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Anti-Aging Einkaufszettel

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Älter werden

Das ist bekanntlich nichts für Feiglinge. Viele gesundheitliche Beschwerden bestimmen das Alter, nicht nur Falten oder schlaffe Haut. Diese 10 Lebensmittel helfen Ihnen die allgemeine Gesundheit zu stärken und länger fit und gesund zu bleiben. Ihr wöchentlicher Einkaufszettel sollte also diese gesunden Lebensmittel enthalten. So tun Sie etwas für Ihre Langlebigkeit und gegen das Risiko an einer degenerativen Gehirnerkrankungen zu erliegen.

Die Tomate

Der Farbstoff Lycopin schützt sowohl die Haut als auch das Gehirn vor freien Radikalen. Entzündungen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, können durch den Genuss von Tomaten reduziert werden. Die Enzyme verlangsamen den Kollagen-Abbau und sorgen so für straffere Haut.

Die Avocado

Die Avocado besitzt eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft. Darüber hinaus senken die zahlreichen einfach gesättigten Fettsäuren den Blutdruck, stärken den Blutkreislauf und  verhindern eine Insulinresistenz. Vitamin E, Vitamin B und Kalium unterstützen eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.

Die Wassermelone

Die Wassermelone enthält extrem viel Wasser, wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Durch die gute Versorgung mit Flüssigkeit in Verbindung mit den anderen natürlichen Wirkstoffen ist die Wassermelone das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter.

Der Apfel

Bestimmte Verbindungen im Apfel schützen das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden wie Alzheimer. Das haben Studien der Universität Cornell ergeben.

Rotwein in Maßen

Die zahlreichen Flavonoide im Rotwein reduzieren das Risiko altersbedingter Erkrankungen. Flavonoide helfen dem Gehirn Schadstoffe besser abzubauen und regen die Neuronen an, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen zu können. Die antioxidative Wirkung des Rotweins hilft allgemein den Folgen des Alters entgegenzuwirken.

Die Beeren

Die Antioxidantien und Flavonoide in den Blaubeeren unterstützen das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Beeren ganz allgemein sind wertvolle Vitamin C Lieferanten, die dazu beitragen das Kollagen der Haut elastisch zu erhalten. Aber Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren schützen auch die Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen.

Der Granatapfel

Die Vitamine und Mineralstoffe im Granatapfel verbessern die allgemeine Zellgesundheit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer straffen Haut beiträgt.

Der Spinat

Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien (Kalzium, Eisen). Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.

Der Grünkohl

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette wie die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren im Grünkohl helfen deshalb dem Gehirn den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und ein Schrumpfen oder Absterben der Zellen zu verhindern. Ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit.

Zimt

Die Antioxidantien im Zimt wirken entzündungshemmend und helfen daher bei der Abwehr von Infektionen. Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen und hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Schwermetalle – Eine Zeitbombe der Zivilisation

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Blei, Cadmium, Quecksilber & Co

Sehr geringe Mengen dieser Schwermetalle kommen auch in der Natur vor. Die moderne Industrie baut diese Rohstoffe jedoch ab, um sie für ihre Arbeitsprozesse oder in den Produkten selbst zu verwenden. Damit verteilt der Mensch schädliche Schwermetalle über die gesamte Umwelt. Abwässer und Abluft sind mit diesen stark giftigen Stoffen angereichert und verstreuen sich über den gesamten Globus. Es ist schwer ihnen völlig auszuweichen.

Schwermetall-Belastung

Leider haben Schwermetalle die Angewohnheit, sich im menschlichen Körper festzusetzen und sich nur schwer wieder ausscheiden zu lassen. Vor allem in den Knochen, dem Gehirn und in den Nieren reichern sich die Schwermetalle an.
Vor der Industrialisierung war Belastung durch Schwermetalle kein Thema. Heute jedoch werden moderne Volkskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck oder Lernschwäche bei Kindern mit Schwermetall-belastung in Verbindung gebracht. Dabei reichen schon geringfügige Belastungen aus.

Schwerwiegende gesundheitliche Folgen

Auch Multiple Sklerose, Neurodermitis oder Candida sind Erkrankungen, die häufig mit einer Schwermetallbelastung Hand in Hand gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit können sie bei Epileptikern zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Anfällen führen. Auch beim Haarausfall könnten Schwermetalle eine Rolle spielen.
Alzheimer steht im Verdacht durch Blei, Quecksilber und Zinn ausgelöst zu werden. Die alten Amalgam-Plomben könnten deshalb als kleine Zeitbomben für die Gesundheit gewertet werden.
Auch die ungewollte Kinderlosigkeit wird mit Belastung durch Schwermetalle in Verbindung gebracht. Nach einer erfolgreichen Ausleitung und Entgiftung wurden schon zahlreiche gesunde Babys geboren.

Metallbelastung stark unterschätzt

Obwohl sie in unserer modernen Gesellschaft häufig sind, werden sie stark unterschätzt. Schwermetallbelastungen können zahlreiche Körperfunktionen negativ beeinflussen:

  • Schwermetalle wirken als Katalysatoren für Oxidationsprozesse. Sie fördern die Bildung freier Radikale. Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen werden auf freie Radikale zurückgeführt.
  • Schwermetalle verändern Körperfette. Fette sind Bestandteil jeder Zellwand. Werden sie verändert, ranzig, kann der Transport von guten Nährstoffen und der Abtransport von schlechten Abfallstoffen ins Blut gestört werden.
  • Schwermetalle können den Stoffwechsel blockieren, da sie Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen verdrängen. Dadurch kann z.B. Magnesium- oder Zinkmangel entstehen. Diese Mangelzustände sind ursächlich an vielen alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt.
  • Chronische Metallbelastungen können Eiweiße verändern. Dies kann zu einer höheren Anfälligkeit für Infekte, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen.
  • Ist der Erbträger DNS ebenfalls betroffen, besteht erhöhte Krebsgefahr.

Die Grundlage für Diagnosen stellt in der Schulmedizin immer noch die Blutanalyse dar. Doch Schwermetalle lassen sich im Blut nicht feststellen. Nur in den Geweben von Knochen, Zähnen, Haaren und den inneren Organen kann eine Schwermetallbelastung nachgewiesen werden.
Grenzwerte für einzelne, isolierte Schwermetalle machen jedoch keinen Sinn. Denn liegt eine Mehrfachbelastung durch unterschiedliche Metalle vor, dann kann durch verschiedene Kombinationen die negative Wirkung vervielfacht werden, obwohl jeder einzelne Wert für sich nicht dramatisch wäre.

