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Warum Krillöl dem Fischöl überlegen ist

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Gesünder und umweltfreundlicher

Der Vergleich von Krillöl mit Fischöl wird häufig gemacht.
Wo liegen aber genau die Unterschiede?
Im Laufe der Jahre wurde Krillöl in immer neuen wissenschaftlichen Studien untersucht. Die Ergebnisse zeigen die Vorteile und Unterschiede:

Krillöl ist frei von Giftstoffen

Leider lagern sich in Fischen wegen der weitverbreiteten Wasserverschmutzung Quecksilber und andere Schwermetallablagerungen an. Antarktischer Krill wird nur aus reinerem Gewässer gefischt und ist deshalb von dieser Kontaminierung nicht bedroht. Außerdem steht Krill am Anfang der Nahrungskette und ernährt sich von Phytoplankton – nicht von bereits kontaminiertem Fisch.

Krillöl ist umweltfreundlich

Krill ist die größte Biomasse der Welt. Trotzdem ist gewährleistet, dass nur ein bis zwei Prozent gefangen wird. Kontrolliert wird die Krillpopulation von der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources, CCAMLR). Der Marine Stewardship Council (MSC) stellt sicher, dass der Fang gemäß strenger nachhaltiger Kriterien erfolgt, um Überfischung zu vermeiden.

Krillöl wirkt bis zu 48x stärker wirkt als Fischöl

In einer Studie wurde 2011 eine Krillöl- und eine Fischölgruppe miteinander verglichen: Die Probanden der Krillölgruppe bekamen 63% weniger essenzielle Omega-3-Fettsäuren aus Krill als die Probanden der Fischöl-Gruppe. Trotzdem besserten sich die Blutwerte in beiden Gruppen ähnlich. Krillöl wirkte bis zu 48x stärker und wurde deshalb weniger gebraucht.

Krill enthält Phospholipide

In Krillöl sind die Omega-3-Fettsäuren an Phospholipide gekoppelt. Das ist wichtig, weil die wasserlöslichen Fettsäuren in ihrer freien Form nicht im Blut transportiert werden können. Sie brauchen diese Trägersubstanz, damit der Körper sie leichter absorbieren kann.

Außerdem sind Phospholipide auch einer der wichtigsten Bausteine des „guten“ HDL-Cholesterins. Sie tragen zur strukturellen Unversehrtheit der Zellen bei und unterstützen die Zellfunktion.

Krillöl wird 10 – 15x besser absorbiert

In Fischöl sind die Omega-3-Fettsäuren an Triglyceride gekoppelt. Diese müssen im Darm mühsam in die grundlegenden Fettsäuren DHA und EPA aufgespalten werden. 80 bis 85% der wertvollen  Omega-3-Fettsäuren gehen dabei verloren. Krillöl kann dagegen 10 – 15% besser vom Körper absorbiert werden.

Krillöl überwindet die Blut-Hirn-Schranke

Krillöl kann in wichtige Gehirnregionen gelangen, weil es in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.

Krillöl enthält Phosphatidylcholin

Phospholipide setzen sich aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin zusammen. Auch zu erwähnen ist das darin enthaltene, leberschützende Trimethylglycin. Krillöl enthält Phosphatidylcholin, was sofortige Bioverfügbarkeit garantiert. Für die Absorption von Fischöl muss die Leber es zuerst an Phosphatidylcholin koppeln. Erst über diesen Umweg ist Fischöl bioverfügbar.

Krillöl ist 300x so antioxidativ wie A- und E-Vitamine

Fischöl ist sehr arm an Antioxidantien und damit sehr anfällig für die Oxidation. Krillöl dagegen enthält, das vermutlich stärkste Antioxidans in der Natur: Astaxanthin.

Die Messung des ORAC-Werts (Oxygen Radical Absorbance Capacity) ergab, dass Krillöl über 300x so stark antioxidativ wirkt wie die Vitamine A und E, 47x so stark wie Lutein und über 34x  so stark wie CoQ10.

Krillöl wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus

Im Gegensatz zu Fischöl unterstüzt Krillöl den Glukosestoffwechsel in der Leber, den Lipidstoffwechsel und trägt zur Regulierung der mitochondrialen Atmungskette bei. Außerdem hemmt Krillöl die Cholesterinsynthese und trägt damit dazu bei, den Triglycerid- und den Cholesterinspiegel zu senken und die Energieproduktion zu erhöhen.

Viele Vorteile für Krillöl zur Unterstützung der Nahrung

Der Körper selbst kann keine Omega-3-Fettsäuren bilden. Er muss sie über die Nahrung zu sich nehmen. Krillöl-Kapseln sind hochwertige tierische Omega-3-Ergänzungsmittel, die in der täglichen Ernährung eine der einfachsten und effektivsten Methoden sein können, um gesund zu bleiben oder zu werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Was steckt hinter dem Hype „Gurkenwasser“?

