Nierensteinen kristallieren. In den Gelenken kann es zu Problemen kommen. Auch in anderen Zellen macht ein Säureüberschuss Probleme, sei es mit der Haut, den Haaren oder der sensiblen Netzhaut im Auge. Viele weitere Krankheiten werden mit Übersäuerung in Verbindung gebracht.

Wo welcher ph-Wert?

Der ph-Wert von 1 bis 6 gelten als sauer, der Messwert 7 ist neutral und die Werte von 7 bis 14 sind basisch.

Das Blut sollte immer einen basischen ph-Wert von rund 7,4 haben. Auch der Speichel und die Lymphflüssigheit sollten basisch sein, ebenso wie Gallenflüssigkeit, der größte Teil des Dünndarms und das Bindegewebe. Stark sauer dagegen muss der Magen sein, denn die Magensäure schließt im Verdauungsprozess die Nahrung auf und bietet eine wesentliche Barriere gegen Krankheitskeime. Die Scheide benötigt einen natürlichen leicht sauren Schutz und auch der Dickdarm profitiert von einem leicht sauren Milieu.

Eine Störung im Säure-Basen-Haushalt kann diese ph-Werte verschieben, was Infektionen begünstigt, Auslöser für Krankheiten sein kann und das Immunsystem schwächt.

Das kann helfen bei Übersäuerung

Basische Ernährung

Basen können Säure neutralisieren. Daher können körpereigene Basenspeicher diesen Säureüberschuss abfedern – aber nur solange Vorrat reicht. Allerdings sorgen die Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen dafür, dass die Basenspeicher nicht so rasch wieder aufgefüllt werden, wie es notwendig wäre. Selbst der Verzehr von rund 20 Prozent der Nahrung in Form von frischem Obst, Salat, Gemüse und Mineralwasser wird von vielen Alternativmedizinern als nicht ausreichend betrachtet, um einen zuverlässigen Basenüberschuss aufzubauen.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt basiert letztlich auf der Zufuhr von genügend basischen Lebensmitteln, um die Basenspeicher als Pufferung der Säuren zuverlässig aufzufüllen. Eine basenüberschüssige Ernährung schafft diese Puffer als Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit und Gesundheit.

Schönheit und Gesundheit

Die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion und die Versorgung mit basischen Mineralien kann einen Puffer gegen Übersäuerung schaffen. In der Folge stellen sich oftmals positive Veränderungen im Hautbild, an den Gelenken, schöne und gesunde Haare und eventuell sogar Sehverbesserungen ein.

Basische Mineralien

Mineralmangel kann bei Übersäuerung leicht entstehen, weil sich der Organismus die benötigten Stoffe für die Neutralisierung und den Abtransport aus den körpereigenen Reserven holt. Aus Knochen, Haaren, Fingernägeln und den Speicherdepots werden Mineralien mobilisiert, um die Säuren auszugleichen. Zum Beispiel kann es zu Osteoporose kommen, wenn deshalb Kalzium aus den Knochen entzogen wird.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist daher wichtig. In stressigen Zeiten oder bei Anzeichen einer latenten Übersäuerung kann es sinnvoll sein, die körpereigenen Depots gezielt aufzufüllen mit Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Spurenelementen aus Nahrungsergänzungsmitteln. Zur Remineralisierung bietet der Handel spezielle Basenmischungen.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Besonders ergiebig zeigt sich die Sangomeereskoralle. Sie bietet rund siebzig bioverfügbare basische Mineralien, darunter Kalium, Eisen, Zink, Jod und Mangan. Die hochwertigen basischen Mineralien können Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen.

Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüberhinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

Unterstützung der Niere

Die Niere als wichtiger Säurenausscheide-Organ kann in ihrer Funktion unterstützt werden, beispielsweise durch viel Kräutertee und Frischpflanzentropfen aus Urtinkturen, zum Beispiel 20 ml Brennnessel, 10 ml Kamille, 40 ml Goldrute und 30 ml Zinnkraut. Das kurbelt die Leistungsfähigkeit des Entgiftungsorgans an.

