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Prämenstruelles Syndrom (PMS)
– was kann helfen?

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PMS – die Tage vor den Tagen

PMS, das berühmte Prämenstruelle Syndrom, bezeichnet die Tage vor den Tagen (Die Silbe „prä“ bedeutet vor, „menstruell“ bedeutet im Zusammenhang mit der Monatsblutung). Je nach Veranlagung und Stresssituation äußert sich das PMS bei Frauen sehr unterschiedlich. Etwa sieben Tage bevor die Regelblutung (Menstruation) einsetzt, können Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression auftreten. Reizbarkeit, Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, Brustschmerzen, Verdauungsprobleme und Durchfall sowie zahlreiche andere Symptome sind möglich.

Obwohl die Auswirkungen des Prämenstruellen Syndroms seit dem 2. Jahrhundert nach Christus bekannt sind und beschrieben werden, gilt PMS erst seit dem Jahr 2000 als anerkanntes Krankheitsbild. Was genau die Ursachen für das PMS sind, ist umstritten. Fest steht nur, dass es mit den Hormonschwankungen im Monatszyklus der Frau zusammenhängt. Ab dem 30. Lebensjahr können die Beschwerden verstärkt auftreten.

Das kann helfen bei PMS

Die Symptome von PMS sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Was der einen Frau Linderung bringt, kann bei einer anderen Frau wirkungslos bleiben und umgekehrt. Es lohnt sich also, auszuprobieren und zu erforschen, was dem eigenen Körper und der Psyche in diesen Tagen besonders gut tut. Da viele Naturheilmittel und Ernährungsbausteine einige Zeit benötigen, bis sich ihre Wirkung im Organismus deutlich entfaltet, ist es sinnvoll, etwas Geduld mitzubringen.

Ernährung

Die Hormonschwankungen wirken auch auf den körpereigenen Verbrauch an Vitaminen und anderen Vitalstoffen. Ein erhöhter Östrogenspiegel zehrt die Vitamin-Speicher auf. Besonders Vitamin B hat bei vielen Patientinnen sehr gute Eigenschaften gezeigt, um das PMS in den Griff zu bekommen. Es unterstützt die Produktion der „Glückshormone“ von Serotonin und Dopamin. Die Vitamin B6-Speicher aufzufüllen lohnt sich also. Es wird außerdem als erwiesen angesehen, dass Kalzium und Vitamin E das Gleichgewicht zwischen Östrogenen und Progesteron positiv beeinflussen. Vitamin E plus Kalzium in einer Dosierung von etwa 1000 und 1200 Milligramm täglich gilt als ein probates Mittel bei PMS. Folsäure (Vitamin B9) kommt in Lebensmitteln nur in relativ geringer Dosis vor. Eine Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel kann das allgemeine Wohlbefinden verbessern.

Magnesium ist beteiligt an der Muskelentspannung und kann zur Linderung von Unterleibschmerzen und Beruhigung beitragen. Es vermag entzündungsfördernde Gewebshormone zu hemmen. Nachtkerzenöl und hochwertige Omega-3-Fettsäuren können auf die hormonellen Systeme positiv wirken.

Die Zufuhr von Salz sollte reduziert werden, um Wassereinlagerungen im Gewebe zu vermeiden. Kalium und Magnesium wirken günstig auf die Entwässerung.

Uralt erprobte Naturheilkunde

Mönchspfefferfrüchte, oder auch Agnus castus genannt, enthalten natürliches Progesteron und gehören zu den hormonell ausgleichenden Naturheilmitteln, die bei vielen Frauen positiv auf PMS wirken. Viele Arzneimittel basieren auf Mönchspfefferpräparaten. Ebenso wird Frauenmanteltee (Alchemilla) seit Jahrhunderten als ausgleichendes Naturheilmittel eingesetzt, das krampflösend und hormonausgleichend wirkt, auch wenn keine hormonartigen Stoffe in dem Heilkraut enthalten sind. Brennnesseltee enthält Kalzium, Magnesium und Eisen, die bei PMS und der Periode benötigt werden. Darüber hinaus wirkt Brennnessel entwässernd und kann gegen Wassereinlagerungen und Ödeme helfen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Brusterkrankung
– was kann helfen?

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Brusterkrankung. Was kann das sein?

Bei Erkrankungen der weiblichen Brust denkt jeder zuerst an Brustkrebs. Es gibt aber noch zahlreiche andere, gutartige Erkrankungen, die die weibliche Brust betreffen.

  • Fibrozystische Mastopathie

FBD ist die gängige Abkürzung für das Fibrozystische breast disease, auch Fibrozystische Mastopathie, bei Frauen. Meist tritt das Krankheitsbild im Alter zwischen 30 und 55 Jahren auf. Diese verbreitete Brusterkrankung äußert sich durch Empfindlichkeit der Brüste, manchmal begleitet von Knötchenbildung und Schwellungen. Die Knötchen bestehen aus kleinen Zysten im Brustgewebe, die umgeben sind von Bindegewebsflüssigkeit. Es werden prall-elastische Knötchen getastet, die je nach Zyklusverlauf ihre Größe wechseln können.

Bei Hormonschwankungen, beispielsweise im Verlauf des Monatszyklus, können sich diese Zysten vergrößern und verursachen dadurch Schmerzen, Empfindlichkeit auf Berührung oder ein brennendes Gefühl. Vor der Periode sind die Zysten besonders ausgeprägt.

