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Ein Blick ins Elektronenmikroskop: ppm im Vergleich

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Welche ppm sollte Kolloidales Silber haben?

Die Geister streiten sich in welcher Qualität Kolloidales Silber am wirksamsten ist. Ppm bedeutet „parts per million“ (Gewicht-Teile pro Million). Per Definition ist 1 ppm genau 1 Milligramm (mg) Silber enthalten in einem Liter Wasser (=1.000ml oder 1.000.000mg). Viele Menschen sind überzeugt, dass für Kolloidales Silber mindestens 25ppm haben muss, um wirksam zu sein. Urs Buergi ist jedoch anderer Meinung. Werfen wir deshalb einen Blick durch das Elektronenmikroskop mit 100.000facher Vergrößerung und untersuchen 3 verschiedene Proben Kolloidales Silber.

10 ppm – feine Silberpartikel

Auf dem ersten Bild sieht man Kolloidales Silber der Qualität 10ppm. Die feinen Silber-Partikel haben eine Größe von 0,001 bis 0,01 micron: Das sind ca. 5 bis 15 Silberatome. Da sie positiv geladen sind, stoßen sie sich untereinander ab und schweben gut verteilt in der Flüssigkeit. Kolloidales Silber mit 10ppm gewährleistet die höchstmögliche Qualität, Lebensdauer und Bioverfügbarkeit.

25 ppm – schwerfällige Silberpartikel

Im Vergleich dazu Kolloidales Silber der Qualität 25ppm. Man sieht deutlich, dass die Silber-Partikel größer und auch schwerfälliger sind. Sie können sich nicht mehr so gut abstoßen, verklumpen und „flocken aus“ und sind deshalb nicht mehr so wirksam. Stabiles Silberkolloid funktioniert MAXIMAL bis 25 ppm.

Zu viel ppm – unwirksame Silberpartikel

Das dritte Bild zeigt Kolloidales Silber in zweifelhafter Qualität. Hergestellt wurde dieses Silberwasser mit einem Heimgerät aus dem Internet. Man sieht deutlich die ausgeflockten Teilchen, die entstehen, wenn der Stromfluss zu groß ist. Billiggeräte ohne entsprechende Regelelektronik verhindern ein rasches Ansteigen der Partikelgröße nicht. Da die Partikel nur bis zu eine bestimmten Größe (Gewicht !) im Wasser trotz der Schwerkraft schweben können, werden sie ab einem bestimmten Zeitpunkt zusammenclustern und zu Boden fallen und somit unwirksam werden.

Weniger ppm ist besser!

Mehr ppm ist eben nicht mehr Wirkung! Die ideale Partikelgröße und damit auch Partikelmenge erhält man bei 8-12 ppm. Trauen Sie keiner Werbung mit höheren ppm-Zahlen, diese können teilweise sogar gesundheitsschädlich sein.

Schüttel-Test

Sie erkennen gutes Kolloidales Silber mit einem simplen Schüttel-Test. Gutes Elektrolyse-Silberwasser schäumt nicht. Schlechtes Protein-Silberwasser sehr wohl.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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12 antürliche Antibiotika

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Chemie versus Natur

Es ist eine Tatsache, dass die Gesundheitsindustrie zu viele Antibiotika verschreibt. Übertriebener Antibiotika-Konsum führt jedoch bekanntermaßen zu zahlreichen Schwierigkeiten. Ganze Stämme von Bakterien können Resistenzen aufbauen – und multiresistente Erreger sind nur schwer abzutöten.

12 natürliche Antibiotika

Wir stellen Ihnen 12 Nahrungsmittel und Kräuter vor, die unsere Vorfahren tagtäglich vor Infektionen und Krankheiten schützten. Diese „Antibiotika aus der Natur“ werden von ganzheitlichen Heilern in aller Welt eingesetzt:

1. Oregano
Das bekannte italienische Küchen-Gewürz Oregano wirkt antibakteriell. (Außerdem unterstützt Oregano die Verdauung und die Gewichtsabnahme.)

2. Oregano-Öl Carvacrol
Das in Oregano enthaltene Öl „Carvacrol“ bekämpft ebenfalls Bakterien. Bei Infektionen ist Oregano-Öl deshalb ein gutes Naturheilmittel.

3. Roher Apfelessig
Apfelessig entfaltet seine antibiotische und antiseptische Wirkung nur bei täglicher Anwendung. Auf natürliche Weise wird der Körper durch den rohen Apfelessig alkalisiert. (Außerdem wirkt Apfelessig Arteriosklerose entgegen und senkt das Krebsrisiko.)

4. Grapefruitkernextrakt
Der Extrakt aus Grapefruitkernen wirkt antibakteriell und kann nicht nur effektiv gegen Viren und Bakterien eingesetzt werden, sondern gegen Pilz- und Parasitenstämme. Grapefruitkernextrakt ist hoch wirksam und darf deshalb nur verdünnt eingenommen werden. Auch Grapefruitkernextrakt alkalisiert den Körper. (Außerdem verbessert Grapefruitkernextrakt die Darmflora.)

5. Echinacea (Sonnenhut)
Das Heilkraut Echinacea hat hervorragende antibakterielle Eigenschaften. Das Küchenkraut wirkt am besten präventiv. Es verkürzt zwar die Dauer einer Erkältung am besten, wenn es gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen wird.

6. Honig
Honig gilt als eines der besten natürlichen antimikrobiellen, antiseptischen und entzündungshemmenden Mittel. Die Behandlung von Wunden und Vorbeugung von Infektionen ist schon seit der Antike bekannt. (Außerdem ist guter BIO-Honig, wie der Manuka-Honig aus Neuseeland reich an gesundheitsfördernden Antioxidantien.)

7. Knoblauch
Der Inhaltsstoff des Knoblauchs „ Allicin“ schützt vor Pilzen, Parasiten, Bakterien. Mehr als nur eine wunderbare Würzzutat bekämpft die Knoblauchpflanze Erkältungen, da sie Bakterien in Schach hält.

8. Kurkuma (Gelbwurz)
Das Pulver der Gold schimmernden Gelbwurz-Knolle Kurkuma ist es ein toller Rundumbakterienbekämpfer. Die hervorragenden körperschützenden Eigenschaften können auch äußerlich angewendet werden, indem man Kurkuma mit Honig mischt und auf die Haut aufträgt.

9. Kohl
Die Schwefelverbindungen der Kreuzblütengewächse, zu der zum Beispiel auch Brokkoli und Grünkohl gehören, sind reich an Vitamin C. Ca. 100 Gramm liefern bis zu 75 Prozent des täglichen Bedarfs. (Auch zur Prävention und Bekämpfung von Krebs setzen manche Heiler Kohl auf den Speiseplan.)

10. Kokosöl extra virgin
Mit Chemikalien gestreckte Speiseöle oder natürliches Kokosöl? Ihrem Immunsystem tun Sie mit Kokosöl extra virgin etwas Gutes, da es gegen Mikroben und Pilze wirkt und voller Antioxidantien ist.

11. Fermentierte Lebensmittel
Fermentierte Lebensmittel wie unpasteurisiertes Kraut, selbst eingemachtes Gemüse, Kefir oder probiotischer Joghurt machen Sie widerstandsfähiger gegen Infektionen, da sie die Darmflora wieder aufbauen.

12. Kolloidales Silber
Kolloidales Silber wurde in der „Roten Liste“ bis 1938 als Arzneimittel geführt. Dieses natürliche Antibiotikum tötet Mikroorganismen bei Kontakt ab, indem es ein Enzym ausschaltet, das einzellige Bakterien zur Fortpflanzung brauchen. Viren sind keine selbständige Lebensform und haben daher auch keinen eigenen Stoffwechsel. Vereinen sie sich jedoch mit lebenden Zellen, entsteht eine funktionierende Symbiose, die durch Ausschalten eines der Symbionten zerstört wird.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kein bekanntes Antibiotikum hilft gegen resistente Superbakterien

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Resistente Superbakterien

Wo kommen antibiotikaresistente Bakterien her? Wir haben sie durch übermäßigen Gebrauch quasi selbst gezüchtet. Wenn Bakterien lange genug mit bestimmten Chemikalien angegriffen werden, passen sie sich in aller Ruhe systematisch allen bekannten Antibiotika an. Sie entwickeln eine Immunität. Diese Mutation ist eine natürliche Anpassung eines Organismus an seine Umgebung.

Ende der Ära chemischer Antibiotika?

Die Wirksamkeit antibiotischer Arzneimittel bricht nach und nach in sich zusammen. Wir merken am eigenen Leib oder aus Erzählungen, dass die verschriebenen Antibiotika nicht mehr anschlagen. Die Bakterien werden zusehends widerstandsfähiger gegen die Medikamente.

Rettungsstrategie Colistin?

