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Gebärmutterhalskrebs: Wie gefährlich ist eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV)?

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Humane Papillomviren

Eine Infektion durch Humane Papillomviren, abgekürzt HPV, durchleben ca. 80% aller sexuell aktiven Menschen machen mindestens einmal in ihrem Leben. In der Regel verursacht die Ansteckung keinerlei Beschwerden und wird selten bemerkt. In einem Zeitraum von bis zu 2 Jahren heilt sie bei 90% der infizierten Frauen ohne Therapie und ohne Folgen aus. Nur ca. 10% der betroffenen Frauen entwickeln Zellveränderungen am Gebärmutterhals. Diese sind nur bei 1 – 3% der Fälle bösartig und Zellveränderungen entwickeln sich über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren zu einem Gebärmutterhalskrebs.

Impfung gegen Humane Papillomviren

Gegen die beiden häufigsten Erreger der Humanen Papillomviren, 16 und 18, gibt es eine Impfung,  die Krebsvorstufen (und damit Krebs) am Gebärmutterhals verhindert soll.

Fast 10% der geimpften Patientinnen landen im Krankenhaus

Das Gesundheitsministerium der kanadischen Provinz Alberta, Alberta Ministry of Health, finanzierte eine Studie über die Sinnhaftigkeit dieser Impfung. Das Ergebnis, das im Wissenschaftsjournal VACCINE veröffentlicht wurde lässt stutzig werden: Von 195.270 geimpften weiblichen Personen landeten 9,9 % in der Notaufnahme. Und zwar innerhalb von 42 Tagen nach der HPV-Impfung. 958 (Das sind 1 von 200 Frauen) mussten stationär im Krankenhaus bleiben, um ernsthafte Symptome behandeln zu lassen.
Hier können Sie die Studie nachlesen: http://www.sciencedirect.com

Impfnotfälle passieren immer wieder

Die Problematik, dass routinemäßig durchgeführte Impfungen an Kindern und Jugendlichen nicht selten in der Notaufnahme enden, ist bekannt. Die Nebenwirkungen, mit denen die geimpften Personen reagieren, sind vielfältig und individuell. Die Wissenschaftler der kanadischen Studie stufen die Anzahl von Notfällen als „niedrig“ ein. Ca. 10% seien übereinstimmend mit anderen Impfnotfällen im Land. Das sollte zu denken geben. Spielt die Schulmedizin hier diese Problematik herunter?

Vergleichszahlen bei HPV-Impfung

In Mexiko landeten 75% der frisch geimpften Personen (19.351 Fälle) in der Notaufnahme. Dort gab es sogar Todesfälle.

„3.6. Einweisungen in die Notaufnahme (ED) innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung

Unter jenen, die die HPV-Impfung bekamen, suchten 19 351 innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung die Notaufnahme auf. Von diesen mussten 713 darüber hinaus stationär aufgenommen werden. Bei vier von diesen Notfällen wurde eine VTE (Venöse Thromboembolie) diagnostiziert (darunter drei, die wegen einer VTE-Diagnose in die Klinik eingewiesen wurden). Bei einer Person wurde bei der Notaufnahme eine VTE diagnostiziert, jedoch ohne die ICD-10-CA-Codes (Diagnose­klassifikationssystem der Medizin), die einer VTE in den Entlassungsdiagnosen der stationär Behandelten entsprechen würden.“

Wie sicher sind Impfstoffe?

Warum halten Ärzte und Wissenschaftler erschreckend hohe Quoten von Klinikaufenthalten und Notaufnahmebesuchen nach Impfungen völlig normal? Ist es kein Anlass zur Sorge, wenn 10% der geimpften Personen in der Notaufnahme landen? Ab welcher Prozentzahl würden denn die Alarmglocken anfangen zu schrillen? Bei 20%, 30%, 40%, …?

Gibt es überhaupt einen Punkt, an dem die Schulmedizin zugeben würde, dass Impfungen nicht zu 100 Prozent sicher sind? Die Wahrheit über Impfschäden sollte nicht vertuscht werden. Dafür ist die Anzahl an Nebenwirkungen, Notaufnahmebesuchen und Krankenhausaufenthalten einfach zu hoch. Zusicherungen, wie es das Australische Gesundheitsministerin gibt, sind stark anzuzweifeln: „Kein Risiko beim Impfen von Kindern“.

Impfstoffe sind wichtige Umsatzfaktoren

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn irgendein Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Heilkraut eine Rate von 10% an Notaufnahmebesuchen verursachen würde. Der Aufschrei in den Medien wäre riesengroß. Oder ein „sicheres“ Auto, mit dem 10% aller Fahrer in den ersten 42 Tagen einen Unfall bauen. Diese Produkte wären sofort weg vom Markt.