Aluminium

Aluminium ist kein Schwermetall, aber für den Menschen nicht ungefährlich. Die Herstellung von Aluminium selbst verursacht große Emissionen. Aber auch die Papier-, Porzellan-, Glas- und Textilindustrie produziert gefährlichen Ausstoß an Aluminium.
Aluminium findet man im Backpulver, als Bleichmittel im Weizenmehl, im Schmelz- und Scheiblettenkäse oder sauer eingelegten Gemüsekonserven. Als Mittel gegen das Zusammenklumpen wird es in Kaffeeweißern, industriell hergestelltem Salz und Gewürzen benutzt.
Die zunehmende Säurebelastung der Böden fördert bei Pflanzen die Aufnahme von Aluminium. Im Schnitt bekommen wir deshalb täglich ca. 25mg Aluminium über unsere Nahrung zugeführt. Wenn Aluminiumgeschirr benutzt wird, kann sich diese Aufnahme noch um das 2 – 3fache erhöhen, denn saure Lebensmittel lösen das Aluminium z.B. aus dem Topf.
In Körperpflegemitteln wie Deo oder Zahnpasta, in Medikamenten zur Magenübersäuerung (Antacida), Mitteln gegen Durchfall (Kaolin, Attapulgite, Bolus) und einigen Lipidsenkern (Aluminiumclofibrat) verstecken sich ebenfalls Aluminiumverbindungen.
Folgende gesundheitliche Folgen werden einer Aluminiumbelastung zugeschrieben:

  • Alzheimer: Aluminium soll an der Entstehung beteiligt sein.
  • Anämie: Aluminium könnte beteiligt sein, da es dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzt.
  • Arthritis: Aluminium steht im Verdacht den Knochenstoffwechsel zu beeinträchtigen.
  • Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink, Vitamin B6 und D.
  • Beschwerden des Nervensystems (Gedächtnis- und Sprachstörungen, Antriebslosigkeit oder Aggressivität) können durch Aluminium befördert werden.
  • Leber- und Nierenschädigungen als Folge chronischer Belastung durch Aluminium.
Blei

Blei stammt bekanntlich aus dem Fahrzeugverkehr und aus Müllverbrennungsanlagen. Unsere Ackerböden sind durch schwermetallhaltige Mineraldünger und Klärschlämme belastet. Bleipartikel aus der Luft setzen sich als feiner, bleihaltiger Staub auf unserem Gemüse und Obst ab. Deshalb wird empfohlen, diese frischen Lebensmittel gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen und mit Küchenkrepp abzureiben. Aber auch in Konserven gibt es eine erhöhte Bleikonzentration. Sie stammt von den Lötstellen der Weißblechdosen. Deshalb wird empfohlen, keine Lebensmittel in einer geöffneten Dose stehen zu lassen. Der Konsum von Zigaretten und das Abbrennen von Kerzen sind weitere Bleiquellen. Ganz vereinzelt existieren auch noch alte Bleirohre in unserem Trinkwassersystem. Bei einem Verdacht in dieser Richtung empfehlen wir den Hausbesitzer oder das Wasserwerk zu fragen und evtl. eine Wasseranalyse in Auftrag zu geben.
Die Bleikonzentration in der Luft war 1965 400x höher als 800 v.Chr. Die Analysen von 1600 Jahre alten menschlichen Knochen ergab im Vergleich zu heute, dass auch die Anreicherung im Knochengewebe mindestens 100x höher ist.

  • Kinder absorbieren Blei (50%) stärker als Erwachsene (10%). Lernschwächen, verminderte Intelligenz und Hyperaktivität werden deshalb auch auf Bleibelastung zurückgeführt.
  • Blei stört den Stoffwechsel von Eisen, Calcium, Phosphor, Zink, Vitamin C und D.
  • Zahlreiche Zivilisationskrankheiten werden mit Blei in Verbindung gebracht: Appetitmangel, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Immunschwäche, Schlaflosigkeit, chronische Kopfschmerzen, Depressionen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Krebsrisiko, Gelenkschmerzen, Herzerkrankungen

Cadmium

Cadmium gelangt über Müllverbrennung und Klärschlämme in die Ackerböden. Es ist eines der bedeutendsten Umweltgifte mit zahlreichen Folgen für unsere Gesundheit. Im Boden sammelt es sich an und gelangt über den Verzehr von Pflanzen und Tieren in unseren Organismus.
Getreide und Kartoffeln, Getränke, Instantkaffee, Konservendosen, Gelatine, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern sind Cadmiumquellen in unserer Nahrung. Aber auch Zigarettenrauch enthält dieses gefährliche Umweltgift. Rostschutzmittel, Insektizide, Sanitäranlagen und Farben geben Cadmium an die Umwelt und damit auch an den Menschen ab.
Der Grenzwert für Cadmium ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 0,4 – 0,5mg pro Woche. Nach neuesten Messungen soll dieser Genzwert bei der deutschen Bevölkerung aber bereits um 60% überschritten haben.

  • Cadmium stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D und E. Ein Zinkmangel ist deshalb oft auf eine hohe Cadmiumbelastung zurück zu führen.
  • Fruchtbarkeits- und Wachstums- und Knochenstörungen können ihre Ursache in Cadmium haben.
  • Immunschwäche, Blutarmut und Infektanfälligkeit stehen ebenfalls im Verdacht.
  • Lungen- und Nierenschäden, dort vor allem Nierensteine
  • Lernschwäche und Hyperaktivität bei Kindern
  • Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Haarausfall, trockene schuppige Haut und erhöhtes Krebsrisiko

Quecksilber

Schleichende Vergiftungen durch Quecksilber sind durch die großen Mengen dieses gefährlichen Umweltgiftes in Luft, Erde und Grundwasser erklärbar. Quecksilberverbindungen sind bereits in winzigen Konzentrationen gesundheitsschädlich.
Das Unglück von Minimata (Japan), wo quecksilberhaltige Industrieabfälle ins Meer geleitet wurden, führte zu schweren neurologischen Schäden bei der Bevölkerung und zur vermehrten Geburt geistig behinderter Kinder.
Aber auch ohne eine solche Katastrophe belasten Industrieabfälle, Pestizide, Fungizide und Emissionen aus Industrie und Mülldeponien täglich und schleichend unsere Böden und Gewässer. Biologische Reaktionen verwandeln Quecksilber in die fettlösliche Form Methylquecksilber. Dieses gelangt über die Nahrungskette in unseren Körper. Dort greift es vor allem die Nerven an.
Große Fische, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern, Getreide, Kartoffeln und Pilze geben Methylquecksilber an den Menschen weiter. Fluorhaltige Zahnpasta löst aus Amalgamfüllungen das Quecksilber heraus. Selbst, wenn man den Schaum der Zahnpasta ausspuckt, können Quecksilberdämpfe durch die Nasenschleimhaut direkt zum Gehirn transportiert werden. Deshalb hat Schweden als erstes europäisches Land Amalgam-Füllungen verboten. Eine wichtige juristische Grundlage zur Beurteilung von den gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam-Plomben ist das Kieler Amalgam-Gutachten von 1997.

  • Quecksilber stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6 und E. Zinkmangelsymptome sind deshalb auch auf Quecksilberbelastung zurück zu führen.
  • Gehirn- und Nervenschäden wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Tremor (Zittern), Müdigkeit und Schlaflosigkeit können durch Quecksilberbelastung entstehen.
  • Mit zunehmender Immunschwäche steigt die Infektanfälligkeit.
  • Bei den Sinnesorganen sind Atemschwierigkeiten, Netzhautschädigungen, Hautausschläge und Gehörschwäche eventuell auf Quecksilberverbindungen zurück zu führen.
  • Ein erhöhtes Krebsrisiko ist bei einer Schwermetallbelastung durch Quecksilber wahrscheinlich.

Welches Metall belastet?

Zu den Schwermetallen gehören Quecksilber, Eisen, Blei, Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Zink, Kobalt, Platin, Vanadium, Molybdän, Germanium, Cadmium, Nickel, Palladium, Chrom, Wolfram, Titan, Zirkon, Thallium, Mangan, etc. Nicht alle sind für den Menschen giftig.
Einige Metalle wie Eisen, Zink, Chrom, Mangan, Selen und Kupfer sind in organischen, „guten“ Formen sogar lebensnotwendig, während sie in anorganischer Form hoch toxisch sind. Sind sie als sogenanntes Chelat „durch eine Pflanze“ gegangen, besitzen sie eine gute Bioverfügbarkeit für den Menschen und haben eine heilsame Wirkung. Als anorganisches Metall sind sie völlig wertlos. Deshalb ist der berühmte Eisennagel im Apfel völliger Blödsinn.
Auch Gold- und Silber-Kolloide können in winzig kleinen Nanopartikeln dazu beitragen unsere Gesundheit zu fördern. Es kommt bei manchen Metallen eben auf die Verarbeitung an. Wie immer lohnt es sich, genauer hin zu schauen.

