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Grapefruitkern-Extrakt

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Bezugsquelle: Grapefruitkern-Extrakt

Bei Erkältungen und Grippe…

Grapefruitkernextrakt wird in einem Mahl- und Walzverfahren aus den Kernen und dem entsaftetem Fruchtfleisch der Grapefruit (Citrus aurantium, Citrus paradisi) gewonnen, einer Kreuzung aus Orange (Citrus sinensis) und Pampelmuse (Citrus maxima). Zur Herstellung wird ein Extraktionsmittel eingesetzt, wie beispielsweise pflanzliches Glycerin. Dem Grapefruitkernextrakt wird eine antibakterielle und antivirale sowie antifungizide Wirkung nachgesagt und ist daher bei vielerlei Krankheitsbildern beliebt.

Inhaltsstoffe: Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakt wird auch als „Antibiotikum aus der Natur“ bezeichnet. Eine allgemein gesundheitsförderliche Wirkung der Inhaltsstoffe aus dem Grapefruitkern kann in dem enthaltenen Vitamin C und den Flavonoiden (Sekundäre Pflanzenstoffe) liegen. Sie können antioxidativ wirken und damit das Immunsystem und den Zellschutz unterstützen.

Die antimikrobielle Wirkung von natürlichem Grapefruitkernextrakt ist bemerkenswert.  Der Extrakt aus Grapefruitkernen und Grapefruitfruchtfleisch sollte 40% betragen. Als Extraktionsmittel empfielt sich pflanzliches Glycerin in einer Konzentration von 60%. Nur so werden die wirksamen Inhaltsstoffe aus der Grapefruit extrahiert und konserviert.

Auf die Inhaltsstoffe achten

Beim Kauf von Grapefruitkernextrakt ist auf die Zutatenliste zu achten. In der Vergangenheit waren Präparate mit den Konservierungsstoffen Benzethoniumchlorid, Triclosan und Methylparaben im Handel. Diese Stoffe haben zwar antibakterielle, antivirale und antifungizide Eigenschaften, jedoch sind sie als Lebensmittelzusatzstoffe in Deutschland nicht zugelassen und unterliegen auch einer Einschränkung beim Einsatz in Kosmetika. Gesundheitsgefährdungen durch Benzethoniumchlorid und Triclosan sind nicht auszuschließen. Grapefruitkernextrakte ohne diese Konservierungsstoffe sind heute im Handel – ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt auf jeden Fall. Außer Grapefruit und einem pflanzlichen Extraktionsmittel kann höchstens noch Ascorbinsäure, Zitronensäure,  Milchsäure (Säuerungsmittel) und Dextrose enthalten sein. Das mildert den bitteren Geschmack etwas ab, ohne die wirksamkeit zu beiinträchtigen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2019 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Citrusflavonoide

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Noch mehr Gesundheit aus der Zitrusfrucht

Citrusflavonoide gehören zu den Bioflavonoiden. Es handelt sich um Pflanzenfarbstoffe, die Zitrusfrüchten ihre typische gelbe oder orangene Farbe geben. Der hohe Wert der Vitalstoffe aus sekundären Pflanzenstoffen wird der Wissenschaft erst langsam bewusst. Natürlich war der gesundheitsfördernde Einfluss von Zitrone & Co schon lange bekannt als wichtiger Vitamin C-Lieferant mit antioxidativen Eigenschaften.

Natürliche Vitalstoffe aus der Pflanze

Citrusflavonoide sind in vielen Zitrusfrüchten nachgewiesen wie Grapefruit, Limone, Orange und Zitrone. Weniger bekannt aber ebenfalls wirksam ist die Mandarinenart Tangarine. Zu den Citrusflavonoiden gehören Hesperidin, Diosmin, Naringin, Rutin und Quercetin, um nur einige Stoffe zu nennen.

Krampfadern

Hesperidin ist Bestandteil der Häutchen und membranartigen Strukturen in Zitronen und Orangen. Es kommt bei der Behandlung von Krampfadern und Hämorrhoiden zum Einsatz.

Hochwirksamer Vitaminverstärker

Die Citrusflavonoide fungieren als wirksamer Verstärker von Vitamin C. Ganz besonders Rutin und Quercetin unterstützen die antioxidativen Eigenschaften. Sie sind beteiligt an der schnellen Aufnahme und Verwertung von Vitamin C. Ihnen wird zudem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt und ein positiver Einfluss auf das Kapillargewebe. Rutin und Quercetin kommen konzentriert vor im Fruchtfleisch und in den Schalen von Zitrusfrüchten.

Sie verlängern und steigern die antioxidativen Eigenschaften, schützen Zellmembranen und Zellinneres vor oxidativem Stress und freien Radikalen und sind damit relevant für die Prophylaxe von vielen Krankheiten wie Allergien, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes, Hepatitis und anderen, möglicherweise sogar Krebserkrankungen.

Es wird den Citrusflavonoiden allgemein ein positiver Einfluss auf die Durchlässigkeit der Kapillargefäße und die Durchblutung nachgesagt.

Gut für das Immunsystem

Die Citrusflavonoide unterstützen durch antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften die Immunabwehr selbst oder verstärken Vitamin C bei der Aufnahme in den Organismus und seiner Wirkung. Der Zellschutz gehört zu den wichtigsten Funktionen. Sie vermögen das Enzym Hyaluronidase zu reduzieren. Dadurch kann eine gefäßabdichtende Wirkung und eine Stärkung der Zellmembranen beobachtet werden. Ödeme konnten so vorbeugend beeinflusst werden. Die Flavonoide können außerdem schädliche Bakterien, Viren, Pilze und Eiweiße ausfällen und so zur Immunabwehr beitragen.

Zitrusfrüchte für die Leber

Ernährungswissenschaftler gehen teilweise von einer aktivierenden Wirkung auf das Entgiftungssystem der Leber aus. Gifte, Schadstoffe und krebsfördernde Substanzen können durch das System ausgeschieden werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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