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Über 90% der Deutschen sind übersäuert

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Sauer oder basisch?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren – nicht einmal Krebs“.
(Dr. Otto Warburg, 1883-1970, Nobelpreisträger der Medizin)

Total übersäuert

Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert! Kennen Sie das ein oder andere Anzeichen für eine Übersäuerung?

  • Gereizter Magen
  • Saures Aufstoßen
  • Sodbrennen
  • Muskelverspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schlaf-Störungen
  • Häufige Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Falsche Ernährung

In erster Linie übersäuert der Körper durch falsche Ernährung! Auch wird das Lebensmittel Nr. 1 völlig vernachlässigt: reinstes Trinkwasser in „Quellwasser“ Qualität zum Ausleiten von Säuren. Stattdessen muten wir unserem Körper zu:

  • Zu viel tierisches Eiweiß
  • Zu viel tierische Fette
  • Zu viel Süßwaren
  • Zu viel Weißmehl-Produkte
  • Zu viel Alkohol, Nikotin, Kaffee, Fertiggerichte, gesüßte Getränke
  • Zu viel Getränke mit Kohlensäure oder Phosphorsäure (Cola)
Falsche Essgewohnheiten

Viele haben sich auch falsche Essgewohnheiten angewöhnt:

  • Hastiges Essen
  • Üppige Mahlzeiten
Andere Einflüsse für Übersäuerung

Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die dazu führen, dass der Körper überschüssige Säuren schlechter ausscheiden kann:

  • Umweltgifte
  • Synthetische Süßungsmittel wie Aspartam
  • Medikamente
  • Elektrosmog
  • Stress / negative Gefühle (Ärger, Wut, Neid, Missgunst, Streit)
  • Auch Krankheiten erzeugen im Körper Säuren.
  • Bewegungs- und Schlafmangel

Alkalische Körperflüssigkeiten

Eine Übersäuerung bewirkt ein Ungleichgewicht in unserem Körper, denn der pH-Wert unserer Körperflüssigkeiten beeinflusst jede Zelle unseres Organismus. Der gesamte Stoffwechsel braucht aber eine ausgewogene innere alkalische Umgebung. Bindegewebe, Blut, Gehirnflüssigkeit, Gelenkflüssigkeit, Bauchspeicheldrüsensekret, Gallensaft: alle bewegen sich in einem pH-Wert von 7,1 – 8,8.

Alle Lebensfunktionen betroffen

Was passiert nun, wenn wir zu viele säurehaltige oder säurebildende Nahrungsmittel zu uns nehmen? Die überschüssige Säure kann Gewebe und Organe angreifen. Dies wiederum führt zu Erkrankungen und chronischen Beschwerden. Eine saure Umgebung ist ein guter Nährboden für schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen. Eine Übersäuerung des Körpers beeinträchtigt sämtliche Lebensfunktionen und kann somit die mögliche Ursache einer Krankheiten oder eines chronischen Leidens darstellen.

Basenwasser oder Basenpulver?

Antworten auf Übersäuerung sind Basenwasser und Basenpulver. Basenpulver verhindert eine zukünftige Übersäuerung. Basenwasser hingegen beseitigt eine bereits bestehende Übersäuerung.
Wenn wir Speisen und Getränke zu uns nehmen, dann wirken diese Produkte entweder sauer, neutral oder basisch in unserem Körper. Zuviel Säure verträgt unser Körper nicht, daher muss er diese überschüssigen Säuren neutralisieren. Dies macht er, indem er gespeicherte Mineralien mit den Säuren verbindet, diese somit inaktiv macht und sie dann, wenn ein Zuviel davon im Körper ankommt, im Bindegewebe (Cellulite), in den Muskeln (Muskelkater) oder in den Gelenken (Arthritis, Gicht) ablagert.
Sind die Zellen bereits übersäuert, dann helfen auch die besten Basenpulver nichts mehr, der Schaden ist angerichet: Die Zelle kann sich nicht mehr von den Schlackstoffen befreien und sich deshalb auch nicht mehr ernähren und Energie produzieren, weil sie schon voll ist. Völlig unspezifische Krankheiten treten auf, die dann, weil man nicht weiß, welche Ursache sie haben, einfach neue Bezeichnungen bekommen (CFS – chronic fatigue syndrome, burn out syndrome usw.)

