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Immer diese Nebenwirkungen

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Chemische Prozesse

In allen Lebewesen finden chemische Prozesse statt. Chemie ist also nichts Künstliches, sondern die Grundlage allen Lebens. Warum gibt es also bei den pharmazeutischen Medikamenten so viele Nebenwirkungen? Was macht die Pharmaindustrie anders als das Naturheilmittel?

Imitierte Natur

Naturstoffe sind meistens die Ausgangsstoffe für Medikamente in der Pharmaforschung. Diese nimmt dann bewusst chemische Eingriffe vor, um die Wirkung zu optimieren und Nebenwirkungen zu reduzieren. Da nicht immer genügend Pflanzen für bestimmte Stoffe zu Verfügung stehen, werden Naturstoffe auch teilsynthetisch, unter Beteiligung weiterer Pflanzenstoffe hergestellt. Am besten jedoch vollsynthetisch! Denn mit einem patentierten synthetischen Produkt lässt sich mehr verdienen, als mit mühsam gesammelten Kräutern und Gewürzen. Bei all diesen künstlich hergestellten Medikamenten wird der natürliche Ausgangsstoff aber nur imitiert. Und genau diese Isolierung eines einzelnen Stoffes ist das Problem.

Chemische Arzneimittel kopieren die Natur und bestehen meist nur aus Einzelstoffen. Das Zusammenspiel der naturgegebenen Stoffe fehlt hier und daher sind diese Mittel mit erheblichen Nebenwirkungen belastet.

Naturheilmittel

Natürliche Präparate setzen sich meist aus den Stoffen der ganzen Pflanze zusammen und diese entwickeln dann in Synergie die gewünschten Heilkräfte bzw. regen die Selbstheilung des Organismus an. Pflanzliche Heilpflanzen-Produkte rufen in den seltensten Fällen Nebenwirkungen hervor. Sie vertragen sich in der Regel gut mit anderen Medikamenten.

Die Natur ist also nicht so ohne weiteres zu kopieren. Die Konzentration auf einen einzigen Wirkstoff bringt zwar eine Linderung des fokussierten Symptoms, aber es bringt den gesamten Körper aus dem Gleichgewicht, so dass Nebenwirkungen auftreten.

Die Natur ist auch giftig

Auch bei Stoffen aus der Natur gibt es chemische Verbindungen, die einer gesunden Ernährung förderlich sind, und welche, die giftig sind. Die sekundären Pflanzenstoffe sind ein gutes Beispiel dafür, dass es innerhalb einer Stoffgruppe gute und schädliche Wirkungen geben kann.
Gute sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Phytochemikalien:

Giftige sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Alkaloide:

Expertenwissen

Das Wissen um die aktiven Wirksubstanzen der Pflanzenwelt ist die Basis der Naturheilkunde. Wir raten deshalb stets dazu, einen Fachmann zu befragen. Ein guter Therapeut hat den Menschen als Ganzes im Blick und konzentriert sich nicht – wie Schulmediziner das oft tun – auf ein bestimmtes Symptom oder einen bestimmten Messwert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Sanddornöl
(Hippophae rhamnoides)

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Gesunder Sanddorn

Der sommergrüne Strauch Sanddorn (Hippophae rhamnoides) wird auch Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe oder Sandbeere genannt. Ursprünglich beheimatet ist der Sanddornstrauch in Nepal. Durch Verschiebungen in der Eiszeit wurde dieser Strauch jedoch weit verbreitet. Er wächst heute im gesamten nordwestlichen Europa und findet seine nördliche Grenze in Norwegen. Sonnige Lagen und kalkhaltige Sand- oder Kiesböden werden von ihm bevorzugt. Oft wird dieser Strauch in Kiefernwäldern, trockenen Flussauen und Schotterfluren angetroffen. Sanddorn gedeiht in der Ebene und in Höhenlagen bis in 5000m. Steilhänge machen ihm nichts aus, da er über ein ausgeprägtes Wurzelsystem verfügt, mit dem er sich fest im Boden verankert.

Sanddornfrüchte

Anfang August bis Anfang Dezember bringt Sanddorn 6 – 8 mm große orangefarbene Früchte hervor. Das leicht breiige Fruchtfleisch dieser sogenannten Schein-Steinfrüchte enthält reichlich ätherische Öle, 10 Mal mehr Vitamin C als Zitronen, Carotinoide und zahlreiche wertvolle Fettsäuren. Wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Mangan, Kalzium und Eisen machen diese Beeren zu einem wichtigen pflanzlichen Wirkstoff für unsere Gesundheit. Alle diese natürlichen Wirkstoffe machen den Sanddorn zu einem idealen Begleiter bei Erkältungen.

