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Nährstoffe im Vergleich: Karotte und Moringa

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Umfassendes Nährstoffspektrum

Moringa ist ein Baum, dessen Blätter ein einzigartig umfassendes Nährstoffspektrum aufzuweisen. Von diesem Wunderbaum ist man ja schon einige Superlative gewöhnt. Den höchsten Orac-Wert aller Lebensmittel, den höchsten Zeaxanthin– und Lutein-Wert. Heute wollen wir die Inhaltstoffe von 100g Karotte mit 100g Moringa-Blattpulver vergleichen.

Beta Carotin

Der Beta-Carotin-Gehalt der Karotte ist zwar mit 7.790 mcg 2,4 x höher als der des Moringapulvers. Aber dies ist auch der einzige Vitalstoff, der Moringa schlägt.
Moringa übertifft die Karotte bei den Vitaminen bei Weitem:

Vitamin C: 2.471,4 x mehr
Vitamin B2 (Riboflavin): 386,8 x mehr
Vitamin E: 220,1 x mehr
Vitamin B1 (Thiamin): 38,3 x mehr
Vitamin B9 (Folsäure): 18,9 x mehr
Vitamin B7 (Biotin): 18,6 x mehr
Vitamin B3 (Niacin): 14,2 x mehr
Vitamin B5 (Pantothensäure): 9,6 x mehr
Vitamin B6 (Pyridoxin): 6,3 x mehr

Mineralien

Auch bei den Mineralien schlägt Moringa die Karotte! Moringa Blattpulver enthält 48,9 x mehr Calcium, 20,4 x mehr Magnesium, 13,4 x mehr Eisen, 11,0 x mehr Kupfer, 10,9 x mehr Zink, 5,8 x mehr Phosphor und 4,6 x mehr Kalium als die Karotte.

Eiweiße

Auch bei den Eiweißen kann die Karotte nicht mithalten. Moringa-Blattpulver enthält 46,4 x mehr Leucin, 44,8 x mehr Phenylalanin, 53,8 x mehr Metionin, 42,5 x mehr Tryptophan, 40,9 x mehr Histidin, 33,0 x mehr Threonin, 32,3 x mehr Arginin, 28,2 x mehr Lysin, 26,6 x mehr Valin und 19,2 x mehr Isoleucin.

Moringa ist einfach nicht zu schlagen! Keine andere Pflanze der Welt liefert Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich und ausgewogen wie Moringa.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Parasitenprogramm
mit Kräutern

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parasitenprogramm
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Wie entstehen Krankheiten?

Berühmte und bewährte Kräuterkuren von der Biophysikerin und Physiologin Dr. Hulda Clark gibt es einige. Hier wird nur auf das Standardprogramm gegen Parasiten eingegangen. Laut den Forschungen von Dr. Hulda Clark sind viele Symptome und Krankheiten auf Parasiten zurückzuführen. Diese sind in ihrem Buch „Heilung ist möglich“ ausführlich beschrieben.

Zwei Ursachen macht Dr. Hulda Clark für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich: Parasiten und Umweltgifte.

Grenzen der Selbstbehandlung

Bitte nehmen Sie bei Ihren Krankheitssymptomen professionelle Diagnose und Therapie naturheilkundliche Hilfe in Anspruch. Sprechen Sie eine Parasitenkur an.

Parasitenreinigung

Die grundsätzliche parasitäre Reinigung des menschlichen und auch tierischen Körpers dauert ca. 6 Wochen. Sie kann auch vorbeugend eingesetzt werden oder über einen Zeitraum bis zu einem Jahr durchgeführt werden.

Die Parasitenreinigung besteht aus der Einnahme einer Schwarzwalnuss-Tinktur in Kombination von Wermutkapseln und Gewürznelken. Die Stoffe Ornithin und Arginin unterstützen die Effektivität der Reinigung.

Nach einer Parasitenreinigung kann das Risiko einer neuerlichen Infektion durch eine wöchentliche Erhaltungsdosis gemindert werden.

So geht‘s

Die Dosierungen der Kräuter werden langsam gesteigert, damit empfindliche Mägen und eventuelle Unverträglichkeiten kein Hinderungsgrund sind. Wer darauf verzichten mag, kann auch gleich die höchste Konzentration zu sich nehmen.

