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Was steckt hinter dem Hype „Gurkenwasser“?

gurkenwasser
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Gurkenwasser – Fitness-Trend aus den USA

Zur Gewichtsreduktion muss man mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt. Außerdem sollte man viel trinken, und zwar am besten Wasser. Das füllt nicht nur den Magen, sondern hilft auch dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Das sogenannte „Cucumber Infused Water“ ist ein Trend aus den USA und regt die Fettverbrennung an.

Einfaches Rezept

Hinter Gurkenwasser verbirgt sich ein einfaches Rezept aus Leitungs- oder Mineralwasser und frischen Gurkenscheiben. Das Aroma ist also zu 100 Prozent natürlich. Mindestens zwei Stunden sollte man die Gurkenscheiben im Wasser ziehen lassen, über Nacht wird der Geschmack noch intensiver.

Gesunde Inhaltsstoffe

Gurkenwasser eignet sich noch besser als pures Wasser zum Abnehmen. In Gurken stecken jede Menge gesunder Vitalstoffe wie Vitamin B, C und K, Eisen und Kalium. Und 100 Gramm Gurke haben gerade mal 12 Kalorien. Die enthaltene Kieselsäure verhilft zu schöner Haut und gesunden Haaren. Wertvolle Antioxidantien wirken entzündungshemmend und schützen das Herz-Kreislauf-System. Als basisches Getränk wirkt Gurkenwasser der Übersäuerung entgegen und eignet sich auch für den Sport, da es isotonisch ist.

Rezept für Gurkenwasser
  • Ca. ½ BIO-Gurke waschen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden
  • Mit 2 Liter lauwarmem Wasser aufgießen
  • Im Kühlschrank ziehen lassen (mind. 2 Std.)
  • Direkt aus dem Kühlschrank besonders erfrischend

TIPP: Nicht länger als 2 Tage aufbewahren

Geschmack intensivieren!

Kombinieren Sie Ihr Gurkenwasser je nach individuellem Geschmack mit:

So wirkt Gurkenwasser am besten!

Trinken Sie über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Gurkenwasser und ernähren Sie sich gesund.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Augenpflege
– was kann helfen?

augenpflege
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Warum Augenpflege wichtig ist

Die Haut um die Augen herum ist zehnmal dünner als im Gesicht, zum Beispiel an der Wangenpartie. Alle zehn Jahre wird sie um rund fünf Prozent dünner. Deshalb ist es so wichtig, die Augenpartie gut zu pflegen, denn nichts lässt älter aussehen als Tränensäcke, Fältchen, geschwollene Augenlider nach einer Partynacht oder dunkle Ringe unter den Augen.

Tägliche Belastungen

Die Haut rund um unsere Augen wird durch die UV-Strahlen belastet – ebenso wie die übrige Haut, nur dass die Haut an dieser Stelle so viel empfindlicher ist. Sie trocknet leicht aus und ist schneller anfällig für Falten. Die Versorgung mit Fett und die Speicherung der Feuchtigkeit wird mit wachsendem Alter problematischer. Trockene Heizungsluft und die ständigen Bewegungen von Augenlidern und Gesichtsmuskulatur zerren an der Augenpartie.

Ein Quantum Schlaf

Am liebsten wünscht sich diese sensible Haut vor allem täglich einen achtstündigen Schönheitsschlaf. Zu viel Schlaf oder Liegen tut den Augen allerdings auch nicht gut, denn die Flüssigkeit im Gewebe verteilt sich ungünstig um. Geschwollene Tränensäcke können die Folge sein.

Das hilft morgens

Bereits am frühen Morgen kann eine Kompresse mit kaltem Wasser oder Schwarztee geschwollene Augenlider oder Tränensäcke beruhigen und die Durchblutung anregen. Reizlindernde Tropfen, Masken oder feuchtigkeitsspeichernde Seren folgen im nächsten Schritt.
Beim Schminken ist es vorteilhaft, das untere innere Lid mit einem hellen Kajalstift nachzuziehen. Unter den Augenbrauen und am inneren Augenwinkel trägt ein Hauch hellglänzender Lidschatten zu frischem Aussehen bei.