Entgiftungsprogramme

Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihre Schwermetallbelastung genau zusammengesetzt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Therapeuten. Die Eliminierung von Schwermetallen aus dem Körper ist nicht so einfach. Oft werden sie nur aus dem Kreislauf gezogen, um sich dann in Depots einzulagern. Vor einem Ausleitungsprogramm müssen die Schwermetalle deshalb aus den Depots gelöst werden. Verbleiben sie in den Depots, können sie dann schleichende Vergiftungen verursachen. Die Beschwerden sind dann nicht akut und heftig, sondern immer ein wenig vorhanden und schwer greifbar.

  • Quecksilber (Amalgam Füllungen): Die häufigste und größte Belastung
  • Palladium (aus Spargold Füllungen, Kronen und Schmuck): selten, aber hartnäckig
  • Quecksilber und Palladium: Schwerwiegende Kombinationsbelastung
  • Weitere Schwermetall-Belastungen: Kupfer, Silber und Zinn (aus Zahnfüllungen)
  • Blei: heute seltener

Ein Speicheltest gibt Klarheit über die Zusammensetzung und das Ausmaß Ihrer Belastung. Ein persönliches Entgiftungsprogramm können Sie mit Ihrem Therapeuten zusammenstellen.

Eigenschaften von Schwermetallen

Anorganische Schwermetalle sind für den Menschen giftig. Darüber wie die betroffenen Körperteile miteinander reagieren, gibt es viele Beobachtungen, Forschungen und Vermutungen.

Da Schwermetalle immer als positive Ionen vorliegen, könnten sie vom Körper mit den ebenfalls positiven Kalziumionen verwechselt werden. Der Körper verwendet Calcium-Ionen, um bei Entzündungen die Herde „einzumauern“ und damit vom gesunden Gewebe zu isolieren. Diese Verwechslung könnte schwerwiegende Folgen haben: Dr. Clark vermutet, dass die Schwermetalle auf diesem Weg ins Gehirn gelangen. Dort sind sie hauptverantwortlich für chronisch degenerative Nervenkrankheiten. Alzheimer, Multiple Sklerose (MS), Nierenerkrankungen und Epilepsie sind ihrer Meinung nach auf Schwermetalle im Körper zurück zu führen.

Auch Dr. Klinghardt vermutet eine Verstellungsstrategie des Schwermetalls Quecksilber in das wichtige Kalzium. Wenn der Körper glaubt, es mit Calcium zu tun zu haben, es in Wirklichkeit aber Quecksilber ist, hat das schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit.
Er empfiehlt eine Ausleitung von Schwermetallen (außer Quecksilber und Thallium) mit Alpha Liponsäure / Glutation. Von Quecksilber und Thallium sollte der Körper zuletzt entgiftet werden: Zur Ausleitung werden die körpereigenen Dipeptide Lysin Glutamin und Lysin Asparagin, sowie Interleukin2 (im Körper produziert) benötigt. Eine Zufuhr von Dipeptiden kann also nach Ausleitung aller anderen toxischen Metalle, auch Quecksilber und Thallium entfernen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Gesunde Zahnpasta für wenig Geld

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Anforderungen

Die Anforderungen an eine gesunde Zahnpasta liegen auf der Hand: Eine Zahnpasta für Zähne und Zahnfleisch, die Bakterien und andere Mikroben wegbürstet und die Zähne leicht poliert. Dabei sollte die Zahnpasta den Mund nicht mit Toxinen säuern, das Gewebe nicht schädigen und kein Kalzium aus den Zähnen bleichen.

Zuviel Chemie

Handelsübliche Zahnpasta aus den Drogerie-Regalen hat viel zu oft nur den Anschein gesund zu sein. In Wirklichkeit sind viele unnötige und sogar schädigende Chemikalien enthalten. Achten Sie darauf, dass Ihre Zahnpasta folgende Stoffe NICHT enthält:

  • Diethanolamin
  • Propylenglykol
  • Fluorid
  • Aspartam
  • Saccharin
  • Natriumlarylsulfat
  • Triclosan
  • Glycerin
  • Sorbitol
  • Mikrokügelchen

Lässt man die Chemikalien weg, dann ist es gar nicht so schwer eigene, gesunde Zahnpasta selbst herzustellen. Sie sparen Geld dabei und haben das gute Gefühl, Ihren Zähnen das Leben zu verlängern. Es folgen drei Rezepte für eine gesunde Mundgesundheit.

Einfaches Zahnputz-Mittel

Zutaten:

  • 1 Teelöffel Backnatron
  • ½ Teelöffel nicht raffiniertes, feingemahlenes Meersalz
  • Nach Belieben ätherisches Öl (Pfefferminz- oder Zimtöl) zugeben

Die Zutaten werden vermischt und auf die Zahnbürste gegeben.
Reicht für die täglichen 3x Zähneputzen.

Selbstgemachte Erdpaste

Zutaten:

  • 4 Esslöffel Bentonit
  • Destilliertes Wasser
  • 5 Tropfen Teebaumöl
  • 10 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl
  • 5 Tropfen flüssige Stevia
  • 2 Esslöffel nicht raffiniertes Meersalz

Bentonit mit zwei Esslöffeln destilliertes Wasser in einer Glasschüssel glattrühren. Da Bentonit nicht mit Metall in Berührung kommen sollte, verwenden Sie bitte dazu einen Löffel aus Kunststoff, Glas oder Holz. Teebaumöl und Pfefferminzöl hinzugeben. Das flüssige Stevia und das Meersalz gut einrühren. Geben Sie jetzt so lange destilliertes Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
In einem gut verschlossenen Deckelglas können Sie Ihre Erdpaste vor dem Austrocknen bewahren.

Remiralisierende und weißmachende Zahnpasta

Zutaten:

  • 5 Teile Kalzium-Magnesium-Pulver
  • 1 Teil nicht raffiniertes, fein gemahlenes Meersalz
  • 2 Teile Backnatron
  • 2-5 Teile Kokosöl, je nach gewünschter Konsistenz
  • Optional: ätherische Öle wie Minze, Zimt, Teebaum, Pfefferminze oder Orange
  • Optional zum Süßen: Stevia (nach Geschmack)

In einer Schüssel mischen Sie Kalzium, Salz und Backnatron. Das Kokosöl in kleinen Portionen dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Jetzt dürfen Sie ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben ätherisches Öl und/oder Stevia dazu geben.
Lagern Sie Ihre Zahnpasta in einem kleinen Glasgefäß. Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch werden so auf natürliche Weise gesund gehalten.

Wasserstoffperoxid

Die Zutat Wasserstoffperoxid sorgt für einen weiß-machenden Effekt in Ihrer Zahnpasta. Oft wird er auch bei Rezepten für selbstgemachte Zahnpasta angegeben.
Wir raten Ihnen davon ab, es zu benutzen, weil es das Zahnfleisch reizt und bei empfindlichem oder entzündetem Zahnfleisch nicht sinnvoll ist. Wenn Sie es dennoch benutzen möchten, so achten Sie bitte darauf, dass Sie Zahnpasta mit Wasserstoffperoxid nicht verschlucken.

