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Über 90% der Deutschen sind übersäuert

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Sauer oder basisch?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren – nicht einmal Krebs“.
(Dr. Otto Warburg, 1883-1970, Nobelpreisträger der Medizin)

Total übersäuert

Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert! Kennen Sie das ein oder andere Anzeichen für eine Übersäuerung?

  • Gereizter Magen
  • Saures Aufstoßen
  • Sodbrennen
  • Muskelverspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schlaf-Störungen
  • Häufige Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Falsche Ernährung

In erster Linie übersäuert der Körper durch falsche Ernährung! Auch wird das Lebensmittel Nr. 1 völlig vernachlässigt: reinstes Trinkwasser in „Quellwasser“ Qualität zum Ausleiten von Säuren. Stattdessen muten wir unserem Körper zu:

  • Zu viel tierisches Eiweiß
  • Zu viel tierische Fette
  • Zu viel Süßwaren
  • Zu viel Weißmehl-Produkte
  • Zu viel Alkohol, Nikotin, Kaffee, Fertiggerichte, gesüßte Getränke
  • Zu viel Getränke mit Kohlensäure oder Phosphorsäure (Cola)
Falsche Essgewohnheiten

Viele haben sich auch falsche Essgewohnheiten angewöhnt:

  • Hastiges Essen
  • Üppige Mahlzeiten
Andere Einflüsse für Übersäuerung

Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die dazu führen, dass der Körper überschüssige Säuren schlechter ausscheiden kann:

  • Umweltgifte
  • Synthetische Süßungsmittel wie Aspartam
  • Medikamente
  • Elektrosmog
  • Stress / negative Gefühle (Ärger, Wut, Neid, Missgunst, Streit)
  • Auch Krankheiten erzeugen im Körper Säuren.
  • Bewegungs- und Schlafmangel

Alkalische Körperflüssigkeiten

Eine Übersäuerung bewirkt ein Ungleichgewicht in unserem Körper, denn der pH-Wert unserer Körperflüssigkeiten beeinflusst jede Zelle unseres Organismus. Der gesamte Stoffwechsel braucht aber eine ausgewogene innere alkalische Umgebung. Bindegewebe, Blut, Gehirnflüssigkeit, Gelenkflüssigkeit, Bauchspeicheldrüsensekret, Gallensaft: alle bewegen sich in einem pH-Wert von 7,1 – 8,8.

Alle Lebensfunktionen betroffen

Was passiert nun, wenn wir zu viele säurehaltige oder säurebildende Nahrungsmittel zu uns nehmen? Die überschüssige Säure kann Gewebe und Organe angreifen. Dies wiederum führt zu Erkrankungen und chronischen Beschwerden. Eine saure Umgebung ist ein guter Nährboden für schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen. Eine Übersäuerung des Körpers beeinträchtigt sämtliche Lebensfunktionen und kann somit die mögliche Ursache einer Krankheiten oder eines chronischen Leidens darstellen.

Basenwasser oder Basenpulver?

Antworten auf Übersäuerung sind Basenwasser und Basenpulver. Basenpulver verhindert eine zukünftige Übersäuerung. Basenwasser hingegen beseitigt eine bereits bestehende Übersäuerung.
Wenn wir Speisen und Getränke zu uns nehmen, dann wirken diese Produkte entweder sauer, neutral oder basisch in unserem Körper. Zuviel Säure verträgt unser Körper nicht, daher muss er diese überschüssigen Säuren neutralisieren. Dies macht er, indem er gespeicherte Mineralien mit den Säuren verbindet, diese somit inaktiv macht und sie dann, wenn ein Zuviel davon im Körper ankommt, im Bindegewebe (Cellulite), in den Muskeln (Muskelkater) oder in den Gelenken (Arthritis, Gicht) ablagert.
Sind die Zellen bereits übersäuert, dann helfen auch die besten Basenpulver nichts mehr, der Schaden ist angerichet: Die Zelle kann sich nicht mehr von den Schlackstoffen befreien und sich deshalb auch nicht mehr ernähren und Energie produzieren, weil sie schon voll ist. Völlig unspezifische Krankheiten treten auf, die dann, weil man nicht weiß, welche Ursache sie haben, einfach neue Bezeichnungen bekommen (CFS – chronic fatigue syndrome, burn out syndrome usw.)

Empfehlung

AlkaQuell® ist ein hoch basisches Aktivwasser Konzentrat mit pH-Wert von ca.10,5. Es muss mit Wasser gemischt werden und dient dazu, den Körper auf Zellebene zu entsäuern. http://www.basenwasserplus.com

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Gebärmutterhalskrebs: Wie gefährlich ist eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV)?

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Humane Papillomviren

Eine Infektion durch Humane Papillomviren, abgekürzt HPV, durchleben ca. 80% aller sexuell aktiven Menschen machen mindestens einmal in ihrem Leben. In der Regel verursacht die Ansteckung keinerlei Beschwerden und wird selten bemerkt. In einem Zeitraum von bis zu 2 Jahren heilt sie bei 90% der infizierten Frauen ohne Therapie und ohne Folgen aus. Nur ca. 10% der betroffenen Frauen entwickeln Zellveränderungen am Gebärmutterhals. Diese sind nur bei 1 – 3% der Fälle bösartig und Zellveränderungen entwickeln sich über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren zu einem Gebärmutterhalskrebs.

Impfung gegen Humane Papillomviren

Gegen die beiden häufigsten Erreger der Humanen Papillomviren, 16 und 18, gibt es eine Impfung,  die Krebsvorstufen (und damit Krebs) am Gebärmutterhals verhindert soll.

Fast 10% der geimpften Patientinnen landen im Krankenhaus

Das Gesundheitsministerium der kanadischen Provinz Alberta, Alberta Ministry of Health, finanzierte eine Studie über die Sinnhaftigkeit dieser Impfung. Das Ergebnis, das im Wissenschaftsjournal VACCINE veröffentlicht wurde lässt stutzig werden: Von 195.270 geimpften weiblichen Personen landeten 9,9 % in der Notaufnahme. Und zwar innerhalb von 42 Tagen nach der HPV-Impfung. 958 (Das sind 1 von 200 Frauen) mussten stationär im Krankenhaus bleiben, um ernsthafte Symptome behandeln zu lassen.
Hier können Sie die Studie nachlesen: http://www.sciencedirect.com

Impfnotfälle passieren immer wieder

Die Problematik, dass routinemäßig durchgeführte Impfungen an Kindern und Jugendlichen nicht selten in der Notaufnahme enden, ist bekannt. Die Nebenwirkungen, mit denen die geimpften Personen reagieren, sind vielfältig und individuell. Die Wissenschaftler der kanadischen Studie stufen die Anzahl von Notfällen als „niedrig“ ein. Ca. 10% seien übereinstimmend mit anderen Impfnotfällen im Land. Das sollte zu denken geben. Spielt die Schulmedizin hier diese Problematik herunter?

