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Schon „wenig“ ist „zu viel“: Süßstoff Sucralose

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Hin und wieder, aber wenig

Dass künstliche Süßstoffe ungesund sind und eine lange Liste von Nebenwirkungen aufweisen, ist inzwischen bekannt. Trotzdem handeln sehr viele Konsumenten nach dem Prinzip „Hin und wieder, aber nur wenig. Das kann doch nicht so schlimm sein.“ Leider gibt es bei künstlichen Süßstoffen keine Dosis, die sich als unbedenklich bezeichnen ließe.

600 x süßer als Kristallzucker

Der künstliche Süßstoff Sucralose läuft unter der Bezeichnung E 955. Er ist kalorienfrei und schmeckt etwa 600 x süßer als Kristallzucker. Dieser Süßstoff wird seit 1999 als Tablette oder wässrige Lösung vertrieben. Sucralose findet sich in zahlreichen Produkten, da es sowohl in Wasser als auch in Alkohol lösbar ist. Wird er zusätzlich mit Maltodextrin gestreckt, wirkt sich das auf die Kohlenhydratverdauung des Konsumenten aus. Der Markt mit Sucralose ist lukrativ: 2011 fielen 17,9% des weltweiten Markts für hoch wirksame künstliche Süßstoffe auf Sucralose. Das Marktvolumen beträgt ca. 1.146 Mrd. Dollar.

Verbindung von Süßstoff und Krebsrisiko?

Am Ramazzini-Institut in Bologna erforschen italienische Wissenschaftler den künstlichen Süßstoff Splenda, der Sucralose enthält. Er steht im Verdacht das Risiko an Leukämie und anderen Krebsformen zu erkranken zu erhöhen.
Eine umfangreiche Studie an Mäusen bestätigte den Anfangsverdacht. Bei 457 männlichen und 396 weiblichen Mäusen wurde die Nahrung mit Sucralose in Dosierungen von null, 500, 2.000, 8.000 und 16.000 ppm (parts per million) versetzt. Je höher die Dosis war, desto häufiger erkrankten die Mäusemänner an bösartigen Tumoren. Leukämie trat deutlich öfter bei den Mäuserichen auf, die die 2.000 und 16.000 ppm Sucralose erhielten. Der künstliche Süßstoff Sucralose ist also, entgegen der bisherigen Meinung, biologisch hoch aktiv.

„Diese Erkenntnisse stützen frühere Daten nicht,
denen zufolge Sucralose biologisch inaktiv ist.“

(Ramazzini-Institut in Bologna, Italien)

Reaktionen auf die Studie

Die Wissenschaftler waren über ihr Ergebnis sehr besorgt und forderten eine Folgeuntersuchung, um die Gefährlichkeit der Substanz weiter zu erforschen. Der Hersteller des Süßstoffes Splenda, die Heartland Food Products Group, erhob Zweifel an der Zuverlässigkeit der Studienergebnisse. Er warf den Wissenschaftlern vor, die die für Menschen empfohlene Tagesdosis überschritten zu haben. Wie relevant ist die Frage nach der Dosis für das Krebsrisiko?

 „Selbst wenn man weniger konsumiert, heißt das nicht, dass es keine Probleme gibt.
Wenn etwas in hoher Dosierung Krebs verursacht, verursacht es im Allgemeinen auch in geringeren Dosen Krebs.
Das Risiko ist nur geringer“
(Dr. Lisa Lefferts, Center for Science in the Public Interest, in Daily Mail)

Nebenwirkungen von Sucralose

Nicht nur für Menschen mit Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Allergien oder Magenkrebs kann sich der Verzehr von Sucralose negativ auswirken. Dieser künstliche Süßstoff reduziert nämlich die Zahl der nützlichen Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht. An der Mercer University School of Medicine, Macon (US-Bundesstaat Georgia) konnte eine Verbindung von Sucralose und Migräne festgestellt werden. Beim Erhitzen oder Backen von Sucralose können karzinogene Dioxine freisetzt werden.

„Wurde Sucralose auf hoher Temperatur gekocht, wurden Berichten zufolge chlorierte Diole freigesetzt. Das sind potenziell toxische Verbindungen. Sowohl Studien an Menschen wie auch an Nagetieren zeigten, dass Sucralose die Werte von Glukose, Insulin und GLP-1 (das Peptidhormon Glucagon-like Peptide) verändern kann.“
(Journal of Toxicology and Environmental Health, Part B, 2013)

Aspartam

Einer der beliebtesten Süßstoffe weltweit ist Aspartam. Seit über 30 Jahren auf dem Markt wird dieser künstliche Süßstoff im Körper in krebserregendes Formaldehyd umgewandelt. Dies kann nicht nur ernste negative Folgen auf die Gehirnfunktion, sondern auch auf den ganzen Körper haben. Aspartam regt den Appetit an und weckt Zuckergelüste, weil es die natürliche Hormonproduktion des Körpers verändert. Eine Gewichtszunahme ist wahrscheinlicher als bei Konsum von raffiniertem Zucker.