Vitamin B12

Vegetarier und Veganer wissen, dass Vitamin B12 in wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommt. Hauptsächlich Fleisch ist eine wichtige Quelle für dieses Vitamin. Sanddorn ist eine der wenigen Pflanzen, die Vitamin B12 (Cobalamin) liefert.
Vitamin B12 ist beteiligt verschiedenen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Es unterstützt den Abbau bestimmter Fettsäuren, unterstützt die Zellteilung und die Funktion des Nervensystems. Es ist bedeutsam für die Blutbildung durch die Aktivierung der im Körper gespeicherten Folsäure. Die Bedeutung des Vitamins am Folsäurestoffwechsel erkennt man daran, dass Cobalaminmangel indirekt zu Folsäuremangel führen kann.

Stark antioxidant

Sanddorn schützt Ihre Zellen gleich auf doppelte Weise: Die zahlreichen Carotinoide, die Sanddorn so orange machen, sind ebenso starke Antioxidantien wie das enthaltende Vitamin E. Diese Radikalfänger können schädlichen reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffatem entgegenwirken und so unsere Zellen schützen. Bei äußerlicher Anwendung schützen sie außerdem gegen UV-Strahlen.

Sanddorn Öl – rotes Gold

Sanddornöl wird durch Kaltpressung der Sanddornbeeren und der Samen gewonnen. Sein Geschmack ist fruchtig, etwas säuerlich und ausgesprochen aromatisch. Es sollte kaltgepresst, aus biologischem Anbau und ohne Zusätze sein. Das aus Sanddornfrüchten gewonnene Öl enthält Vitamin E und Carotinoide, beides starke Antioxidantien. Die wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe des Sanddornöls sind jedoch vor allem die zahlreichen wertvollen Fettsäuren. Gutes Sanddornöl enthält:

Die Inhaltsstoffe des Sanddornöls in ihrem natürlichen Verbund begünstigen sich untereinander und können dadurch positive Wirkungen für den Menschen entfalten. Vitamin E mindert als Radikalfänger Zellschäden und ist ein sehr gutes Antioxidant. Carotinoide schützen die Haut- und Schleimhautfunktionen z.B. der Speiseröhre. Omega 6 Linolsäure und Omega 3 α-Linolensäure wirken lindernd bei Neurodermitis-Beschwerden. Omega 9 Ölsäure kann sich begünstigend auf die Blutfettwerte auswirken. Auch wegen seiner wohltuenden Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt wird Sanddornöl sehr geschätzt.
Sanddornöl kann sowohl innerlich, wie äußerlich angewendet werden.

Nahrungsergänzung

Die zahlreichen Fettsäuren im Sanddornöl eignen sich auch als zuverlässige und wirksame Nahrungsergänzung, da der Organismus nicht selbst in der Lage ist, einfach ungesättigte Fettsäuren herzustellen. Das tiefrote, angenehm fruchtig riechende Öl kann in Kapselform zahlreiche positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben:

  • Effektives Antioxidans (Vitamin E + Carotinoide)
  • Wohltuende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt
  • Steigerung des Wohlbefindens der Haut, dem Spiegel der Seele.
  • Schutz der Schleimhäute
  • Erhöhung der Elastizität der Zellmembranen
  • Beteiligung am Stoffwechsel beteiligt
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Idealer Begleiter bei Erkältungen

Achten Sie darauf, dass der Anteil an Sanddornöl pro Kapsel ca. 80% beträgt. So kann auch schon eine Kapsel pro Tag eine sinnvolle und effektive Ergänzung zu Ihrer Ernährung sein.

Hauterkrankungen und -schäden

Der Alleskönner Sanddornöl lindert Erkrankungen und Schäden unserer Haut, weil die Zusammensetzung des Wirkstoffes unserer natürlichen Hautoberfläche sehr ähnelt. Das untermauert die Schutzfunktion unserer Haut und wirkt im Gegensatz zu chemischen Hautpflegeprodukten beruhigend und ausgleichend.
Obwohl Sanddornöl in Deutschland (noch) nicht offiziell medizinisch bewertet wurde, wurden die populären pflanzlichen Wirkstoffe des Öles gut untersucht. Die Belege für die Wirksamkeit sind eindeutig positiv.