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Gurkenwasser – Fitness-Trend aus den USA

Zur Gewichtsreduktion muss man mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt. Außerdem sollte man viel trinken, und zwar am besten Wasser. Das füllt nicht nur den Magen, sondern hilft auch dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Das sogenannte „Cucumber Infused Water“ ist ein Trend aus den USA und regt die Fettverbrennung an.

Einfaches Rezept

Hinter Gurkenwasser verbirgt sich ein einfaches Rezept aus Leitungs- oder Mineralwasser und frischen Gurkenscheiben. Das Aroma ist also zu 100 Prozent natürlich. Mindestens zwei Stunden sollte man die Gurkenscheiben im Wasser ziehen lassen, über Nacht wird der Geschmack noch intensiver.

Gesunde Inhaltsstoffe

Gurkenwasser eignet sich noch besser als pures Wasser zum Abnehmen. In Gurken stecken jede Menge gesunder Vitalstoffe wie Vitamin B, C und K, Eisen und Kalium. Und 100 Gramm Gurke haben gerade mal 12 Kalorien. Die enthaltene Kieselsäure verhilft zu schöner Haut und gesunden Haaren. Wertvolle Antioxidantien wirken entzündungshemmend und schützen das Herz-Kreislauf-System. Als basisches Getränk wirkt Gurkenwasser der Übersäuerung entgegen und eignet sich auch für den Sport, da es isotonisch ist.

Rezept für Gurkenwasser
  • Ca. ½ BIO-Gurke waschen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden
  • Mit 2 Liter lauwarmem Wasser aufgießen
  • Im Kühlschrank ziehen lassen (mind. 2 Std.)
  • Direkt aus dem Kühlschrank besonders erfrischend

TIPP: Nicht länger als 2 Tage aufbewahren

Geschmack intensivieren!

Kombinieren Sie Ihr Gurkenwasser je nach individuellem Geschmack mit:

So wirkt Gurkenwasser am besten!

Trinken Sie über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Gurkenwasser und ernähren Sie sich gesund.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Bio-Obst, Gemüse und Vollkorn unter der Lupe

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Warum ist Bio besser?

Wie groß ist der gesundheitliche Nutzen, der mit einem erhöhten Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten in Bio-Qualität einhergeht? Hat Bio-Nahrung wirklich einen höheren Nährwert? Eine Studie zu diesem Thema wurde Finanziert wurde von der Europäischen Union und einer nicht-gewinnorientierten Einrichtung finanziert, die sich für ökologische Landwirtschaft stark macht. Die Ergebnisse aus der Analyse von 343 Peer-Review-Studien aus aller Welt wurden im anerkannten Fachmagazin British Journal of Nutrition veröffentlicht.

19 – 69% mehr Antioxidantien

Die Analyse von Obst, Gemüse und Frühstücksflocken in Bio-Qualität und in Nicht-Bio-Qualität ergab, dass Bio-Nahrung mehr gesundheitsförderliche Antioxidantien enthält als herkömmliche Nahrung. Die gemessenen Werte schwankten zwischen 19 und 69%, waren aber in allen Fällen deutlich höher als der Gehalt von Antioxidantien bei herkömmlichen Lebensmitteln.

Tägliche Portion Obst und Gemüse

Diese hohen Werte entsprechen ein bis zwei der fünf Portionen Obst und Gemüse, die man täglich zu sich nehmen soll. Der gesundheitliche Nutzen von Antioxidantien ist inzwischen weitgehend unbestritten: Pflanzen produzieren Antioxidantien, mit denen sie sich gegen Schädlingsbefall zur Wehr setzen. Da ökologische Landwirtschaft auf Chemie verzichtet, enthalten diese natürlich-kräftigen Pflanzen auch mehr Antioxidantien.

Weniger giftige Schwermetalle 

Die Rückstände an Pestiziden an Pflanzen aus konventioneller Landwirtschaft sind vier Mal so hoch wie bei ökologischen Pflanzen. Vor allem das giftige Schwermetall Kadmium konnte bei Standard-Erntepflanzen in hoher Konzentration nachgewiesen werden. Obst, Gemüse und Getreide in Bio-Qualität  weist also geringere Werte an giftigen Schwermetallen und Pestiziden auf, die in den Nahrungskreislauf gelangen könnten.

