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Über 90% der Deutschen sind übersäuert

uebersaeuerung
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Sauer oder basisch?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren – nicht einmal Krebs“.
(Dr. Otto Warburg, 1883-1970, Nobelpreisträger der Medizin)

Total übersäuert

Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert! Kennen Sie das ein oder andere Anzeichen für eine Übersäuerung?

  • Gereizter Magen
  • Saures Aufstoßen
  • Sodbrennen
  • Muskelverspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schlaf-Störungen
  • Häufige Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Falsche Ernährung

In erster Linie übersäuert der Körper durch falsche Ernährung! Auch wird das Lebensmittel Nr. 1 völlig vernachlässigt: reinstes Trinkwasser in „Quellwasser“ Qualität zum Ausleiten von Säuren. Stattdessen muten wir unserem Körper zu:

  • Zu viel tierisches Eiweiß
  • Zu viel tierische Fette
  • Zu viel Süßwaren
  • Zu viel Weißmehl-Produkte
  • Zu viel Alkohol, Nikotin, Kaffee, Fertiggerichte, gesüßte Getränke
  • Zu viel Getränke mit Kohlensäure oder Phosphorsäure (Cola)
Falsche Essgewohnheiten

Viele haben sich auch falsche Essgewohnheiten angewöhnt:

  • Hastiges Essen
  • Üppige Mahlzeiten
Andere Einflüsse für Übersäuerung

Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die dazu führen, dass der Körper überschüssige Säuren schlechter ausscheiden kann:

  • Umweltgifte
  • Synthetische Süßungsmittel wie Aspartam
  • Medikamente
  • Elektrosmog
  • Stress / negative Gefühle (Ärger, Wut, Neid, Missgunst, Streit)
  • Auch Krankheiten erzeugen im Körper Säuren.
  • Bewegungs- und Schlafmangel

Alkalische Körperflüssigkeiten

Eine Übersäuerung bewirkt ein Ungleichgewicht in unserem Körper, denn der pH-Wert unserer Körperflüssigkeiten beeinflusst jede Zelle unseres Organismus. Der gesamte Stoffwechsel braucht aber eine ausgewogene innere alkalische Umgebung. Bindegewebe, Blut, Gehirnflüssigkeit, Gelenkflüssigkeit, Bauchspeicheldrüsensekret, Gallensaft: alle bewegen sich in einem pH-Wert von 7,1 – 8,8.

Alle Lebensfunktionen betroffen

Was passiert nun, wenn wir zu viele säurehaltige oder säurebildende Nahrungsmittel zu uns nehmen? Die überschüssige Säure kann Gewebe und Organe angreifen. Dies wiederum führt zu Erkrankungen und chronischen Beschwerden. Eine saure Umgebung ist ein guter Nährboden für schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen. Eine Übersäuerung des Körpers beeinträchtigt sämtliche Lebensfunktionen und kann somit die mögliche Ursache einer Krankheiten oder eines chronischen Leidens darstellen.

Basenwasser oder Basenpulver?

Antworten auf Übersäuerung sind Basenwasser und Basenpulver. Basenpulver verhindert eine zukünftige Übersäuerung. Basenwasser hingegen beseitigt eine bereits bestehende Übersäuerung.
Wenn wir Speisen und Getränke zu uns nehmen, dann wirken diese Produkte entweder sauer, neutral oder basisch in unserem Körper. Zuviel Säure verträgt unser Körper nicht, daher muss er diese überschüssigen Säuren neutralisieren. Dies macht er, indem er gespeicherte Mineralien mit den Säuren verbindet, diese somit inaktiv macht und sie dann, wenn ein Zuviel davon im Körper ankommt, im Bindegewebe (Cellulite), in den Muskeln (Muskelkater) oder in den Gelenken (Arthritis, Gicht) ablagert.
Sind die Zellen bereits übersäuert, dann helfen auch die besten Basenpulver nichts mehr, der Schaden ist angerichet: Die Zelle kann sich nicht mehr von den Schlackstoffen befreien und sich deshalb auch nicht mehr ernähren und Energie produzieren, weil sie schon voll ist. Völlig unspezifische Krankheiten treten auf, die dann, weil man nicht weiß, welche Ursache sie haben, einfach neue Bezeichnungen bekommen (CFS – chronic fatigue syndrome, burn out syndrome usw.)