Vergleichszahlen bei HPV-Impfung

In Mexiko landeten 75% der frisch geimpften Personen (19.351 Fälle) in der Notaufnahme. Dort gab es sogar Todesfälle.

„3.6. Einweisungen in die Notaufnahme (ED) innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung

Unter jenen, die die HPV-Impfung bekamen, suchten 19 351 innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung die Notaufnahme auf. Von diesen mussten 713 darüber hinaus stationär aufgenommen werden. Bei vier von diesen Notfällen wurde eine VTE (Venöse Thromboembolie) diagnostiziert (darunter drei, die wegen einer VTE-Diagnose in die Klinik eingewiesen wurden). Bei einer Person wurde bei der Notaufnahme eine VTE diagnostiziert, jedoch ohne die ICD-10-CA-Codes (Diagnose­klassifikationssystem der Medizin), die einer VTE in den Entlassungsdiagnosen der stationär Behandelten entsprechen würden.“

Wie sicher sind Impfstoffe?

Warum halten Ärzte und Wissenschaftler erschreckend hohe Quoten von Klinikaufenthalten und Notaufnahmebesuchen nach Impfungen völlig normal? Ist es kein Anlass zur Sorge, wenn 10% der geimpften Personen in der Notaufnahme landen? Ab welcher Prozentzahl würden denn die Alarmglocken anfangen zu schrillen? Bei 20%, 30%, 40%, …?

Gibt es überhaupt einen Punkt, an dem die Schulmedizin zugeben würde, dass Impfungen nicht zu 100 Prozent sicher sind? Die Wahrheit über Impfschäden sollte nicht vertuscht werden. Dafür ist die Anzahl an Nebenwirkungen, Notaufnahmebesuchen und Krankenhausaufenthalten einfach zu hoch. Zusicherungen, wie es das Australische Gesundheitsministerin gibt, sind stark anzuzweifeln: „Kein Risiko beim Impfen von Kindern“.

Impfstoffe sind wichtige Umsatzfaktoren

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn irgendein Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Heilkraut eine Rate von 10% an Notaufnahmebesuchen verursachen würde. Der Aufschrei in den Medien wäre riesengroß. Oder ein „sicheres“ Auto, mit dem 10% aller Fahrer in den ersten 42 Tagen einen Unfall bauen. Diese Produkte wären sofort weg vom Markt.

Impfstoffe dagegen sind für Kliniken wichtige Umsatzfaktoren. Bei den durchschnittlichen Kosten eines Aufenthaltes in der Notaufnahme von 500 US-Dollar, haben die kanadischen Kliniken ca. 9 Mio. Dollar eingenommen. Nehmen Ärzte und Kliniken deshalb Impfunfälle billigend in Kauf? Steckt dahinter immer nur das Geld, das damit verdient werden kann? Bleiben Sie wachsam!

Quelle: Liu, X.C., et al., »Adverse events following HPV vaccination. Alberta 2006 – 2014«, Vaccine (2016), PDF der Studie aus Vaccine zum Download bei ScienceDirect.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Avocado (Persea gratissima)

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Botanisch eine Beere

Die Avocadofrucht wächst an einem Baum, der bis zu 15 m hoch werden kann. Die Pflanzenart stammt aus der Familie der Lorbeergewächse. Der Avocadobaum hat bis zu 40 cm lange, immergrüne Blätter und gelb-grünlichen Blüten. Die Frucht der Avocado ist botanisch eine Beere. Sie hat eine birnenförmige Form mit gelblichem, grünlichem Fruchtfleisch. Der Kern ist etwa so groß wie ein Golfball.

Ursprung in Südmexiko

Die Avocado hat ihren Ursprung in Südmexiko. Sie wurde schon sehr früh von der Coxcatlán-Kultur in Tehuacán kultiviert. Seit etwa 10.000 Jahren nutzen die Menschen im tropischen und subtropischen Zentralamerika bereits die Avocado, bevor sie von den Spaniern in die Karibik, nach Chile und Madeira gebracht wurde und sich von dort weiterverbreitete. Runs ums Mittelmeer wird die Avocado erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts angebaut. Es existieren 400 Kultursorten weltweit. Heute wird die Avocado in den Tropen, sowie in Südafrika, Israel, Kalifornien, Chile, Peru, Australien, Neuseeland und Südspanien (Málaga, Küste von Granada) angebaut.

Heilwirkung der Avocado

Avocados enthalten viele wertvolle Nährstoffe. 20 Vitamine, Mineralstoffe, zahlreiche einfach ungesättigte Fettsäuren. Nicht nur als schmackhaftes und gesundes Essen eignet sich die Avocadofrucht. Viele Krankheiten und Beschwerden lassen sich durch Avocados auf dem Speiseplan vorbeugen und lindern. Das Superfood Avocado stärkt nicht nur das Herz, es schützt auch vor Erkrankungen wie Osteoporose und verschiedenen Krebsarten. Auch für die Augen und die Sehstärke ist Avocado eine heilsame Ergänzung zur Nahrung. Aber auch der Psyche kommt die Avocado zugute: Ein hoher Eiweißgehalt, einfach ungesättigte Fettsäuren und viel natürliches Vitamin B erhöht den Serotoninspiegel und kann daher die Stimmung aufhellen.

Neurodermitis

Der hohe Anteil von Linol und Linolen, Mineralstoffen und Vitaminen ist für Neurodermitiker sehr gut geeignet. Da ihre Haut sozusagen chronisch gestresst ist, neigt sie häufig zu Entzündungen mit zum Teil quälendem Juckreiz. Gezielte Pflege zur Vorsorge und Therapie sind Cremes mit Avocado-Öl, das die Zellregeneration fördert. Aber auch innerlich angewandt hilft die Avocado bei regelmäßigem Verzehr einigen Neurodermitikern.

Kopfschmerzen

Natürliche Salicylsäure kommt in Form ihres Methylesters in ätherischen Ölen und als Pflanzenhormon in den Blättern, Blüten und Wurzeln verschiedener Pflanzen vor. Die Avocado hat einen recht hohen Anteil von 0,6 mg/100 g an Salicylsäure, der Kopfschmerzpatienten helfen kann.

