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Zeatin – ein wahrer Jungbrunnen

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Anti-Aging Quelle Zeatin

Wie auch der Mensch benötigen Pflanzen Hormone, die das Wachstum anregen. Der Botenstoff Zeatin ist der wichtigste und aktivste Vertreter der Gruppe der Cytokinine (Zytokinine). Zeatin wird von vielen Pflanzen gebildet, aber selten in solch hoher Konzentration, wie es der Moringabaum tut. Den Pflanzenhormonen der Cytokinine wird deshalb so viel Aufmerksamkeit geschenkt, weil es die Pflanzen weniger anfällig gegen Krankheiten macht, dafür sorgt, dass sie schneller wachsen und weniger schnell altern. Natürlich stecken wirtschaftliche Interessen in diesem Forschungsinteresse: Die Erträge der Landwirtschaft könnten so gesteigert werden.

Aber uns interessieren an dieser Stelle, wie das Zeatin den Moringabaum stark macht und auch dem menschlichen Organismus Gutes gut. Moringa besitzt die 1000fache Konzentration an Zeatin gegenüber anderen untersuchten Pflanzen. Der Zeatingehalt eines Blattes schwankt zwischen 5 und 200 µg pro Gramm. Deshalb kann er in nur einem Jahr vier bis acht Meter hoch werden und gleichzeitig einen dichten Bestand von Blättern und Früchten ausbilden. Moringa ist extrem unanfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Ein echter Vorteil für die Pflanze. Auch für uns Menschen?

Ist Zeatin auch für den Menschen ein „Jungbrunnen“?

Die auf Anti-Aging-Produkte spezialisierte Firma Senetek PLC stellte sich genau diese Frage. Laut ihren Erkenntnissen ist die Wirkung von Zeatin bei sonnenlicht- und altersbedingten Hautschäden ausgezeichnet: Die Eigenproduktion von Kollagen wird angekurbelt und damit die Festigkeit und Elastizität der Haut wesentlich verbessert. Allgemeine Alterserscheinungen wie Pigmentflecken, Falten und Zellalterung werden abschwächt.

Doch nicht nur durch äußerliche Anwendung ist Moringa mit seinem hohen Zeatin-Gehalt ein Jungbrunnen für den Menschen. Zeatin regelt den Einsatz von Aminosäuren, Vitaminen, Fetten, Antioxidantien und Mineralien, damit alle Nährstoffe da eingesetzt werden, wo der Körper sie braucht. Zellwachstum, Zellteilung, Nährstoffumwandlung und Energietransport werden so optimiert. Je mehr Zeatin also vorhanden ist, desto besser ist die Nährstoffversorgung. Das wirkt sich positiv auf viele Krankheitsbilder aus. Für die Heilung von Krankheiten und die Gesundheitsprophylaxe spielt Zeatin also eine unglaublich wichtige Rolle.

Verdauung und Abnehmen

Verdauungssäfte wie Speichel, Magen- und Gallensäure und Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse werden durch die angenehmen Bitterstoffe der Moringablätter angeregt. Durch Wegzüchtung der Bitterstoffe in Früchten, Gemüsesorten, Kräutern und Wurzeln ist die Versorgung bei den Bitterstoffen inzwischen um 60 – 90% geringer, als früher. Moringa kann diese Lücke in der Ernährung wunderbar ausfüllen und beim Abnehmen helfen. Bitterstoffe stellen mehr Fettsäuren zur sofortigen Fettverbrennung bereit. Außerdem wird überschüssiges Cholesterin aus dem Blut befördert.

Atemwege

Auch für Atemwegsprobleme in Nase, Rachen und Bronchien können Bitterstoffe hilfreich sein: Sie wirken entzündungshemmend, desinfizierend und schleimlösend.

Krebs

Krebszellen sind durch Oxidation degenerierte Zellen, die sich vermehren. Zeatin kann dieses unkontrollierte Wachstum stoppen, indem es die Wachstumsrate normalisiert und Krebszellen anregt, wieder die vorgesehenen Funktionen zu übernehmen.

Alzheimer

Verklumpungen wie Proteinablagerungen im Gehirn, in Form von Beta-Amyloid-Plaques, tragen zur Entwicklung von Alzheimer bei. Zeatin kann als Prophylaxe vor diesen Ablagerungen schützen und so Alzheimer vorbeugen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Ubichinol (reduziertes Coenzym Q10)

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Viel mehr als Anti-Aging

Ubichinol (auch Ubiquinol oder Ubihydrochinon) ist eine elektronenreiche Reduzierung des Coenzyms Q10 (Ubichinion). Durch eine größere Bioverfügbarkeit kann Ubichinol vom Körper besser aufgenommen werden als das Coenzym Q10.