Empfehlung

AlkaQuell® ist ein hoch basisches Aktivwasser Konzentrat mit pH-Wert von ca.10,5. Es muss mit Wasser gemischt werden und dient dazu, den Körper auf Zellebene zu entsäuern. http://www.basenwasserplus.com

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Anti-Aging Einkaufszettel

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Älter werden

Das ist bekanntlich nichts für Feiglinge. Viele gesundheitliche Beschwerden bestimmen das Alter, nicht nur Falten oder schlaffe Haut. Diese 10 Lebensmittel helfen Ihnen die allgemeine Gesundheit zu stärken und länger fit und gesund zu bleiben. Ihr wöchentlicher Einkaufszettel sollte also diese gesunden Lebensmittel enthalten. So tun Sie etwas für Ihre Langlebigkeit und gegen das Risiko an einer degenerativen Gehirnerkrankungen zu erliegen.

Die Tomate

Der Farbstoff Lycopin schützt sowohl die Haut als auch das Gehirn vor freien Radikalen. Entzündungen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, können durch den Genuss von Tomaten reduziert werden. Die Enzyme verlangsamen den Kollagen-Abbau und sorgen so für straffere Haut.

Die Avocado

Die Avocado besitzt eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft. Darüber hinaus senken die zahlreichen einfach gesättigten Fettsäuren den Blutdruck, stärken den Blutkreislauf und  verhindern eine Insulinresistenz. Vitamin E, Vitamin B und Kalium unterstützen eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.

Die Wassermelone

Die Wassermelone enthält extrem viel Wasser, wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Durch die gute Versorgung mit Flüssigkeit in Verbindung mit den anderen natürlichen Wirkstoffen ist die Wassermelone das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter.

Der Apfel

Bestimmte Verbindungen im Apfel schützen das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden wie Alzheimer. Das haben Studien der Universität Cornell ergeben.

Rotwein in Maßen

Die zahlreichen Flavonoide im Rotwein reduzieren das Risiko altersbedingter Erkrankungen. Flavonoide helfen dem Gehirn Schadstoffe besser abzubauen und regen die Neuronen an, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen zu können. Die antioxidative Wirkung des Rotweins hilft allgemein den Folgen des Alters entgegenzuwirken.

Die Beeren

Die Antioxidantien und Flavonoide in den Blaubeeren unterstützen das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Beeren ganz allgemein sind wertvolle Vitamin C Lieferanten, die dazu beitragen das Kollagen der Haut elastisch zu erhalten. Aber Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren schützen auch die Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen.

Der Granatapfel

Die Vitamine und Mineralstoffe im Granatapfel verbessern die allgemeine Zellgesundheit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer straffen Haut beiträgt.

Der Spinat

Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien (Kalzium, Eisen). Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.

Der Grünkohl

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette wie die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren im Grünkohl helfen deshalb dem Gehirn den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und ein Schrumpfen oder Absterben der Zellen zu verhindern. Ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit.

Zimt

Die Antioxidantien im Zimt wirken entzündungshemmend und helfen daher bei der Abwehr von Infektionen. Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen und hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Multiple Sklerose: Wie wichtig ist die Ernährung?

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Ursache

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunkrankheit. Das eigene Immunsystem greift die äußere Schicht der Nervenfasern (Myelinscheiden) an. Dadurch werden die Nervenimpulse verlangsamt und es treten Kontrollverlust der Muskeln, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen und Verlust von kognitiven Fähigkeiten auf. Welche Faktoren MS auslösen, kann die moderne Medizin bis heute nicht erklären.

Hat die Ernährung Einfluss?

Darf nun die These aufgestellt werden, dass schlechte Ernährung Einfluss auf das Voranschreiten von MS haben kann? Könnte die Aufnahme von mehr Antioxidantien über die Nahrung möglicherweise die Symptome der Krankheit reduzieren? Diese Fragen müssen in der Zukunft weiter untersucht werden. Zur Prävention ist die Aufnahme von Antioxidantien aber in jedem Fall sinnvoll.

„MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Insofern könnte es bei der Prävention der Krankheit helfen oder die Gefahr von Anfällen bei bereits Erkrankten reduzieren, wenn man ausreichend Nährstoffe mit entzündungshemmenden Eigenschaften zu sich nimmt.“
(Sandra D. Cassard)

Neue Studie über MS

Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore, USA, haben herausgefunden, dass sich bei Frauen, die an multipler Sklerose (MS) leiden, besondere Werte im Vergleich zu gesunden Frauen wesentlich schlechter sind: Die Werte wichtiger Antioxidantien. Die vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke finanzierte Studie untersuchte 27 MS-Patientinnen und 30 gesunde Frauen zwischen 18 und 60 Jahren. Beide Gruppen hatten einen Body-Mass-Index von maximal 30 und waren damit untergewichtig bis übergewichtig, aber nicht adipös. Über ein ganzes Jahr hinweg machten diese 57 Frauen detaillierte Angaben zu ihrer Ernährung. Als Ergänzung zu ihrer Nahrung erhielten sie ein Vitamin D-Präparat.

Vitamin D

Vitamin D steht seit längerem in Verdacht Einfluss auf das Risiko zu haben an MS zu erkranken. Höhere Vitamin D-Werte könnten nach neuen Untersuchungen die die Symptome der Krankheit lindern. Deshalb bekamen die Teilnehmerinnen der Studie als Nahrungsergänzung Vitamin D. Innerhalb des endokrinen Vitamin D-Systems des menschlichen Organismus wird Vitamin D3 im Körper mithilfe von Sonnenlichteinwirkung (UVB-Strahlen) gebildet. Deshalb war zusammen mit dem Präparat ein Aufenthalt an der frischen Luft mit Sonnenlicht von zentraler Bedeutung.

Ursache oder Resultat?

Die Durchschnittswerte von fünf Antioxidantien oder Entzündungshemmern war geringer als in der Kontrollgruppe der gesunden Frauen: Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Lutein/Zeaxanthin und Quercetin. Auch konnten die erkrankten Frauen weniger Kalorien aus Fetten ziehen als die gesunde Kontrollgruppe. Hier zwei Beispiele in Zahlen:

MS-erkrankte Frauen Gesunde Frauen Tagesempfehlung
Folsäure 244 mcg 321 mcg 400 mcg
Magnesium 254 mg 320 mg 321 mg

„Antioxidantien sind entscheidend für eine gute Gesundheit und helfen, die Auswirkungen anderer Schäden zu reduzieren, die auf Zellebene auftreten und zu neurologischen Erkrankungen wie MS beitragen… Noch können wir nicht sagen, ob die im Rahmen der Studie festgestellten Unterschiede in der Ernährung eine Ursache für MS sind oder ein Resultat der Erkrankung.“
(Sandra D. Cassard)

Lebensstil

Vitamin D-Mangel oder Rauchen könnte jedoch das Risiko erhöhen an MS zu erkranken. Jedenfalls reduziert ein MS-Patient seine Symptome, wenn er mit dem Rauchen aufhört. Kann also auch der Lebensstil dazu beitragen, MS zu verhindern oder das Leben mit der Erkrankung zu erleichtern? Eine Natriumreiche Ernährung zum Beispiel verschlimmert die Symptome. Auch das Schlafapnoe-Syndrom (Atemstillstände während des Schlafs) verstärkt die Krankheitssymptome von Multipler Sklerose. Einfache Sportübungen wie vorwärts-rückwärts Schrittfolgen scheinen die Gehirnfunktionen dagegen zu stimulieren. Salsa Tanzen wird von vielen Neurologen deshalb ganz speziell empfohlen. Wie wir leben und was wir essen scheint also einen Einfluss auf unsere Gesundheit zu haben.

Hinweis

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Gute Nachricht für Vegetarier

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Darmkrebs-Risiko

Die amerikanische Krebsgesellschaft schätzt das Risiko im Verlauf des Lebens an Krebs zu erkranken 1:20 ein. Wenn man davon ausgeht, dass das bis Ende diesen Jahres ca. 93.000 Menschen (Dickdarmkrebs) und 39.600 (Mastdarmkrebs) betrifft, dann versteht man, dass sich die Forschung dieses Themas annimmt.