Wenn alles andere scheitert, dann halten Pharmakonzerne und Krankenhäuser als „allerletzte Rettungsstrategie“ einen Wirkstoff in Reserve. Diese letzte Option heißt Colistin.
Nun versagte bei einer 49-jährigen Frau aus Pennsylvania sogar dieser Wirkstoff. Die Diagnose war niederschmetternd: Die Infektion, unter der sie litt, konnte selbst mit Colistin nicht geheilt werden.

Kann uns die Pharmaindustrie nicht mehr vor Infektionen schützen?

Mehr als nur eine Wende

Die letzten 50 Jahre haben die Pharmaindustrie, die Apotheken und die Ärzte an Antibiotika reichlich Geld verdient. Selbst dann, wenn sie gar nicht nötig waren wurden sie großzügig verschrieben. Chemische Arzneimittel kopieren die Natur und bestehen meist nur aus chemischen Einzelstoffen. Das Zusammenspiel der naturgegebenen Stoffe fehlt hier. Vergleichbar mit einem Bombenteppich attackieren chemische Antibiotika den Körper des Patienten. Aber die stärksten überleben und entwickeln Verteidigungsmechanismen.

Wenn resistente Bakterien sogar gegen Colistin immun werden, dann hat die Menschheit ein Problem. Nicht auszudenken, wenn sich dieses Super-Bakterium als Pandemie verbreitet.

Natürliche Antibiotika

Natürliche Präparate setzen sich meist aus den Stoffen der ganzen Pflanze zusammen und diese entwickeln dann in Synergie die gewünschten Heilkräfte bzw. regen die Selbstheilung des Organismus an. Im Gegensatz zu chemischen Präparaten sind sie wesentlich schwerer zu bekämpfen. Sie enthalten nämlich eine Vielzahl pflanzlicher Moleküle, die es ihnen ermöglichen Bakterien zeitgleich auf verschiedenen Ebenen anzugreifen. Trotzdem werden natürliche Antibiotika nach wie vor belächelt. Sie müssen langfristig und regelmäßig eingenommen werden, um das Immunsystem zu stärken. Das dauert länger, als die die Einnahme von einer Wochenpackung Antibiotikum. Die Wirkungen sind individuell unterschiedlich und nicht so einfach zu vergleichen. Jeder Körper reagiert eben anders. Bei Lichte besehen haben wir aber in natürlichen Antibiotika eine wunderbare Möglichkeit uns vor Infektionen zu schützen, wenn wir lernen unseren Körper kennen zu lernen und ihn an Leib und Seele mit guten Dingen versorgen.

Gefahr im Krankenhaus

Schon jetzt sterben jedes Jahr mehr als 1,2 Mio. Menschen an Krankenhausinfektionen. Geschätzte  377.000 Todesfälle sollen dabei bereits auf Infektionen mit resistenten Superbakterien zurückgehen. Wird das Krankenhaus der gefährlichste Ort in der modernen Gesellschaft werden?

Lange ignoriert 

Das allererste bekannte Antibiotikum, das Penicillin, kopierte die Natur von Schimmelpilzen. Nicht der Mensch produzierte Penicillin, sondern Schimmelpilze – also die Natur. In dem Fall gelang es der Pharma- und Medizinindustrie aus dieser Tatsache Profit zu machen. Mit Knoblauch, Kurkuma, Apfelessig, Kolloidalem Silber oder Honig lässt sich kein Geld verdienen. Diese pflanzlichen Antibiotika werden also bewusst ignoriert und belächelt, um die eigenen Profite zu schützen. Sie lassen sich nicht patentieren und gewinnbringend verkaufen. Aber natürliche Antibiotika sind die wirksamsten überhaupt. Sie bekämpfen nach wie vor erfolgreich jeden Bakterienstamm, der jemals entdeckt wurde.

Hinweis

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WARNUNG vor Amateur-Anleitungen „Kolloidales Silber“

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Gefährliche Rezepte von Amateurberatern

Im Internet kursieren zahlreiche Rezepte zum Selbermachen von Kolloidalem Silber und ebenso viele Hersteller mit Billigangeboten. Wir erklären Ihnen, warum es besser ist, die Herstellung von Kolloidalem Silber dem Fachmann zu überlassen.

Zunächst zur Herstellung von Kolloidalem Silber:

Gutes Kolloidales Silber wird durch Elektrolyse hergestellt. Dieser Vorgang ist rein physikalisch für alle Hersteller von Elektrolysesilberkolloiden gleich.

Bei der Elektrolyse wird ein Gleichstrom an zwei Silberelektroden angelegt. Diese Elektroden befinden sich in normalem Wasser. Normales Wasser besteht aus H2O plus verschiedenen Zusätzen, wie z.B. Natrium, Magnesium, Eisen, Calcium, Chlor usw. und je mehr von diesen Zusätzen im Wasser sind, desto besser leitet es den Strom. Der Strom fliesst von einer Elektrode zur anderen und löst Silberpartikel von der einen Elektrode. Diese Silberpartikel verbinden sich mit den anderen Teilen im Wasser zu Silbersalzen, die gesundheitsschädlich sind. Um dies zu verhindern, muss man Reinstwasser verwenden. Da bilden sich reine Silberionen und Silberkolloide, die nicht gesundheitsschädlich sind.

Problem A)

Reinstwasser ist elektrisch nicht leitend, das heißt, dass eine Elektrolyse theoretisch gar nicht stattfinden kann, da kein Strom fließt.
Spezialisten arbeiten hier mit besonderen Methoden, die sich Privatleute einfach nicht leisten können.

Resultat aus A:

  1. Falsche Zutaten

Hersteller von Billiggeräten empfehlen billiges Aqua Bidest, Batteriewasser oder gar Mineralwasser zu verwenden, weil ihre Geräte sonst nicht funktionieren, da kein Strom fließt. Ähnlich gefährliche Rezepte kursieren auch im Internet von Amateurberatern. Das Resultat sind gefährliche Silbersalze. Tun Sie sich das nicht an!

Problem B)

Ist nun einmal durch ein Spezialverfahren oder auch durch Verwendung von leitendem, also schlechtem Wasser die Elektrolyse zustande gekommen, dann erhöht sich die Leitfähigkeit des Wassers von Minute zu Minute und es werden immer schneller Partikel gebildet, wenn der Stromfluss nicht durch augeklügelte Steuerung reguliert wird. Je stärker der Stromfluss ist, desto größer werden die erzeugten Partikel. Da die Partkel nur bis zu eine bestimmten Größe (Gewicht !) im Wasser trotz der Schwerkraft schweben können, werden sie ab einem bestimmten Zeitpunkt zusammenclustern und zu Boden fallen und somit unwirksam werden.

Resultat aus B:

  1. Billig-Geräte 

Effektives Kolloidales Silber hat möglichst KLEINE Teilchen. Werden die Partikel zu groß, sinkt sowohl die Wirksamkeit, als auch die Haltbarkeit.

Billiggeräte ohne entsprechende Regelelektronik verhindern ein rasches Ansteigen der Partikelgröße nicht. Die ideale Partikelgröße und damit auch Partikelmenge erhält man bei 8-12 ppm.

Problem C)

Benutzer von Silber-, Gold-, oder anderen Kolloiden werden teils aus Unwissenheit teils aus Gewinnstreben an der Nase herumgeführt. Sie sollen denken, dass mehr ppm mehr Inhalt und mehr Wirkung zeigt, also besser sei als das der Konkurrenz. Das ist blühender Unsinn. Stabiles Silberkolloid z.B. funktioniert maximal bis 25 ppm. Was darüber hinaus angeboten wird ist minderwertiges Proteinsilber. Sie erkennen gutes Kolloidales Silber mit einem simplen Schüttel-Test. Gutes Elektrolyse-Silberwasser schäumt nicht. Schlechtes Protein-Silberwasser sehr wohl.

Resultat aus C:

  1. Größere ppm-Zahl bedeutet nicht größere Wirksamkeit!

Kolloidales Silber gibt es in verschiedenen Qualitäten. Diese wird in ppm angegeben. Ppm bedeutet „parts per million“ (Gewicht-Teile pro Million). Per Definition ist 1 ppm genau 1 Milligramm (mg) Silber enthalten in einem Liter Wasser (=1.000ml oder 1.000.000mg).

Bei der Qualität 10ppm handelt es sich um sehr kleine Teilchen (max. 0,01 µm), die sich gegenseitig abstoßen und deshalb schön gleichmäßig verteilt sind.
Je größer die ppm-Zahl, desto größer sind auch die Teilchen. Sie können sich nicht mehr so gut abstoßen, verklumpen und „flocken aus“ und sind deshalb nicht mehr wirksam.

Gedankenstütze:

Stellen Sie sich zwei Swimmingpools vor. Sie geben 10 kg Bälle in jeden Pool. Sie haben nun die gleiche ppm-Zahl in beiden Pools. 10kg Medizinbälle ergeben ca 3 Bälle in Pool eins, aber 10kg Tischtennibälle ergeben ca 100.000 Bälle im Pool zwei.  Sie wissen: 1 Ball tötet eine Bakterie. Welchen Pool wählen Sie? Doch den mit de kleinsten Bällen, weil es da mehr von gibt!