Quellen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Sanddornöl
(Hippophae rhamnoides)

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Gesunder Sanddorn

Der sommergrüne Strauch Sanddorn (Hippophae rhamnoides) wird auch Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe oder Sandbeere genannt. Ursprünglich beheimatet ist der Sanddornstrauch in Nepal. Durch Verschiebungen in der Eiszeit wurde dieser Strauch jedoch weit verbreitet. Er wächst heute im gesamten nordwestlichen Europa und findet seine nördliche Grenze in Norwegen. Sonnige Lagen und kalkhaltige Sand- oder Kiesböden werden von ihm bevorzugt. Oft wird dieser Strauch in Kiefernwäldern, trockenen Flussauen und Schotterfluren angetroffen. Sanddorn gedeiht in der Ebene und in Höhenlagen bis in 5000m. Steilhänge machen ihm nichts aus, da er über ein ausgeprägtes Wurzelsystem verfügt, mit dem er sich fest im Boden verankert.

Sanddornfrüchte

Anfang August bis Anfang Dezember bringt Sanddorn 6 – 8 mm große orangefarbene Früchte hervor. Das leicht breiige Fruchtfleisch dieser sogenannten Schein-Steinfrüchte enthält reichlich ätherische Öle, 10 Mal mehr Vitamin C als Zitronen, Carotinoide und zahlreiche wertvolle Fettsäuren. Wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Mangan, Kalzium und Eisen machen diese Beeren zu einem wichtigen pflanzlichen Wirkstoff für unsere Gesundheit. Alle diese natürlichen Wirkstoffe machen den Sanddorn zu einem idealen Begleiter bei Erkältungen.

Vitamin B12

Vegetarier und Veganer wissen, dass Vitamin B12 in wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommt. Hauptsächlich Fleisch ist eine wichtige Quelle für dieses Vitamin. Sanddorn ist eine der wenigen Pflanzen, die Vitamin B12 (Cobalamin) liefert.
Vitamin B12 ist beteiligt verschiedenen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Es unterstützt den Abbau bestimmter Fettsäuren, unterstützt die Zellteilung und die Funktion des Nervensystems. Es ist bedeutsam für die Blutbildung durch die Aktivierung der im Körper gespeicherten Folsäure. Die Bedeutung des Vitamins am Folsäurestoffwechsel erkennt man daran, dass Cobalaminmangel indirekt zu Folsäuremangel führen kann.

Stark antioxidant

Sanddorn schützt Ihre Zellen gleich auf doppelte Weise: Die zahlreichen Carotinoide, die Sanddorn so orange machen, sind ebenso starke Antioxidantien wie das enthaltende Vitamin E. Diese Radikalfänger können schädlichen reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffatem entgegenwirken und so unsere Zellen schützen. Bei äußerlicher Anwendung schützen sie außerdem gegen UV-Strahlen.

Sanddorn Öl – rotes Gold

Sanddornöl wird durch Kaltpressung der Sanddornbeeren und der Samen gewonnen. Sein Geschmack ist fruchtig, etwas säuerlich und ausgesprochen aromatisch. Es sollte kaltgepresst, aus biologischem Anbau und ohne Zusätze sein. Das aus Sanddornfrüchten gewonnene Öl enthält Vitamin E und Carotinoide, beides starke Antioxidantien. Die wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe des Sanddornöls sind jedoch vor allem die zahlreichen wertvollen Fettsäuren. Gutes Sanddornöl enthält:

Die Inhaltsstoffe des Sanddornöls in ihrem natürlichen Verbund begünstigen sich untereinander und können dadurch positive Wirkungen für den Menschen entfalten. Vitamin E mindert als Radikalfänger Zellschäden und ist ein sehr gutes Antioxidant. Carotinoide schützen die Haut- und Schleimhautfunktionen z.B. der Speiseröhre. Omega 6 Linolsäure und Omega 3 α-Linolensäure wirken lindernd bei Neurodermitis-Beschwerden. Omega 9 Ölsäure kann sich begünstigend auf die Blutfettwerte auswirken. Auch wegen seiner wohltuenden Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt wird Sanddornöl sehr geschätzt.
Sanddornöl kann sowohl innerlich, wie äußerlich angewendet werden.

Nahrungsergänzung

Die zahlreichen Fettsäuren im Sanddornöl eignen sich auch als zuverlässige und wirksame Nahrungsergänzung, da der Organismus nicht selbst in der Lage ist, einfach ungesättigte Fettsäuren herzustellen. Das tiefrote, angenehm fruchtig riechende Öl kann in Kapselform zahlreiche positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben:

  • Effektives Antioxidans (Vitamin E + Carotinoide)
  • Wohltuende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt
  • Steigerung des Wohlbefindens der Haut, dem Spiegel der Seele.
  • Schutz der Schleimhäute
  • Erhöhung der Elastizität der Zellmembranen
  • Beteiligung am Stoffwechsel beteiligt
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Idealer Begleiter bei Erkältungen

Achten Sie darauf, dass der Anteil an Sanddornöl pro Kapsel ca. 80% beträgt. So kann auch schon eine Kapsel pro Tag eine sinnvolle und effektive Ergänzung zu Ihrer Ernährung sein.

Hauterkrankungen und -schäden

Der Alleskönner Sanddornöl lindert Erkrankungen und Schäden unserer Haut, weil die Zusammensetzung des Wirkstoffes unserer natürlichen Hautoberfläche sehr ähnelt. Das untermauert die Schutzfunktion unserer Haut und wirkt im Gegensatz zu chemischen Hautpflegeprodukten beruhigend und ausgleichend.
Obwohl Sanddornöl in Deutschland (noch) nicht offiziell medizinisch bewertet wurde, wurden die populären pflanzlichen Wirkstoffe des Öles gut untersucht. Die Belege für die Wirksamkeit sind eindeutig positiv.

  • Sanddornöl finden Sie in kosmetischen Produkten, wie Cremes z.B. in Form von Tagespflegen oder Augencremes. Entscheidend ist jedoch der Gehalt an Sanddornöl. Je höher dieser ist, desto effektiver wird die Wirkung sein.
  • Reines Sanddornöl ist hochkonzentriert. Beim Kauf sollten Sie jedoch auf Qualitätssiegel achten. Qualitätshinweise sind: Kaltpressung, biologischer Anbau und frei von Zusätzen. Verwenden Sie reines Sanddornöl stets kalt. Es passt zu Salaten, Quarkspeisen, Suppen oder zum Gemüse.
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Vitamin K2 (Menaquinon-7)

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Bezugsquelle: Osteo Gold (Vitamin D3 & K2)

Effektives K-Vitamin

Vitamin K2 ist nicht mit Vitamin K1 zu verwechseln. Phyllochinon oder auch K1 wird von vielen Pflanzen gebildet und kann über die Nahrung sehr gut aufgenommen werden. K2 hingegen bildet sich in der Darmflora des Menschen und kann direkt über die Darmzellen in den menschlichen Organismus aufgenommen werden. Das natürliche Vitamin K2 (Menaquinon-7) stellt die effektivste Form des Vitamins K dar.

Vorkommen

Leider gibt es nicht viele Lebensmittel, die diese Form des Vitamins K enthalten. Gute Vitamin K2-Quellen sind rohes Sauerkraut, Butter, Quark, Eidotter, Leber, manche Käsesorten und das fermentierte Sojaprodukt Natto.

K2 gegen Plaque

Kleine Risse an den Innenwänden unserer Arterien lassen sich nur unter dem Mikroskop erkennen. Sie entstehen durch schlechte Ernährung und ansteigenden Blutdruck. Die Selbstheilungskräfte des Menschen versuchen nun mit Vitalstoffen, wie Vitamin C und E, diese kleinen Risse zu flicken. Sind diese Vitamine nicht vorhanden, weicht der Körper auf  LDL-Cholesterin aus. Diese bestimmt Form des Cholesterins zieht Calcium und andere Stoffe aus dem Blut und stopft damit die Risse. Als Kalkablegerungen oder Plaque sitzen diese „Pflaster“ an den Innenseiten unserer Arterien. Man spricht auch von Verkalkung der Gefäßwände. Wenn sich diese Kalkschichten lösen können sie Arteriosklerose, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Man vermutet, dass auch Nierensteine auf diese Weise entstehen.