Das hilft bei Augenringen

Wenn die Kapillargefäße durch die feine Haut unter den Augen durchschimmern, sieht es so aus, als hätten wir Ringe unter den Augen. Manche Leute neigen zusätzlich zu stärkerer Pigmentbildung an diesen Stellen.
Die Durchblutung sanft anzuregen, ist an dieser sensiblen Hautpartie besonders wichtig. Gewebefestigende und durchblutungsfördernde Augencremes können helfen. Die Versorgung mit Vitalstoffen, die die Zellerneuerung anregen ist optimal. Als Sofortmaßnahme kann ein rund zwei Töne hellerer Concealer Schatten unter den Augen überdecken.

Das hilft gegen Falten

Vorbeugend gegen die berüchtigten Krähenfüße an den äußeren Augenwinkeln unterstützen Sonnenbrille. Je weniger man die Augen gegen die Sonne zusammenkneifen muss, desto weniger Fältchen schleichen sich ein.
Ein regelmäßiger UV-Strahlenschutz ist notwendig. Gute Augencremes bieten einen hohen UV-Filter, ähnlich wie Sonnencremes. Die Haut benötigt im Inneren eine Feuchtigkeit von rund 20 Prozent, um Schadstoffe abzutransportieren, Nährstoffe aufzunehmen und die Zellerneuerung zu gewährleisten. Fettbausteine spielen dabei ebenfalls eine Rolle und in der Partie rund um die Augen fehlen Talg- und Schweißdrüsen.

Feuchtigkeit – Zufuhr, Speicher, Schutz

Darum sollte neben der Zufuhr auch die Speicherung von Feuchtigkeit unterstützt werden. Dazu geeignet sind Enzyme, Peptide und Antioxidantien, ergänzt um Vitamine und Spurenelemente wie beispielsweise Kieselsäure. Diese Wirkstoffe kurbeln die Kollegenproduktion an, fördern die Elastizität der Haut und halten die Feuchtigkeit in den Zellen fest.
Algen bringen geeignete Eigenschaften mit, denn sie speichern schützende und hautwirksame Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch Hefeextrakt ist eine ausgezeichnete Ergänzung der Augenpflege von außen. Aloe Vera enthält neben einem hohen Wasseranteil rund 160 verschiedene Substanzen, die feuchtigkeitsbindend und hauterneuernd wirken.
Hyaluronsäure vermag in der Haut mikroskopische feine Wasserpolster aufzubauen. Pflanzliches Silicium aus Reiskornhüllen wird von der Haut sehr gut aufgenommen und besitzt feuchtigkeitsspeichernde Eigenschaften, es wird daher von der Naturkosmetik gerne eingesetzt. Viele Kosmetika setzen auch auf die versiegelnden Eigenschaften von Bienenwachs durch einen Schutzfilm auf der Haut.

Glättende Naturöle

Arganöl und andere naturbelassene Öle aus Wildrose, Mandel, Jojoba oder Avocado sind ausgezeichnete Faltenglätter und versorgen die Haut über viele Stunden mit Feuchtigkeit. Sie bieten einen natürlichen Verdunstungsschutz durch einen feinen Film auf der Haut und glätten Hornschüppchen, die bei anhaltender Trockenheit aufgesprungen sind. Linolsäure und Squalan-Fettbausteine aus Olivenöl, Nachtkerzenöl und Passionsblumen können die Lücken zwischen aufgesprungenen Hornschüppchen regelrecht kitten.

Das sollte man weglassen

Alkohol und stark gesalzene Speisen lagern Flüssigkeit in den Tränensäcken ein. Kühlende Kompresse oder Augengels können helfen. Wirkstoffe wie Ginkgo oder Arnika haben einen positiven Effekt. Auch eine kühlende Kompresse mit schwarzem Tee (überbrühter und abgekühlter Teebeutel) kann helfen.
Eine selbst durchgeführte Lymphdrainage kann die Flüssigkeit im Gewebe besser verteilen. Dazu legt man die Finger auf die Augenpartie und streicht sanft mehrfach von innen nach außen.

Besser sanft

Die Haut rund um die Augen ist dünn und sensibel. Egal ob Pflegeauftrag, Schminke, Abschminken oder Massieren – die Behandlung dieser Partie sollte sehr sanft erfolgen, um das empfindliche Gewebe zu schonen. Pflegelotionen lieber leicht einklopfen als stark verreiben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Silicium

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silicium

Spurenelement für Haar und Nägel

Silicium (umgangssprachlich Silizium) ist ein klassisches Halbmetall mit dem chemischen Symbol Si. Der Name leitet sich ab von lat. silicia, Kieselsäure, oder lat. Silex, Kieselstein. Für den Menschen ist Silicium ein unverzichtbares Spurelelement.

