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Magnesium

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magnesium
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Bezugsquelle:
Magnesium-Chelat, innere Anwendung
Magnesiumöl, äußere Anwendung

Essentieller Stoff für tausend Prozesse

Magnesium ist eines der zehn häufigsten Elemente der Erdkruste. Im Periodensystem ist dem Erdalkalimetall das Elementsymbol Mg zugeordnet. Aufgrund seiner Reaktionsbereitschaft kommt Magnesium in der Natur nicht in elementarer Form vor, sondern nur gebunden in Carbonen, Silicaten, Chloriden oder Sulfaten, in Mineralien wie Dolomit (nach dem die Dolomiten benannt sind), Serpentin und anderen.

Für den Menschen ist Magnesium lebenswichtig und gehört zu den essentiellen Stoffen, die über die Nahrung zugeführt werden müssen, da sie vom Körper nicht in Biosynthese hergestellt werden können.

Vorkommen in Nahrungsmitteln

Viele Lebensmittel sind gute Magnesium-Lieferanten wie beispielsweise Mineralwässer, insbesondere Heilwässer mit hohem Magnesiumgehalt aber auch Leitungswasser mit hohem Härtegrad, daneben Vollkornprodukte, Haferflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Schokolade, Kartoffeln, Spinat, Sesam, Zuckerrübensirup, Kohlrabi, Beeren, Bananen, Orangen, Milch und Milchprodukte. Fleisch und besonders Leber enthält ebenfalls Magnesium.

So viel Magnesium braucht der Mensch

Die empfohlene Tagesdosis an Magnesium für gesunde Erwachsene beträgt 350 mg. Diese Menge ist in etwa enthalten in 200 Gramm Nüssen, 75 Gramm Sonnenblumenkernen, 1,2 Kilogramm Fleisch oder 200 Gramm Bohnen.

Innere Anwendung: nur Chelat

Anorganische Mineralien wie Magnesium sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Äußere Anwendung: über die Haut

Magnesium kann auch äußerlich angewendet werden. Über die Haut kann Magnesiumöl dazu beitragen einen optimalen Magnesiumspiegel zu erhalten. Öl wird diese Flüssigkeit nur genannt, weil sie sich auf der Hat ölartig anfühlt, es handelt sich aber nicht um Öl. Urs Buergi empfiehlt eine 32% Magnesiumchlorid in gereinigtem, energetisiertem Wasser.

Magnesiumöl kann als Massage oder als Fußbad angewendet werden. Die Anwendung von Magnesium über die Haut ist besonders empfehlenswert bei bestehendem Magensäuremangel oder anderen Resorptionsproblemen und chronischen Darmerkrankungen. Der gesamte Verdauungsapparat wird umgangen und das Magnesium gelangt direkt über die Haut in den Blutkreislauf und von dort in die Zellen.

Funktionen im Körper

Magnesium ist an sehr vielen Prozessen im menschlichen Organismus beteiligt. Rund 60 Prozent des Magnesiums im Körper ist in den Knochen gebunden, das übrige Magnesium in Organen und Geweben sowie ein Prozent im Blut.

Herz und Kreislauf

Magnesium aktiviert rund 300 Enzyme im Stoffwechsel. Es kann die Herzleistung verbessern und vor Herzrhythmusstörung schützen. Es weitet die Blutgefäße und beugt so Durchblutungsstörungen vor. Es soll das Risiko der Verklumpung von Blutplättchen (Thrombose) reduzieren.

Muskeln

Magnesium kann nachweislich bei Muskelkrämpfen helfen und auch vorbeugend helfen, Muskelkrämpfe zu vermeiden. Der Vitalstoff spielt eine Rolle bei der Ausschüttung von Adrenalin. Bei der Knochenmineralisation ist Magnesium ebenso beteiligt wie an der Reizübertragung von Nerven an Muskel.

Magnesiummangel

Bei unzureichender Zufuhr von Magnesium durch die Nahrung kann es zu Mangelerscheinungen kommen, möglicherweise begünstigt durch Zuckerkrankheit, starken Alkoholkonsum, chronische Nierenleiden, starkem Schwitzen bei Extrembelastung, Durchfall oder erhöhtem Bedarf in der Schwangerschaft. Mangelerscheinungen können sich äußern durch Angstzustände, Störungen der Nervenfunktionen oder Depressionen sowie Muskelkrämpfe.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Zink

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zink
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Bezugsquelle: Zink Chelat

Das essentielle Spurenelement aller Lebewesen

Zink ist ein wichtiges Spurenelement für alle Lebewesen, auch für den menschlichen Organismus. Es gehört zu den unentbehrlichen Spurenelementen für den Stoffwechsel. Über 300 Enzyme haben Zink als wichtigen Bestandteil. Als chemisches Element gehört es zu den Übergangsmetallen mit der Ordnungszahl 30 und dem Elementsymbol Zn. Der Name Zink kommt von Zinke oder Zind für Zacke, Zahn, da Zink zackenförmig erstarrt.

