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Nährstoffe im Vergleich: Karotte und Moringa

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Umfassendes Nährstoffspektrum

Moringa ist ein Baum, dessen Blätter ein einzigartig umfassendes Nährstoffspektrum aufzuweisen. Von diesem Wunderbaum ist man ja schon einige Superlative gewöhnt. Den höchsten Orac-Wert aller Lebensmittel, den höchsten Zeaxanthin– und Lutein-Wert. Heute wollen wir die Inhaltstoffe von 100g Karotte mit 100g Moringa-Blattpulver vergleichen.

Beta Carotin

Der Beta-Carotin-Gehalt der Karotte ist zwar mit 7.790 mcg 2,4 x höher als der des Moringapulvers. Aber dies ist auch der einzige Vitalstoff, der Moringa schlägt.
Moringa übertifft die Karotte bei den Vitaminen bei Weitem:

Vitamin C: 2.471,4 x mehr
Vitamin B2 (Riboflavin): 386,8 x mehr
Vitamin E: 220,1 x mehr
Vitamin B1 (Thiamin): 38,3 x mehr
Vitamin B9 (Folsäure): 18,9 x mehr
Vitamin B7 (Biotin): 18,6 x mehr
Vitamin B3 (Niacin): 14,2 x mehr
Vitamin B5 (Pantothensäure): 9,6 x mehr
Vitamin B6 (Pyridoxin): 6,3 x mehr

Mineralien

Auch bei den Mineralien schlägt Moringa die Karotte! Moringa Blattpulver enthält 48,9 x mehr Calcium, 20,4 x mehr Magnesium, 13,4 x mehr Eisen, 11,0 x mehr Kupfer, 10,9 x mehr Zink, 5,8 x mehr Phosphor und 4,6 x mehr Kalium als die Karotte.

Eiweiße

Auch bei den Eiweißen kann die Karotte nicht mithalten. Moringa-Blattpulver enthält 46,4 x mehr Leucin, 44,8 x mehr Phenylalanin, 53,8 x mehr Metionin, 42,5 x mehr Tryptophan, 40,9 x mehr Histidin, 33,0 x mehr Threonin, 32,3 x mehr Arginin, 28,2 x mehr Lysin, 26,6 x mehr Valin und 19,2 x mehr Isoleucin.

Moringa ist einfach nicht zu schlagen! Keine andere Pflanze der Welt liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Geheimtipp Zitronenwasser

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2 Zutaten – viele Wirkungen

Eine halbe Tasse warmes gereinigtes Wasser oder Quellwasser und den Saft von einer Zitrone. Auf nüchternen Magen morgens eine Stunde vor dem Frühstück ist Zitronenwasser der beste natürliche Energie-Booster mit vielen gesundheitlichen Vorteilen:

Für das Immunsystem

Für die Verdauung

  • Die Pektinfasern der Zitrone unterdrücken den Heißhunger und helfen bei der Gewichtsabnahme
  • Vor einer Mahlzeit eingenommen hat Zitronenwasser eine alkalisierende Wirkung
  • Die Zitronensäure interagiert mit Enzymen und Säuren zur Stimulierung von Magensaft und Verdauung
  • Der Stuhlgang wird ganz natürlich reguliert
  • Zitronensaft verringert Sodbrennen (1TL in ein halbes Glas Wasser)
Für Herz-Kreislauf

 

  • Tägliches Zitronenwasser senkt den Blutdruck um 10%
  • Blut, Blutgefäße und Arterien werden durch Zitronenwasser gereinigt

 

Zur Reinigung des Körpers
  • Zitronensaft regt die Leber an, Giftstoffe freizusetzen. Mit den Inhaltsstoffen der Zitrone kann die Leber mehr Enzyme produzieren, wie von jedem anderen Lebensmittel. Leberreinigung
  • Zitronensaft trägt zur besseren Auflösung von Gallensteinen, Nierensteinen, Bauspeicheldrüsensteinen und Kalkablagerungen bei.
  • Zitronenwasser verdünnt die Harnsäure