Herz Gesundheit

Lange Zeit galt die Avocado aufgrund ihrer Fetthaltigkeit als ungesund. Dieser Verdacht hat sich nicht bestätigt. Der Verzehr von Avocados unterstützt das komplexe Transportsystem des menschlichen Körpers, das anatomisch aus dem Herz und den Blutgefäßen besteht und für die Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs verantwortlich ist: Das kardiovaskuläre System.

„Avocados enthalten wirklich viele Antioxidantien, sie schützen also vor Krankheiten und Krebs. Sie sind gleichzeitig eine wirklich gute Quelle für Fette, die dem Herzen gut tun und es schützen.“
(Amy Shapiro, Ernährungsberaterin bei Real Nutrition NYC, New York)

Muskelkater

Für Sportler ist die Avocado aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren sehr zu empfehlen. Die ungesättigten Fettsäuren fördern die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. So liefern sie die für den Sport notwendige Energie, ohne sich direkt in den Fettzellen anzusammeln. Avocados sind ein sehr gutes Mittel gegen Muskelkater, wenn sie vorbeugend vor der Sporteinheit eingenommen werden. Sie stärken ebenfalls die Muskulatur und helfen bei Muskelkrämpfen.

Sogar der Kern ist kostbar

Der harte golfballgroße Kern in der Mitte der Avocado ist ebenfalls ein sehr nährstoffreicher Teil der Avocado. Wenn Sie ihn im Ofen trocknen und anschließend in kleine Stücke schneiden oder zu feinem Pulver zermahlen, haben Sie eine wertvolle Quelle an Antioxidantien und Ballaststoffen. Der bittere Geschmack lässt sich kaschieren, wenn das Avocado-Kern-Pulver zu Smoothies oder Säften hinzugegeben wird.

 „Rund 70 Prozent der Antioxidantien in der Avocado sind im Kern enthalten.“
(Amy Shapiro, Ernährungsberaterin bei Real Nutrition NYC, New York)

Antioxidantien sind bei der Abwehr von Krankheitserregern und Entzündungen. Sie unterstützen das Immunsystem, indem sie freie Radikale neutralisieren. Sogar beim Verhindern von Faltenbildung haben sich Antioxidantien als hilfreich erwiesen.

Darmflora

Avocadokerne enthalten einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Deshalb fördert die Einnahme von Avocadokernpulver eine gesunde Darmflora, die gute Bakterien in Ihrem Darm unterstützt und als eine Art Präbiotikum wirkt.

Verdauung

Nahrungsmittel mit vielen Ballaststoffen führen zu einem stärkeren Sättigungsgefühl. Zum Abnehmen kann der Avocadokern deshalb sehr hilfreich ein, da man weniger Kalorien zu sich nimmt, wenn man bereits satt ist. Ballaststoffe fördern die Verdauung und sorgen für einen regelmäßigen Stuhlgang. Darüber hinaus senken sie das schädliche Cholesterin.

Hinweis

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Schon „wenig“ ist „zu viel“: Süßstoff Sucralose

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Hin und wieder, aber wenig

Dass künstliche Süßstoffe ungesund sind und eine lange Liste von Nebenwirkungen aufweisen, ist inzwischen bekannt. Trotzdem handeln sehr viele Konsumenten nach dem Prinzip „Hin und wieder, aber nur wenig. Das kann doch nicht so schlimm sein.“ Leider gibt es bei künstlichen Süßstoffen keine Dosis, die sich als unbedenklich bezeichnen ließe.

600 x süßer als Kristallzucker

Der künstliche Süßstoff Sucralose läuft unter der Bezeichnung E 955. Er ist kalorienfrei und schmeckt etwa 600 x süßer als Kristallzucker. Dieser Süßstoff wird seit 1999 als Tablette oder wässrige Lösung vertrieben. Sucralose findet sich in zahlreichen Produkten, da es sowohl in Wasser als auch in Alkohol lösbar ist. Wird er zusätzlich mit Maltodextrin gestreckt, wirkt sich das auf die Kohlenhydratverdauung des Konsumenten aus. Der Markt mit Sucralose ist lukrativ: 2011 fielen 17,9% des weltweiten Markts für hoch wirksame künstliche Süßstoffe auf Sucralose. Das Marktvolumen beträgt ca. 1.146 Mrd. Dollar.

Verbindung von Süßstoff und Krebsrisiko?

Am Ramazzini-Institut in Bologna erforschen italienische Wissenschaftler den künstlichen Süßstoff Splenda, der Sucralose enthält. Er steht im Verdacht das Risiko an Leukämie und anderen Krebsformen zu erkranken zu erhöhen.
Eine umfangreiche Studie an Mäusen bestätigte den Anfangsverdacht. Bei 457 männlichen und 396 weiblichen Mäusen wurde die Nahrung mit Sucralose in Dosierungen von null, 500, 2.000, 8.000 und 16.000 ppm (parts per million) versetzt. Je höher die Dosis war, desto häufiger erkrankten die Mäusemänner an bösartigen Tumoren. Leukämie trat deutlich öfter bei den Mäuserichen auf, die die 2.000 und 16.000 ppm Sucralose erhielten. Der künstliche Süßstoff Sucralose ist also, entgegen der bisherigen Meinung, biologisch hoch aktiv.

„Diese Erkenntnisse stützen frühere Daten nicht,
denen zufolge Sucralose biologisch inaktiv ist.“

(Ramazzini-Institut in Bologna, Italien)

Reaktionen auf die Studie

Die Wissenschaftler waren über ihr Ergebnis sehr besorgt und forderten eine Folgeuntersuchung, um die Gefährlichkeit der Substanz weiter zu erforschen. Der Hersteller des Süßstoffes Splenda, die Heartland Food Products Group, erhob Zweifel an der Zuverlässigkeit der Studienergebnisse. Er warf den Wissenschaftlern vor, die die für Menschen empfohlene Tagesdosis überschritten zu haben. Wie relevant ist die Frage nach der Dosis für das Krebsrisiko?