Schon gewusst?

Kolloidales Silber ist eine klare, durchsichtige Flüssigkeit. Gelbliche Verfärbungen deuten darauf hin, dass die Silber-Teilchen zu groß sind und es sich um mindere Qualität handelt. Das ist reine Physik. Je größer die Teilchen sind, desto stärker wird das Licht abgelenkt von durchsichtig über hellgelb bis im schlimmsten Fall dunkelgrau.

Es gibt tatsächlich Hersteller, die eine gelbe Farbe für en Qualitätsmerkmal halten.

Unser Rat

Sparen Sie sich die Mühe und die Kosten für ein wenig effektives, wenig haltbares und eventuell sogar gesundheitsschädliches Kolloidales Silber aus eigener Herstellung! Lassen Sie sich nicht, von Amateur-Informationen verleitet, auf teure Experimente mit Ihrer Gesundheit ein.

Empfehlung

Silbertau stellt seit 1994 erfolgreich Kolloidales Silber der Qualität 10 ppm her. Vertrauen Sie dem Fachmann. http://www.silbertau.com/Produkt-Angebot/Kolloidales-Silber/

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Schwermetalle – Eine Zeitbombe der Zivilisation

schwermetalle
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Blei, Cadmium, Quecksilber & Co

Sehr geringe Mengen dieser Schwermetalle kommen auch in der Natur vor. Die moderne Industrie baut diese Rohstoffe jedoch ab, um sie für ihre Arbeitsprozesse oder in den Produkten selbst zu verwenden. Damit verteilt der Mensch schädliche Schwermetalle über die gesamte Umwelt. Abwässer und Abluft sind mit diesen stark giftigen Stoffen angereichert und verstreuen sich über den gesamten Globus. Es ist schwer ihnen völlig auszuweichen.

Schwermetall-Belastung

Leider haben Schwermetalle die Angewohnheit, sich im menschlichen Körper festzusetzen und sich nur schwer wieder ausscheiden zu lassen. Vor allem in den Knochen, dem Gehirn und in den Nieren reichern sich die Schwermetalle an.
Vor der Industrialisierung war Belastung durch Schwermetalle kein Thema. Heute jedoch werden moderne Volkskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck oder Lernschwäche bei Kindern mit Schwermetall-belastung in Verbindung gebracht. Dabei reichen schon geringfügige Belastungen aus.

Schwerwiegende gesundheitliche Folgen

Auch Multiple Sklerose, Neurodermitis oder Candida sind Erkrankungen, die häufig mit einer Schwermetallbelastung Hand in Hand gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit können sie bei Epileptikern zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Anfällen führen. Auch beim Haarausfall könnten Schwermetalle eine Rolle spielen.
Alzheimer steht im Verdacht durch Blei, Quecksilber und Zinn ausgelöst zu werden. Die alten Amalgam-Plomben könnten deshalb als kleine Zeitbomben für die Gesundheit gewertet werden.
Auch die ungewollte Kinderlosigkeit wird mit Belastung durch Schwermetalle in Verbindung gebracht. Nach einer erfolgreichen Ausleitung und Entgiftung wurden schon zahlreiche gesunde Babys geboren.

Metallbelastung stark unterschätzt

Obwohl sie in unserer modernen Gesellschaft häufig sind, werden sie stark unterschätzt. Schwermetallbelastungen können zahlreiche Körperfunktionen negativ beeinflussen:

  • Schwermetalle wirken als Katalysatoren für Oxidationsprozesse. Sie fördern die Bildung freier Radikale. Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen werden auf freie Radikale zurückgeführt.
  • Schwermetalle verändern Körperfette. Fette sind Bestandteil jeder Zellwand. Werden sie verändert, ranzig, kann der Transport von guten Nährstoffen und der Abtransport von schlechten Abfallstoffen ins Blut gestört werden.
  • Schwermetalle können den Stoffwechsel blockieren, da sie Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen verdrängen. Dadurch kann z.B. Magnesium- oder Zinkmangel entstehen. Diese Mangelzustände sind ursächlich an vielen alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt.
  • Chronische Metallbelastungen können Eiweiße verändern. Dies kann zu einer höheren Anfälligkeit für Infekte, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen.
  • Ist der Erbträger DNS ebenfalls betroffen, besteht erhöhte Krebsgefahr.

Die Grundlage für Diagnosen stellt in der Schulmedizin immer noch die Blutanalyse dar. Doch Schwermetalle lassen sich im Blut nicht feststellen. Nur in den Geweben von Knochen, Zähnen, Haaren und den inneren Organen kann eine Schwermetallbelastung nachgewiesen werden.
Grenzwerte für einzelne, isolierte Schwermetalle machen jedoch keinen Sinn. Denn liegt eine Mehrfachbelastung durch unterschiedliche Metalle vor, dann kann durch verschiedene Kombinationen die negative Wirkung vervielfacht werden, obwohl jeder einzelne Wert für sich nicht dramatisch wäre.

Aluminium

Aluminium ist kein Schwermetall, aber für den Menschen nicht ungefährlich. Die Herstellung von Aluminium selbst verursacht große Emissionen. Aber auch die Papier-, Porzellan-, Glas- und Textilindustrie produziert gefährlichen Ausstoß an Aluminium.
Aluminium findet man im Backpulver, als Bleichmittel im Weizenmehl, im Schmelz- und Scheiblettenkäse oder sauer eingelegten Gemüsekonserven. Als Mittel gegen das Zusammenklumpen wird es in Kaffeeweißern, industriell hergestelltem Salz und Gewürzen benutzt.
Die zunehmende Säurebelastung der Böden fördert bei Pflanzen die Aufnahme von Aluminium. Im Schnitt bekommen wir deshalb täglich ca. 25mg Aluminium über unsere Nahrung zugeführt. Wenn Aluminiumgeschirr benutzt wird, kann sich diese Aufnahme noch um das 2 – 3fache erhöhen, denn saure Lebensmittel lösen das Aluminium z.B. aus dem Topf.
In Körperpflegemitteln wie Deo oder Zahnpasta, in Medikamenten zur Magenübersäuerung (Antacida), Mitteln gegen Durchfall (Kaolin, Attapulgite, Bolus) und einigen Lipidsenkern (Aluminiumclofibrat) verstecken sich ebenfalls Aluminiumverbindungen.
Folgende gesundheitliche Folgen werden einer Aluminiumbelastung zugeschrieben:

  • Alzheimer: Aluminium soll an der Entstehung beteiligt sein.
  • Anämie: Aluminium könnte beteiligt sein, da es dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzt.
  • Arthritis: Aluminium steht im Verdacht den Knochenstoffwechsel zu beeinträchtigen.
  • Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink, Vitamin B6 und D.
  • Beschwerden des Nervensystems (Gedächtnis- und Sprachstörungen, Antriebslosigkeit oder Aggressivität) können durch Aluminium befördert werden.
  • Leber- und Nierenschädigungen als Folge chronischer Belastung durch Aluminium.
Blei

Blei stammt bekanntlich aus dem Fahrzeugverkehr und aus Müllverbrennungsanlagen. Unsere Ackerböden sind durch schwermetallhaltige Mineraldünger und Klärschlämme belastet. Bleipartikel aus der Luft setzen sich als feiner, bleihaltiger Staub auf unserem Gemüse und Obst ab. Deshalb wird empfohlen, diese frischen Lebensmittel gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen und mit Küchenkrepp abzureiben. Aber auch in Konserven gibt es eine erhöhte Bleikonzentration. Sie stammt von den Lötstellen der Weißblechdosen. Deshalb wird empfohlen, keine Lebensmittel in einer geöffneten Dose stehen zu lassen. Der Konsum von Zigaretten und das Abbrennen von Kerzen sind weitere Bleiquellen. Ganz vereinzelt existieren auch noch alte Bleirohre in unserem Trinkwassersystem. Bei einem Verdacht in dieser Richtung empfehlen wir den Hausbesitzer oder das Wasserwerk zu fragen und evtl. eine Wasseranalyse in Auftrag zu geben.
Die Bleikonzentration in der Luft war 1965 400x höher als 800 v.Chr. Die Analysen von 1600 Jahre alten menschlichen Knochen ergab im Vergleich zu heute, dass auch die Anreicherung im Knochengewebe mindestens 100x höher ist.