Keine unbedenkliche Dosis

Bei künstlichen Süßstoffen gibt es tatsächlich keine Dosis, die sich als unbedenklich bezeichnen ließe. Wer auf Süße nicht verzichten kann, sollte natürliche Alternativen einsetzen. Dicksaft, Sirup und Honig enthalten im Gegensatz zum weißen Industriezucker zahlreiche Mineralstoffe. Ahornsirup, Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Rapshonig, Reissirup, Wildblütenhonig, Zuckerrübensaft sind eine gesunde Alternative.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Fracking-Chemie fast in jedem Haushalt

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Dieselben Chemikalien wie in der Küchenspüle?

Bekanntlich werden beim Fracking toxische Substanzen verwendet. Doch nicht nur da: In dem Abwasser unserer Privathaushalte können diese Chemikalien in praktisch identischer Form nachgewiesen werden. Forscher der Universität von Colorado in Boulder wollten wissen, wo die Quellen dieser gefährlichen Stoffe in unseren Haushalten sind. Das Ergebnis ist schockierend: Viele unserer Alltagsgegenstände enthalten genau die Giftstoffe, die man beim Fracking ebenfalls nachweisen kann. Fracking ist für viele Menschen der Grund für die Verunreinigungen von Boden und Trinkwasser.

Waschmittel, Eiscreme und Abführmittel

Achten Sie auf umweltfreundliche Inhaltsstoffe? Dann ist es ernüchternd zu erfahren, dass Sie sich das Gift selbst ins Haus holen: Beim Wasch- oder Frostschutzmittel erwartet man ja schon Chemie. Aber wie steht es um Dinge, die wir in den Mund nehmen, oder sogar verzehren? Zahnpasta, Kosmetika, Eiscreme, Gewürzen oder Abführmittel? Einfach unglaublich! Die grenzflächenaktiven Substanzen enthalten zwei Serien von Ethylenoxid Surfactants, Polyethylenglycol und linearen Alkyl-Ethyloxylaten.

„Es handelt sich um die erste veröffentlichte Studie, in der einige der
organischen Fracking-Chemikalien identifiziert werden, die die Firmen
in ihre Quellen pumpen. In den Proben, die wir untersuchten, fanden
wir Chemikalien, wie sie beim Großteil von uns zu Hause ins Abwasser gehen.“

(Michael Thurman, Lead-Autor der Studie, Gründer des Labors für Umwelt-Massenspektrometrie am College of Engineering and Applied Science, Universität Boulder. Analytical Chemistry, Fachmagazin)

Folgen für unsere Gesundheit

Die US-Behörde OSHA ist für Arbeitssicherheit zuständig. Sie bringt das Ethylenoxid in unseren herkömmlichen Haushaltsmitteln mit gesundheitlichen Beschwerden wie Schwindel, spontanem Schwangerschaftsabbruch, Nervenschäden und Gedächtnisstörungen in Verbindung.

Untersuchungen von Fracking-Flüssigkeit

Da der Wettbewerb innerhalb der Fracking-Branche sehr groß ist, tun sich die Firmen schwer damit offenzulegen, mit welcher Chemikalienmischung sie arbeiten. Den Bundesregierungen der einzelnen amerikanischen Staaten reichen bei der Benennung der Substanzen grobe chemische Kategorien. Die Proben stammen daher aus fünf verschiedenen amerikanischen Bundesstaaten. Die Analyse erfolgt mithilfe der hochmodernen massenspektrometrischen Geräte. Diese wurden von Agilent Technologies zur Verfügung gestellt.

Geologische Unterschiede rund um die Förderstellen beeinflussen die Proben in der Zusammensetzung der Flüssigkeiten, so dass Wissenschaftler ihre Ergebnisse nicht einfach auf andere Förderstellen übertragen können. Eine größere, umfassendere Studie ist geplant.