Empfehlung

AlkaQuell® ist ein hoch basisches Aktivwasser Konzentrat mit pH-Wert von ca.10,5. Es muss mit Wasser gemischt werden und dient dazu, den Körper auf Zellebene zu entsäuern. http://www.basenwasserplus.com

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Spurenelemente

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spurenelemente
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Große Wirkung

Spurenelemente sind essentielle Elemente, die im Körper lebensnotwendig benötigt werden, allerdings nur in ganz geringen Mengen. Meist handelt es sich um Mineralstoffe. Spurenelemente sind keine körpereigenen Stoffe, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Winzige Mengen reichen aus

Wenn die Konzentration kleiner ist als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpermasse, spricht man von Spurenelement. Ist die Konzentration höher, heißen die Mineralstoffe Mengenelemente. Und dann gibt es noch die Ultra-Spurenelemente, die in noch geringerer Konzentration vorliegen wie Silicium und Fluor (Fluorid), das für die Festigkeit von Knochen, Bändern und Sehnen wichtig ist sowie für einen gesunden Zahnschmelz, weshalb Fluor vielen Zahncremes beigesetzt wird.

Die Spurenelemente

Chrom

Chrom ist beteiligt an der Regulation des Blutzuckerspiegels, der Fettverbrennung und dem Kohlenhydratstoffwechsel. Gute Chrom-Lieferanten sind Nüsse, Honig, Weizenkeime und Vollkornprodukte sowie Leber.

Cobalt

Cobalt ist enthalten in Sauerkraut und zahlreichen tierischen Produkten.

Eisen

Eisen besitzt eine sehr hohe Bedeutung für die Sauerstoffversorgung, indem es die Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin unterstützt. Eisen ist auch Baustein von Enzymen. Das Spurenelement liegt vor in Fleisch, speziell in der Leber, Fisch, Schwarztee und Kaffee, Mineral-und Heilwässer, fluorodiertem Speisesalz.

Iod

Iod oder Iodid ist beteiligt am Fettstoffwechsel und Kohlenhydratwechsel. Außerdem ist es ein Baustein von Schilddrüsenhormonen, die Wachstum und Energieproduktion beeinflussen. Iod-Lieferanten sind vor allem Seefisch, Muscheln und Jodsalz.

Kupfer

Kupfer besitzt zusammen mit Eisen Bedeutung für die Produktion von roten Blutkörperchen, Pigmentbildung der Haut, ein funktionierendes Nervensystem und die Unterstützung wichtiger Enzymfunktionen. Es ist enthalten in Nüssen, Buchweizen, Leber und Fisch.

Mangan

Mangan ist beteiligt am Energiestoffwechsel, am Eiweißstoffwechsel und spielt eine Rolle bei der Entgiftung. Es befindet sich in Nüssen, Bierhefe und Schwarztee.

Molybdän

Molybdän ist wichtig für die Übertragung von Nervensignalen und ist Baustein in Enzymen. Es kommt vor in Mineral- und Heilwässern und ist auch sonst in vielen Stoffen enthalten (ubiquitär).

Selen

Selen unterstützt den Zellschutz, erhält die Elastizität von Haut und Bindegewebe. Im Zusammenspiel mit Vitamin C und Vitamin E spielt es als Radikalfänger eine Rolle zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten, möglicherweise sogar gegen Krebs. Es ist Bestandteil von Sojabohnen, Vollkornprodukten, Fleisch und Fisch.

Zink

Zink unterstützt wichtige enzymatische Prozesse, ist bedeutsam für Wachstum und Wundheilung und es stärkt die Immunabwehr. Zink-Lieferanten sind Gemüse, Bohnen, Vollkornprodukte und Fleisch, insbesondere Innereien, Schalentiere, Käse.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Glycin (E 640)

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glycin
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Bestandteil fast aller Proteine

Glycin(Glyzin, Glykoll, abgekürzt auch Gly) ist eine proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure, die im menschlichen Organismus synthetisiert werden kann. Daher gehört sie nicht zu den essentiellen Aminosäuren, die ausschließlich über die Nahrung zugeführt werden müssen. Als Bestandteil von fast allen Proteinen spielt es eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel.