Gegen Schmerzen

  • Zitronenwasser mit Salz hilft bei Migräne
  • Bei Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen
  • Die entzündungshemmenden Eigenschaften helfen bei Halsschmerzen, Infektionen der Atemwege und der Mandeln
  • Zitronenwasser hilft bei Gelenk- und Muskelschmerzen
Für die Haut
  • Der hohe Vitamin C-Gehalt der Zitrone verbessert die Haut, wenn regelmäßig täglich Zitronenwasser getrunken wird.
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Infektionen

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Weltweite und alltägliche Katastrophen: Infekte

Laut WHO sind global gesehen Infekte die häufigste Todesursache. Der Universitätsprofessor Prof. Dr. med. Emil C. Reisinger ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationaler Gesundheit. Seine Zahlen zu Ursachen von Todesfällen weltweit:

  • 41% Infekte
  • 20% Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • 18% Krebserkrankungen
  • 13% zerebralvaskuläre Krankheiten

Die Gefahr an einer Infektionskrankheit zu sterben sinkt mit umfassenden Hygienemaßnahmen und Medikamenten. Trotzdem hat jeder Erwachsene im Durchschnitt 2 – 3 Mal im Jahr eine chronische Bronchitis. Es sind diese alltäglichen, eher harmloseren Infektionen, die uns das Leben schwer machen: Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen, Harnwegsinfekte, Hals-Rachen-Entzündungen, Paradontitis, Pilzerkrankungen der Schleimhäute, Nagel- und Fußpilze, Hautinfekte durch Ekzeme, Furunkel, Akne, usw. Die Wahrscheinlichkeit uns mit dem SARS-, Vogel- oder Schweinegrippenvirus zu infizieren ist verschwindend gering.

Viren, Bakterien und Pilze

Alle lösen sie Infektionen aus und sind dabei doch so unterschiedlich: Viren, Bakterien und Pilze. Bei günstigen Bedingungen und schwachem Immunsystem können sich diese Erreger im Körper rasch vermehren. Sie sind enorm anpassungsfähig und wahre Verwandlungskünstler. Die schulmedizinischen Medikamente, die sie eigentlich töten sollten, werden schnell wirkungslos, weil sich Resistenzen herausbilden können.

Viren

Viren sind 100x kleiner als Bakterien. Sie vermehren sich ausschließlich in und durch die Körperzellen. Sie verbreiten sich im Körper von Zelle zu Zelle, indem sie ein- und ausdringen. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel: Deshalb ist ein Antibiotikum bei Viren nutzlos. Die Ansteckung erfolgt über die Atmung als Tröpfcheninfektion, die Ernährung, Haut- oder Schleimhautkontakt wie Küssen.

Bakterien und Pilze

Auch die Ansteckung durch Bakterien und Pilze erfolgt über Tröpfcheninfektion, die Ernährung, Haut- oder Schleimhautkontakt. Bakterien können, wie Pilze, ein ganz normaler Bestandteil des Körpers sein. Im Darm etwa muss es eine Flora aus nützlichen Bakterien vorhanden sein. Erst ein Überschuss an „schlechten“ Bakterien macht den Körper krank. Oder es siedeln sich Bakterien oder Pilze an Orten des Körpers an, wo sie nicht gebraucht werden.

Ausbruch von Infektionen

Infektionskrankheiten können ausbrechen, wenn sich Viren, Bakterien und Pilze durch ein schwaches Immunsystem unkontrolliert vermehren können. Erfolgt die Ansteckung über die Nahrungsaufnahme kann zu wenig Magensäure der Grund sein, dass die Mikroorganismen in den Körper gelangen. Davon sind meist ältere Menschen betroffen.

Entscheidend: Starkes Immunsystem

Ein starkes Immunsystem ist also die stärkste Waffe gegen krankmachende Mikroorganismen. Um das zu erreichen sind Medikamente nicht geeignet. Sie helfen gegen den Schmerz oder gegen die Infektionen, aber sie bekämpfen die Symptome und bieten wenig Präventions-Schutz. Meistens schwächen Antibiotika, antivirale Medikamente oder Mykotika das Immunsystem sogar. Der Körper kann keine eigenen Abwehrstrategien entwickeln, um bei einer erneuten Infektion immun zu sein. Von den Nebenwirkungen dieser Medikamente sei an dieser Stelle nur auf die zerstörte Magen-Darm-Flora durch Antibiotikum und die geschwächte Immunabwehr durch Cortison verwiesen. Wichtige Körperfunktionen werden durch Medikamente massiv gestört.

