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Radieschen senken Herz-Kreislauf-Risiko

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Herz-Kreislauf-Risiko

Dem hohen Gehalt an Anthocyanen (Flavonoide) verdankt das Radieschen seine schöne, rote Farbe und seinen gesundheitlichen Nutzen. Mit seinen krebs- und entzündungshemmenden Eigenschaften, dem hohen Gehalt an Vitamin C und seiner unterstützenden Wirkung Kollagen zu produzieren ist das Radieschen für unser Herz-Kreislauf-System sehr nützlich. Viele Studien (organicfacts.net) bringen den Genuss von Radieschen mit einer geringeren Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung. Das Vitamin C hält die Cholesterin-Werte unter Kontrolle. Das Protein Kollagen erhält die Gefäßwände stark und gesund. (healthyeating.sfgate.com)

Harnwegsbeschwerden

Die harntreibenden Eigenschaften von Radieschen kann man sich bei Harnwegsinfektionen zu Nutze machen. Als Prävention auf jeden Fall, aber auch unterstützend zur Heilung. Entsaftet man Radieschen, so ist der Saft dafür geeignet das brennende Gefühl beim Wasserlassen zu lindern. Diese Begleiterscheinung tritt oft bei Harnwegs- oder Blaseninfektionen auf. (naturalnews.com)

Blutdrucksenkendes Nahrungsmittel

Für einen gesunden Blutdruck ist die ausreichende Versorgung mit Kalium essentiell notwendig. Eine gesteigerte Zufuhr von Kalium vermag den Blutdruck zu senken, und damit das Risiko für Schlaganfall und Infarkt. 150g Radieschen enthalten 160-300mg Kalium. Der Blutdruck wird durch die Stärkung der Blutgefäße gesenkt: Weite und elastische Gefäßwände lassen das Blut besser fließen, der Blutdruck sinkt. (nih.gov)

Kalium als Nahrungsergänzung

Ein zu wenig an Kalium kann vielfältige Folgen haben:

  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschwäche und Krämpfe
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • Herzrhythmusstörungen
  • Ödeme
  • Trockene Haut
  • Akne

Deshalb kann eine Zufuhr von Kalium über die Nahrungsaufnahme hinaus sinnvoll sein. Bei Nahrungsergänzung sollten Sie jedoch darauf achten, dass das anorganische Mineral Kalium mit Aminosäuren verbunden ist (Chelat). Nur so wird Kalium bioverfügbar, also für den Menschen auch nützlich. Bezugsquelle: Kalium Chelat 30 Kapseln

Radieschen-Rezepte
  • Dünne Scheiben Radieschen roh auf Butterbrot
  • Kleine Streifen Radieschen in den Reis. (für den scharfen Biss)
  • Radieschen kurz in Kokosöl anbraten und mit Salz, Butter und Zitronensaft bei 220°C 18-20 Minuten im Ofen backen.
Frankreich

Wußten Sie, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Frankreich viel seltener sind? Radieschen stehen dort regelmäßig auf dem Speiseplan. Vielleicht können wir daraus unsere Schlüsse ziehen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Gesunde Tomaten

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Antioxidantien

Antioxidantien hemmen die Oxidation und verhindern dadurch die Schädigung der Zellen oder zögern die Schädigung zumindest hinaus (1). Wenn die Bildung sogenannter freier Radikale nicht gestoppt wird, so kann das der Grund für eine Krebserkrankung sein.
Tomaten haben reichlich Antioxidantien. Laut Studien senken sie den Bluthochdruck und vermindern die Wahrscheinlichkeit an Prostata– oder Darmkrebs zu erkranken (2).

Regelmäßiger Verzehr

Die Zeitschrift Molecular Nutrition & Food Research veröffentlichte eine Studie zum regelmäßigen Verzehr von Tomaten. Demnach wird derregelmäßige Verzehr von Tomaten mit vermindertem Risiko chronisch degenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht“. Weiter heißt es dort: „Wie epidemiologische Studien bestätigen, ist die beobachtete gesunde Wirkung auf die verschiedenen antioxidativ wirksamen Substanzen wie Carotinoide, insbesondere das Lycopen, Ascorbinsäure, Vitamin E und Phenolverbindungen, besonders die Flavonoide, zurückzuführen (3)“.

Lycopene

Der Carotinoid-Farbstoff verleiht der Tomate ihre schöne rote Farbe. Außerdem ist Lycopene wichtig für die Gesunderhaltung der Knochen und zur Prävention von Prostata-, Lungen- und Magenkrebs (4).

Tomatenextrakt gegen Bluthochdruck

Eine Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie konnte nachweisen, dass Patienten in kurzer Zeit ihren hohen Blutdruck senken konnten. Sie bekamen Tomatenextrakt mit reichlich Antioxidantien. American Heart Journal (5).
Vier Wochen lang bekamen die Probanden ein Placebo, danach erfolgte eine acht Wochen lange Gabe von Tomatenextrakt (250 mg Lyc-O-Mato) und zuletzt wieder eine vierwöchige Kontrollzeit mit einem Placebo.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Nur während der achtwöchigen Einnahme-Phase von Tomatenextrakt sank der systolische und diastolische Blutdruck. In den Wochen davor und danach war keine Senkung zu beobachten.

