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Mit Lebenslust und Elan in den Frühling

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10 Tipps für Körper und Geist

So kommen Sie gesund durch den Frühling:

  1. An frischer Luft in den Himmel schauen: Das blaue Tageslicht aktiviert das Gehirn, macht es wach und konzentriert. Die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin wird angeregt.
  2. Ein Vitalstoff für Nerven und Lebensfreude ist das Vitamin B1: Steuern Sie dem Stress entgegen mit Vollkornprodukten, Sonnenblumenkernen oder Walnüssen.
  3. Körpereigene Abwehrkraft stärken: Vitamin C, Acai oder Spirulina regen den Stoffwechsel an und bilden Abwehrzellen.
  4. 7 – 8 Stunden Schlaf pro Nacht: Melissentee eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen fördert den gesunden Schlaf. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer gut durch.
  5. Kreislauf anregen: Eine Kalt-Warm-Wechseldusche am Morgen macht Sie richtig wach und stärkt auch die Abwehrkräfte. Danach vollwertig frühstücken.
  6. Pausen an der frischen Luft: Gönnen Sie sich kleine Auszeiten und füllen Sie diese durch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Z.B. 15 Minuten nach dem Mittagessen.
  7. Aktiv bleiben: Täglich 10 – 20 Minuten bewegen. Dehnübungen, Fahrrad fahren, Spazieren gehen oder Sport treiben.
  8. Zwischenmenschliche Beziehungen pflegen: Erfolgreiche Gesundheitspflege umfasst den Menschen als Ganzes. Familie, Freunde und soziale Kontakte gehören dazu.
  9. Belastende Ernährung reduzieren: Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Weißmehl, Zucker und Fett belasten Ihren Körper und Ihr Wohlbefinden.
  10. Gewicht reduzieren: Eine Fastenwoche entlastet schon nach 3 Tagen spürbar. Abnehmen , Entschlacken und Gift- und Schadstoffe aus dem Körper schwemmen.

Bleiben Sie gesund!

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Löwenzahn: Gesund und lecker

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Löwenzahn

Für die einen ein Unkraut, für die anderen ein bitterwürziges, gesundes Lebensmittel. In Frankreich wird Löwenzahn sogar in größeren Kulturen angebaut. Die gelb blühende Löwenzahnpflanze gehört zu den Korbblütlern und wächst fast überall. Jetzt im Frühjahr treibt der Löwenzahn seine gezackten, rosettenförmig angeordneten Blätter aus dem Boden. Wildpflanzen haben mehr gesunde Bitterstoffe als der gebleichte Löwenzahn, den Sie im Handel kaufen können.

Wirkstoffe im Löwenzahn

Löwenzahn enthält reichlich Vitamin C und Magnesium und sollte deshalb jetzt im Frühling auf Ihrem Speiseplan stehen. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahn sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe und ein relativ hoher Kaliumgehalt. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und werden daher für alle Arten von Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Heilpraktiker wissen, dass nicht nur die Verdauungssekrete sondern auch die Produktion von Hormonen und Enzymen angeregt werden. Löwenzahn ist also stoffwechselwirksam. Aufgrund seiner harnreibenden und entwässernden Eigenschaften wird er gegen Harnwegsinfektionen und Nierenbeschwerden verwendet.

Verbrauch und Lagerung

Wenn Sie Löwenzahn in der freien Natur pflücken, sollten Sie nur die jungen, zarten Triebe vor der ersten Blüte verwenden. Frisch geerntete Löwenzahnblätter sollten Sie am besten am selben Tag zubereiten und essen. Nicht aufgebrauchte Reste lassen sich in einer Tüte oder Dose einfrieren.

Arten der Zubereitung

Von der Löwenzahnpflanze lassen sich nicht nur die Blätter, sondern auch die Knospen, Blüten und Wurzeln verwenden. Aus den Blüten des Löwenzahns kann Sirup oder Gelee gewonnen werden. Zum Dekorieren sind die gelben essbaren Blüten ein schöner Farbtupfer.

Löwenzahn kann gekocht wie Spinat zubereitet werden. Er eignet sich jedoch besonders gut für Salate. Dabei harmoniert er besonders gut mit Salatdressings aus Walnussöl und Rotweinessig. Der leicht bitter-herbe Geschmack lässt sich durch die Zugabe von Schmand oder Sahne abmildern.