Moringa kann helfen

Keine andere Pflanze der Welt  liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe dagegen haben statt negativer Nebenwirkungen positive: Sie stimulieren die Aktivität von Immunzellen. Vitamine und Mineralstoffe benötigen Enzymbestandteile, um Heilungsprozesse zu beschleunigen. Sekundäre Pflanzenstoffe können auf direktem Weg Entzündungen und Infekte unterdrücken. Sie wirken entzündungshemmend, antibiotisch, antibakteriell und antimykotisch. Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe helfen den Körper dabei freie Radikale und andere Stoffwechselgifte abzubauen, die bei Entzündungen und Infekten entstehen.

Zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten ist Moringa also ideal.

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Orac-Testsieger: Moringa

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Oxidativer Stress

Im Blut können persönliche die Belastung und das Abwehrpotential nachgewiesen werden: Dieser sogenannte oxidative Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Deshalb ist es so wichtig freie Radikale zu bekämpfen, die durch antioxidative Lebensmittel neutralisiert werden können. Denn ja, es gibt „Supernahrungsmittel“, die das können. Moringa ist so ein Superfood.

Orac

Leider steht dieser Wert auf keinem Etikett der Nahrungsmittel-Industrie. Dabei ist er fast wichtiger, als der Kalorien-, Fett-, Zucker- oder Eiweißgehalt. Orac bedeutet Oxygen Radical Absorbance Capacity. Er sagt aus, inwieweit ein Nahrungsmittel in der Gesamtheit aller natürlichen Inhalts- und Wirkstoffe in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren. Außerdem zeigt er an, wie lange es dauert, bis diese antioxidative Wirkung abklingt. Damit besitzt der Orac-Wert eine qualitative und quantitative Aussagekraft.

Moringa wieder auf Platz eins

Selbst die Lebensmittel, die für eine starke antioxidative Kraft bekannt sind, werden von Moringa spielend geschlagen. Ob die Aronia Apfelbeere beim Obst, die Artischocke beim Gemüse oder der berühnte Rotwein bei den Getränken: Der Orac-Wert von Moringa übertrifft alle Spitzenwerte.

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Wieviel Orac braucht der Mensch?

Experten empfehlen, durch die Ernährung mindestens 3000 – 7000 Orac-Einheiten pro Tag aufzunehmen.
Mit 5g Moringa Blattpulver nehmen Sie 2.335 auf, mit 15g 7.005 Orac-Einheiten. Sie sind also mit 3 gehäuften Teelöffeln Moringa am Tag bestens gegen oxidativen Stress geschützt.

dosierung

Und Moringa ist keine Monosubstanz: Sie enthält Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich wie keine andere Pflanze. Als Naturprodukt in natürlichem Verbund und damit optimal bioverfügbar.

Warum ist der Orac-Wert wichtig?

Die meisten Radikale entstehen während der Energieproduktion in den Zellen. Jeder Vital- oder Aufbaustoff, der hier fördernd und kontrollierend eingreift, reduziert die Radikalbelastung.

In unserem Stoffwechsel existieren zahlreiche unterschiedliche Sauerstoffverbindungen, die zu freien Radikalen mutieren können. Daher reicht ein einziges Antioxidans nicht aus: Wir brauchen unterschiedlich spezialisierte. In Moringa sind sie zahlreich vorhanden.

Antioxidantien arbeiten synergetisch im Team. Isoliert sind sie wenig wirksam. Je mehr Antioxidantien-Gruppen vorhanden sind, desto besser können die unterschiedlichsten freien Radikale ausgelöscht werden. Deshalb ist der natürliche Verbund so besonders wichtig.

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Das tägliche Probiotikum

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Darmbakterien werden unterschätzt

Leider wird die Tatsache, dass eine gesunde Darmflora die Grundvoraussetzung für unsere körperliche und geistige Gesundheit ist, nach wie vor völlig unterschätzt. Die 400 bis 500 verschiedenen Bakterienarten in unserem Darmtrakt leisten täglich ganze Arbeit. Nicht nur die Verdauung, sondern auch das in Gangsetzen von Reaktionen des Immunsystems wird von den Darmbakterien gesteuert. Unter Anderem aktivieren sie die T-Zellen. Wir können sie mit natürlichen Probiotika dabei unterstützen.

