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Anti-Aging Einkaufszettel

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Älter werden

Das ist bekanntlich nichts für Feiglinge. Viele gesundheitliche Beschwerden bestimmen das Alter, nicht nur Falten oder schlaffe Haut. Diese 10 Lebensmittel helfen Ihnen die allgemeine Gesundheit zu stärken und länger fit und gesund zu bleiben. Ihr wöchentlicher Einkaufszettel sollte also diese gesunden Lebensmittel enthalten. So tun Sie etwas für Ihre Langlebigkeit und gegen das Risiko an einer degenerativen Gehirnerkrankungen zu erliegen.

Die Tomate

Der Farbstoff Lycopin schützt sowohl die Haut als auch das Gehirn vor freien Radikalen. Entzündungen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, können durch den Genuss von Tomaten reduziert werden. Die Enzyme verlangsamen den Kollagen-Abbau und sorgen so für straffere Haut.

Die Avocado

Die Avocado besitzt eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft. Darüber hinaus senken die zahlreichen einfach gesättigten Fettsäuren den Blutdruck, stärken den Blutkreislauf und  verhindern eine Insulinresistenz. Vitamin E, Vitamin B und Kalium unterstützen eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.

Die Wassermelone

Die Wassermelone enthält extrem viel Wasser, wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Durch die gute Versorgung mit Flüssigkeit in Verbindung mit den anderen natürlichen Wirkstoffen ist die Wassermelone das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter.

Der Apfel

Bestimmte Verbindungen im Apfel schützen das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden wie Alzheimer. Das haben Studien der Universität Cornell ergeben.

Rotwein in Maßen

Die zahlreichen Flavonoide im Rotwein reduzieren das Risiko altersbedingter Erkrankungen. Flavonoide helfen dem Gehirn Schadstoffe besser abzubauen und regen die Neuronen an, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen zu können. Die antioxidative Wirkung des Rotweins hilft allgemein den Folgen des Alters entgegenzuwirken.

Die Beeren

Die Antioxidantien und Flavonoide in den Blaubeeren unterstützen das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Beeren ganz allgemein sind wertvolle Vitamin C Lieferanten, die dazu beitragen das Kollagen der Haut elastisch zu erhalten. Aber Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren schützen auch die Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen.

Der Granatapfel

Die Vitamine und Mineralstoffe im Granatapfel verbessern die allgemeine Zellgesundheit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer straffen Haut beiträgt.

Der Spinat

Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien (Kalzium, Eisen). Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.

Der Grünkohl

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette wie die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren im Grünkohl helfen deshalb dem Gehirn den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und ein Schrumpfen oder Absterben der Zellen zu verhindern. Ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit.

Zimt

Die Antioxidantien im Zimt wirken entzündungshemmend und helfen daher bei der Abwehr von Infektionen. Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen und hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Die Eigenschaften der Karotte

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Beta-Carotin

Das Provitamin Beta-Carotin aus der Karotte wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Zur Deckung des Vitamin A-Bedarfs ist die Karotte geradezu ideal. Übrigens nimmt der Körper nur so viel Beta-Carotin auf, wie er benötigt. Eine Überdosierung mit Vitamin A ist mit natürlicher Nahrungsaufnahme deshalb ausgeschlossen. Es sei denn, man nimmt hochdosierte synthetische Vitaminpräparate zu sich.

Vitamin A Lieferanten

Unsere Grundnahrungsmittel liefern dem Körper nicht sehr viel Vitamin A. Back- und Teigwaren, gewöhnliches Muskelfleisch, die meisten Wurstsorten und auch Milch sind sehr arm an Vitamin A.
Zu den Vitamin A Lieferanten gehören Käse, Innereien (z.B. Leber, Nieren) und Eier. Rein pflanzliche Beta-Carotin-Lieferanten sind Brokkoli, Chicoree, Kresse, Portulak, Spinat, Mangold, Feldsalat, Kräuter, Süßkartoffeln und Spinat. Betacarotin ist in zahlreichen gelb-orangenen Gemüse- und Obstsorten enthalten, wie beispielsweise in Pfirsich, Aprikose, Mango, Papaya, Sanddorn, Süßkartoffel, Kürbis und natürlich in der Karotte.

Faktoren zur Resorption von Beta Carotin

Der offizielle Mindestbedarf an Vitamin A liegt bei 0,8 bis 1,2 mg. Rein rechnerisch würden 100g Karotten ausreichen, um daraus 1,7 mg Vitamin A zu bilden. Allerdings hängt die Aufnahme von Betacarotin in den Körper von vielen Faktoren ab:

  1. Der Bedarf bestimmt die Aufnahme. Je mehr Beta-Carotin vom Körper benötigt wird, umso mehr nimmt er davon auf.
  2. Alkoholkonsum hemmt die Aufnahme von Beta-Carotin. Zur optimalen Beta-Carotin-Versorgung deshalb besser keinen Alkohol trinken.
  3. Die Verdauung, der Säure-Basen-Haushalt, die Magensäurebildung beeinflussen ebenfalls die Aufnahme von Beta-Carotin. Medikamentöse Hemmung der Magensäurebildung verschlechtert deshalb die Aufnahme.
  4. Je gründlicher die Karotte gekaut wird, desto besser wird Beta Carotin vom Körper aufgenommen. Die unverdauliche Cellulose, die das Beta Carotin umschließt, kann so besser aufgespalten werden. Das Wurzelgemüse deshalb möglichst klein zu schneiden, als Saft zu trinken oder als Salat zu essen, fördert also die Resorption.
  5. Beta-Carotin ist recht hitzestabil. Karotten können deshalb gedämpft, gedünstet oder gekocht werden ohne dass eine vitalstoffschädigende Wirkung durch das Erhitzens eintritt. Hitze schadet der Karotte nicht.
  6. Fettbeigabe erhöht die Resorption des Beta Carotins immens. Dazu reichen jedoch sehr kleine Fettmengen von 2,5 g pro Mahlzeit völlig aus.
  7. Vitamin E fördert die Aufnahme von Beta-Carotin. Butter ist jedoch sehr arm an Vitamin E. Besser wäre Weizenkeimöl oder rotes Palmöl.
Für die Augen

Nachlassendes Sehvermögen wird oft auf das Alter zurückgeführt. Oft ist es jedoch der im Alter steigende Vitalstoffbedarf, der nicht mehr gedeckt wird. Ein Mangel an Vitamin A kann zu Seh-Beschwerden wie Nachtblindheit führen. Ein halber Liter Karottensaft täglich kann diese Mangelversorgung wieder ausgleichen.