Entscheidend für die Gesundheit ist die Ernährung. Obwohl diese Tatsache den meisten Menschen bekannt ist, wird sie nur von wenigen beherzigt. In Kalifornien wurde nun ein Zusammenhang zwischen vegetarischer Ernährung und gesunkenem Darmkrebsrisiko festgestellt. Laut Forscher der Loma Linda University sank im Vergleich zu Fleisch essenden Menschen das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken um 19%, das Risiko an Mastdarmkrebs zu erkranken sogar um 29%. Dabei ist nicht mal ein extremer Vegetarismus erforderlich, um Dick- und Mastdarm gesund zu halten.

Pesco-Vegetarismus

Eine vegetarische Ernährung, die die Komponenten Fisch und Meeresfrüchte erlaubt, ist der sogenannte „Pesco-Vegetarismus“. Bei Menschen, die sich so ernährten sank das Dickdarmkrebs-Risiko im Vergleich zu Nicht-Vegetariern sogar um 43%.
Demnach wäre es der Darmgesundheit förderlich viel frisches Obst und Gemüse, kein Fleisch, wenig Junkfood und eben mehr Fisch zu essen.

Forschung

Bislang war der Zusammenhang zwischen vegetarischer Ernährung und Darmkrebsrisiko nicht hinreichend untersucht. Sieben Jahre lang erfassten die Wissenschaftler die Ernährungsgewohnheiten von über 77.000 Probanden. Dabei suchten sie Ihre Testpersonen unter der Religionsgemeinschaft einer protestantischen Freikirche, den Siebenten-Tags-Adventisten. Die Siebenten-Tags-Adventisten legen Wert auf eine gesunde Lebensführung. Alkohol, Tabak und Rauschmittel werden ebenso vermieden, wie Fleisch. Eine vegetarische Ernährungsweise ist unter den Mitgliedern dieser Freikirche üblich. Weniger Süßigkeiten, Snacks, kalorienreiche Getränke und raffiniertes Getreide glichen die Testpersonen mit Vollkorngetreide, Bohnen, Nüssen und Obst aus.
Auftretende Krebserkrankungen unter der untersuchten Testgruppe wurden über 7 Jahre lang mit der Zahl der an Krebs erkrankten Nicht-Vegetariern verglichen.

„Vegetarische Ernährungsformen werden mit einer generell geringeren Darmkrebs-Häufigkeit in Zusammenhang gebracht. Insbesondere bei Pesco-Vegetariern besteht im Vergleich zu Nicht-Vegetariern ein deutlich geringeres Risiko. Wenn sich solche Verbindungen als kausal erweisen, können Sie für die Primärprävention von Darmkrebs-Erkrankungen interessant sein.“
(Vegetarian Dietary Patterns and the Risk of Colorectal Cancers, JAMA Internal Medicine)

Professor Orlich von der Loma Linda University sagt dazu: “Ernährung ist ein potenziell wichtiger Weg, das Risiko der Entwicklung von Darmkrebs zu senken.“

Wie streng sollte man sich ernähren?

Neben viel Gemüse und Obst stärkt der Verzehr von Fisch die Gesundheit von Dickdarm und Mastdarm. Dr. Leonard Saltz von der gastrointestinalen Onkologie am Memorial Sloan Kettering Krebszentrum in New York sagt dazu: „Die tröstende Lehre ist, dass man nicht vegan leben und Eier, Milchprodukte und Fisch streichen muss, um das Krebsrisiko zu senken.
Die Entscheidung liegt bei Ihnen: Ein erster Schritt zu besserer Gesundheit wäre schon getan, wenn Sie mehr Fisch und weniger Fleisch essen und gezuckerte Snacks durch Gemüse ersetzen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Impfen: Mahatma Gandhi war dagegen

