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Omas Hausmittel gegen Mückenstiche

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Juckreiz bei Insektenstichen

Blut saugende Mückenweibchen geben ihren Speichel in die Stichwunde, um das Blut am Gerinnen zu hindern. Dieses Gift betäubt außerdem die Stelle, damit das Opfer nichts vom Stich merkt. Die Substanzen im Speichel sorgen für eine Entzündung und lassen das Gewebshormon Histamin aktiv werden. Das Gewebe rund um den Stich schwillt an, errötet und reizt die umliegenden Nerven. Das führt zu Juckreiz.

Hausmittel lindern Symptome

Es gibt eine Vielzahl an natürlichen Hausmitteln, die die Symptome von Mückenstichen lindern. Es gilt die Regel: Je früher das Mittel aufgetragen wirkt, desto besser wirkt es, weil das Speichelsekret der Mücke dann nicht so weit ins Gewebe eindringen kann.

1. Zitronensaft:
Zitronensaft wirkt entzündungshemmend und verhindert Schwellungen, wenn es sofort nach dem Einstich aufgetragen wird. Schnelligkeit ist also gefragt. Einfach eine Scheibe von der Zitrone abschneiden und einige Minuten auf den Stich legen. Neben dem Gift zerstörenden Effekt der Säure hat die Zitronenscheibe auch eine kühlende Wirkung.

2. Zwiebeln:
Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich. Der Schwefel im Zwiebelsaft wirkt antibakteriell, desinfiziert, lindert den Juckreiz nach Insektenstichen und kann Schwellungen mindern.

3. Tomate:
Eine wohltuende kühlende Wirkung hat der Saft der Tomate. Dazu einfach eine Tomate aufschneiden und bisschen Saft in die Wunde träufeln und eine Tomatenhälfte draufpressen. Zur Vorbeugung schwören manche Menschen darauf, sich mit feuchten Händen frische Tomatenblättern auf die Haut ab reiben. Frische Tomatenzweige im Schlafzimmer sollen ebenfalls die Insekten abhalten.

4. Zahnpasta (gekühlt im Kühlschrank):
Zur Abschwellung der entzündeten Stelle und zur Linderung des Juckreizes Zahnpasta auf die Haut auftragen.

5. Spitzwegerich:
Blatt zwischen den Fingern verreiben und den Saft dann auf den Stich drücken. Der Wirkstoff des Spitzwegerichs hilft sofort gegen Juckreiz und Schwellung nach einem Mückenstich.

6. Kartoffel:
Eine Scheibe von einer Kartoffel abschneiden und auf den Mückenstich legen. Eine selbst gemachte Heilpaste kann aus fein geriebener Kartoffel, fein geriebener Zwiebel und etwas Essig hergestellt werden. Bis zum Einsatz im Kühlschrank aufbewahren.

7. Kohl:
Bei größeren Schwellungen haben sich zerquetschte Kohlblätter als Breiumschlag bewährt. Blätter zerstampfen oder mixen und mit einer Binde oder einem Tuch auf der Haut fixieren.

Mit Hitze kann man die Giftstoffe direkt zerstören. In der Spucke der Stechmücken ist ein Gift, das aus Eiweiß besteht. Hitze. Bei Temperaturen von über 45 Grad werden diese Proteine zerstört. Ein heißes Feuerzeug oder einen erhitzen Metallgegenstand kann das Gift neutralisieren, wenn es kurz auf den Einstich gedrückt wird. Zu heiß dürfen das Feuerzeug oder die alternativen Hitzequellen allerdings nicht sein, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann. Die Hitze-Methoden sind also mit Vorsicht zu genießen.

1. Heißer Metallgegenstand (Löffel, Feuerzeug, etc.)

2. In heißem Wasser getränkte Watte oder Handtuch

3. Ein Tropfen heißes Wachs (Kerze)

Von der Methode mit der Glut einer brennenden Zigarette, die so dicht wie möglich an die Einstichstelle halten wird, raten wir ab. Verbrennungen können zu leicht entstehen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Infektionen des Ohres
– was kann helfen?

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Wie äußert sich eine Mittelohrentzündung?