In den Wechseljahren

Vitamin A ist auch für gesunde Schleimhäute verantwortlich. Frauen in den Wechseljahren wird deshalb empfohlen, sich ausreichend mit Vitamin A zu versorgen. Wenn Haut und Schleimhäute trocken und rissig werden, dann benötigt der Körper verstärkt Vitamin A um wieder ausreichend Feuchtigkeit zu bilden. Bei Männern ist Vitamin A bei der Produktion von Spermien beteiligt.

Als Hautschutz

Beta Carotin arbeitet als hoch wirksames Antioxidans. So schützt es viele körpereigenen Strukturen vor den schädlichen (auch krebserregenden) Einflüssen der freien Radikalen. Bis zu 1000 Mal kann Beta-Carotin so freie Radikale zerstören, bevor es selbst zerfällt. Als wichtiger Hautschutz gegen Sonnen UV-Bestrahlung und sogar vorbeugend gegen Hautkrebs.

Körpereigene Abwehr

Beta-Carotin unterstützt die körpereigene Abwehr, indem es die Bildung von natürlichen Killerzellen fördert. Diese Killerzellen vernichten virusinfizierte Zellen und Krebszellen.

Energiefluss in den Zellen

Für einen gesunden Körper ist die interzelluläre Kommunikation sehr wichtig: Alle Zellen stehen untereinander in Verbindung und tauschen sich aus. Carotinoide, Beta-Carotin und Vitamin A kümmern sich gemeinsam darum, dass der Körper wieder den Weg zurück zu Ordnung und Gesundheit einschlagen kann.

Brustkrebs

Laut Studien unterstützt Karottensaft das Immunsystem so sehr, dass sogar die Blutwerte von Brustkrebsüberlebenden auf jedem Level verbessert werden konnten. Als Vorsorge vor Brustkrebs und Schutz vor Brustkrebsrückfällen ist die Karotte also ein starker Verbündeter.

Krebsprävention

Der sekundäre Pflanzenstoff Falcarinol soll die Karotte vor Pilzerkrankungen schützen. Für uns Menschen ist dieser natürliche Wirkstoff zur Krebsprävention oder Krebsbekämpfung interessant. Da der Anteil an Falcarinol während des Kochvorgangs sinkt, sind hier vor allem rohe Karotten geeignet. An der Sheffield Hallam University wurde erforscht, dass Falcarinol aus Karotten gegen lymphatische Leukämiezellen wirksam ist, weil es sowohl die Ausbreitung der Krebszellen hemmte als auch deren Zelltod herbeiführte.

Tipp

Wer Karotten kochen und dennoch einen möglichst hohen Falcarinolgehalt erhalten möchte, der kocht die Karotten am besten im Ganzen und zerkleinert oder püriert sie erst dann. Damit liegt der Gehalt an Falcarinol mindestens 25 Prozent höher als in Karotten, die vor dem Kochen zerteilt wurden. Diese weisen nämlich einen Verlust von 70% dieses natürlichen Wirkstoffes auf.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Infektionen

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Weltweite und alltägliche Katastrophen: Infekte

Laut WHO sind global gesehen Infekte die häufigste Todesursache. Der Universitätsprofessor Prof. Dr. med. Emil C. Reisinger ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationaler Gesundheit. Seine Zahlen zu Ursachen von Todesfällen weltweit:

  • 41% Infekte
  • 20% Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • 18% Krebserkrankungen
  • 13% zerebralvaskuläre Krankheiten

Die Gefahr an einer Infektionskrankheit zu sterben sinkt mit umfassenden Hygienemaßnahmen und Medikamenten. Trotzdem hat jeder Erwachsene im Durchschnitt 2 – 3 Mal im Jahr eine chronische Bronchitis. Es sind diese alltäglichen, eher harmloseren Infektionen, die uns das Leben schwer machen: Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen, Harnwegsinfekte, Hals-Rachen-Entzündungen, Paradontitis, Pilzerkrankungen der Schleimhäute, Nagel- und Fußpilze, Hautinfekte durch Ekzeme, Furunkel, Akne, usw. Die Wahrscheinlichkeit uns mit dem SARS-, Vogel- oder Schweinegrippenvirus zu infizieren ist verschwindend gering.

Viren, Bakterien und Pilze

Alle lösen sie Infektionen aus und sind dabei doch so unterschiedlich: Viren, Bakterien und Pilze. Bei günstigen Bedingungen und schwachem Immunsystem können sich diese Erreger im Körper rasch vermehren. Sie sind enorm anpassungsfähig und wahre Verwandlungskünstler. Die schulmedizinischen Medikamente, die sie eigentlich töten sollten, werden schnell wirkungslos, weil sich Resistenzen herausbilden können.

Viren

Viren sind 100x kleiner als Bakterien. Sie vermehren sich ausschließlich in und durch die Körperzellen. Sie verbreiten sich im Körper von Zelle zu Zelle, indem sie ein- und ausdringen. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel: Deshalb ist ein Antibiotikum bei Viren nutzlos. Die Ansteckung erfolgt über die Atmung als Tröpfcheninfektion, die Ernährung, Haut- oder Schleimhautkontakt wie Küssen.

