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Krillöl

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krill-Oel
© ExQuisine, javiercorrea15 – fotolia.com

Bezugsquelle: Krill-Öl

Wertvolle Vitalstoffe

Krillöl wird aus dem Antarktischen Krill (Euphausia superba) gewonnen. Er enthält große Mengen an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, mehr als Fischöl. Krill ist ein Krustentier, das in den kalten antarktischen Gewässern überlebensfähig ist.

Für die Gesundheit ist Krillöl wegen seines hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren interessant. In Krillöl ist eine spezielle Form der Omega-3-Fettsäuren enthalten als Omega-3-Phospholipide. In den Inhaltstoffen von Krillöl ist außerdem das Antioxidans Astaxanthin erwähnenswert.

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die im Körper nicht synthetisiert werden können. Sie müssen durch die Nahrung zugeführt werden. Die beiden Arten, Omega-3-Fettsäure und die Omega-6-Fettsäure, sind unentbehrliche Helfer.

Unentbehrliche Helfer

Diese essentiellen Fettsäuren wirken positiv auf den Blutfettspiegel, reduzieren die Gefahr von Blutgerinnseln, die ein häufiger Auslöser von Infarkten und Embolien sind. Sie stärken den Herz-Kreislauf und es gibt Hinweise darauf, dass die Omega-3-Fettsäure an der Vorbeugung gegen Herzrhythmusstörungen beteiligt sein kann, die bislang noch nicht ausreichend belegt sind. Essentielle Fettsäuren spielen auch eine Rolle für die Produktion von hormonähnlichen Regularstoffen des Stoffwechsels.

Krillöl

Krillöl verbessert die Blutfettwerte und wirkt positiv auf den Cholesterinspiegel insgesamt und insbesondere auf das LDL-Cholesterin. Triglyceridwerte, die eine Rolle spielen für das Risiko von Thrombose und Arteriosklerose der Blutgefäße, können gesenkt werden.

In der Alternativmedizin wird Krillöl als Mittel gegen das Prämenstruelle Syndrom gehandelt (PMS), das sich bei vielen Frauen durch Kopfschmerz, Unwohlsein und Depression kurz vor dem Einsetzen der Menstruation äußert. Erste Untersuchungen deuten auf positive Eigenschaften von Krillöl in diesem Zusammenhang hin.

Energielieferant

Fett ist der Energielieferant Nr. 1 und besitzt darüber hinaus nützliche Eigenschaften. Fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K können überhaupt nur durch gleichzeitige Fetteinnahme aufgenommen werden. Neben Energie liefern vor allem Pflanzenfette die essentiellen Fettsäuren, die im menschlichen Organismus unentbehrlich sind und nicht biosynthetisch gebildet werden können. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden. Fett hält die Zellmembran elastisch und dient als Baustein von Zellen und Hormonen. Fett federt innere Organe ab und speichert Energie für Notzeiten. Naturheilkundler Urs Buergi stellt fest: Der Mensch braucht Fett. Ob gesund oder ungesund, dafür ist entscheidend, welche Art von Fett und wieviel davon in der Ernährung auftaucht.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Cayenne (Capsicum annuum)

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cayenne
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Klein, scharf und ungeheuer gesund

Cayenne (Capsicum annuum var. Acuminatum) gehört zu der Gattung der Paprika aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die ersten Chilipflanzen kamen mit Kolumbus und anderen Seefahrern aus Südamerika nach Europa. Später wurden sie auch aus Indien importiert.

Hierzulande ist die kleine scharfe rote Schote als Chilisorte Cayenne bekannt und wird in der Küche als Gewürzpulver unter dem Namen Cayennepfeffer verwendet. Aber diese Pflanze kann mehr. Bahnbrechende Erkenntnisse könnten erklären, weshalb in den angestammten Herkunftsländern der scharfen Frucht die Menschen seltener an Krebs erkranken.