Starke Ohrenschmerzen, die stechend oder pulsierend sein können, Ohrensausen oder andere Ohrgeräusche, Schwindelgefühle und Druck im Ohr können Symptome einer Infektion des Ohres sein. Oft wird diese Erkrankung begleitet von hohem Fieber. Insbesondere Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind relativ häufig betroffen von der Mittelohrentzündung (Otis media acuta).

Nicht unterschätzen

Es sollte nicht bei einer Selbstdiagnose bleiben. Wenn diese Krankheit nicht richtig behandelt wird, können Komplikationen auftreten, die Infektion kann chronisch werden und es können Folgeschäden bis hin zur Taubheit zurückbleiben.

Ursachen für Mittelohrentzündung

Durch die Eustachische Röhre, den Verbindungsweg zwischen Mittelohr und dem Nasen-Rachen-Raum, können Krankheitserreger ins Ohr gelangen. Als Auslöser genügt oft schon ein harmloser Schnupfen. Dann entzünden sich die Schleimhäute des Ohres in der Ohrtrompete und / oder der Paukenhöhle des Mittelohrs.

Es kann vorkommen, dass sich hinter dem Trommelfell ein Sekretstau bildet. In diesem Falle sollte das Sekret in den Gehörgang nach außen ablaufen können. Entweder reißt das Trommelfell von selbst ein oder der Arzt sorgt für einen sauberen Abflusskanal unter einer lokalen Betäubung und saugt das Sekret ab. Der nachlassende Druck führt normalerweise zu einem Nachlassen der Schmerzen.

Die Krankheitserreger können Viren oder Bakterien sein. Manchmal zieht eine virale Infektion auch eine zusätzliche bakterielle Infektion nach sich. Mittelohrentzündung kann auch eine Begleiterscheinung von Scharlach oder Masern sein.

Komplikationen

Wenn im Zuge einer Mittelohrentzündung Bakeriengifte (Toxine) in das Innenohr (Labyrinth) gelangen, kann es in der Folge zu einer toxischen Labyrinthitis kommen. Symptome können Ohrgeräusche wie Tinnitus sein oder eine Innenohr-Schwerhörigkeit.

Schwerwiegend ist die Ausbreitung der Mittelohrentzündung auf die Schleimhäute der benachbarten Hohlräume im knöchernen Warzenfortsatz (Mastoid). Die Infektion kann dann zu einer Schwellung hinter der Ohrmuschel führen, begleitet von einer starken Rötung. Die Ohrmuschel kann regelrecht abstehend wirken. Die Infektion kann auf die Hirnhäute (Hirnhautentzündung, Meningitis) oder das Gehirn übergreifen. Es kann zur einer Lähmung von Gesichtsmuskeln kommen.

Bei chronischer Mittelohrentzündung kann das Trommelfell Schaden nehmen und vernarben.

Das kann helfen bei Mittelohrentzündung

Linderung bewirkt ein Abschwellen der Schleimhäute. Dafür werden meist Nasensprays eingesetzt, nicht jedoch Ohrentropfen. Das Mittelohr wird durch das Abschwellen entlastet und ein Sekretabfluss erleichtert. Fiebersenkende Mittel sind förderlich. Antibiotika können bakterielle Krankheitserreger bekämpfen. Oft sind Schmerzmittel angebracht, denn die Mittelohrentzündung gilt als äußerst schmerzhaft.

Heilmittel bei Mittelohrentzündung

Grundsätzlich ist es wie bei jeder fieberhaften Infektion wichtig, viel zu trinken. Ein altes Hausmittel scheint durch eine Studie an der Universität Seoul bestätigt worden zu sein: Einen Tropfen Apfelessig oder Weinessig in das betroffene Ohr mit einer Pipette träufeln und drei bis vier Mal täglich wiederholen.

Weitere bekannte Hausmittel sind Zwiebelwickel, gehackte Zwiebel (roh oder kurz blanchiert) in einem Stoffsäckchen, das hinter das Ohr gelegt durch ätherische Öle plus zusätzlich aufgelegte Wärme, zum Beispiel durch ein Kirschkernsäckchen, die Ausleitung des Sekrets nach außen begünstigt. Ähnliche Effekte werden auch dem Auflegen von Kohlblättern zugesagt. Fencheldampfbäder werden wie beim Inhalieren durchgeführt. In der Ayurvedischen Medizin wird warmer Knoblauchsaft ins Ohr getropft, auch hier wird auf die antibakteriellen Eigenschaften gesetzt.