Bakterien und Pilze

Auch die Ansteckung durch Bakterien und Pilze erfolgt über Tröpfcheninfektion, die Ernährung, Haut- oder Schleimhautkontakt. Bakterien können, wie Pilze, ein ganz normaler Bestandteil des Körpers sein. Im Darm etwa muss es eine Flora aus nützlichen Bakterien vorhanden sein. Erst ein Überschuss an „schlechten“ Bakterien macht den Körper krank. Oder es siedeln sich Bakterien oder Pilze an Orten des Körpers an, wo sie nicht gebraucht werden.

Ausbruch von Infektionen

Infektionskrankheiten können ausbrechen, wenn sich Viren, Bakterien und Pilze durch ein schwaches Immunsystem unkontrolliert vermehren können. Erfolgt die Ansteckung über die Nahrungsaufnahme kann zu wenig Magensäure der Grund sein, dass die Mikroorganismen in den Körper gelangen. Davon sind meist ältere Menschen betroffen.

Entscheidend: Starkes Immunsystem

Ein starkes Immunsystem ist also die stärkste Waffe gegen krankmachende Mikroorganismen. Um das zu erreichen sind Medikamente nicht geeignet. Sie helfen gegen den Schmerz oder gegen die Infektionen, aber sie bekämpfen die Symptome und bieten wenig Präventions-Schutz. Meistens schwächen Antibiotika, antivirale Medikamente oder Mykotika das Immunsystem sogar. Der Körper kann keine eigenen Abwehrstrategien entwickeln, um bei einer erneuten Infektion immun zu sein. Von den Nebenwirkungen dieser Medikamente sei an dieser Stelle nur auf die zerstörte Magen-Darm-Flora durch Antibiotikum und die geschwächte Immunabwehr durch Cortison verwiesen. Wichtige Körperfunktionen werden durch Medikamente massiv gestört.

Moringa kann helfen

Keine andere Pflanze der Welt  liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe dagegen haben statt negativer Nebenwirkungen positive: Sie stimulieren die Aktivität von Immunzellen. Vitamine und Mineralstoffe benötigen Enzymbestandteile, um Heilungsprozesse zu beschleunigen. Sekundäre Pflanzenstoffe können auf direktem Weg Entzündungen und Infekte unterdrücken. Sie wirken entzündungshemmend, antibiotisch, antibakteriell und antimykotisch. Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe helfen den Körper dabei freie Radikale und andere Stoffwechselgifte abzubauen, die bei Entzündungen und Infekten entstehen.

Zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten ist Moringa also ideal.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Dreifachschutz für unsere Augen: Lutein + Zeaxanthin + β-Carotin

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Das menschliche Auge

Das menschliche Auge erfasst Farben und ist für die räumliche Orientierung, die Informationsaufnahme und als Kommunikationsmittel unentbehrlich. Ohne das Sehen wäre die Verletzungsgefahr unermesslich hoch. Aber das Auge hat auch einen großen Einfluss auf das Schlaf-Wach-Verhalten und die Hormonausschüttung. Das alles nehmen wir als selbstverständlich. Kaum einer weiß, wie man seine Augen am effektivsten schützt.

So geht es unseren Augen

Das längere – oft stundenlange – Fokussieren der Augen auf einen Punkt, z.B. Bildschirm, Fernsehen oder einseitige Tätigkeiten tun unserem Auge nicht gut. In unserem Lebens- und Arbeitsalltag wird aber genau das von uns gefordert. Aber damit nicht genug: Auch freie Radikale schädigen die Augen. So schädigen z.B. auch Nikotin und die ionisierende Strahlung durch Computerbildschirme, Fernseher und Handy.

  • 15% der Kinder in Deutschland tragen eine Brille
  • 65% der Erwachsenen (über 16 Jahre) in Deutschland tragen eine Brille

Aber auch die UV-Strahlen der Sonne belasten die Augen. Jedoch überwiegen die Vorteile des Sonnenlichtes auf unser Immunsystem. Es gibt Möglichkeiten unsere Augen davor zu schützen.

Das Auge isst mit

Dass Karotten gut für die Augen sind, hat früher schon die Mutter am Mittagtisch gesagt. Verantwortlich sind die β-Carotin-Werte: Umgewandelt in Vitamin A schützen sie über 100 Mio. Sehzellen in der Netzhaut, indem sie die enthaltenden Pigment-Moleküle, den sogenannten Sehpurpur, zusammen mit Proteinen neu aufbauen. Ohne β-Carotin würden diese lichtempfindlichen Elemente in kürzester Zeit vom Sonnenlicht verzehrt werden. Moringa besitzt 7x mehr β-Carotin als Karotten.

Der Dreifachschutz

Doch β-Carotin ist nicht der ganze Schutz, den wir unseren Augen durch die Nahrung zukommen lassen können. Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin sind für eine gesunde Netzhaut wichtig. Sie schützen die Augen vor freien Radikalen. Wie jede Zelle verfügt auch die Sinneszelle über eine Zellmembran aus einer Lipiddoppelschicht. Diese Zellmembran ist sehr anfällig gegenüber freien Radikalen. Folgen solcher aggressiven Angriffe auf das Auge könne Linsentrübungen, Netzhautablösungen, Augenentzündungen, Nachtblindheit oder Makula-Degeneration sein. Die Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für Erblindung.

Die beiden Carotinoide Lutein und Zeaxanthin sind als von der Natur eingerichteter Schutz bereits in der Makula eingebaut. Sie dienen als „innere Sonnenbrille“ und neutralisieren die freien Radikale. Leider nimmt der Gehalt an Lutein und Zeaxanthin in der Makula im Alter ab. Wenn Sie diese Carotinoide mit der Nahrung aufnehmen, dann beugen Sie diesem Abbau vor und schützen Ihre Augen effektiv und natürlich. 100g Moringa-Blätter enthalten 70,2 mg Lutein und 1,94 mg Zeaxanthin.