Heilpflanzen und Präparate mit natürlichen Inhaltsstoffen von Brennnessel, Eisenkraut, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Schöllkraut oder Preiselbeerblättern sind gut für die Nieren.

Mittelmeerküche ist grundsätzlich basen-orientiert und daher geeignet für die Nierenunterstützung, denn sie ist eiweißreduziert aber nicht eiweißfrei und verwendet viel Obst und Gemüse. Salzarm zu kochen ist ebenfalls gesund für die Nieren. Omega-3-Fettsäuren wie in Krillöl, Hanföl oder Leinöl wirken entzündungshemmend und entlastend.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Übersäuerung?

Unter einer Übersäuerung kann der gesamte Organismus leiden. Oft werden die Symptome wie Antriebslosigkeit und Appetitlosigkeit, schnelle Ermüdungserscheinungen, Hautprobleme und Gelenkschmerzen nicht sofort auf ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt zurückgeführt. Deshalb kann das Leiden auch unentdeckt bleiben und leicht chronisch werden. Der Fachbegriff der Übersäuerung lautet Azidose (auch Acidose), wobei zwischen akuter und chronischer Azidose unterschieden wird. Akute Azidose im naturheilkundlichen Sinne kann mit einer Ernährungsumstellung auf basische Lebensmittel behoben werden, mit einer chronischen oder latenten Übersäuerung (CLA) wird der Körper nicht so leicht fertig.

Achtung, Begrifflichkeit

In der Schulmedizin wird der Begriff Azidose nur für den lebensgefährlichen Abfall des ph-Werts unter etwa 7,4 im Blut verwendet, wie er beispielsweise bei einer Insulininsuffizienz auftritt. Naturheilkundlich geht es bei Azidose um etwas ganz anderes, nämlich um ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts und die dadurch verursachte Übersäuerung im Bindegewebe, in Lymphen oder Dünndarm. Die Übersäuerung kann auch den ph-Wert in Körperregionen wie Magen, Dickdarm oder Scheide, der bei gesunden Menschen leicht sauer ist, in zu wenig saure Richtung verschieben.

Zivilisationskrankheit

Ein Mangel an Sport und körperlicher Betätigung kann bei Stoffwechselprozessen zur Übersäuerung im Körper beitragen. Durch eine schlechtere Durchblutung der Muskeln wird die Sauerstoffversorgung schlechter und es entsteht mehr Milchsäure. Azidose gilt daher auch als Zivilisationskrankheit, die wiederum weitere Krankheiten nach sich ziehen kann, die ebenfalls als Zivilisationskrankheiten bezeichnet werden.

Was passiert bei Übersäuerung?

Wenn sich permanent zu hohe Mengen an Säuren im Blut befinden, wird nach einiger Zeit Kalzium im Knochen abgebaut. Die Knochendichte nimmt ab. Das kann zu Osteoporose führen. Viele weitere Störungen können möglicherweise mit Übersäuerung in den Zellen beziehungsweise im Zwischenzellgewebe zu tun haben, zum Beispiel Übergewicht, Haarausfall, Konzentrationsmangel, Sehschwäche und Cellulitis. Dadurch, dass im Zwischenzellgewebe Säuren (Schlacken) die Versorgung der Zelle mit Nährstoffen behindern, kann deren normale Funktion nachhaltig gestört werden. Die zusätzliche Leistung der Zellen, diese Abfallstoffe abzutransportieren, sorgt für Extrastress, der auch krank machen kann. Das Immunsystem wird geschwächt. Das kann weitere Erkrankungen begünstigen.

Für zahlreiche weitere ernsthafte Krankheiten wird ein Zusammenhang mit Übersäuerung vermutet, so für Gicht, Arthrose, Neurodermitis, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen und Allergien, möglicherweise sogar für Krebs.

