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Kobalt (Cobalt)

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Schwermetall und lebenswichtig?

Kobalt (Cobalt in der chemischen Fachsprache) gehört zu den Schwermetallen. Auch wenn es in größeren Mengen giftig ist, bedeutet es für den menschlichen Organismus ein lebenswichtiges Spurenelement. Als Bestandteil des Vitamins B12 (Cobalamin) hat Kobalt wichtige Funktionen im Körper.

Der Name als Programm

1735 wurde das Element von dem Schweden Georg Brandt entdeckt. Sein Name leitet sich ab von lat. cobaltum, Kobold. Denn Kobalterze waren bereits im Mittelalter bekannt und wurden zunächst für kostbare Silber- oder Kupfererze gehalten. Als sie sich nicht verarbeiten ließen und durch ihren Arsengehalt schlecht rochen, wurden sie als verhext betrachtet. Kobolde, so wurde eine Erklärung gesucht, hätten das gute Silber aufgefressen und nur silberfarbene aber wertlose Erze zurückgelassen.

Kobalt wurde schon früh zum hitzebeständigen Färben von Glas und Keramik in der Farbe kobaltblau eingesetzt.

Vorkommen in der Nahrung

Als Bestandteil von Cobalamin ist Kobalt ebenso wie das Vitamin praktisch nur in tierischen Lebensmitteln vorhanden wie Fleisch, vor allem Innereien, Fisch und Milch. In pflanzlichen Lebensmitteln kommt Kobalt so gut wie nicht vor.

Ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist der Vitamin B12-Haushalt – und damit auch der Bedarf an Kobalt – gedeckt. Eine Überdosierung durch natürliche Nahrung steht nicht zu befürchten. Mangelerscheinungen sind selten, etwa können sie auftreten bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung (Gastritis) , Morbus Crohn oder einer Fischbandwurm-Infektion. Vitamin B12 kann in der Leber gespeichert werden, so dass eine eventuelle Mangelerscheinung erst mit jahrelanger Verzögerung auftreten kann. Von Müdigkeit bis Muskelschwäche, Nervenschäden mit Prickeln in den Gliedmaßen oder Taubheitsgefühlen, Blutarmut und Verwirrung reichen die Symptome.

Funktionen im menschlichen Organismus

Kobalt ist an der Produktion von roten Blutkörperchen und dem Aufbau von Proteinen beteiligt. Es ist bedeutend für Zellwachstum und Zellteilung und steuert unter anderem die Anzahl der Spermien. Das Spurenelement spielt eine Rolle im Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel und ist beteiligt am Folsäure– und Homocysteinhaushalt. Das Spurenelement unterstützt die Bildung der Substanz um die Nervenfasern (Myelin). Darüber hinaus stärkt Kobalt das Immunsystem und erleichtert das Gefühl psychischer Ausgeglichenheit.

Einsatz in der Medizin

In der Nuklearmedizin wird Kobalt als Marker für Stoffwechselkrankheiten eingesetzt. Radioaktive Kobalt-Isotope(Co 60) dienen auch als Strahlenquelle in der Strahlentherapie gegen bösartige Erkrankungen.

Kobaltvergiftung

Durch die natürliche Nahrungszufuhr kann normalerweise keine Überdosis von Kobalt erreicht werden. Ein Überschuss aus Nahrung wird in der Regel über den urin ausgeschieden. Kleine Überdosen durch konzentriertes Kobalt sind gewöhnlich für den Menschen nicht schädlich. Ab einer Menge von 30 mg pro Tag kann das Schwermetall zu Vergiftungen führen, die sich durch Kontaktekzeme äußern oder Verätzungen und Schädigung von Herz, Leber oder Niere bis hin zu Krebs.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Vitamin B-Komplex

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Bezugsquelle: Vitamin B-Complex

Zentrale Bedeutung im Stoffwechsel

Vitamin-B-Komplex ist ein Sammelbegriff für acht verschiedene Substanzen, die chemisch und pharmakologisch sehr unterschiedlich sind. Es handelt sich nicht bei allen Substanzen um Vitamine. Sie alle fungieren aber als Vorstufe für Coenzyme und besitzen essentielle Bedeutung für Blutbildung, Hormonbildung, der Biosynthese von Neurotransmittern (Botenstoffen) und des Erbguts (DNA) sowie der Funktion des Nervensystems.