Große Vorkommen auf der Erde

Zink befindet sich hauptsächlich in Erzen gebunden. Auf der Erde zählt es zu den relativ häufig vorkommenden Elementen an Platz 24, noch vor Kupfer und Blei.

Zweithäufigstes Element im menschlichen Körper

Im Körper ist Zink das zweithäufigste Spurenelement. Ein Erwachsener besitzt in allen Körperzellen insgesamt 2 bis 3 Milligramm Zink, insbesondere in den Knochen, Muskeln, Ovarien, Hoden, Prostata, Haaren, Augen und in den Inselzellen der Bauspeicheldrüse.

Zink kann nicht im Körper gebildet oder gespeichert werden. Eine ständige Zufuhr durch die Nahrung ist daher besonders wichtig. Zinkmangel führt zu Wachstumsstörungen, Blutarmut und Unterfunktion der Keimdrüsen. Eine geschwächte Immunabwehr und Wundheilungsstörungen, Haarausfall, trockene Haut und brüchige Nägel können ebenfalls auf unzureichende Zinkversorgung hinweisen. Phytinsäurehaltige Nahrungsmittel können eine Aufnahme von Zink im Darm behindern.

Vorkommen in Lebensmitteln

Zink ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Rotes Fleisch
  • Meeresfrüchte und Krustentiere
  • Käse
  • Vollkornprodukte, Weizen, Weizenkeime
  • Walnüsse, Pekannüsse
  • Pilze und Hefen
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen
  • Grüner Tee

In Erdnüssen ist zwar viel Zink enthalten, gleichzeitig jedoch auch eine hohe Konzentration an Phytinsäure, die die Zinkaufnahme erschwert. Nur zehn Prozent des aufgenommenen Zinks können vom Körper absorbiert werden, der rest wird ungenutzt ausgeschieden.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Zink sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosären und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Funktionen im menschlichen Organismus

Zink ist an sehr unterschiedlichen Abläufen im Körper beteiligt. Eine Schlüsselfunktion übernimmt es im Eiweiß-, Fett- und Zuckerstoffwechsel. Der Stoffwechsel von Vitamin A sowie von Hormonen wie Wachstums- und Sexualhormone werden von Zink beeinflusst. Der Aufbau der Erbsubstanz (DNA) und das Zellwachstum hängen wesentlich von Zink ab. Während der Schwangerschaft sorgt Zink für die Übertragung des Genmaterials und ein differenziertes Zellwachstum. Viele weitere Hormone benötigen das Spurenelement, um reibungslos zu funktionieren, darunter Insulin, die Schilddrüsenhormone und Gewebehormone. Außerdem ist das Spurenelement Bestandteil sehr vieler wichtiger Enzyme, unter anderem der RNA-Polymerase.

Besonders das Immunsystem ist auf Zink angewiesen. Zink wirkt antioxidativ und begegnet der Zellalterung. Freie Radikale bei oxidativem Stress werden durch Zink unschädlich gemacht und so die Zellschädigung vermindert. Im Knochenaufbau und bei der Bildung fester Knochen ist Zink maßgeblich beteiligt. Zink kommt im Blut in der Bindung mit Albumin vor. Bei der Zellteilung und an der Wundheilung ist Zink beteiligt. Für die mentale Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit hat sich Zink als essentiell bedeutsam erwiesen. Untersuchungen deuten auf die Bedeutsamkeit des Spurenelements bei Gehirnfunktionen und im Umkehrschluss auf mögliche Wirksamkeit bei Schizophrenie und anderen psychischen Erkrankungen hin.

Am besten wirkt Zink zusammen mit Vitamin A, Calcium und Phosphor. Der Proteinumsatz im Körper wird gesteigert, was Zellverjüngung und Wachstum unterstützt.