In vielen Lebensmitteln enthalten

Glycin ist ein Baustein zahlreicher Proteine (Eiweiße). Es kommt in natürlicher Form in vielen eiweißhaltigen pflanzlichen wie tierischen Lebensmitteln vor. Zusätzlich wird die Aminosäure von der Lebensmittelindustrie unter der Bezeichnung E 640 vielen Lebensmitteln als Geschmacksverstärker beigesetzt, beispielsweise in Süßstofftabletten oder für längere Haltbarkeit bei Schinken oder Marzipan.

Bedeutsam für Erbsubstanz

Glycin entsteht im Körper unter anderem aus der Aminosäure Serin. Bei diesem biochemischen Vorgang werden zusätzlich Vorstufen von Thymin-Nukleotiden freigesetzt, ein Bestandteil der Erbsubstanz (DNA) des Menschen. Glycin unterstützt außerdem weitere Bausteine der Erbsubstanz, die Purine.

Wirkt im Zentralnervensystem

Glycin fungiert als häufigster Botenstoff (Neurotransmitter) im zentralen Nervensystem im Rückenmark sowie im Hirnstamm. Es ist unter anderem stark beteiligt an der Muskelaktivität. Es transportiert über den Glycinrezeptor Informationen von Zelle zu Zelle als inhibitorischer Signalstoff. Das bedeutet, dass die jeweils nachfolgende Zelle in ihrer Aktivität gehemmt wird, zum Beispiel bei Muskelkontraktionen kann das wichtig sein.

Die Bedeutung wird klar, wenn die Produktion von Glycin unterdrückt wird. Das geschieht beispielsweise bei der Krankheit Tetanus (Wundstarrkrampf). In der Folge können Muskeln so verkrampfen, dass die Krankheit bei Nichtbehandlung zum Tod führen kann. Ein ähnlicher Effekt tritt durch Strychnin ein, das als Rattengift bekannt ist. Die Freisetzung von Glycin wird unterdrückt, es kann die Hemmung der Muskelaktivität nicht durchführen und es kommt zu lebensbedrohlichen Krämpfen.

Biochemischer Grundstoff

Glycin ist zusammen mit Arginin an der Bildung von Energiespeichern im Muskel, dem Kreatin beteiligt. Es dient auch zur Biosynthese von Glutathion und unterstützt so das Immunsystem. Für die Sauerstoffversorgung durch das Blut ist Glycin bei der Produktion von Häm wichtig, der im Blutfarbstoff Hämoglobin Sauerstoff in die Zellen transportiert. In der Verdauung spielt Glycin durch die Beteiligung an der Produktion von Gallensäure eine Rolle.

Die Aminosäure Glycin macht zu rund einem Drittel das Strukturprotein Kollagen aus. Es stabilisiert Bindegewebe, Knochen, Haut und Zähne.

Therapeutischer Nutzen

Glycin kann positiv auf den Blutzuckerspiegel wirken, indem es die Freisetzung von Glucagon unterstützt. Die Aminosäure kann positiven Einfluss nehmen bei Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Gicht.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Phosphor

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phosphor
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Alle Lebewesen brauchen Phosphor

Phosphor ist für den menschlichen Organismus ein wichtiger Mineralstoff. Der Name leitet sich ab von griech. phos-phoros, lichttragend, aufgrund seines weißen Leuchtens in der Reaktion mit Sauerstoff.

Funktionen im Körper

Phosphor ist für alle Lebewesen essentiell. Er muss über die Nahrung zugeführt werden, da er viele wichtige Funktionen besitzt. Unter anderem trägt Phosphor als Bestandteil des Energieträgers Adenosintriphosphat zur Energiegewinnung und –Speicherung bei. Das Spurenelement ist beteiligt an der Mineralisierung der Knochensubstanz und unterstützt den Aufbau der Zellwände. Der Phosphorkreislauf ist folglich für die lebenswichtigen biochemischen Prozesse im Körper sehr bedeutsam.