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Wegweiser zur Gesundheit

1925 schrieb Mahatma Gandhi das Buch „Ein Wegweiser zur Gesundheit“, dass bis heute kaum etwas von seinen Wahrheiten eingebüßt hat. Der wegen zivilen Ungehorsams verklagte Freiheitskämpfer wurde nach 2 Jahren Haft 1924 krank aus dem Gefängnis entlassen. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit Krankheit, Gesundheit und der natürlichen Widerstandskraft des menschlichen Körpers. Seine Meinung zum Impfen: „Der Impfstoff ist eine schmutzige Substanz und es wäre närrisch zu erwarten, dass eine Art Schmutz eine andere entfernen kann.“

Konditionierung des Körpers

Der Mensch ist, was er isst. Diesen Satz haben Sie sicherlich schon einmal gehört oder gelesen. Genauso verhält es sich mit dem Immunschutz des Körpers. Will man ihn z.B. mit Impfstoffen gegen spezielle Krankheitserreger immun machen, öffnet man nur die Tür, um ihn langfristig anfälliger gegen andere Krankheiten zu machen. Nach Gandhi wäre es viel sinnvoller und heilsamer den Körper durch saubere Luft, sauberes Wasser und saubere Nahrung zu schützen. Der Gedanke, der dahinter steht, ist denkbar einfach: Nicht die Krankheit und die Angst vor dem Tod (negativ) steht im Vordergrund, sondern die Beschäftigung mit Naturheilkunde und der unglaublichen Kraft des Körpers (positiv).

Mit Krankheit auseinandersetzen

Mit großem Erstaunen lesen wir immer wieder von Wunderheilungen totkranker Menschen. Was dabei dem einen hilft, muss dem anderen jedoch noch lange nicht helfen. Offensichtlich ist neben den körperlichen Grundvoraussetzungen auch die Einstellung zur Krankheit an sich ausschlaggebend.
Zur Stärkung der natürlichen Immunabwehr und letztlich zur Heilung sind laut Gandhi Pharmazeutika überhaupt nicht geeignet. Diese werden aus Tierteilen, metallene Adjuvantien (Hilfsstoffe, die die Wirkung eines Arzneistoffes verstärkt – möglichst ohne eine eigene pharmakologische Wirkung zu entfalten), sterilisierende Chemikalien und Fragmente von Viren hergestellt. Solche Medikamente sind sogar eine Belastung für den Körper.

Bakteriensystem Mensch

Bakterien gibt es zahlreich im menschlichen Körper. Sie interagieren miteinander, leben in Gemeinschaften und übernehmen wichtige Funktionen. Dieses System funktioniert bei einem gesunden Menschen reibungslos. Bei kranken Menschen ist ein Ungleichgewicht entstanden. Dieses Ungleichgewicht gilt es auszugleichen oder zu erhalten.

Ernährung

Der Darm stellt ein komplexes und dynamisches bakterielles Ökosystem dar, dass für unser Immunsystem und sogar für unsere Psyche eine große Rolle spielt. Deshalb sollte man sich darauf konzentrieren, über die Nahrung die fehlenden Bakterienspezies aufzunehmen. Nur dann können Vitamine und Mineralstoffe richtig verwertet werden, Giftstoffe ausgeleitet und Antikörper gebildet werden.

Impfstoffe

Alle Stoffe, die sich nur auf einzelne Krankheiten oder Virenstämme konzentrieren, übersehen das komplexe Zusammenspiel sehr vieler Komponenten. Daher muss die Stärkung des Immunsystems umfassender sein. Der Mensch darf nicht nur nach seiner „Störung“, sondern ganzheitlich beurteilt werden.
Die Immunität gegen Masern ist zum Beispiel wesentlich umfassender, wenn die Krankheit durchgestanden worden ist, als wenn dagegen geimpft wurde. Die richtigen Probiotika können dabei hilfreich unterstützen. Unter Probiotika versteht man vorwiegend lebende Bakterien, die über die Nahrung oder als Nahrungsergänzung im Darm tätig werden sollen.

Sauberes Blut

Präventiv ist das Atmen durch die Nase. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Nasenhaare filtern die Luft und wärmen sie vor, bevor der Sauerstoff das Blut anreichert. Sauberes, gesundes Blut hat viel mehr Wert, als intravenöse Medikamente.

