Schlagwort-Archive: Aminosäure

Tyrosin (L-Tyrosin)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

tyrosin
© Sebastian Kaulitzki – fotolia.com

Basis für biochemische Stoffe

Tyrosin ist eine neutrale, genetisch codierte und proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure, die für den menschlichen Körper semiessentiell ist. Sie kann teilweise im Körper biochemisch aus Phenylalanin hergestellt werden und muss nur zum Teil durch die Nahrung zugeführt werden.

Tyrosin ist unter anderem die Ausgangssubstanz für die körpereigene Bildung von Dopamin, Katecholaminen, Melanin, Thyroxin und Tyramin. Gemeint ist stets die Form als L-Tyrosin.

Große Mengen in Casein

Der Name Tyrosin leitet sich ab von griech. tyros, Käse, da es in größeren Mengen in Casein vorkommt. Als Entdecker der Aminosäure gilt Justus von Liebig, der 1846 die Substanz Tyrosin aus Käse isolierte.

Grundstoff wichtiger Prozesse

Tyrosin ist in seiner proteinogenen Funktion am Aufbau vieler Eiweißprodukte im Körper beteiligt. Von besonderer Wichtigkeit sind Eiweiße mit Aufgaben im Signaltransductionsprozess, bei der Reize in Signale umgewandelt und über die Signalkette weitergeleitet werden.

Stimmungsaufhellend

Tyrosin ist eine Vorstufe der Neurotransmitter (Botenstoffe) Dopamin und Norepinephrin. Es ist damit beteiligt an der geistigen Funktion und Leistungsfähigkeit des Gehirns und der Stimmung. Seine stimmungsaufhellende und appetitzügelnde Wirkung ist bekannt. Als Vorstufe von Adrenalin und Schilddrüsenhormonen ist die Aminosäure an weiteren Prozessen beteiligt.

Die Aminosäure spielt eine Rolle bei der Bildung des Pigments Melanin, das in Haut und Haaren steckt. Für die Bildung von roten und weißen Blutkörperchen besitzt Tyrosin ebenso Bedeutung wie für die Funktion von Nebennieren, Schilddrüse und Hirnanhangsdrüse. Leistungsfähigkeit und Ausdauer beeinflusst die Aminosäure positiv.

Vorkommen

Tyrosin in chemisch gebundener Form als Bestandteil von Proteinen liegt in vielen Lebensmitteln vor. Gute Tyrosin-Lieferanten sind Milch und Käse, Fleisch, Fisch, Ei, Volkkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne und Nüsse.

Abstimmung

Auch wenn Tyrosin für die Regulierung und Leistungsfähigkeit des Gehirns große Bedeutung hat und als Zwischenstufe von Norepinephrin bei Erschöpfung wichtige Aufgaben erfüllt, sollte eine Einnahme nur in Abstimmung mit dem Arzt oder Apotheker erfolgen. Im Hinblick auf Antidepressiva und Medikamenten gegen Schizophrenie sind Wechselwirkungen dokumentiert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Threonin (L-Threonin)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

threonin
© Zerbor – fotolia.com

Vitalstoff für Wachstum

Threonin ist eine essentielle proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure. Gemeint ist stets die Form L-Threonin. Die Vitalsubstanz muss mit der Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbstständig herstellen kann.

Fehlt Threonin längere Zeit in der Versorgung von Kindern im Wachstum, kann sich das Knochenwachstum verzögern. Bei Erwachsenen kann sich ein Mangel in schneller Ermüdung, Abgeschlagenheit und Gewichtsverlust äußern.

Vielfältiger Einsatz

Es sind noch nicht alle Funktionen dieser Aminosäure vollständig erforscht. Für Wachstum, Immunsystem und für die Produktion der Harnsäure ist ihre Bedeutung bereits erkannt.

Wachstum

Die Aminosäure Threonin erfüllt vielfältige Funktionen in ihrer eiweißbildenen Funktion. Sie ist unter anderem ein wichtiger Baustein des Kollagens in Bindegeweben, Sehnen, Bändern sowie Knochen und Zähnen. Gerade für das Knochenwachstum ist Threonin von besonderer Wichtigkeit. Threonin befindet sich auch konzentriert in den Glykoproteinen der Schleimhäuten, die vor Säure schützen, beispielsweise in der Magenschleimhaut, die einen Schutzmantel für die Magenwand gegen die aggressive Magensäure bildet.