In jedem Fall haben Sie keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten. Sollten Beschwerden auftreten, können Sie sich freuen: Sie zeigen Ihnen, dass Parasiten absterben.

Zusätzlich zur oralen Einnahme derKräuter, sollten Sie täglich den Zapper von Dr. Clark benutzen. Das von ihr erfundene Gerät tötet Parasiten, Bakterien, Viren, Schimmel und Pilze durch Elektrizität.

Schwarzwalnuss-Tinktur

Die Tinktur sollte eine grünliche Farbe haben. Verwenden Sie kaltes oder lauwarmes Wasser, da zu heißes Wasser die parasitentötende Wirkung zerstören könnte. Da Alkohol in der Tinktur enthalten ist, könnten Sie sich einige Minuten „beschwipst“ fühlen. Gehen Sie an die frische Luft oder ruhen Sie sich aus. Wenn Sie die toxische Wirkung des Alkohols stört, nehmen Sie 500 mg Niazinamid.

Tag 1 ist der Tag, an dem Sie mit dem Programm beginnen.
Beginnen Sie, sobald Sie die Präparate erhalten.

Tag Dosierung Anwendung Zu beachten
1 1 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
2 2 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
3 3 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
4 4 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
5 5 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
6 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
7 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
8 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
9 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
*Bei Körpergewicht über 70 kg 2 ½ Teelöffel
Mind. 6 Wochen – 1 Jahr: Diese Dosierung beibehalten.

Wirkung

Die Schwarzwalnuss-Tinktur in dieser Dosierung beseitigt alle Stadien von Parasiten im gesamten Körper. Vor allem im Darminhalt und in den Gallengängen ist dies von Vorteil, da diese Regionen vom Zapper schwer erreicht werden können.

Mitbewohner

Familie, Freunde und Haustiere können in ihren Gedärmen ein paar Parasitenstadien beherbergen, ohne dass sie Symptome haben. So gesehen können sie ein Risiko für eine erneute Infektion darstellen. Daher sollten Familienmitglieder und Freunde jede zweite Woche zwei Teelöffel Schwarzwalnuss-Tinktur einnehmen, um zu vermeiden, dass sie Sie wieder infizieren.

Wermut-Kapseln

Tag Dosierung Anwendung Zu beachten
1+2 1 Kapsel mit Wasser vor dem Abendessen
3+4 2 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
5+6 3 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
7+8 4 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
9+10 5 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
11+12 6 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
13-16 7 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
danach: 7 Kapseln / Woche

Nehmen Sie bitte die Wermut-Kapseln alle in einer einzelnen Gabe. Schlucken Sie mit etwas Wasser alle Kapseln vor dem Abendessen, bis die Dosierung erreicht ist.

Gewürznelken

Verwenden Sie nur frisch gemahlene und schon in Kapseln gefüllte Gewürznelken, die etwa 500 mg enthalten. Ist der Mahlvorgang schon etwas länger her, kann die Nelke ihre Wirkung nicht entfalten.

 

Tag Dosierung Anwendung Zu beachten
1 3×1 Kapsel mit Wasser vor den Mahlzeiten
2 3×2 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
3-10 3×3 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
danach: 3 Kapseln / Woche

Ornithin

Die Aminosäure Ornithin ist am Harnstoffzyklus beteiligt und erfüllt wichtige Funktionen im Immunsystem. Zur Entgiftung von Ammoniak ist Ornithin eine sinnvolle Ergänzung im Parasitenproramm.
Bei der Abtötung der Parasiten ist gelegentlich Schlaflosigkeit beobachtet worden. Ornithin kann hier vorbeugend eingesetzt werden.

Dauer Dosierung Anwendung Zu beachten
Während der Kur 3-6 Kapseln mit Wasser vor dem Schlafengehen

Arginin

Arginin sollte unbedingt am Tag eingenommen werden, da es die Aktivität anregt. Zusammen mit dem Ornithin wirkt Arginin beim Abbau vom Ammoniak in der Leber mit. Verwenden Sie für Ihre Parasitenreinigung nach Dr. Hulda Clark Arginin in Kapselform mit 500mg Inhalt.