 „Selbst wenn man weniger konsumiert, heißt das nicht, dass es keine Probleme gibt.
Wenn etwas in hoher Dosierung Krebs verursacht, verursacht es im Allgemeinen auch in geringeren Dosen Krebs.
Das Risiko ist nur geringer“
(Dr. Lisa Lefferts, Center for Science in the Public Interest, in Daily Mail)

Nebenwirkungen von Sucralose

Nicht nur für Menschen mit Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Allergien oder Magenkrebs kann sich der Verzehr von Sucralose negativ auswirken. Dieser künstliche Süßstoff reduziert nämlich die Zahl der nützlichen Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht. An der Mercer University School of Medicine, Macon (US-Bundesstaat Georgia) konnte eine Verbindung von Sucralose und Migräne festgestellt werden. Beim Erhitzen oder Backen von Sucralose können karzinogene Dioxine freisetzt werden.

„Wurde Sucralose auf hoher Temperatur gekocht, wurden Berichten zufolge chlorierte Diole freigesetzt. Das sind potenziell toxische Verbindungen. Sowohl Studien an Menschen wie auch an Nagetieren zeigten, dass Sucralose die Werte von Glukose, Insulin und GLP-1 (das Peptidhormon Glucagon-like Peptide) verändern kann.“
(Journal of Toxicology and Environmental Health, Part B, 2013)

Aspartam

Einer der beliebtesten Süßstoffe weltweit ist Aspartam. Seit über 30 Jahren auf dem Markt wird dieser künstliche Süßstoff im Körper in krebserregendes Formaldehyd umgewandelt. Dies kann nicht nur ernste negative Folgen auf die Gehirnfunktion, sondern auch auf den ganzen Körper haben. Aspartam regt den Appetit an und weckt Zuckergelüste, weil es die natürliche Hormonproduktion des Körpers verändert. Eine Gewichtszunahme ist wahrscheinlicher als bei Konsum von raffiniertem Zucker.

Keine unbedenkliche Dosis

Bei künstlichen Süßstoffen gibt es tatsächlich keine Dosis, die sich als unbedenklich bezeichnen ließe. Wer auf Süße nicht verzichten kann, sollte natürliche Alternativen einsetzen. Dicksaft, Sirup und Honig enthalten im Gegensatz zum weißen Industriezucker zahlreiche Mineralstoffe. Ahornsirup, Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Rapshonig, Reissirup, Wildblütenhonig, Zuckerrübensaft sind eine gesunde Alternative.

Hinweis

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Stoffwechsel-Tees als Fettkiller

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Natürliche Heilpflanzen

Heilpflanzen in Form von Tee zu sich zu nehmen: Das ist der wahrscheinlich älteste und auf jeden Fall ein sehr wirksamer Weg die natürlichen Wirkstoffe der Pflanzen zu nutzen. Die Antioxidantien im Tee beschleunigen den Stoffwechsel und die Verdauung, sie senken den Cholesterinspiegel, lassen Fettzellen schrumpfen und versorgen den Körper beständig mit Energie. Antioxidantien helfen dem Körper dabei systemische Entzündungen zu reduzieren und Alterungsprozesse zu verlangsamen. Sie kurbeln das ganze Immunsystem an und stärken das allgemeine Wohlbefinden.

Tees zum Abnehmen

Wir stellen Ihnen 5 Tees vor, die wissenschaftlich bewiesen einen Gewichtsverlust fördern. Bedenken Sie dabei jedoch, dass Teegenuß eine ungesunde Lebensführung und schlechte Ernährung nicht ausgleichen kann. Aber er kann Sie auf Ihrem Weg unterstützen auf gesundem Weg Gewicht zu verlieren.

  1. Kaufen Sie qualitativ hochwertigen Tee
  2. Filtern Sie das Wasser vor dem Kochen
  3. Vermeiden Sie Zusätze wie Zucker und Milch (Das beeinträchtigt den gesundheitlichen Nutzen)

Camellia sinensis

Aus der Familie der Teestrauchgewächse ist die Teepflanze Camellia sinensis ein Lieferant gleich drei gesunder Teesorten: Aus ihren Pflanzenteilen wird, je nach Verarbeitung, grüner, weißer oder Oolong-Tee gewonnen.

  1. Grüner Tee

Die getrockneten, nicht gewelkten, nicht oxidierten Teeblätter sind der Rohstoff für den grünen Tee. Unglaublich viele Antioxidantien und Polyphenole sind im grünen Tee enthalten. Das Antioxidans EGCG regt den Stoffwechsel an und bringt die Leber dazu mehr und stärker auf die körpereigenen Fettreserven zuzugreifen. Regelmäßiger Konsum von grünem Tee wird mit einem geringeren Krebsrisiko und Alzheimer in Verbindung gebracht.

  1. Weißer Tee

Nur die  jüngsten Blätter der Teepflanze und zum Teil auch die geschlossene Knospen werden für den weißen Tee verwendet. Vor dem Trocknen werden Blätter und Knospen leichtem Dampf ausgesetzt. Damit welken die Pflanzenteile ohne zu oxidieren.
Weißer Tee verhindert die Bildung neuer Fettzellen, kurbelt den Stoffwechsel an und beschleunigt den körpereigenen Fettabbau. Außerdem senkt er den Blutdruck, verhindert kardiovaskuläre Erkrankungen und stärkt die Knochendichte.

  1. Oolong

Für den kostspieligen Oolong-Tee werden die Teeblätter gewelkt, gebrochen und vor dem Trocknen leicht oxidiert. Trotz der leichten Oxidation enthält dieser Tee noch eine große Menge an Antioxidantien. Die zahlreichen Catechine im Oolong regen die Verstoffwechslung von Fett an.

  1. Rooibos (Rotbusch)

Die südafrikanische Rooibos-Pflanze, auch Rotbusch genannt, eignet sich ebenfalls als gesundes Getränk zum Abnehmen. Zahlreiche Polyphenole und Flavonoide können die Bildung neuer Fettzellen um 22% verringern. Auch für die Verdauung und den Kreislauf ist Rooibos-Tee sehr geeignet.

  1. Ashwagandha (Schlafbeere)

Die Schlafbeere hat ihren Namen von der Fähigkeit den Geist zu beruhigen und beim Einschlafen zu helfen. Ein Tee aus diesen Beeren baut den Stress ab. Das Stresshormon Cortisol wird abgebaut und kann nicht mehr Gewichtsverlust und Fettverbrennung behindern. Ältere Menschen schätzen diesen Tee, da er dazu beitragen kann die kognitiven Fähigkeiten zu steigern. Aktuell wird untersucht wie Ashwagandha-Tee bei der Bekämpfung und Prävention von Krebs eingesetzt werden kann.

Hinweis

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Frontalglatze als Indiz für höheres Prostatakrebs-Risiko?

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Besteht ein Zusammenhang?