  • Kinder absorbieren Blei (50%) stärker als Erwachsene (10%). Lernschwächen, verminderte Intelligenz und Hyperaktivität werden deshalb auch auf Bleibelastung zurückgeführt.
  • Blei stört den Stoffwechsel von Eisen, Calcium, Phosphor, Zink, Vitamin C und D.
  • Zahlreiche Zivilisationskrankheiten werden mit Blei in Verbindung gebracht: Appetitmangel, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Immunschwäche, Schlaflosigkeit, chronische Kopfschmerzen, Depressionen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Krebsrisiko, Gelenkschmerzen, Herzerkrankungen

Cadmium

Cadmium gelangt über Müllverbrennung und Klärschlämme in die Ackerböden. Es ist eines der bedeutendsten Umweltgifte mit zahlreichen Folgen für unsere Gesundheit. Im Boden sammelt es sich an und gelangt über den Verzehr von Pflanzen und Tieren in unseren Organismus.
Getreide und Kartoffeln, Getränke, Instantkaffee, Konservendosen, Gelatine, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern sind Cadmiumquellen in unserer Nahrung. Aber auch Zigarettenrauch enthält dieses gefährliche Umweltgift. Rostschutzmittel, Insektizide, Sanitäranlagen und Farben geben Cadmium an die Umwelt und damit auch an den Menschen ab.
Der Grenzwert für Cadmium ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 0,4 – 0,5mg pro Woche. Nach neuesten Messungen soll dieser Genzwert bei der deutschen Bevölkerung aber bereits um 60% überschritten haben.

  • Cadmium stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D und E. Ein Zinkmangel ist deshalb oft auf eine hohe Cadmiumbelastung zurück zu führen.
  • Fruchtbarkeits- und Wachstums- und Knochenstörungen können ihre Ursache in Cadmium haben.
  • Immunschwäche, Blutarmut und Infektanfälligkeit stehen ebenfalls im Verdacht.
  • Lungen- und Nierenschäden, dort vor allem Nierensteine
  • Lernschwäche und Hyperaktivität bei Kindern
  • Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Haarausfall, trockene schuppige Haut und erhöhtes Krebsrisiko

Quecksilber

Schleichende Vergiftungen durch Quecksilber sind durch die großen Mengen dieses gefährlichen Umweltgiftes in Luft, Erde und Grundwasser erklärbar. Quecksilberverbindungen sind bereits in winzigen Konzentrationen gesundheitsschädlich.
Das Unglück von Minimata (Japan), wo quecksilberhaltige Industrieabfälle ins Meer geleitet wurden, führte zu schweren neurologischen Schäden bei der Bevölkerung und zur vermehrten Geburt geistig behinderter Kinder.
Aber auch ohne eine solche Katastrophe belasten Industrieabfälle, Pestizide, Fungizide und Emissionen aus Industrie und Mülldeponien täglich und schleichend unsere Böden und Gewässer. Biologische Reaktionen verwandeln Quecksilber in die fettlösliche Form Methylquecksilber. Dieses gelangt über die Nahrungskette in unseren Körper. Dort greift es vor allem die Nerven an.
Große Fische, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern, Getreide, Kartoffeln und Pilze geben Methylquecksilber an den Menschen weiter. Fluorhaltige Zahnpasta löst aus Amalgamfüllungen das Quecksilber heraus. Selbst, wenn man den Schaum der Zahnpasta ausspuckt, können Quecksilberdämpfe durch die Nasenschleimhaut direkt zum Gehirn transportiert werden. Deshalb hat Schweden als erstes europäisches Land Amalgam-Füllungen verboten. Eine wichtige juristische Grundlage zur Beurteilung von den gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam-Plomben ist das Kieler Amalgam-Gutachten von 1997.

  • Quecksilber stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6 und E. Zinkmangelsymptome sind deshalb auch auf Quecksilberbelastung zurück zu führen.
  • Gehirn- und Nervenschäden wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Tremor (Zittern), Müdigkeit und Schlaflosigkeit können durch Quecksilberbelastung entstehen.
  • Mit zunehmender Immunschwäche steigt die Infektanfälligkeit.
  • Bei den Sinnesorganen sind Atemschwierigkeiten, Netzhautschädigungen, Hautausschläge und Gehörschwäche eventuell auf Quecksilberverbindungen zurück zu führen.
  • Ein erhöhtes Krebsrisiko ist bei einer Schwermetallbelastung durch Quecksilber wahrscheinlich.

Welches Metall belastet?

Zu den Schwermetallen gehören Quecksilber, Eisen, Blei, Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Zink, Kobalt, Platin, Vanadium, Molybdän, Germanium, Cadmium, Nickel, Palladium, Chrom, Wolfram, Titan, Zirkon, Thallium, Mangan, etc. Nicht alle sind für den Menschen giftig.
Einige Metalle wie Eisen, Zink, Chrom, Mangan, Selen und Kupfer sind in organischen, „guten“ Formen sogar lebensnotwendig, während sie in anorganischer Form hoch toxisch sind. Sind sie als sogenanntes Chelat „durch eine Pflanze“ gegangen, besitzen sie eine gute Bioverfügbarkeit für den Menschen und haben eine heilsame Wirkung. Als anorganisches Metall sind sie völlig wertlos. Deshalb ist der berühmte Eisennagel im Apfel völliger Blödsinn.
Auch Gold- und Silber-Kolloide können in winzig kleinen Nanopartikeln dazu beitragen unsere Gesundheit zu fördern. Es kommt bei manchen Metallen eben auf die Verarbeitung an. Wie immer lohnt es sich, genauer hin zu schauen.

Entgiftungsprogramme

Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihre Schwermetallbelastung genau zusammengesetzt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Therapeuten. Die Eliminierung von Schwermetallen aus dem Körper ist nicht so einfach. Oft werden sie nur aus dem Kreislauf gezogen, um sich dann in Depots einzulagern. Vor einem Ausleitungsprogramm müssen die Schwermetalle deshalb aus den Depots gelöst werden. Verbleiben sie in den Depots, können sie dann schleichende Vergiftungen verursachen. Die Beschwerden sind dann nicht akut und heftig, sondern immer ein wenig vorhanden und schwer greifbar.

  • Quecksilber (Amalgam Füllungen): Die häufigste und größte Belastung
  • Palladium (aus Spargold Füllungen, Kronen und Schmuck): selten, aber hartnäckig
  • Quecksilber und Palladium: Schwerwiegende Kombinationsbelastung
  • Weitere Schwermetall-Belastungen: Kupfer, Silber und Zinn (aus Zahnfüllungen)
  • Blei: heute seltener

Ein Speicheltest gibt Klarheit über die Zusammensetzung und das Ausmaß Ihrer Belastung. Ein persönliches Entgiftungsprogramm können Sie mit Ihrem Therapeuten zusammenstellen.

Eigenschaften von Schwermetallen

Anorganische Schwermetalle sind für den Menschen giftig. Darüber wie die betroffenen Körperteile miteinander reagieren, gibt es viele Beobachtungen, Forschungen und Vermutungen.

Da Schwermetalle immer als positive Ionen vorliegen, könnten sie vom Körper mit den ebenfalls positiven Kalziumionen verwechselt werden. Der Körper verwendet Calcium-Ionen, um bei Entzündungen die Herde „einzumauern“ und damit vom gesunden Gewebe zu isolieren. Diese Verwechslung könnte schwerwiegende Folgen haben: Dr. Clark vermutet, dass die Schwermetalle auf diesem Weg ins Gehirn gelangen. Dort sind sie hauptverantwortlich für chronisch degenerative Nervenkrankheiten. Alzheimer, Multiple Sklerose (MS), Nierenerkrankungen und Epilepsie sind ihrer Meinung nach auf Schwermetalle im Körper zurück zu führen.

Auch Dr. Klinghardt vermutet eine Verstellungsstrategie des Schwermetalls Quecksilber in das wichtige Kalzium. Wenn der Körper glaubt, es mit Calcium zu tun zu haben, es in Wirklichkeit aber Quecksilber ist, hat das schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit.
Er empfiehlt eine Ausleitung von Schwermetallen (außer Quecksilber und Thallium) mit Alpha Liponsäure / Glutation. Von Quecksilber und Thallium sollte der Körper zuletzt entgiftet werden: Zur Ausleitung werden die körpereigenen Dipeptide Lysin Glutamin und Lysin Asparagin, sowie Interleukin2 (im Körper produziert) benötigt. Eine Zufuhr von Dipeptiden kann also nach Ausleitung aller anderen toxischen Metalle, auch Quecksilber und Thallium entfernen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Natürliche Mittel für die Nebenhöhlen

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Warum sind wir im Winter häufiger erkältet?

Liegt es daran, dass wir uns im Winter meistens mehr drinnen aufhalten und uns dadurch verstärkt ständig zirkulierender Luft aussetzen? Oder sind wir während des langen, dunklen und trüben Winters einfach nur weniger stark ultraviolettem Licht ausgesetzt? Oder gedeiht der Hauptauslöser von Schnupfen, das Rhinovirus, bei Kälte besser und schlägt zu, wenn unsere Körpertemperatur sinkt?