Dauer Dosierung Anwendung Zu beachten
Während der Kur 2 Kapseln mit Wasser vor dem Frühstück
 oder Je 1 Kapsel mit Wasser Vor Frühstück und Mittagessen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Arginin

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Die essentielle Aminosäure für die Blutgefäße

Arginin zählt zu acht essentiellen Aminosäuren, die unersetzbar ist für den menschlichen Organismus und im Körper nicht in genügender Menge durch Biosynthese hergestellt werden kann. Der Bedarf muss daher zusätzlich über die Nahrung gedeckt werden. Da sie teilweise vom Körper gebildet werden kann, also nicht ausschließlich von der Nahrungsaufnahme abhängig ist, wird Arginin auch als semi-essentielle Aminosäure bezeichnet. Ein erhöhter Bedarf durch Krankheit oder Stress kann durch die Nahrungsaufnahme ausgeglichen werden. Insbesondere für Durchblutung und Leistungsfähigkeit des Herzens ist Arginin ein unabdingbarer Baustein der menschlichen Gesundheit. Als „Wundermolekül“ stand L-Arginin 1988 in den Schlagzeilen, als die Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad den Nobelpreis für Medizin erhielten für die Erforschung des Zusammenhangs von Stickstoffmonoxid und einem gesunden Herz-Kreislauf-System. Und natürliche Quelle für Stickstoffmonoxid im Körper ist die Aminosäure L-Arginin. Mehr als 3.000 Studien weist die maßgebliche Internet-Datenbank „PubMed“ zu Arginin-Einnahmen auf. Focus online berichtete 2014 euphorisch von einer neuen Studie zu L-Arginin, die die Blutzirkulation in den Mittelpunkt stellt – und damit Krankheitsbilder berührt wie Diabetes, Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel, Erektionsstörungen und viele andere.

Funktionen von Arginin

Die proteinogene (eiweißbildende) Amionosäure Arginin enthält den höchsten Stickstoffanteil unter den Aminosäuren und sorgt für die Produktion von Stickstoff in den Blutgefäßen. Stickstoff ist einer der wichtigsten Schutzfaktoren für Gefäße. Stickstoffmonoxid unterdrückt Zellwucherungen, ist beteiligt bei der Verteilung der Nährstoffe im Muskelgewebe und soll schädliche Mikroorganismen reduzieren. Unterstützend wurde Arginin bereits bei Therapien gegen Tinnitus, Nierenfunktionsstörung, erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) und Bluthochdruck eingesetzt. Arginin ist bedeutend für die Leistungsfähigkeit des Herzens. Diese Aminosäure ist Vorstufe eines Botenstoffes, der die Erweiterung der Gefäßmuskulatur kontrolliert und damit für die Blutzirkulation verantwortlich ist. Aus diesem Grund kann Arginin ein Faktor sein, der präventiv vor Herzinfarkt schützt. In einer placebokontrollierten Studie von 1988 wurde bei den Patienten, die Arginin erhielten, eine um dreißig Prozent gesteigerte Insulinempfindlichkeit und eine Blutdrucksenkung beobachtet. Im Eiweißstoffwechsel hilft Arginin, giftiges Ammoniak über den Harnstoff auszuscheiden. Sogar ein krebshemmender Effekt wird für Arginin vermutet.

Bei Leistungssportlern beliebt

Laut einer Studie der Universität Exeter (UE) konnten durch L-Arginin die sportlichen Leistungen der Probanden um 20 Prozent gesteigert werden. Die Anregung zur Ausschüttung von Wachstumshormonen wie Prolaktin und Glukagon durch L-Arginin kann den Muskelaufbau positiv beeinflussen und die Fettverbrennung optimieren. Die Durchblutung wird durch die Gefäßerweiterungsfunktion verbessert und Arginin ist daher als „Pump-Supplement“ im Bodybuilding beliebt. Außerdem ist die Aminosäure an der Bildung der weißen Blutkörperchen beteiligt und daher für die Immunabwehr förderlich.

Arginin in Lebensmitteln

Natürliches Arginin ist in proteinhaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch und Krustentieren, Ölsaat, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten. Einen extrem hohen Arginingehalt weisen Kürbiskerne auf. Milch und Käse enthalten ebenfalls Arginin aber in deutlich geringeren Mengen als Fleisch.