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Orac-Testsieger: Moringa

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Oxidativer Stress

Im Blut können persönliche die Belastung und das Abwehrpotential nachgewiesen werden: Dieser sogenannte oxidative Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Deshalb ist es so wichtig freie Radikale zu bekämpfen, die durch antioxidative Lebensmittel neutralisiert werden können. Denn ja, es gibt „Supernahrungsmittel“, die das können. Moringa ist so ein Superfood.

Orac

Leider steht dieser Wert auf keinem Etikett der Nahrungsmittel-Industrie. Dabei ist er fast wichtiger, als der Kalorien-, Fett-, Zucker- oder Eiweißgehalt. Orac bedeutet Oxygen Radical Absorbance Capacity. Er sagt aus, inwieweit ein Nahrungsmittel in der Gesamtheit aller natürlichen Inhalts- und Wirkstoffe in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren. Außerdem zeigt er an, wie lange es dauert, bis diese antioxidative Wirkung abklingt. Damit besitzt der Orac-Wert eine qualitative und quantitative Aussagekraft.

Moringa wieder auf Platz eins

Selbst die Lebensmittel, die für eine starke antioxidative Kraft bekannt sind, werden von Moringa spielend geschlagen. Ob die Aronia Apfelbeere beim Obst, die Artischocke beim Gemüse oder der berühnte Rotwein bei den Getränken: Der Orac-Wert von Moringa übertrifft alle Spitzenwerte.

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Wieviel Orac braucht der Mensch?

Experten empfehlen, durch die Ernährung mindestens 3000 – 7000 Orac-Einheiten pro Tag aufzunehmen.
Mit 5g Moringa Blattpulver nehmen Sie 2.335 auf, mit 15g 7.005 Orac-Einheiten. Sie sind also mit 3 gehäuften Teelöffeln Moringa am Tag bestens gegen oxidativen Stress geschützt.

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Und Moringa ist keine Monosubstanz: Sie enthält Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich wie keine andere Pflanze. Als Naturprodukt in natürlichem Verbund und damit optimal bioverfügbar.

Warum ist der Orac-Wert wichtig?

Die meisten Radikale entstehen während der Energieproduktion in den Zellen. Jeder Vital- oder Aufbaustoff, der hier fördernd und kontrollierend eingreift, reduziert die Radikalbelastung.

In unserem Stoffwechsel existieren zahlreiche unterschiedliche Sauerstoffverbindungen, die zu freien Radikalen mutieren können. Daher reicht ein einziges Antioxidans nicht aus: Wir brauchen unterschiedlich spezialisierte. In Moringa sind sie zahlreich vorhanden.

Antioxidantien arbeiten synergetisch im Team. Isoliert sind sie wenig wirksam. Je mehr Antioxidantien-Gruppen vorhanden sind, desto besser können die unterschiedlichsten freien Radikale ausgelöscht werden. Deshalb ist der natürliche Verbund so besonders wichtig.

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Muskelkrämpfe
– das kann helfen

wadenkrampf
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Wie äußern sich Muskelkrämpfe?

Die Muskulatur wird ständig beansprucht. Eine unwillkürliche, krampfartige und anhaltende Anspannung von Muskeln wird Krampf, Muskelkrampf oder Spasmus genannt. Die plötzlichen Muskelverhärtungen können jederzeit auftreten und sind sehr schmerzhafte Erfahrungen. Meist sind die Beschwerden auf eine starre Haltung über eine längere Dauer oder starke sportliche Belastung zurückzuführen.

Kurz aber schmerzhaft

Normalerweise dauert ein Muskelkrampf nur relativ kurze Zeit an. Er ist zwar schmerzhaft aber harmlos und und verursacht keine bleibenden Schäden. Sollten Krämpfe sehr häufig auftreten oder dauerhaft anhalten, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wadenkrampf bis Kolik

Krämpfe im Bein sind sehr verbreitet, fast jeder Mensch hat diese Erfahrung schon einmal gemacht.
Koliken im Unterleib sind ebenfalls ein Beispiel für eine schmerzhafte Verkrampfung der glatten Muskulatur, in diesem Falle an Organen wie Darm, Galle oder Blase.

Mineralmangel oft Ursache

Oftmals hängt die Tendenz zu Muskelkrämpfen mit einer Unterversorgung an Mineralstoffen zusammen. Ein ausgeglichener Natrium, –Magnesium und –Kaliumhaushalt kann gegen Muskelkrämpfe vorbeugen.

Sofortmaßnahmen

Wärme kann den Muskel wieder lockern, beispielsweise mit einer heißen Dusche oder Wärmekissen.
Wenn diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht, ist punktueller Druck auf die schmerzende Stelle oder Gegendehnen ein probates Mittel. Leider gehört dazu, dass Druck oder Dehnung gegen einen verhärteten Muskel schmerzhaft sind.

Wadenkrampf

Bei einem Wadenkrampf beispielsweise hilft ein Ausfallschritt. Das betroffene Bein steht hinten, die Ferse fest am Boden. Bei jeder Verlagerung des Gewichts auf das vordere Bein, wird der Wadenmuskel des hinteren Beins gezogen.

Das kann helfen bei Muskelkrampf

Einem Mineralstoffmangel kann durch bewusste Zufuhr von Magnesium und Kalium gegengewirkt werden. Magnesium wirkt positiv auf das neuromuskuläre System, das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. Der Mineralstoff Magnesium hemmt die Nervenleitgeschwindigkeit und unterstützt den Rücktransport von Kalium in die Zellen. Die Aktion wird damit nach der Weiterleitung an die Muskeln abgeschlossen und es können keine weiteren Kalzium-Ionen in das Innere der Muskelzelle strömen. Ist zu wenig Magnesium oder Kalium im Blutspiegel vorhanden, ist ein höheres Risiko für schmerzhafte Muskelverkrampfungen gegeben.