In der Natur

Rund 15 Massenprozent der Erde bestehen aus Silicium, es ist das zweithäufigste Element der Erdkruste. Sand besteht hauptsächlich aus Siliciumdioxid. Quarz besteht zu 100 Prozent aus Siliciumdioxid. In manchen Pflanzen werden siliciumdioxidhaltige Strukturen zur Stabilisierung aufgebaut, beispielsweise in Schwämmen ist dies der Fall, in Kieselalgen, im Schachtelhalm oder im Bambus.

Elementares Silicium ist für den menschlichen Organismus ungiftig. Interessant ist für die menschliche Gesundheit die gebundene Form des Siliciums.

Wirkung

Der Körper enthält bis zu 20 Prozent Silicium. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil ab. Silicium ist an der Bildung von Kollagen und Elastin beteiligt. Das eine besitzt Wichtigkeit für Knochenbildung und Knochendichte, das andere hält das Bindegewebe elastisch. Beides, Festigkeit und Elastizität ist notwendig um im Gewebe eine gleichmäßige Nächstoffversorgung sicherzustellen und auch die Entsorgung der Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel zu bewerkstelligen.

Die Blutgefäße sind in besonderem Maße davon abhängig, Festigkeit und Elastizität in den Gefäßwänden zu besitzen, um eine funktionieren Durchblutung zu bewerkstelligen. Beeinträchtigungen sind Faktoren für ein Risiko für Ateriosklerose, Bluthochdruck und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Besonders interessant ist Silicium als feuchtigkeitsbindender Stoff, der das 300-fach seines Eigengewichts in Wasser binden kann. Das Spurenelement verbessert die Speicherung von Kalzium in den Knochen.

Kieselerde

Es werden verschiedentlich Kieselerde oder Silicia terra angeboten zur Festigung der Nägel, des Bindegewebes, für schöne Haut und gesunde Knochen. Das enthaltene Kieselsäureanhydrid (Silberdioxid) konnte bisher seinen Nutzen wissenschaftlich nicht nachweisen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kieselsäure (Silicium)

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Spiegel unserer Befindlichkeit

Kieselsäure ist die Bezeichnung für Sauerstoffsäuren des Elements Siliciums (umgangssprachlich Silizium). Die verschiedenen Ausprägungen (Monokieselsäure, Dikieselsäure, Trikieselsäure, Cyclische und Metakieselsäuren) werden unter dem Sammelbegriff Polykieselsäuren zusammengefasst. Außerdem werden oftmals auch Siliciumoxide als Kieselsäuren bezeichnet. Die Salze der Säuren sind Silicate. Für den menschlichen Körper bedeutet Silicium ein essentielles Spurenelement, das durch die Nahrung zugeführt wird, da es nicht biosynthetisch im Körper hergestellt werden kann.

Vorkommen

Kieselsäure kommt in Wasser und Köperflüssigkeiten vor, auch im Trinkwasser und allen Gewässern. Pflanzen erhalten ihre Stabilität durch Kieselsäure. Kieselalgen bauen Kieselsäure in ihre Panzer ein. Sickerwasser enthält Kieselsäure, die aus den Bodenmineralien gelöst wird. In der Natur kommt Silicium nicht in freier Form vor, sondern meist an Sauerstoff gebunden als Kieselsäure.

Kieselsäure wird aus fossilen Sedimenten, den Bodenmineralien, den natürlichen Panzern der Kieselalgen und technisch als pyrogene Kieselsäuren (Kolloide) gewonnen.

Kieselsäure aufnehmen

Der Siliciumgehalt im Körper in der Haut und den Blutgefäßen beträgt rund 20 mg pro Kilogramm Körpermasse. In fortschreitendem Alter nimmt die Konzentration mehr und mehr ab. Es besteht keine Einigkeit über eine Bedarfsgenauigkeit der Zufuhr. Jedoch ist Kieselsäure in natürlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide vorhanden. Insbesondere Bananen, Hafer, Gerste und Hirse sind gute Silicium-Lieferanten. Übrigens ist Silicium auch im Gerstenmalz von Bier enthalten.