Immunsystem und Stoffwechsel

Als Baustein von Antikörpern und Immunglobulinen unterstützt Threonin die Immunabwehr. Es fördert die Funktionen der Thymusdrüse. Die Thymusdrüse bildet die für die Immunabwehr wichtigen T-Lymphozyten heran. Threonin wird für die Bildung von Enzymen und Hormonen gebraucht.

Im Stoffwechsel von Porphyrin ist Threonin beteiligt zusammen mit Glycin und Serin. Bei Bedarf kann der Körper Threonin aus der Nahrung biosynthetisch umwandeln in Glycin. Unter körperlicher Extrembelastung kann Threonin sogar zur Energiegewinnung herangezogen werden.

Humanmedizin

Threonin wird verwendet bei spasmischen Störungen und Angstzuständen. Es kann die Immunabwehr verbessern. Unter Umständen kann Threonin bei hyperaktiven Nervenreaktionen hilfreich eingesetzt werden. Eine Einnahme muss stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein.

In der Humanmedizin wurde eine besondere Diät entwickelt, in der Threonin zusammen mit anderen Aminosäuren bei einer gestörten Verdauung die Stickstoffquelle bietet. Um diesen Wirkungskern herum sind alle weiteren lebenswichtigen Nährstoffe in chemisch genau definierter Form angeordnet.

Threonin findet in der klinischen Medizin Anwendung in Aminosäure-Infusionslösungen zur künstlichen Ernährung, beispielsweise über eine Magensonde.

Lebensmittel mit Threonin

Threonin kommt in tierischen und pflanzlichen Eiweißen vor als gebundener Bestandteil von Proteinen, nicht als Reinstoff. Der Tagesbedarf für gesunde Erwachsene wird berechnet mit 16 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Gute Threonin-Lieferanten sind Hülsenfrüchte wie beispielsweise getrocknete Erbsen, Nüsse, Vollkornprodukte, Kohl, Kuhmilch und Ei. Auch in Fleisch und Fettfischen wie Lachs liegt Threonin vor.

Unterstützende Faktoren

Um eine optimale Aufnahme von Threonin zu gewährleisten, sollte Magnesium, Vitamin B3 und Vitamin B6 in ausreichender Menge im Körper zur Verfügung stehen.

Ein Überschuss von Threonin kann normalerweise nicht durch gewöhnliche Lebensmittel hergestellt werden. Sollte ein Überschuss durch die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln vorliegen, kann sich das unter Umständen darin äußern, dass zu viel Harnsäure produziert wird. Im Extremfall könnte das zu Gicht führen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Taurin

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

taurin
© Jürgen Fälchle – fotolia.com

Der Inhaltsstoff der Energydrinks

Taurin ist eine organische Säure, die eine Aminosäure enthält, aber selbst keine Aminosäure ist. Es handelt sich um ein Abbauprodukt der Aminosäuren Cystein und Methionin. Taurin enthält eine Sulfonsäuregruppe, sein chemischer Name lautet daher 2-Aminoethansulfonsäure. In Energydrinks wurde der Zusatzstoff Taurin richtig populär. Wahrscheinlich kann Taurin die Wirkung von Koffein verstärken, eine mögliche Erklärung für die noch anregendere Wirkung von Energydrinks verglichen mit Kaffee.

Der Name kommt von Stier

Taurin ist gut wasserlöslich und normalerweise ein farbloses kristallines Pulver. Im Körper kommt es meist in ungebundener Form vor. Der Name Taurin leitet sich ab von griech. tauros, Stier, weil es angeblich aus den Hoden von Stieren gewonnen worden sein soll. In Wirklichkeit wurde Taurin 1824 aus einer Ochsengalle gewonnen – im allerweitesten Sinne ebenfalls ein Produkt vom Stier. Seine Entdecker Leopold Gmelin und Friedrich Tiedemann nannten es zunächst das Gallen-Asparagin.

Körpereigene Substanz

Der Körper kann Taurin aus der Aminosäure Cystein generieren, es muss also nicht der komplette Bedarf über die Nahrung gedeckt werden. Der Organismus von Säuglingen ist dazu noch nicht in der Lage und deckt seinen Bedarf über die Muttermilch.