Für den Aufbau der Zellwände ist Phosphor notwendig. Der Mineralstoff ist ein unabdingbarer Baustoff für die Nukleinsäuren der Erbsubstanz (DNA). Im Blut nimmt Phosphor die Funktion eines Puffers ein, der stabilisierend auf den ph-Wert wirkt.

Phosphor im Körper

Der Körper eines gesunden Erwachsenen beinhaltet etwa 600 bis 700 Gramm Phosphor, der zu 90 Prozent in den Knochen gebunden ist. Der Mineralstoff wird über den Urin ausgeschieden. Nimmt der Körper nicht ausreichend Phosphor aus der Nahrung aus, sinkt der Phosphatspiegel im Blut. Sinkt der Wert unter einen bestimmten Punkt, werden im Körper Knochen abgebaut, um gespeichertes Phosphor verfügbar zu machen.

Phosphormangel

Da Phosphor fast in allen Lebensmitteln vorhanden ist, tritt Phosphormangel nur bei unausgewogener Ernährung, Nierenfunktionsstörungen oder einer Überfunktion der Nebenschilddrüsen auf. Besonders bei Kindern kann Phosphormangel zu Knochenerweichung (Rachitis) führen. Überschüssiges Phosphor scheidet der Körper mit dem Urin aus.

Vorkommen

Phosphat wird in der Lebensmittelindustrie häufig als Antioxidationsmittel, Triebmittel, Konservierungsstoff oder Säureregulator verwendet. Entsprechend ist es in vielen bunten Süßigkeiten wie Gummibärchen, Limonaden und Coca Cola enthalten. Man vermutet, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Hyperaktivität von Kindern (ADS) und einer zu hohen Aufnahme von Phosphor zusammen mit Natriumbenzoat.

Der Mineralstoff wird vom Körper nur in relativ kleinen Mengen benötigt und Phosphor ist in sehr vielen eiweißreichen Lebensmitteln enthalten wie Nüssen, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, Milchprodukten und Fleisch.

Der Tagesbedarf liegt bei rund 700 Milligramm für einen gesunden Erwachsenen. Dieses Quantum lässt sich erreichen durch 55 Gramm Weizenkleie, 120 Gramm Goudakäse, 160 Gramm Ölsardinen oder 180 Gramm weiße Bohnen. Oder auch durch 390 Gramm Schweinebraten oder 760 Gramm Joghurt.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Histidin

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histidin
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Semi-essentielle Aminosäure

Histidin (abgekürzt His) ist eine basische und eiweißbildende (proteinogene) Aminosäure, die im Körper selbstständig in der Leber synthetisiert werden kann. Aus diesem Grund gilt sie als semiessentielle Aminosäure, da sie nicht vollständig über die Nahrung zugeführt werden muss. Die Histidin-Versorgung sollte über das Nahrungsangebot ergänzt werden. Der Text bezieht sich ausschließlich auf das L-Histidin, das als Blutpuffer im Hämoglobin eine wichtige Aufgabe im Körper hat.

Histidin wird als Bestandteil einiger Medikamente und Vitaminpräparate verwendet.

Funktion im Organismus

Im Globin des Blutfarbstoffes Hämoglobin kommt Histidin konzentriert vor. Es unterstützt die Produktion von Hämoglobin und aktiviert die weißen Blutkörperchen, die für eine gesunde Immunabwehrwichtig sind. Neben der Bedeutung für die Hämoglobinbildung ist die Aminosäure am Proteinstoffwechsel, dem ständigen Abbau und Resynthese von Proteinen, beteiligt und an der Produktion von Carnosin.

Die Aminosäure dient als Vorstufe für die biochemische Bildung des gefäßerweiternden Gewebehormons Histamin. Es beeinflusst die Ausschüttung der Magensäfte.

Therapeutische Anwendungen

Gegen rheumatische Arthritis, bei Allergien, Gelenkversteifungen und für eine Steigerung der Libido kann Histidin therapeutisch eingesetzt werden. Ein Mangel kann zu Anämie (Blutarmut) führen.

Natürliches Vorkommen

Histidin ist in chemisch gebundener Form in eiweißreichen Lebensmitteln enthalten wie Fleisch, Fettfisch wie Lachs, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Milch und Ei. Eine Histidin-freie Ernährung kann zu Leberzellschädigung führen.

Hinweis

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