Sie besitzen unter anderem eine Schüsselfunktion für die Verdauung und Nutzbarmachung von Eiweiß, Fett und Zucker. Neben Vitamin B1, B2, B6 und B12 sind im Vitamin-B-Komplex auch Biotin, Folsäure, Nicotinsäure und Pantothensäure subsumiert. Früher wurde das vitaminähnliche Cholin als ein Vitamin aufgeführt und trug die Bezeichnung Vitamin B4.

Warum heißt es Vitamin-B-Komplex?

Vitamine der B-Gruppe kommen in der Natur selten einzeln vor. Sie wirken meist zusammen im Verbund. Oftmals ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Enzyme der jeweiligen Vitamine sehr eng und ein Ungleichgewicht der Komponenten im Achterbund kann zu Problemen führen. Aus diesem Grund sollte eine ausgewogene Versorgung mit allen acht Komponenten sichergestellt sein. Es werden daher Präparate mit dem kompletten Satz als Vitamin-B-Komplex angeboten.

Einige der zentral wichtigen Substanzen lassen sich auch über Lebensmittel aufnehmen. In üblichen Mengen können die wichtigen B-Vitamine kaum überdosiert werden, so dass ein Vitamin-B-Komplex in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann. Die Einnahme sollte mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt werden.

Natürliche Vorkommen

B-Vitamine kommen in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor wie Brokkoli, Spinat und Grünkohl oder Leber, Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Vitamine können nur in geringen Mengen im Organismus gespeichert werden und müssen daher regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Vitamin B12 hingegen ist in Pflanzen nicht enthalten, besitzt aber eine bessere Speicherfähigkeit im Körper.

Vitamin B1 (Thiamin)

Vor rund 100 Jahren war Thiamin eines der ersten Vitamine, die entdeckt wurden. Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle beim Kohlenhydratestoffwechsel. Bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Glukose (Zucker) ist das Vitamin B1 für den Energiestoffwechsel von Nerven, Gehirn und Muskeln unentbehrlich. Es spielt eine Rolle für Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis. Bei Alkoholmissbrauch entsteht ein erhöhter Bedarf. Mangelerscheinungen können sich äußern durch neurologische Störungen, Herzinsuffizienz oder Muskelatrophie.

Wie fast alle B-Vitamine kommt auch Vitamin B1 in den Randschichten von Getreiden vor. Weil die innere Schale (Silberhäutchen) von Getreide, beim Schälen oft wegfällt, kommen Mangelerscheinungen häufig in Südostasien vor, wenn sich Menschen hauptsächlich von poliertem Reis ernähren. Haferflocken, Kleie und Nüsse sowie Hefe und Fleisch sind gute Vitamin-B1-Lieferanten. Thiamin ist hitzeempfindlich.

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B2 ist beim Stoffwechsel von Fett, Eiweiß und Kohlehydraten beteiligt. Im Zusammenspiel mit Vitamin A kann es die Heilung von Hautstörungen unterstützen. Riboflavin ist Bestandteil sämtlicher Körperzellen.

In Eiern, Nüssen, Pilzen und Milchprodukten, aber auch in Fisch und Fleisch kommt Vitamin B2 in natürlicher Form vor. Bei Mangel können Risse um Augen, Nase und Mundwinkel auftreten, es kann zu Hornhautveränderungen im Auge, Linsentrübung oder Blutarmut kommen.

Vitamin B3 (Nicotinsäure, Niacin)

Vitamin B3 ist für zahlreiche Stoffwechselprozesse bedeutsam. In dieser Bezeichnung werden Nicotinsäure und Nicotinsäureamid zusammengefasst. Insbesondere wichtig ist der wasserlösliche Stoff für Haut und Schleimhäute. Entsprechend tritt als Mangelerscheinung eine schuppige, raue und überpigmentierte Haut auf. Als Medikament wird es überwiegend aufgrund seiner gefäßerweiternden Eigenschaften eingesetzt. In natürlicher Form ist es vor allem in Fleisch enthalten, des Weiteren auch in Fisch, Milchprodukten und Eiern sowie in Hülsenfrüchten und Obst.