Schon in der Vergangenheit wurde der Verdacht laut, dass Haarverlust und Prostatakrebs einige Risikofaktoren gemeinsam haben. Dabei wurde auch auf die familiäre Vorgeschichte und die DHT Sexualhormon-Werte eingegangen.

Im National Cancer Institute der USA erforschen nun Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen dem Risiko an Prostatakrebs zu erkranken und einer bestimmten Form des Haarausfalls: Der Stirnglatze in Kombination mit mäßiger Hinterkopfglatze. Sie hatten festgestellt, dass die untersuchten Männer im Alter bis 45 Jahren genau diese Kombination von Stirnglatze und erhöhtem Krebsrisiko auswiesen.

„In unserer Studie haben wir ein höheres Risiko für aggressiven Prostatakrebs bei Männern nachgewiesen, die mit 45 von einer ganz speziellen Form von Haarverlust betroffen waren – einer Stirnglatze bei mäßiger Ausdünnung auf der Krone. Bei Männern mit anderen Formen von Haarverlust dagegen haben wir kein erhöhtes Risiko für irgendeine Form von Prostatakrebs feststellen können.“
(Dr. Michael B. Cook, National Cancer Institute USA, Journal of Clinical Oncology)

Gefährliche Stirnglatze

Bereits 2013 wurde an der Universität Pennsylvania in einer Studie festgestellt, dass bei Männern mit Glatze 69 Prozent häufiger Prostatakrebs diagnostiziert wurde. An der Studie nahmen 500 afroamerikanische Männer zwischen 35 und 90 Jahren teil.

Die jetzige Studie ist die bislang größte Studie, die einen Zusammenhang zwischen Glatzköpfigkeit und Prostatakrebs nachweisen konnte. 39.070 Männer zwischen 55 und 74 Jahren nahmen daran teil, wobei der Großteil über 70 Jahre alt war. Zunächst wurde mittels einer Bildsoftware der Haarverlust im Alter von 45 Jahren rekonstruiert. Dabei wurde festgestellt, dass rund die Hälfte der Männer bereits mit 45 Jahren Haarverlust in irgendeiner Form erlebt hatten.

Die Probanden, die zu Beginn der Studie keine Krebsvorgeschichte (nicht-melanotische Hautkrebsformen ausgenommen) hatten, nahmen an der Studienreihe „US PLCO Cancer Screening Trial“ teil. Innerhalb von drei Jahren nach Studienbeginn wurde bei 1.138 Teilnehmern Prostatakrebs festgestellt. 51% dieser Diagnosen wurde als aggressiv eingestuft. Das Durchschnittsalter bei der Prostatakrebs-Diagnose war 72.

40% höheres Krebsrisiko

Verglichen mit den Daten, die aus Art und Intensität des Haarverlustes gewonnen wurden, wurde eine Wahrscheinlichkeit errechnet. Dabei rückte die Stirnglatze mit mäßigem Haarausfall an der Krone in den Focus. Männer mit dieser Form des Haarausfalls haben eine 40% höhere Wahrscheinlichkeit, von Prostatakrebs betroffen zu sein, als Männer, die im Alter von 45 keinen Haarverlust hatten.

Doppelt so oft aggressiver Krebs

Diese Form der Glatzköpfigkeit würde sogar doppelt so häufig aggressive Formen des Prostatakrebses begünstigen. Andere Formen des Haarausfalls konnten nicht mit Prostatakrebs in Verbindung gebracht werden.

 „Unsere Daten sprachen sehr stark für eine Verbindung zwischen dem Entstehen einer Glatze und aggressivem Prostatakrebs, aber es ist noch zu früh, diese Befunde auf die Patientenpflege zu übertragen. Wir sind sehr überzeugt, was unsere Schätzung eines um 40 Prozent erhöhten Risikos anbelangt. Das untere Ende des Vertrauensbereichs spricht nur für ein um sieben Prozent erhöhtes Risiko für diese Männer.“
(Dr. Michael B. Cook, National Cancer Institute USA, Journal of Clinical Oncology)

Bessere Daten erforderlich

Zwei weitere Studien werden zurzeit von Forschern des Fred Hutchinson Cancer Research Center und der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC durchgeführt. Weitere Studien sind in Vorbereitung. Man braucht mehr verlässliche Daten, um die Verbindung zu bestätigen und die Gründe erklären zu können. So sind z.B. dermatologische Daten zum tatsächlichen Haarausfall aussagekräftiger als die subjektiven Angaben der Teilnehmer.

 „Falls die Verbindung zwischen einer Frontalglatze in Kombination mit mäßiger Hinterkopfglatze und einem höheren Risiko für aggressiven Prostatakrebs in anderen Studien bestätigt werden kann, könnten mechanistische Studien notwendig werden, um die Zusammenhänge begreifen zu können.“
(Dr. Michael B. Cook, National Cancer Institute USA, Journal of Clinical Oncology)

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Die Eigenschaften der Karotte

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Beta-Carotin

Das Provitamin Beta-Carotin aus der Karotte wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Zur Deckung des Vitamin A-Bedarfs ist die Karotte geradezu ideal. Übrigens nimmt der Körper nur so viel Beta-Carotin auf, wie er benötigt. Eine Überdosierung mit Vitamin A ist mit natürlicher Nahrungsaufnahme deshalb ausgeschlossen. Es sei denn, man nimmt hochdosierte synthetische Vitaminpräparate zu sich.

Vitamin A Lieferanten

Unsere Grundnahrungsmittel liefern dem Körper nicht sehr viel Vitamin A. Back- und Teigwaren, gewöhnliches Muskelfleisch, die meisten Wurstsorten und auch Milch sind sehr arm an Vitamin A.
Zu den Vitamin A Lieferanten gehören Käse, Innereien (z.B. Leber, Nieren) und Eier. Rein pflanzliche Beta-Carotin-Lieferanten sind Brokkoli, Chicoree, Kresse, Portulak, Spinat, Mangold, Feldsalat, Kräuter, Süßkartoffeln und Spinat. Betacarotin ist in zahlreichen gelb-orangenen Gemüse- und Obstsorten enthalten, wie beispielsweise in Pfirsich, Aprikose, Mango, Papaya, Sanddorn, Süßkartoffel, Kürbis und natürlich in der Karotte.

