Schlagwort-Archive: Brokkoli

12 antürliche Antibiotika

natuerliche_antibiotika
© stockpics – Fotolia.com

Chemie versus Natur

Es ist eine Tatsache, dass die Gesundheitsindustrie zu viele Antibiotika verschreibt. Übertriebener Antibiotika-Konsum führt jedoch bekanntermaßen zu zahlreichen Schwierigkeiten. Ganze Stämme von Bakterien können Resistenzen aufbauen – und multiresistente Erreger sind nur schwer abzutöten.

12 natürliche Antibiotika

Wir stellen Ihnen 12 Nahrungsmittel und Kräuter vor, die unsere Vorfahren tagtäglich vor Infektionen und Krankheiten schützten. Diese „Antibiotika aus der Natur“ werden von ganzheitlichen Heilern in aller Welt eingesetzt:

1. Oregano
Das bekannte italienische Küchen-Gewürz Oregano wirkt antibakteriell. (Außerdem unterstützt Oregano die Verdauung und die Gewichtsabnahme.)

2. Oregano-Öl Carvacrol
Das in Oregano enthaltene Öl „Carvacrol“ bekämpft ebenfalls Bakterien. Bei Infektionen ist Oregano-Öl deshalb ein gutes Naturheilmittel.

3. Roher Apfelessig
Apfelessig entfaltet seine antibiotische und antiseptische Wirkung nur bei täglicher Anwendung. Auf natürliche Weise wird der Körper durch den rohen Apfelessig alkalisiert. (Außerdem wirkt Apfelessig Arteriosklerose entgegen und senkt das Krebsrisiko.)

4. Grapefruitkernextrakt
Der Extrakt aus Grapefruitkernen wirkt antibakteriell und kann nicht nur effektiv gegen Viren und Bakterien eingesetzt werden, sondern gegen Pilz- und Parasitenstämme. Grapefruitkernextrakt ist hoch wirksam und darf deshalb nur verdünnt eingenommen werden. Auch Grapefruitkernextrakt alkalisiert den Körper. (Außerdem verbessert Grapefruitkernextrakt die Darmflora.)

5. Echinacea (Sonnenhut)
Das Heilkraut Echinacea hat hervorragende antibakterielle Eigenschaften. Das Küchenkraut wirkt am besten präventiv. Es verkürzt zwar die Dauer einer Erkältung am besten, wenn es gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen wird.

6. Honig
Honig gilt als eines der besten natürlichen antimikrobiellen, antiseptischen und entzündungshemmenden Mittel. Die Behandlung von Wunden und Vorbeugung von Infektionen ist schon seit der Antike bekannt. (Außerdem ist guter BIO-Honig, wie der Manuka-Honig aus Neuseeland reich an gesundheitsfördernden Antioxidantien.)

7. Knoblauch
Der Inhaltsstoff des Knoblauchs „ Allicin“ schützt vor Pilzen, Parasiten, Bakterien. Mehr als nur eine wunderbare Würzzutat bekämpft die Knoblauchpflanze Erkältungen, da sie Bakterien in Schach hält.

8. Kurkuma (Gelbwurz)
Das Pulver der Gold schimmernden Gelbwurz-Knolle Kurkuma ist es ein toller Rundumbakterienbekämpfer. Die hervorragenden körperschützenden Eigenschaften können auch äußerlich angewendet werden, indem man Kurkuma mit Honig mischt und auf die Haut aufträgt.

9. Kohl
Die Schwefelverbindungen der Kreuzblütengewächse, zu der zum Beispiel auch Brokkoli und Grünkohl gehören, sind reich an Vitamin C. Ca. 100 Gramm liefern bis zu 75 Prozent des täglichen Bedarfs. (Auch zur Prävention und Bekämpfung von Krebs setzen manche Heiler Kohl auf den Speiseplan.)

10. Kokosöl extra virgin
Mit Chemikalien gestreckte Speiseöle oder natürliches Kokosöl? Ihrem Immunsystem tun Sie mit Kokosöl extra virgin etwas Gutes, da es gegen Mikroben und Pilze wirkt und voller Antioxidantien ist.

11. Fermentierte Lebensmittel
Fermentierte Lebensmittel wie unpasteurisiertes Kraut, selbst eingemachtes Gemüse, Kefir oder probiotischer Joghurt machen Sie widerstandsfähiger gegen Infektionen, da sie die Darmflora wieder aufbauen.