Lebensmittelstandard

Ca. 80 Prozent aller verarbeiteten Lebensmittel in den USA enthalten genetisch veränderte Inhaltsstoffe. Als eine der wenigen Industrienationen müssen Lebensmittelhersteller in den USA nicht angeben ob ihre Produkte genetisch veränderte Organismen enthalten. Der Lebensmittelstandard ist in der Europäischen Union wesentlich höher.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Avocado (Persea gratissima)

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Botanisch eine Beere

Die Avocadofrucht wächst an einem Baum, der bis zu 15 m hoch werden kann. Die Pflanzenart stammt aus der Familie der Lorbeergewächse. Der Avocadobaum hat bis zu 40 cm lange, immergrüne Blätter und gelb-grünlichen Blüten. Die Frucht der Avocado ist botanisch eine Beere. Sie hat eine birnenförmige Form mit gelblichem, grünlichem Fruchtfleisch. Der Kern ist etwa so groß wie ein Golfball.

Ursprung in Südmexiko

Die Avocado hat ihren Ursprung in Südmexiko. Sie wurde schon sehr früh von der Coxcatlán-Kultur in Tehuacán kultiviert. Seit etwa 10.000 Jahren nutzen die Menschen im tropischen und subtropischen Zentralamerika bereits die Avocado, bevor sie von den Spaniern in die Karibik, nach Chile und Madeira gebracht wurde und sich von dort weiterverbreitete. Runs ums Mittelmeer wird die Avocado erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts angebaut. Es existieren 400 Kultursorten weltweit. Heute wird die Avocado in den Tropen, sowie in Südafrika, Israel, Kalifornien, Chile, Peru, Australien, Neuseeland und Südspanien (Málaga, Küste von Granada) angebaut.

Heilwirkung der Avocado

Avocados enthalten viele wertvolle Nährstoffe. 20 Vitamine, Mineralstoffe, zahlreiche einfach ungesättigte Fettsäuren. Nicht nur als schmackhaftes und gesundes Essen eignet sich die Avocadofrucht. Viele Krankheiten und Beschwerden lassen sich durch Avocados auf dem Speiseplan vorbeugen und lindern. Das Superfood Avocado stärkt nicht nur das Herz, es schützt auch vor Erkrankungen wie Osteoporose und verschiedenen Krebsarten. Auch für die Augen und die Sehstärke ist Avocado eine heilsame Ergänzung zur Nahrung. Aber auch der Psyche kommt die Avocado zugute: Ein hoher Eiweißgehalt, einfach ungesättigte Fettsäuren und viel natürliches Vitamin B erhöht den Serotoninspiegel und kann daher die Stimmung aufhellen.

Neurodermitis

Der hohe Anteil von Linol und Linolen, Mineralstoffen und Vitaminen ist für Neurodermitiker sehr gut geeignet. Da ihre Haut sozusagen chronisch gestresst ist, neigt sie häufig zu Entzündungen mit zum Teil quälendem Juckreiz. Gezielte Pflege zur Vorsorge und Therapie sind Cremes mit Avocado-Öl, das die Zellregeneration fördert. Aber auch innerlich angewandt hilft die Avocado bei regelmäßigem Verzehr einigen Neurodermitikern.

Kopfschmerzen

Natürliche Salicylsäure kommt in Form ihres Methylesters in ätherischen Ölen und als Pflanzenhormon in den Blättern, Blüten und Wurzeln verschiedener Pflanzen vor. Die Avocado hat einen recht hohen Anteil von 0,6 mg/100 g an Salicylsäure, der Kopfschmerzpatienten helfen kann.

Herz Gesundheit

Lange Zeit galt die Avocado aufgrund ihrer Fetthaltigkeit als ungesund. Dieser Verdacht hat sich nicht bestätigt. Der Verzehr von Avocados unterstützt das komplexe Transportsystem des menschlichen Körpers, das anatomisch aus dem Herz und den Blutgefäßen besteht und für die Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs verantwortlich ist: Das kardiovaskuläre System.

„Avocados enthalten wirklich viele Antioxidantien, sie schützen also vor Krankheiten und Krebs. Sie sind gleichzeitig eine wirklich gute Quelle für Fette, die dem Herzen gut tun und es schützen.“
(Amy Shapiro, Ernährungsberaterin bei Real Nutrition NYC, New York)

Muskelkater

Für Sportler ist die Avocado aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren sehr zu empfehlen. Die ungesättigten Fettsäuren fördern die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. So liefern sie die für den Sport notwendige Energie, ohne sich direkt in den Fettzellen anzusammeln. Avocados sind ein sehr gutes Mittel gegen Muskelkater, wenn sie vorbeugend vor der Sporteinheit eingenommen werden. Sie stärken ebenfalls die Muskulatur und helfen bei Muskelkrämpfen.

Sogar der Kern ist kostbar

Der harte golfballgroße Kern in der Mitte der Avocado ist ebenfalls ein sehr nährstoffreicher Teil der Avocado. Wenn Sie ihn im Ofen trocknen und anschließend in kleine Stücke schneiden oder zu feinem Pulver zermahlen, haben Sie eine wertvolle Quelle an Antioxidantien und Ballaststoffen. Der bittere Geschmack lässt sich kaschieren, wenn das Avocado-Kern-Pulver zu Smoothies oder Säften hinzugegeben wird.