Faktoren zur Resorption von Beta Carotin

Der offizielle Mindestbedarf an Vitamin A liegt bei 0,8 bis 1,2 mg. Rein rechnerisch würden 100g Karotten ausreichen, um daraus 1,7 mg Vitamin A zu bilden. Allerdings hängt die Aufnahme von Betacarotin in den Körper von vielen Faktoren ab:

  1. Der Bedarf bestimmt die Aufnahme. Je mehr Beta-Carotin vom Körper benötigt wird, umso mehr nimmt er davon auf.
  2. Alkoholkonsum hemmt die Aufnahme von Beta-Carotin. Zur optimalen Beta-Carotin-Versorgung deshalb besser keinen Alkohol trinken.
  3. Die Verdauung, der Säure-Basen-Haushalt, die Magensäurebildung beeinflussen ebenfalls die Aufnahme von Beta-Carotin. Medikamentöse Hemmung der Magensäurebildung verschlechtert deshalb die Aufnahme.
  4. Je gründlicher die Karotte gekaut wird, desto besser wird Beta Carotin vom Körper aufgenommen. Die unverdauliche Cellulose, die das Beta Carotin umschließt, kann so besser aufgespalten werden. Das Wurzelgemüse deshalb möglichst klein zu schneiden, als Saft zu trinken oder als Salat zu essen, fördert also die Resorption.
  5. Beta-Carotin ist recht hitzestabil. Karotten können deshalb gedämpft, gedünstet oder gekocht werden ohne dass eine vitalstoffschädigende Wirkung durch das Erhitzens eintritt. Hitze schadet der Karotte nicht.
  6. Fettbeigabe erhöht die Resorption des Beta Carotins immens. Dazu reichen jedoch sehr kleine Fettmengen von 2,5 g pro Mahlzeit völlig aus.
  7. Vitamin E fördert die Aufnahme von Beta-Carotin. Butter ist jedoch sehr arm an Vitamin E. Besser wäre Weizenkeimöl oder rotes Palmöl.
Für die Augen

Nachlassendes Sehvermögen wird oft auf das Alter zurückgeführt. Oft ist es jedoch der im Alter steigende Vitalstoffbedarf, der nicht mehr gedeckt wird. Ein Mangel an Vitamin A kann zu Seh-Beschwerden wie Nachtblindheit führen. Ein halber Liter Karottensaft täglich kann diese Mangelversorgung wieder ausgleichen.

In den Wechseljahren

Vitamin A ist auch für gesunde Schleimhäute verantwortlich. Frauen in den Wechseljahren wird deshalb empfohlen, sich ausreichend mit Vitamin A zu versorgen. Wenn Haut und Schleimhäute trocken und rissig werden, dann benötigt der Körper verstärkt Vitamin A um wieder ausreichend Feuchtigkeit zu bilden. Bei Männern ist Vitamin A bei der Produktion von Spermien beteiligt.

Als Hautschutz

Beta Carotin arbeitet als hoch wirksames Antioxidans. So schützt es viele körpereigenen Strukturen vor den schädlichen (auch krebserregenden) Einflüssen der freien Radikalen. Bis zu 1000 Mal kann Beta-Carotin so freie Radikale zerstören, bevor es selbst zerfällt. Als wichtiger Hautschutz gegen Sonnen UV-Bestrahlung und sogar vorbeugend gegen Hautkrebs.

Körpereigene Abwehr

Beta-Carotin unterstützt die körpereigene Abwehr, indem es die Bildung von natürlichen Killerzellen fördert. Diese Killerzellen vernichten virusinfizierte Zellen und Krebszellen.

Energiefluss in den Zellen

Für einen gesunden Körper ist die interzelluläre Kommunikation sehr wichtig: Alle Zellen stehen untereinander in Verbindung und tauschen sich aus. Carotinoide, Beta-Carotin und Vitamin A kümmern sich gemeinsam darum, dass der Körper wieder den Weg zurück zu Ordnung und Gesundheit einschlagen kann.

Brustkrebs

Laut Studien unterstützt Karottensaft das Immunsystem so sehr, dass sogar die Blutwerte von Brustkrebsüberlebenden auf jedem Level verbessert werden konnten. Als Vorsorge vor Brustkrebs und Schutz vor Brustkrebsrückfällen ist die Karotte also ein starker Verbündeter.

Krebsprävention

Der sekundäre Pflanzenstoff Falcarinol soll die Karotte vor Pilzerkrankungen schützen. Für uns Menschen ist dieser natürliche Wirkstoff zur Krebsprävention oder Krebsbekämpfung interessant. Da der Anteil an Falcarinol während des Kochvorgangs sinkt, sind hier vor allem rohe Karotten geeignet. An der Sheffield Hallam University wurde erforscht, dass Falcarinol aus Karotten gegen lymphatische Leukämiezellen wirksam ist, weil es sowohl die Ausbreitung der Krebszellen hemmte als auch deren Zelltod herbeiführte.

Tipp

Wer Karotten kochen und dennoch einen möglichst hohen Falcarinolgehalt erhalten möchte, der kocht die Karotten am besten im Ganzen und zerkleinert oder püriert sie erst dann. Damit liegt der Gehalt an Falcarinol mindestens 25 Prozent höher als in Karotten, die vor dem Kochen zerteilt wurden. Diese weisen nämlich einen Verlust von 70% dieses natürlichen Wirkstoffes auf.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kurkuma auch gegen Krebs?

kurkuma
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Heilkräftiges Gewürz

Kurkuma ist nicht nur ein hochgeschätztes Gewürz mit wunderbarem Geschmack und satter, gelber Farbe – seit Jahrtausenden ist bekannt, dass Kurkuma auch gut für die Gesundheit ist. Neueste Studien belegen nun, dass Kurkuma auch das Potenzial hat, bei der Behandlung bestimmter Krebsformen die Chemotherapie zu ersetzen. Kann ein Gewürz sogar eine Bestrahlungen überflüssig machen?

Forschung

Wenn es auf Zellebene darum geht Tumorwachstum und die Ausbreitung einer Krebserkrankung zu verhindern, dann kann Kurkuma ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen den Krebs sein.

„Aktiver Wirkstoff in der Kurkuma ist eine Verbindung namens Kurkumin.
Studien haben gezeigt, dass Kurkumin hilft, mehrere Formen von Krebs zu verhindern,
darunter Brust-, Lungen-, Magen-, Leber- und Darmkrebs.
Das hängt mit den entzündungshemmenden und antioxidanten Eigenschaften des Kurkumins zusammen. Kurkumin stoppt die Entwicklung von Krebs, weil es die Zellsignale der chronischen Krankheit stört.“
(TheTruthAboutCancer.com)

Zellsignale werden gestört

Die Fähigkeiten des Kurkumins besteht darin, dass es Gene anregt, Tumore zu unterdrücken: Somit können auch Metastasen verhindert werden. Der natürliche Wirkstoff in Kurkuma, das Kurkumin, unterdrückt das krebsfördernde Enzym COX-2. Damit stört es die Versorgung der Krebszelle mit Blut. Kurkumin steht auch im Verdacht Lymphomzellen abzutöten und zu verhindern, dass Krebs-Stammzellen nachwachsen.