Zinkmangel

Einseitige Ernährung und die unterschiedliche Zinkdurchdringung verschiedener Böden können zu Zinkmangel führen. Bei übermäßigem Schwitzen kann der Körper bis zu drei Milligramm Zink am Tag verlieren. Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln wird Zink oftmals reduziert, so dass ein aktueller Bedarf oft nicht sofort zutage tritt. Die Liste der möglichen Symptome ist lang und kann vielleicht am besten kennzeichnen, wie wichtig Zink für die menschliche Gesundheit ist.

Anämie, Appetitlosigkeit, Chronische Müdigkeit, Depression, Geschmacks- und Geruchssinn sind vermindert, Glucoseintoleranz, Haarausfall, Hautstörungen, Infektionsanfälligkeit , Konzentrationsschwäche, Lernschwäche, Candida-Erkrankungen, Psychosen, Unfruchtbarkeit, Verzögerte sexuelle Entwicklung, Wachstumsverzögerung, Wundheilungsstörungen, uvm.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Selen

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Selen
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Bezugsquelle: Selen Chelat

Spurenelement mit Tücken

Selen ist ein chemisches Element, das für alle Lebensformen essentiell ist. Das Spurenelement wird mit der Nahrung zugeführt, da der Körper Selen nicht als körpereigenen Stoff herstellen kann. Es werden nur geringe Mengen benötigt. Natürliche Selenlieferanten sind Pflanzen, die Selen über die Böden aufnemen, auf denen sie gedeihen.

Antioxidans

Selen ist hochreaktiv. Durch seine hohe Bindungsfreudigkeit mit Sauerstoff spielt es eine Rolle beim Schutz von Zellmembranen bei oxidativem Stress. Freie Radikale können die Zellsubstanz durch unkontrollierte Reaktionen schädigen. Indem Selenmoleküle ihrerseits mit den Sauerstoffspezies reagieren, fungieren sie als Radikalfänger und machen diese unschädlich. Die antioxidative Eigenschaft dient dem Zellschutz und kann die Langlebigkeit der Zellen positiv beeinflussen. Da oxidativer Stress und die dadurch bedingte Freisetzung freier Radikale als Ursache vieler Krankheiten gilt bis hin zu Krebs, kann die Bedeutung von Selen als Prävention nicht überschätzt werden.

Bioverfügbarkeit

Das Spurenelement Selen lässt sich vom Körper relativ schwer aufnehmen. Bei Mangel kann eine Gabe von Selen sinnvoll sein.

Anorganische Mineralien wie Selen sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Entgiftung

Selen ist in der Lage, Schwermetalle zu binden und zur Ausscheidung zu bringen. Durch den Entgiftungseffekt bietet Selen einen weiteren Schutzfaktor.

Proteine

Selen kommt in allen Organen und Geweben des Körpers vor. Der größte Anteil ist mit 40 Prozent in der Skelettmuskulatur gespeichert. Selen liegt relativ konzentriert vor in Herz-, Muskel-, Plasma- und Nierenproteinen. Die genaue Bedeutung von Selen für die Eiweiße ist wissenschaftlich noch nicht erforscht.

Krebs

Die Wirkungsweise von Selen auf Krebszellen scheint widersprüchlich zu sein. Einerseits gibt es Hinweise auf eine positive Beeinflussung bestimmter Krebsarten, andererseits scheint das Spurenelement andere Karzinome zu begünstigen.

Schilddrüse

Selen ist beteiligt an der Bildung der Schilddrüsenhormone, insbesondere unterstützt es die Aktivierung von Triidthyronin. Als Bestandteil eines wichtigen Enzyms kann Selenmangel gegebenenfalls zu Schilddrüsenunterfunktion führen.

Psyche

Selen kann stimmungsaufhellend wirken, unter anderem durch seine Bedeutung für Nervenbotenstoffe wie Serotonin.

Industrie

Selen und Selenverbindungen (nicht zu verwechseln mit Selen Chelaten) sind stark giftig. Eine Vergiftung durch Selen wird als Selenose bezeichnet und kann bei Unfällen in der Elektronik-, Glas- und Farbenindustrie auftreten, wo das Element in verschiedensten Funktionen eingesetzt wird.

Einnahme

Eine Einnahme sollte stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Mangan

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Bezugsquelle: Mangan Chelat

Enzymatisches Spurenelement

Mangan ist ein chemisches Element, das in zahlreichen Eigenschaften dem Eisen ähnlich ist. Im Periodensystem ist dem Mangan das Elementsymbol Mn zugeordnet.