  • Sanddornöl finden Sie in kosmetischen Produkten, wie Cremes z.B. in Form von Tagespflegen oder Augencremes. Entscheidend ist jedoch der Gehalt an Sanddornöl. Je höher dieser ist, desto effektiver wird die Wirkung sein.
  • Reines Sanddornöl ist hochkonzentriert. Beim Kauf sollten Sie jedoch auf Qualitätssiegel achten. Qualitätshinweise sind: Kaltpressung, biologischer Anbau und frei von Zusätzen. Verwenden Sie reines Sanddornöl stets kalt. Es passt zu Salaten, Quarkspeisen, Suppen oder zum Gemüse.
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Paradontose, Zahnfleischprobleme
– was kann helfen?

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Wie äußert sich Parodontose?

Die Entzündung des Zahnbetts wird Parodontose oder Parodontitis genannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Das Zahnfleisch, das den Zahn mit dem Kiefer verbindet, kann sich entzünden, wenn sich die Bakterien im Zahnbelag vermehren. Wenn sich die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ausweitet und auch das Zahnbett angegriffen wird, spricht man von Parodontose oder Parodontitis. Der Zahnhalteapparat aus Bindegewebe und Knochen kann nachhaltig geschädigt werden. Normalerweise treten bei einer Parodontitis keine Schmerzen auf. Deshalb ist die Gefahr einer unentdeckten Krankheit hoch und ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sinnvoll.

Parodontitis kann die natürliche Barriere gegen Keime zwischen Zahn und Zahnfleisch durchbrechen. In der Folge können Keime ins Gewebe und die Blutbahn gelangen. Möglicherweise wird dadurch das Risiko für einen Herzinfarkt oder atherosklerotische Gefäßkrankheiten, möglicherweise auch Diabetes und Asthma erhöht. Parondontits betrifft die Wurzelhaut und den Kieferknochen. In der Folge können sich Zähne lockern und langfristig ausfallen.

Das kann helfen bei Zahnfleischproblemen

Gründliche Zahnhygiene und die Entfernung von Zahnstein (verkalkter Zahnbelag, auf dem sich Bakterien schneller ausbreiten können) aus den Zahnfleischtaschen können einer Parodontits vorbeugen. Das alleine hilft meist nicht, denn Parodontits kann letztlich der Ausdruck eines gestörten Immunsystems sein und einer falschen Ernährung.

Ernährung

Eine Übersäuerung wirkt sich auf das vermehrte Wachstum der schädlichen Mundbakterien aus. Basische Nahrungsmittel sollten daher vorgezogen werden. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt auf den gesamten Organismus negative Auswirkungen haben.

Auf Zucker und Süßigkeiten sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Tierische Eiweiße und polierter Reis schwächen das Immunsystem. Grundsätzlich ist bei einem schwachen Immunsystem immer an den Darm zu denken. Wenn die gesunde Darmflora gestört ist, kann das durchaus Auswirkungen auf die Mundflora haben. Eine Darmsanierung oder eine ausreichende Versorgung mit Enzymen, Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren kann die körpereigene Abwehr stärken.

Vitamine

Besonders die Versorgung mit Vitamin A und den sekundären Pflanzenstoffen Carotinoiden ist in diesem Zusammenhang wertvoll. In Innereien wie Leber, Karotten und frischen grünen Gemüse ist das Provitamin enthalten. Im Zahnfleisch, das von Parodontitis befallen ist, fehlt häufig Folsäure. Folsäure (Folat) aus dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in grünem Blattgemüse enthalten, aber kann beim Kochen verloren gehen.

