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Ein Blick ins Elektronenmikroskop: ppm im Vergleich

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Welche ppm sollte Kolloidales Silber haben?

Die Geister streiten sich in welcher Qualität Kolloidales Silber am wirksamsten ist. Ppm bedeutet „parts per million“ (Gewicht-Teile pro Million). Per Definition ist 1 ppm genau 1 Milligramm (mg) Silber enthalten in einem Liter Wasser (=1.000ml oder 1.000.000mg). Viele Menschen sind überzeugt, dass für Kolloidales Silber mindestens 25ppm haben muss, um wirksam zu sein. Urs Buergi ist jedoch anderer Meinung. Werfen wir deshalb einen Blick durch das Elektronenmikroskop mit 100.000facher Vergrößerung und untersuchen 3 verschiedene Proben Kolloidales Silber.

10 ppm – feine Silberpartikel

Auf dem ersten Bild sieht man Kolloidales Silber der Qualität 10ppm. Die feinen Silber-Partikel haben eine Größe von 0,001 bis 0,01 micron: Das sind ca. 5 bis 15 Silberatome. Da sie positiv geladen sind, stoßen sie sich untereinander ab und schweben gut verteilt in der Flüssigkeit. Kolloidales Silber mit 10ppm gewährleistet die höchstmögliche Qualität, Lebensdauer und Bioverfügbarkeit.

25 ppm – schwerfällige Silberpartikel

Im Vergleich dazu Kolloidales Silber der Qualität 25ppm. Man sieht deutlich, dass die Silber-Partikel größer und auch schwerfälliger sind. Sie können sich nicht mehr so gut abstoßen, verklumpen und „flocken aus“ und sind deshalb nicht mehr so wirksam. Stabiles Silberkolloid funktioniert MAXIMAL bis 25 ppm.

Zu viel ppm – unwirksame Silberpartikel

Das dritte Bild zeigt Kolloidales Silber in zweifelhafter Qualität. Hergestellt wurde dieses Silberwasser mit einem Heimgerät aus dem Internet. Man sieht deutlich die ausgeflockten Teilchen, die entstehen, wenn der Stromfluss zu groß ist. Billiggeräte ohne entsprechende Regelelektronik verhindern ein rasches Ansteigen der Partikelgröße nicht. Da die Partikel nur bis zu eine bestimmten Größe (Gewicht !) im Wasser trotz der Schwerkraft schweben können, werden sie ab einem bestimmten Zeitpunkt zusammenclustern und zu Boden fallen und somit unwirksam werden.

Weniger ppm ist besser!

Mehr ppm ist eben nicht mehr Wirkung! Die ideale Partikelgröße und damit auch Partikelmenge erhält man bei 8-12 ppm. Trauen Sie keiner Werbung mit höheren ppm-Zahlen, diese können teilweise sogar gesundheitsschädlich sein.

Schüttel-Test

Sie erkennen gutes Kolloidales Silber mit einem simplen Schüttel-Test. Gutes Elektrolyse-Silberwasser schäumt nicht. Schlechtes Protein-Silberwasser sehr wohl.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Wie den Magnesiumbedarf decken?

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Bedarf an Magnesium ist kaum zu decken

Um den täglichen Magnesiumbedarf von mindestens 300 – 400mg zu decken bräuchten Sie:

  • Sechs Bananen… oder
  • 200 Gramm Nüsse… oder
  • 2 Tafeln Bitterschokolade

Natürlich schafft das keiner. Dabei ist Magnesium so emens wichtig für unsere Gesundheit.

Oral oder transdermal?

Bei bestehendem Magensäuremangel oder anderen Resorptionsproblemen und chronischen Darmerkrankungen kann es bei der Einnahme von Magnesium gelegentlich zu weichem Stuhl bis hin zu Durchfall kommen. Daher ist es sinnvoll die Magnesium-Zufuhr über die Haut vorzunehmen. Der gesamte Verdauungsapparat wird umgangen und das Magnesium gelangt direkt über die Haut in den Blutkreislauf und von dort in die Zellen. Eine gute Magnesium-Quelle ist Magnoderm Magnesiumöl.

Magnoderm Magnesiumöl

Magnoderm heißt Magnesiumöl, obwohl es kein Öl ist. Am Anfang haben Sie das Gefühl, Öl in die Haut zu massieren, aber sobald dieses Gefühl aufhört, hat die Haut für diese Anwendung bereits genügend Magnesium aufgenommen. Nach ca. 6 Wochen täglicher Massage auf Armen und Beinen können Sie einen gesunden Magnesiumspiegel erreichen.