Genau daran hat sich der Mensch im Industriezeitalter aber gewöhnt. Sind unsere Körper bereits abhängig geworden von Pharma-Injektionen? Haben sich unsere Körper daran gewöhnt, sich nicht selbst heilen zu müssen? Wäre es nicht viel sinnvoller unser Augenmerk auf saubere und gesunde Ernährung zu legen und Prävention zu betreiben?

Gandhi war dagegen

Bereits 1924 hatte Mahatma Gandhi Einwände gegen Impfungen und beschrieb seine Erkenntnisse zu deren Unwirksamkeit. Hier sinngemäß:

Tiere sollen bei der Herstellung eines Impfstoffes nicht leiden müssen. Dies ist ethisch und moralisch nicht vertretbar.

Ein Impfstoff sei als unhygienisch zu bezeichnen, da z.B. der „Dreck“ einer an Pocken erkrankten Kuh in den Körper eines gesunden Menschen gespritzt wird.

„Anstatt die Pockenkrankheit als furchtbare Krankheit zu erachten, sollten wir sie als eines der besten Hilfsmittel der Natur dafür ansehen, das im Körper angesammelte Gift loszuwerden und eine normale Gesundheit wiederherzustellen.“ (Mahatma Gandhi)

Impfungen machen den Menschen kränker, statt gesünder, weil sie höheren Krankheitsbelastungen ausgesetzt und langfristig dadurch anfälliger werden.

Impfungen müssen nach einer gewissen Zeit aufgefrischt werden. Dies sei ein zeichen dafür, dass umfassender Schutz für die Krankheit durch eine impfung nicht erreicht werden kann.

Die Praxis des Impfens nutze allein dem medizinischen Establishment und der Pharmaindustrie.

Angst ist kein guter Ratgeber

Sich aus Angst vor einer Krankheit impfen zu lassen sei kein guter Weg zum Gesundwerden. Mahatma Gandhi schlägt stattdessen folgendes vor:

Hinweis

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Gesunde Tomaten

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Antioxidantien

Antioxidantien hemmen die Oxidation und verhindern dadurch die Schädigung der Zellen oder zögern die Schädigung zumindest hinaus (1). Wenn die Bildung sogenannter freier Radikale nicht gestoppt wird, so kann das der Grund für eine Krebserkrankung sein.
Tomaten haben reichlich Antioxidantien. Laut Studien senken sie den Bluthochdruck und vermindern die Wahrscheinlichkeit an Prostata– oder Darmkrebs zu erkranken (2).

Regelmäßiger Verzehr

Die Zeitschrift Molecular Nutrition & Food Research veröffentlichte eine Studie zum regelmäßigen Verzehr von Tomaten. Demnach wird derregelmäßige Verzehr von Tomaten mit vermindertem Risiko chronisch degenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht“. Weiter heißt es dort: „Wie epidemiologische Studien bestätigen, ist die beobachtete gesunde Wirkung auf die verschiedenen antioxidativ wirksamen Substanzen wie Carotinoide, insbesondere das Lycopen, Ascorbinsäure, Vitamin E und Phenolverbindungen, besonders die Flavonoide, zurückzuführen (3)“.

Lycopene

Der Carotinoid-Farbstoff verleiht der Tomate ihre schöne rote Farbe. Außerdem ist Lycopene wichtig für die Gesunderhaltung der Knochen und zur Prävention von Prostata-, Lungen- und Magenkrebs (4).

Tomatenextrakt gegen Bluthochdruck

Eine Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie konnte nachweisen, dass Patienten in kurzer Zeit ihren hohen Blutdruck senken konnten. Sie bekamen Tomatenextrakt mit reichlich Antioxidantien. American Heart Journal (5).
Vier Wochen lang bekamen die Probanden ein Placebo, danach erfolgte eine acht Wochen lange Gabe von Tomatenextrakt (250 mg Lyc-O-Mato) und zuletzt wieder eine vierwöchige Kontrollzeit mit einem Placebo.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Nur während der achtwöchigen Einnahme-Phase von Tomatenextrakt sank der systolische und diastolische Blutdruck. In den Wochen davor und danach war keine Senkung zu beobachten.