 „Rund 70 Prozent der Antioxidantien in der Avocado sind im Kern enthalten.“
(Amy Shapiro, Ernährungsberaterin bei Real Nutrition NYC, New York)

Antioxidantien sind bei der Abwehr von Krankheitserregern und Entzündungen. Sie unterstützen das Immunsystem, indem sie freie Radikale neutralisieren. Sogar beim Verhindern von Faltenbildung haben sich Antioxidantien als hilfreich erwiesen.

Darmflora

Avocadokerne enthalten einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Deshalb fördert die Einnahme von Avocadokernpulver eine gesunde Darmflora, die gute Bakterien in Ihrem Darm unterstützt und als eine Art Präbiotikum wirkt.

Verdauung

Nahrungsmittel mit vielen Ballaststoffen führen zu einem stärkeren Sättigungsgefühl. Zum Abnehmen kann der Avocadokern deshalb sehr hilfreich ein, da man weniger Kalorien zu sich nimmt, wenn man bereits satt ist. Ballaststoffe fördern die Verdauung und sorgen für einen regelmäßigen Stuhlgang. Darüber hinaus senken sie das schädliche Cholesterin.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Stoffwechsel-Tees als Fettkiller

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Natürliche Heilpflanzen

Heilpflanzen in Form von Tee zu sich zu nehmen: Das ist der wahrscheinlich älteste und auf jeden Fall ein sehr wirksamer Weg die natürlichen Wirkstoffe der Pflanzen zu nutzen. Die Antioxidantien im Tee beschleunigen den Stoffwechsel und die Verdauung, sie senken den Cholesterinspiegel, lassen Fettzellen schrumpfen und versorgen den Körper beständig mit Energie. Antioxidantien helfen dem Körper dabei systemische Entzündungen zu reduzieren und Alterungsprozesse zu verlangsamen. Sie kurbeln das ganze Immunsystem an und stärken das allgemeine Wohlbefinden.

Tees zum Abnehmen

Wir stellen Ihnen 5 Tees vor, die wissenschaftlich bewiesen einen Gewichtsverlust fördern. Bedenken Sie dabei jedoch, dass Teegenuß eine ungesunde Lebensführung und schlechte Ernährung nicht ausgleichen kann. Aber er kann Sie auf Ihrem Weg unterstützen auf gesundem Weg Gewicht zu verlieren.

  1. Kaufen Sie qualitativ hochwertigen Tee
  2. Filtern Sie das Wasser vor dem Kochen
  3. Vermeiden Sie Zusätze wie Zucker und Milch (Das beeinträchtigt den gesundheitlichen Nutzen)

Camellia sinensis

Aus der Familie der Teestrauchgewächse ist die Teepflanze Camellia sinensis ein Lieferant gleich drei gesunder Teesorten: Aus ihren Pflanzenteilen wird, je nach Verarbeitung, grüner, weißer oder Oolong-Tee gewonnen.

  1. Grüner Tee

Die getrockneten, nicht gewelkten, nicht oxidierten Teeblätter sind der Rohstoff für den grünen Tee. Unglaublich viele Antioxidantien und Polyphenole sind im grünen Tee enthalten. Das Antioxidans EGCG regt den Stoffwechsel an und bringt die Leber dazu mehr und stärker auf die körpereigenen Fettreserven zuzugreifen. Regelmäßiger Konsum von grünem Tee wird mit einem geringeren Krebsrisiko und Alzheimer in Verbindung gebracht.

  1. Weißer Tee

Nur die  jüngsten Blätter der Teepflanze und zum Teil auch die geschlossene Knospen werden für den weißen Tee verwendet. Vor dem Trocknen werden Blätter und Knospen leichtem Dampf ausgesetzt. Damit welken die Pflanzenteile ohne zu oxidieren.
Weißer Tee verhindert die Bildung neuer Fettzellen, kurbelt den Stoffwechsel an und beschleunigt den körpereigenen Fettabbau. Außerdem senkt er den Blutdruck, verhindert kardiovaskuläre Erkrankungen und stärkt die Knochendichte.

  1. Oolong

Für den kostspieligen Oolong-Tee werden die Teeblätter gewelkt, gebrochen und vor dem Trocknen leicht oxidiert. Trotz der leichten Oxidation enthält dieser Tee noch eine große Menge an Antioxidantien. Die zahlreichen Catechine im Oolong regen die Verstoffwechslung von Fett an.