Für Herzgesundheit und Kreislauf

Der scharfe Inhaltsstoff der Chili heißt Capsaicin. Je schärfer der Chili ist, desto wirksamer. Die Substanz wirkt positiv auf die Blutgefäße und den Blutdruck und kann fettreiche Ernährung bis zu einem gewissen Maß ausgleichen. Der Wirkstoff kann die Kalkablagerungen an den Gefäßwänden reduzieren, die oft zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Der Focus (08.04.2012, M. Preuk) berichtet über Forschungsergebnisse an der Chinese University of Hong Kong, die die Wirkung von Capsaicin auf die Herzgesundheit in den Mittelpunkt stellen. Die Wissenschaftler haben entdeckt, dass Capsaicin ein bestimmtes Gen blockiert, das ein Eiweiß produziert (Cyclooxygenase-2, COX-2), das Muskeln und Blutgefäße verengt. Wenn es fehlt fließt die Durchblutung besser, der Blutdruck sinkt. Einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel konnten Untersuchungen bestätigen.

Gesundheit und Chili

In Kosmetik und Medizin wird der Wirkstoff schon lange eingesetzt gegen Arthritis und für die Schmerzbehandlung. Antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften stärken das Immunsystem. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es möglicherweise als Krebsschutzfaktor eine Bedeutung erlangen kann.

Durch die gefäßerweiternde Wirkung wird der gesamte Kreislauf in Schwung gebracht, was unter anderem Embolien vorgebeugt. Zur Gewichtsreduktion wird Chili eingesetzt, da es die Fettverbrennung erhöht. Es führt zu vermehrtem Schwitzen, was mehr Kalorien verbraucht.

Cayennechili enthält viel Vitamin A, Vitamin C, Carotin, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen. Die Naturheilkunde setzt schon lange auf die Wirkung des Scharfmachers. Bei folgenden Beschwerden wird Cayennechili eine vorbeugende oder heilende Wirkung nachgesagt: Rheuma, Schuppenflechte (Psoriasis), Arthrose, Magenbrennen, Magengeschwür, Durchblutungsstörungen, Krebs, Angina Pectoris, Übergewicht, Diabetes, Embolie, Pilzerkrankungen, Krampfadern, Herzgesundheit, Infekte und sogar Migräne.

Wie scharf ist Chili?

Früher glaubte man, scharfes Essen würde dem Magen schaden. Die positive Wirkung von Chili revidiert dieses Bild. Das Capsaicin reizt die Wärmenerven im Mund und auf der Zunge. Die Geschmacks- und Schmerznerven sind davon jedoch nicht betroffen. Die Nerven schütten einen Botenstoff aus (Neurotransmitter), der die gesamten feinen Blutgefäße erweitert und damit positiv auf die Blutzirkulation wirkt. Dem Brennen im Mund setzt das Gehirn eine Ausschüttung von Glückshormonen entgegen (Endorphine).

Capsaicin ist nur im Mark der Cayennechili enthalten, nicht in den Samen. Weder das Kochen noch das Einfrieren beeinträchtigt den Wirkungsgrad. Es ist nicht wasserlöslich – Wasser zu trinken, um das Brennen im Mund abzustellen, nützt nichts. Da der Wirkstoff öl- und fettlöslich ist, helfen Milch, Joghurt, Käse oder Alkohol.

Die verschiedenen Schärfegrade werden in Scoville-Einheiten angegeben. Der Wert von 1.500 bedeutet, dass man 1.500 Milliliter Wasser benötigt, um die Schärfe von einem Milliliter Chili zu komplett zu entfernen. Auf Wikipedia wird die Skala wie folgt ausgewiesen: Scoville-Grad 0 bis 10 entspricht der Gemüsepaprika, die nicht als scharf empfunden wird. Die durchschnittlich unterste Wahrnehmungsschwelle für Schärfe liegt bei ca. 16. Reiner Cayennepfeffer erreicht 30.000 bis 50.000 und reines kristallines Capsaicin einen Wert von 15.000.000 bis 16.000.000.

Chili selber ziehen

Die Chilisorte lässt sich in unseren Breiten gut selber ziehen. Im Februar werden die Samen in feuchte Erde gesät und nach einer Keimzeit von etwa 10 bis 20 Tagen an einem warmen Standort umgetopft. Nach rund 80 Tagen können fünf bis 20 Zentimeter lange, schlanke Früchte geerntet werden. Sie sind spitz und in reifem Zustand leuchtend rot. Der Geschmack ist sehr scharf. Durch ihre dünne Fruchtwand eignen sich Cayennechilis gut zum Trocknen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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