Diät als Ursache

Fastenkuren und Diäten können unter Umständen eine Übersäuerung erst auslösen. Denn Ursache für das Übergewicht sind eingelagerte Fettsäuren. Der Fettabbau geht einher mit der Produktion von sogenannten Ketosäuren, die einen Anstieg an Säuren in den Zellen nach sich ziehen.

Das kann helfen für einen Säure-Basen-Ausgleich

Säuren aus dem Stoffwechsel werden bis zu einem gewissen Maß über die Niere ausgeschieden, über Schweiß, Stuhlgang oder im Kohlendoxid beim Ausatmen. Mit zunehmendem Alter oder bei Krankheit sinkt jedoch die Leistungsfähigkeit der Niere. Durch schlechtere Versorgung von Zellen durch die Belastung der Zwischenzellspeicher mit Säuren (Schlacken) bei einem unausgeglichenen Säure-Basen-Gleichgewicht ist der Abtransport dieser Abfallprodukte zusätzlich erschwert. Es kann zu einem Säureüberschuss kommen. Die Entsäuerung über den Magen-Darm-Trakt, die in zahlreichen Produkten angeboten wird, entschlackt nicht die Zellen.

Basenpuffer

Basen können Säure neutralisieren. Daher können körpereigene Basenspeicher diesen Säureüberschuss abfedern – aber nur solange Vorrat reicht. Allerdings sorgen die Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen dafür, dass die Basenspeicher nicht so rasch wieder aufgefüllt werden, wie es notwendig wäre. Selbst der Verzehr von rund 20 Prozent der Nahrung in Form von frischem Obst, Salat, Gemüse und Mineralwasser wird von vielen Alternativmedizinern als nicht ausreichend betrachtet, um einen zuverlässigen Basenüberschuss aufzubauen.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt basiert letztlich auf der Zufuhr von genügend basischen Lebensmitteln, um die Basenspeicher als Pufferung der Säuren zuverlässig aufzufüllen. Eine basenüberschüssige Ernährung schafft diese Puffer als Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit und Gesundheit.

Ernährung

Ob ein Lebensmittel basisch oder sauer ist, richtet sich nicht danach, wie es schmeckt oder wie sein ph-Wert sich bemisst, sondern wie es verstoffwechselt wird. Bei der Energiegewinnung aus eiweißhaltigen Lebensmittel entsteht Säure. Hingegen werden Zitrusfrüchte, von denen man annehmen könnte, dass sie zu sauren Lebensmitteln gehören, weil sie einen hohen ph-Wert aufweisen, basisch verstoffwechselt und können positiv auf den Säure-Basen-Haushalt wirken.

Der PRAL-Wert

Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) zeigt an, ob ein Lebensmittel eher zur basischen oder zur säurebildenden Gruppe gehört, wenn es vom Körper aufgenommen wird.

Zu sauren Lebensmittel gehören (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Nicht auf alle säurebildenden Lebensmittel und Mineralien kann der Organismus bei einer gesunden Ernährung verzichten, aber auf die Verhältnismäßigkeit kommt es an. Saure Lebensmittel sollten maximal 20 Prozent der Nahrung ausmachen.

  • Fleisch, Fisch, Wurst und Eier
  • Zucker
  • Quark und Käse
  • Kaffee und schwarzer Tee
  • Weißmehl
  • Cola, Limonade und zuckerhaltige Softdrinks
  • Alkohol

Zu basischen Lebensmittel gehören (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Sie sollten 80 Prozent der Nahrungsaufnahme ausmachen.