Erhöhter Bedarf an Aminosäure

Bei Operationen und Leistungssport, aber auch bei Reduktionsdiäten steigt der Bedarf an Proteinen. Das gilt auch für katabole Stoffwechselzustände bei Verbrennungen, Verletzungen, Krebs, Chemotherapie, AIDS oder Knochenmarkstransplantation. Die Körperfett- und Proteinspeicher werden dann zur Versorgung mit Energie und Aminosäuren für die Immunantwort und die Wundheilung mobilisiert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Aminosäuren

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Grundbausteine des Lebens

Sämtliche Eiweiße (Proteine) im menschlichen Körper sind aus Aminosäuren gebildet. Sie sind die kleinsten Bausteine der Proteine. Im menschlichen Erbgut sind 22 Aminosäuren codiert, aus denen lebenswichtige Proteine entstehen, indem verschieden zusammengestellte Ketten von Aminosäuren durch Peptidbindung zu Eiweißmolekülen (Proteinen) mit unterschiedlichen Funktionen kombiniert werden. Tausende von verschiedenen Proteinen werden durch Aminosäuren gebildet, alle mit unterschiedlichen Aufgaben. In der Biochemie des menschlichen Körpers sind sie wichtig für den Aufbau von Muskeln und Gewebe, Hormonen, die Bildung von Botenstoffen im Gehirn sowie Enzyme. Aminosäuren sind die Grundlage für das reibungslose Funktionieren des Stoffwechsels. Immerhin rund 20 Prozent des menschlichen Körpergewichts bestehen aus Eiweißen.

Keine Aminosäure darf in einem gesunden Organismus fehlen

Der Körper kann nicht alle zweiundzwanzig Aminosäuren selbstständig durch Biosynthese herstellen. Daher müssen die sogenannten essentiellen Aminosäuren durch die Nahrung zugeführt werden, denn sie sind unersetzlich für einen funktionierenden Organismus. Fehlt nur eine davon, ist die Funktion aller Proteine betroffen. Ein Mangel an Aminosäuren bringt eine erhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit mit sich. Einige sogenannte Zivilisationskrankheiten können unter anderem auf mögliche Stoffwechselstörungen zurückzuführen sein, wie beispielsweise Arthrose, so hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, Erektionsstörungen, Übergewicht, usw.

Über die zweiundzwanzig proteinbildenden Aminosäuren hinaus existieren noch weit über 200 Aminosäuren, die an der Eiweißbildung nicht beteiligt sind aber wichtige Funktionen bei den chemischen Abläufen in den Zellen besitzen.

Unentbehrliche Aminosäuren aus der Nahrung

Folgende acht essentielle Aminosäuren können nicht im menschlichen Stoffwechsel hergestellt werden. Dieser Bedarf muss durch die Nahrung gedeckt werden. Diese acht Aminosäuren heißen Leucin, Isoleucin, Methyonin, Threonin, Valin, Lysin, Phenylalanin und Tryptophan. Säuglinge benötigen darüber hinaus Histidin und Arginin. Besonders viele Eiweißbausteine sind in Lebensmitteln enthalten wie Fleisch und Fisch, in Eiern, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Soja und Getreide. Um Aminosäuren aus der Nahrung aufnehmen zu können, schließt der Organismus die Lebensmittel bei der Eiweißverdauung im Darm in einzelne Aminosäuren auf.

Aminosäuren nehmen Schlüsselpositionen bei der biochemischen Funktion des gesamten Organismus ein. Die unterschiedlichen Funktionen sollen durch einige wenige Beispiele illustriert werden: Als Baustein für Kollagen kommt Lysin eine große Bedeutung für das Herz-Kreislaufsystem zu. Kollagen ist Bestandteil der Gefäßwände, so dass Lysin Stabilität und Festigkeit der großen wie auch der kleinen Blutgefäße unmittelbar beeinflusst. Eine Aminosäurenkombination, die bei Sportlern als regenerations- und leistungsfördernd bekannt ist, heißt BCAA (Branched Chain Amino Acids) und besteht aus Valin, Leucin und Isoleucin. Wiederum ist Arginin bedeutend für die Leitungsfähigkeit des Herzens. Diese Aminosäure ist Vorstufe eines Botenstoffes, der die Erweiterung der Gefäßmuskulatur kontrolliert und damit für die Blutzirkulation verantwortlich ist. An der Neurotransmittersynthese ist Phenylalanin beteiligt, während Tryptophan die Grundsubstanz für Serotonin liefert. Die Regelung des Gehirnstoffwechsels erfolgt über Isoleucin, Leucin und Valin.