  1. Rooibos (Rotbusch)

Die südafrikanische Rooibos-Pflanze, auch Rotbusch genannt, eignet sich ebenfalls als gesundes Getränk zum Abnehmen. Zahlreiche Polyphenole und Flavonoide können die Bildung neuer Fettzellen um 22% verringern. Auch für die Verdauung und den Kreislauf ist Rooibos-Tee sehr geeignet.

  1. Ashwagandha (Schlafbeere)

Die Schlafbeere hat ihren Namen von der Fähigkeit den Geist zu beruhigen und beim Einschlafen zu helfen. Ein Tee aus diesen Beeren baut den Stress ab. Das Stresshormon Cortisol wird abgebaut und kann nicht mehr Gewichtsverlust und Fettverbrennung behindern. Ältere Menschen schätzen diesen Tee, da er dazu beitragen kann die kognitiven Fähigkeiten zu steigern. Aktuell wird untersucht wie Ashwagandha-Tee bei der Bekämpfung und Prävention von Krebs eingesetzt werden kann.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Anti-Aging Einkaufszettel

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Älter werden

Das ist bekanntlich nichts für Feiglinge. Viele gesundheitliche Beschwerden bestimmen das Alter, nicht nur Falten oder schlaffe Haut. Diese 10 Lebensmittel helfen Ihnen die allgemeine Gesundheit zu stärken und länger fit und gesund zu bleiben. Ihr wöchentlicher Einkaufszettel sollte also diese gesunden Lebensmittel enthalten. So tun Sie etwas für Ihre Langlebigkeit und gegen das Risiko an einer degenerativen Gehirnerkrankungen zu erliegen.

Die Tomate

Der Farbstoff Lycopin schützt sowohl die Haut als auch das Gehirn vor freien Radikalen. Entzündungen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können, können durch den Genuss von Tomaten reduziert werden. Die Enzyme verlangsamen den Kollagen-Abbau und sorgen so für straffere Haut.

Die Avocado

Die Avocado besitzt eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft. Darüber hinaus senken die zahlreichen einfach gesättigten Fettsäuren den Blutdruck, stärken den Blutkreislauf und  verhindern eine Insulinresistenz. Vitamin E, Vitamin B und Kalium unterstützen eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.

Die Wassermelone

Die Wassermelone enthält extrem viel Wasser, wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Durch die gute Versorgung mit Flüssigkeit in Verbindung mit den anderen natürlichen Wirkstoffen ist die Wassermelone das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter.

Der Apfel

Bestimmte Verbindungen im Apfel schützen das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden wie Alzheimer. Das haben Studien der Universität Cornell ergeben.

Rotwein in Maßen

Die zahlreichen Flavonoide im Rotwein reduzieren das Risiko altersbedingter Erkrankungen. Flavonoide helfen dem Gehirn Schadstoffe besser abzubauen und regen die Neuronen an, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen zu können. Die antioxidative Wirkung des Rotweins hilft allgemein den Folgen des Alters entgegenzuwirken.

Die Beeren

Die Antioxidantien und Flavonoide in den Blaubeeren unterstützen das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Beeren ganz allgemein sind wertvolle Vitamin C Lieferanten, die dazu beitragen das Kollagen der Haut elastisch zu erhalten. Aber Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren schützen auch die Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen.

Der Granatapfel

Die Vitamine und Mineralstoffe im Granatapfel verbessern die allgemeine Zellgesundheit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, was zu einer straffen Haut beiträgt.

Der Spinat

Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien (Kalzium, Eisen). Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.

Der Grünkohl

Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette wie die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren im Grünkohl helfen deshalb dem Gehirn den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und ein Schrumpfen oder Absterben der Zellen zu verhindern. Ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit.

Zimt

Die Antioxidantien im Zimt wirken entzündungshemmend und helfen daher bei der Abwehr von Infektionen. Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen und hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden.

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Hausmittel gegen Migräne

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Migräne-Attacken

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen ca. dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat individuelle Ausprägungen. Beinahe 18 Mio. Menschen in Deutschland sind von Migräne-Attacken betroffen. Diese Attacken zeichnen sich durch periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz aus. Zusätzlich kann Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) auftreten. Auch Wahrnehmungsstörungen und motorische Störungen können die Migräne begleiten.

Ursachen von Migräne

In den Industrieländern hat die Migräne in den letzten 40 Jahren um den Faktor zwei bis drei zugenommen. Umweltfaktoren und Lebensstil spielen daher eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Migräne. Spezielle Situationen oder Substanzen, sogenannte Trigger (Schlüsselreize), können sie auslösen. Diese Auslösefaktoren sind jedoch individuell sehr unterschiedlich: unregelmäßiger Biorhythmus mit Schlafmangel, Hormonelle Faktoren, Stress, Poststress (Wochenendmigräne), und sogar bestimmte Lebensmittel oder Gerüche.