  • Obst
  • Kartoffeln
  • Salat
  • Spinat
  • Trockenfrüchte
  • Zwiebeln
  • Oliven
  • Avocados
  • Algen wie besipielsweise Chlorella
  • Rote Beete
  • Spargel
  • Paprika
  • Gurke
  • Austernpilze und Shitake
  • Mandeln und Esskastanien
  • Lupinenmehl mit viel Eiweiß

Schönheit und Gesundheit

Die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion und die Versorgung mit basischen Mineralien kann einen Puffer gegen Übersäuerung schaffen. In der Folge stellen sich oftmals positive Veränderungen im Hautbild, an den Gelenken, schöne und gesunde Haare und sogar Sehverbesserungen ein.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Die Sangomeereskoralle enthält hochwertige basische Mineralien, die Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen. Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüberhinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

Unterstützung der Niere

Die Niere als wichtiger Säurenausscheide-Organ kann in ihrer Funktion unterstützt werden, beispielsweise durch viel Kräutertee und Frischpflanzentropfen aus Urtinkturen, zum Beispiel 20 ml Brennnessel, 10 ml Kamille, 40 ml Goldrute und 30 ml Zinnkraut. Das kurbelt die Leistungsfähigkeit des Entgiftungsorgans an.

Heilpflanzen und Präparate mit natürlichen Inhaltsstoffen von Brennnessel, Eisenkraut, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Schöllkraut oder Preiselbeerblättern sind gut für die Nieren.

Mittelmeerküche ist grundsätzlich basen-orientiert und daher geeignet für die Nierenunterstützung, denn sie ist eiweißreduziert aber nicht eiweißfrei und verwendet viel Obst und Gemüse. Salzarm zu kochen ist ebenfalls gesund für die Nieren. Omega-3-Fettsäuren wie in Krillöl, Hanföl oder Leinöl wirken entzündungshemmend und entlastend.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Leinöl (Leinsamen)

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Das natürliche Abführmittel

Leinsamen sind die Samen des Gemeinen Flachs (Linum usitatissimum), oder auch Gemeiner Lein genannt, eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschkeit. Gesundheitlich hochinteressant sind die Leinsamen aufgrund ihres hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Mit rund 50 Prozent Omega-3-Fettsäuren besitzt Leinöl die höchste Konzentration an Omega-3-Fettsäuren von allen bekannten Pflanzenölen. Leinsamen gelten als wirksames abführendes Mittel beispielsweise bei Verstopfung und sind ein nicht apothekenpflichtiges Arzneimittel.

Inhaltsstoffe

Die wirksamen Stoffe stecken in der Samenschale. Sie kann braun oder gelb sein, das kommt auf die Sorte an. Die Inhaltsstoffe sind Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure), Linamarin, Lecithin, Eiweiß, Schleimstoffe, Sterine, Plastochromanol, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin E und weitere Substanzen des Vitamin-B-Komplexes wie Nicotinsäure, Folsäure und Pantothensäure. Omega-3-Fettsäuren haben vielfältige gesundheitsförderliche Eigenschaften und können vom Körper nicht selbständig hergestellt werden.

Samen vor Verzehr schroten

Die Samenschalen der Leinsaat wirken im Darm als natürliches Quellmittel durch ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. Die enthaltenen Ballaststoffe und Schleimstoffe aus Xylose, Galactose und Galacturonsäure vergrößern das Volumen des Nahrungsbreis und regen durch den Druck auf die Darmwände den Transport durch Muskelkontraktion des Darms an und löst einen Entleerungsreflex aus. Das Öl besitzt einen Schmiereffekt und beschleunigt den Weitertransport des Nahrungsbreis. Um diese Wirkung zu erzielen, müssen die Samen vorher zerkleinert werden, zum Beispiel geschrotet, um ihre Wirkstoffe zugänglich zu machen. Sonst können die Leinsamen unter Umständen unverändert den Magen-Darm-Trakt durchlaufen. Die geschroteten Leinsamen brauchen ein bis zwei Tage, um ihre Wirkung voll zu entfalten und sollten stets mit viel Flüssigkeit eingenommen werden.

Physiologische Anwendungen

Leinöl kann die Elastizität der Blutgefäße offenbar positiv beeinflussen, eine Voraussetzung für einen gesunden Blutdruck. Angeblich soll es einen vorbeugenden Effekt gegen Arterienverkalkung besitzen und die Cholesterinwerte verbessern. Bisher unbewiesen ist die Annahme, dass sich Leinöl auch auf die Psyche wirken kann und wohltuend bei Ängsten und Depressionen sei.

