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Omega 3 im Fisch neutralisiert Quecksilber

fischverzehr
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Quecksilber lauert überall

Das Schwermetall Quecksilber hat leider die Angewohnheit sich in unserem Gewebe anzureichern. Schleichende Vergiftungen durch Quecksilber sind durch die großen Mengen dieses gefährlichen Umweltgiftes in Luft, Erde und Grundwasser fast unvermeidbar. Aber es gibt die neue Erkenntnis, dass die negativen Auswirkungen von Quecksilber durch den Verzehr von essenziellen Fettsäuren neutralisiert werden könnte.

Ist Fischverzehr beunruhigend?

Gesundheitsbewusste Verbraucher sind beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten gerne zurückhaltend. Sie wissen, dass sich im Gewebe von Fisch gerne Quecksilber anreichert. Die Verschmutzung der Gewässer und Meere, die Emissionen von Methylquecksilber in der Luft rückt in der Nahrungskette immer weiter nach oben, bis es von den Fischen aufgenommen wird.
Nun gibt es neue Forschungsergebnisse, die eine neue Rechnung aufmachen:
Die Nährwertqualität des Fisches übersteigt die gesundheitlichen Risiken des in dem Fisch vorhandenen Quecksilbers. Wie kann das sein?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

An der Ulster University, der Universität von Rochester und am gesundheits- und Bildungsministerium der Republik der Seychellen wird der Fischverzehr und die daraus folgende Aufnahme von Quecksilber seit 3 Jahrzehnten erforscht.
Dabei stellen die Wissenschaftler fest, dass die zahlreich vorhandenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren den schädlichen Auswirkungen von Quecksilber entgegen wirken. Sie neutralisieren das Schwermetall. Vor allem die Omega 3 Fettsäuren.

Langzeitstudie

Untersucht wurden 1500 Schwangere, ihr Fischkonsum und die Auswirkungen auf die Entwicklung ihrer Kinder. Der Zeitrahmen von 30 Jahren ermöglichte diese aussagekräftige Langzeitstudie. Der Fischkonsum auf den Seychellen liegt bei durchschnittlich 12 Fischmahlzeiten in der Woche. Bei Müttern und Kindern wurden keine negativen Folgen von Quecksilber insbesondere auf das menschliche Gehirn festgestellt. Bei den Kindern gab es keine Entwicklungsprobleme, die sich auf Schwermetalle zurückführen lassen.
Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass die mehrfach ungesättigten Fettsäuren den negativen Folgen von Quecksilber entgegenwirken.

Untersuchungsmethoden

Weil die Menschen auf den Seychellen 10 Mal so viel Fisch verzehren wie die Menschen in Europa, ließen sich durch Haarproben hohe Quecksilberwerte nachweisen. Die Frage war nun, ob sich diese Testergebnisse auf die neurologische Entwicklung der Kinder auswirkt?
Die Kinder wurden ab einem Alter von 20 Monaten auf ihre motorischen und kommunikativen Fähigkeiten sowie ihr Verhalten untersucht. Bis zum Erreichen des 20. Lebensjahres wurde die Entwicklung der Kinder medizinisch verfolgt. Es ließ sich keine Korrelation zwischen dem Verzehr von Fisch und neurologischen Störungen feststellen.

Die Ergebnisse belegen keine allgemeine Korrelation zwischen einer pränatalen Exposition gegenüber Quecksilber durch den Verzehr von Fischen und entwicklungsneurologischen Auswirkungen.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die positiven Folgen des Verzehrs von Fisch die potenziell schädlichen Auswirkungen von Quecksilber überwiegen oder sogar ganz verhindern.“
(Dr. Edwin van Wijngaarden, Fachbereich Öffentliche Gesundheit der Universität von Rochester, American Journal of Clinical Nutrition)

Empfehlung

Der Typ der Fettsäuren ist während der Schwangerschaft entscheidend. Die Forscher unterstreichen die Wichtigkeit während der Schwangerschaft ausreichende Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu sich zu nehmen.