Schwitzen und Mineralstoffmangel

Kalium kann bei starkem Schwitzen vom Körper ausgeschieden werden. Als Elektrolyt ist der Stoff jedoch wichtig zur Steuerung der Muskelaktivitäten. Ideal ist daher ein ausgeglichener Magnesium-Kalium-Spiegel.
In Kombination mit Citrat kann Magnesium vom Körper besser aufgenommen werden.
Wenn durch starkes Schwitzen viel Natriumchlorid verloren wurde, kann auch das ein Auslöser für Muskelkrämpfe sein. Durch den Ausgleich des Elektrolytmangels kann das Problem meist rasch behoben werden.

Entspannende Vitalstoffe

Magnesium unterstützt die Muskelentspannung. Eine gute Versorgung mit Magnesium reduziert die Anfälligkeit für Muskelkrämpfe und Zerrungen. Magnesiumlieferanten sind Nüsse, Bananen, Hülsenfrüchte und Kartoffeln.
Antioxidantien schützen die Körperzellen gegen freie Radikale, die die Moleküle der Zellen angreifen. Antioxidantien reagieren mit den aggressiven Substanzen und neutralisieren sie auf diese Art. Beim Heilungsvorgang nach Verletzungen werden besonders viele Antioxidantien gebraucht. Sie können die körpereigene Immunabwehr unterstützen und die Regeneration beschleunigen. In Obst und Gemüse sind Antioxidantien enthalten.
Sportler schätzen die positiven Eigenschaften des Vitamin B-Komplex. Diese Vitamingruppe ist beteiligt am zellulären Energiestoffwechsel in den Muskeln. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 unterstützt den Körper bei der Umwandlung von Nahrung in Glucose und damit Energie. Müdigkeit und Ermüdungserscheinungen wird damit entgegengewirkt. Es unterstützt die Regeneration von beschädigtem Muskel- und Hautgewebe.

Gesund ernähren und heilen

Grundsätzlich ist für gesunde Muskeln eine proteinreiche Kost günstig. Aminosäuren zum Aufbau von Proteinen und zur Regenration von verletztem Gewebe liefern unter anderem Milchprodukte, mageres Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte und Soja.

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Vitamin E (Tocopherol)

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Das Zellschutzvitamin

Vitamin E bezeichnet eine ganze Familien von 16 verschiedenen Antioxidantien, bestehend aus Tocopherolen und Tocotrienolen. Alpha-Tocopherol ist wohl die am besten untersuchte Substanz, weshalb im Zusammenhang mit Vitamin E häufig auf Studien zu Alpha-Tocopherol verwiesen wird. Verwendet wird der Begriff Vitamin E und Tocopherol synonym.

Vitamin E ist fettlöslich und wird dem Körper durch die Nahrung zugeführt. Es kann nur gleichzeitig mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Vitamin E beeinflusst auch die Aufnahme von Vitamin A und Vitamin K.

Da Vitamin E geht beim Kochen nicht verloren, allerdings sind schonende Garmethoden vorzuziehen.

Starker Name

Der Name der Tocopherole leitet sich ab von griech. tocos, Geburt und griech. pherein, hervorbringen. Der Name wurde von seinen Entdeckern 1922 gewählt, als Hinweis auf das Phänomen, dass Ratten im Tierversuch bei einem Tocopherol-Mangel nicht in der Lage waren, lebende Junge zur Welt zu bringen.

Radikalfänger

Tocopherol schützt die Zellen mit stark antioxidativen Eigenschaften. Es kann freie Radikale unschädlich machen und so die Zellsubstanz vor ihrem schädlichen Einfluss bewahren. Damit unterstützt Vitamin E das Immunsystem. Es ist beteiligt an der Bildung von Antikörpern und am Energiestoffwechsel.

Haare und Haut

Vitamin E besitzt positiven Einfluss auf die Haut. Das Kollagen in der Haut wird in Zelllebensdauer und Elastizität unterstützt. Vitamin E-reiches Öl kann beispielsweise zur besseren Narbenheilung beitragen. Haut und Haare profitieren von einem gesunden Vitamin E-Spiegel.

Stoffwechselfunktionen

Gerade im Fettstoffwechsel erfüllt Tocopherol wichtige Funktionen bei der Umwandlung von Fett in Energie. Ablagerungen in den Blutgefäßen scheint das Vitamin E entgegenwirken zu können und hält damit die Arterien durchlässig. Unter anderem vermag es das schädliche Cholesterin LDL in der Oxidation zu hemmen, so dass es sich nicht ablagern kann.

Vorbeugend

Es kann günstig auf die Insulinempfindlichkeit der der Zellen wirken. Auch bezüglich der Gehirnfunktionen sind die antioxidativen Zellschutzeigenschaften von Tocopherol eine vorbeugender Faktor gegen Alterskrankheiten.

Damit kann Vitamin E wahrscheinlich hilfreich bei Koordinationsstörungen im Bewegungsapperat (Ataxien) wirken, bei rheumatoider Arthritis oder anderen entzündlichen Gelenkbeschwerden, und möglicherweise auch bei Netzhauterkrankungen (Retinopathien), Muskelleiden und Diabetes.

Sonnenschutz

Äußerlich und innerlich schützt Vitamin E-Öl vor der Sonne, deshalb wird auch Kokosöl als Sonnenschutz eingesetzt.