Erde, Wasser, Luft

Außer auf den Boden hat Fracking auch negative Einflüsse auf die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken und das Wasser, das wir entsorgen. Durch die hochbelastete Abwasserentsorgung könnten sogar Erdbeben ausgelöst werden. Alles Faktoren, die Michael Thurman genauer untersucht haben möchte.

Luftproben aus der Nähe von Fracking-Quellen

Dr. David Carpenter, Leiter des Instituts für Gesundheit und Umwelt an der Universität von Albany, Staat New York, untersuchte die Luft in der Nähe von Fracking-Quellen. Die gemessene Konzentration an Schwefelwasserstoff überschritt die zulässige Obergrenze um das 90- bis 60 000-Fache.

Benzol und Formaldehyd

Ebenso stark erhöht waren die Werte für Benzol und Formaldehyd in diesen Gebieten. Formaldehyd gilt als krebserregend und wird mit Leukämie und Nasenrachenkrebs in Verbindung gebracht. Schwefelwasserstoff reizt die Sinnesorgane und kann Gesundheitsbeeinträchtigungen wie Augenreizungen und Asthma mit sich bringen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Schwermetalle
– Methoden zur Entgiftung

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Wieso Entgiftung gesund sein kann

Schwermetalle aus der Umwelt oder der Nahrung reichern sich im Körper an und werden nicht abgebaut. Sie können Giftdepots bilden, die Auslöser verschiedenster Leiden und Krankheiten sein können. Unter anderem kann das Krebsrisiko erheblich steigen.
Der Verband ganzheitlicher Gesundheitsberatung empfiehlt, bei Belastungen mit Schwermetallen oder anderen Giften stets einen Fachmann hinzuzuziehen.

Wo sitzen die Schwermetalle?

Depots von Schwermetallen können sich im Fett- und Bindegewebe befinden. Die Ausleitung aus diesen Depots gestaltet sich tendenziell leichter als aus Depots in Nervenzellen. Fettleibige Menschen haben den Vorteil, dass sich die Umweltgifte mit größerer Wahrscheinlichkeit im Fettgewebe einlagern.

Primäre Entgiftungsorgane

Die wichtigsten Entgiftungsorgane sind die Nieren und die Leber. Daneben übernehmen auch das Lymphsystem, Haut, Lunge und Darm Funktionen bei der Ausleitung von Schwermetallen und Giften. Alle Stoffwechselprozesse sind essentiell für den Ablauf.

Unterstützung natürlicher Entgiftung

Die Ausscheidung von Schwermetallen fordert dem Körper viel Energie ab. Es ist daher wichtig, die Immunabwehr zu stärken. Insbesondere die Unterstützung der primären Entgiftungsorgane wirkt sich günstig auf die Ausleitung von Giften aus.

Einen positiven Effekt auf die Leber besitzen beispielsweise Wirkstoffe aus der Mariendistel oder Selen, Zink und Cystein sowie Glutathion. Das körpereigene Tripeptid Glutathion ist in der Lage, sich an Schwermetalle und Toxine zu binden. Der wasserlösliche Komplex kann dann mit dem Urin auf natürliche Weise ausgeschieden werden. Bei hoher Belastung durch Gifte kann es sinnvoll sein, zusätzlich Glutathion über die Nahrung zuzuführen.

Auf den Ausleitungsvorgang können Algen, Bärlauch, Knoblauch und Koriander positiven Einfluss nehmen. Knoblauch – und drei Mal stärker der Bärlauch – sind wirksam in Bezug auf Schwermetalle durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen, die beispielsweise Quecksilber binden.

Erste-Hilfe-Programm

Man sagt der Chlorella-Alge nach, dass sie in höherer Dosierung in der Lage ist, Schwermetalle und Gifte bereits direkt im Darm zu absorbieren und für ein natürliches Ausscheiden mit den Nahrungsresten im Stuhl sorgen kann. Bei einer aktuellen Aufnahme von Schwermetallen mit der Nahrung kann diese Maßnahme ein Erste-Hilfe-Programm bieten.

Mobilisierung

Man spricht bei Entgiftungsprozessen von Einlagerungen von „Mobilisierung“, dem Lösen des Giftes aus der Zelle und den Abtransport, zum Beispiel über die Haut, den Darm oder die Nieren.