Impfstoffe dagegen sind für Kliniken wichtige Umsatzfaktoren. Bei den durchschnittlichen Kosten eines Aufenthaltes in der Notaufnahme von 500 US-Dollar, haben die kanadischen Kliniken ca. 9 Mio. Dollar eingenommen. Nehmen Ärzte und Kliniken deshalb Impfunfälle billigend in Kauf? Steckt dahinter immer nur das Geld, das damit verdient werden kann? Bleiben Sie wachsam!

Quelle: Liu, X.C., et al., »Adverse events following HPV vaccination. Alberta 2006 – 2014«, Vaccine (2016), PDF der Studie aus Vaccine zum Download bei ScienceDirect.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Ingwer effektiver als Chemotherapie?

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Natürlicher Wirkstoff

Was kann die asiatische Ingwer-Wurzel, was die modernen Medikamente, die bei einer Chemotherapie zum Einsatz kommen, nicht können? – Ingwer besitzt einen ganz natürlichen Wirkstoff, der aktiv gegen Tumor-Stammzellen vorgeht. Und zwar bis zu 10.000 Mal effektiver. Ganz anders als die herkömmliche Chemotherapie ist Ingwer für gesunde Zellen rechts und links vom Krebsgeschwür völlig harmlos.

Ursache und Wirkung

Ein Tumor wird durch die Krebs-Stammzellen erst so richtig gefährlich. Denn Stammzellen können sich in unterschiedliche Zellarten verwandeln. Bei einer Krebserkrankung verwandeln sie sich in bösartige Zellen einer ganzen Tumorkolonie. Dabei macht bei einem Tumor die Anzahl der Krebs-Stammzellen weniger als 1% aus. Endlos reproduzierbar wuchern die Krebszellen vor sich hin. Auch können sie sich von der ursprünglichen Kolonie lösen und an anderen Stellen des Körpers Metastasen bilden. Hat der Krebs sich erst einmal über den Körper verteilt, ist es schwierig ihn mit Chemotherapie gezielt zu bestrahlen. 90% der tödlichen Krebsverläufe geht auf das Konto von Metastasen.

Krebs-Stammzellen bekämpfen

Alle bekannten und experimentellen Chemotherapien haben es bislang nicht geschafft, diese bösartigen Stammzellen zu zerstören. Deshalb kann der Krebs auch nach einer erfolgreichen Chemotherapie erneut ausbrechen. Auch nach einem chirurgischen Eingriff ist die Krebs-Gefahr nicht völlig ausgeräumt.

„Krebsstammzellen stellen bei der Behandlung von Krebs ein ernstes Hindernis dar, denn sie können für eine schlechte Prognose und einen Rückfall verantwortlich sein,… Damit nicht genug: Nur sehr wenige chemotherapeutische Mittel wecken die Hoffnung, diese Zellen abtöten zu können.“ (Fachmagazin PLOS)

6-Shogaol

Der Wirkstoff 6-Shogaol entsteht bei der Trocknung und beim Kochen von Ingwer. Bereits geringe Konzentrationen wirken aktiv gegen Tumor-Stammzellen. Und zwar NUR gegen die bösartigen Stammzellen. In einer Studie über Brustkrebs-Stammzellen gewannen Forscher neue Erkenntnisse:

  • 6-Shogaol reduziert es die Expression von Oberflächenantigenen (durch Veränderung des Zellzykluses)
  • 6-Shogaol verhindert die Neubildung von Tumoren
  • 6-Shogaol sorgt direkt für einen programmierten Zelltod
  • 6-Shogaol vergiftet Tumorstammzellen (Zytotoxizität)

Sind Nahrungsbestandteile als Mittel zur Behandlung menschlicher Krankheit Optionen? Wir meinen ja. Schließlich haben sie im Laufe der Zeit bewiesen, dass sie vom menschlichen Körper vertragen werden.

Paclitaxel

Dieses weit verbreitete Chemomittel wurde in der Studie mit dem natürlichen Wirkstoff 6-Shogaol verglichen. In einem eindimensionalen Krebs-Labormodell verursachte das herkömmliche Paclitaxel zwar Zytotoxizität, aber in dem realistischeren dreidimensionalen Modell blieb es praktisch wirkungslos. Auch nach Erhöhung der Dosis um den Faktor 10.000 erzielten aber im dreidimensionalen Krebs-Labormodell nach wie vor keine Wirkung. Diese dreidimensionale Modell gilt als naturnähere Abbildung echter Krebstumore.
6-Shogaol erwies sich in beiden Modellen als sehr effektiv.

