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Stoffwechsel-Tees als Fettkiller

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Natürliche Heilpflanzen

Heilpflanzen in Form von Tee zu sich zu nehmen: Das ist der wahrscheinlich älteste und auf jeden Fall ein sehr wirksamer Weg die natürlichen Wirkstoffe der Pflanzen zu nutzen. Die Antioxidantien im Tee beschleunigen den Stoffwechsel und die Verdauung, sie senken den Cholesterinspiegel, lassen Fettzellen schrumpfen und versorgen den Körper beständig mit Energie. Antioxidantien helfen dem Körper dabei systemische Entzündungen zu reduzieren und Alterungsprozesse zu verlangsamen. Sie kurbeln das ganze Immunsystem an und stärken das allgemeine Wohlbefinden.

Tees zum Abnehmen

Wir stellen Ihnen 5 Tees vor, die wissenschaftlich bewiesen einen Gewichtsverlust fördern. Bedenken Sie dabei jedoch, dass Teegenuß eine ungesunde Lebensführung und schlechte Ernährung nicht ausgleichen kann. Aber er kann Sie auf Ihrem Weg unterstützen auf gesundem Weg Gewicht zu verlieren.

  1. Kaufen Sie qualitativ hochwertigen Tee
  2. Filtern Sie das Wasser vor dem Kochen
  3. Vermeiden Sie Zusätze wie Zucker und Milch (Das beeinträchtigt den gesundheitlichen Nutzen)

Camellia sinensis

Aus der Familie der Teestrauchgewächse ist die Teepflanze Camellia sinensis ein Lieferant gleich drei gesunder Teesorten: Aus ihren Pflanzenteilen wird, je nach Verarbeitung, grüner, weißer oder Oolong-Tee gewonnen.

  1. Grüner Tee

Die getrockneten, nicht gewelkten, nicht oxidierten Teeblätter sind der Rohstoff für den grünen Tee. Unglaublich viele Antioxidantien und Polyphenole sind im grünen Tee enthalten. Das Antioxidans EGCG regt den Stoffwechsel an und bringt die Leber dazu mehr und stärker auf die körpereigenen Fettreserven zuzugreifen. Regelmäßiger Konsum von grünem Tee wird mit einem geringeren Krebsrisiko und Alzheimer in Verbindung gebracht.

  1. Weißer Tee

Nur die  jüngsten Blätter der Teepflanze und zum Teil auch die geschlossene Knospen werden für den weißen Tee verwendet. Vor dem Trocknen werden Blätter und Knospen leichtem Dampf ausgesetzt. Damit welken die Pflanzenteile ohne zu oxidieren.
Weißer Tee verhindert die Bildung neuer Fettzellen, kurbelt den Stoffwechsel an und beschleunigt den körpereigenen Fettabbau. Außerdem senkt er den Blutdruck, verhindert kardiovaskuläre Erkrankungen und stärkt die Knochendichte.

  1. Oolong

Für den kostspieligen Oolong-Tee werden die Teeblätter gewelkt, gebrochen und vor dem Trocknen leicht oxidiert. Trotz der leichten Oxidation enthält dieser Tee noch eine große Menge an Antioxidantien. Die zahlreichen Catechine im Oolong regen die Verstoffwechslung von Fett an.

  1. Rooibos (Rotbusch)

Die südafrikanische Rooibos-Pflanze, auch Rotbusch genannt, eignet sich ebenfalls als gesundes Getränk zum Abnehmen. Zahlreiche Polyphenole und Flavonoide können die Bildung neuer Fettzellen um 22% verringern. Auch für die Verdauung und den Kreislauf ist Rooibos-Tee sehr geeignet.

  1. Ashwagandha (Schlafbeere)

Die Schlafbeere hat ihren Namen von der Fähigkeit den Geist zu beruhigen und beim Einschlafen zu helfen. Ein Tee aus diesen Beeren baut den Stress ab. Das Stresshormon Cortisol wird abgebaut und kann nicht mehr Gewichtsverlust und Fettverbrennung behindern. Ältere Menschen schätzen diesen Tee, da er dazu beitragen kann die kognitiven Fähigkeiten zu steigern. Aktuell wird untersucht wie Ashwagandha-Tee bei der Bekämpfung und Prävention von Krebs eingesetzt werden kann.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Wunschgewicht: Mit der richtigen Darmflora

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Der Darm ist der Schlüssel

Fast jeder hat schon einmal versucht mit einer Diät abzunehmen. Obwohl dieser Weg sehr populär ist, sind Diäten immer schwierig und zum Teil auch ungesund. Mehr Obst, mehr Kartoffeln, nur Kohlsuppe, FdH, Verzicht auf Kohlenhydrate… Viele probieren es, wenige schaffen es. Der Schlüssel zur dauerhaften Fitness mit dem richtigen Körpergefühl liegt nämlich im Darm. Der Darm wird auch das „zweite Gehirn“ genannt. Was sich hier tut, wirkt sich auf den gesamten Körper aus: Auf das Immunsystem, die Hirnfunktion, die Stimmungslage, die Vitaminversorgung oder auch die Wirksamkeit von Arzneistoffen.