Das Vitamin K2 kann hier wertvolle Arbeit leisten. Es entfernt das überschüssige Calcium aus dem Blut und setzt es beim Aufbau von Knochen und Zähnen ein.

Forschung

2008 veröffentlichte das Fachblatt Atherosclerosis eine Studie mit 564 Teilnehmerinnen. Eine Vitamin-K2-reiche Ernährung konnte nachweislich die Bildung von Plaque deutlich verringern.

Über 10 Jahre wurden Testpersonen mit einem hohen Vitamin K2-Anteil in der Nahrung in der Rotterdam-Herz-Studie untersucht. Im Vergleich zu der Kontrollgruppe mit einer Vitamin K2-armen Ernährung konnte das Risiko von  Arteriosklerose um 50% gesenkt werden. Die Kalkablagerungen in den Arterien war deutlich geringer.
Reduzieren und Vorbeugen ist eine schöne Sache. Aber auch wenn bereits eine Verkalkung vorhanden ist, kann Vitamin K2 diese wieder rückgängig machen. Bei einem Tierversuch mit Ratten, die mit dem Medikament Warfarin eine künstliche Verkalkung der Arterien herbei geführt bekamen, konnte Vitamin-K2-haltiges Futter die Verkalkung um 50% rückgängig machen.

Starkes Duo

Vitamin D3 und Vitamin K2 arbeiten Hand in Hand, wenn es um die Prävention von Herzerkrankungen geht. Beide Nährstoffe steigern die Produktion des Proteins Matrix GLA, das die Blutgefäße vor Verkalkung schützt. Das Risiko eines Infarktes kann also auf ganz natürliche Weise gesenkt werden.

Urs Buergi rät dazu beide Vitamine über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungspräparate zu sich zu nehmen.

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Prämenstruelles Syndrom (PMS)
– was kann helfen?

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PMS – die Tage vor den Tagen

PMS, das berühmte Prämenstruelle Syndrom, bezeichnet die Tage vor den Tagen (Die Silbe „prä“ bedeutet vor, „menstruell“ bedeutet im Zusammenhang mit der Monatsblutung). Je nach Veranlagung und Stresssituation äußert sich das PMS bei Frauen sehr unterschiedlich. Etwa sieben Tage bevor die Regelblutung (Menstruation) einsetzt, können Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression auftreten. Reizbarkeit, Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, Brustschmerzen, Verdauungsprobleme und Durchfall sowie zahlreiche andere Symptome sind möglich.

Obwohl die Auswirkungen des Prämenstruellen Syndroms seit dem 2. Jahrhundert nach Christus bekannt sind und beschrieben werden, gilt PMS erst seit dem Jahr 2000 als anerkanntes Krankheitsbild. Was genau die Ursachen für das PMS sind, ist umstritten. Fest steht nur, dass es mit den Hormonschwankungen im Monatszyklus der Frau zusammenhängt. Ab dem 30. Lebensjahr können die Beschwerden verstärkt auftreten.

Das kann helfen bei PMS

Die Symptome von PMS sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Was der einen Frau Linderung bringt, kann bei einer anderen Frau wirkungslos bleiben und umgekehrt. Es lohnt sich also, auszuprobieren und zu erforschen, was dem eigenen Körper und der Psyche in diesen Tagen besonders gut tut. Da viele Naturheilmittel und Ernährungsbausteine einige Zeit benötigen, bis sich ihre Wirkung im Organismus deutlich entfaltet, ist es sinnvoll, etwas Geduld mitzubringen.

Ernährung

Die Hormonschwankungen wirken auch auf den körpereigenen Verbrauch an Vitaminen und anderen Vitalstoffen. Ein erhöhter Östrogenspiegel zehrt die Vitamin-Speicher auf. Besonders Vitamin B hat bei vielen Patientinnen sehr gute Eigenschaften gezeigt, um das PMS in den Griff zu bekommen. Es unterstützt die Produktion der „Glückshormone“ von Serotonin und Dopamin. Die Vitamin B6-Speicher aufzufüllen lohnt sich also. Es wird außerdem als erwiesen angesehen, dass Kalzium und Vitamin E das Gleichgewicht zwischen Östrogenen und Progesteron positiv beeinflussen. Vitamin E plus Kalzium in einer Dosierung von etwa 1000 und 1200 Milligramm täglich gilt als ein probates Mittel bei PMS. Folsäure (Vitamin B9) kommt in Lebensmitteln nur in relativ geringer Dosis vor. Eine Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel kann das allgemeine Wohlbefinden verbessern.

Magnesium ist beteiligt an der Muskelentspannung und kann zur Linderung von Unterleibschmerzen und Beruhigung beitragen. Es vermag entzündungsfördernde Gewebshormone zu hemmen. Nachtkerzenöl und hochwertige Omega-3-Fettsäuren können auf die hormonellen Systeme positiv wirken.

Die Zufuhr von Salz sollte reduziert werden, um Wassereinlagerungen im Gewebe zu vermeiden. Kalium und Magnesium wirken günstig auf die Entwässerung.

Uralt erprobte Naturheilkunde

Mönchspfefferfrüchte, oder auch Agnus castus genannt, enthalten natürliches Progesteron und gehören zu den hormonell ausgleichenden Naturheilmitteln, die bei vielen Frauen positiv auf PMS wirken. Viele Arzneimittel basieren auf Mönchspfefferpräparaten. Ebenso wird Frauenmanteltee (Alchemilla) seit Jahrhunderten als ausgleichendes Naturheilmittel eingesetzt, das krampflösend und hormonausgleichend wirkt, auch wenn keine hormonartigen Stoffe in dem Heilkraut enthalten sind. Brennnesseltee enthält Kalzium, Magnesium und Eisen, die bei PMS und der Periode benötigt werden. Darüber hinaus wirkt Brennnessel entwässernd und kann gegen Wassereinlagerungen und Ödeme helfen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Nierensteine
– was kann helfen?

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Wie äußern sich Nierensteine?

Nierensteine (auch Nephrolithen, Calculus renalis, Nierenkonkrement, Nierengrieß bei vielen kleinen Nierensteinen) sind Harnsteine aus kristallinen Ablagerungen im Nierenbeckenkelchsystem. Kleinere Nierensteine bis zu einem Durchmesser von sechs Millimetern gelangen oft unbemerkt durch den Harnleiter in die Blase und werden von dort mit dem Urin ausgeschieden.
Eine schmerzhafte Nierenkolik verursachen die größeren Nierensteine, wenn sie sich im Harnleiter festklemmen und es zu krampfartigen Muskelanspannungen kommt. Wellenartige Schmerzen im Unterleib sind die Folge. Durch die Verstopfung der Harnröhre kann es zu Urinstau kommen und die Niere kann Schaden nehmen. Möglich sind auch Blutspuren im Urin.

Komplikationen

Es kann zu einer Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) kommen oder einer Harnvergiftung im Blut (Urämie).

Wie entstehen Nierensteine?

Wenn Salze und andere Harnbestandteile im Urin nicht mehr löslich bleiben und anfangen, Kristalle zu bilden, spricht man von Nierensteinen. Es gibt sie in unterschiedlichsten Formen und chemischen Zusammensetzungen.
Die Bildung von Nierensteinen kann viele Ursachen haben. Die steinbildenden (lithogenen) Harnbestandteile können unter anderem durch Flüssigkeitsmangel zunehmen, durch Gicht, zu viel Kalziumphosphat bei gestörter Nierenfunktion oder Infektionserkrankungen.