Warum funktionieren Tabletten nicht?

Über Lebensmittel läßt sich der Tagesbedarf kaum decken, zumal unsere ausgelaugten Ackerböden immer weniger Magnesium an die Pflanzen weiter geben können. Magnesium über die Haut aufzunehmen ist auch besser als die orale Aufnahme von Nahrungsergänzungen. Warum funktionieren Magnesiumtabletten bei Magnesiummangel nicht? Weil sie in mineralischer Form vorliegen und oral eingenommen werden. Mineralien müssen durch eine Pflanze gehen und umgewandelt werden, bevor sie vom Körper bei oraler Aufnahme aufgenommen werden können. Erst dadurch werden Sie für den Körper bioverfügbar.

Körpereigene Kontrolle

Ein weiteres Problem bei der Beseitigung von Magnesiummangel durch orale Aufnahme ist die Tatsache, dass im Körper Rezeptoren existieren, die den jeweiligen Stand des Magnesiums im Körper kontrollieren. Das können diese Rezeptoren aber nur in einem bestimmten Bereich. Ist der Mangel größer als der Testbereich, kommt es zu Fehlmeldungen: Die Rezeptoren stoppen fälschlicherweise die Aufnahme von Magnesium.

Ähnliches Phänomen

Ein ähnliches Phänomen kennt man vom Hyperventilieren: bedingt durch schnelles Atmen kommt zu viel Sauerstoff in die Lungen, die Rezepturen interpretieren das falsch und veranlassen noch schnelleres Atmen. Man behandelt das, indem man dem Klienten eine Tüte solange über den Kopf stülpt, bis er wieder normal atmet, weil durch das Einatmen von mehr Kohlendioxyd unter der Tüte, der Sauerstoffüberschuss abnimmt und die Rezeptoren wieder richtig arbeiten.

Empfehlung

Mit Magnoderm Magnesiumöl haben Sie den richtigen Weg gefunden, um Magnesiummangel zu beseitigen und vorzubeugen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Reinst-Wasser, energetisiert
(0,1 – 0,4 microsiemens)

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Wasser hat ein Gedächtnis

Der kostbare Rohstoff Wasser speichert nicht nur positive sondern auch sämtliche negativen Informationen. 3000 giftige Dünge- und Pflanzenschutzmittel, chemische Arzneimittel und allen bekannten Umweltgifte hinterlassen ihre Spuren auch im Wasser. Ja, das Wasser hat ein Gedächtnis.

Reinstwasser im Vergleich

Unter Reinstwasser versteht man besonders gereinigtes Wasser. Herkömmliches Wasser aus der Natur enthält zwar Mineralstoffe, wie etwa Magnesium, aber auch eine Menge Fremdstoffe, die stören können, wenn ein natürlicher Wirkstoff darin effektiv sein soll.

Reinstwasser beinhaltet so gut wie keine Fremdstoffe. Laut dem Europäischen Arzneibuch muss hochgereinigtes Wasser (Aqua valde purificata) folgende Anforderungen erfüllen. Der Nitratgehalt hat ebenso eine Obergrenze (0,2 mg/l) wie der gesamte organische Kohlenstoff (0,5 mg/l). Der Anteil der bakteriellen Endotoxine muss kleiner als < 0,25 IE/ml sein und die elektrische Leitfähigkeit bei 20 °C liegt bei maximalen 1,1 μS/cm.

Destilliertes Wasser

Destilliertes Wasser ist kein Reinstwasser. Normales Leitungswasser wird durch Destillation, d.h Verdampfen mit anschließender Kondensation, zu destilliertem Wasser. Es ist weitgehend frei von Salzen, organischen Stoffen und Mikroorganismen. Geringe Mengen von leicht flüchtigen Verbindungen kann es aber noch enthalten.

Gründliche Reinigung

Wenn Wasser zum Inhaltsstoff eines Nahrungsergänzungsmittel wird, werden auch die kleinsten Mengen gespeicherter negativer Informationen zum Problem. Deshalb legen verantwortungsvolle Hersteller großen Wert auf die Behandlung des Rohstoffs Wasser. das ist auch der Grund, weshalb Urs Buergi dringend davon abrät, z.B. kolloidales Silber selbst herzustellen.