Frische Löwenzahn-Blätter können Sie sehr gut als Tee trinken. Aus den Wurzeln der Löwenzahnpflanze lässt sich auch ein Kaffee-Ersatz herstellen. Dazu werden die Löwenzahnwurzeln gehackt und getrocknet. Dann werden die getrockneten Wurzelstücke kurz geröstet, in der Kaffeemühle gemahlen und wie Kaffee aufgegossen.

Löwenzahn-Pesto

Zutaten

  • 1 Bund Löwenzahnblätter
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 5 EL Zitronensaft
  • 50g Mandeln (gemahlen)
  • 100g gewürfelten Parmesan

Pürieren Sie alle Zutaten und schmecken Sie Ihr gesundes Löwenzahn-Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Eingelegte Löwenzahn-Knospen

Zutaten

  • Löwenzahnköpfchen (Knospen)
  • Essig
  • Estragon
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Zwiebelringe

Alle Zutaten in ein verschließbares Glas geben. Nach 8 bis 10 Wochen sind die eingelegten Blütenknospen durchgezogen und können genossen werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Löwenzahnblätter (Taraxacum)

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Frühlingssegen

Der Gewöhnliche Löwenzahn bezeichnet eine ganze Gruppe von verwandten Pflanzenarten der Gattung Löwenzahn aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Sammelart heißt Taraxacum officinale, die einzelnen Pflanzen daraus werden der Sektion Ruderalia innerhalb der Gattung Taraxacum zugerechnet, insgesamt bis zu eintausend Arten.

Es handelt sich jedoch nicht um die Gattung Löwenzahn (Leotodon). Botanisch und bezüglich der Inhaltsstoffe gibt es deutliche Unterschiede.

Auf der nördlichen Erdhalbkugel ist der Löwenzahn weit verbreitet. Bis zu 30 Zentimeter kann der hohle Stängel des Löwenzahn werden. Er trägt die bekannte, leuchtend gelbe Korbblüte, die später zur Pusteblume wird. Stängel wie Blätter enthalten einen weißen Milchsaft. Seit dem Altertum wird die Pflanze von den Menschen genutzt.

Verwendung der Pflanzenteile

Vom Löwenzahn kann Blüte, Blatt und Wurzel verwendet werden. Löwenzahntee und Löwenzahntinktur verwenden alle drei Pflanzenteile. Aus den Blüten kann Essenz gewonnen werden. Ebenfalls aus den Blüten kann ein honigähnlicher Sirup hergestellt werden.

Die sehr jungen Löwenzahnblätterschmecken nur leicht bitter und werden roh für einen vitalisierenden Salat genutzt.

Bienen schätzen die frühblühenden Löwenzahnblüten als Bienenweide. Für ein Kilogramm Löwenzahnblütenhonig besuchen die Bienen 100.000 Löwenzahnblüten.

Wirkstoffe im Löwenzahn

Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahn sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe und ein relativ hoher Kaliumgehalt. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und werden daher für alle Arten von Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Heilpraktiker wissen, dass nicht nur die Verdauungssekrete sondern auch die Produktion von Hormonen und Enzymen angeregt werden. Löwenzahn ist also stoffwechselwirksam. Aufgrund seiner harnreibenden und entwässernden Eigenschaften wird er gegen Harnwegsinfektionen und Nierenbeschwerden verwendet.

Offenbar kann Löwenzahnextrakt das Größenwachstum hemmend beeinflussen sowie auch das Wachstum von Leberkarzinomzellen, Leukämiezellen und Pankreaskrebszellen. Bei Tierversuchen wurde ein leistungssteigernder Effekt beobachtet.

Flavonoide tragen zur gesundheitsförderlichen Wirkung bei. Der Milchsaft aus den Stängeln wird in der Volksmedizin als Hausmittel gegen Warzen und Hühneraugen angesehen.

Bei Gallensteinen und einem Verschluss der Gallenwege ist Löwenzahn nicht empfehlenswert. Der häufige Kontakt mit dem Milchsaft aus Stängeln und Blättern kann eventuell zu einer Kontaktdermatitis führen.

Kaffee aus der Wurzel

Löwenzahnwurzeln können gehackt und getrocknet zu einem Kräuterkaffee verarbeitet werden. Dazu werden die getrockneten Wurzelstücke kurz geröstet, in der Kaffeemühle gemahlen und wie Kaffee aufgegossen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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