Unichinol kommt in jeder Zelle des Körpers vor und kann als einziges fettlösliches Antioxidans im Körper gebildet werden. Ergänzend kann es in kleinen Mengen durch Nahrungsangebote aufgenommen werden. Es ist an der Synthese von Zellenergie beteiligt, insbesondere an der Bildung des Hauptenergieträgers Adenosintriphosphat (ATP).

Eine Abnahme der Ubichinol-Konzentration bei älteren Menschen wurde beobachtet. Es wird angenommen, dass mit fortschreitendem Alter ist die Fähigkeit zur Coenzym-Q10-Biosynthese sinkt, entsprechend auch die körpereigene Umwandlung in Ubichinol.

Auswirkung auf zahlreiche Faktoren

Coenzyms Q10 ist als Anti-Aging-Mittel aus der Werbung hinlänglich bekannt. Außer im Zellschutz wirkt es positiv auf das Immunsystem sowie auf Herz und Nerven. Die Fettverbrennung wird angekurbelt und vor allem ist es bedeutend für die Energieversorgung in der Zelle.

Auswirkung auf zahlreiche Faktoren

In den Zellen fungieren die Mitochondrien als Zentrum der Energieversorgung. Hier geschieht die Bildung des Hauptenergieträgers Adenosintriphosphat (ATP) aus den Elementen Kohlenhydrate, Fette, Proteine und Sauerstoff. Dieser Prozess wird als Atmungskette bezeichnet. Am letzten Schritt der Atmungskette ist das Ubichinol entscheidend beteiligt. Fehlt der Vitalstoff, kann auch bei ausreichend vorliegenden Komponenten nicht genug Energie produziert werden.

Muskelkraft

Von der Energieversorgung der Zellen aus den Mitochondrien ist die Muskelkraft direkt abhängig. Das ATP wirkt wie ein Kraftstoff für Muskeln (auch den Herzmuskel) und die Fettverbrennung.

Antioxidans

Bei oxidativem Stress können sich freie Radikale bilden, die die Zellsubstanz angreifen. Ubichinol kann diese reaktiven Moleküle abfangen und unschädlich machen. Antioxidantien wie Ubichinol, Vitamin C oder Glutathion sorgen so für Zellschutz und können den Lebenszyklus von Zellen verlängern. Das kann sich unter anderem auch auf eine Verlangsamung des Alterungsprozesses der Haut auswirken, weshalb das Coenzym Q10, aus dem Ubichinol im Körper umgewandelt wird falls es nicht von außen aufgenommen wird, als Anti-Aging-Substanz bekannt ist.

Herzgesundheit

Die antioxidativen Eigenschaften haben auch positive Effekte auf die Zellen von Organen, dem Herz und Blutgefäßen. Antioxidantien können den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel beeinflussen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Mit ihrer Wirkung auf Gefäße und Nerven können Antioxidantien auch auf die Funktionsfähigkeit des Gehirns wirken und unter Umständen vorbeugend für Krankheiten wie beispielsweise Parkinson sein.

Vorkommen in Nahrung

In Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch (zum Beispiel Makrele oder Thunfisch), Petersilie, Brokkoli oder Orangen kommt Ubichinol vor. Das Coenzyms Q10 wird nicht besonders gut vom Körper aufgenommen. In seiner Ubichinol-Form liegt es deutlich besser bioverfügbar vor. Besonders in flüssiger Form kann Ubichinol gut aufgenommen werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Carnosin

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Ein wichtiges Neupeptid

Carnosin ist ein Peptid aus den Aminosäuren β-Alanin und Histidin. Im menschlichen Körper kommt es hauptsächlich in Muskeln und im Gehirngewebe vor. Außerdem findet es sich in Leber, Niere und anderem Gewebe. Es ist ein wichtiges Antioxidans, das die Zellen vor freien Radikalen schützt und gemeinsam mit anderen Antioxidantien helfen kann, die Lebensdauer der Zellen zu verlängern. Aufgrund seiner Schutzfunktion für das Gehirn wird es auch Neuropeptid genannt. Unter anderem kann der Stoff auch die Giftigkeit von Kupfer und Zink im Gehirn puffern. Im Alter nimmt das wichtige Neupeptid Carnosin ab.

Antioxidans mit Schutzwirkung

Carnosin kann reaktive Sauerstoffspezies ROS (reactive oxygen specis) unschädlich machen, die bei oxidativem Stress in der Zellmembran gebildet werden. Es vermag verschiedene schädliche Metallionen zu binden (Chelatisierung von Metallen), die als Nebenprodukte des Stoffwechsels auftreten, und trägt zur Entgiftung bei. Außerdem kann es die Glykierung oder Glykation durch schädliche Zuckermoleküle verhindern. Über den Zellschutz spielt spielt Carnosin daher für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. Es kann darüber hinaus Lymphozyten aktivieren und die Bildung neuer Immunzellen unterstützen.