12. Kolloidales Silber
Kolloidales Silber wurde in der „Roten Liste“ bis 1938 als Arzneimittel geführt. Dieses natürliche Antibiotikum tötet Mikroorganismen bei Kontakt ab, indem es ein Enzym ausschaltet, das einzellige Bakterien zur Fortpflanzung brauchen. Viren sind keine selbständige Lebensform und haben daher auch keinen eigenen Stoffwechsel. Vereinen sie sich jedoch mit lebenden Zellen, entsteht eine funktionierende Symbiose, die durch Ausschalten eines der Symbionten zerstört wird.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Schilddrüsenunterfunktion
– was kann helfen?

schilddruese
© Jürgen Fälchle – fotolia.com

Wie äußerst sich eine Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert der Körper zu wenig Schilddrüsenhormone. Der Mangel kann sich auf verschiedene Organe, Nerven und die Psyche auswirken. Die Anzeichen sind oft relativ unspezifisch, so fällt die erste Vermutung bei einer Herzrhythmusstörung oder Depression meist nicht auf die Schilddrüse. Typische Symptome einer Unterfunktion sind:

  • Verlangsamte Reflexe
  • Gedächtnisschwäche
  • Kropf (Struma)
  • Brüchige Stimme und verwaschene Aussprache
  • Haarausfall und brüchige Fingernägel
  • Ständige Müdigkeit
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Ständige Verstopfung
  • Flüssigkeitsansammlung im Augenlid (Ödeme)
  • Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe
  • Unregelmäßige Regelblutung bei Frauen
  • Fruchtbarkeitsprobleme bei Frauen
  • Potenzprobleme bei Männern

Wenn die Schilddrüsenunterfunktion lange nicht erkannt oder behandelt wird, kann sich der Herzschlag verlangsamen und die Herzkranzgefäße können verkalken. In der Folge kann eine Herzmuskelschwäche oder ein Herzbeutelerguss auftreten.

Wodurch entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion?

Die Schilddrüse produziert das lebenswichtige Schilddrüsenhormon Thyroxin. Dazu benötigt sie Eiweiß und Jod. Jodmangel kann daher eine Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Ein Kennzeichen dafür kann eine Kropfbildung sein.

Wenn eine genügende Menge an Thyroxin im Körper vorhanden ist, kann aus dieser Vorstufe ein weiteres Schilddrüsenhormon gebildet werden, das Trijodthyronin. Die Schilddrüsenhormone sind beteiligt an Wachstum, Kreislauf und Psyche und daher sehr wichtig für die Gesundheit.

Mögliche Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion können eine Störung der Schilddrüse selbst sein oder auch Störungen in den Regelzentren der Hormonbildung, beispielsweise in dem Hypothalamus oder in der Hirnanhangsdrüse Hypophyse. Sie produziert den Botenstoff TSH, der die Produktion von Schilddrüsenhormonen in der Schilddrüse anregt. Seelische Belastungen können ebenfalls zu Schilddrüsenproblemen führen.

Das kann helfen bei Schilddrüsenunterfunktion

Jod meist nicht notwendig

Eine zusätzliche Zufuhr an Jod sollte gründlich überdacht werden. In Deutschland ist eine gute Jodversorgung Standard und Jodmangel eine absolute Ausnahme. Eine Aufnahme von Jod durch natürliche Lebensmittel wie Blattspinat, Feldsalat, Brunnenkresse, Algen oder Meeresfrüchte ist der Einnahme einer Tablette auf alle Fälle vorzuziehen. Für die ausreichende Versorgung durch Jod genügen schon kleine Mengen frischer Lebensmittel.

Weglassen bei blockierter Jodaufnahme

Die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse kann von manchen Stoffen reduziert werden. Beispiele für Iodinationshemmer sind zum Beispiel Senfölglycoside (Glycosinolate), die in manchen Kohlarten vorkommen (z.B. Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli) aber auch in Sojabohnen und Steckrüben. Sie können auch die Produktion von organischen Jodverbindungen behindern, die bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen notwendig sind. Diese Lebensmittel sollten eingeschränkt zu sich genommen werden.

Aminosäuren, Eisen und Selen

Die essentiellen Aminosäuren sind unabdingbar für einen funktionierenden Hormonstoffwechsel. Essentielle Aminosäuren müssen dem Körper durch die Nahrung zugeführt werden, da er sie nicht selber bilden kann. Weitere Vitalstoffe, die für die Schilddrüsenfunktion Bedeutung haben, sind Selen, Folsäure und Eisen. Die regelmäßige Versorgung aus der Nahrung mit diesen Spurenelementen und Vitaminen sollte geprüft werden.

Neue Gemmo-Therapie

Die Alternativmedizin kennt bereits gute Erfolge mit der Gemmo-Therapie, die in Frankreich, Belgien und der Schweiz schon eingesetzt wird. Dafür werden Knospen und Keimlinge, teilweise auch Wurzeln von wirksamen Pflanzen medizinisch als Spray aufbereitet. Dieses Spray wird direkt auf die Mundschleimhäute gesprüht und die Hormone aus den Heilpflanzen können so unmittelbar wirken, ohne den Umweg durch die Verdauung gehen zu müssen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

uebersicht
Übersicht

Ingwer effektiver als Chemotherapie?

wirkstoff_6-Shogaol_Ingwer
© emuck – fotolia.com

Natürlicher Wirkstoff

Was kann die asiatische Ingwer-Wurzel, was die modernen Medikamente, die bei einer Chemotherapie zum Einsatz kommen, nicht können? – Ingwer besitzt einen ganz natürlichen Wirkstoff, der aktiv gegen Tumor-Stammzellen vorgeht. Und zwar bis zu 10.000 Mal effektiver. Ganz anders als die herkömmliche Chemotherapie ist Ingwer für gesunde Zellen rechts und links vom Krebsgeschwür völlig harmlos.