Für den Menschen spielt das Mangan als Spurenelement eine Rolle als Bestandteil vieler Enzyme.

Vorkommen in Lebensmitteln

Mangan ist enthalten in pflanzlichen Lebensmitteln, zum Beispiel in Vollkornprodukten, Nüssen und Kernen, Keimen, Erdbeeren, Bananen, Himbeeren, Blaubeeren und Milch. Tierische Lebensmittel enthalten meist nicht sehr viel Mangan. Als Ausnahme liefert die Auster 0,6 Milligramm Mangan pro 100 Gramm Austernfleisch. Ein gesunder Erwachsener benötigt als Tagesdosis etwa drei bis fünf Milligramm. Eisen, Kalzium und Magnesium hemmen die Aufnahme von Mangan.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Mangan sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Biochemische Funktionen

Das Spurenelement Mangan ist an vielen Enzymen des menschlichen Organismus beteiligt. Es wird im Körper vorrangig in den Knochen gespeichert. Der Körper benötigt kleine Mengen von Mangan durch die Nahrung, was durch eine ausgewogene Ernährung im Normalfall gewährleistet ist. Mangan unterstützt die Aufnahme von Vitamin B1 (Thiamin). Es fördert die Bildung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse. Es ist beteiligt an Aufbau von Knochen und Knorpelgewebe, Eiweißbildung, Hormonbildung und Produktion von Botenstoffen zur Informationsübermittlung der Nervenzellen. Mangan kann vom Körper als Ersatz für Magnesium eingesetzt werden, wenn dieses nicht zur Verfügung steht.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kupfer

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Bezugsquelle: Kupfer Chelat

Das rote Metall der Kulturgeschichte

Dem Halbedelmetall Kupfer (lat. Cuprum) ist das chemische Elementsymbol Cu zugeordnet. Es gehört zu den essentiellen Spurenelementen im menschlichen Organismus, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme. Im Körper wird es in der Leber gespeichert.

Vorkommen

In der Nahrung ist Kupfer vor allem in Rindfleisch, Leber, Schokolade, Getreide, Haferflocken, Kartoffeln, weiteren Gemüsen und Nüssen enthalten. Da Kupfer vom Körper kontinuierlich ausgeschieden wird, muss es immer wieder über die Nahrung zugeführt werden.

In der Natur kommt Kupfer selten in gediegener Form vor und liegt meist in gebundener Form in Kupfererzen vor.

Antibakterielle Wirkung

Kupfer hat in seiner freien, nicht an Proteine gebundenen Form nachweislich antibakterielle Eigenschaften (bakterizide Eigenschaften). Der oligodynamische Effekt hält beispielsweise Blumenwasser, in das eine Kupfermünze gelegt wurde, davon ab, schnell faulig zu werden. Kupfer wird daher verstärkt als natürlich antibakterieller Überzug für Schalter und Türklinken eingesetzt.

Essentielles Spurenelement

Im menschlichen Körper ist Kupfer an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Es unterstützt die Aufnahme von Eisen. Das Spurenelement hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und unterstützt die Produktion von roten Blutkörperchen, die für die Sauerstoffversorgung der Organe und des Gehirn wichtig sind. Kupfer ist auch für die Bildung vieler Enzyme unentbehrlich.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Kupfer sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind diese Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Zink versus Kupfer

Zink kann die Aufnahme von Kupfer aus der Nahrung hemmen. Bei längerer Zusatzeinnahme von Zink kann unter Umständen ein Kupfermangel ausgelöst werden.

Kupfervergiftung

Kupfervergiftung kommt für gewöhnlich nicht häufig vor. Überschüssiges Kupfer wird vom Körper mit der Gallenflüssigkeit an das Verdauungssystem abgegeben und ausgeschieden. Bei der sehr seltenen Krankheit Morbus Wilson allerdings wird zu viel Kupfer im Körper gespeichert.

