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Pankreatin

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pankreatin
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Enzym-Kombination

Pankreatin (Pankreas-Pulver) ist eine Kombination von Stoffen aus der Wirkstoffgruppe der Verdauungsenzyme. Es wird aus der Bauchspeicheldrüse(Pankreas) von Säugetieren, meist Schweinen gewonnen.

Die Substanz besteht aus Enzymen mit proteolitischer, lipolytischer und amylolytischer Aktivität. So sind Proteasen Eiweißspalter, Lipasen sind Fettspalter und Amylasen Zuckerspalter. Lipasen wirken enzymatisch, indem sie Fett so aufbereiten, dass es von der Darmschleimhaut aufgenommen werden kann. Beispielsweise können Triglycerine in Glycerin und freie Fettsäuren aufspalten werden. Die anderen Enzyme der Wirkstoffkombination sind ebenfalls an der Aufbereitung von Nahrung zur Aufnahme in den Körper beteiligt.

Pankreatin liegt als braunes, leicht lösliches Pulver vor.

Wirksam für Verdauung

Unterstützend gegen chronische Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl oder Blähungen kann Pankreatin wirksam verwendet werden. Die Störungen stammen aus einem Mangel an Verdauungsenzymen, beispielsweise wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genügend davon produziert (Beispiel exokrine Pankreasinsuffizienz). Offenbar kann Pankreatin auch auf Mukoviszidose und Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) positiven Einfluss nehmen.

Enzymtherapie

Die Enzymtherapie kann auch bei ernsthaften Erkrankungen teilweise eine beeindruckende Wirkung entfalten. Enzyme sind im menschlichen Organismus an allen Prozessen regulierend beteiligt. Während ihrer Wirkungsdauer beschleunigen sie als Katalysator biochemische Abläufe. Als Eiweißmoleküle unterliegen auch sie einer begrenzten Lebensdauer.

Bauchspeicheldrüse

Pankretin wird zur Behandlung der Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreasinsuffizienz) eingesetzt bei Krankheitsbildern wie chronische Pankreatitis, zystischer Fibrose und anderen. Bei Überempfindlichkeit oder akuter Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) ist der Wirkstoff Pankreatin kontraindiziert und darf nicht eingenommen werden. Die Einnahme muss stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Amylase

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amylase
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Zucker aus Stärke

Amylase ist ein Verdauungsenzym, das Stärke in Zucker umwandelt und dadurch für den Körper verwertbar macht. Sie wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet und befindet sich im Speichel und im Dünndarm. Beim Verdauungsvorgang spaltet die Amylase zusammen mit weiteren Enzymen lange Kohlenhydrate in kleine Zuckereinheiten auf. Kohlenhydrate sind für den menschlichen Organismus wichtige Energielieferanten und Treibstoff für Gehirn und Muskeln. Sie bestehen aus Zuckermolekülen. Mehrfachzucker wie in Stärke können jedoch nicht vom Körper aufgenommen werden, wenn sie nicht zuvor in Einfachzucker aufgespalten werden. Für diesen Vorgang sorgt die Amylase.

Kohlenhydrate liegen in drei Gruppen vor:

Einfachzucker (Monosaccharide) in Traubenzucker (Glukose) oder Fruchtzucker (Fruktose). Er lässt Schokolade und andere Süßigkeiten süß schmecken und fungiert meist als Energieträger, enthält meist jedoch keine Vitamine oder Mineralstoffe. Er lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, da er nach der Aufnahme schnell verfügbar ist. Zur Sättigung trägt er allerdings nicht viel bei, da das starke Ansteigen des Blutzuckerspiegels eine direkte Insulinausschüttung zur Folge hat, wodurch der Blutzuckerspiegel nach kurzer Zeit wieder absinkt.

Zweifachzucker (Disaccharide) wie Haushaltszucker, Malz- und Milchzucker. Zweifachzucker kommt in Süßigkeiten vor, enthält aber keine Vitamine oder Mineralstoffe, es sei denn, es handelt sich um Obst. Er lässt den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen mit ähnlichem Effekt wie beim Einfachzucker.

Mehrfachzucker (Polysaccharide), die in Form von Stärke in Getreide, Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchten vorliegt. Mehrfachzucker lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, da sie in Mikro-Nährstoffe aufgespalten werden müssen, bevor sie ins Blut aufgenommen werden können. Stärkehaltige Lebensmittel sind zudem oftmals reich an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen und enthalten wenig Fett.

Kohlenhydrate sind an der Regulierung des Stoffwechsels von Proteinen und Fetten beteiligt. Am besten werden diese drei Makro-Nährstoffe vom Körper verarbeitet, wenn sie zusammen aufgenommen werden. Ohne Kohlenhydrate werden auch Eiweiße und Fette nicht optimal verwertet.