Unschätzbare Antioxidantien

Antioxidantien können insbesondere bei Entzündungen zellschützende Wirkstoffe sein. Besonders bei chronischen Entzündungen wie der Parodontitis leisten Antioxidantien eine unschätzbar wertvolle Arbeit gegen die Krankheit. Insbesondere hochwertige Antioxidantien können gezielt in die Ernährung integriert werden wie Astaxanthin aus der Heidelbeere, OPC aus Traubenkernextrakt, das das Immunsystem sogar bei Krebs unterstützen soll, oder Krillöl, Hanföl oder Leinöl als natürlicher Entzündungshemmer mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Prodontitis geht oft einher mit Glutathionmangel. Ein Ausgleich durch Zufuhr eines der Schlüsselfaktoren für eine gesunde Immunabwehr ist eines der stärksten Antioxidantien. Es spielt unter anderem eine Rolle im Interzellularraum und sogar bei der Einleitung von Reparaturen bei Zellschäden der Gensubstanz. Es fungiert im Organismus als Speicher für das wichtige Cystein, das im Körper nur in relativ geringer Menge verfügbar ist. Daher hat die Konzentration an Glutathion auch eine Auswirkung auf eine Synthese von Cystein-haltigen Immuneiweißen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Zeaxanthin

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Schutz aus pflanzlichem Farbstoff für das Auge

Der natürliche gelbe Farbstoff Zeaxanthin aus der Pflanze gehört zu einer Untergruppe der Stoffklasse der Carotinoide, den Xanthophyllen. Zusammen mit seinem funktional eng verwandten Isomer Lutein findet sich Zeaxanthin als Pigment in der Retina des menschlichen Auges. Besonders im Gelben Fleck (Makula Lutea) reichert sich die Substanz an und übernimmt offenbar eine Schutzfunktion bei zu hoher Lichteinstrahlung. In Pflanzen spielt Zeaxanthin eine Rolle bei der Umwandlung von Licht in Wärme, ebenfalls eine Schutzfunktion für die Zellstruktur gegen oxidativen Stress (Xanthophyllzyklus). Sowohl Zeaxanthin als auch Lutin können nicht vom menschlichen Organismus gebildet werden und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.

Vorkommen des Farbstoffes

Als natürlicher Farbstoff kommt Zeaxanthin in zahlreichen Gemüsesorten wie Mais, Spinat sowie in Eigelb vor. Für medizinische Zwecke wird Zeaxanthin sythetisch hergestellt. Als E161h ist die Substanz in der EU als Lebensmittelfarbstoff zugelassen.

Schutzfunktion für das Auge

In der Retina des menschlichen Auges kommen Zeaxanthin und Lutein in verschiedenen optischen und geometrischen Unterformen vor (vgl. Dachtler et al., 1998; Khachik et al., 1997). Eine besonders hohe Konzentration tritt im Gelben Fleck in der Netzhautmitte auf, wo die Dichte der Photorezeptoren- und damit die Sehschärfe – am größten ist. Eine enge Beziehung der beiden Stoffe zu durch Lichteinwirkung verursachte oxidative, photochemische Vorgänge wird von Experten angenommen. Möglicherweise schützen sie die Sehzellen nicht nur vor freien Radikalen sondern auch vor kurzwelligem Licht, indem sie einen Anteil des blauen und potenziell schädlichen Lichts herausfiltern.

Es gibt Untersuchungen, die auf eine Verbindung zwischen der ausreichenden Versorgung mit den Farbstoffen und der Verminderung eines Risikos für die Erkrankung an Grauem Star oder einer altersbedingten Makuladedegeneration hindeuten.

Therapeutischer Einsatz

Die moderne Medizin vermutet eine Verbindung zwischen den antioxidativen Eigenschaften von Zeaxanthin und Schutzmechanismen, die beispielsweise bei altersabhängiger Makuladedegeneration und anderen retinale Degenerationen eingesetzt werden könnten. Aus diesem Grund rücken die beiden Stoffe ins Interesse wissenschaftlicher Forschung.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Sekundäre Pflanzenstoffe (Phytamine)

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Unterschätzte Supersubstanzen

Sekundäre Pflanzenstoffe werden von Pflanzen zu unterschiedlichsten Zwecken produziert. Lange hielt man diese Inhaltsstoffe für unwichtig. Inzwischen hat man erkannt, dass sekundäre Pflanzenstoffe einen unschätzbaren Gesundheitswert für den Menschen besitzen. Ihre Wirkkraft reicht bis zu einer Minderung des Krebsrisikos.

Bis heute sind über 30.000 sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, rund 10.000 davon in essbaren Pflanzen. Wichtig ist die Frische der Lebensmittel, um möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen. Da einige unter ihnen temperaturempfindlich sind, wird eine schonende Garmethode empfohlen.

Natürlich und bioaktiv

Zehn verschiedene Gruppen von strukturell unterschiedlichen sekundären Pflanzenstoffen werden unterschieden. Für ihre gesundheitsförderliche Wirkung sind besonders wichtig die folgenden vier Gruppen.