Bedarf an Aminosäuren

Der Proteinbedarf von Babys und Kindern ist wachstumsbedingt höher als der von Erwachsenen. Das Gleichgewicht von Aminosäuren wird durch die Leber als zentrales Organ des Aminosäurestoffwechsels geregelt. Die Leber ist das einzige Organ, das über eine komplette Enzymausstattung zum Abbau von Aminosäuren verfügt. Bleibt eine essentielle Aminosäure bei der Nahrungsaufnahme aus, kann die Leber gespeicherte Stoffe freisetzen und so den Aminosäurespiegel im Blut konstant halten. Die verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin werden vor allem in der Skelettmuskulatur und im Herzmuskel verstoffwechselt.

Bei Operationen und Leistungssport, aber auch bei Reduktionsdiäten steigt der Bedarf an Proteinen. Das gilt auch für katabole Stoffwechselzustände bei Verbrennungen, Verletzungen, Krebs, Chemotherapie, AIDS oder Knochenmarkstransplantation. Die Körperfett- und Proteinspeicher werden dann zur Versorgung mit Energie und Aminosäuren für die Immunantwort und die Wundheilung mobilisiert. Eine erhöhte Freisetzung von Glutamin aus der Skelettmuskulatur ist insbesondere für das Immunsystem von Bedeutung.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Moringa (Moringa Oleifera)

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Bezugsquelle: Moringa Blattpulver | Moringa Kapseln

Der Wunderbaum

Der Moringa Oleifera Baum stammt aus der Himalaya-Region in Nordwestindien. Dort ist er seit mehreren tausend Jahren bekannt. Moringa Oleifera, aus der botanischen Gattung der Moringaceae (Behennussgewächse), sind pflegeleichte und anspruchslose Bäume. Sie sind verwandt mit Kreuzblüten- und Kaperngewächsen und kann mit seinen tiefreichenden Pfahlwurzeln auch in trockenem Klima und sandigen Böden gedeihen. Gegenüber Schädlingen und Krankheiten ist er nahezu immun, seine Wachstumsrate von bis zu 6m pro Jahr beeindruckend.

Das steckt in Moringa:

Moringa enthält über 90 Nährstoffe und zahlreiche Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. Der Moringa Oleifera Baum kann deshalb tatsächlich als die gesündeste bisher bekannte Pflanze der Welt bezeichnet werden.

Bedarf an Mineralstoffen

Wir haben folgenden täglichen Bedarf an Mineralien und Spurenelementen. Sehen Sie in der rechten Spalte, was allein 100g Moringa an diesen Vitalstoffen zu bieten hat.

Bedarf an Mineralstoffen Empf. Menge/Tag Moringa
Mengenelemente Männer Frauen 100g
Na/Natrium 550 mg 550 mg 164 mg
K/Kalium 2000 mg 2000 mg 2061 mg
Ca/Kalzium 1000 mg 1000 mg 3650 mg
P/Phosphor 700 mg 700 mg 300 mg
Mg/Magnesium 350 mg 350 mg 1050 mg
Spurenelemente Männer Frauen
Fe/Eisen 10 mg 15 mg 60 mg
Zn/Zink 10 mg 7,0 mg 3,103 mg
S/Selen 30-70 µg 30-70 µg 36,3 mg
Cu/Kupfer 1,0-1,5mg 1,0-1,5mg 0,825 mg
Mn/Mangan 2,0-5,0mg 2,0-5,0mg 8,68 mg

Mineralien übernehmen wichtige Aufgaben in unserem Körper. Als Bausteine für bestimmte Körper-Bestandteile, helfen sie bei der Bildung von Enzymen oder liefern die Grundstoffe für die Zellbildung.