Zur Reinigung von Wasser hat sich ein Drei-Stufen-Verfahren bewährt, das aus Aktivkohlefilter, einem Umkehr-Osmose-Gerät und schließlich einen Ionenaustauscher besteht. Die Qualität des Reinstwassers, das so entsteht, wird durch die Angabe von microsiemens beschrieben.

Microsiemens

Die Leitfähigkeit von Wasser ist der Wert, mit dem sich Wasserqualität am besten vergleichen läßt. Die Maßeinheit des elektrisches Leitwertes ist Siemens, nach Werner von Siemens benannt. Der Leitwert 1 S ist der Kehrwert des elektrischen WiderstandesΩ. Das Ohm ist die SI-Einheit des elektrischen Widerstandes.

Medizinisches Wasser zur Herstellung von Medikamenten und Injektionslösungen hat eine erstaunliche hohoe Restverschmutzung von 1 bis 4 microsiemens.

Reinstwasser dagegen hat nur noch eine Restverschmutzung von 0,1 bis 0,4 microsiemens. Dieses Wasser ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln.

Wasser energetisieren

Bekanntermaßen verliert Wasser seine Lebendigkeit, wenn es mehr als 60 Meter durch eine Rohrleitung gepresst wird. Die biophysikalische Qualität des Wassers ist demnach durchaus ein wichtiges Beschäftigungsfeld.

Es existieren zahlreiche Energetisierungsprogramme, etwa von Schauberger, Reich, Flanagan sowie Peter und Max Gross. In der Wasser-Aktivierung nach Max Gross werden ganz behutsam in 15 Stufen dem Wasser negative Prägungen entzogen und ca. 10.000 positive Prägungen hinzugefügt.

Das Wasser ist nun revitalisiert und das Produkt kann so eine Bioverfügbarkeit und Wirkungsdichte erreichen, die beste Effektivität garantiert. Natürlich kommt es auch darauf an, welche Qualität die anderen Zutaten haben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Piperin (Piper nigrum)

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Gepfefferte Vitalkräfte

Als schwarzen Pfeffer (Piper Nigrum) kennt man die kugelrunden getrockneten Früchte des Pfefferstrauchs aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) aus jedem Gewürzregal. Grüner Pfeffer, roter Pfeffer, schwarzer Pfeffer und weißer Pfeffer bezeichnet die gleichen Früchte mit unterschiedlichem Reifegrad.

Pfeffer ist durch seinen Hauptwirkstoff Piperin ein extrem nützliches Gewürz mit gesundheitsfördernder Wirkung.

Piperin ist außer in schwarzem Pfeffer auch in weißem Pfeffer, langem Pfeffer (Fruchtkätzchen von Piper longum, einer anderen Art des Pfeffers) und Kubebenpfeffer (Piper cubeba, in Europa im 15. und 16. Jahrhundert populär, heute in der nordafrikanischen Küche bedeutsam) enthalten. Die Bezeichnung ohne weitere Spezifizierung geht immer von schwarzem Pfeffer aus.

Luxusgut seit der Antike

Pfeffer war seit der Antike ein begehrtes Handelsgut. Er galt als Luxusgewürz doch waren auch seine Heilkräfte bekannt. Zeitweise wurde Pfeffer in Gold aufgewogen. Aus Asien wurde der haltbare Pfeffer zunächst auf dem Landweg von Südwest-Indien nach Europa transportiert. Mit Vasco da Gama kam er 1498 erstmals über den Seeweg nach Europa. Ab dem Mittelalter wurde Pfeffer auch in Südostasien angebaut, in Thailand, später Indonesien.

Inhaltsstoffe

Verwendet werden die grünen, ungeschälten Früchte, die durch das Trocknen dunkel werden.

Der Hauptwirkstoff, der für die Schärfe von Pfeffer verantwortlich ist, ist ein Alkaloid, chemisch gesehen ein Amid aus Piperinsäure und Piperidin, kurz Piperin. Weißer Pfeffer besitzt noch mehr Piperingehalt als schwarzer Pfeffer. Beide reichen im Schärfegrad jedoch nicht an das Capsaicin aus Chilis heran. Piperin wird durch Lichteinwirkung in das geschmacksneutrale Isochavicine umgewandelt.

Der brennende Geschmack von Pfeffer wird durch Schmerzrezeptoren erzeugt.

Weitere bioaktive Inhaltsstoffe sind unter anderem Flavonoide, Pellitorine, Trichostachine, Derivate des Piperins und ein ätherisches Öl, das sogenannte Pfefferöl, das das typische Pfefferaroma ausmacht.