Physiologische Funktionen

Es sind noch nicht alle biochemischen Funktionen von Taurin erforscht, aber es handelt sich um einen äußert wichtigen Baustein des funktionierenden Organismus. Unter anderem geht man davon aus, dass Taurin als Radikalfänger mit antioxidativen Eigenschaften ausgestattet ist sowie entzündungshemmende und zellmembranschützende Funktionen hat. Es fördert die Produktion von Insulin und vermag den Blutzuckerspiegel zu senken.

Verdauung

Für die Produktion der Gallensäure (Taurocholsäure und Taurochenodesoxycolsäure) benötigt der Körper Taurin, eine wesentliche Verdauungsvoraussetzung für den Abbau von Fett.

Viele weitere Aufgaben

Taurin ist an der Produktion von Nervenbotenstoffen und am Funktionieren des Nervensystems maßgeblich beteiligt. Auch soll Taurin beim Wachstum der Muskeln eine Rolle spielen. Es beeinflusst den Transport von Kalium, Magnesium und Zink und beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt der Zellen. Möglicherweise besteht ein positiver Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff Taurin und einer Wirkung auf Lungenentzündung und Niereninsuffizienz, der wissenschaftlich jedoch noch nicht vollständig belegt ist.

Offenbar ist Taurin nicht am Aufbau struktureller Eiweiße in Körpergewebe oder Muskeln beteiligt. Es kann aber als Baustein für andere Aminosäuren fungieren.

Vorkommen

Gute Taurin-Lieferanten sind Fisch, Fleisch und Milchprodukte, unter anderem beispielsweise Muscheln oder Austern, Thunfisch, Dorsch, Fleisch vom Rind, Schwein, Schaf oder Geflügel. Als eine empfohlene Tagesdosis als Zufuhr aus der Nahrung gilt die Menge von 0,5 bis 4 Milligramm Taurin.

Taurinmangel

Taurinmangel kann eine Störung des Immunsystems zur Folge haben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Prolin (L-Prolin)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

prolin
© Zerbor – fotolia.com

Bezugsquelle: L-Lysin & L-Prolin Complex (75mg Prolin / Kapsel)

Bildet und erhält Kollagen

Prolin ist eine nicht-essentielle und proteinogen (eiweißbildende) Aminosäure. Gemeint ist stets L-Prolin. Die menschliche Haut ist reich an peptidisch gebundenem Prolin. Es spielt eine Rolle bei der Bildung von Kollagen, der Eiweißstruktur, aus der Bindegewebe und Knochen bestehen.

Aufbauende Wirkung

Die Aminosäure kann im Körper synthetisiert werden aus Glutaminsäure und Ornithin. Es kann bei Bedarf zusammen mit Vitamin C zu Hydroxyprolin verstoffwechselt werden, das wichtig für die Bildung von Kollagen ist. Bei fortschreitendem Alter und bei Krankheiten kann die körpereigene Prolin-Bildung unter Umständen nicht ausreichen. Da die Funktionen für Gewebeelastizität und Erhalt bedeutsam sind, ist es sinnvoll, auch bei der Nahrungsaufnahme auf eine genügende Prolinzufuhr zu achten.

Die menschliche Haut ist reich an peptidisch gebundenem Prolin. Es spielt eine Rolle bei der Bildung von Kollagen, der Eiweißstruktur, aus der Bindegewebe und Knochen bestehen.

Wichtige Biosubstanz

Prolin ist für den Aufbau von Bindegewebe zuständig. Gleichzeitig ist die Aminosäure wichtig, um den Abbau von Kollagen zu verhindern, des Struktureiweißes, das für Elastizität und genügend Feuchtigkeit im Bindegewebe und der Haut sorgt. Prolin vermag die verdauenden Enzyme, die Kollagenasen, hemmen und dem Bindegewebsabbau entgegenwirken. Zusammen mit Vitamin C kann es mit Hydroxyprolin einen weiteren Stoff bilden, der ebenfalls bedeutsam für ein gesundes Bindegewebe ist. Wie Prolin unterstützt auch Hydroxyprolin die Regeneration von Knochen und Knorpel bei Entzündungen und fördert den gelenkaufbau und die Geweberegeneration.

Vorkommen

Gute Prolin-Lieferanten sind Milch- und Fleischprodukte. In pflanzlichen Nahrungsmitteln findet sich wenig Prolin.