Annahmen zur Wirksamkeit

Es gibt erste Hinweise darauf, dass Leinöl möglicherweise vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten hilfreich sein wie Prostatakrebs, Dickdarmkrebs und Brustkrebs.

Ein paar praktische Tipps

Leinsamen können die Aufnahme von Medikamenten im Darm hemmen und sollten daher versetzt mit der Medikamenteneinnahme verzehrt werden. Die Omega-3-Fettsäuren sind licht- und luftempfindlich. Deshalb wird Leinöl für gewöhnlich in dunkel getönten Flaschen angeboten und sollte im Kühlschrank, ja sogar im Eisfach aufbewahrt werden. Bei bis zu minus 20 Grad bleibt Leinöl aufgrund seines niedrigen Schmelzpunktes flüssig. Die Haltbarkeit sollte beachtet werden, da die Fettsäuren ranzig werden können. Zum Kochen und Backen ist Leinöl ungeeignet. Das beste Öl ist stets das kaltgepresste Öl aus biologisches Anbau, da hier davon ausgegangen werden kann, dass es schadstofffrei ist und seine wertvollen Inhaltsstoffe bewahrt hat. Kaltgepresstes Leinöl ist goldgelb, raffiniertes Leinöl ist deutlich heller.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Omega 3 Fettsäuren (AlphaLinolensäure)

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omega3
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AlphaLinolensäure: Eine Form der Linolensäuren

Es existieren zwei Formen der Linolensäuren: AlphaLinolensäure (= Omega3 Fettsäure) und GammaLinolensäure (= Omega6 Fettsäure).

Ebenso wie die Linolsäure gehört die Linolensäure zu den essentiellen Fettsäuren. Sie ist für die menschliche Ernährung „essentiell“, das bedeutet, dass sie für den Menschen lebensnotwendig ist.
Da diese langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht vom Körper produziert werden können, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden.

Die Zahl 3 in der Omega 3 Fettsäure (AlphaLinolensäure ) weist darauf hin, dass es sich um eine dreifach ungesättigte Fettsäure handelt. Es existieren jedoch auch die zweifach gesättigte Linolsäure und semiessentielle Fettsäuren wie die gammaLinolensäure, die Arachidonsäure und die Eicosapentaensäure. Diese Formen der Fettsäuren können im Stoffwechsel unter bestimmten Bedingungen aus der essentiellen Linolsäure und alphaLinolensäure entstehen können. Das bedeutet, dass sie vom Körper aufgebaut werden können, wenn die Bausteine dazu dem Körper zugeführt werden.

AlphaLinolensäure in Ölen

Soja-, Hanf-, Leinsaat- und Rapsöl sind gute Lieferanten von AlphaLinolensäure.

AlphaLinolensäure in Samen

Hanfsamen, aber auch Nachtkerzen- und Borretschsamen verfügen über einen hohen Gehalt an GammaLinolensäure.

Sind Fette immer schlecht?

Drei Makronährstoffe prägen die menschliche Ernährung: Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Fette haben den höchsten Energiegehalt.

Fette bestehen aus Glycerin und Fettsäuren. Und auf diese Fettsäuren kommt es an: Einige Fettsäuren sind essenziell und einige nicht-essentiell. Die festen, tierischen, nicht-essentiellen Fette sind für den Körper weniger gut geeignet und belasten ihn.
Gesunde essentielle Fettsäuren findet man reichlich in Ölsaaten, Nüssen, Samen oder Ölfrüchten .