Im Herz-Kreislauf-System nützlich

Das Zusammenklumpgen von Blutplättchen kann durch Carnosin vorbeugend beeinflusst werden. Der Wirkstoff kann blutdrucksenkenden Effekt haben.

Das Severin-Phänomen

Beim Carnosinabbau sammelt sich Milchsäure in den Muskeln und der ph-Wert sinkt. Carnosin kann Milchsäure puffern. Die Muskeln erholen sich nach Extremleistungen sehr schnell und funktionieren, als ob sie nie erschöpft gewesen wären. Diese Funktion wird als Severin-Phänomen bezeichnet. Im Leistungssport wird daher Carnosin angewendet, um die Zeichen physischer Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren.

Anti-Aging-Substanz

Mit zunehmendem Alter sinkt die Konzentration an Carnosin im Körper. Die Abwesenheit des antioxidativen Schutzes auf Zellproteine wirkt sich auf die Zellalterung und auch auf die Hautalterung aus. Möglicherweise kann Carnosin Alterungsprozesse verlangsamen. Mit dem Ziel, ein Anti-Aging-Präparat für „Schönheit von innen“ zu finden, hat die pharmakologische Forschung der letzten Jahre den Wirkstoff in den Fokus intensiver Forschungen gestellt.

Autismus

Klinische Studien haben den Einfluss von Carnosin bei Patienten mit Autismus aufgezeigt. Auf Gehirnareale, die für Hören, Sehen, Bewegung und Sozialisation zuständig sind, hatte das Nahrungsergänzungsmittel positive Effekte, allerdings verbunden mit einem erhöhten Corticosteronspiegel, der zu Hyperaktivität führen kann.

Körpereigener Stoff, ergänzt durch Nahrung

Carnosin wird im Köper durch Aminosäuren generiert. Es kann auch durch die Nahrung zugeführt werden, in der Regel ist dies jedoch nicht notwendig. Carnosin ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Aus therapeutischen Gründen kann die zusätzliche Einnahme oder äußerliche Anwendung von Carnosin empfohlen werden.

Carnosin ist eine körpereigene Substanz, die positive Effekte auf verschiedenste Bereiche haben kann. Darunter werden mögliche Wirkungen angenommen auf Anti-Aging, Hautverjüngung, Muskelfunktionsstörung, sexuelle Potenz, grauen Star, Diabetes, kardiovaskuläre Krankheiten und neurologische Erkrankungen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Studentenblume (Tagetes)

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Sonnengelbe Blütenköpfe

Die Studentenblume (Tagetes) wird auch türkische Nelke oder Sammetblume genannt. Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Name Tagetes leitet sich ab von dem etruskischen Halbgott Tages.

Aus Mexiko in heimische Blumentöpfe

In der Gattung existieren rund 50 bis 60 Arten, die ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika stammen. Heute sind Tagetes in Europa als sommerliche Balkonkastenbepflanzung und Schnittblume sehr beliebt. Die Blüten fallen durch eine sonnige Farbe und einen relativ unangenehmen Geruch auf. Die Studentenblume enthält einen gelben Farbstoff, der unter der Bezeichnung E161b in der Lebensmittelindustrie und als Futtermittelzusatz eingesetzt wird.

Inhaltsstoffe

Aufgrund ihres hohen Gehalts des Pflanzenfarbstoffes Lutein werden Tagetes zu pharmazeutischen Zwecken angebaut. Das Carotinoid Lutein besitzt große Bedeutung für das scharfe Sehen.

Sekundärer Pflanzenstoff fürs Auge

Bei Lutein-Mangel kann eine Macula-Degeneration auftreten. Im gelben Fleck (macula lutea) der Netzhaut im menschlichen Auge ist Lutein zusammen mit Zeaxanthin in besonders konzentrierter Form gespeichert und ist beteiligt am Sehvorgang und dem Zellschutz. Es handelt sich um ein sehr starkes Antioxidans.

In der Behandlung von Macula-Degeneration können mit Lutein positive Effekte verbucht werden. Vorbeugend kann Lutein das Risiko, an grauem Star oder anderen Augenkrankheiten zu erkranken, reduzieren.

Weitere Anwendungen

Durch seine antioxidativen Eigenschaften kann Lutein aus der Tagetes dem Alterungsprozess der Haut und der Zellen entgegenwirken.