Carotinoide

Die bekannteste Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe sind die Carotinoide. Ihr Name leitet sich ob von Betacarotin, dem Pflanzenfarbstoff, der auch als Provitamin A bezeichnet wird. Die Karotte ist besonders reich an Betacarotin, doch es ist in zahlreichen gelb-orangenen Gemüse- und Obstsorten enthalten, wie beispielsweise in Pfirsich, Aprikose, Mango, Papaya, Sanddorn, Süßkartoffel, Kürbis und Karotte. Es kommt auch in grünen pflanzlichen Lebensmitteln vor wie in Brokkoli, Chicoree, Kresse, Portulak, Spinat, Mangold und Feldsalat. Als stark antioxidativer Stoff dient Betacarotin unter anderem als Radikalfänger und schützt die Membran und die Erbsubstanz der Zellen. Es wird im Allgemeinen als vorbeugend gegen den Alterungsprozess und viele Ziviliationskrankheiten angesehen, nicht zuletzt als ein Schutzfaktor gegen Krebs.

Vom Betacarotin leitet sich der Name der gesamten Gruppe der Carotine mit über 600 bekannten Varianten ab. Sie sind fettlöslich und können im menschlichen Körper nur zusammen mit Fett verarbeitet werden.

Flavonoide

Bioflavonoide oder Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen mit antioxidativen Eigenschaften. Als Pflanzenpigmente in der äußeren Schale, in Blüten und Blättern schützen sie die Zellen und Proteine vor oxidativem Stress. Die Biosynthese von Flavonoiden in der Pflanze erfordert Licht. Ihre Speicherung erfolgt vor allem in der Vakuole.

Zu den Flavonoiden gehören die hochwirksamen Anthocyane, der Farbstoff in Blaubeeren und Brombeeren. Es existiert eine große strukturelle Vielfalt der Flavonoide.

Diverse flavonoidhaltige Arzneidrogen und Reinstoffe werden bereits therapeutisch genutzt. Wegen der gefäßschützenden Eigenschaften finden sie in Venenmitteln Verwendung. Studien weisen auf einen positiven Einfluß bei Herz-Kreislauferkrankungen hin. Zu den wichtigsten Eigenschaften der Flavonoide gehört ihre antioxidative Wirkung. Hinzu kommt die antiallergische und antiphlogistische Wirkung, sowie antivirale und antimikrobielle Wirkung. Im Fokus der aktuellen Forschung stehen möglich Zusammenhänge zwischen Flavonoiden und der Vorbeugung gegen Krebsleiden.

Glucosinolate

Glucosinolate sind als natürliche Biosubstanzen in allen Kohlarten reichlich enthalten. Sie stecken auch in Radieschen, Rettich und Kresse. Für die Vorbeugung von Krebsrisiken spielen diese sekundären Pflanzenstoffe eine große Rolle. Man geht davon aus, dass sie die körpereigene Entgiftung unterstützen. Sie wirken hemmend auf die Verbreitung und das Wachstum von schädlichen Mikroorganismen und können das Risiko verringern, an einem Magengeschwür zu erkranken.

Sulfide

Sulfide stecken in Knoblauch, Zwiebeln, Schnittlauch und Lauch. Sie sind verantwortlich für den scharfen Geschmack dieser Lebensmittel. Sulfide wirken verdauungsfördernd und können Cholesterinablagerungen in den Arterien vorbeugen. Damit wirken sie präventiv gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck und letztlich auch gegen das Infarktrisiko. Diese sekundären Pflanzenstoffe können dem Risiko für Magen- und Darmkrebs entgegenwirken.

Hinweis

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Lutein

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Mikronährstoff für die Sehkraft

Lutein von lat luteus, goldgelb ist eines der häufigsten natürlichen Carotinoide. In der Lebensmittelindustrie wird Lutein als Farbstoff unter der Bezeichnung E161b verwendet. In der Natur wird Lutein von Zeaxanthin begleitet. Als Bestandteil der Lichtsammelkomplexe in Chloroplasten spielt Lutein eine wichtige Rolle für die Energieausbeute.

Natürliche Vorkommen

Gute Lutein-Lieferanten sind dunkle Blattgemüse wie Spinat oder Grünkohl. In einer ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse können benötigte Mikronährstoffspeicher durch die Nahrungsaufnahme wieder aufgefüllt werden. Denn besonders im Auge ist das Carotinoid von großer Bedeutung.