Vorkommen

Gute Vitamin E-Lieferanten sind pflanzliche Öle wie beispielsweise Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Weizenkeimöl. Es befindet sich auch in Nüssen und Samen. Zum Beispiel können rund 20 Gramm Sonnenblumenöl oder 50 Gramm Haselnüsse den ungefähren Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen bereits decken. Mangos und Avocados enthalten das Vitamin ebenso wie Johannisbeeren oder Gemüse wie Paprika, Schwarzwurzeln, Spinat und Grünkohl.

Nicht ganz so große Mengen enthalten auch tierische Lieferanten wie Eier und Butter. Fetthaltige Fische können ebenso zum Vitamin E-Haushalt beitragen wie Lachs, Makrele oder Heringe.

Mangel

Bei einem Mangel an Vitamin E können gegebenenfalls Sehstörungen auftreten, Muskelschwäche oder Nervenstörungen bei Bewegungsabläufen. Ein gravierender Mangel muss bei einer ausgewogenen Ernährung nicht auftreten, es sei denn die natürliche Aufnahme von Tocopherol wird verhindert durch chronische Krankheiten oder extrem fettfreie oder einseitige Ernährung.

Dosierung

Am besten eignet sich eine ausgewogene Ernährung. Eine Überdosierung über normale Nahrungszufuhr ist fast unmöglich. Höchstmengenangaben bei Nahrungsergänzungsmitteln sollten beachtet werden.

Wenn über eine lange Zeit sehr hochdosiertes Vitamin E über zusätzliche Nahrungsergänzungsmittelgaben aufgenommen wird, kann gegebenenfalls eine Überdosierung eintreten, die sich möglichweise in Müdigkeit oder Magen-Darm-Problemen äußert. Vitamin E beeinflusst auch die Aufnahme von Vitamin A und Vitamin K. Vitamin E kann die Blutgerinnung herabsetzen, weshalb Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder mit Medikamenteneinnahme für die Blutverdünnung von hohen Dosierungen absehen sollte. Die Einnahme sollte stets in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen.

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Carnosin

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Ein wichtiges Neupeptid

Carnosin ist ein Peptid aus den Aminosäuren β-Alanin und Histidin. Im menschlichen Körper kommt es hauptsächlich in Muskeln und im Gehirngewebe vor. Außerdem findet es sich in Leber, Niere und anderem Gewebe. Es ist ein wichtiges Antioxidans, das die Zellen vor freien Radikalen schützt und gemeinsam mit anderen Antioxidantien helfen kann, die Lebensdauer der Zellen zu verlängern. Aufgrund seiner Schutzfunktion für das Gehirn wird es auch Neuropeptid genannt. Unter anderem kann der Stoff auch die Giftigkeit von Kupfer und Zink im Gehirn puffern. Im Alter nimmt das wichtige Neupeptid Carnosin ab.

Antioxidans mit Schutzwirkung

Carnosin kann reaktive Sauerstoffspezies ROS (reactive oxygen specis) unschädlich machen, die bei oxidativem Stress in der Zellmembran gebildet werden. Es vermag verschiedene schädliche Metallionen zu binden (Chelatisierung von Metallen), die als Nebenprodukte des Stoffwechsels auftreten, und trägt zur Entgiftung bei. Außerdem kann es die Glykierung oder Glykation durch schädliche Zuckermoleküle verhindern. Über den Zellschutz spielt spielt Carnosin daher für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. Es kann darüber hinaus Lymphozyten aktivieren und die Bildung neuer Immunzellen unterstützen.

Im Herz-Kreislauf-System nützlich

Das Zusammenklumpgen von Blutplättchen kann durch Carnosin vorbeugend beeinflusst werden. Der Wirkstoff kann blutdrucksenkenden Effekt haben.

Das Severin-Phänomen

Beim Carnosinabbau sammelt sich Milchsäure in den Muskeln und der ph-Wert sinkt. Carnosin kann Milchsäure puffern. Die Muskeln erholen sich nach Extremleistungen sehr schnell und funktionieren, als ob sie nie erschöpft gewesen wären. Diese Funktion wird als Severin-Phänomen bezeichnet. Im Leistungssport wird daher Carnosin angewendet, um die Zeichen physischer Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren.

Anti-Aging-Substanz

Mit zunehmendem Alter sinkt die Konzentration an Carnosin im Körper. Die Abwesenheit des antioxidativen Schutzes auf Zellproteine wirkt sich auf die Zellalterung und auch auf die Hautalterung aus. Möglicherweise kann Carnosin Alterungsprozesse verlangsamen. Mit dem Ziel, ein Anti-Aging-Präparat für „Schönheit von innen“ zu finden, hat die pharmakologische Forschung der letzten Jahre den Wirkstoff in den Fokus intensiver Forschungen gestellt.

Autismus

Klinische Studien haben den Einfluss von Carnosin bei Patienten mit Autismus aufgezeigt. Auf Gehirnareale, die für Hören, Sehen, Bewegung und Sozialisation zuständig sind, hatte das Nahrungsergänzungsmittel positive Effekte, allerdings verbunden mit einem erhöhten Corticosteronspiegel, der zu Hyperaktivität führen kann.

Körpereigener Stoff, ergänzt durch Nahrung

Carnosin wird im Köper durch Aminosäuren generiert. Es kann auch durch die Nahrung zugeführt werden, in der Regel ist dies jedoch nicht notwendig. Carnosin ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Aus therapeutischen Gründen kann die zusätzliche Einnahme oder äußerliche Anwendung von Carnosin empfohlen werden.