Guten Appetit

Bleiben Sie gesund und nehmen Sie regelmäßig Tomaten in Ihren Speiseplan auf. Ganze Früchte, Salat mit frischen Kräutern oder eine selbstgemachte Sauce. Tomaten schmecken wunderbar und helfen Ihrer Gesundheit.

Quellen
Hinweis

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Pilzinfektionen
– was kann helfen?

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Wie äußern sich Pilzinfektionen?

Eine Pilzinfektion (Mykose) wird durch einzellige Pilze verursacht. Schimmelpilze, Hefepilze oder Dermatophythen (Hautpilze) sind typische Erreger. Pilze können sich im ganzen Organismus ausbreiten. Die Infektionen sind äußerst unangenehm und lästig. Man sollte sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie belasten den Körper und das Immunsystem stark.

In einem sauren Milieu können sich viele schädliche Keime besonders gut entwickeln. Wenn die Ernährungsgewohnheiten und zu wenig Sport einen übersäuerten Blutspiegel verursachen, treten Infektionen durch Bakterien, Viren und Pilze immer wieder auf, auch wenn man sie schon abgeheilt glaubte. Bei einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt liegt das daran, dass das Immunsystem geschwächt ist, weil die Zellen mit einem Säureüberschuss zu kämpfen haben.

Menschen mit einem übersäuerten Organismus werden häufig von einem wiederkehrenden Candida-Pilzkeim geplagt, beispielsweise im Genitalbereich.

Candida, Fußpilz & Co

Pilzerkrankungen an den Schleimhäuten (Mund, Rachen, Nase, Darm, Genitalbereich) werden meist durch Candida-Pilzkeime verursacht, insbesondere Candida albicans. Bei der Infektion stellt sich eine Rötung mit einem weißlichen Belag ein. Scheidenpilz und Infektionen im Genitalbereich des Mannes können zu einer lästigen Plage werden.

Als Dermaphyten werden die Hautpilzerreger bezeichnet. Meist sind Schlauchpilze der Gattung Fungi imperfecti beteiligt, die von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Die daraus folgende Pilzinfektion kann an jeder beliebigen Körperstelle auftreten. Besonders bekannt ist der Fußpilz (Tinea pedis), der bereits beim Barfußlaufen an Stellen, an denen vorher ein erkrankter Mensch gelaufen ist, übertragen werden kann, zum Beispiel in Turnhallen, Schwimmbädern, Sauna, Badezimmer, etc.

Das kann helfen gegen Pilzinfektionen

Pilzinfektionen treten meist dann auf, wenn die Erreger ein saures oder krankes Gewebe als Nährboden vorfinden. Eine funktionierende Immunabwehr ist daher ein guter Schutz gegen Pilzinfektionen. Ein großer Teil der Immunabwehr ist abhängig von einer gesunden Darmflora und einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Eine Übersäuerung kann Pilzerkrankungen begünstigen. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, insbesondere ein Verhältnis von 20:80 aus sauren und basisch wirkenden Lebensmitteln.

Grapefruitextrakt

Als hervorragendes Anti-Mykotikum gilt Grapefruitkernextrakt. Der Wirkstoff der Grapefruitkerne zeigt sich nicht nur gegen Pilzkeime heilsam, sondern auch gegen Viren und Bakterien. Es handelt sich um ein nahezu universelles Naturheilmittel, das nur entdeckt wurde, weil ein Hobbygärtner und Arzt in den 80er Jahren beobachtete, dass die Grapefruitkerne auf seinem Kompost nicht verrotteten. Er untersuchte die Inhaltsstoffe und stieß auf ein unschätzbar wertvolles Naturheilmittel, das spezielle Flavonoide (Naringin, Hesperidin, Neohesperidin, Quercitin, Kämpherol, Rutin, Limonin, Poncirin) enthält, Ascorbinsäure und Thiamin und weitere Stoffe. Zusätzlich hält Grapefruitkernextrakt entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften bereit, es kann die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und gefäßstärkend wirken.

Bei Pilzerkrankungen sollte die Behandlung über mindestens sechs Wochen erfolgen, damit die Infektion nicht nach kurzer Zeit wiederkehrt.