Das Kräfteverhältnis 85:15

Ob unser Immunsystem wirksam arbeiten kann, kommt zu zwei Dritteln darauf an, welche Bakterien unseren Darmtrakt besiedeln. Wenn 85% guter Bakterien vorhanden sind, reicht das aus, um die krankmachenden Bakterien in Schach zu halten. (Dr. David Williams)

Kleiner Leitfaden

Probiotika finden Sie im Bioladen, in der Apotheke oder im Internet. Besonders während oder nach einer Behandlung mit einem Antibiotikum sind sie wichtig. Sie helfen, die Darmflora wieder optimal zu besiedeln.
Wir möchten Ihnen hier fünf ganz natürliche Quellen für gute Darmbakterien nennen, die Sie einfach essen und trinken können.

Natürliche Probiotikaquellen:

  • Sauerkraut (natürlich fermentiert, ohne Zusatzstoffe)
  • Miso (natürlich fermentiert, ohne Zusatzstoffe)
  • Kimchi (natürlich fermentiert, ohne Zusatzstoffe)
  • Milchkefir (am besten aus Kefirknollen selbst herstellen )
  • Wasserkefir (am besten aus Kefirknollen selbst herstellen)
Viele Gründe für Probiotika

Stärkung des Immunsystems durch Probiotika:

Verstärkung des Immunschutzes durch die Muttermilch:

  • Wenn die Mutter vor und während der Schwangerschaft Probiotika einnimmt, kann das Kind besseren Immunschutz genießen.
  • Wenn die Mutter nicht stillen kann, sollte sie auf Babynahrung ohne fluoriertes Wasser und Süßmittel zurückgreifen und zusätzlich Probiotika und Präbiotika zusetzen. (Von Präbiotika ernähren sich die Probiotika.)

Linderung bei Darmerkrankungen:

Bei Unverträglichkeiten:

  • Zöliakie
  • Glutenempfindlichkeit

Vorbeugend gegen Candida

  • Verschiebt sich das Kräfteverhältnis der guten Darmbakterien (<85%) zu Gunsten der schlechten (>15%), drohen Pilzinfektionen wie Candida.

Präventiv gegen Krebserkrankungen

  • Probiotika ernährt Enzyme, die die Bildung von Krebs hemmen.

Schutz vor Röntgen- und Computertomografiestrahlen

  • Röntgenstrahlen und die Strahlungen bei Computertomografien können Dick- und Dünndarm schädigen. Eine gesunde Darmflora kann davor schützen.

Schutz der bestehenden Darmflora

  • Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten oftmals gentechnisch veränderte Zutaten und Antibiotika. Sehr oft ist dies bei Fleisch und Milchprodukten der Fall. Steuern Sie der Zerstörung Ihrer probiotischen Bakterien entgegen und nehmen Sie zusätzlich Probiotika ein.

Unterstützung der Psyche

  • Der Zusammenhang zwischen Darm und Psyche  wurde von Dr. Natasha Campbell-McBride bewiesen. Die Ernährung ihres an Autismus leidenden Sohnes wurde durch viel Probiotika ergänzt und entzündliche Prozesse in seinem Körper konnten dadurch beruhigt werden. Der Begriff GAPS, gut and psychology syndrome (deutsch: Darm-und-Psyche-Syndrom) stammt von ihr.
Quellen

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Augenpflege
– was kann helfen?

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Warum Augenpflege wichtig ist

Die Haut um die Augen herum ist zehnmal dünner als im Gesicht, zum Beispiel an der Wangenpartie. Alle zehn Jahre wird sie um rund fünf Prozent dünner. Deshalb ist es so wichtig, die Augenpartie gut zu pflegen, denn nichts lässt älter aussehen als Tränensäcke, Fältchen, geschwollene Augenlider nach einer Partynacht oder dunkle Ringe unter den Augen.