Elektrolyt-Spiegel

Die Ursachen der Anfälle sind also sehr individuell. Viele Experten sind jedoch der Meinung, dass Dehydrierung und der Elektrolyt-Spiegel eine wichtige Rolle spielen.

Wasser reicht jedoch nicht aus, um die Elektrolyte wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei einem niedrigen Elektrolytspiegel kann der Körper Wasser auch gar nicht richtig speichern. Das hat Folgen für den gesamten Körper: Das Herz-Kreislauf-System kann nicht mehr uneingeschränkt arbeiten und Nerven und Muskeln können nicht mehr gut versorgt werden. Versuchen Sie es einmal mit diesem einfachen Hausmittel gegen Migräne:

Rezept

Zutaten:

  • 1 Tasse Wasser
  • 2 TL Himalaya- oder Meersalz*
  • 2 Bio-Zitronen, ausgepresst

*möglichst natürliches, hochwertiges Salz verwenden

Zubereitung:

Den Saft von zwei ausgepressten Zitronen mit dem Salz mischen. Zuletzt das Wasser dazugeben. In kleinen Schlucken möglichst rasch trinken. Der Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Gute Kombination: Zitrone und Salz

Zitronen enthalten neben dem Vitamin C auch viele Antioxidantien und regen die Bildung von stresssenkenden Botenstoffen an. Die Wirkstoffe des Himalaya-Salzes verbessern die Durchblutung, regulieren den Säuregehalt der Zellen und regen die Bildung des Glückshormons Serotonin an.

Die Kombination aus Salz und Zitrone kann dazu beitragen schnell und wirksam gegen Migräne-Anfälle zu  helfen.

Häufige Trigger

Migräne-Patienten führen am besten ein genaues Tagebuch über den Konsum der Lebensmittel und die Lebensumstände. So kann am besten herausgefunden werden, was die Migräne auslöst. Häufige Trigger bei der Ernährung sind dabei:

  • Alkohol
  • Glutamat-, tyramin-, histamin- und serotoninhaltige Lebens- und Genussmittel (Rotwein, Schokolade, Käse)
  • Kaffee

Doch Vorsicht: Ein bekannter Vorbote einer bereits sich anbahnenden Migräneattacke ist oft der gesteigerte Appetit auf bestimmte Lebensmittel. Dieses Lebensmittel kann also fälschlich als Auslöser interpretiert werden. Bewerten Sie die Ernährung deshalb bitte nicht über. Wichtiger als einzelne Nahrungsmittel scheint eine regelmäßige Ernährung ohne Auslassen von Mahlzeiten zu sein.

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Honig als Hausmittel: 16 Anregungen

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Honig als natürliches Hausmittel

Naturbelassener Honig ist ein wunderbares Hausmittel, das bei vielen Beschwerden helfen kann. Am besten wirkt er, wenn Gelée Royale, Propolis und Pollen enthalten sind. Organischer Honig hat oft eine im Glas befindliche Honigwabe.

Äußerliche Anwendungen 

  1. Haut-Maske für mehr Feuchtigkeit: Honig, Eier und Mehl mischen und auf die Haut auftragen.
  2. Bei Wunden: Honig wirkt antibakteriell. Das Antiseptikum hält die Wunden sauber, heilt und verhindert, dass der Schorf mit dem Verband verklebt.
  3. Bei Verbrennungen: Honig kühlt bei Verbrennungen, desinfiziert die Wunden, mindert Entzündung und Schmerz und fördert die Heilung.
  4. Körperpflege: Honig dient als ausgezeichneter Lippenbalsam und ist eine sinnvolle Zutat in Seife oder Bodylotion. Er macht die Gesichtshaut zart und wirkt als Peeling, reduziert oberflächliche Fältchen und macht trockene Haut an Ellbogen und Ferse geschmeidig.
  5. Akne und Pickel: Honig tötet die Bakterien, die Akne hervorrufen und verhindert Narbenbildung.
  6. Diabetische Geschwüre: Bei äußerlicher Anwendung heilt Honig diabetische Geschwüre
  7. Wellness: Ein wenig Honig enthärtet das Badewasser.
  8. Haare: Eine Honigkur schützt Ihr Haar vor Spliss, eine Honigspülung verleiht ihm Glanz.
  9. Scheidenpilz und Fußpilz: Honig wirkt antimykotisch