„Die Studie beschreibt die große Bandbreite molekularer Mechanismen, von denen wir bislang wissen, dass Kurkumin auf diesen Wegen Krebsstammzellen angreift. Krebsstammzellen findet man in einer Tumorkolonie, wo sie eine kleine Unterpopulation sich selbst erneuernder Zellen bilden. Nur sie sind imstande, alle anderen Zellen zu bilden, die einen Tumor ausmachen. Dadurch sind Krebsstammzellen die tödlichsten tumorfördernden aller Zellen. Sie sind resistent gegen Chemotherapie, gegen Bestrahlung, und es ist möglich, dass sie durch einen chirurgischen Eingriff zu vermehrter Aktivität angeregt werden. Gemeinhin gelten sie als verantwortlich für das Wiederaufbrechen von Tumoren und für das Scheitern herkömmlicher Behandlungsansätze.“
(GreedMedInfo.com)

Befürchtungen für den Einsatz von Kurkuma

Die Natur hat hier ein potentielles, natürliches Heilmittel gegen eine Krankheit parat, an der die Pharmaindustrie nichts verdienen kann. Ähnlich wie bei Marihuana befürchten nun einige Wissenschaftler, dass auch Kurkuma verboten werden könnte.
Sobald sich natürliche Heil- und Präventivmittel als wirkungsvoll erweisen, beginnt normalerweise ein marktwirtschaftlicher Prozess: Entweder die Pharmaindustrie schafft es, dieses Mittel zu synthetisieren und unter Patent zu stellen, oder sie versucht die Wirksamkeit kleinzureden und die Anwendung zu verhindern.
Es ist traurig, dass das Gewinnstreben immer wieder Vorrang vor nebenwirkungsfreien Naturheilmitteln hat.

Kurkuma auf dem Speiseplan

Kurkuma ist vielseitig einsetzbar und lässt sich wunderbar in Ihren Speiseplan integrieren. Nicht nur im Currygericht kann Kurkuma seinen Platz finden, auch in Suppen, Fleischgerichten, in Reisgerichten und Eintöpfen. Kurkuma würzt Eier und Kartoffeln und ist auch eine gesunde Note in Smoothies!

In Kombination mit schwarzem Pfeffer verstärkt sich die Wirksamkeit des Kurkumas sogar noch. Bei Nahrungsergänzungen sollten Sie deshalb darauf achten, dass auch Piperin, der Bestandteil des schwarzen Pfeffers enthalten ist.

Vielzahl von Beschwerden

In den tropischen Regionen Asiens wird Kurkuma bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. Unter anderem bei Zahnschmerzen, Brustbeschwerden, Infektionen der Harnwege, Blähungen, Gelbsucht, Menstruationsbeschwerden, blauen Flecken, Blutungen und Koliken.

Quellen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Cannabis: Programmierter Zelltod von Tumorzellen

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Therapeutisches Potential von Cannabis

Die Molekularbiologin Christina Sanchez von der Universität Complutense Madrid beschäftigt sich schon seit über zehn Jahren mit dem therapeutischen Potential von Cannabis. Die molekularen Aktivitäten der Cannabinoide, die zur Linderung von Schmerzen bei unheilbar Kranken beitragen, sind seit langem bekannt. Aber ihr Forschungs-Team erkannte auch, dass der psychoaktive Bestandteil von Cannabis, der am wirksamsten ist, Tumorzellen dazu bringt, „Selbstmord“ zu begehen: Tetrahydrocannabinol (THC). Die gesunden Zellen bleiben von der Zerstörung unberührt.

Tumorzellen zerstören sich selbst

Der Gegenstand der Untersuchung waren eigentlich Krebszellen des Gehirns. Man wollte deren Aktivitäten genauer verstehen. Sobald sie THC ausgesetzt waren, hörten sie auf sich zu vermehren und auszubreiten. Mehr noch: Sie begannen sich selbst zu zerstören. Und das sowohl in Labor- als auch in Tierversuchen.

Der lange Weg der Akzeptanz

Bereits 1998 veröffentlichte Sanchez erste Ergebnisse zur anti-karzinogenen Wirkung im europäischen Fachjournal für Biochemie FEBS Letters.

„In den frühen 1960er Jahren hatte Raphael Mechoulam von der Hebräischen Universität in Israel den wichtigsten Bestandteil von Marihuana, der für die allseits bekannten psychoaktiven Auswirkungen verantwortlich ist, entdeckt und klassifiziert. Nach der Entdeckung dieses Bestandteils, der THC genannt wird, war ziemlich offensichtlich, dass diese Substanz offenbar über einen molekularen Mechanismus auf die Zellen, auf unseren Organismus wirkt.“
(Christina Sanchez, Interview mit Cannabis Planet)

Der Mensch verstoffwechselt Cannabis-Bestandteile

Zwei natürliche Systeme im menschlichen Körper ermöglichen uns von den Cannabinoiden zu profitieren. Diese Zielregionen sind in der Lage THC und andere Cannabinoide zu verarbeiten und zu nutzen. Das endogene Cannabinoid-System steuert den Appetit, die Nahrungsaufnahme, das motorisches Verhalten, die Reproduktion und vieles andere. Das andere System besteht aus verschiedenen anderen Rezeptoren für Cannabinoide, die über den gesamten Körper verteilt sind.

Programmierter Zelltod

Wie funktioniert nun der selbstzerstörende Prozess der Tumorzellen? Nach der Aufnahme in den Körper werden die Cannabis-Cannabinoide in das köpereigene natürliche endogene Cannabinoid-System integriert. Dort docken sie an Cannabinoid-Rezeptoren auf die gleiche Weise wie endogene Cannabinoide an. Modelle von Brustkrebs- und Gehirnkrebszellen wurden in einen Zustand der Apoptose, d.h. einer Form des programmierten Zelltodes, versetzt.