Der Arzneischrank

Was in der Apotheke oder Drogerie rezeptfrei zur Behandlung der Nebenhöhlen verkauft wird, bekämpft bestenfalls die Symptome einer Erkältung. Damit der Patient möglichst schnell wieder arbeitsfähig ist, werden die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Erkältung übertüncht. Auskurieren kostet Zeit, die man nicht hat, oder nicht aufbringen will. Man kümmert sich nicht darum, der Ursache auf den Grund zu gehen. Dabei hat Mutter Natur einiges parat, um eine winterliche Schniefnase zu kurieren.

Ausreichend Flüssigkeit
Trinken Sie viel Wasser, heißen Tee oder klare Brühe. Nur so können Sie den hartnäckigen Schleim verdünnen und wieder Luft durch die Nase bekommen. Alkohol, Kaffee, gezuckerte Säfte und süße Limonaden sollten Sie dabei vermeiden.

Scharf essen
Schleimlösend und antibakteriell wirkt Wasabi, Cayenne-Pfeffer, Apfelessig oder Meerrettich. Ihre verstopfte Nebenhöhle dankt es Ihnen.

Dampfinhalation
Einfach entspannend: Heißen Dampf durch die Nase inhalieren und dabei merken, wie der festsitzende Schleim sich langsam löst. Ein paar Tropfen ätherische Öle, wie Pfefferminz, Eukalyptus oder japanisches Heilpflanzenöl dazu verstärkt die Effektivität. Auch Kolloidales Silber mit seinen antibakteriellen Eigenschaften ist ein guter Zusatz.
Heißen Dampf können Sie mit einem Inhaliergerät, einem Topf Wasser oder in der Badewanne erzeugen.

Salzwasser
Eine Nasendusche mit Salzwasser spült unerwünschten Schleim und Verunreinigungen einfach aus der Nase fort. Ein Pumpzerstäuber oder eine Jala-Neti-Kanne bringt das Salzwasser dorthin, wo die Verstopfung sitzt und löst sie auf.

Grapefruitkernextrakt
Die mechanische Reinigung durch Salzwasser, können Sie mit Grapefruitkern-Extrakt noch effektiver erreichen. Der reine natürliche Wirkstoff der Grapefruit befreit von Schleim und verhindert zusätzlich, dass sich im entzündeten Gewebe der Nabenhöhlen mikrobielle Verunreinigungen festsetzen. Grapefruitkern-Extrakt wirkt wie ein natürliches Antibiotikum und ist völlig frei von Nebenwirkungen. Auch zum Gurgeln bei Halsschmerzen ist Grapefruitkern-Extrakt geeignet.
Bitte beachten Sie unbedingt den verdünnungs-Faktor auf der Verpackung.

Kurkuma und Ingwer
Der natürliche Wirkstoff Curcumin im Kurkuma wirkt entzündungshemmend und antioxidant. Auch die scharfe Ingwerwurzel kann bei Erkältungen sehr effektiv eingesetzt werden. Diese beiden Gewürze als heißen Tee getrunken, wirken bei Problemen mit den Nebenhöhlen wunderbar – und sie beruhigen zusätzlich den Magen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Zwiebeln und Knoblauch gegen Superkeime

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Staphylococcus aureus, MRSA

Unsere Krankenhäuser stehen der großen Herausforderung gegenüber, antibiotikaresistente Bakterien und methicillinresistenten Keime wie den Staphylococcus aureus bekämpfen zu müssen. Da Antibiotikum zu häufig eingesetzt wurde und immer noch wird, haben viele Bakterienstämme eine Resistenz entwickelt. So konnten sich Superkeime entwickeln, die jedes Jahr um die 20.000 Menschenleben fordern. Es wird intensiv daran geforscht, wie diese zu bekämpfen sind.

Mittelalterliche Heilmittel

An der Universität Nottingham ist nun ein Durchbruch gelungen. In einer alten Rezeptsammlung gegen vielfältige Leiden aus dem 10. Jahrhundert hat Dr. Christina Lee eine Augensalbe entdeckt. In diesem altenglischen Manuskript Bald’s Leechbook aus der British Library heißt es:

„Nimm gleiche Mengen an Lauch und Knoblauch, zerstampfe sie gut, nimm gleiche Mengen an Wein und Ochsengalle, mische sie mit dem Lauch, gib alles in einen Kessel aus Messing, lasse die Mixtur neun Tage lang ruhen, drücke sie anschließend durch ein Tuch, kläre sie gut und gib sie in ein Horn; zur Nachtzeit gib sie mit einer Feder auf das Auge, das beste Mittel zur Behandlung eines Gerstenkorns.“ (deutsche Übersetzung, Bald’s Leechbook)

Um diese Salbe möglichst genau original herzustellen wurde ein interdisziplinäres Projekt daraus. Die Abteilung Mikrobiologie wurde mit ins Boot geholt und in Zusammenarbeit mit Dr. Freye Harrison konnte Lee die uralte Salbe wieder kreieren.

Erstaunliches Ergebnis

Eine geringe antibiotische Wirkung von Bald’s Augensalbe hatte die Mikrobiologin Harrison zwar erwartet, aber diese spezielle Kombination von natürlichen Wirkstoffen übertraf alle Erwartungen.
Diese mittelalterliche Salbe konnte 90% der MRSA töten. Um dieses Ergebnis zu bestätigen, testete die Texas Tech University die Salbe an Hautläsionen bei Mäusen. Auch hier konnten 90% der Keime abgetötet werden.

Wirksamer als jedes Antibiotikum?

Was kann dieses Heilmittel aus natürlichen Wirkstoffen? Die Forscher wollten es nun genau wissen. Die Mikrobiologin Harrison ließ künstliche Infektionen im Labor zu dichten Populationen heranreifen. An diesen verklumpten Schichten beißt sich modernes Antibiotikum die Zähne aus. Bald’s Augensalbe konnte diese Hürde hingegen durchbrechen und heilsam eingreifen.

Moderne Heilkunde

Die Lösung unserer Probleme kann also auch mit Hinweisen aus der Vergangenheit angegangen werden. Sicherlich sind viele mittelalterlichen Mittel und Methoden zweifelhaft, aber wenn es gelingt die wirksamen Substanzen aus der Natur für uns nutzbar zu machen, kann auch in alten Büchern viel Weisheit stecken.
Ein weiteres Beispiel ist Artemisinin zur Malaria-Behandlung. Dieses Rezept aus der traditionellen chinesischen Medizin wird heute erfolgreich angewendet.

Big Pharma

Aber es kann auch genau in die entgegengesetzte Richtung laufen, wenn sich die kommerziellen Interessen der Pharmaindustrie durchsetzten.
Kolloidales Silber wird seit 1938 nicht mehr als natürliches Antibiotikum in der „Roten Liste“ geführt. Es war nicht patentierbar und konnte deshalb auch keinen Gewinn bringen. Unser modernes Antibiotikum dagegen schon. Obwohl heute Kolloidales Silber zur Beschichtung von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken, Beschichtung von Kühlschränken innen (Bosch), Beschichtung von Waschmaschinentrommeln (Siemens) oder Beschichtung von Folien zur Abdeckung von Nahrungsmitteln verwendet wird, ist es kein anerkanntes Medikament. Silberfäden werden mit Baumwollfäden zusammen verarbeitet zur Herstellung von Neurodermitisbekleidung oder antimikrobiellen Haushaltstüchern. Die Firma Logitech beschichtet Computertastaturen und -Mäuse mit Silberionen, die NASA und u.a. die Firma Britta verwenden Silber bei der Wasseraufbereitung. Nur die Verbraucher dürfen ihre Wunden nicht mit Kolloidalem Silber desinfizieren.
Probieren Sie es doch mal aus: Kolloidales Silber

Quellen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Reinst-Wasser, energetisiert
(0,1 – 0,4 microsiemens)

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Wasser hat ein Gedächtnis

Der kostbare Rohstoff Wasser speichert nicht nur positive sondern auch sämtliche negativen Informationen. 3000 giftige Dünge- und Pflanzenschutzmittel, chemische Arzneimittel und allen bekannten Umweltgifte hinterlassen ihre Spuren auch im Wasser. Ja, das Wasser hat ein Gedächtnis.

Reinstwasser im Vergleich

Unter Reinstwasser versteht man besonders gereinigtes Wasser. Herkömmliches Wasser aus der Natur enthält zwar Mineralstoffe, wie etwa Magnesium, aber auch eine Menge Fremdstoffe, die stören können, wenn ein natürlicher Wirkstoff darin effektiv sein soll.

Reinstwasser beinhaltet so gut wie keine Fremdstoffe. Laut dem Europäischen Arzneibuch muss hochgereinigtes Wasser (Aqua valde purificata) folgende Anforderungen erfüllen. Der Nitratgehalt hat ebenso eine Obergrenze (0,2 mg/l) wie der gesamte organische Kohlenstoff (0,5 mg/l). Der Anteil der bakteriellen Endotoxine muss kleiner als < 0,25 IE/ml sein und die elektrische Leitfähigkeit bei 20 °C liegt bei maximalen 1,1 μS/cm.