Paclitaxel war in Monoschichtzellen hoch aktiv, zeigte aber gegen die Tumorsphäroide selbst in 10 000-fach erhöhter Konzentration im Vergleich zu 6-Shogaol keine Aktivität.“

Hoffnung PEITC

Die Phenethyl-Isithiocyanate PEITC kommen in unterschiedlichen Lebensmitteln vor. Auch sie stehen im Fokus bei der natürlichen Krebsbekämpfung. Alle Lebensmittel stammen aus der Gruppe der Kreuzblütler, weshalb sie zur Prävention von Krebs oder zur Regeneration einer Erkrankung empfohlen werden:

  • Brokkoli
  • Kohl
  • Brunnenkresse
  • Winterkresse

PEITC entsteht durch die Reaktion einer Verbindung und eines Enzyms – ganz einfach beim Kauen von Gemüse aus der Gruppe der Kreuzblütler. An der staatlichen Universität in South Dakota stellten Forscher der Abteilung für Gesundheit und Ernährungswissenschaften im Mai 2015 fest, dass PEITC erfolgreich Stammzellen bei Gebärmutterhalskrebs abtötet.

Quellen
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Carrageen, pflanzlich (E401)

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Stabilisator und Emulgator aus dem Nordatlantik

Den Sammelbegriff Carrageen trägt eine Gruppe langkettiger Kohlenhydrate, die vor allem in einigen Rotalgenarten vorkommen. Nur eines davon ist für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen.

Verdickungsmittel in vielen Lebensmitteln

Unter der Bezeichnung E401 wird Carrageen als Verdickungsmittel oder Geliermittel eingesetzt. Es kann auch unter folgenden Bezeichnungen auf der Zutatenliste geführt werden: Fucelleran, Karrageen oder Karragheen. In Marmeladen und Milchshakes, Eiscreme und Ketchup, in Babynahrung und in Zahnpasta (zugelassen für Kosmetika) sorgt es für die gewünschte gleichmäßige Konsistenz und kann Trübungen in Weinen beseitigen. Für Bioprodukte ist Carrageen ebenfalls zugelassen. Lightprodukte enthalten häufig Carrageen, da es Volumen liefert ohne den Nährstoffgehalt zu erhöhen. Carrageen wird unverdaut wieder ausgeschieden.

Die Dosierung in der Lebensmittelindustrie

Aufgrund hoher Milchreaktivität reichen bereits geringe Mengen an Carrageen aus, um Milchgetränke zu stabilisieren. Für saure Lebensmittel ist Carrageen nicht geeignet, da es ausflockt. Als universelles pflanzliches Verdickungsmittel kann es auch in Öl-Wasser-Emulsionen eingesetzt werden und ist für alle Lebensmittel zugelassen. Die amerikanische Zulassungsbehörde hat das Polysaccharid als harmlos eingestuft. In Tierversuchen wurde eine Irritation der Immunzellen durch Carrageen beobachtet. Daher wird darauf geachtet, dass nicht mehr als die erforderliche Menge des Stabilisators zugesetzt wird.

Gesundheitliche Wirkung

Carrageen scheint vor humanen Papilloviren zu schützen, die ein Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) auslösen können. Nach Dr. John Schiller vom National Cancer Institute in Bethesda, Maryland hindert Carrageen die Viren daran, in die Wirtszellen einzudringen. Auch wird ein Schutzeffekt gegen andere Viren wie Herpes simplex angenommen. (Pharmazeutische Zeitung 29/2006)

Herstellung aus dem natürlichen Rohstoff Rotalge

Zur Herstellung werden Rotalgen wie Eucheuma spinosum, Eucheuma contonii oder die als Irisch Moos oder Isländisches Moos bekannte Chondrus crispus an des Küsten des Nordatlantik gesammelt, gewaschen und in einer alkalischen Lösung über mehrere Stunden gekocht. Das Carrageen wird mit Alkohol ausgefällt oder durch Kaliumchlorid geliert. Das extrahierte Carrageen wird nach dem Trocknen zermahlen. Bis heute wird in Irland der Knorpeltang auch für gesundheitsfördernde Tees gesammelt.

Vorsicht vor synthetischem Carrageen

Es existiert ein künstlich hergestelltes Carrageen, das durch Säurehydrolase entsteht. Es gilt als krebserregend und sollte nicht mit dem natürlichen pflanzlichen Carrageen verwechselt werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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