Ursache und Wirkung

Ein Tumor wird durch die Krebs-Stammzellen erst so richtig gefährlich. Denn Stammzellen können sich in unterschiedliche Zellarten verwandeln. Bei einer Krebserkrankung verwandeln sie sich in bösartige Zellen einer ganzen Tumorkolonie. Dabei macht bei einem Tumor die Anzahl der Krebs-Stammzellen weniger als 1% aus. Endlos reproduzierbar wuchern die Krebszellen vor sich hin. Auch können sie sich von der ursprünglichen Kolonie lösen und an anderen Stellen des Körpers Metastasen bilden. Hat der Krebs sich erst einmal über den Körper verteilt, ist es schwierig ihn mit Chemotherapie gezielt zu bestrahlen. 90% der tödlichen Krebsverläufe geht auf das Konto von Metastasen.

Krebs-Stammzellen bekämpfen

Alle bekannten und experimentellen Chemotherapien haben es bislang nicht geschafft, diese bösartigen Stammzellen zu zerstören. Deshalb kann der Krebs auch nach einer erfolgreichen Chemotherapie erneut ausbrechen. Auch nach einem chirurgischen Eingriff ist die Krebs-Gefahr nicht völlig ausgeräumt.

„Krebsstammzellen stellen bei der Behandlung von Krebs ein ernstes Hindernis dar, denn sie können für eine schlechte Prognose und einen Rückfall verantwortlich sein,… Damit nicht genug: Nur sehr wenige chemotherapeutische Mittel wecken die Hoffnung, diese Zellen abtöten zu können.“ (Fachmagazin PLOS)

6-Shogaol

Der Wirkstoff 6-Shogaol entsteht bei der Trocknung und beim Kochen von Ingwer. Bereits geringe Konzentrationen wirken aktiv gegen Tumor-Stammzellen. Und zwar NUR gegen die bösartigen Stammzellen. In einer Studie über Brustkrebs-Stammzellen gewannen Forscher neue Erkenntnisse:

  • 6-Shogaol reduziert es die Expression von Oberflächenantigenen (durch Veränderung des Zellzykluses)
  • 6-Shogaol verhindert die Neubildung von Tumoren
  • 6-Shogaol sorgt direkt für einen programmierten Zelltod
  • 6-Shogaol vergiftet Tumorstammzellen (Zytotoxizität)

Sind Nahrungsbestandteile als Mittel zur Behandlung menschlicher Krankheit Optionen? Wir meinen ja. Schließlich haben sie im Laufe der Zeit bewiesen, dass sie vom menschlichen Körper vertragen werden.

Paclitaxel

Dieses weit verbreitete Chemomittel wurde in der Studie mit dem natürlichen Wirkstoff 6-Shogaol verglichen. In einem eindimensionalen Krebs-Labormodell verursachte das herkömmliche Paclitaxel zwar Zytotoxizität, aber in dem realistischeren dreidimensionalen Modell blieb es praktisch wirkungslos. Auch nach Erhöhung der Dosis um den Faktor 10.000 erzielten aber im dreidimensionalen Krebs-Labormodell nach wie vor keine Wirkung. Diese dreidimensionale Modell gilt als naturnähere Abbildung echter Krebstumore.
6-Shogaol erwies sich in beiden Modellen als sehr effektiv.

Paclitaxel war in Monoschichtzellen hoch aktiv, zeigte aber gegen die Tumorsphäroide selbst in 10 000-fach erhöhter Konzentration im Vergleich zu 6-Shogaol keine Aktivität.“

Hoffnung PEITC

Die Phenethyl-Isithiocyanate PEITC kommen in unterschiedlichen Lebensmitteln vor. Auch sie stehen im Fokus bei der natürlichen Krebsbekämpfung. Alle Lebensmittel stammen aus der Gruppe der Kreuzblütler, weshalb sie zur Prävention von Krebs oder zur Regeneration einer Erkrankung empfohlen werden:

  • Brokkoli
  • Kohl
  • Brunnenkresse
  • Winterkresse

PEITC entsteht durch die Reaktion einer Verbindung und eines Enzyms – ganz einfach beim Kauen von Gemüse aus der Gruppe der Kreuzblütler. An der staatlichen Universität in South Dakota stellten Forscher der Abteilung für Gesundheit und Ernährungswissenschaften im Mai 2015 fest, dass PEITC erfolgreich Stammzellen bei Gebärmutterhalskrebs abtötet.

Quellen
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.