Carnosin ist eine körpereigene Substanz, die positive Effekte auf verschiedenste Bereiche haben kann. Darunter werden mögliche Wirkungen angenommen auf Anti-Aging, Hautverjüngung, Muskelfunktionsstörung, sexuelle Potenz, grauen Star, Diabetes, kardiovaskuläre Krankheiten und neurologische Erkrankungen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Alpha-Liponsäure

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Unschätzbar wertvoll für wichtige Stoffwechselprozesse

Entdeckt wurde die Alpha-Liponsäure (α-Liponsäure, abgekürzt nach der englischen Bezeichnung lipoid acid) während einer Studie mit Milchsäurebakterien in den 50er Jahren. Die schwefelhaltige Fettsäure kommt als Coenzym bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien fast aller Zellen mit Zellkern vor, bei Menschen, Tieren und mehrzelligen Pilzen. Das Coenzym funktioniert ähnlich wie ein Vitamin, es ist wasser- und fettlöslich und kann in praktisch alle Körperregionen gelangen und auch die die Blut-Hirn-Schranke passieren. Seine starke antioxidative Wirkung wird in der Medizin für Prävention und Therapie geschätzt. Seit 1966 wird Alpha-Liponsäure in Deutschland als Arzneistoff eingesetzt, insbesondere bei Erkrankungen der Leber oder peripheren Polyneuropathien. In der Alternativmedizin kommt Alpha-Liponsäure für ausleitende Verfahren z.B. bei Quecksilbervergiftung oder anderen Schwermetallvergiftungen zur Anwendung. Der menschliche Körper kann Alpha-Liponsäure selbst herstellen, der Naturstoff kann jedoch auch gut über die Nahrung aufgenommen werden. Alpha-Liponsäure ist enthalten in rotem Fleisch, beispielsweise Rindfleisch und Innereien wie Leber, Nieren und Herz.

Die gesundheitsförderlichen Eigenschaften der Alpha-Liponsäure sorgen für zahlreiche weiterführende Studien zum Einsatz des wertvollen Naturstoffes. Naturheilkundler Urs Buergi verfolgt mit Interesse die laufenden medizinischen Studien, die sich mit der körpereigenen Substanz befassen: „Nicht umsonst wird die Alpha-Liponsäure als Antioxidans aller Antioxidantien bezeichnet“. Es gibt Hinweise darauf, dass sie die Eisenaufnahme begünstigt, die Leber unterstützt und positiv auf den Blutzuckerspiegel sowie die Optimierung der Energiegewinnung aus der Nahrung und den Aufbau des Bindegewebes wirkt. Der Histaminspiegel wird reguliert, Zellalterung verzögert. Die Fettsäure spielt eine Rolle bei der Produktion von Nervenbotenstoffen und kann Schwermetalle binden. Es kann davon ausgegangen werden, dass Alpha-Liponsäure bei der Steuerung vieler Stoffwechselfunktionen beteiligt ist.

Umfassender Einsatz von Alpha-Liponsäure für die Gesundheit

Antioxidatives Multitalent

Freie Radikale greifen die menschlichen Körperzellen an und schädigen sie in ihrer Substanz. Als vielseitiges Antioxidans macht Alpha-Liponsäure eine Vielzahl unterschiedlicher Freier Radikale Art unschädlich. Die körpereigene Fettsäure schützt sogar das Gehirn, denn sie kann in wasser- wie fettlösliche Strukturen gelangen und auch die Blut-Hirn-Schranke passieren. Außerdem kann sie leicht umgesetzt werden in Dihydroliponsäure, ein noch stärkerer Radikalfänger. Bereits oxidierte Antioxidantien wie beispielsweise Vitamin C, Vitamin E, Glutathion und Coenzym Q10 können durch Alpha-Liponsäure und Dihydroliponsäure wieder in ihre aktive Form zurückverwandelt werden, so dass diese ihrerseits wieder antioxidativ wirken können. Die starken antioxidativen Eigenschaften von Alpha-Liponsäure wirken entzündungshemmend, antimutagen, antikarzinogen, neuroprotektiv und beeinflussen Insulinempfindlichkeit und Zellalterung positiv. Damit ist Alpha-Liponsäure äußerst wichtig für die Immunabwehr.

Blutzuckerstoffwechsel, Diabetes und Diabetesnebenerkrankungen

Alpha-Liponsäure ist an der zellulären Energieproduktion essentiell beteiligt. Ihre positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel gilt als medizinisch gesichert. Die Senkung des Blutzuckerspiegels durch die Erhöhung der Insulinempfindlichkeit gehören zu ihren hilfreichen Wirksamkeiten. Die Glucoseaufnahme im Muskel- und Fettgewebe wird gefördert und bei der Insulinsynthese ist Alpha-Liponsäure ebenfalls beteiligt. Die Fettverbrennung und der gesamte Fettstoffwechsel wird unterstützt. In einer placebokontrollierten Studie konnten adipöse Patienten bei einer Kombination von hypokalorischer Diät zusammen mit einer Einnahme von 1.800 mg Alpha-Liponsäure täglich über die Dauer von 20 Wochen deutlich abnehmen. Über 20 Prozent der Patienten wogen danach 5 Prozent weniger (vgl. Koh EH et al. Effects of Alpha-lipoic acis on body weight in obese subjects. Am J Med. 2011, 124; 85e1-85e8). Bei Neben- und Folgeerkrankungen von Diabetes kann es zur Schädigung des peripheren Nervensystems wie Neuropathie oder Schädigung von Nervenleitungen kommen. In verschiedenen Studien wurde der wirksame Einsatz von Alpha-Liponsäure untersucht und hat die Verbesserung verschiedener neuropathischer Beschwerden ergeben. Bei schulmedizinischen Therapien von Neuropathie wird Alpha-Liponsäure seit Jahrzehnten verwendet. Ein positiver Einfluss wird auch für das bei Diabetikern erhöhte Risiko für grauen Star und diabetischer Retinopathie vermutet. Die antioxidative Kraft des körpereigenen, vitaminähnlichen Stoffs erhöht die Konzentration von Glutathion sowie Vitamin C und E in der Augenlinse und hemmt das Enzym Aldosreduktase.