Darmbakterien

Unzählige Bakterien besiedeln unseren Darm. Sie leisten die Verdauungsarbeit und sind dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen verwerten. Dabei sind längst nicht alle Bakterien „gut“. „Falsche“ Bakterien aktivieren das Enzym Lipoproteinlipase, das für die Anlage von Fettpolstern verantwortlich ist. Wer also die falschen Bakterien im Darm hat, wird trotz gesunder Ernährung schneller dick. Wichtig ist deshalb die Kenntnis, welche Darmbakterien zu den guten zählen, damit man sich durch die Ernährung von den schlechten trennen kann. Es ist nämlich möglich durch die Ernährung Einfluss auf die Darmbakterien zu nehmen.

Schlank mit Darm

Die Hautfachärztin und Sportmedizinerin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann stellt in Ihrem Ratgeber „Schlank mit Darm“ ihre Darmbakterien-Diät vor. Seit acht Jahren hat sie eine Professor für Gesundheitsförderung und Medical Wellness an der Hochschule Coburg inne.

„Warum können manche Menschen essen so viel sie wollen und nehmen trotzdem nicht zu? Andere aber schauen ein Stück Schokolade nur an und schon landet es auf den Hüften.“
(Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann)

Die von ihr vorgestellte Diät zielt auf gesteigerten Kalorienverbrauch pro Tag, schnelleren Fettzellen-Abbau, eine Blockade neuer Fettpolster-Bildung, die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und ein längeres Sättigungsgefühl.

Strategien

Die Darmbakterien-Diät vermittelt Strategien, wie Sie Ihrer Darmflora helfen und ihre Darmbarriere stärken können. Dabei dreht sich alles um Präbiotika, um Probiotika oder auch die Synbiotika und alle entsprechenden konkreten Nahrungsmittel. Mythen über bestimmt Nahrungsmittel werden aufgedeckt und der Leser kann einige erstaunliche Entdeckungen machen.

Schlank mit Darm: Sehr zu empfehlender Ratgeber von Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann, 186 Seiten, durchgehend farbig illustriert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Lipase

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lipase
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Enzyme im Fettstoffwechsel

Lipasen sind wasserlösliche Enzyme, die im Fettstoffwechsel und damit in der Verdauung eine wichtige Rolle spielen. Sie spalten von Lipiden wie beispielweise Glyceriden oder Cholesterinestern freie Fettsäuren ab. Diesen Prozess nennt man Lipolyse.

Je nachdem wo sie vorkommen, werden verschiedene Formen von Lipase unterschieden.

Intrazelluläre Lipasen

Intrazelluläre Lipasen sind Bestandteil von Zellen. Sie kommen in den Lysosomen vor, deshalb werden sie lysosomale Lipasen genannt.

Extrazelluläre Lipasen

An der extrazellulären Membranseite von Endothelzellen im Fettgewebe und anderen Gewebearten befinden sich die Lioproteinlipasen. Sie spalten Fette auf, die im Blut an Lipoproteine gebunden sind. So bereiten sie sie zur Aufnahme in die Zelle auf.

In den exokrinen Drüsenzellen der Bauchspeicheldrüse wird die Pankreaslipase gebildet. Für ihre Funktion benötigt sie das Coenzym Colipase. Im Zwölffingerdarm vermag sie Nahrungsfette aufzuspalten in Fettsäuren, Glycerin, Monoglycerine und Diacylglycerine, eine Vorbereitung zur Aufnahme in die Zellen. Für die Fettverdauung ist Lipase daher unentbehrlich. Pankreaslipase ist außerdem beteiligt an der Umwandlung von Retinol und Fettsäuren und unterstützt die Vitamin A-Aufnahme.

Hinweis auf Entzündung

Wenn ein Abflusshindernis entsteht, zum Beispiel durch einen eingeklemmten Gallenstein oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), gelangt Pankreaslipase nicht in den Darm sondern ins Blut. Ein erhöhter Enzymspiegel kann daher möglicherweise auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) hinweisen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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