Medizinische Methoden

Schulmedizinisch gibt es eine ganze Reihe von Therapien, die zum Ziel haben, den Nierenstein zu entfernen. Eine Zertrümmerung durch Stoßwellen, Laser oder Ultraschall mit oder ohne eingeführtem Endoskop oder Röhre soll für kleine Stückchen sorgen, die auf natürlichem Wege ausgeschwemmt werden können.
Hinzu kommen mechanische Entfernungsmethoden mit Sonden, Zangen oder Schlingen.

Das kann helfen bei Nierensteinen

Wenn ein Patient bereits Nierensteine ausgebildet hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er erneut Nierensteinen bekommt. Deshalb ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten, um das Risiko möglichst zu minimieren.

Regel Nr. 1 – Trinken

Viel trinken, so lautet die Regel Nummer 1. Es sollten täglich mindestens 2,5 Liter Urin ausgeschieden werden. Geeignet sind Wasser oder Kräuter- oder Früchtetees.
Cystinstein-Bildner sollten sehr viel Wasser trinken, mindestens drei Liter täglich, davon einen Liter in der Nacht. Dadurch kann die Konzentration von Cystin im Harn gesenkt werden.

Regel Nr. 2 – Essen

Der Gehalt an steinbildenden Substanzen wie Citrat, Creatinin, Kalzium, Natrium, Harnsäure und Oxalat sollte ärztlich geprüft werden. Entsprechend sollten ernährungsphysiologische Konzepte angewendet werden.

Wissenswertes zu Kalzium

Früher wurde empfohlen, Kalzium zu meiden. Inzwischen hat man herausgefunden, dass es schadet, Kalzium ganz wegzulassen.
Eine kalziumreiche Ernährung kann beispielsweise das Oxalat bereits im Darm binden, so dass es gar nicht mehr in hoher Konzentration in die Nieren gelangt und dann im Harn Kristalle ausbilden kann. Oxalat-Steinbildner sollte daher Milchprodukte zu sich nehmen und andere kalziumhaltige Lebensmittel.
Medikamente zur Neutralisierung der Magensäure (Antazida), die auch Kalzium enthalten, sollten aber vermieden werden.

Diese Lebensmittel meiden

  • Folgende oxalatreiche Lebensmittel sollten unter anderem vermieden werden: Kaffee, Cola, Tee, Weizenkleie, Erdbeeren, Rhabarber, Spinat, Schokolade und Nüsse sowie nicht fermentierte Sojaprodukte.
  • Säuernde Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Geflügel enthalten eine große Konzentration an Purinen und sind daher nicht zuträglich. Der Abbau der Purine senkt den ph-Wert im Urin zu stark.

Heilkraft der Pflanzen

  • Die Hausmedizin kennt einen Tee zur Auflösung von Nierensteinen aus Echtem Labkraut oder Löwenzahnwurzeln. Der Abtransport auf natürlichem Wege soll erleichtert werden.
  • Entkrampfend und entzündungshemmend soll ein Heiltee aus Echtem Katzenbart oder Goldrute (Orthosiphon) wirken. Dadurch entsteht ein schmerzlindernder Effekt.

Zitrone

  • Positiv wirkt sich offenbar Kaliumcitrat aus, ein Kaliumsalz der Zitronensäure, das es in Pulverform gibt. Auch purer Zitronensaft hat bereits positive Effekte gezeigt. Gegen Harnsäure-Nierensteine und Kalziumsteine scheint Citrat als vorbeugende Massnahme gut zu greifen, nicht jedoch bei Oxalatsteinen.
  • Citrat, das Salz der Zitronensäure, vermag die Säure im Urin abzupuffern und kann steinbildendes Kalzium binden.

Positive Mineralstoffe

Essentielle Mineralstoffe wie Magnesium sind an Hunderten von biochemischen Stoffwechselprozessen beteiligt. Unter anderem ist es wichtig bei der Aufnahme von Kalzium und kann beitragen, überschüssiges Kalzium abzupuffern. Diese beiden komplementären Stoffe sollten im Verhältnis von 2:1 Magnesium Kalzium stehen. Magnesium ist enthalten in grünem Blattgemüse, Bohnen, Kürbiskernen und Avocados.

Bewegung und Kalzium

Bewegung gehört mit zu den Kalzium-bestimmenden Faktoren, denn wer wenig Bewegung hat, dessen Knochen setzen mehr Kalzium frei.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Karies
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Zahnkaries?

Die Zahnkaries (Caries dentium), auch Zahnfäule genannt, ist eine Erkrankung des Zahnhartgewebes, das mehrere Ursachen besitzt. Diese Krankheit ist nicht übertragbar, sehr wohl aber die Mikroorganismen Streptococcus mutans, die meist bereits im Säuglingsalter durch Speichel – zum Beispiel beim Ablecken des Fläschchensaugers etc. – übertragen werden.
Betroffen sind Zahnschmelz und Dentin, auch Zahnbein genannt, aus dem ein großer Anteil des Zahns besteht. Der Vorteil von Dentin ist, dass es – anders als der Zahnschmelz – durch Biomineralisierung nachgebildet werden kann, zumindest an der Grenze zum Zahnmark. Es handelt sich um einen knochenähnlichen Stoff, eines der beständigsten organischen Materialien.
Dennoch verursacht Karies tiefe Löcher in den Zähnen.

Wie entsteht Karies?

Säuren wie Fruchtsäuren können Zahnerosion verursachen. Fruchtsäfte, Energydrinks, Bonbons, Eistee, Essig, Milchsäure wie in Sauerkraut oder Sauermilchprodukten können den Zahn angreifen. Auch Magensäure aus ständigem Aufstoßen hat diesen Effekt. Der Körper wirkt dem entgegen durch eine erhöhte Speichelproduktion, was die Fruchtsäuren verdünnt und neutralisiert. Darüber hinaus werden die Säuren durch den Speichel abtransportiert und die Entmineralisierung des Zahns beginnt.

Andere Faktoren benötigen eine gewisse Zeit, um den Zahn zu schädigen. Mit Ernährungsweise und Zahnhygiene kann man den Schädigungen entgegenwirken: Um die Zähne herum besteht ein Biofilm (Plaque) aus Mikroorganismen, die Säure aus den Kohlehydraten der Nahrung bilden. Diese Säuren sind in der Lage, Kalziumphosphate aus dem Zahnschmelz herauszulösen. Hauptverantwortlich für diese Entmineralisierung sind Laktobazillen wie Streptococcus mutans, die sich in der oralen Mikroflora des Mundes befinden.

Zuckerkonsum nun sorgt dafür, dass sich kariogene Bakterien wie Streptococcus mutans stärker als andere Mikroorganismen vermehren können, denn sie können in einem stark sauren Milieu überleben. Auf diese Weise wird das Gleichgewicht der Mikroflora im Mund gestört. In den Zahnbelägen haften sich diese an die Plaque und können den Zahn angreifen, wenn die Plaque nicht entfernt wird. Bei Menschen, die viel Zucker zu sich nehmen, ist diese Mischung im Zahnbelag deutlich aggressiver.

Langsames Fortschreiten

Im ersten Stadium (Caries superficialis) zeigen sich auf den Zähnen weiße Flecken (Läsion), die auf die Entmineralisierung hindeuten. Manchmal werden diese Stellen dunkel durch Einlagerung aus der Nahrung. Der Schmelz ist zu diesem Zeitpunkt aber noch intakt.