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Im Energiestoffwechsel besitzt Vitamin B5 eine wichtige Funktion für Aufbau und Regeneration von Zellen in Bindegewebe, Schleimhaut, Haaren und Nägeln. Es unterstützt den Energiestoffwechsel der Zellen und fördert die Zellteilung. Die Pantothensäure spielt außerdem eine Rolle für ein funktionierendes Immunsystem. Therapeutisch wird Pantothensäure zur Behandlung von Verbrennungen und Wunden eingesetzt. Gemäß seiner Bedeutung bei der Bildung von Geweben und Haaren kann sich ein Mangel an Vitamin B5 in trockener, rissiger Haut und Haarbruch äußern. Pantothensäure ist Bestandteil vieler Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Getreide.

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Im Vitamin B6 sind wiederum mehrere Stoffe mit Vitamincharakter zusammengefasst. Die Vitamingruppe ist am Eiweißstoffwechsel beteiligt und besitzt dadurch Bedeutung für alle Körperzellen. Vitamin B6 ist Bestandteil fast aller Lebensmittel, ist aber temperaturempfindlich und wird beim Kochen zerstört. Pyridoxin wird in Medikamenten eingesetzt, die bei Rheuma oder Menstruationsbeschwerden helfen. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6 besteht bei der Einnahme der Pille, Antepileptika oder Tuberkulosemedikamenten.

Vitamin B7 (Biotin)

Biotin ist auch unter der früheren Bezeichnung Vitamin H in der Literatur zu finden. Es besitzt durch seine Beteiligung an Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratwechsel wichtige Funktionen im Organismus. Es spielt insbesondere eine Rolle für Gehirn, Haut, Haare und Nägel. Die Bildung von Hautzellen und Haarzellen werden durch Biotin beeinflusst sowie die epigenetische Regulation von rund 2.000 Genen. Eine entsprechende Mangelerscheinung äußert sich durch Neigung zu Ekzemen, Haarbruch und brüchigen Fingernägeln.

Vitamin B9 (Folsäure)

Vitamin B9 wird auch den Bezeichnungen Vitamin B11 oder Vitamin M geführt. Folsäure hat eine kaum zu überschätzende Bedeutung in den biochemischen Abläufen des menschlichen Körpers. Neben Zellbildung und Zellteilung ist es auch an der Synthese des Erbguts (DNA) in den Zellkernen beteiligt.

Mangel an Folsäure kann sich äußern in Blutarmut (Anämie), Anfälligkeit für Infekte durch eine verringerte Immunabwehr und verlangsamte Wundheilung. Gravierend ist ein Folsäuremangel besonders in der Schwangerschaft, da er beim ungeborenen Kind ernsthafte Missbildungen am Rückenmarkkanal auslösen kann (Spina bifida). Deshalb ist der Bedarf an Folsäure in der Schwangerschaft besonders hoch und bleibt es in der Stillzeit und im Wachstumsalter des Kindes. Außerdem kann die Einnahme von Antibiotika oder Barbituraten zu einem erhöhten Bedarf führen.

Vitamin B12 (Cobalamin)

Zellteilung, Zellwachstum, Blutbildung und die Funktion des Nervensystems sind von Cobalamin stark abhängig. Es dient dazu, Folsäure im menschlichen Organismus zu aktivieren, die ohne Vitamin B12 ihre Funktion nicht ausüben kann. Vitamin B12 in Medikamenten als Gegenmittel bei Blausäurevergiftung eingesetzt.

Genaugenommen handelt es sich bei Vitamin B12 um einen Sammelbegriff für mehrere verschiedene Verbindungen mit ähnlicher Struktur, den sogenannten Cobalaminen oder auch Vitamin-B12-Komplex. Vitamin B12 kann ausschließlich durch den Verzehr tierischer Produkte aufgenommen werden, da es von Pflanzen nicht hergestellt wird. Cobalamin kann durch die Wirkung von Enzymen aufgenommen werden und bindet sich an Eiweiße, um in die Blutbahn zu gelangen.