Sangomeereskoralle und Chlorella

Die Sangomeereskoralle enthält hochwertige basische Mineralien, die Säuren wirkungsvoll neutralisieren und die Mineraliendepots des Organismus wieder auffüllen. Eine positive Wirkung auf die Aktivierung der körpereigenen Basenproduktion besitzt auch die Chlorella-Mikroalge, eine Süßwasseralge, die für zahlreiche Prozesse im Organismus nützlich ist. Die großen Mengen an Chlorophyll und basischen Mineralien wie Kalzium, Mangan, Eisen, Zink und Magnesium wirken nicht nur stark basisch, sondern helfen auch bei der Produktion neuer Blutzellen. Das Immunsystem wird unterstützt und der Reinigungsprozess von Säuren, Giften und anderen Abfallprodukten in Gang gebracht.

Basenbäder

Basenbäder ein bis drei Mal die Woche stimulieren das größte Organ des Menschen, die Haut. Die Haut ist ebenfalls ein wichtiges Ausscheideorgan für Säuren und Gifte. Durch die Wärme kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Darüber hinaus sind Basenbäder eine Wohltat für die Seele, und man darf nicht vergessen, dass auch seelischer Stress für Säurebelastung verantwortlich sein kann.

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Mineralstoffe (Spurenelemente)

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mineralstoffe
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Oft unzureichend enthalten

Mineralstoffe sind für das menschliche Leben unentbehrliche Nährstoffe, die nicht vom Körper gebildet werden können. Daher werden die anorganischen Stoffe ausschließlich über die Nahrung zugeführt.

Spurenelemente

Im menschlichen Körper ist eine Vielzahl an Mineralstoffen in Form von Spurenelementen enthalten. Spurenelemente oder auch Mikroelemente bezeichnen Mineralstoffe in geringer Konzentration im Organismus (unter 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht, mit Ausnahme von Eisen, dass bis zu 60 mg pro Kilogramm Körpergewicht vorhanden ist). Unter den Spurenelementen sind beispielsweise Cobalt, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium und Zink vertreten.

Mengenelemente

Mengenelemente oder Makroelemente sind sogar in sehr hoher Konzentration von über 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht im Menschen enthalten. Zu den Mengenelementen zählen Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Natrium.

Die Forschung geht weiter

Noch immer ist nicht von allen Mineralstoffen bekannt, ob und welche physiologische Wirkungsweise sie im menschlichen Körper haben. Zahlreiche Mineralstoffe besitzen allerdings vitale Funktionen für das Funktionieren der menschlichen Gesundheit.

Nicht in allen Verbindungen sind Mineralstoffe bioverfügbar.

Viele Mineralstoffe sind Bestandteile von Hormonen, beispielsweise das Jod im Schilddrüsenhormon. Mineralstoffe können für osmotischen Druck verantwortlich sein und durch ihre elektrische Ladung (als Elektrolyte) zwischen Körperflüssigkeiten, Zellen und Geweben für Ausgleich sorgen. Es kommt auch vor, dass sich Mineralstoffe wechselseitig beeinflussen wie beispielsweise Natrium und Kalium, was eine Rolle spielt bei den Nervenreizleitungen.

Mineralstoffmangel

In der heutigen Zeit von industrieller Landwirtschaft und Fast Food ist die ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen durch Lebensmittel oftmals nicht mehr selbstverständlich. Ausgelaugte Böden, effizienzorientierter Dünger mit wenigen oder keinen Mineralstoffen, lange Lagerung und Umwelteinflüsse rücken die Zufuhr der Mikronährstoffe als Thema verstärkt in den Fokus der Ernährungswissenschaftler.

Hitze ist kein Problem

Mineralstoffe treten in anorganischen Verbindungen auf. Die Hitze beim Kochen macht ihnen daher nichts aus, während Vitamine von höheren Temperaturen zerstört werden können. Beim Kochen ist darauf zu achten, dass die Mineralstoff aus Gemüse nicht bei zu langen Kochvorgängen herausgelöst und mit dem Kochwasser weggeschüttet werden. Dampfgaren gilt als die empfohlene Garmethode, um Mineralstoffe optimal zu erhalten.

Hinweis

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