Innerliche Anwendungen

  1. Morgendliches Entgiftungsgetränk: Honig mit Zitrone und warmem Wasser
  2. Asthma: Honig mit schwarzem Pfeffer und Ingwer
  3. Kater am Morgen: Ein Löffel Honig hilft
  4. Ausgleichend auf den Blutdruck: Honig mit frischem Knoblauchsaft
  5. Darm: Honig reguliert die Darmtätigkeit, heilt Kolitis und entzündliche Darmerkrankungen.
  6. Sanftes Abführmittel: Honig spült Parasiten aus Leber und Dickdarm
  7. Verdauung: Honig bewirkt eine bessere Verdauung durch natürliche Enzyme. Honig hilft bei Verdauungsstörungen und Säure-Reflux, kann Magengeschwüre lindern.
  8. Heuschnupfen: Honigwaben kauen
  9. Halsschmerzen und Husten: Saft aus Honig mit rohen Zwiebeln (über Nacht gezogen)
Generelle Wirkung von Honig
  • Honig steigert die Energie
  • Honig nimmt die Müdigkeit
  • Honig stimuliert die geistige Wachheit
  • Honig stärkt das Immunsystem
  • Honig liefert Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien
  • Honig verbessert die Sehkraft
  • Honig beugt Herzkrankheiten vor, indem er die Durchblutung verbessert und vor einer Schädigung der Kapillaren schützt
  • Honig wirkt beruhigend bei Angstzuständen, sorgt für ruhigen Schlaf und alkalisiert den pH-Wert des Körpers
  • Honig schützt mit seinen Anti-Krebs-Wirkstoffen vor der Bildung von Tumoren
  • Honig kurbelt den Stoffwechsel an, stimuliert das Abnehmen
  • Honig löscht den Durst und hilft bei Hitzschlag, stoppt den Schluckauf
  • Honig mindert die Wirkung von Giftstoffen
Wichtiger Hinweis

Im Honig finden sich Botulismus-Sporen, mit denen das Immunsystem eines Babys noch nicht fertig wird. Geben Sie deshalb Kindern unter einem Jahr niemals Honig zu essen, es besteht die Gefahr von Botulismus.

Quellen

Hinweis

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Orac-Testsieger: Moringa

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Oxidativer Stress

Im Blut können persönliche die Belastung und das Abwehrpotential nachgewiesen werden: Dieser sogenannte oxidative Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Deshalb ist es so wichtig freie Radikale zu bekämpfen, die durch antioxidative Lebensmittel neutralisiert werden können. Denn ja, es gibt „Supernahrungsmittel“, die das können. Moringa ist so ein Superfood.

Orac

Leider steht dieser Wert auf keinem Etikett der Nahrungsmittel-Industrie. Dabei ist er fast wichtiger, als der Kalorien-, Fett-, Zucker- oder Eiweißgehalt. Orac bedeutet Oxygen Radical Absorbance Capacity. Er sagt aus, inwieweit ein Nahrungsmittel in der Gesamtheit aller natürlichen Inhalts- und Wirkstoffe in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren. Außerdem zeigt er an, wie lange es dauert, bis diese antioxidative Wirkung abklingt. Damit besitzt der Orac-Wert eine qualitative und quantitative Aussagekraft.

Moringa wieder auf Platz eins

Selbst die Lebensmittel, die für eine starke antioxidative Kraft bekannt sind, werden von Moringa spielend geschlagen. Ob die Aronia Apfelbeere beim Obst, die Artischocke beim Gemüse oder der berühnte Rotwein bei den Getränken: Der Orac-Wert von Moringa übertrifft alle Spitzenwerte.

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Wieviel Orac braucht der Mensch?

Experten empfehlen, durch die Ernährung mindestens 3000 – 7000 Orac-Einheiten pro Tag aufzunehmen.
Mit 5g Moringa Blattpulver nehmen Sie 2.335 auf, mit 15g 7.005 Orac-Einheiten. Sie sind also mit 3 gehäuften Teelöffeln Moringa am Tag bestens gegen oxidativen Stress geschützt.

dosierung

Und Moringa ist keine Monosubstanz: Sie enthält Ballaststoffe, Enzyme, Fettsäuren, Mineralien, Proteine, Phytamine und Vitamine so zahlreich wie keine andere Pflanze. Als Naturprodukt in natürlichem Verbund und damit optimal bioverfügbar.

Warum ist der Orac-Wert wichtig?

Die meisten Radikale entstehen während der Energieproduktion in den Zellen. Jeder Vital- oder Aufbaustoff, der hier fördernd und kontrollierend eingreift, reduziert die Radikalbelastung.

In unserem Stoffwechsel existieren zahlreiche unterschiedliche Sauerstoffverbindungen, die zu freien Radikalen mutieren können. Daher reicht ein einziges Antioxidans nicht aus: Wir brauchen unterschiedlich spezialisierte. In Moringa sind sie zahlreich vorhanden.

Antioxidantien arbeiten synergetisch im Team. Isoliert sind sie wenig wirksam. Je mehr Antioxidantien-Gruppen vorhanden sind, desto besser können die unterschiedlichsten freien Radikale ausgelöscht werden. Deshalb ist der natürliche Verbund so besonders wichtig.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Multiple Sklerose: Wie wichtig ist die Ernährung?