Zellen können auf sehr unterschiedliche Weise sterben. Und nach einer Behandlung mit Cannabinoiden sterben sie sozusagen auf saubere Art und Weise – sie begehen praktisch Selbstmord. Einer der Vorzüge der Cannabinoide … besteht darin, dass sie zielgerichtet auf Tumorzellen wirken.“
(Christina Sanchez)

Gesunde Zellen bleiben unangetastet

Normale Zellen, also Zellen, bei denen es sich nicht um Tumorzellen handelt, bleiben von der toxischen Wirkung der Cannabis-Cannabinoide verschont. Gegenüber einer Chemotherapie ist dieser Fakt ein Vorteil, denn eine herkömmliche Chemotherapie richtet sich praktisch gegen alle Zellen ohne zwischen Krebszellen und gesunden Zellen zu unterscheiden.

Cannabisöl Phoenix Tears

Der kanadische Forscher und Erfinder Rick Simpson beschrieb die gleiche Wirkung. Sein Cannabisöl Phoenix Tears hat im Laufe der Zeit schon viele an Krebs erkrankte Menschen geheilt. Und zwar ohne Behandlungsmethoden wie Chemo- und Strahlentherapie.

Missbrauchsgefahr?

Alle Forscher, die sich mit Cannabis beschäftigen verstehen nicht, warum Cannabis in den USA auf die so genannte Schedule-I-Liste gesetzt wurde: Angeblich ohne nachweisbaren medizinischen Nutzen, fehlendem Nachweis der Ungefährlichkeit beim medizinischen Einsatz und mit hoher Missbrauchsgefahr. Laut Sanchez und vieler anderer Forscher ist Cannabis eine Pflanze, die ein sehr breites therapeutisches Potenzial besitzt.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Krebsursache: Gene oder Lebensstil?

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Wie entstehen Krebserkrankungen?

Sicherlich sind Sie beim Arzt schon gefragt worden, ob es in Ihrer Familie Krebserkrankungen gibt. Wenn die Gene dafür vorhanden sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit für Sie größer auch an Krebs zu erkranken. Richtig? Ist eine Krebserkrankung einfach nur Pech? Eine zufällige Mutation, die jeden treffen kann?

Neueste Forschungen

Im Dezember 2015 veröffentlichte das Fachjournal Nature eine neue Studie zu diesem Thema: Substantial contribution of extrinsic risk factors to cancer development (Wesentliche Beiträge extrinsischer Risikofaktoren bei der Krebsentwicklung). Bislang ging die schulmedizinische Meinung davon aus, dass es „eine enge Korrelation zwischen gewebespezifischen Krebsrisiken und der Gesamtzahl der gewebespezifischen Stammzellteilungen“ gibt. Also ein Zusammenhang zwischen dem individuellem Risiko an Krebs zu erkranken und der individuellen Fähigkeit Stammzellen zu bilden. Die Forscher dieser Studie gehen jedoch davon aus, dass wesentlich mehr Aspekte als die genetische Disposition beim Ausbruch von Krebs eine Rolle spielen.

„Die Rate der durch intrinsische Prozesse ausgelösten Häufigkeit endogener Mutationen reicht nicht aus, um die beobachteten Krebsrisiken ausreichend zu erklären.“
(Nature, Substantial contribution of extrinsic risk factors to cancer development)

Die Vorbeugung

Die Schulmedizin tritt immer dann in Aktion, wenn eine Krankheit ausgebrochen ist. Die Naturmedizin setzt auf Prävention durch ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein und gesunde Lebensführung. Bei der Vorbeugung von Krebs kommen dem Verzicht aufs Rauchen und dem gesunden Essen eine große Bedeutung zu. Laut der Erkenntnisse dieser Studie könnten 90 Prozent aller Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden.

„Das Krebsrisiko wird in hohem Maße durch extrinsische Faktoren beeinflusst. Diese Erkenntnisse sind für die strategische Entwicklung der Krebsvorbeugung, der Forschung und die öffentliche Gesundheit von großer Bedeutung.“
(Nature, Substantial contribution of extrinsic risk factors to cancer development)

Krebs und DNS

„Krebs wird nicht allein durch genetische Faktoren ausgelöst.“
(Nature, Substantial contribution of extrinsic risk factors to cancer development)

Die staatlich finanzierten Forschungseinrichtung Cancer Research UK untersucht in Großbritannien die äußeren und inneren Faktoren von Krebserkrankungen. Nur sehr wenige Krebsarten sind in unserem Erbgut angelegt. Die meisten seien vermeidbar, wenn die Menschen bereit wären, ihre Lebensweise grundlegend zu verändern.

Der gesunde Lebensstil 

Laut den Erkenntnissen von Dr. Emma Smith, Cancer Research UK, könnten durch einen gesunden Lebensstil 4 von 5 Krebserkrankungen vermeiden lassen. Zu einer gesunden Lebensführung gehört ihrer Meinung nach:

Obwohl kein Mensch selbst entscheiden kann, in welcher Umgebung er aufwächst und welchen Umwelt- und Arbeitsbedingungen er ausgesetzt ist oder in welche familiäre Situation er gerät, so gibt es dennoch viele Möglichkeiten das Risiko an Krebs zu erkranken zu minimieren.

Verringern Sie Ihr Krebsrisiko 
  • Verzichten Sie aufs Rauchen: Im Tabakrauch befinden sich mehr als 250 krebserregende Substanzen, wie Arsen, Vinylchlorid, Nickel und Formaldehyd. (National Cancer Institute, USA) Krebserkrankungen in Mund, Kehle, Magen, Leber und Enddarm stehen in Verdacht durch das Rauchen ausgelöst werden zu können.
  • Bewegen Sie sich mehr: Der Verzehr gesunder Nahrungsmittel führt nur in Verbindung mit Sport zu einer Gewichtsreduktion. 10 verschiedene Krebsarten stehen in Verdacht durch Übergewicht ausgelöst werden zu können. Diese Arten befallen Organe und Körperregionen wie Leber, Eierstöcke, Darm, Speiseröhre oder Brust.
  • Vermeiden Sie industriell hergestellte oder verarbeitete Nahrungsmittel: Die Farbstoffe für besseres Aussehen und die Chemikalien für eine längere Haltbarkeit schaden unserer Gesundheit ebenso wie Geschmacksverstärker.
  • Reduzieren Sie „rotes Fleisch“:  Es steht im Verdacht, Krebs auszulösen IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung, Lyon, eine Einrichtung der WHO.
  • Essen Sie öfter scharf und geben Sie Gewürzen wie Cayennepfeffer oder Ingwer einen festen Platz auf Ihrem Speisezettel.

Bemühen Sie sich um eine gesündere Lebensweise und vermindern Sie Ihr Risiko an Krebs zu erkranken. Bleiben Sie gesund.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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