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Zuckersucht ist das neue Rauchen

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Täglich die 4fache Menge Zucker

Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO für die tägliche Zuckeraufnahme liegt bei 25g pro Tag. Der Durchschnitts-Deutsche nimmt aber immer noch die 4fache Menge täglich zu sich.

Versteckte Zucker auf dem Etikett

Bei Fertigprodukten im Supermarkt ist der Zuckergehalt oft nicht sofort ersichtlich. Hinter Begriffen wie Dicksaft, Glukosesirup, Maltodextrin, Joghurtpulver, Magermilchpulver oder Maltose verbirgt sich schlicht und einfach Zucker. Selbst natürliche Fruchtsüße ist nur ein fantasierreicher Begriff, um den wahren Zuckergehalt zu verschleiern.

Kleine Eselsbrücke

Als kleiner Leitfaden kann Ihnen dienen, dass Begriffe, die mit -ose oder -sirup enden versteckte Zucker sind. Wenn sie dann auch noch ganz oben auf der zutatenliste stehem, dürfen Sie davon ausgehen, dass Zucker ein Haupt-Inhaltsstoff ist.

Kleine Auswahl von Lebensmitteln, in denen sich Zucker versteckt

(Nahrungsmittel mit ungefährem Zuckergehalt pro Portion)

  • Softdrink: 40g pro Glas
  • Fertigpudding: 36g
  • Cornflakes, gezuckert: 30g
  • Multivitamin-Nektar: 22g pro Glas
  • Fruchtjoghurt: 18g
  • Heringssalat: 16g
  • Rotkohl: 15g
  • Ketchup: 10g
  • Müsli-Riegel: 9g
  • Joghurt-Dressing: 5g
Zucker ist eine Droge

Leider regt Zucker das Suchtzentrum im Gehirn an. Es fällt schwer auf Zucker zu verzichten oder ihn zu reduzieren, wenn man sich einmal an den Geschmack gewöhnt hat. Das ist ähnlich wie mit Tabak, Alkohol und anderen Drogen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Gutes für Ihre Nieren

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Schützenswerte Nieren

Die Niere hat gemeinsam mit der Leber eine zentrale Stellung bei der Entgiftung des Körpers. Sie reinigen das Blut, sorgen dafür, dass Abfallstoffe über den Harn ausgeschieden werden, neutralisieren Säuren, absorbieren Mineralien und produzieren Hormone. Leider bleiben Nierenschädigungen oft lange unerkannt, weil diese Organe auch noch mit 20% für den Körper arbeiten können.

So schützen Sie Ihre Nieren

  • Finger weg von Drogen
  • Verzicht auf Schmerzmittel (auch frei erhältliche)
  • Regelmäßig und ausreichend schlafen
  • Trinken Sie reichlich Wasser
  • Harn nicht zurückhalten (Gefahr von Nierensteinen, Inkontinenz und Nierenversagen)
  • Sparsam mit Salz (veränderter Flüssigkeitshaushalt belastet die Nieren)
  • Zucker vermeiden (zuckerhaltige Getränke können Risiko auf Nierenversagen erhöhen)
  • Kaffee in Maßen (Koffein belastet die Nieren)
  • Zu viel Alkohol (Schädigt nicht nur die Leber, sondern auch die Niere)
  • Nierenreinigung nach Dr. Hulda Clark

Nieren verarbeiten Schadstoffe. Zu den wichtigsten zählen die Abfallprodukte aus dem Eiweißstoffwechsel. Deshalb sind Diäten, die besonders reich an Proteinen sind, eine starke Belastung für die Nieren. Dies gilt vor allem für solche Diäten, die wenig andere Energiequellen enthalten und den Körper dazu zwingen, seine Energie stärker aus den Eiweißen zu beziehen.

Kräuter für die Niere

Auch Defizite in der Ernährung setzen die Nieren unter Druck. Hier erhöht vor allem ein Mangel an Magnesium oder ein zu niedriger Vitamin-B6-Wert das Risiko von Nierensteinen oder Nierenversagen. Wenn Sie unsere Gesundheitstipps bereits umsetzen, können Sie Ihren Nieren mit diesen gesunden Kräutern noch zusätzlich etwas Gutes tun:

Grüner Tee enthält wertvolle Polyphenole, die bei der Vorbeugung gegen Nierensteine sehr nützlich sind.

Java-Tee (auch: Nierentee). Das enthaltene Katzenbart-Kraut (Orthosiphon aristatus) wirkt harntreibend. Stickstoffhaltige Schadstoffe, Abfallprodukte aus dem Protein-Stoffwechsel, werden besser aus dem Körper gespült.

Kriech-Quecke (Agropyron repens) kurbelt bei Harnwegsinfektionen die Harnbildung an und ist bei der Auflösung von Nierensteinen hilfreich.

Rehmannia (Rehmannia glutinosa), sogenannter „Chinesischer Fingerhut“ genannt, wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als stärkendes Tonikum für die Nieren und die Nebennierenrinde eingesetzt.

Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) ist ein Adstringens und reinigt die Niere.
Doch Vorsicht: Dieses hoch wirksame Kraut sollte nicht bei Nierenentzündungen oder von Schwangeren eingenommen werden. Ebenso ist dringend davon abzuraten, es länger als sieben bis zehn Tage zu sich zu nehmen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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