Bedeutend für physiologische Abläufe

Silicium wird im Körper benötigt für die Knochenbildung und Knochenreifung. Es unterstützt die Produktion von Kollagen in Bindegewebe, Haut und Knorpel. Aus diesem Grund ist das Spurenelement nicht nur für Stabilität und Festigkeit zuständig, sondern auch für Elastizität.

Silicium wird außer in Nahrungsmitteln als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kieselerde angeboten, die zumeist Siliciumdioxide enthält. In der Naturheilkunde wird Kieselsäure für die Kräftigung von Haut, Haar und Nägel verwendet, als Gel oder in Form von Kieselerde.

Am Rande erwähnt

Das englische Wort für Silicium oder umgangssprachlich Silizium ist „silicon“. Bei Übersetzungen kommt es häufig zu der Verwechslung mit Silikon statt Silicium. Das englische Wort für Silikon ist „silicone“. Populäre Beispiele sind die Science-Fiction-Serie „Star Trek“, der James-Bond-Film „Im Angesicht des Todes“ oder in der Simpsons-Folge „Besteht die Lebensform aus Kohlenstoff oder aus Silikon“.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Hirse

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Glutenfreies Urgetreide

Hirse ist der Sammelbegriff für Spelzgetreide aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Ihr Name leitet sich her von ahd. Hirsa, Sättigung, Nahrung. Aus Hirse bestand bereits das erste ungesäuerte Brot vor acht Jahrtausenden. Im Handel bekommt man für gewöhnlich die von Schalen befreite Goldhirse. Hirse ist glutenfrei und daher besonders leicht verdaulich.

Bekömmlich und gesund

Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass die Hirse viele gesundheitsförderliche Eigenschaften besitzt. Das Getreide ist reich an Mineralstoffen. Im Gegensatz zu anderen Getreidesorten enthält sie sehr viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B, daneben auch Fluor, Kalium, Magnesium, Phosphor und Schwefel. Daher gilt Hirse als wirksam gegen Haarausfall und brüchige Nägel. Diese Inhaltsstoffe sind ebenfalls wichtig für Knochen und Gelenke.

Blutbildung

Eisen  ist für die Blutbildung und insbesondere den Sauerstofftransport im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff bedeutsam. Doppelt bis dreifach so viel von dem lebensnotwendigen Spurenelement wie Weizen enthält das Korn der Hirse. Die Aufnahme von Eisen wird durch Vitamin C begünstigt.

Rund 50 Gramm Hirse können schon ein Viertel des täglichen Eisenbedarfs decken. Frauen verlieren Eisen über die Monatsblutung, der empfohlene Tagesbedarf liegt daher für Frauen bei 15 Milligramm täglich. Allgemein verliert jeder Körper kleine Mengen des Spurenelements durch die natürliche Hautschuppung und durch die Abschilferung von Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt.

Magnesium

An zahlreichen Körperfunktionen ist Magnesium beteiligt, das in der Hirse ebenfalls enthalten ist. Ohne Magnesium kann Vitamin C nicht aufgenommen werden und wird ungenutzt ausgeschieden. Es spielt unter anderem eine Rolle bei der Knochenmineralisation, der Ausschüttung von Adrenalin und der Reizübertragung vom Nerv auf den Muskel. Magnesiummangel gilt als Ursache vieler sogenannter Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden. Ein Symptom von Magnesiummangel kann der berühmte Wadenkrampf sein.

Kieselsäure

Silizium ist beteiligt am Hautstoffwechsel. Es sorgt für Elastizität und innere Spannkraft des Gewebes. Feuchtigkeit wird gebunden und das Wachstum von Haaren und Fingernägeln unterstützt. Das macht sich bemerkbar in einem einheitlichen Hautbild, glänzenden Haaren und gesunden Nägeln. Bei der Knochenbildung ist ebenfalls Silizium beteiligt. Auch wenn mit den ungenießbaren Spelzen beim Schälen ein Teil der Kieselsäure entfällt, enthält das Korn einen bedeutenderen Anteil daran als andere Getreidesorten.

Glutenfrei

Hirse ist glutenfrei und wirkt nicht schleimbildend, was sie für viele Allergiker doppelt interessant macht.

Inhaltsstoffe

Das Getreide ist reich an Mineralstoffen. Im Gegensatz zu anderen Getreidesorten enthält sie sehr viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B, daneben auch Fluor, Kalium, Magnesium, Phosphor und Schwefel. Hirse ist glutenfrei und daher besonders leicht bekömmlich.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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