Fettsäuren bestehen aus langen Ketten von 4 bis 24 Kohlenstoffatomen, an denen unterschiedlich viele Wasserstoffatome angebunden sein können. Als gesättigt gelten Fettsäuren, wenn keine weiteren Wasserstoffteilchen mehr Platz haben. Das ist bei tierischen Fetten weitgehend der Fall. Ungesättigte Fettsäuren finden sich in pflanzlichen Fetten, wie Soja-, Hanf-, Leinsaat- und Rapsöl. Sie könnten noch weitere Kohlenstoffatome aufnehmen.

Je nachdem, wie viele freie Stellen für Wasserstoffteilchen an der Fettsäure-Kette es gibt, spricht man von einfach, zweifach, dreifach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Die Ölsäure im Olivenöl ist einfach ungesättigt, die Linolsäure ist zweifach ungesättigt. Dreifach ungesättigte Fettsäuren wie die Linolensäure Omega3 sind für den Körper unentbehrlich und lebensnotwendig.

Warum reicht Omega3 alleine nicht?

Wie immer im Zusammenspiel des menschlichen Körpers beeinflussen sich Stoffe gegenseitig. AlphaLinolensäure (= Omega3 Fettsäure) und GammaLinolensäure (= Omega6 Fettsäure) gehören zwar 2 verschiedenen Familien an und ihre Stoffwechselwege im Körper sind unterschiedlich, jedoch beeinflussen sie sich so stark, dass beide Gruppen von Fettsäuren für den Menschen unentbehrlich sind.

Linolsäure-Familie
(Omega6 Fettsäuren)

Natürliche Vorkommen gibt es bei Pflanzen, die Linolsäure aus gesättigten Fettsäuren bilden. Pflanzensamen speichern diese Fette in hoher Dichte. Doch auch Butter als tierisches Fett enthält beträchtliche Mengen an Linolsäure.

Linolensäure-Familie
(Omega3 Fettsäuren)

Die Fähigkeit Omega6 Fettsäuren zu Omega3 Fettsäuren umzuwandeln haben nur Pflanzen mit Chlorophyll (grüne Blätter, Algen, Moose, Farne). Säugetiere wie der Mensch können das nicht.

Omega3 Fettsäuren kommen daher zwar in Pflanzenölen vor, meist jedoch in wesentlich geringerer Menge als die Omega6 Fettsäuren. Ausnahmen bilden Leinöl, Walnussöl, das neue Rapsöl, Soja- und Weizenkeimöl, Borretsch- und Nachtkerzenöl, sowie das Kernöl der schwarzen Johannisbeere. Sie enthalten wesentliche Mengen von Omega3 Fettsäuren.

Eicosapentaensäure und Decosahexaensäure

Diese Fettsäuren kann der Mensch selbst herstellen, jedoch nur in geringen Mengen und unter der Voraussetzung, dass er über die Nahrung Linolensäure zu sich genommen hat.
Sie finden sich jedoch in hoher Konzentration in Fischen, besonders in den Kaltwasserfischen Makrele, Hering, Sardine, Lachs, Thunfisch, Forelle, da diese wildlebender Tiere sich von Moosen, Blättern und Farnen ernähren. Das Fleisch dieser Tiere kann bis zu 5 % Eicosapentaensäure enthalten.
TIPP: Gemästete Zuchttiere erhalten anderes Futter. Ihr Fleisch enthält nur Spuren von Eicosapentaensäure. Jedoch reichlich von der ungünstigen Fettsäure Arachidonsäure.

20:1 für Omega 6

Der Bedarf an Linolsäure (Omega6 Fettsäure) liegt bei 7–10 g täglich. Ein Mangel ist bei der heutigen Ernährung äußerst selten.

Den Bedarf an Omega3 Fettsäuren schätzt man auf 2 – 3 g täglich.
Ein Mangel kann bei Säuglingen und Kleinkindern Wachstumsverzögerung und zentralnervöse und visuelle Störungen verursachen. Seit 1993 wird der Säuglingsnahrung deshalb Omega3 zugesetzt. Bei bestimmten chronischen Erkrankungen wird das Zwei bis Dreifache der optimalen Dosis benötigt.
Ein direkter Mangel an Omega3 Fettsäuren ist jedoch nicht so gravierend wie eine langfristig zu niedrige Aufnahme. Vor allem im Verhältnis zur heute reichlichen Zufuhr an Omega6 Fettsäuren.