Leber präventiv schützen und
Lebererkrankungen therapieren

Alpha-Liponsäure kann die Leber schützen durch die oben beschriebenen antioxidativen Eigenschaften, indem sie die oxidative Schädigung von Lipopolysaccharide, Arsen, Giftstoffen aus Umwelt oder Arzneimitteln reduziert. Sie regeneriert andere wichtige Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Glutathion und bereitet das Coenezym Q10 und NAD (NicotinamidAdeninDinucleotid) wieder körperwirksam auf. Die Fettsäure wird gegen das Fortschreiten von nicht-alkoholischer Leberverfettung, Leberfibrose und Leberzirrhose sowie in der Prävention eingesetzt.

Schwermetallvergiftung

Schwermetalle werden im Körper gespeichert und reichern sich im Gewebe an. Auch wenn der Organismus von der weiteren Einwirkung einer schädlichen Schwermetallquelle entfernt wurde, bleibt eine Belastung des Körpers durch die gespeicherten Schwermetalle bestehen, die nach und nach freigesetzt werden. Chelatbildner wie Alpha-Liponsäure können das natürliche Ausscheiden von Schwermetallen begünstigen, indem sie zweiwertige Ionen komplexieren. Hier sind die besonderen Eigenschaften der Alpha-Liponsäure hilfreich, denn sie kann in allen Bereichen des zentralen und peripheren Nervensystems wirken, sogar im Gehirn, im Gegensatz zu vielen anderen Chelatbildern.

Zellalterung aufhalten

Mit dem Alter nimmt die körpereigene Produktion von Alpha-Liponsäure ab. Die gleichzeitige Zellalterung lässt mehr freie Radikale entstehen. Dagegen kann eine zusätzliche Einnahme von Alpha-Liponsäure den oxidativen Stress reduzieren. Als Radikalfänger und Unterstützer weiterer antioxidativer Substanzen wie Vitamin C und E sowie mitochondrialer Enzyme wie Isocitrat-Dehydrogenase, Succinat-Dehydrogenase und Cytochrom-c-Oxidase kann Alpha-Liponsäure unterstützend dem Alterungsprozess entgegenwirken.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Zimt (Cinnamon)

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Zimtstangen aus der inneren Rinde

Der immergrüne Zimt-Baum hat dichtes Laubwerk und wird bis zu zwölf Meter hoch. Er gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) und stammt aus Indien und Sri Lanka. Da er viel Wasser benötigt, wird er in vielen tropischen Gegenden angebaut. Mit ledrigen, ovalen Blättern und Früchten, die Eicheln ähneln, strömt der Zimt-Baum einen Geruch von Gewürznelken aus.

Die äußere Korkschicht des Stammes muss zunächst entfernt werden. Die bei uns bekannten Zimtstangen werden aus der inneren Rinde jüngerer Zweige und Äste hergestellt, indem sie in mehreren Schichten gewickelt und getrocknet werden. Die aromatischen Zimtstangen sind reich an ätherischen Ölen.

Gewürz und Naturheilmittel

Wussten Sie, dass Zimt eine großartige gesundheitliche Wirkung auf den menschlichen Organismus hat? Zimt wird schon seit Jahrtausenden als Gewürz, aber auch als Naturheilmittel verwendet.
Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu der gesundheitsfördernden Wirkung von Zimt gibt es allerdings erst seit ein paar Jahren. Dabei wirken sich gleich mehrere hundert Substanzen in dem Gewürz positiv auf unsere Gesundheit aus.

Blutzucker positiv beeinflussen

So hat eine wissenschaftliche Studie von PHD Almam Khan gezeigt, dass sich die tägliche Einnahme von Zimt positiv auf die Blutzuckerwerte sowie auf verschiedene Fettwerte, wie Triglyceride und Cholesterin, auswirken kann.
Dies führen Experten darauf zurück, dass Zimt die Empfindlichkeit des Insulinrezeptors steigert, wodurch das ohnehin vorhandene körpereigene Insulin seine Wirkung wieder besser entfalten kann.

Zimt bei Diabetes Typ II

Zimt kann die Blutzucker-Werte senken und den Blutzuckerstoffwechsel (Glukosestoffwechsel) verbessern.

Immer mehr Fachleute raten daher zu einer zusätzlichen Einnahme von Zimt-Präparaten bei Diabetes Typ II, da Zimt das Leben mit Diabetes wesentlich erleichtern kann.

Es gibt sogar Untersuchungen, die beweisen wollen, dass neben den Blutzuckerwerten auch die Cholesterinwerte sinken.

Zimt schützt gegen Antioxidantien

Im Zimt wurden außerdem Substanzen gefunden, die antioxidativ, entzündungshemmend und nervenschützend wirken. Freie Radikale sind maßgeblich an der Entstehung verschiedenster Erkrankungen beteiligt. Sie greifen unsere Zellen an und zerstören sie. Je mehr Zellen im Körper geschädigt werden, umso schlechter geht es uns. Krankheiten entstehen. Die Schäden, die freie Radikale verursachen, können auch zu Entartungen der Zellen führen. Der Grundstein für die Entstehung von Krebs ist gelegt. Antioxidantien, wie sie in Zimt enthalten sind, können die Zellen vor freien Radikalen schützen.

Unterstützt die „guten“ Bakterien im Verdauungstrakt

Zimt enthält ätherisches Öl mit Zimtaldehyd, Eugenol, Phenolcarbonsäuren sowie Gerbstoffe und Cumarine. Zusammen wirken diese Inhaltsstoffe gegen Bakterien und Pilze und steigern die Beweglichkeit (Motilität) des Darmes.

Bei Problemen mit der Verdauung können Sie sich Zimt-Tee zubereiten. Aber auch ätherisches Zimt-Öl und Nahrungsergänzungen wie Zimtkapseln sind im Handel erhältlich.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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