Tägliche Belastungen

Die Haut rund um unsere Augen wird durch die UV-Strahlen belastet – ebenso wie die übrige Haut, nur dass die Haut an dieser Stelle so viel empfindlicher ist. Sie trocknet leicht aus und ist schneller anfällig für Falten. Die Versorgung mit Fett und die Speicherung der Feuchtigkeit wird mit wachsendem Alter problematischer. Trockene Heizungsluft und die ständigen Bewegungen von Augenlidern und Gesichtsmuskulatur zerren an der Augenpartie.

Ein Quantum Schlaf

Am liebsten wünscht sich diese sensible Haut vor allem täglich einen achtstündigen Schönheitsschlaf. Zu viel Schlaf oder Liegen tut den Augen allerdings auch nicht gut, denn die Flüssigkeit im Gewebe verteilt sich ungünstig um. Geschwollene Tränensäcke können die Folge sein.

Das hilft morgens

Bereits am frühen Morgen kann eine Kompresse mit kaltem Wasser oder Schwarztee geschwollene Augenlider oder Tränensäcke beruhigen und die Durchblutung anregen. Reizlindernde Tropfen, Masken oder feuchtigkeitsspeichernde Seren folgen im nächsten Schritt.
Beim Schminken ist es vorteilhaft, das untere innere Lid mit einem hellen Kajalstift nachzuziehen. Unter den Augenbrauen und am inneren Augenwinkel trägt ein Hauch hellglänzender Lidschatten zu frischem Aussehen bei.

Das hilft bei Augenringen

Wenn die Kapillargefäße durch die feine Haut unter den Augen durchschimmern, sieht es so aus, als hätten wir Ringe unter den Augen. Manche Leute neigen zusätzlich zu stärkerer Pigmentbildung an diesen Stellen.
Die Durchblutung sanft anzuregen, ist an dieser sensiblen Hautpartie besonders wichtig. Gewebefestigende und durchblutungsfördernde Augencremes können helfen. Die Versorgung mit Vitalstoffen, die die Zellerneuerung anregen ist optimal. Als Sofortmaßnahme kann ein rund zwei Töne hellerer Concealer Schatten unter den Augen überdecken.

Das hilft gegen Falten

Vorbeugend gegen die berüchtigten Krähenfüße an den äußeren Augenwinkeln unterstützen Sonnenbrille. Je weniger man die Augen gegen die Sonne zusammenkneifen muss, desto weniger Fältchen schleichen sich ein.
Ein regelmäßiger UV-Strahlenschutz ist notwendig. Gute Augencremes bieten einen hohen UV-Filter, ähnlich wie Sonnencremes. Die Haut benötigt im Inneren eine Feuchtigkeit von rund 20 Prozent, um Schadstoffe abzutransportieren, Nährstoffe aufzunehmen und die Zellerneuerung zu gewährleisten. Fettbausteine spielen dabei ebenfalls eine Rolle und in der Partie rund um die Augen fehlen Talg- und Schweißdrüsen.

Feuchtigkeit – Zufuhr, Speicher, Schutz

Darum sollte neben der Zufuhr auch die Speicherung von Feuchtigkeit unterstützt werden. Dazu geeignet sind Enzyme, Peptide und Antioxidantien, ergänzt um Vitamine und Spurenelemente wie beispielsweise Kieselsäure. Diese Wirkstoffe kurbeln die Kollegenproduktion an, fördern die Elastizität der Haut und halten die Feuchtigkeit in den Zellen fest.
Algen bringen geeignete Eigenschaften mit, denn sie speichern schützende und hautwirksame Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch Hefeextrakt ist eine ausgezeichnete Ergänzung der Augenpflege von außen. Aloe Vera enthält neben einem hohen Wasseranteil rund 160 verschiedene Substanzen, die feuchtigkeitsbindend und hauterneuernd wirken.
Hyaluronsäure vermag in der Haut mikroskopische feine Wasserpolster aufzubauen. Pflanzliches Silicium aus Reiskornhüllen wird von der Haut sehr gut aufgenommen und besitzt feuchtigkeitsspeichernde Eigenschaften, es wird daher von der Naturkosmetik gerne eingesetzt. Viele Kosmetika setzen auch auf die versiegelnden Eigenschaften von Bienenwachs durch einen Schutzfilm auf der Haut.