Destilliertes Wasser

Destilliertes Wasser ist kein Reinstwasser. Normales Leitungswasser wird durch Destillation, d.h Verdampfen mit anschließender Kondensation, zu destilliertem Wasser. Es ist weitgehend frei von Salzen, organischen Stoffen und Mikroorganismen. Geringe Mengen von leicht flüchtigen Verbindungen kann es aber noch enthalten.

Gründliche Reinigung

Wenn Wasser zum Inhaltsstoff eines Nahrungsergänzungsmittel wird, werden auch die kleinsten Mengen gespeicherter negativer Informationen zum Problem. Deshalb legen verantwortungsvolle Hersteller großen Wert auf die Behandlung des Rohstoffs Wasser. das ist auch der Grund, weshalb Urs Buergi dringend davon abrät, z.B. kolloidales Silber selbst herzustellen.

Zur Reinigung von Wasser hat sich ein Drei-Stufen-Verfahren bewährt, das aus Aktivkohlefilter, einem Umkehr-Osmose-Gerät und schließlich einen Ionenaustauscher besteht. Die Qualität des Reinstwassers, das so entsteht, wird durch die Angabe von microsiemens beschrieben.

Microsiemens

Die Leitfähigkeit von Wasser ist der Wert, mit dem sich Wasserqualität am besten vergleichen läßt. Die Maßeinheit des elektrisches Leitwertes ist Siemens, nach Werner von Siemens benannt. Der Leitwert 1 S ist der Kehrwert des elektrischen WiderstandesΩ. Das Ohm ist die SI-Einheit des elektrischen Widerstandes.

Medizinisches Wasser zur Herstellung von Medikamenten und Injektionslösungen hat eine erstaunliche hohoe Restverschmutzung von 1 bis 4 microsiemens.

Reinstwasser dagegen hat nur noch eine Restverschmutzung von 0,1 bis 0,4 microsiemens. Dieses Wasser ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln.

Wasser energetisieren

Bekanntermaßen verliert Wasser seine Lebendigkeit, wenn es mehr als 60 Meter durch eine Rohrleitung gepresst wird. Die biophysikalische Qualität des Wassers ist demnach durchaus ein wichtiges Beschäftigungsfeld.

Es existieren zahlreiche Energetisierungsprogramme, etwa von Schauberger, Reich, Flanagan sowie Peter und Max Gross. In der Wasser-Aktivierung nach Max Gross werden ganz behutsam in 15 Stufen dem Wasser negative Prägungen entzogen und ca. 10.000 positive Prägungen hinzugefügt.

Das Wasser ist nun revitalisiert und das Produkt kann so eine Bioverfügbarkeit und Wirkungsdichte erreichen, die beste Effektivität garantiert. Natürlich kommt es auch darauf an, welche Qualität die anderen Zutaten haben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Schwermetalle
– eine Zeitbombe der Zivilisation

schwermetall
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Blei, Cadmium, Quecksilber & Co

Sehr geringe Mengen dieser Schwermetalle kommen auch in der Natur vor. Die moderne Industrie baut diese Rohstoffe jedoch ab, um sie für ihre Arbeitsprozesse oder in den Produkten selbst zu verwenden. Damit verteilt der Mensch schädliche Schwermetalle über die gesamte Umwelt. Abwässer und Abluft sind mit diesen stark giftigen Stoffen angereichert und verstreuen sich über den gesamten Globus. Es ist schwer ihnen völlig auszuweichen.

Schwermetall-Belastung

Leider haben Schwermetalle die Angewohnheit, sich im menschlichen Körper festzusetzen und sich nur schwer wieder ausscheiden zu lassen. Vor allem in den Knochen, dem Gehirn und in den Nieren reichern sich die Schwermetalle an.
Vor der Industrialisierung war Belastung durch Schwermetalle kein Thema. Heute jedoch werden moderne Volkskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck oder Lernschwäche bei Kindern mit Schwermetall-belastung in Verbindung gebracht. Dabei reichen schon geringfügige Belastungen aus.

Schwerwiegende gesundheitliche Folgen

Auch Multiple Sklerose, Neurodermitis oder Candida sind Erkrankungen, die häufig mit einer Schwermetallbelastung Hand in Hand gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit können sie bei Epileptikern zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Anfällen führen. Auch beim Haarausfall könnten Schwermetalle eine Rolle spielen.
Alzheimer steht im Verdacht durch Blei, Quecksilber und Zinn ausgelöst zu werden. Die alten Amalgam-Plomben könnten deshalb als kleine Zeitbomben für die Gesundheit gewertet werden.
Auch die ungewollte Kinderlosigkeit wird mit Belastung durch Schwermetalle in Verbindung gebracht. Nach einer erfolgreichen Ausleitung und Entgiftung wurden schon zahlreiche gesunde Babys geboren.

Metallbelastung stark unterschätzt

Obwohl sie in unserer modernen Gesellschaft häufig sind, werden sie stark unterschätzt. Schwermetallbelastungen können zahlreiche Körperfunktionen negativ beeinflussen:

  • Schwermetalle wirken als Katalysatoren für Oxidationsprozesse. Sie fördern die Bildung freier Radikale. Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen werden auf freie Radikale zurückgeführt.
  • Schwermetalle verändern Körperfette. Fette sind Bestandteil jeder Zellwand. Werden sie verändert, ranzig, kann der Transport von guten Nährstoffen und der Abtransport von schlechten Abfallstoffen ins Blut gestört werden.
  • Schwermetalle können den Stoffwechsel blockieren, da sie Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen verdrängen. Dadurch kann z.B. Magnesium- oder Zinkmangel entstehen. Diese Mangelzustände sind ursächlich an vielen alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt.
  • Chronische Metallbelastungen können Eiweiße verändern. Dies kann zu einer höheren Anfälligkeit für Infekte, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen.
  • Ist der Erbträger DNS ebenfalls betroffen, besteht erhöhte Krebsgefahr.

Die Grundlage für Diagnosen stellt in der Schulmedizin immer noch die Blutanalyse dar. Doch Schwermetalle lassen sich im Blut nicht feststellen. Nur in den Geweben von Knochen, Zähnen, Haaren und den inneren Organen kann eine Schwermetallbelastung nachgewiesen werden.
Grenzwerte für einzelne, isolierte Schwermetalle machen jedoch keinen Sinn. Denn liegt eine Mehrfachbelastung durch unterschiedliche Metalle vor, dann kann durch verschiedene Kombinationen die negative Wirkung vervielfacht werden, obwohl jeder einzelne Wert für sich nicht dramatisch wäre.

Aluminium

Aluminium ist kein Schwermetall, aber für den Menschen nicht ungefährlich. Die Herstellung von Aluminium selbst verursacht große Emissionen. Aber auch die Papier-, Porzellan-, Glas- und Textilindustrie produziert gefährlichen Ausstoß an Aluminium.
Aluminium findet man im Backpulver, als Bleichmittel im Weizenmehl, im Schmelz- und Scheiblettenkäse oder sauer eingelegten Gemüsekonserven. Als Mittel gegen das Zusammenklumpen wird es in Kaffeeweißern, industriell hergestelltem Salz und Gewürzen benutzt.
Die zunehmende Säurebelastung der Böden fördert bei Pflanzen die Aufnahme von Aluminium. Im Schnitt bekommen wir deshalb täglich ca. 25mg Aluminium über unsere Nahrung zugeführt. Wenn Aluminiumgeschirr benutzt wird, kann sich diese Aufnahme noch um das 2 – 3fache erhöhen, denn saure Lebensmittel lösen das Aluminium z.B. aus dem Topf.
In Körperpflegemitteln wie Deo oder Zahnpasta, in Medikamenten zur Magenübersäuerung (Antacida), Mitteln gegen Durchfall (Kaolin, Attapulgite, Bolus) und einigen Lipidsenkern (Aluminiumclofibrat) verstecken sich ebenfalls Aluminiumverbindungen.
Folgende gesundheitliche Folgen werden einer Aluminiumbelastung zugeschrieben:

  • Alzheimer: Aluminium soll an der Entstehung beteiligt sein.
  • Anämie: Aluminium könnte beteiligt sein, da es dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzt.
  • Arthritis: Aluminium steht im Verdacht den Knochenstoffwechsel zu beeinträchtigen.
  • Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink, Vitamin B6 und D.
  • Beschwerden des Nervensystems (Gedächtnis- und Sprachstörungen, Antriebslosigkeit oder Aggressivität) können durch Aluminium befördert werden.
  • Leber- und Nierenschädigungen als Folge chronischer Belastung durch Aluminium.
Blei

Blei stammt bekanntlich aus dem Fahrzeugverkehr und aus Müllverbrennungsanlagen. Unsere Ackerböden sind durch schwermetallhaltige Mineraldünger und Klärschlämme belastet. Bleipartikel aus der Luft setzen sich als feiner, bleihaltiger Staub auf unserem Gemüse und Obst ab. Deshalb wird empfohlen, diese frischen Lebensmittel gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen und mit Küchenkrepp abzureiben. Aber auch in Konserven gibt es eine erhöhte Bleikonzentration. Sie stammt von den Lötstellen der Weißblechdosen. Deshalb wird empfohlen, keine Lebensmittel in einer geöffneten Dose stehen zu lassen. Der Konsum von Zigaretten und das Abbrennen von Kerzen sind weitere Bleiquellen. Ganz vereinzelt existieren auch noch alte Bleirohre in unserem Trinkwassersystem. Bei einem Verdacht in dieser Richtung empfehlen wir den Hausbesitzer oder das Wasserwerk zu fragen und evtl. eine Wasseranalyse in Auftrag zu geben.
Die Bleikonzentration in der Luft war 1965 400x höher als 800 v.Chr. Die Analysen von 1600 Jahre alten menschlichen Knochen ergab im Vergleich zu heute, dass auch die Anreicherung im Knochengewebe mindestens 100x höher ist.