Immunabwehr

Insbesondere bei wiederkehrender Mittelohrentzündung kann davon ausgegangen werden, dass das Immunsystem geschwächt ist.

Darmflora

Naturheilkundler wenden aus diesem Grunde gerne eine Darmsanierung an, da Zusammenhänge zwischen einer gestörten Darmtätigkeit und Mittelohrentzündung vermutet wird. Eine funktionierende Darmflora bietet einen guten Schutz gegen zahlreiche Krankheitserreger.

Sonnenhut

Zur Stärkung der Immunabwehr hat sich besonders Sonnenhut (Echinacea) bewährt. Entsprechende Phytotherapeutika werden in Apotheken gehandelt und verwenden Zubereitungen aus der Wurzel von Echinacea purpurea oder Echinacea pallida. Entzündungshemmende, antivirale und antioxidative Eigenschaften machen Sonnenhut zu einem ausgezeichneten Mittel gegen eine große Bandbreite von Infekten und stärken das Immunsystem. Gemäß der Auflagen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sollte Echinacea nicht länger als zwei Wochen am Stück eingenommen werden und danach eine ebenso lange Pause eingelegt werden.

Propolis

Propolis, der Wirkstoff, mit dem die Bienen ihren Stock vor Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen schützen, wird in der Volksmedizin erfolgreich auch zur Bekämpfung von Infekten und der allgemeinen Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Es gibt verschiedene Darreichungsformen und Dosierungen.

Thuja

In Esberitox, einem häufig verwendeten natürlichen Medikament, wird neben Sonnenhut und Wildem Indigo auch die giftige Thuja zur Stimulierung der körpereigenen Immunabwehr verwendet. Das in Thuja enthaltene Öl Thujon ist eigentlich ein Nervengift, das sparsam angewendet oder stark verdünnt als Reizmittel bei entzündlichen zuständen fungiert.

Taigawurzel

Die Taigawurzel (Eleutherococcus) wird häufig auch unter der Bezeichnung sibirischer Ginseng geführt. Teeaufgüsse oder wässrig-alkoholische Auszüge stärken das Immunsystem und steigern die Leistungs- und Konzentrationfährigkeit. Aus diesem Grunde ist die Taigawurzel aus Nordostasien nicht nur als gesundheitsförderndes Naturheilmittel bekannt, sondern auch als Dopingmittel.

Kapland-Pelargonie

Unter dem Namen Umckaloabo wird ein Präparat aus Kapland-Pelargonie für Erkrankungen der oberen Atemwege, entzündete Mandeln oder bei Erkältungskrankheiten für die Lösung von Schleim eingesetzt. Auch bei Mittelohrentzündung gibt es gute Erfahrungswerte. Wirkstoffe der Wurzelknolle der Kapland-Pelargonie sind Gerbstoffe, Cumarine und Öle. Die Aktivierung der Immunabwehrkräfte ist die wichtigste Eigenschaft des Naturheilstoffs.

Homöopathie

Globuli mit folgenden Wirkstoffen haben bereits zu positiven Ergebnissen bei Mittelohrentzündung führen können: Belladonna (meist bei begleutendem Fieber und Rötung des Ohrs), bei starken Schmerzen eher Aconitum. Ferrum Phosphoricum zielt auf das Abklingen der Entzündung, Hepar Sulfaris wird gerne eingesetzt, wenn es um wiederholt auftretende Mittelohrentzündung geht. Weitere Präparate der Wahl sind Dulcamara, Mercurius solubilis und Pulsatilla. Die richtige Therapie ist mit dem Arzt oder Therapeuten abzustimmen.

Naturheilkunde

Eine bewährte aber nicht unumstrittene Methode aus der Naturheilkunde bei Mittelohrentzündung ist das Cantharidenpflaster. Der Wirkstoff besteht aus einer Paste aus pulverisierter spanischer Fliege mit dem Gift Cantharidin. Es regt die Immunabwehr an und kurbelt die Durchblutung an. Das Pflaster wird hinter dem Ohr angebracht. Blasen oder Quaddeln an der Stelle, wo sich das Pflaster befunden hat, werde hinterher steril behandelt wie eine Wunde.

Sanfter erscheint das leichte Anritzen des Warzenfortsatzes hinter dem Ohr bei der Baunscheidtherapie und soll ebenfalls die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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