Glättende Naturöle

Arganöl und andere naturbelassene Öle aus Wildrose, Mandel, Jojoba oder Avocado sind ausgezeichnete Faltenglätter und versorgen die Haut über viele Stunden mit Feuchtigkeit. Sie bieten einen natürlichen Verdunstungsschutz durch einen feinen Film auf der Haut und glätten Hornschüppchen, die bei anhaltender Trockenheit aufgesprungen sind. Linolsäure und Squalan-Fettbausteine aus Olivenöl, Nachtkerzenöl und Passionsblumen können die Lücken zwischen aufgesprungenen Hornschüppchen regelrecht kitten.

Das sollte man weglassen

Alkohol und stark gesalzene Speisen lagern Flüssigkeit in den Tränensäcken ein. Kühlende Kompresse oder Augengels können helfen. Wirkstoffe wie Ginkgo oder Arnika haben einen positiven Effekt. Auch eine kühlende Kompresse mit schwarzem Tee (überbrühter und abgekühlter Teebeutel) kann helfen.
Eine selbst durchgeführte Lymphdrainage kann die Flüssigkeit im Gewebe besser verteilen. Dazu legt man die Finger auf die Augenpartie und streicht sanft mehrfach von innen nach außen.

Besser sanft

Die Haut rund um die Augen ist dünn und sensibel. Egal ob Pflegeauftrag, Schminke, Abschminken oder Massieren – die Behandlung dieser Partie sollte sehr sanft erfolgen, um das empfindliche Gewebe zu schonen. Pflegelotionen lieber leicht einklopfen als stark verreiben.

Hinweis

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Übersicht

Paradontose, Zahnfleischprobleme
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Parodontose?

Die Entzündung des Zahnbetts wird Parodontose oder Parodontitis genannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Das Zahnfleisch, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet, kann sich entzünden, wenn sich die Bakterien im Zahnbelag vermehren. Wenn sich die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ausweitet und auch das Zahnbett angegriffen wird, spricht man von Parodontose oder Parodontitis. Der Zahnhalteapparat aus Bindegewebe und Knochen kann nachhaltig geschädigt werden. Normalerweise treten bei einer Parodontitis keine Schmerzen auf. Deshalb ist die Gefahr einer unentdeckten Krankheit hoch und ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sinnvoll.

Parodontitis kann die natürliche Barriere gegen Keime zwischen Zahn und Zahnfleisch durchbrechen. In der Folge können Keime ins Gewebe und die Blutbahn gelangen. Möglicherweise wird dadurch das Risiko für einen Herzinfarkt oder atherosklerotische Gefäßkrankheiten, möglicherweise auch Diabetes und Asthma erhöht. Parondontits betrifft die Wurzelhaut und den Kieferknochen. In der Folge können sich Zähne lockern und langfristig ausfallen.

Das kann helfen bei Zahnfleischproblemen

Gründliche Zahnhygiene und die Entfernung von Zahnstein (verkalkter Zahnbelag, auf dem sich Bakterien schneller ausbreiten können) aus den Zahnfleischtaschen können einer Parodontits vorbeugen. Das alleine hilft meist nicht, denn Parodontits kann letztlich der Ausdruck eines gestörten Immunsystems sein und einer falschen Ernährung.

Ernährung

Eine Übersäuerung wirkt sich auf das vermehrte Wachstum der schädlichen Mundbakterien aus. Basische Nahrungsmittel sollten daher vorgezogen werden. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt auf den gesamten Organismus negative Auswirkungen haben.

Auf Zucker und Süßigkeiten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Tierische Eiweiße und polierter Reis schwächen das Immunsystem. Grundsätzlich ist bei einem schwachen Immunsystem immer an den Darm zu denken. Wenn die gesunde Darmflora gestört ist, kann das durchaus Auswirkungen auf die Mundflora haben. Eine Darmsanierung oder eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren kann die körpereigene Abwehr stärken.

Vitamine

Besonders die Versorgung mit Vitamin A und den sekundären Pflanzenstoffen Carotinoiden ist in diesem Zusammenhang wertvoll. In Innereien wie Leber, Karotten und frischen grünen Gemüse ist das Provitamin enthalten. Im Zahnfleisch, das von Parodontitis befallen ist, fehlt häufig Folsäure. Folsäure (Folat) aus dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten, aber kann beim Kochen verloren gehen.