  • Kinder absorbieren Blei (50%) stärker als Erwachsene (10%). Lernschwächen, verminderte Intelligenz und Hyperaktivität werden deshalb auch auf Bleibelastung zurückgeführt.
  • Blei stört den Stoffwechsel von Eisen, Calcium, Phosphor, Zink, Vitamin C und D.
  • Zahlreiche Zivilisationskrankheiten werden mit Blei in Verbindung gebracht: Appetitmangel, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Immunschwäche, Schlaflosigkeit, chronische Kopfschmerzen, Depressionen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Krebsrisiko, Gelenkschmerzen, Herzerkrankungen

Cadmium

Cadmium gelangt über Müllverbrennung und Klärschlämme in die Ackerböden. Es ist eines der bedeutendsten Umweltgifte mit zahlreichen Folgen für unsere Gesundheit. Im Boden sammelt es sich an und gelangt über den Verzehr von Pflanzen und Tieren in unseren Organismus.
Getreide und Kartoffeln, Getränke, Instantkaffee, Konservendosen, Gelatine, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern sind Cadmiumquellen in unserer Nahrung. Aber auch Zigarettenrauch enthält dieses gefährliche Umweltgift. Rostschutzmittel, Insektizide, Sanitäranlagen und Farben geben Cadmium an die Umwelt und damit auch an den Menschen ab.
Der Grenzwert für Cadmium ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 0,4 – 0,5mg pro Woche. Nach neuesten Messungen soll dieser Genzwert bei der deutschen Bevölkerung aber bereits um 60% überschritten haben.

  • Cadmium stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D und E. Ein Zinkmangel ist deshalb oft auf eine hohe Cadmiumbelastung zurück zu führen.
  • Fruchtbarkeits- und Wachstums- und Knochenstörungen können ihre Ursache in Cadmium haben.
  • Immunschwäche, Blutarmut und Infektanfälligkeit stehen ebenfalls im Verdacht.
  • Lungen- und Nierenschäden, dort vor allem Nierensteine
  • Lernschwäche und Hyperaktivität bei Kindern
  • Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Haarausfall, trockene schuppige Haut und erhöhtes Krebsrisiko

Quecksilber

Schleichende Vergiftungen durch Quecksilber sind durch die großen Mengen dieses gefährlichen Umweltgiftes in Luft, Erde und Grundwasser erklärbar. Quecksilberverbindungen sind bereits in winzigen Konzentrationen gesundheitsschädlich.
Das Unglück von Minimata (Japan), wo quecksilberhaltige Industrieabfälle ins Meer geleitet wurden, führte zu schweren neurologischen Schäden bei der Bevölkerung und zur vermehrten Geburt geistig behinderter Kinder.
Aber auch ohne eine solche Katastrophe belasten Industrieabfälle, Pestizide, Fungizide und Emissionen aus Industrie und Mülldeponien täglich und schleichend unsere Böden und Gewässer. Biologische Reaktionen verwandeln Quecksilber in die fettlösliche Form Methylquecksilber. Dieses gelangt über die Nahrungskette in unseren Körper. Dort greift es vor allem die Nerven an.
Große Fische, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern, Getreide, Kartoffeln und Pilze geben Methylquecksilber an den Menschen weiter. Fluorhaltige Zahnpasta löst aus Amalgamfüllungen das Quecksilber heraus. Selbst, wenn man den Schaum der Zahnpasta ausspuckt, können Quecksilberdämpfe durch die Nasenschleimhaut direkt zum Gehirn transportiert werden. Deshalb hat Schweden als erstes europäisches Land Amalgam-Füllungen verboten. Eine wichtige juristische Grundlage zur Beurteilung von den gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam-Plomben ist das Kieler Amalgam-Gutachten von 1997.

  • Quecksilber stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6 und E. Zinkmangelsymptome sind deshalb auch auf Quecksilberbelastung zurück zu führen.
  • Gehirn- und Nervenschäden wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Tremor (Zittern), Müdigkeit und Schlaflosigkeit können durch Quecksilberbelastung entstehen.
  • Mit zunehmender Immunschwäche steigt die Infektanfälligkeit.
  • Bei den Sinnesorganen sind Atemschwierigkeiten, Netzhautschädigungen, Hautausschläge und Gehörschwäche eventuell auf Quecksilberverbindungen zurück zu führen.
  • Ein erhöhtes Krebsrisiko ist bei einer Schwermetallbelastung durch Quecksilber wahrscheinlich.

Welches Metall belastet?

Zu den Schwermetallen gehören Quecksilber, Eisen, Blei, Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Zink, Kobalt, Platin, Vanadium, Molybdän, Germanium, Cadmium, Nickel, Palladium, Chrom, Wolfram, Titan, Zirkon, Thallium, Mangan, etc. Nicht alle sind für den Menschen giftig.
Einige Metalle wie Eisen, Zink, Chrom, Mangan, Selen und Kupfer sind in organischen, „guten“ Formen sogar lebensnotwendig, während sie in anorganischer Form hoch toxisch sind. Sind sie als sogenanntes Chelat „durch eine Pflanze“ gegangen, besitzen sie eine gute Bioverfügbarkeit für den Menschen und haben eine heilsame Wirkung. Als anorganisches Metall sind sie völlig wertlos. Deshalb ist der berühmte Eisennagel im Apfel völliger Blödsinn.
Auch Gold- und Silber-Kolloide können in winzig kleinen Nanopartikeln dazu beitragen unsere Gesundheit zu fördern. Es kommt bei manchen Metallen eben auf die Verarbeitung an. Wie immer lohnt es sich, genauer hin zu schauen.

Entgiftungsprogramme

Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihre Schwermetallbelastung genau zusammengesetzt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Therapeuten. Die Eliminierung von Schwermetallen aus dem Körper ist nicht so einfach. Oft werden sie nur aus dem Kreislauf gezogen, um sich dann in Depots einzulagern. Vor einem Ausleitungsprogramm müssen die Schwermetalle deshalb aus den Depots gelöst werden. Verbleiben sie in den Depots, können sie dann schleichende Vergiftungen verursachen. Die Beschwerden sind dann nicht akut und heftig, sondern immer ein wenig vorhanden und schwer greifbar.

  • Quecksilber (Amalgam Füllungen): Die häufigste und größte Belastung
  • Palladium (aus Spargold Füllungen, Kronen und Schmuck): selten, aber hartnäckig
  • Quecksilber und Palladium: Schwerwiegende Kombinationsbelastung
  • Weitere Schwermetall-Belastungen: Kupfer, Silber und Zinn (aus Zahnfüllungen)
  • Blei: heute seltener

Ein Speicheltest gibt Klarheit über die Zusammensetzung und das Ausmaß Ihrer Belastung. Ein persönliches Entgiftungsprogramm können Sie mit Ihrem Therapeuten zusammenstellen.

Eigenschaften von Schwermetallen

Anorganische Schwermetalle sind für den Menschen giftig. Darüber wie die betroffenen Körperteile miteinander reagieren, gibt es viele Beobachtungen, Forschungen und Vermutungen.

Da Schwermetalle immer als positive Ionen vorliegen, könnten sie vom Körper mit den ebenfalls positiven Kalziumionen verwechselt werden. Der Körper verwendet Calcium-Ionen, um bei Entzündungen die Herde „einzumauern“ und damit vom gesunden Gewebe zu isolieren. Diese Verwechslung könnte schwerwiegende Folgen haben: Dr. Clark vermutet, dass die Schwermetalle auf diesem Weg ins Gehirn gelangen. Dort sind sie hauptverantwortlich für chronisch degenerative Nervenkrankheiten. Alzheimer, Multiple Sklerose (MS), Nierenerkrankungen und Epilepsie sind ihrer Meinung nach auf Schwermetalle im Körper zurück zu führen.