Bei Cobalaminmangel können empfindliche Störungen auftreten, die aufgrund der Speicherkapazität des Körpers stark verzögert auftreten können. Von schädlichen Effekten bei Überversorgung ist nichts bekannt. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge an Vitamin B12 aufnehmen und scheidet überschüssige Substanzen aus.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Vitamin B12 (Cobalamin)

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Bezugsquelle: Bioverfügbares Vitamin B12

In jeder Körperzelle benötigt

Cobalamin oder Vitamin B12 ist ein Vitamin, das ausschließlich durch den Verzehr tierischer Produkte aufgenommen werden kann, da es von Pflanzen nicht hergestellt wird. Genaugenommen ist Vitamin B12 ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen des Vitamins mit ähnlichem Aufbau, den Cobalaminen. Vier aktive Verbindungen von Cobalamin besitzen eine biologische Wirkung im menschlichen Organismus. Sie heißen Adenosylcobalamin, Aquocobalamin, Hydroxycobalamin und Methylcobalamin. Außerdem ist die synthetische Verbindung Cyanacobalamin von Bedeutung.

Cobalaminstoffwechsel

Cobalamin, oder auch Vitamin B12 genannt, wird aus der Nahrung aufgenommen und im Magen freigesetzt (durch das Enzym Protease und Salzsäure). Es bindet sich an bestimmte Eiweiße, um in den Blutkreislauf zu gelangen. In die Organe und Zellen wird es dann über eine weitere Proteinverbindung mit Beta-Globulin transportiert. Cobalamin wird vom Körper recycled, indem es sich beim Ausscheidevorgang im Dünndarm wieder an ein Transporteiweiß heftet und so zurück in den Blutkreislauf kommt.

Funktionen dieses Vitamins im Körper

Das Vitamin ist beteiligt verschiedenen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Es unterstützt den Abbau bestimmter Fettsäuren, unterstützt die Zellteilung und die Funktion des Nervensystems. Es ist bedeutsam für die Blutbildung durch die Aktivierung der im Körper gespeicherten Folsäure. Die Bedeutung des Vitamins am Folsäurestoffwechsel erkennt man daran, dass Cobalaminmangel indirekt zu Folsäuremangel führen kann.

In der Alternativmedizin wird Vitamin B12 zur Therapie von Schuppenflechte und Neurodermitis eingesetzt.

Entgiftung

Die cobalamine Verbindung Hydroxycobalamin fungiert als Antidot bei Cyanidvergiftung, auch Blausäurevergiftung, die bei Kunststoffbränden durch Einatmen geschehen können, beispielsweise bei der Brandbekämpfung. Hydroxycobalamin ist in der Lage, Cyanid-Ionen zu binden, die dann mit dem Urin ausgeschieden werden können. Ein entsprechendes pharmakologisches Medikament existiert seit 2007.

Empfindliche Störungen bei Mangel

Der Bedarf an Cobalamin wird bei einem gesunden erwachsenen Menschen auf 0,01 Milligramm pro Tag geschätzt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gar nur 0,003 Milligramm täglich. Da der Körper in Leber, Muskulatur und Herz eine Speicherkapazität für Vitamin B12 bereithält, wird ein Mangel wahrscheinlich erst nach schätzungsweise 20 Jahren auftreten, vorausgesetzt eine Ernährung, die komplett ohne Vitamin B12 auskommt. Bei strikt veganer Ernährung ist gegebenenfalls eine Unterversorgung zu prüfen. Ein Mangel kann sich äußern in Atropie, die in der Zurückbildung von Mund-, Darm- und Zungenschleimhaut besteht, Blutarmut, Taubheitsgefühlen, Reflexstörungen und gegebenenfalls Halluzinationen und Psychosen. Einige der Mangelsymptome stimmen überein mit denen von Folsäure, da Cobalamin am Folsäurestoffwechsel beteiligt ist. Bei Patienten mit Morbus Crohn kann möglicherweise ein Mangel an Vitamin B12 entstehen, wenn im Darm nicht genügend Cobalamin aufgenommen werden kann. Von schädlichen Effekten bei Überversorgung ist nichts bekannt, allerdings kann der Körper nur eine begrenzte Menge an Vitamin B12 aufnehmen und scheidet überschüssige Substanzen aus.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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