Unschätzbare Antioxidantien

Antioxidantien können insbesondere bei Entzündungen zellschützende Wirkstoffe sein. Besonders bei chronischen Entzündungen wie der Parodontitis leisten Antioxidantien eine unschätzbar wertvolle Arbeit gegen die Krankheit. Insbesondere hochwertige Antioxidantien können gezielt in die Ernährung integriert werden wie Astaxanthin aus der Heidelbeere, OPC aus Traubenkernextrakt, das das Immunsystem sogar bei Krebs unterstützen soll, oder Krillöl, Hanföl oder Leinöl als natürlicher Entzündungshemmer mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Prodontitis geht oft einher mit Glutathionmangel. Ein Ausgleich durch Zufuhr eines der Schlüsselfaktoren für eine gesunde Immunabwehr ist eines der stärksten Antioxidantien. Es spielt unter anderem eine Rolle im Interzellularraum und sogar bei der Einleitung von Reparaturen bei Zellschäden der Gensubstanz. Es fungiert im Organismus als Speicher für das wichtige Cystein, das im Körper nur in relativ geringer Menge verfügbar ist. Daher hat die Konzentration an Glutathion auch eine Auswirkung auf eine Synthese von Cystein-haltigen Immuneiweißen.

Hinweis

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Übersicht

Spurenelemente

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Große Wirkung

Spurenelemente sind essentielle Elemente, die im Körper lebensnotwendig benötigt werden, allerdings nur in ganz geringen Mengen. Meist handelt es sich um Mineralstoffe. Spurenelemente sind keine körpereigenen Stoffe, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Winzige Mengen reichen aus

Wenn die Konzentration kleiner ist als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpermasse, spricht man von Spurenelement. Ist die Konzentration höher, heißen die Mineralstoffe Mengenelemente. Und dann gibt es noch die Ultra-Spurenelemente, die in noch geringerer Konzentration vorliegen wie Silicium und Fluor (Fluorid), das für die Festigkeit von Knochen, Bändern und Sehnen wichtig ist sowie für einen gesunden Zahnschmelz, weshalb Fluor vielen Zahncremes beigesetzt wird.

Die Spurenelemente

Chrom

Chrom ist beteiligt an der Regulation des Blutzuckerspiegels, der Fettverbrennung und dem Kohlenhydratstoffwechsel. Gute Chrom-Lieferanten sind Nüsse, Honig, Weizenkeime und Vollkornprodukte sowie Leber.

Cobalt

Cobalt ist enthalten in Sauerkraut und zahlreichen tierischen Produkten.

Eisen

Eisen besitzt eine sehr hohe Bedeutung für die Sauerstoffversorgung, indem es die Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin unterstützt. Eisen ist auch Baustein von Enzymen. Das Spurenelement liegt vor in Fleisch, speziell in der Leber, Fisch, Schwarztee und Kaffee, Mineral-und Heilwässer, fluorodiertem Speisesalz.

Iod

Iod oder Iodid ist beteiligt am Fettstoffwechsel und Kohlenhydratwechsel. Außerdem ist es ein Baustein von Schilddrüsenhormonen, die Wachstum und Energieproduktion beeinflussen. Iod-Lieferanten sind vor allem Seefisch, Muscheln und Jodsalz.

Kupfer

Kupfer besitzt zusammen mit Eisen Bedeutung für die Produktion von roten Blutkörperchen, Pigmentbildung der Haut, ein funktionierendes Nervensystem und die Unterstützung wichtiger Enzymfunktionen. Es ist enthalten in Nüssen, Buchweizen, Leber und Fisch.

Mangan

Mangan ist beteiligt am Energiestoffwechsel, am Eiweißstoffwechsel und spielt eine Rolle bei der Entgiftung. Es befindet sich in Nüssen, Bierhefe und Schwarztee.

Molybdän

Molybdän ist wichtig für die Übertragung von Nervensignalen und ist Baustein in Enzymen. Es kommt vor in Mineral- und Heilwässern und ist auch sonst in vielen Stoffen enthalten (ubiquitär).