Auch Dr. Klinghardt vermutet eine Verstellungsstrategie des Schwermetalls Quecksilber in das wichtige Kalzium. Wenn der Körper glaubt, es mit Calcium zu tun zu haben, es in Wirklichkeit aber Quecksilber ist, hat das schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit.
Er empfiehlt eine Ausleitung von Schwermetallen (außer Quecksilber und Thallium) mit Alpha Liponsäure / Glutation. Von Quecksilber und Thallium sollte der Körper zuletzt entgiftet werden: Zur Ausleitung werden die körpereigenen Dipeptide Lysin Glutamin und Lysin Asparagin, sowie Interleukin2 (im Körper produziert) benötigt. Eine Zufuhr von Dipeptiden kann also nach Ausleitung aller anderen toxischen Metalle, auch Quecksilber und Thallium entfernen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kolloidales Silber

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Bezugsquelle: Kolloidales Silber

Kostbar und kostspielig

Kolloidales Silber (von lat. argentum colloidale, griech. Kolla, leimartig) ist eine besondere Verwendungsform von Silber zu medizinischen Zwecken. Es handelt sich um ultrafeine Partikel von Nanosilber, dem elementaren Silber in einer flüssigen Dispersion. Diese wird auch als Silberwasser oder Silbersol bezeichnet. Seit je her wird Silberwasser zur Infektionsbekämpfung äußerlich oder innerlich verwendet.

Die Herstellung ist kostspielig und trat zur Infektionsbekämpfung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Hintergrund, als günstigere Mittel mit ähnlicher Wirksamkeit erhältlich wurden. Kolloidales Silber wurde in der „Roten Liste“ bis 1938 als Arzneimittel geführt, danach wurde es aus der Liste entfernt. Zeitgleich begann die Produktion von Antibiotika, die damals billiger herzustellen waren. – Über schädliche Nebenwirkungen, Allergien und resistente Bakterienstämme machte man sich damals noch keine Gedanken.

Rennaissance

Der gesundheitsfördernde Nutzen von Kolloidalem Silber erfährt seit einigen Jahren eine gewisse Renaissance: Heute wird kolloidales Silber verwendet zur Beschichtung von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken, Beschichtung von Kühlschränken innen (Bosch), Beschichtung von Waschmaschinentrommeln (Siemens), Beschichtung von Folien zur Abdeckung von Nahrungsmitteln. Silberfäden werden mit Baumwollfäden zusammen verarbeitet zur Herstellung von Neurodermitisbekleidung oder antimikrobiellen Haushaltstüchern. Die Firma Logitech beschichtet Computertastaturen und -Mäuse mit Silberionen, die NASA und u.a. die Firma Britta verwenden Silber bei der Wasseraufbereitung.

Partikelgröße entscheidend

Die Größe der Partikel je nach Herstellung durch Elektrolyse, chemisch oder gemahlen kann von einem bis zehn Nanometer reichen. Die Silberteilchen werden mit elektrischer Ladung versehen und in destilliertem Wasser angereichert. Dabei halten sich die elektrisch geladenen Kolloidpartikel gegenseitig in der Schwebe. Durch Lichteinwirkung kann die Ladung der Teilchen verloren gehen.

Zur Herstellung empfiehlt Urs Buergi das „constant-current-Verfahren“. Das ist ein Elektrolyseverfahren, bei dem der Stromfluss permanent elektronisch überprüft und stabil gehalten wird. Nur bei diesem Verfahren entstehen äußerst kleine Teilchen in der Größe von 5 bis 15 Atomen.

Die Silberkonzentration wird bei kolloidalem Silber in ppm (parts per million) angegeben. Je länger die Elektrolyse arbeitet, desto höher sind die ppm. Es sind Produkte von 5 ppm – 100 ppm im Handel. Doch Vorsicht! Eine große ppm-Zahl bedeutet nicht, dass eine größere Wirksamkeit besteht.

Urs Buergi empfiehlt Kolloidales Silber der Konzentration 10 ppm zu kaufen. Ein Beispiel: In einem Teelöffel Kolloidales Silber der Konzentration 10ppm befinden sich so etwa 500 Millionen Silberteilchen. Diese Silberteilchen in ihrer Gesamtheit verfügen über eine wirksame Oberfläche die der Größe von sechs Fußballplätzen entspricht.

Wirkung

Bei Kontakt tötet kolloidales elementares Silber Mikroorganismen ab. Silber reagiert unter anderem stark mit Schwefelwasserstoffgruppen in den Bakterienzellen und zerstört dessen Strukturen. Dadurch werden die Enzyme  einzelliger Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilzen funktionsuntüchtig gemacht. Das Ergebnis: Diese Keime ersticken einfach. Im Gegensatz zu vielen Antibiotika verhindert diese Wirkungsweise, dass Bakterienstämme resistent werden.

Auch die Rohstoffe entscheiden über die Wirksamkeit

Wasser: Weiterhin ist bekannt, dass Wasser ein Gedächtnis hat und so nicht nur positive sondern auch sämtliche negativen Informationen speichert, wie die von ca. 3000 giftigen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, chemischen Arzneimitteln und allen bekannten Umweltgiften. Deshalb legen verantwortungsvolle Hersteller großen Wert auf die Behandlung des Rohstoffs Wasser.
Zur Reinigung des verwendeten Wassers empfiehlt Urs Buergi ein Drei-Stufen-Verfahren, das aus Aktivkohlefilter, einem Umkehr-Osmose-Gerät und schließlich einen Ionenaustauscher besteht. Nach einer solchen gründlichen Reinigung hat das Wasser hat eine Restverschmutzung von nur noch 0,1 bis 0,4 microsiemens. (Zum Vergleich: medizinisches Wasser zur Herstellung von Medikamenten und Injektionslösungen hat eine Restverschmutzung von 1 bis 4 microsiemens)

Silber: Die zweite Komponente des Kolloids ist das Silber. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Die höchste erhältliche Reinheitsstufe von Silber beträgt 99,99%. Dieses sogenannte Feinsilber ist die Bezeichnung für chemisch reines Silber. Es wird mit 1000/1000 Promille angegeben. Wählen Sie nur Produkte mit dem Silber-Reinheitswert von 99,99%.

Bitte nicht selbst herstellen

Anleitungen zum selbst herstellen von kolloidalem Silber (etwa aus dem Internet) sind mit Vorsicht zu genießen. Es wird behauptet, man könne kolloidales Silber mit Mineralwasser selbst herstellen oder destilliertem Wasser Salz beifügen, damit der Herstellungsprozess in Gang kommt. Setzt man dieses „Rezept“ um, dann erhält man jedoch Silbersalze statt Kolloidales Silber. Silbersalze sind ungesund, führen zu einer Schwermetallvergiftung und haben nicht die nachfolgend beschriebenen Wirkungen.

Studien und Experimente

Außerhalb des Körpers hat Silber bei In-Vitro-Untersuchungen tatsächlich antimikrobielle Eigenschaften gezeigt, mit denen Bakterien und Pilze deaktiviert werden konnten. Für die Wirkung verantwortlich sind Silberkationen, die den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmen. Dieser oligodynamische Effekt ist auch bei anderen Metallen beobachtet worden wie Quecksilber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei und Gold. Bei Viren konnten Nanosilberpartikel deren Oberfläche binden und so die Bindung an die Wirtszellen unterdrücken.

Innerliche Anwendung

Für die innerliche Anwendung wird Kolloidales Silber getrunken (3 Schnapsgläser à ca. 3 cl pro Tag). Hierbei empfiehlt es sich, die Flüssigkeit einige Sekunden unter der Zunge zu belassen, so wird ein Teil des Kolloidales Silber bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kolloidales Silber nicht mit einem Metall-Löffel in Berührung kommt.

Silberwasser wird zur innerlichen Anwendung vielfach beworben gegen Grippe, Erkältungskrankheiten, Schmerzen und Fieber oder Magen-Darm-Infekten und einer großen Reihe weiterer Erkrankungen.

Schwermetallausleitung

Zusammen mit ozonisiertem Olivenöl eignet sich Kolloidales Silber hervorragend zur Entgiftung und Schwermetallausleitung. Kolloidales Silber bindet Quecksilber an sich und schleust es aus dem Körper.
Das Rezept ist denkbar einfach: Morgens auf nüchternen Magen einen Esslöffel ozonisiertes Olivenöl möglichst zehn Minuten im Mundraum bewegen und danach ausspucken. Das kolloidale Silber wird über den ganzen Tag verteilt getrunken. 3-5x je 20 ml sind hier eine gute Empfehlung.

Äußerliche Anwendung

Antibakterielle Eigenschaften von Kolloidalem Silber kommen bei Wundauflagen und Verbandsmaterialien zum Tragen. Auch wird es als unterstützende Ingredienz bei Mitteln gegen atopische Hauterkrankungen verwendet. Die äußere Anwendung empfiehlt sich daher bei Erkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Warzen, Herpes, offenen Schnitt- und Schürfwunden, Fußpilz, etc. In Kosmetika wirkt Kolloidales Silber pflegend in Cremes und Seifen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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