Wirkung

Pfeffer wird nicht nur aufgrund seiner antioxidativen, antimokrobiellen und antibakteriellen Eigenschaften geschätzt, sondern auch weil er sich förderlich auf die Produktion der Verdauungskräfte auswirkt und die Bioverfügbarkeit anderer Substanzen steigert.

Immunabwehr

Aufgrund seiner antioxidativen, antimokrobiellen und antibakteriellen Eigenschaften wird Pfeffer bei Erkältungskrankheiten eingesetzt, angeblich soll er sogar Fieber lindern.

Verdauung und Appetit

Die Anregung der Produktion von Speichel, Magensaft und Verdauungsenzymen durch Pfeffer macht ihn zu einem leicht erreichbaren Mittel bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden bis hin zu Durchfall, Verstopfung oder krampfartigen Magen- und Darmbeschwerden.

Durchblutung

Die Schärfe aus Pfeffer unterstützt die Durchblutung, weshalb er früher als ein luststeigerndes Aphrodisiakum galt.

Bioverfügbarkeit

Viele Substanzen werden vom Körper völlig unverwertet wieder ausgeschieden, weil sie nicht oder nur teilweise aufgenommen werden können. Entscheidend ist dabei der Prozess der Glucuronidierung in der Leber. Piperin hemmt gewisse Enzyme bei der Glucuronidierung und setzt die Transitionsrate herab (Vermeidung des First-Pass-Effekts), so dass eine längere und verbesserte Aufnahme von bioaktiven Stoffen im Magen-Darm-Bereich stattfinden kann.

Ein Beispiel ist die bekannte Steigerung der Bioverfügbarkeit des Antioxidans Curcumin (aus Kurkuma) durch Piperin um 2.000 Prozent. Von Kraftsportlern wird Pfeffer daher gerne als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt und findet auch in Fastenkuren Verwendung.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kollagenhydrolysat

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kollagenhydrolysat
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Bioverfügbarer Wirkstoff aus Kollagen

Kollagenhydrolysat wird aus Kollagen gewonnen, einem Strukturprotein, das für die Festigkeit von Bindegewebe sorgt. Beim Hydrolyse-Vorgang werden die Biomoleküle wie beispielsweise Fette, Polysaccharide, Proteine, etc. in ihre Bausteine zerlegt. Das geschieht durch Wärme, Basen oder schwache Säuren und Enzyme. Das Ergebnis sind dann enzymatisch hydrolysierte Kollagene, die gereinigt, konzentriert und sterilisert werden. Das Kollegenhydrolysat ist wasserlöslich und emulsionsstabilisierend, geliert aber nicht.

Bioaktive Kollagen-Eiweiße

Kollegenhydrolysate sind durch ihre Reinheit und den neutralen Geschmack sehr vielseitig. Im Gegensatz zu Gelatine, die ähnlich hergestellt aber nicht enzymatisch aufgebrochen wird, geliert dieses kollagene Eiweiß nicht. Gelatine besteht aus relativ langen Aminosäuren, Kollagenhydrolysat dagegen aus kurzen Aminosäuren, den Peptiden. Der Vorteil ist eine verbesserte Bioverfügbarkeit, denn Peptide können über die Darmwand direkt absorbiert werden.

Kollagenhydrolysat in Wasser auflösen

Das weiße, geruchslose Pulver kann in kalten Flüssigkeiten aufgelöst werden. Es schäumt, es emulgiert, was etwas Konsistenz ergibt, und bindet. In Kollagenhydrolysat steht seit vielen Jahren eine ergiebige und bioverfügbare Eiweißquelle zur Verfügung, die vor allem in der Sportlernahrung Anwendung findet. Im Gegensatz zu Soja, aus dem ebenfalls ein Protein-Hydrolysat ghergestellt wird, besitzt Kollagenhydrolysat keinen bitteren Geschmack.

In Kosmetika beliebt

Es wird in Kosmetika und in der Pharmaindustrie gerne verwendet, zum Beispiel bei Haut- und Pflegeprodukten. Durch seinen filmbildenden Charakter sorgt es für ein Glättegefühl der Haut und hält die Feuchtigkeit. In der Haarpflege verbessert es die Kämmbarkeit und die gleichmäßige Aufnahme von Farbe in Haarfärbeprodukten.