Amylasewert als Indikator für
Erkrankungen

Ein erhöhter Amylasespiegel im Blut kann auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis) oder Mumps (Parotitis) hindeuten. Auch für Abflusstörungen der Gallenwege (Cholestase) oder Nierenversagen kann der Amylasewert aufschlussreich sein.

Insbesondere bei akuten Schmerzen im Oberbauch kann die Messung des Amylasewerts angezeigt sein. Ebenso wird die Messung der Amylase bei Verdacht auf eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis) oder einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse angewendet. Der Amylasewert im Urin kann Pankreatitis im späten Stadium nachweisen. Normalerweise messen Labore entweder den Wert der gesamten Amylase oder nur der Pankreas-Amylase. Bei der ausschließlichen Messungen der Pankreas-Amylase ist der Nachweis von Speicheldrüsenerkrankung nicht möglich.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Mangan

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mangan
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Bezugsquelle: Mangan Chelat

Enzymatisches Spurenelement

Mangan ist ein chemisches Element, das in zahlreichen Eigenschaften dem Eisen ähnlich ist. Im Periodensystem ist dem Mangan das Elementsymbol Mn zugeordnet.

Für den Menschen spielt das Mangan als Spurenelement eine Rolle als Bestandteil vieler Enzyme.

Vorkommen in Lebensmitteln

Mangan ist enthalten in pflanzlichen Lebensmitteln, zum Beispiel in Vollkornprodukten, Nüssen und Kernen, Keimen, Erdbeeren, Bananen, Himbeeren, Blaubeeren und Milch. Tierische Lebensmittel enthalten meist nicht sehr viel Mangan. Als Ausnahme liefert die Auster 0,6 Milligramm Mangan pro 100 Gramm Austernfleisch. Ein gesunder Erwachsener benötigt als Tagesdosis etwa drei bis fünf Milligramm. Eisen, Kalzium und Magnesium hemmen die Aufnahme von Mangan.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Mangan sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Biochemische Funktionen

Das Spurenelement Mangan ist an vielen Enzymen des menschlichen Organismus beteiligt. Es wird im Körper vorrangig in den Knochen gespeichert. Der Körper benötigt kleine Mengen von Mangan durch die Nahrung, was durch eine ausgewogene Ernährung im Normalfall gewährleistet ist. Mangan unterstützt die Aufnahme von Vitamin B1 (Thiamin). Es fördert die Bildung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse. Es ist beteiligt an Aufbau von Knochen und Knorpelgewebe, Eiweißbildung, Hormonbildung und Produktion von Botenstoffen zur Informationsübermittlung der Nervenzellen. Mangan kann vom Körper als Ersatz für Magnesium eingesetzt werden, wenn dieses nicht zur Verfügung steht.

Hinweis

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Bromelain (Bromelin)

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Hilfreiches Enzym für die Verdauung

Als Bromelain (auch Bromelin) werden zwei Eiweiß-spaltende Enzyme aus der Familie der Cysteinproteasen bezeichnet. Der Wirkstoff wurde 1891 entdeckt und 1957 erfolgreich aus der frischen Ananas gewonnen und therapeutisch eingesetzt. Sowohl der Stamm der Pflanze als auch die Frucht besitzen eine hohe Konzentration des Wirkstoffs und werden zur Gewinnung genutzt. Bromelain ist beteiligt am Abbau von Fibrin, einem Eiweißstoff im Blut, der die Blutzirkulation vermindern kann. Daher hat Bromelain Wirkung auf die natürlichen Fließeigenschaften des Blutes, es wirkt gerinnungshemmend und auch entzündungshemmend.

Eiweiße zu zerlegen, ist für den Körper kompliziert und der Eiweißstoffwechsel muss störungsfrei funktionieren. Bromelain kann als natürliche Verdauungshilfe Proteine in kleinere Untereinheiten spalten, die vom Körper leichter aufgenommen werden können.

In Industrie und heimischer Küche

Bromelain wird in der Lebensmittelindustrie als Zartmacher für Fleisch eingesetzt, zur Fruchtsaftklärung, zum Stabilisieren von Latexfarben und zur Lederaufbereitung. Gelatine bekommt eine weichere Konsistenz durch den Zusatz von Bromelain. Der eiweißabbauende Effekt von natürlichem Bromelain kann beispielsweise bei einem gelatinehaltigen Tortenguss auf Obstkuchen beobachtet werden, wenn frische Ananasstückchen das Gelieren verhindert oder sich ein bitterer Geschmack einstellt. Bei Dosenananas findet diese Reaktion nicht statt, da Bromelain beim Erhitzen über 50° verloren geht.

Therapeutischer Einsatz von Bromelain

Als Verdauungshilfe wird Bromelain therapeutisch verwendet und kann beispielsweise bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, die normalerweise Verdauungsenzyme bereitstellt, durch seine eiweißspaltenden Eigenschaften die Verdauung unterstützen.