Protektive Funktionen

Die Augen ermüden durch langes Arbeiten am Computer, Autofahrten im Dunkeln oder Fernsehen. Zusätzlich kann UV-Strahlung aus dem intensiven Sonnenlicht für oxidativen Stress für die Augen sorgen. Der oxidative Stress kann freie Radikale freisetzen, die hochreaktiv sind und die Zellstruktur und das Erbgut in den Zellkernen schädigen können. Antioxidantien können diese freien Radikale abfangen und unschädlich machen, indem sie selbst mit ihnen reagieren.

Besonders im Auge sind die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin als einzige Carotinoide stark angereichert und übernehmen wichtige Schutzfunktionen.

Schutzfunktion für das Auge

In der Retina des menschlichen Auges kommen Lutein und Zeaxanthin in verschiedenen optischen und geometrischen Unterformen vor (vgl. Dachtler et al., 1998; Khachik et al., 1997). Eine besonders hohe Konzentration tritt im Gelben Fleck in der Netzhautmitte auf, wo die Dichte der Photorezeptoren- und damit die Sehschärfe – am größten ist. Eine enge Beziehung der beiden Stoffe zu durch Lichteinwirkung verursachte oxidative, photochemische Vorgänge wird von Experten angenommen. Möglicherweise schützen sie die Sehzellen nicht nur vor freien Radikalen sondern auch vor kurzwelligem Licht, indem sie einen Anteil des blauen und potenziell schädlichen Lichts herausfiltern.

Es gibt Untersuchungen, die auf eine Verbindung zwischen der ausreichenden Versorgung mit den Farbstoffen und der Verminderung eines Risikos für die Erkrankung an Grauem Star oder einer altersbedingten Makuladedegeneration hindeuten.

Therapeutischer Einsatz

Die moderne Medizin vermutet eine Verbindung zwischen den antioxidativen Eigenschaften der Carotinoide und Schutzmechanismen, die beispielsweise bei altersabhängiger Makuladedegeneration und anderen retinalen Degenerationen eingesetzt werden könnten. Aus diesem Grund rücken die beiden Stoffe ins Interesse wissenschaftlicher Forschung.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Carotinoide

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Sekundäre Pflanzenstoffe für die Gesundheit

Carotinoide oder auch Karotinoide heißt eine ganze Klasse an natürlichen gelbroten Farbstoffen, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sie werden unterteilt in Carotine und Xanthophylle. Das wichtigste Carotinoid ist Betacarotin, das im Körper zu dem wichtigen Vitamin A umgewandelt werden kann. Aus diesem Grunde wird Betacarotin auch Provitamin A genannt.

Provitamine

Weitere rund 50 Carotinoide sind Provitamine und fungieren als Vorstufen von Retinol, das dem Vitamin A meist gleichgesetzt wird. Nur kann Retinol als Bestandteil vieler Lebensmittel direkt aufgenommen werden, während Provitamine den Vitamin A-Komplex erst im Körper bilden. Der Wirkungsgrad ihrer vitaminbildenden Aktivität wird oftmals in einer Retinoläquivalenz ausgedrückt.

Sechs natürliche Helfer

Unter den rund 800 Carotinoiden gibt es sechs Carotinoide, die eine besonders bedeutsame Rolle für die menschliche Gesundheit spielen: Alphacarotin, Betacarotin, Lycopin, BetaCryptoxanthin, Lutein und Zeaxanthin. Durch ihre antioxidativen Eigenschaften sind sie als Radikalfänger wichtig für einen Schutz von Zellen und Proteinen. Damit unterstützen sie die Vorbeugung gegen verschiedene Krankheiten, darunter Alzheimer, Arteriosklerose, Grauen Star, Krebs, Parkinson und Rheuma. Das größte antioxidative Potenzial unter den Carotinoiden besitzt Lycopin, das zum Beispiel in Tomaten vorhanden ist. Es kann den reaktiven Singulett-Sauerstoff unschädlich machen und beeinflusst das Wachstum von Tumorzellen.

Antikanzerogene Eigenschaften

Carotinoide können das Potenzial besitzen, krebsvorbeugend zu agieren. Theoretisch können sie einen Austausch zwischen Zellen bewirken durch die Synthese von Connexin. Sie sind in der Lage, Gap Junctions zu bilden, die bei Krebszellen vermindert auftreten. Insbesondere Betacarotin, Cryptoxanthin und Canthaxanthin wird diese Eigenschaft zugeschrieben.