Wird Karies in diesem Anfangsstadium nicht behandelt, kann sie das etwas weichere Dentin angreifen und zu heftigen Zahnschmerzen führen. (Caries media). Die Karies breitet sich aus und unterminiert den Zahnschmelz. Wenn die Ränder der geschädigten Stelle wegbrechen, werden Löcher sichtbar.

Das fortgeschrittene Stadium (Caries profunda) ist bereits weit in das Zentrum des Zahns vorgedrungen, wo der empfindliche Zahnnerv sitzt (Pulpa). Jetzt ist nicht nur die obere Schicht entmineralisiert sondern die Bakterien haben auch Zahnbein und Proteinmatrix zersetzt. Es kann dann durch dieses Loch eine Verbindung zwischen der Mundhöhle und dem Nerv entstehen. Zahnschmerzen sind die Folge und eine Behandlung dringend erforderlich.

Seltene Erbkrankheit

Die angeborene Störung der Zahnschmelzbildung, die Amelogenis imperfecta, ist eine seltene Erbkrankheit.

Das kann helfen

Antikariogene Wirkstoffe: 

  • Xylit kann zu einer Remineralisierung von Zahnschmelz beitragen. Insbesondere in Finnland wurde der Wirkstoff seit den 70er Jahren erforscht. Xylit kann von den Streptococcus mutans-Bakterien nicht verstoffwechselt werden, die kariogenen Mikroorganismen können sich nicht im Zahnbelag verankern und sterben schließlich ab. Der Stoff regt den Speichelfluss und die Remineralisierung der Zahnsubstanz an. In Kaugummies und Lutschpastillen wird Xylit angeboten.
  • Polyphenole aus roten Weintrauben können die Streptococcus mutans-Bakterien in ihrem Wachstum aufhalten.
  • In manchen Zahncremes werden auch die Milchsäurebakterien Lactobacillus paracasei eingesetzt, die Kariesbakterien erkennen, an ihnen andocken und sie abtransportieren.

Zähneputzen

  • Wirksame Maßnahme gegen Plaque (Zahnbelag) ist regelmäßiges Zähneputzen. Dabei sind nicht nur die Zahnoberflächen sondern auch die Zahnzwischenräume zu berücksichtigen, am besten durch Verwendung von Zahnseide.
  • Die gründliche Entfernung des Zahnbelags kann die Demineralisierung verhindern. Allerdings bildet sich die Plaque erneut. Das ist auch der Fall wenn Plaque-verzögernde Mundspülungen verwendet werden, beispielsweise mit dem Inhaltsstoff Chlorhexidindigluconat.
  • Zahnpasta kann man preisgünstig und effektiv auch selbst herstellen. Hier einige Angegungen.
  • Eine professionelle Zahnreinigung von Plaque plus Zahnstein bieten Zahnärzte an.

Ernährung

Weniger zuckerhaltige Nahrungsmittel und Getränke sind gut zur Vorbeugung gegen Karies. Auch sollten Pausen zwischen den Mahlzeiten eingelegt werden, in denen der Speichel die Säuren neutralisieren und der körpereigene Remineralisierungsprozess greifen kann. Wenn diese Regenerierungspausen ständig unterbrochen werden, beispielsweise durch süße Getränke oder Schokolade, ist das kariesfördernd. Es kommt dabei weniger darauf an, wieviel Zucker aufgenommen wird, sondern auf die Häufigkeit und Dauer. Deswegen soll schon bei Säuglingen ein Dauersaugen am Fläschchen verhindert werden.

Hinweis

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Pilzinfektionen
– was kann helfen?

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Wie äußern sich Pilzinfektionen?

Eine Pilzinfektion (Mykose) wird durch einzellige Pilze verursacht. Schimmelpilze, Hefepilze oder Dermatophythen (Hautpilze) sind typische Erreger. Pilze können sich im ganzen Organismus ausbreiten. Die Infektionen sind äußerst unangenehm und lästig. Man sollte sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie belasten den Körper und das Immunsystem stark.

In einem sauren Milieu können sich viele schädliche Keime besonders gut entwickeln. Wenn die Ernährungsgewohnheiten und zu wenig Sport einen übersäuerten Blutspiegel verursachen, treten Infektionen durch Bakterien, Viren und Pilze immer wieder auf, auch wenn man sie schon abgeheilt glaubte. Bei einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt liegt das daran, dass das Immunsystem geschwächt ist, weil die Zellen mit einem Säureüberschuss zu kämpfen haben.

Menschen mit einem übersäuerten Organismus werden häufig von einem wiederkehrenden Candida-Pilzkeim geplagt, beispielsweise im Genitalbereich.

Candida, Fußpilz & Co

Pilzerkrankungen an den Schleimhäuten (Mund, Rachen, Nase, Darm, Genitalbereich) werden meist durch Candida-Pilzkeime verursacht, insbesondere Candida albicans. Bei der Infektion stellt sich eine Rötung mit einem weißlichen Belag ein. Scheidenpilz und Infektionen im Genitalbereich des Mannes können zu einer lästigen Plage werden.

Als Dermaphyten werden die Hautpilzerreger bezeichnet. Meist sind Schlauchpilze der Gattung Fungi imperfecti beteiligt, die von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Die daraus folgende Pilzinfektion kann an jeder beliebigen Körperstelle auftreten. Besonders bekannt ist der Fußpilz (Tinea pedis), der bereits beim Barfußlaufen an Stellen, an denen vorher ein erkrankter Mensch gelaufen ist, übertragen werden kann, zum Beispiel in Turnhallen, Schwimmbädern, Sauna, Badezimmer, etc.

Das kann helfen gegen Pilzinfektionen

Pilzinfektionen treten meist dann auf, wenn die Erreger ein saures oder krankes Gewebe als Nährboden vorfinden. Eine funktionierende Immunabwehr ist daher ein guter Schutz gegen Pilzinfektionen. Ein großer Teil der Immunabwehr ist abhängig von einer gesunden Darmflora und einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Eine Übersäuerung kann Pilzerkrankungen begünstigen. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, insbesondere ein Verhältnis von 20:80 aus sauren und basisch wirkenden Lebensmitteln.

Grapefruitextrakt

Als hervorragendes Anti-Mykotikum gilt Grapefruitkernextrakt. Der Wirkstoff der Grapefruitkerne zeigt sich nicht nur gegen Pilzkeime heilsam, sondern auch gegen Viren und Bakterien. Es handelt sich um ein nahezu universelles Naturheilmittel, das nur entdeckt wurde, weil ein Hobbygärtner und Arzt in den 80er Jahren beobachtete, dass die Grapefruitkerne auf seinem Kompost nicht verrotteten. Er untersuchte die Inhaltsstoffe und stieß auf ein unschätzbar wertvolles Naturheilmittel, das spezielle Flavonoide (Naringin, Hesperidin, Neohesperidin, Quercitin, Kämpherol, Rutin, Limonin, Poncirin) enthält, Ascorbinsäure und Thiamin und weitere Stoffe. Zusätzlich hält Grapefruitkernextrakt entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften bereit, es kann die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und gefäßstärkend wirken.

Bei Pilzerkrankungen sollte die Behandlung über mindestens sechs Wochen erfolgen, damit die Infektion nicht nach kurzer Zeit wiederkehrt.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Die Sangomeereskoralle enthält hochwertige basische Mineralien, die Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen. Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüber hinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Zivilisationskrankheiten
(gestörter Säure-Base-Haushalt)

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Wie entstehen Zivilisationskrankheiten?

Krankheiten sind immer auch Spiegel der Gesellschaft. Der Begriff der Zivilisationskrankheit bezeichnet die Häufung von Erkrankungen, die von verbreiteten und ungesunden Lebensgewohnheiten in unserer Wohlstandgesellschaft verursacht oder begünstigt werden. Allein beispielsweise an Karies leiden 98 Prozent der Bevölkerung in Europa.