Ein Mangel an Prolin kann zu Gelenkproblemen führen oder die Stabilität der Arterien schwächen. Nebenwirkungen bei Überdosierung sind bislang offenbar nicht beobachtet werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Glycin (E 640)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

glycin
© vladimirfloyd – fotolia.com

Bestandteil fast aller Proteine

Glycin(Glyzin, Glykoll, abgekürzt auch Gly) ist eine proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure, die im menschlichen Organismus synthetisiert werden kann. Daher gehört sie nicht zu den essentiellen Aminosäuren, die ausschließlich über die Nahrung zugeführt werden müssen. Als Bestandteil von fast allen Proteinen spielt es eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel.

In vielen Lebensmitteln enthalten

Glycin ist ein Baustein zahlreicher Proteine (Eiweiße). Es kommt in natürlicher Form in vielen eiweißhaltigen pflanzlichen wie tierischen Lebensmitteln vor. Zusätzlich wird die Aminosäure von der Lebensmittelindustrie unter der Bezeichnung E 640 vielen Lebensmitteln als Geschmacksverstärker beigesetzt, beispielsweise in Süßstofftabletten oder für längere Haltbarkeit bei Schinken oder Marzipan.

Bedeutsam für Erbsubstanz

Glycin entsteht im Körper unter anderem aus der Aminosäure Serin. Bei diesem biochemischen Vorgang werden zusätzlich Vorstufen von Thymin-Nukleotiden freigesetzt, ein Bestandteil der Erbsubstanz (DNA) des Menschen. Glycin unterstützt außerdem weitere Bausteine der Erbsubstanz, die Purine.

Wirkt im Zentralnervensystem

Glycin fungiert als häufigster Botenstoff (Neurotransmitter) im zentralen Nervensystem im Rückenmark sowie im Hirnstamm. Es ist unter anderem stark beteiligt an der Muskelaktivität. Es transportiert über den Glycinrezeptor Informationen von Zelle zu Zelle als inhibitorischer Signalstoff. Das bedeutet, dass die jeweils nachfolgende Zelle in ihrer Aktivität gehemmt wird, zum Beispiel bei Muskelkontraktionen kann das wichtig sein.

Die Bedeutung wird klar, wenn die Produktion von Glycin unterdrückt wird. Das geschieht beispielsweise bei der Krankheit Tetanus (Wundstarrkrampf). In der Folge können Muskeln so verkrampfen, dass die Krankheit bei Nichtbehandlung zum Tod führen kann. Ein ähnlicher Effekt tritt durch Strychnin ein, das als Rattengift bekannt ist. Die Freisetzung von Glycin wird unterdrückt, es kann die Hemmung der Muskelaktivität nicht durchführen und es kommt zu lebensbedrohlichen Krämpfen.

Biochemischer Grundstoff

Glycin ist zusammen mit Arginin an der Bildung von Energiespeichern im Muskel, dem Kreatin beteiligt. Es dient auch zur Biosynthese von Glutathion und unterstützt so das Immunsystem. Für die Sauerstoffversorgung durch das Blut ist Glycin bei der Produktion von Häm wichtig, der im Blutfarbstoff Hämoglobin Sauerstoff in die Zellen transportiert. In der Verdauung spielt Glycin durch die Beteiligung an der Produktion von Gallensäure eine Rolle.

Die Aminosäure Glycin macht zu rund einem Drittel das Strukturprotein Kollagen aus. Es stabilisiert Bindegewebe, Knochen, Haut und Zähne.

Therapeutischer Nutzen

Glycin kann positiv auf den Blutzuckerspiegel wirken, indem es die Freisetzung von Glucagon unterstützt. Die Aminosäure kann positiven Einfluss nehmen bei Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Gicht.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Ornithin

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

ornithin
© Syda Productions – fotolia.com

Basische Aminosäure

Bei Ornithin handelt es sich um einen Teil einer basischen Aminosäure, die nicht eiweißbildend fungiert sondern ganz andere biochemische Aufgaben übernimmt. Der Name Ornithin kommt von griech. ornis, Vogel.

Unter anderem besitzt Ornithin Bedeutung als Trägersubstanz im Harnstoffzyklus. Ornithin wird im Leberstoffwechsel aus Arginin verstoffwechselt als ein Zwischenprodukt. Das bedeutet, dass Ornithin vom Körper selbst hergestellt werden kann. Sie zählt damit zu den semiessentiellen Aminösäuren. Für die ausreichende Wirksamkeit ist eine Zufuhr über eine fleischhaltige Nahrung dennoch notwendig. In pflanzlichen Nahrungsmitteln kommt Ornithin nur in Spuren vor. Daher sollten Vegetarier auf eine hinreichende Versorgung mit Ornithin achten.