Vielfältige Funktionen im Alltag

In seiner Eigenschaft der Leitungsfähigkeit von elektrischem Strom (nach Silber und noch vor Gold) wird Kupfer für Elektroinstallationen verwendet und auch als Wärmeleiter eingesetzt. Es lässt sich aufgrund seiner relativen Weichheit gut verarbeiten. Dächer sind vielfach mit Kupfer gedeckt, für Musikinstrumente, Kochgeräte und Münzen verwendet man Kupfer. Das Halbedelmetall gehört zu den ersten Metallen, die in der Menschheitsgeschichte schon vor rund 10.000 Jahren verarbeitet wurden, wie auch Gold, Silber und Zinn.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Eisen

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Bezugsquelle: Eisen-Chelat

Eisen, das lebensnotwendige Spurenelement

Das Spurenelement Eisen ist im menschlichen Körper sehr bedeutend für den Energiestoffwechsel. Die Aufnahme und der Transport von Sauerstoff hängt von einer ausreichenden Eisenversorgung des Organismus ab.

So viel Eisen enthält der Körper

Der menschliche Körper verfügt über Eisendepots in Leber, den Macrophagen und im retikulohistiozytären System, den Bindegewebszellen von Lymphknoten, Milz, Schleimhäuten und Lymphen. Eisen steckt zum überwiegenden Teil im Hämoglobin, in dem eisenhaltigen Proteinkomplex, der in den roten Blutkörperchen Sauerstoff bindet, aber auch in Enzymen, Myoglobin und Depot- oder Reserveformen. Insgesamt verfügt der Körper eines gesunden Erwachsenen im Durchschnitt über vier bis fünf Gramm Eisen.

Eisenbedarf nicht unterschätzen

Aus der Nahrung wird Eisen hauptsächlich im Dünndarm absorbiert. Die Aufnahmemenge ist begrenzt auf rund fünf Milligramm pro Tag. Da die Aufnahme durch bestimmte Substanzen gestört werden kann, liegt der empfohlene Tagesbedarf für Erwachsene bei rund 10 Milligramm für Männer. Frauen verlieren Eisen über die Monatsblutung, der empfohlene Tagesbedarf liegt daher für Frauen bei 15 Milligramm täglich. Allgemein verliert jeder Körper kleine Mengen des Spurenelements durch die natürliche Hautschuppung und durch die Abschilferung von Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt.

Lebensmittel mit Eisen

Verschiedene Faktoren können die Aufnahme hemmen, beispielsweise reichlicher Genuss von Schwarztee oder Kaffee, Kalzium, Magnesium und diverse Medikamente. Vitamin C begünstigt eine Aufnahme hingegen. Eine ausgewogene Kombination von eisenhaltigen Lebensmitteln mit Vitamin C-Trägern ist optimal.

Ein besonders ergiebiger Eisenlieferant ist tierische Leber. Das eisenhaltigste pflanzliche Nahrungsmittel ist Weizenkleie mit 16 Milligramm auf 100 g. Selbst Haferflocken liefern nur 4,6 Milligramm pro 100 Gramm. Es folgen grüne Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, Kürbiskerne und Sesamsaat, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Quinoa und Amaranth, Pistazien, Eigelb, Pfifferlinge sowie einige Gewürze, von denen man naturgemäß allerdings keine großen Massen zu sich nimmt wie Kardamom, Petersilie, Grüne Minze, Zimt oder Brennnessel.

Funktionen von Eisen

Eisen ist vor allem an Oxidationsprozessen rund um Sauerstoff im Körper beteiligt. Es sorgt für die Aufnahme von Sauerstoff und den Weitertransport zu den Zellen aller Organe durch das Hämoglobin der roten Blutkörperchen im Blut. Es ist daher wichtig für die Zellatmung und die Energiegewinnung in der Zelle. Das Spurenelement ist Bestandteil von Enzymen, die für den Energiestoffwechsel wichtig sind. Eisen bewerkstelligt auch die Speicherung von Sauerstoff im roten Muskelfarbstoff, dem Myoglobin.

Eisenmangel

Bei einem Mangel an Eisen kann das Hämoglobin die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff über das Blut versorgen. Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind bei Eisenmangel beeinträchtigt. Es kann es zu Blutarmut (Anämie) kommen, die sich durch schnelle Erschöpfung und ständige Müdigkeit äußert. Die Immunabwehr kann geschwächt sein.

Besonders für die Entwicklung von Kleinkindern und ungeborenen Babys sind die Folgen von Eisenmangel erheblich. Säuglinge, die während der Schwangerschaft nicht genügend Nährstoffe und Spurenelemente aufnehmen konnten, sind bei der Geburt oft kleiner, die geistige Entwicklung und Entwicklung der Körperfunktionen kann gegebenenfalls leiden. Gründe dafür können sowohl die Nahrungsaufnahme wie auch die Aufnahmefähigkeit der Darmflora  sein.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Eisen sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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