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Ursache

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunkrankheit. Das eigene Immunsystem greift die äußere Schicht der Nervenfasern (Myelinscheiden) an. Dadurch werden die Nervenimpulse verlangsamt und es treten Kontrollverlust der Muskeln, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen und Verlust von kognitiven Fähigkeiten auf. Welche Faktoren MS auslösen, kann die moderne Medizin bis heute nicht erklären.

Hat die Ernährung Einfluss?

Darf nun die These aufgestellt werden, dass schlechte Ernährung Einfluss auf das Voranschreiten von MS haben kann? Könnte die Aufnahme von mehr Antioxidantien über die Nahrung möglicherweise die Symptome der Krankheit reduzieren? Diese Fragen müssen in der Zukunft weiter untersucht werden. Zur Prävention ist die Aufnahme von Antioxidantien aber in jedem Fall sinnvoll.

„MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Insofern könnte es bei der Prävention der Krankheit helfen oder die Gefahr von Anfällen bei bereits Erkrankten reduzieren, wenn man ausreichend Nährstoffe mit entzündungshemmenden Eigenschaften zu sich nimmt.“
(Sandra D. Cassard)

Neue Studie über MS

Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore, USA, haben herausgefunden, dass sich bei Frauen, die an multipler Sklerose (MS) leiden, besondere Werte im Vergleich zu gesunden Frauen wesentlich schlechter sind: Die Werte wichtiger Antioxidantien. Die vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke finanzierte Studie untersuchte 27 MS-Patientinnen und 30 gesunde Frauen zwischen 18 und 60 Jahren. Beide Gruppen hatten einen Body-Mass-Index von maximal 30 und waren damit untergewichtig bis übergewichtig, aber nicht adipös. Über ein ganzes Jahr hinweg machten diese 57 Frauen detaillierte Angaben zu ihrer Ernährung. Als Ergänzung zu ihrer Nahrung erhielten sie ein Vitamin D-Präparat.

Vitamin D

Vitamin D steht seit längerem in Verdacht Einfluss auf das Risiko zu haben an MS zu erkranken. Höhere Vitamin D-Werte könnten nach neuen Untersuchungen die die Symptome der Krankheit lindern. Deshalb bekamen die Teilnehmerinnen der Studie als Nahrungsergänzung Vitamin D. Innerhalb des endokrinen Vitamin D-Systems des menschlichen Organismus wird Vitamin D3 im Körper mithilfe von Sonnenlichteinwirkung (UVB-Strahlen) gebildet. Deshalb war zusammen mit dem Präparat ein Aufenthalt an der frischen Luft mit Sonnenlicht von zentraler Bedeutung.

Ursache oder Resultat?

Die Durchschnittswerte von fünf Antioxidantien oder Entzündungshemmern war geringer als in der Kontrollgruppe der gesunden Frauen: Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Lutein/Zeaxanthin und Quercetin. Auch konnten die erkrankten Frauen weniger Kalorien aus Fetten ziehen als die gesunde Kontrollgruppe. Hier zwei Beispiele in Zahlen:

MS-erkrankte Frauen Gesunde Frauen Tagesempfehlung
Folsäure 244 mcg 321 mcg 400 mcg
Magnesium 254 mg 320 mg 321 mg

„Antioxidantien sind entscheidend für eine gute Gesundheit und helfen, die Auswirkungen anderer Schäden zu reduzieren, die auf Zellebene auftreten und zu neurologischen Erkrankungen wie MS beitragen… Noch können wir nicht sagen, ob die im Rahmen der Studie festgestellten Unterschiede in der Ernährung eine Ursache für MS sind oder ein Resultat der Erkrankung.“
(Sandra D. Cassard)

Lebensstil

Vitamin D-Mangel oder Rauchen könnte jedoch das Risiko erhöhen an MS zu erkranken. Jedenfalls reduziert ein MS-Patient seine Symptome, wenn er mit dem Rauchen aufhört. Kann also auch der Lebensstil dazu beitragen, MS zu verhindern oder das Leben mit der Erkrankung zu erleichtern? Eine Natriumreiche Ernährung zum Beispiel verschlimmert die Symptome. Auch das Schlafapnoe-Syndrom (Atemstillstände während des Schlafs) verstärkt die Krankheitssymptome von Multipler Sklerose. Einfache Sportübungen wie vorwärts-rückwärts Schrittfolgen scheinen die Gehirnfunktionen dagegen zu stimulieren. Salsa Tanzen wird von vielen Neurologen deshalb ganz speziell empfohlen. Wie wir leben und was wir essen scheint also einen Einfluss auf unsere Gesundheit zu haben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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