Im Einsatz für die Knochenstabilität

Bei Osteoporose, früher Knochenschwund genannt, reduziert sich die Knochendichte. Die Knochenmasse wird schneller abgebaut als aufgebaut und dadurch entsteht ein großes Risiko für Knochenbrüche. Besonders Frauen leiden unter dieser Knochenkrankheit.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass 15 Prozent der 50 bis 59-Jährigen unter Osteoporose leidet und 70 Prozent der über Achtzigjährigen. Kollagen-Hydrolysat kann den Knochenaufbau bioaktiv unterstützen.

Im Einsatz für die Gelenkgesundheit

Bei Arthrose, einer degenerativen Gelenkerkrankung, wird der Gelenkknorpel abgebaut, der einen geschmeidigen Puffer zur Aufrechterhaltung der reibungslosen Bewegung der Knochen bietet. Klinische Studien haben den Einsatz von Kollagenhydrolysat positiv bewertet, da durch die gute Bioverfügbarkeit des Kollagen-Eiweißes die Zellen dazu angeregt wurden, neue Knorpelmasse zu bilden. Es wurde ein Aufhalten der Degeneration von Knorpelmasse beobachtet sowie eine Regenration der Gelenkstrukturen. Offenbar können sich die kurzen Peptidketten aus Kollagenhydrolysat in den Gelenken anreichern.

Hinweis

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Selen

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Selen
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Bezugsquelle: Selen Chelat

Spurenelement mit Tücken

Selen ist ein chemisches Element, das für alle Lebensformen essentiell ist. Das Spurenelement wird mit der Nahrung zugeführt, da der Körper Selen nicht als körpereigenen Stoff herstellen kann. Es werden nur geringe Mengen benötigt. Natürliche Selenlieferanten sind Pflanzen, die Selen über die Böden aufnemen, auf denen sie gedeihen.

Antioxidans

Selen ist hochreaktiv. Durch seine hohe Bindungsfreudigkeit mit Sauerstoff spielt es eine Rolle beim Schutz von Zellmembranen bei oxidativem Stress. Freie Radikale können die Zellsubstanz durch unkontrollierte Reaktionen schädigen. Indem Selenmoleküle ihrerseits mit den Sauerstoffspezies reagieren, fungieren sie als Radikalfänger und machen diese unschädlich. Die antioxidative Eigenschaft dient dem Zellschutz und kann die Langlebigkeit der Zellen positiv beeinflussen. Da oxidativer Stress und die dadurch bedingte Freisetzung freier Radikale als Ursache vieler Krankheiten gilt bis hin zu Krebs, kann die Bedeutung von Selen als Prävention nicht überschätzt werden.

Bioverfügbarkeit

Das Spurenelement Selen lässt sich vom Körper relativ schwer aufnehmen. Bei Mangel kann eine Gabe von Selen sinnvoll sein.

Anorganische Mineralien wie Selen sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Entgiftung

Selen ist in der Lage, Schwermetalle zu binden und zur Ausscheidung zu bringen. Durch den Entgiftungseffekt bietet Selen einen weiteren Schutzfaktor.

Proteine

Selen kommt in allen Organen und Geweben des Körpers vor. Der größte Anteil ist mit 40 Prozent in der Skelettmuskulatur gespeichert. Selen liegt relativ konzentriert vor in Herz-, Muskel-, Plasma- und Nierenproteinen. Die genaue Bedeutung von Selen für die Eiweiße ist wissenschaftlich noch nicht erforscht.

Krebs

Die Wirkungsweise von Selen auf Krebszellen scheint widersprüchlich zu sein. Einerseits gibt es Hinweise auf eine positive Beeinflussung bestimmter Krebsarten, andererseits scheint das Spurenelement andere Karzinome zu begünstigen.

Schilddrüse

Selen ist beteiligt an der Bildung der Schilddrüsenhormone, insbesondere unterstützt es die Aktivierung von Triidthyronin. Als Bestandteil eines wichtigen Enzyms kann Selenmangel gegebenenfalls zu Schilddrüsenunterfunktion führen.

Psyche

Selen kann stimmungsaufhellend wirken, unter anderem durch seine Bedeutung für Nervenbotenstoffe wie Serotonin.

Industrie

Selen und Selenverbindungen (nicht zu verwechseln mit Selen Chelaten) sind stark giftig. Eine Vergiftung durch Selen wird als Selenose bezeichnet und kann bei Unfällen in der Elektronik-, Glas- und Farbenindustrie auftreten, wo das Element in verschiedensten Funktionen eingesetzt wird.

Einnahme

Eine Einnahme sollte stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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