Wodurch bilden sich die Knötchen bei der Mastopathie?

Der Begriff Mastopathie bedeutet Vermehrung oder Verdichtung von Brustgewebe. Der Begriff Fibrose oder fibröse Mastopathie bedeutet, dass sich einerseits das Bindegewebe der Brust vermehrt und teilweise vernarbt. Wenn sich andererseits auch das Drüsengewebe feingeweblich vermehrt und sich Zysten bilden, Fettzellen sich verändern (Fettgewebsnekrose), die Milchgänge sich erweitern und die Drüsenläppchen sich vergrößern, wird von fibrozystischer Mastopathie gesprochen. Die Vermehrung von Drüsenzellen im Bereich der Milchgänge heißt Hyperplasie.

Die Mastopathie und die einhergehenden Brustgewebeveränderungen können beschwerdefrei oder schmerzhaft sein. Es werden die Schweregrade I, II oder III unterschieden. Die Fibrozystische Mastopathie gilt nicht als lebensbedrohlich, jedoch kann durch eine schwere Form das Risiko einer späteren Erkrankung an Brustkrebs steigen.

Problem Pille

Die Schulmedizin hält außer der Diagnose nicht viele Behandlungsmöglichkeiten gegen die Mastopathie bereit. Es geht darum, das Hormon-Gleichgewicht wiederherzustellen, da zu viel Östrogen im Spiel ist. Sei es, dass das Östrogen gebildet wird oder von außen zugeführt wird. Insbesondere die Einnahme der Pille zur Verhütung sollte im Falle einer FBD auf den Prüfstein gestellt werden, da Östrogene die Krankheit verschlimmern können. Alternative Verhütungsmethoden können gegebenenfalls zu einer Verbesserung der Erkrankung führen. Man muss bedenken, dass selbst kleinste Östrogenspuren aus Massentierhaltung bei manchen Frauen die FBD-Symptome verstärken können.

Das kann helfen gegen Brusterkrankung FBD

Fettarme Ernährung kann das Risiko, an FBD zu erkranken deutlich senken. Bei Frauen, die bereits betroffen sind, können damit die Symptome wie Schwellungen und Empfindlichkeit der Brust gemindert werden.

Eine weitere Komponente ist der Verzicht auf Theobromin. Dieser koffeinähnliche Stoff ist in Kaffee und Schwarztee enthalten sowie in manchen Energydrinks und Medikamenten zur Entwässerung oder gegen Schmerzen und Allergien und sogar in Erkältungsmitteln. Manche FBD-Patientinnen haben bei Verzicht auf Koffein und Theobromin keinerlei Symptome mehr feststellen können.

Vitamine

Betacarotin und Vitamin, wie es zum Beispiel in der Karotte enthalten ist, sind in der Lage schmerzhafte Schwellungen zu lindern. Vitamin E kann eine sehr positive Wirkung auf FBD haben. Ausgleichend bei Hormonschwankungen wirkt der Vitamin-B-Komplex, der außerdem an vielen essentiellen Stoffwechselprozessen des Organismus beteiligt ist.

Mineralstoffe und Fettsäuren

Zink wirkt entzündungshemmend und lindernd bei Schwellungen und Schmerzen. Als hilfreich haben sich auch Gamma-Linolensäuren erwiesen.

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer wird in phytologischen Präparaten eingesetzt, um den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Der Pflanzenwirkstoff Vitex agnus castus kann die Ausschüttung des milchbildenden Hormons Prolaktin hemmen, das an der Entstehung der Brustschmerzen beteiligt ist.

  • Fibroadenom

Als Fibroadenom wird ein gutartiger Knoten in der Brust bezeichnet. Der Knoten besteht aus Bindegewebe und Drüsengewebe. Nicht unbedingt ist eine Entfernung der meist schmerzlosen Geschwülste notwendig. Die Knötchen lassen sich unter der Haut verschieben und sind gut abgrenzbar.

  • Galaktorrhoe

Wenn Flüssigkeit aus der Brustwarze austritt, ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt, kann eine Galaktorrhoe vorliegen.

Vitex agnus castus, der Wirkstoff aus dem Mönchspfeffer, kann helfen. Die Präparate sollten drei Monate am Stück eingenommen werden.

  • Mastitis

Mastitis ist der medizinische Fachbegriff für Brustentzündung. Begleitend tritt neben Rötung und Schmerzen oft auch Fieber auf. Oftmals tritt die Brustentzündung während der Stillzeit auf. Eine lokale Behandlung mit Quarkwickeln können kühlen und die Schwellung zurückgehen lassen. Dazu wird ein Handtuch oder Tuchwindel mit frischem Quark bestrichen und auf die entzündete Brust aufgelegt.

  • Mikroverkalkungen

Kalkablagerungen im Brustgewebe können bei Frauen in jedem Alter auftreten. Es handelt sich um Ablagerungen in Zysten oder kleineren Arterien, sowie manchmal auch Verkalkungen aufgrund von sklerosierender Adenose. In jedem Falle sollte ein Arzt ausschließen, dass es sich nicht um ein Oberflächenkarzinom in den Milchgängen handelt, denn das könnte eine Vorstufe von Krebs sein.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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