Guten Appetit

Bleiben Sie gesund und nehmen Sie regelmäßig Tomaten in Ihren Speiseplan auf. Ganze Früchte, Salat mit frischen Kräutern oder eine selbstgemachte Sauce. Tomaten schmecken wunderbar und helfen Ihrer Gesundheit.

Quellen
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Arginin

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Die essentielle Aminosäure für die Blutgefäße

Arginin zählt zu acht essentiellen Aminosäuren, die unersetzbar ist für den menschlichen Organismus und im Körper nicht in genügender Menge durch Biosynthese hergestellt werden kann. Der Bedarf muss daher zusätzlich über die Nahrung gedeckt werden. Da sie teilweise vom Körper gebildet werden kann, also nicht ausschließlich von der Nahrungsaufnahme abhängig ist, wird Arginin auch als semi-essentielle Aminosäure bezeichnet. Ein erhöhter Bedarf durch Krankheit oder Stress kann durch die Nahrungsaufnahme ausgeglichen werden. Insbesondere für Durchblutung und Leistungsfähigkeit des Herzens ist Arginin ein unabdingbarer Baustein der menschlichen Gesundheit. Als „Wundermolekül“ stand L-Arginin 1988 in den Schlagzeilen, als die Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad den Nobelpreis für Medizin erhielten für die Erforschung des Zusammenhangs von Stickstoffmonoxid und einem gesunden Herz-Kreislauf-System. Und natürliche Quelle für Stickstoffmonoxid im Körper ist die Aminosäure L-Arginin. Mehr als 3.000 Studien weist die maßgebliche Internet-Datenbank „PubMed“ zu Arginin-Einnahmen auf. Focus online berichtete 2014 euphorisch von einer neuen Studie zu L-Arginin, die die Blutzirkulation in den Mittelpunkt stellt – und damit Krankheitsbilder berührt wie Diabetes, Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel, Erektionsstörungen und viele andere.

Funktionen von Arginin

Die proteinogene (eiweißbildende) Amionosäure Arginin enthält den höchsten Stickstoffanteil unter den Aminosäuren und sorgt für die Produktion von Stickstoff in den Blutgefäßen. Stickstoff ist einer der wichtigsten Schutzfaktoren für Gefäße. Stickstoffmonoxid unterdrückt Zellwucherungen, ist beteiligt bei der Verteilung der Nährstoffe im Muskelgewebe und soll schädliche Mikroorganismen reduzieren. Unterstützend wurde Arginin bereits bei Therapien gegen Tinnitus, Nierenfunktionsstörung, erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) und Bluthochdruck eingesetzt. Arginin ist bedeutend für die Leistungsfähigkeit des Herzens. Diese Aminosäure ist Vorstufe eines Botenstoffes, der die Erweiterung der Gefäßmuskulatur kontrolliert und damit für die Blutzirkulation verantwortlich ist. Aus diesem Grund kann Arginin ein Faktor sein, der präventiv vor Herzinfarkt schützt. In einer placebokontrollierten Studie von 1988 wurde bei den Patienten, die Arginin erhielten, eine um dreißig Prozent gesteigerte Insulinempfindlichkeit und eine Blutdrucksenkung beobachtet. Im Eiweißstoffwechsel hilft Arginin, giftiges Ammoniak über den Harnstoff auszuscheiden. Sogar ein krebshemmender Effekt wird für Arginin vermutet.

Bei Leistungssportlern beliebt

Laut einer Studie der Universität Exeter (UE) konnten durch L-Arginin die sportlichen Leistungen der Probanden um 20 Prozent gesteigert werden. Die Anregung zur Ausschüttung von Wachstumshormonen wie Prolaktin und Glukagon durch L-Arginin kann den Muskelaufbau positiv beeinflussen und die Fettverbrennung optimieren. Die Durchblutung wird durch die Gefäßerweiterungsfunktion verbessert und Arginin ist daher als „Pump-Supplement“ im Bodybuilding beliebt. Außerdem ist die Aminosäure an der Bildung der weißen Blutkörperchen beteiligt und daher für die Immunabwehr förderlich.

Arginin in Lebensmitteln

Natürliches Arginin ist in proteinhaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch und Krustentieren, Ölsaat, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten. Einen extrem hohen Arginingehalt weisen Kürbiskerne auf. Milch und Käse enthalten ebenfalls Arginin aber in deutlich geringeren Mengen als Fleisch.

Erhöhter Bedarf an Aminosäure

Bei Operationen und Leistungssport, aber auch bei Reduktionsdiäten steigt der Bedarf an Proteinen. Das gilt auch für katabole Stoffwechselzustände bei Verbrennungen, Verletzungen, Krebs, Chemotherapie, AIDS oder Knochenmarkstransplantation. Die Körperfett- und Proteinspeicher werden dann zur Versorgung mit Energie und Aminosäuren für die Immunantwort und die Wundheilung mobilisiert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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