Selen

Selen unterstützt den Zellschutz, erhält die Elastizität von Haut und Bindegewebe. Im Zusammenspiel mit Vitamin C und Vitamin E spielt es als Radikalfänger eine Rolle zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten, möglicherweise sogar gegen Krebs. Es ist Bestandteil von Sojabohnen, Vollkornprodukten, Fleisch und Fisch.

Zink

Zink unterstützt wichtige enzymatische Prozesse, ist bedeutsam für Wachstum und Wundheilung und es stärkt die Immunabwehr. Zink-Lieferanten sind Gemüse, Bohnen, Vollkornprodukte und Fleisch, insbesondere Innereien, Schalentiere, Käse.

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Serin

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Die Aminosäure aus Seide

Bei Serin handelt es sich um eine proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure, die für den menschlichen Organismus nicht essentiell ist. Sie kann aus Threonin oder aus Glycin biosynthetisch im Körper gebildet werden. Glycin und Serin können wechselseitig bei Bedarf in einander umgewandelt werden. Serin ist in allen Proteinen enthalten.

Technisch kann Serin aus Seide gewonnen werden.

Wirkung

Serin ist ein Bestandteil von Phosphatidylserin in Zellmembranen. Es ist beteiligt an der Bildung der Erbsubstanz (DNA) und der Produktion der Botenstoffe im Gehirn, den Neurotransmittern. Die Aminosäure wird benötigt zur Bildung zahlreicher Enzyme sowie zum Aufbau von Acetylcholin und Cholin sowie den Aminosäuren Cystein und Tryptophan.

Alzheimer

Es wird angenommen, dass Serin die Regeneration des Hirngewebes bei Alzheimer unterstützen kann. Noch sind die klinischen Studien wissenschaftlich noch nicht so weit gediehen, dass der therapeutische Nutzen nachweisbar wäre.

Vorkommen

Gute Serin-Lieferanten sind Hafer, Mais, Erdnüssen, Ei, Molkenprotein und Käse (Casein).

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Pankreatin

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Enzym-Kombination

Pankreatin (Pankreas-Pulver) ist eine Kombination von Stoffen aus der Wirkstoffgruppe der Verdauungsenzyme. Es wird aus der Bauchspeicheldrüse(Pankreas) von Säugetieren, meist Schweinen gewonnen.

Die Substanz besteht aus Enzymen mit proteolitischer, lipolytischer und amylolytischer Aktivität. So sind Proteasen Eiweißspalter, Lipasen sind Fettspalter und Amylasen Zuckerspalter. Lipasen wirken enzymatisch, indem sie Fett so aufbereiten, dass es von der Darmschleimhaut aufgenommen werden kann. Beispielsweise können Triglycerine in Glycerin und freie Fettsäuren aufspalten werden. Die anderen Enzyme der Wirkstoffkombination sind ebenfalls an der Aufbereitung von Nahrung zur Aufnahme in den Körper beteiligt.

Pankreatin liegt als braunes, leicht lösliches Pulver vor.

Wirksam für Verdauung

Unterstützend gegen chronische Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl oder Blähungen kann Pankreatin wirksam verwendet werden. Die Störungen stammen aus einem Mangel an Verdauungsenzymen, beispielsweise wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genügend davon produziert (Beispiel exokrine Pankreasinsuffizienz). Offenbar kann Pankreatin auch auf Mukoviszidose und Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) positiven Einfluss nehmen.

Enzymtherapie

Die Enzymtherapie kann auch bei ernsthaften Erkrankungen teilweise eine beeindruckende Wirkung entfalten. Enzyme sind im menschlichen Organismus an allen Prozessen regulierend beteiligt. Während ihrer Wirkungsdauer beschleunigen sie als Katalysator biochemische Abläufe. Als Eiweißmoleküle unterliegen auch sie einer begrenzten Lebensdauer.

Bauchspeicheldrüse

Pankretin wird zur Behandlung der Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreasinsuffizienz) eingesetzt bei Krankheitsbildern wie chronische Pankreatitis, zystischer Fibrose und anderen. Bei Überempfindlichkeit oder akuter Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) ist der Wirkstoff Pankreatin kontraindiziert und darf nicht eingenommen werden. Die Einnahme muss stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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