Entgiftung

Die Aminosäure Ornithin unterstützt die Produktion von Harnstoff zur Ammoniak-Entgiftung. Ein Großteil des in der Leber gebildeten Ammoniaks kann in Harnstoff umgewandelt und mit dem Urin ausgeschieden werden. Ornithin dient dabei als Trägerstoff. Im Harnstoffzyklus bildet sich Ornithin über Citrullin um in Arginin. Wenn dann der Harnstoff abgespalten wird, regeneriert sich das Ornithin. Die Humanmedizin bedient sich der Aminosäure für Leberschutzpräparate.

Wachstumsstimulation

Zusammen mit Arginin und anderen Stoffen ist Ornithin in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) beteiligt an der Bildung von Wachstumshormonen. Die Aminosäure wirkt laut klinischen Studien wahrscheinlich anregend auf die Produktion und die Ausschüttung des Hormons. Das hat Bedeutung für den Fettabbau und den Aufbau der Muskeln. Ab dem 30. Lebensjahr verringert sich normalerweise schrittweise die Produktion des Wachstumshormons in der Hirnanhangsdrüse.

Aufgaben im Stoffwechsel

Die Aminosäure hat verschiedene Aufgaben im Stoffwechsel. Es fördert die Immunabwehr, indem sie stimulierend auf die Thymusdrüse wirkt und besitzt offenbar positiven Einfluss auf die Schlafqualität. Wundheilung konnte durch kombinierte Ornithin-Präparate verbessert werden.

Vorkommen

Ornithin liegt in Fleisch, Fisch, Eiern und Milch vor.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Citrullin

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

citrullin
© FC Photography – fotolia.com

Von Muskelkater und Manneskraft

Nach der Wassermelone (Citrullus vulgaris), in der besonders viel von der Aminosäure enthalten ist, ist der Wirkstoff benannt. Es handelt sich um eine nicht-essentielle Aminosäure, die biosynthetisch vom Körper hergestellt werden kann und nicht zwingend über die Nahrung zusätzlich zugeführt werden muss. Normalerweise ist diese Aminosäure nicht an Eiweißbildung beteiligt, sie ist nicht-proteinogen. Gemeint ist stets L-Citrullin, ein Zwischenprodukt aus dem Harnstoffzyklus. Unter nitrosativem Stress beim schädlichen Einwirken hochreaktiver Stickstoffspezies scheidet der Körper mehr Citrullin mit dem Urin aus. Daher kann die Substanz als Marker in der medizinischen Diagnostik verwendet werden.

Natürliche Vorkommen von Citrullin

In der Wassermelone kommt Citrullin besonders konzentriert vor, allerdings in der Schale oder am äußeren Rand unter der Schale. Doch auch in der Zwiebel und im Knoblauch ist die nicht-proteinogenen Aminosäure enthalten.

Funktionsweise

Citrullin wird im menschlichen Stoffwechsel von Enterozyten im Darm aus Glutamin produziert. Citrullin wird in den Nieren zur Argininsynthese verwendet. Der Citrullinspiegel im Blut kann einen Hinweis auf die Leberfunktion geben, die für den Harnstoffwechsel verantwortlich ist. Gleichzeitig ist die Substanz ein Marker für die Funktion der Enterozyten. Eine Zufuhr von Citrullin wird zu Arginin verstoffwechselt.

Sportlern wohlbekannt

Besonders in Sportlerkreisen ist die Substanz bekannt, da Citrullin den Abbau von Ammoniak unterstützt, das sich bei erschöpfenden Anstrengungen vom Körper in den Muskeln anreichert. Das wird als Übersäuerung der Muskeln bezeichnet, oder als Muskelkater. Die Energieerzeugung in den Mitochondrien und die Ceratin-Sythese für Muskelaufbau werden gefördert.

Blutgefäße

Citrollin ist eine Vorstufe von Arginin, eine weitere Aminosäure. Arginin ist die Ausgangsbasis für die Produktion von Stickoxid (NO), ein gasförmiger Botenstoff für die Blutversorgung der Organe, dem unter anderem auch eine antioxidative Eigenschaft zugesprochen wird. Da es die Blutgefäße erweitert gilt Citrullin auch als Potenzmittel oder als Mittel bei erektiler Dysfunktion (Erektionsstörung).