In Lateinamerika gilt die Tagetes als volksmedizinisches Hausmittel bei Durchfall, Blähungen, Verdauungsstörungen und Koliken. Bei fiebrigen Erkältungskrankheiten kommen die Blüten und Blätter zum Einsatz. Das ätherische Öl aus Tagetes besitzt offenbar antiinsektizide, entzündungshemmende und pilzhemmende Eigenschaften.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kurkuma, Gelbwurz (Curcumin)

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Bezugsquelle: Curcumin Gold

Bei Entzündungen und Schmerzen

Der Wirkstoff Curcumin stammt aus dem Rhizom (Wurzel) der Pflanze Kurkuma (Curcuma longa oder Gelbwurz) aus der Familie der Ingwergewächse. Es handelt sich um einen gelborangenen natürlichen Farbstoff, der nicht lichtecht ist. Als Gewürz- und Aromastoff ist Curcumin ein wesentlicher Bestandteil von Currypulver. Als gemahlenes Kurkuma-Pulver ist es auch in Reinkultur erhältlich. Als Nahrungsergänzungsmittel wird es auch in Kapselform angeboten. Darüberhinaus hat der Wirkstoff eine jahrtausendelange medizinische Tradition in Indien und China. Die moderne Medizin interessiert sich inzwischen für Curcumin und hat mit der Grundlagenforschung begonnen. Immer wieder werden erstaunliche Ergebnisse publiziert.

Bessere Aufnahme mit Piperin

Als Lebensmittelzusatz unter der Bezeichnung E 100 wird er wegen seiner Farbwirkung verwendet, zum Beispiel bei Reisgerichten, Marmeladen und Konfitüren, Senf, aber auch in Teigwaren oder Margarine. Für Textilfärbungen kommt der Farbstoff wegen seiner Unbeständigkeit nicht zum Tragen.

Curcumin kann vom Organismus besser aufgenommen werden, wenn es mit Piperin aufgenommen wird, dem Wirkstoff aus schwarzem Pfeffer. Die gleichzeitige Verwendung von hochwertigem Fett begünstigt die Nährstoffabsorption erheblich, denn Curcumin ist nicht wasserlöslich.

Immunabwehr, Entzündungen und Schmerzen

In der traditionellen indischen Medizin Ayurveda wurde Kurkuma-Pulver wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung eingesetzt. Untersuchungen haben Hinweise darauf geliefert, dass Curmumin-Präparate hohe Blutwerte von Demothoxycurcumin zur Folge haben, mit antientzündlicher Wirkung. Eine Doppelblindstudie von 2010 (Belcaro et al. In Panminerva Med., Jun/2010/52(2 Suppl. 1), S. 55-62) stellte außerdem eine signifikate Verbesserung der Schmerzsymptome bei Arthrose fest. Curcumin besitzt antioxidative Eigenschaften, die bereits in der Vorbeugung gegen Gelenkentzündungen hilfreich sein können, das Herz stärken und im Zellschutz als Anti-Aging-Mittel Alterungsprozesse verlangsamen können.

Zuckerstoffwechsel

Experimentelle Studien in der alternativen Medizin haben Hinweise darauf gemehrt, dass Curcumin Diabeteserkrankungen positiv beeinflussen kann. Daraus ergeben sich eventuell künftige Einsatzmöglichkeiten bei Hyperglykämie, Hyperlipidämie, Insulinresistenz und nekrotische Prozesse.

Die Verdauung profitiert

Curcumin bewirkt eine Förderung der Ausschüttung von Gallensäften aus der Leber, was sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Die Gallensäure bindet Fette. Dadurch hilft sie bei Völlegefühl und kann Blähungen lindern. Blutfettwerte konnten in Untersuchungen mit Curcumin gesenkt werden und eine Reduzierung von Ablagerungen im Gefäßsystem konnte beobachtet werden. Man kann davon ausgehen, dass Curcumin wahrscheinlich eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel besitzt.

Bei Verdauungsstörungen wird Kurkuma bereits heute medizinisch eingesetzt. Bei Patienten mit Gallensteinen wird von der Selbstmedikation mit Curcumin abgeraten.

Darmkrebs

Laborversuche, die noch nicht als ausreichender Beleg gelten können, weisen auf eine Verbindung der entzündungshemmenden Wirkung von Curcumin mit krebshemmenden Eigenschaften hin. In Experimenten konnte die Anzahl und auch die Größe bestehender Darmpolypen bei Patienten mit familärer adenomatöser Polyposis signifikant reduziert werden. Diese Erbkrankheit äußert sich durch die Entstehung von Hunderten von Polypen im Darm, die Darmkrebs auslösen können, wenn sie nicht behandelt werden.

Wirkstoff der Zukunft

Mögliche Einsatzgebiete von Curcumin in der Zukunft bei chronischen Darmkrankheiten wie Colitis ulcerosa, aber auch bei Krebs werden derzeit erforscht. Vermutungen in Richtung von neuroprotektiven Eigenschaften des Wirkstoffs Curcumin lenken die Blickrichtung der Forschung auf Anwendungsgebiete wie Depression, Alzheimer und Parkinson-Krankheit.

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Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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