Verschiedenste Körperregionen profitieren

In bestimmten Körpergeweben treten die Carotinoide besonders konzentriert auf und entfalten ihre Wirkung. Lutein und Zeaxanthin sind im Gelben Fleck (Macula) in der Netzhautmitte aktiv, Zeaxanthin außerdem im Fettgewebe. Alphacarotin und Betacarotin werden in der Leber gespeichert. Lycopin konzentriert sich in der Nebenniere und in den Hoden.

Hinweis

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Dunaliella Alge (Dunaliella salina)

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Überlebenskünstler als Vitaminlieferant

Die einzellige Grünalge Dunaliella (Dunaliella salina) gilt als eines der frühesten Beispiele für Algenbiotechnologie aus den frühen Achziger Jahren. Der extrem hohe Gehalt an Betacarotin machte diese Pflanze früh für die Gesundheitsforschung interessant, ebenso wie der Fakt, dass sie in einer äußerst salinen Umgebung lebensfähig ist. Die Alge gedeiht sogar in einer 35-prozentigen Kochsalzlösung. Der Einzeller aus Australiens Salzseen, der heute speziell gezüchtet wird, zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, sich widrigen Umweltbedingungen schnell anzupassen. Der schützende Ozonschild der Südhalbkugel ist sehr viel dünner, die Strahlenbelastung in Australien gilt daher als sehr hoch. Die Grünalge hat auf diese Bedingungen reagiert indem sie sich orangerot verfärbt und noch mehr Carotinoide als Schutz gegen oxidativen Stress produziert.

Schutz durch Vitamine

Für den Hautschutz sind zwei Vitamine besonders wichtig, Vitamin E und Carotinoide. Das bekannteste der Carotinoide ist zugleich der Namensgeber der Gruppe, das Betacarotin. Diese Vitamine schützen vor Hautkrebs und Sonnenbrand und verlangsamen die Hautalterung. Ein besonders wertvolles Carotin liefert die Meeresalge Dunaliella salina. Ihr Gehalt an bioaktivem Betacarotin ist enorm hoch und macht sie zu einem wertvollen Lieferanten des Provitamins.

Betacarotin ist als Vorstufe von Vitamin A ein wichtiger Vitalstoff. Nicht benötigtes Betacarotin kann vom Körper gespeichert werden. Als starkes Antioxidans übernimmt Betacarotin zellschützende Aufgaben im Auge, in Körperzellen und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Bis zu 30 verschiedene natürliche Carotinoide

Selbst unter extremen Umweltbedingungen wie Hitze, Nährstoffmangel, hohe UV-Strahlung produziert die Dunaliella salina bedeutende Mengen an Carotinoiden, und davon bis zu 30 Stück. Die wichtigsten davon sind Betacarotin (alltrans), Betacarotin (9-cis), Betacarotin (13-cis), Bétacarotin (15-cis), Alphacarotin, Cryptoxanthin, Zeaxanthin, Lutein und Lycopin. „cis“ und „trans“ sind Hinweise auf die Molekülstruktur. Zum Beispiel vermag ein 9-cis-Betacarotin weitaus besser vor freien Radikalen schützen als ein All-trans-Betacarotin. Bei der Bekämpfung von bestimmten Krebszellen hat sich Alphacarotin hervorgetan. Dahingegen haben synthetisch hergestellte Betacarotine keine oder wenig Schutzfunktion. Dunaliella saline liefert natürliche Carotine, die in ihrer antioxidativen Wirkung den Singulett-Sauerstoff binden können, ein aggressives Sauerstoffradikal, das bei Strahleneinwirkung entsteht. Als Radikalfänger können die Carotinoide freie Radikale und stark reaktive Verbindungen unschädlich machen und damit Zellmembran und Zellkern schützen. Die natürlichen Carotinoide der Dunaliella salina liefern eine natürliche Gesundheitsvorsorge unter erhöhten Umweltbelastungen für den Menschen. In asiatischen Ländern gilt Dunaliella salina als gesundheitsfördernde Zugabe in vielen Gerichten. In Europa hat sich die Grünalge nicht als Essensbeilage durchsetzen können, ist aber in Nahrungsergänzungsmitteln ein wichtiger Lieferant von bioaktiven Carotinoiden.

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