Autoimmunreaktion

Wenn Antikörper gegen den körpereigenen Stoff gebildet werden, spricht man von einer Rheumatoiden Arthritis. Die Antikörper befinden sich auf der Oberfläche von Fibrin, das vor allem bei Entzündungen der Gelenke vorkommt, und lösen schmerzhafte Autoimmunreaktionen aus.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Carnosin

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

carnosin
© iceteastock – fotolia.com

Ein wichtiges Neupeptid

Carnosin ist ein Peptid aus den Aminosäuren β-Alanin und Histidin. Im menschlichen Körper kommt es hauptsächlich in Muskeln und im Gehirngewebe vor. Außerdem findet es sich in Leber, Niere und anderem Gewebe. Es ist ein wichtiges Antioxidans, das die Zellen vor freien Radikalen schützt und gemeinsam mit anderen Antioxidantien helfen kann, die Lebensdauer der Zellen zu verlängern. Aufgrund seiner Schutzfunktion für das Gehirn wird es auch Neuropeptid genannt. Unter anderem kann der Stoff auch die Giftigkeit von Kupfer und Zink im Gehirn puffern. Im Alter nimmt das wichtige Neupeptid Carnosin ab.

Antioxidans mit Schutzwirkung

Carnosin kann reaktive Sauerstoffspezies ROS (reactive oxygen specis) unschädlich machen, die bei oxidativem Stress in der Zellmembran gebildet werden. Es vermag verschiedene schädliche Metallionen zu binden (Chelatisierung von Metallen), die als Nebenprodukte des Stoffwechsels auftreten, und trägt zur Entgiftung bei. Außerdem kann es die Glykierung oder Glykation durch schädliche Zuckermoleküle verhindern. Über den Zellschutz spielt spielt Carnosin daher für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. Es kann darüber hinaus Lymphozyten aktivieren und die Bildung neuer Immunzellen unterstützen.

Im Herz-Kreislauf-System nützlich

Das Zusammenklumpgen von Blutplättchen kann durch Carnosin vorbeugend beeinflusst werden. Der Wirkstoff kann blutdrucksenkenden Effekt haben.

Das Severin-Phänomen

Beim Carnosinabbau sammelt sich Milchsäure in den Muskeln und der ph-Wert sinkt. Carnosin kann Milchsäure puffern. Die Muskeln erholen sich nach Extremleistungen sehr schnell und funktionieren, als ob sie nie erschöpft gewesen wären. Diese Funktion wird als Severin-Phänomen bezeichnet. Im Leistungssport wird daher Carnosin angewendet, um die Zeichen physischer Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren.

Anti-Aging-Substanz

Mit zunehmendem Alter sinkt die Konzentration an Carnosin im Körper. Die Abwesenheit des antioxidativen Schutzes auf Zellproteine wirkt sich auf die Zellalterung und auch auf die Hautalterung aus. Möglicherweise kann Carnosin Alterungsprozesse verlangsamen. Mit dem Ziel, ein Anti-Aging-Präparat für „Schönheit von innen“ zu finden, hat die pharmakologische Forschung der letzten Jahre den Wirkstoff in den Fokus intensiver Forschungen gestellt.

Autismus

Klinische Studien haben den Einfluss von Carnosin bei Patienten mit Autismus aufgezeigt. Auf Gehirnareale, die für Hören, Sehen, Bewegung und Sozialisation zuständig sind, hatte das Nahrungsergänzungsmittel positive Effekte, allerdings verbunden mit einem erhöhten Corticosteronspiegel, der zu Hyperaktivität führen kann.

Körpereigener Stoff, ergänzt durch Nahrung

Carnosin wird im Köper durch Aminosäuren generiert. Es kann auch durch die Nahrung zugeführt werden, in der Regel ist dies jedoch nicht notwendig. Carnosin ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Aus therapeutischen Gründen kann die zusätzliche Einnahme oder äußerliche Anwendung von Carnosin empfohlen werden.