Laut der deutschen Fertigarzneimittelzulassung kann es eingesetzt werden bei akuten Schwellungszuständen nach Operationen und Verletzungen, besonders bei Nase und Nebenhöhlen. Der Wirkstoff kann Schwellungen hemmen und Blutgerinnung hinauszögern.

In Kombination mit einem Antibiotikum gehört Bromelain zum therapeutischen Spektrum der zahnärztlichen Implantologie. Dabei werden meist magensaftresistente Tabletten oder Kapseln verwendet, die den Wirkstoff erst im Dünndarm freisetzen, da das Bromelain sonst im Magen bereits abgebaut wird. Eine Selbstmedikation ohne ärztliche Aufsicht wird nicht empfohlen. In vitro-Studien deuten auf wundheilende und antimetastasische Eigenschaften des Ananas-Wirkstoffs hin. Es werden positive Effekte auf Enddarmveränderungen und verschiedene Arten Krebs vermutet. Als wissenschaftlich belegt können die Studien nicht gelten und eine ausschließlich Therapie mit Bromelain ist keineswegs möglich.

Bromelain findet sich außerdem in zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln und diätischen Lebensmitteln. Mit zunehmendem Alter kann die Fähigkeit des Körpers, Enzyme herzustellen, sich vermindern und Verdauungsstörungen auslösen. Bromelain kann eine unterstützende Verdauungshilfe bieten.

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Berberitze (Berberis vulgaris)

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berberitze
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Heilpflanze und Gift

Die Berberitze (Berberis vulgaris) ist die Frucht eines Ziergehölzes aus der Familie der Berberidacae (Sauerdorngewächse). Die roten, eiförmigen Beerenfrüchte des dornenbesetzten Strauchs sind vitaminreich und von saurem Geschmack. Der Strauch ist in Europa und Asien verbreitet. Dem Sauerdorn (auch Essigbeere, Echte Berberitze) werden Eigenschaften zugeschrieben, die ihn zu einem wichtigen homöopathischen Heilmittel machen.

Giftpflanze

Mit Ausnahme der Beeren ist die gesamte Pflanze giftig, insbesondere die Wurzel mit einem Alkaloidgehalt von etwa 15 Prozent. Die Giftstoffe bestehen aus 1 bis 3 Prozent Berberin, sowie Jatrorhizin, Palmatin, Columbamin, Isoteteandin und Magnoflorin. Das Isochinolinalkaloid Berberin ist für die gelbliche Färbung der Wurzel (Radix Berberidis) verantwortlich, das früher zum Gelbfärben von Textilien und Leder durch Rinde und Wurzel der Berberitze verwendet wurde. Die Vergiftungserscheinungen äußern sich in Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Nierenreizung und Nephritis.

Heilpflanze

Die Früchte und Wurzel und Rinde der Berberitze werden verschieden eingesetzt, da sie unterschiedliche Wirkstoffe beinhalten. Homöopathisch wird die Berberitze als wirksam von Spezialisten in folgenden Bereichen empfunden, wobei eine genaue Dosierung und gegebenenfalls die Kombination mit anderen homöopathischen Heilmitteln wichtig sind: Gelbsucht, Hautausschlag und Röschenflechte, urologische und rheumatische Beschwerden, Galle, Leber, Verdauung, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Durchblutung der Augen und des Sehnervs und Blutzirkulation.

Bereits in der Antike wurde die Berberitze als Arznei eingesetzt. Plinius empfiehlt, frische oder getrocknete Beeren in Wein gekocht einzunehmen. Im Ägypten des Altertums galt eine Mischung von aufgequollenen Berberitzebeeren und Fenchelsamen als fiebersenkend.

Mit Wurzelrinde kann die Gallentätigkeit, das Leber-Galle-System und die Verdauung beeinflusst werden. Eine gewisse Erweiterung der Blutgefäße durch die Wurzelrinde kann den Blutdruck senken. Bei Nierenentzündungen sollte Berberitze nicht angewendet werden.

Berberitzefrüchte enthalten keine Alkaloide, dafür jede Menge Vitamin C und Fruchtsäuren sowie Capsanthin, Gerbsäure und Hyperosid. Als Presssaft lindert die Berberitzefrucht Zahnfleischblutungen und stärkt das Zahnfleisch bei direktem Auftrag. Frühjahrsmüdigkeit und Erkältungen bekämpft Berberitze durch ihren hohen Vitamingehalt.

Würz- und Nahrungspflanze

Berberitzenmarmelade oder Berberitzenmus aus den roten Beeren sind in Europa beliebt. Auch können die Früchte gut als Vitaminspender getrocknet werden. In vielen Ländern werden getrocknete Berberitzebeeren in der Küche eingesetzt, als Zugabe zum Reis in orientalischen Gerichten, zu Fleisch oder Fisch. 4.500 Tonnen Berberitzenbeeren pro Jahr werden beispielsweise im Nordosten des Iran in der Region Chorasan geerntet.

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