Bewegungsmangel, Umweltbelastungen und ungesunde Ernährung sind als Auslöser dafür ausschlaggebend. Eine verbesserte medizinische Versorgung, Krankheitsvorsorgeuntersuchungen und gute Hygienestandards haben viele Krankheiten zurückgehen lassen, die vor der Industrialisierung noch häufig zum Tod geführt haben. Dafür haben in der heutigen Zeit Krankheiten zugenommen, die vielfach zusammenhängen mit Gewohnheiten, die der physiologischen Anlage des Menschen nicht entsprechen.

Die lange Liste der Zivilisationskrankheiten

Einige Beispiele für bekannte und verbreitete Zivilisationskrankheiten sind:

Das kann helfen gegen Zivilisationskrankheiten

Sport

Regelmäßige Bewegung und Sport ist eine gute Vorbeugung gegen viele chronische Erkrankungen. Die Durchblutung wird gefördert, das Herz-Kreislaufsystem angekurbelt und Kondition und Immunsystem werden gestärkt. Die Muskelbildung unterstützt das Stützsystem des Körpers aus Skelett und Kollagen. Dadurch werden Gelenke und die Venen weniger belastet. Wiederum die regelmäßige Bewegung der Gelenke sorgt für Gelenkschmiere und beugt Versteifungen vor.

Ernährung

Eine ungesunde Ernährung ist Ursache vieler Krankheiten. Einseitige Zufuhr von Lebensmitteln und ein großes Angebot an lecker schmeckenden aber ungesunden Genussmitteln kann sogar zu Mangelerscheinungen führen – mitten im Überfluss des Angebots. Es ist grundsätzlich sinnvoll, sich mit den Grundbegriffen einer ausgewogenen Ernährung auseinanderzusetzen.

Dazu gehört viel frisches Obst und Gemüse, Ballaststoffe aus Pflanzenfasern und ein mäßiger Konsum von Fleisch und ungesättigten Fettsäuren. Vitalstoffe wie Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente helfen, die Immunabwehr des Organismus gegen viele Krankheiten und Infektionen zu schützen und tausende von Stoffwechselprozessen richtig zu steuern. Es ist heute möglich, sich vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren, und trotzdem eine gesunde Grundversorgung des Körpers zu gewährleisten. Dazu gehört lediglich etwas mehr Bewusstsein und Kenntnis der biophysiologischen Bedürfnisse des Körpers. In jedem Falle ist es sinnvoll, auf Anzeichen des Körpers zu achten, die auf Störungen hinweisen.

Säure-Basen-Ausgleich

Eine bewusste Ernährung ist nicht nur hinsichtlich der Inhaltsstoffe eines Lebensmittels von Bedeutung sondern auch, wie das Nahrungsmittel im Körper verstoffwechselt wird. Sie können basisch oder sauer auf den Organismus wirken. Die heutiges Lebensgewohnheiten zeigen bei vielen Menschen einen Überschuss an säurebildenden Nahrungsmitteln. Der natürlich Säure-Basen-Haushalt gerät aus dem Gleichgewicht und kann Auslöser zahlreicher Zivilisationskrankheiten sein.

Übersäuerung als häufiges Ernährungsmerkmal

Säuren aus dem Stoffwechsel können bis zu einem gewissen Maß über die Niere ausgeschieden werden, über Schweiß, Stuhlgang oder im Kohlendoxid beim Ausatmen. Mit zunehmendem Alter oder bei Krankheit sinkt jedoch die Leistungsfähigkeit der Niere. Durch schlechtere Versorgung von Zellen durch die Belastung der Zwischenzellspeicher mit Säuren (Schlacken) bei einem unausgeglichenen Säure-Basen-Gleichgewicht ist der Abtransport dieser Abfallprodukte zusätzlich erschwert. Es kann zu einem Säureüberschuss kommen.

Was passiert bei Übersäuerung?

Wenn sich permanent zu hohe Mengen an Säuren im Blut befinden, wird nach einiger Zeit Kalzium im Knochen abgebaut. Die Knochendichte nimmt ab. Das kann zu Osteoporose führen. Viele weitere Störungen können möglicherweise mit Übersäuerung in den Zellen beziehungsweise im Zwischenzellgewebe zu tun haben, zum Beispiel Übergewicht, Haarausfall, Konzentrationsmangel, Sehschwäche und Cellulitis. Dadurch, dass im Zwischenzellgewebe Säuren (Schlacken) die Versorgung der Zelle mit Nährstoffen behindern, kann deren normale Funktion nachhaltig gestört werden. Die zusätzliche Leistung der Zellen, diese Abfallstoffe abzutransportieren, sorgt für Extrastress, der auch krank machen kann. Das Immunsystem wird geschwächt. Das kann weitere Erkrankungen begünstigen.

Für zahlreiche weitere ernsthafte Krankheiten wird ein Zusammenhang mit Übersäuerung vermutet, so für Gicht, Arthrose, Neurodermitis, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen und Allergien, möglicherweise sogar für Krebs.

Diät als Ursache

Fastenkuren und Diäten können unter Umständen eine Übersäuerung erst auslösen. Denn Ursache für das Übergewicht sind eingelagerte Fettsäuren. Der Fettabbau geht einher mit der Produktion von sogenannten Ketosäuren, die einen Anstieg an Säuren in den Zellen nach sich ziehen.

Das kann helfen: Basische Ernährung

Basen können Säure neutralisieren. Daher können körpereigene Basenspeicher diesen Säureüberschuss abfedern – aber nur solange Vorrat reicht. Allerdings sorgen die Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen dafür, dass die Basenspeicher nicht so rasch wieder aufgefüllt werden, wie es notwendig wäre. Selbst der Verzehr von rund 20 Prozent der Nahrung in Form von frischem Obst, Salat, Gemüse und Mineralwasser wird von vielen Alternativmedizinern als nicht ausreichend betrachtet, um einen zuverlässigen Basenüberschuss aufzubauen.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt basiert letztlich auf der Zufuhr von genügend basischen Lebensmitteln, um die Basenspeicher als Pufferung der Säuren zuverlässig aufzufüllen. Eine basenüberschüssige Ernährung schafft diese Puffer als Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsfähigkeit und Gesundheit.

Schönheit und Gesundheit

Die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion und die Versorgung mit basischen Mineralien kann einen Puffer gegen Übersäuerung schaffen. In der Folge stellen sich oftmals positive Veränderungen im Hautbild, an den Gelenken, schöne und gesunde Haare und eventuell sogar Sehverbesserungen ein.

Basische Mineralien

Mineralmangel kann bei Übersäuerung leicht entstehen, weil sich der Organismus die benötigten Stoffe für die Neutralisierung und den Abtransport aus den körpereigenen Reserven holt. Aus Knochen, Haaren, Fingernägeln und den Speicherdepots werden Mineralien mobilisiert, um die Säuren auszugleichen. Zum Beispiel kann es zu Osteoporose kommen, wenn deshalb Kalzium aus den Knochen entzogen wird.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist daher wichtig. In stressigen Zeiten oder bei Anzeichen einer latenten Übersäuerung kann es sinnvoll sein, die körpereigenen Depots gezielt aufzufüllen mit Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Spurenelementen aus Nahrungsergänzungsmitteln. Zur Remineralisierung bietet der Handel spezielle Basenmischungen.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Besonders ergiebig zeigt sich die Sangomeereskoralle. Sie bietet rund siebzig bioverfügbare basische Mineralien, darunter Kalium, Eisen, Zink, Jod und Mangan. Die hochwertigen basischen Mineralien können Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen.

Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüberhinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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