Carnosin ist eine körpereigene Substanz, die positive Effekte auf verschiedenste Bereiche haben kann. Darunter werden mögliche Wirkungen angenommen auf Anti-Aging, Hautverjüngung, Muskelfunktionsstörung, sexuelle Potenz, grauen Star, Diabetes, kardiovaskuläre Krankheiten und neurologische Erkrankungen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Chlorella (Mikroalge)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

chlorella
© abcmedia – fotolia.com

Superfood zur Entgiftung

Die Mikroalgen Chlorella (Chlorella pyrenoidosa und Chlorella vulgaris) gehören zu den Süßwasseralgen und sind weit verbreitet. Unter Botanikern ist der Name Chlorella sehr bekannt, weil Melvin Calvin an dieser Pflanze die Photosynthese erforschte und dafür 1961 den Nobelpreis erhielt. Da die Süßwasseralge in der Lebensmittelindustrie und als Heilpflanze in der Alternativmedizin verwendet wird, wird sie auch gezielt gezüchtet. 1999 eröffnete die erste Anlage in Deutschland in Klötze/Altmark mit einem 500 Kilometer langen Glasröhrensystem zur Zucht der Mikroalgen. Die hochentwickelten Lebewesen sind winzig kleine Einzeller und gleichzeitig Überlebenskünstler, die sich im Laufe der Millionen von Jahren immer an die Lebensverhältnisse angepasst haben. Da es sich um eine Süßwasseralge handelt, gilt Chlorella als weitestgehend jodfrei. Insbesondere aus der Zucht ist ein sehr reiner Rohstoff erhältlich.

Gifte binden und ausscheiden

Chlorella enthält viel Eiweiß, teilweise 60 bis 70 Prozent. Acht essentielle Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis sind Bestandteil der Mikroalge.

Den größten Nutzen entfaltet die Mikroalge jedoch durch ihre entgiftenden Eigenschaften. Der Mensch ist ständig Umweltgiften, Pestiziden, schädlichen Schimmelpilzsporen oder Giften aus Zahnfüllungen ausgesetzt. Metalle und Gifte werden oft auch unsichtbar mit der Nahrung aufgenommen. In vielen Deos befindet sich Aluminium, viele Zahncremes enthalten Fluor und auch das Trinkwasser kann belastet sein. Aluminium, Arsen, Blei, Kadmium oder Quecksilber – Schwermetalle reichern sich im Körper an und können Beschwerden verursachen, die man vielleicht gar nicht mit diesen Giften in Verbindung bringt. Es ist daher gut, mit natürlichen Mitteln etwas für die Entgiftung des Körpers zu tun. Die Chlorella-Alge kann Schwermetalle und andere toxische Stoffe binden und über den Darm schnellstmöglich zur Ausscheidung aus dem menschlichen Organismus bringen.

In Nahrungsergänzungsmitteln wird versucht, die Alge durch eine Vorbehandlung für den Menschen besser verwertbar zu machen durch Zellwandaufbrechung. Als beste Technik gilt der Mikronisierungs-Prozess in einem Kaltverfahren. Hersteller berichten von einer fünfzigfach höheren Fähigkeit zur Entgiftung der drei toxischen Giftgruppen Schwermetalle, chemische Gifte und Mykotoxine, die bei Schimmel- oder Fäulnisprozessen entstehen können.

Die Chlorophyllbombe

Keine Pflanze enthält mehr Chlorophyll als die tiefgrüne Chlorella. Die chemische Struktur von Chlorophyll ist erstaunlicherweise fast identisch mit der des menschlichen Bluts. Chlorophyll kann im menschlichen Körper positive Effekte für das Blut haben, ist mineralstoffhaltig und ein interessanter Vitalstoff für die Gesundheit. Der Zellschutz wird aktiviert und die antioxidative Wirkung kann freie Radikale unschädlich machen. Die Regenerationsfähigkeit der Körperzellen wird unterstützt. Es wirkt in der Leber und hilft, toxische Stoffe zu binden und über den Darm auszuscheiden. Darüber hinaus ist Chlorophyll stark basisch und kann ein Faktor für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sein. (vgl. ua. Egner PA et al., Proc Natl Acad Sci USA 2001, „Chlorophyllin intervention reduces aflaxtoxin-DANN adducts in individuals as high risk for liver cancer.“).

Fettsäuren aus der Mikroalge

Mehr als 30 Fettsäuren sind in den Mikroalgen enthalten. Über 30 Prozent davon sind ungesättigte Fettsäure, ein weiteres Drittel besteht aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.