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Vitamin K2 (Menaquinon-7)

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Bezugsquelle: Osteo Gold (Vitamin D3 & K2)

Effektives K-Vitamin

Vitamin K2 ist nicht mit Vitamin K1 zu verwechseln. Phyllochinon oder auch K1 wird von vielen Pflanzen gebildet und kann über die Nahrung sehr gut aufgenommen werden. K2 hingegen bildet sich in der Darmflora des Menschen und kann direkt über die Darmzellen in den menschlichen Organismus aufgenommen werden. Das natürliche Vitamin K2 (Menaquinon-7) stellt die effektivste Form des Vitamins K dar.

Vorkommen

Leider gibt es nicht viele Lebensmittel, die diese Form des Vitamins K enthalten. Gute Vitamin K2-Quellen sind rohes Sauerkraut, Butter, Quark, Eidotter, Leber, manche Käsesorten und das fermentierte Sojaprodukt Natto.

K2 gegen Plaque

Kleine Risse an den Innenwänden unserer Arterien lassen sich nur unter dem Mikroskop erkennen. Sie entstehen durch schlechte Ernährung und ansteigenden Blutdruck. Die Selbstheilungskräfte des Menschen versuchen nun mit Vitalstoffen, wie Vitamin C und E, diese kleinen Risse zu flicken. Sind diese Vitamine nicht vorhanden, weicht der Körper auf  LDL-Cholesterin aus. Diese bestimmt Form des Cholesterins zieht Calcium und andere Stoffe aus dem Blut und stopft damit die Risse. Als Kalkablegerungen oder Plaque sitzen diese „Pflaster“ an den Innenseiten unserer Arterien. Man spricht auch von Verkalkung der Gefäßwände. Wenn sich diese Kalkschichten lösen können sie Arteriosklerose, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Man vermutet, dass auch Nierensteine auf diese Weise entstehen.

Das Vitamin K2 kann hier wertvolle Arbeit leisten. Es entfernt das überschüssige Calcium aus dem Blut und setzt es beim Aufbau von Knochen und Zähnen ein.

Forschung

2008 veröffentlichte das Fachblatt Atherosclerosis eine Studie mit 564 Teilnehmerinnen. Eine Vitamin-K2-reiche Ernährung konnte nachweislich die Bildung von Plaque deutlich verringern.

Über 10 Jahre wurden Testpersonen mit einem hohen Vitamin K2-Anteil in der Nahrung in der Rotterdam-Herz-Studie untersucht. Im Vergleich zu der Kontrollgruppe mit einer Vitamin K2-armen Ernährung konnte das Risiko von  Arteriosklerose um 50% gesenkt werden. Die Kalkablagerungen in den Arterien war deutlich geringer.
Reduzieren und Vorbeugen ist eine schöne Sache. Aber auch wenn bereits eine Verkalkung vorhanden ist, kann Vitamin K2 diese wieder rückgängig machen. Bei einem Tierversuch mit Ratten, die mit dem Medikament Warfarin eine künstliche Verkalkung der Arterien herbei geführt bekamen, konnte Vitamin-K2-haltiges Futter die Verkalkung um 50% rückgängig machen.

Starkes Duo

Vitamin D3 und Vitamin K2 arbeiten Hand in Hand, wenn es um die Prävention von Herzerkrankungen geht. Beide Nährstoffe steigern die Produktion des Proteins Matrix GLA, das die Blutgefäße vor Verkalkung schützt. Das Risiko eines Infarktes kann also auf ganz natürliche Weise gesenkt werden.

Urs Buergi rät dazu beide Vitamine über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungspräparate zu sich zu nehmen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Prolin (L-Prolin)

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Bezugsquelle: L-Lysin & L-Prolin Complex (75mg Prolin / Kapsel)

Bildet und erhält Kollagen

Prolin ist eine nicht-essentielle und proteinogen (eiweißbildende) Aminosäure. Gemeint ist stets L-Prolin. Die menschliche Haut ist reich an peptidisch gebundenem Prolin. Es spielt eine Rolle bei der Bildung von Kollagen, der Eiweißstruktur, aus der Bindegewebe und Knochen bestehen.

Aufbauende Wirkung

Die Aminosäure kann im Körper synthetisiert werden aus Glutaminsäure und Ornithin. Es kann bei Bedarf zusammen mit Vitamin C zu Hydroxyprolin verstoffwechselt werden, das wichtig für die Bildung von Kollagen ist. Bei fortschreitendem Alter und bei Krankheiten kann die körpereigene Prolin-Bildung unter Umständen nicht ausreichen. Da die Funktionen für Gewebeelastizität und Erhalt bedeutsam sind, ist es sinnvoll, auch bei der Nahrungsaufnahme auf eine genügende Prolinzufuhr zu achten.

Die menschliche Haut ist reich an peptidisch gebundenem Prolin. Es spielt eine Rolle bei der Bildung von Kollagen, der Eiweißstruktur, aus der Bindegewebe und Knochen bestehen.

Wichtige Biosubstanz

Prolin ist für den Aufbau von Bindegewebe zuständig. Gleichzeitig ist die Aminosäure wichtig, um den Abbau von Kollagen zu verhindern, des Struktureiweißes, das für Elastizität und genügend Feuchtigkeit im Bindegewebe und der Haut sorgt. Prolin vermag die verdauenden Enzyme, die Kollagenasen, hemmen und dem Bindegewebsabbau entgegenwirken. Zusammen mit Vitamin C kann es mit Hydroxyprolin einen weiteren Stoff bilden, der ebenfalls bedeutsam für ein gesundes Bindegewebe ist. Wie Prolin unterstützt auch Hydroxyprolin die Regeneration von Knochen und Knorpel bei Entzündungen und fördert den gelenkaufbau und die Geweberegeneration.

Vorkommen

Gute Prolin-Lieferanten sind Milch- und Fleischprodukte. In pflanzlichen Nahrungsmitteln findet sich wenig Prolin.

Ein Mangel an Prolin kann zu Gelenkproblemen führen oder die Stabilität der Arterien schwächen. Nebenwirkungen bei Überdosierung sind bislang offenbar nicht beobachtet werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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