Über das Fleisch wilder Tiere, in Fischen aber auch in Blättern hat der Mensch über viele Tausend Jahre relativ viel Omega3 Fettsäuren zu sich genommen. Das Verhältnis Omega6 zu Omega3 lag dabei circa bei 4:1.

Heute liegt das Verhältnis von Omega6 zu Omega3 in Europa und den USA bei etwa 20:1. Seit der Industrialisierung der Landwirtschaft mit Masttierhaltung wurden immer mehr Omega6- und immer weniger Omega3 Fettsäuren aufgenommen.
Zwei Zitate zu diesem Thema:

„Während dieser Veränderungen in den letzten 100 – 150 Jahren stieg auch die Todesrate durch Herzerkrankungen stark an. Auch verglichen mit einigen heutigen Bevölkerungsgruppen zeigt sich, dass die Aufnahme höherer Mengen an Omega3 Fettsäuren (vor allem aus Fisch) mit einer niedrigeren Rate von Herzerkrankungen einhergeht, z. B. bei Japanern und Eskimos…
Bezeichnenderweise enthält Muttermilch trotz unserer heutigen Ernährungsbedingungen die Omega3Fettsäuren Eicosapentaensäure und Decosahexaensäure, um ein rasches Gehirnwachstum in den ersten Lebensmonaten des Kindes zu gewährleisten.“
Dietl/Ohlenschläger

„Der exzessive Konsum von Nahrungsmitteln, die reich an Omega6 Fettsäuren sind und der viel zu geringe Omega3 Fettsäureanteil unserer Nahrung wird mit der Entwicklung zahlreicher Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Asthma, Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Rheuma und Krebsarten wie Brust und Kolon (Darm) -karzinom in Zusammenhang gebracht.
Durch eine Erhöhung der Omega3Fettsäurezufuhr und gleichzeitige Reduktion des Omega6Fettsäureanteils in unserer Nahrung können entzündliche Prozesse vermindert und die Funktion des Immunsystems gesteigert werden.“
Uwe Gröber

Urs Buergi rät daher seinen Lesern den Verzehr von Omega3 Fettsäuren zu erhöhen und die Aufnahme von Omega6 Fettsäuren, insbesondere den im Fleisch enthaltenen Arachidonsäuren, die entzündungs- und gerinnungsfördernd sind, vermindern.
Empfehlungen

  • Nahrungszubereitung mit pflanzlichen Ölen: Leinöl, Walnussöl, Raps- und Weizenkeimöl
  • Nahrungsergänzungen Fischöl, Borretsch-, Nachtkerzen- und Samenöl der schwarzen Johannisbeere.
  • Werden hohe Dosierungen an Omega3 Fetten eingenommen, sollte zusätzlich Vitamin E gegeben werden, um den Schutz der essenziellen Fettsäuren vor Oxidation zu gewährleisten.

Mehrfach ungesättigten Fettsäuren:
Wichtig im Stoffwechsel

Der Körper stellt Eicosanoide (Gewebshormone) her, die an vielen wesentlichen Stoffwechselvorgängen mitwirken. Einige Beispiele sind Prostaglandine, Prostacycline, Thromboxane und Leucotriene. Zur Herstellung dieser Gewebshormone benötigt er jedoch als Ausgangssubstanzen Omega6 und Omega3 in natürlicher Ausgewogenheit.

Dieses optimale Gleichgewicht ist deshalb so wichtig weil beide Fettsäuren um die gleichen Enzyme konkurrieren. Bei einem Überangebot an Omega6 Fettsäuren wird der Stoffwechsel der Omega3 Fette eingeschränkt.
Damit der Körper seine Funktionen erfüllen kann, sollten die gebildeten Gewebshormone jedoch harmonisch im Gleichgewicht stehen.
Das Verhältnis der Fettsäuren zueinander ist demnach wichtiger als ihre absolute Menge.