Mikroalge Chlorella

Aus Fett- und Bindegewebe kann eine Tiefenwärme-Licht-Anwendung die Ausleitung von Schwermetallen einleiten. Als Naturheilmittel gilt die Mikroalge Chlorella mit einem extrem hohen Chlorophyllgehalt. Sie besitzt die Fähigkeit, Schwermetalle und toxische Stoffe zu binden wie Cadmium, Nickel, Blei, Platin, das etwas seltenere Palladium sowie Quecksilber.
Ebenso bindet die Mikroalge auch häufig aufgenommene Umweltgifte wie beispielsweise Dioxin, Formaldehyd und diverse Pestizide. Die Süßwasser-Alge kann offenbar im Bindegewebe wirken. Bei Schwermetall-Depots in Nervenzellen kann die Süßwasser-Alge jedoch nichts ausrichten.
Nach dem Atomangriff auf Hiroshima und Nagasaki 1945 konnten Studien nachweisen, dass acht Gramm Chlorella-Algen am Tag die bis zu fünffache Menge an Uran, Blei und Kadmium aus dem Körper entfernen konnten.

Nervenzellen-Depots

Schwermetall-Einlagerungen in Nervenzellen sollen mit einem Auszug von grünem Koriander, auch chinesische Petersilie, mobilisiert und für die Ausleitung vorbereitet werden. Die einschlägige Literatur verweist darauf, dass die Übertragungsrichtung aus den Nervenzellen heraus dabei nur funktioniert, wenn zuvor das Bindegewebe schwermetallfrei sei. Ansonsten könnten Einlagerungen von Giften in umgekehrter Richtung aus dem Bindegewebe ins Nervensystem stattfinden. Auch wird auf die ungünstige Wechselwirkung von Vitamin C und Korianderextrakt hingewiesen. Es scheint, als ob Vitamin C oder starke Antioxidantien das Mobilisierungspotenzial von Korianderextrakt aufheben können.

Sonderfall Aluminium

Aluminium ist kein Schwermetall, kann die Gesundheit jedoch deutlich belasten und wird oftmals zusammen mit Schwermetallen aufgenommen. Der Mineralstoff Silizium kann gegen die Aufnahme und die Einlagerung von Aluminium in Nervenzellen – zum Beispiel im Gehirn – wirksam sein. Insbesondere die organische Kolloidform gilt als Mittel der Wahl.

Amalgam

Amalgam wird seit 150 Jahren oft und gern für Zahnfüllungen verwendet, weil günstig ist und leicht zu verarbeiten. Es besteht zur Hälfte aus dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink, Palladium und weiteren Schwermetallen.
Aus den Zahnfüllungen wird ständig Quecksilber in Kleinstmengen freigesetzt und vom Organismus aufgenommen und eingelagert.
Bei vielen Krankheiten mit ungeklärten Ursachen, insbesondere bei Autoimmun-Erkrankungen und Depressionen, kann es der Fall sein, dass der Auslöser vielleicht in Quecksilberdepots liegt. Das liegt daran, dass Quecksilber sich mit körpereigenen Proteinen verbinden kann. Diese Verbindungen werden vom Immunsystem nicht mehr als körpereigen erkannt und eine ständige Immunabwehrreaktion wird ausgelöst.
Amalgam-Zahnfüllungen sollten sukzessive vom Zahnarzt aus dem Mund entfernt werden, um eine chronische Quecksilbervergiftung zu vermeiden. Verglichen mit den Folgekosten bei schwerwiegenden Erkrankungen durch Quecksilber erscheinen die Kosten dafür vergleichsweise gering.

DMPS

DMPS ist die Kurzform von Dimercaptopropansulfonsäure, einem Antidot bei Vergiftungen, das für die Chelat-Therapie angewendet wird. Der Wirkstoff bildet mit den Schwermetallen stabile Chelat-Komplexe, die ausgeschieden werden und so ein Einlagern der toxischen Stoffe verhindert. DMPS wird nur angewendet bei schwerwiegenden Vergiftungen mit Blei, Arsen, Quecksilber, Gold, Bismut, Antimon und Chrom. Es wirkt schnell, belastet jedoch die Nieren als Ausscheideorgan stark.
DMPS ist wasserlöslich und kann daher auch intravenös gespritzt werden. Es kann eingesetzt werden, um zu testen, ob Schwermetallbelastung eines Patienten vorliegen, zum Beispiel aus Zahnfüllungen oder Implantaten. Dazu wird DMPS gespritzt und der Urin vor und nach der Medikamentengabe untersucht. Diese Untersuchungsmethode ist jedoch risikobehaftet, denn es ist möglich, dass eine Umverteilung von vorher in Depots abgelagerten Schwermetallen durch die Mobilisierung in Gang gesetzt wird.
Nicht sinnvoll ist DMPS bei Vergiftungen mit Eisen, Selen, Thallium oder Cadmium

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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