Bedarf an Vitaminen

Vitamin Empf. Menge/Tag Moringa
A (Retinol) 0,8–1 mg 16,3 mg
B-Vitamine 28,4 mg 23,9 mg
C (Ascorbinsäure) 100 mg 17,3 mg
E (Tocopherole) 10–15 mg 113,0 mg

Zusätzlich enthält Moringa Spuren von Vitamin D und K.

Weitere Inhaltsstoffe

Moringa Oleifara  besitzt viel von dem sekundären Pflanzenstoff Polyphenol. Das läßt Moringa etwas bitter schmecken, macht es aber für unsere Gesundheit um so wertvoller. Außer Chlorophyll enthält Moringa alle 8 essentiellen Aminosäuren und ist für Allergiker gegen Soja eine echte Alternative. Nicht-essentielle Aminosäuren können vom Körper selbst gebildet werden. Trotzdem sind etliche im Moringa enthalten: Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Tyrosin, Serin und Histidin.

Alles in einem Baum?

Unglaublich, aber so ist es. Und dazu noch in bester Ausgewogenheit der
Inhaltsstoffe – im natürlichen Verbund.

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Citrullin

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Von Muskelkater und Manneskraft

Nach der Wassermelone (Citrullus vulgaris), in der besonders viel von der Aminosäure enthalten ist, ist der Wirkstoff benannt. Es handelt sich um eine nicht-essentielle Aminosäure, die biosynthetisch vom Körper hergestellt werden kann und nicht zwingend über die Nahrung zusätzlich zugeführt werden muss. Normalerweise ist diese Aminosäure nicht an Eiweißbildung beteiligt, sie ist nicht-proteinogen. Gemeint ist stets L-Citrullin, ein Zwischenprodukt aus dem Harnstoffzyklus. Unter nitrosativem Stress beim schädlichen Einwirken hochreaktiver Stickstoffspezies scheidet der Körper mehr Citrullin mit dem Urin aus. Daher kann die Substanz als Marker in der medizinischen Diagnostik verwendet werden.

Natürliche Vorkommen von Citrullin

In der Wassermelone kommt Citrullin besonders konzentriert vor, allerdings in der Schale oder am äußeren Rand unter der Schale. Doch auch in der Zwiebel und im Knoblauch ist die nicht-proteinogenen Aminosäure enthalten.

Funktionsweise

Citrullin wird im menschlichen Stoffwechsel von Enterozyten im Darm aus Glutamin produziert. Citrullin wird in den Nieren zur Argininsynthese verwendet. Der Citrullinspiegel im Blut kann einen Hinweis auf die Leberfunktion geben, die für den Harnstoffwechsel verantwortlich ist. Gleichzeitig ist die Substanz ein Marker für die Funktion der Enterozyten. Eine Zufuhr von Citrullin wird zu Arginin verstoffwechselt.

Sportlern wohlbekannt

Besonders in Sportlerkreisen ist die Substanz bekannt, da Citrullin den Abbau von Ammoniak unterstützt, das sich bei erschöpfenden Anstrengungen vom Körper in den Muskeln anreichert. Das wird als Übersäuerung der Muskeln bezeichnet, oder als Muskelkater. Die Energieerzeugung in den Mitochondrien und die Ceratin-Sythese für Muskelaufbau werden gefördert.

Blutgefäße

Citrollin ist eine Vorstufe von Arginin, eine weitere Aminosäure. Arginin ist die Ausgangsbasis für die Produktion von Stickoxid (NO), ein gasförmiger Botenstoff für die Blutversorgung der Organe, dem unter anderem auch eine antioxidative Eigenschaft zugesprochen wird. Da es die Blutgefäße erweitert gilt Citrullin auch als Potenzmittel oder als Mittel bei erektiler Dysfunktion (Erektionsstörung).

Autoimmunreaktion

Wenn Antikörper gegen den körpereigenen Stoff gebildet werden, spricht man von einer Rheumatoiden Arthritis. Die Antikörper befinden sich auf der Oberfläche von Fibrin, das vor allem bei Entzündungen der Gelenke vorkommt, und lösen schmerzhafte Autoimmunreaktionen aus.

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