Auswirkungen von Mangel an essenziellen Fettsäuren können sein:

  • Infektanfälligkeit
  • gestörte Wundheilung
  • Haarausfall
  • trockene, schuppige Haut
  • Ekzeme
  • Wachstumsverzögerung und ungenügende Gehirnentwicklung
  • Verringerung der Lernfähigkeit
  • neurologische Störungen
  • Unfruchtbarkeit
  • Nieren- und Leberschäden
  • hoher Blutdruck
  • gestörter Herzrhythmus
  • verminderte Funktionstüchtigkeit der roten Blutkörperchen
  • Muskelschwäche
  • Neuropathien

Ein erhöhter Bedarf an essenziellen Fettsäuren wird empfohlen bei:

  • Unausgewogener Ernährung
  • Reduktions-Diäten
  • Verdauungsstörungen
  • Wachstum
  • Verletzungen / Operationen
  • Störungen des Immunsystems
  • rheumatischen Entzündungen
  • Schuppenflechte
  • Osteoarthritis
  • Morbus Crohn
  • Multipler Sklerose
  • Migräne
  • Schwangerschaft
  • hoher Fleischverzehr
  • Neurodermitis
  • Allergien
  • Alzheimer
  • Diabetes
  • Metabolischem Syndrom

Die Funktionen im Körper

Zellmembranen:
Aufbau und Erhalt der Zellmembranen benötigen Linol- und Linolensäure.
Zellwände, die durch Fette aus Linol- und Linolensäure gebildet wurden, sind elastischer, reaktionsbereiter und funktionieren besser. Werden diese fette dem Menschen nicht zugeführt, benutzt dieser gesättigte, tierische Fette für seine Zellmembranen. Die Funktionalität wird dadurch erheblich beeinträchtigt. Wenn Zellen altern wird dieser Vorgang noch verstärkt.

Gewebshormone:
Die oben bereits erwähnten Gewebshormone (Eicosanoiden) sind hormonähnliche Substanzen, die vielerlei Funktionen im Körper ausüben. Um sie zu bilden braucht der Mensch die Ausgangssubstanzen Omega6 und Omega3 in natürlicher Ausgewogenheit. Hier einige Funktionen der Eicosanoiden:

  • Regelung aller Zellfunktionen, die notwendig sind für Zellwachstum und –regeneration
  • Regulation der Blutfette und des Cholesterins, des Blutdrucks und der Gerinnung der Blutplättchen
  • Gesunde Haut
  • Verminderung von Entzündungen und Autoimmunerkrankungen
  • Erhalt geistiger Funktionen
  • Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems
  • Regulation des Immunsystems

Fazit

Die Umwandlung von Linolensäure zu Eicosapentaensäure und Decosahexaensäure geschieht im Körper zu langsam und wenig effizient. Darum empfiehlt Urs Buergi die direkte Zufuhr aus der Nahrung oder als Nahrungsergänzung.

Wichtig

Die Einnahme von Omega3 Fettsäuren sollte unbedingt längerfristig und regelmäßig erfolgen. Die Wirkung entfaltet sich erst, wenn die fettsäure in die Zellmembran eingebaut wurde. Dieser Vorgang benötigt Zeit.
Die ungesättigten Fettsäuren sollten immer in Kombination mit Vitamin E eingenommen werden. Dieses fettlösliche Antioxidanz schützt das Omega 3 vor der Oxidation.

Achtung

Menschen mit folgendem Risiko sollten unbedingt vor einer Einnahme ihren Therapeuten konsultieren:

  • Epilepsie
  • Manisch-depressive Störungen
  • Diabetiker, weil bei einigen die Wirkung des Insulins vermindert werden kann.
  • Menschen, die Medikamente zur Blutverdünnung nehmen oder eine vererbte Blutungsstörung haben.

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