„Dieses Forschungsprojekt gab uns die Möglichkeit, die Wirkung mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf die Entwicklung und ihr Potenzial, der giftigen Eigenschaft von Quecksilber entgegenzuwirken, zu untersuchen und möglicherweise sogar zu verstärken.“
„Die Ergebnisse zeigen, dass es von erheblicher Bedeutung für die neurologische Entwicklung des Kindes ist, welchen Typ von Fettsäuren eine Frau vor und während der Schwangerschaft zu sich nimmt.“
(Dr. Sean Strain, Professor für menschliche Ernährung an der Ulster University in Nordirland,  American Journal of Clinical Nutrition)

Scheinheilig

Die Food and Drug Administration (FDA), die amerikanische Behörde für Nahrungsmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung, warnt vor dem Verzehr von Fisch. Das hohe Ausmaß der Quecksilberanreicherung in Fisch und Meeresfrüchten würde die Gesundheit bedrohen. Der gesundheitliche Nutzen durch die Aufnahme von mehrfach ungesättigten Fettsäuren wird nicht erwähnt.
Ebenfalls wird nicht auf die Gefahren von Quecksilber-Zahnfüllungen und die organischen Quecksilberverbindung (Thiomersal) hingewiesen, die Impfstoffen beigegeben werden, um zu konservieren. Schwermetallbelastungen durch Injektionen und Zahnfüllungen sind aber weitaus gefährlicher als Fisch zu essen. Denn sie haben keine mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die vor dem Schwermetall schützen.

Fazit

Das Quecksilber in Fischen wird von den positiven und gesundheitsfördernden Auswirkungen mehrfach ungesättigter Fettsäuren quasi neutralisiert.
Eine große Gefahr sind jedoch Quecksilberexpositionen im Rahmen medizinischer Anwendungen, etwa durch Impfungen, weil ihre toxische Wirkung nicht durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren konterkariert wird. schleichende Quecksilbervergiftungen, wie sie etwa durch Zahnfüllungen entstehen können, werden wesentlich unterschätzt.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Schwermetalle – Eine Zeitbombe der Zivilisation

schwermetalle
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Blei, Cadmium, Quecksilber & Co

Sehr geringe Mengen dieser Schwermetalle kommen auch in der Natur vor. Die moderne Industrie baut diese Rohstoffe jedoch ab, um sie für ihre Arbeitsprozesse oder in den Produkten selbst zu verwenden. Damit verteilt der Mensch schädliche Schwermetalle über die gesamte Umwelt. Abwässer und Abluft sind mit diesen stark giftigen Stoffen angereichert und verstreuen sich über den gesamten Globus. Es ist schwer ihnen völlig auszuweichen.

Schwermetall-Belastung

Leider haben Schwermetalle die Angewohnheit, sich im menschlichen Körper festzusetzen und sich nur schwer wieder ausscheiden zu lassen. Vor allem in den Knochen, dem Gehirn und in den Nieren reichern sich die Schwermetalle an.
Vor der Industrialisierung war Belastung durch Schwermetalle kein Thema. Heute jedoch werden moderne Volkskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck oder Lernschwäche bei Kindern mit Schwermetall-belastung in Verbindung gebracht. Dabei reichen schon geringfügige Belastungen aus.

Schwerwiegende gesundheitliche Folgen

Auch Multiple Sklerose, Neurodermitis oder Candida sind Erkrankungen, die häufig mit einer Schwermetallbelastung Hand in Hand gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit können sie bei Epileptikern zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Anfällen führen. Auch beim Haarausfall könnten Schwermetalle eine Rolle spielen.
Alzheimer steht im Verdacht durch Blei, Quecksilber und Zinn ausgelöst zu werden. Die alten Amalgam-Plomben könnten deshalb als kleine Zeitbomben für die Gesundheit gewertet werden.
Auch die ungewollte Kinderlosigkeit wird mit Belastung durch Schwermetalle in Verbindung gebracht. Nach einer erfolgreichen Ausleitung und Entgiftung wurden schon zahlreiche gesunde Babys geboren.

Metallbelastung stark unterschätzt

Obwohl sie in unserer modernen Gesellschaft häufig sind, werden sie stark unterschätzt. Schwermetallbelastungen können zahlreiche Körperfunktionen negativ beeinflussen:

  • Schwermetalle wirken als Katalysatoren für Oxidationsprozesse. Sie fördern die Bildung freier Radikale. Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen werden auf freie Radikale zurückgeführt.
  • Schwermetalle verändern Körperfette. Fette sind Bestandteil jeder Zellwand. Werden sie verändert, ranzig, kann der Transport von guten Nährstoffen und der Abtransport von schlechten Abfallstoffen ins Blut gestört werden.
  • Schwermetalle können den Stoffwechsel blockieren, da sie Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen verdrängen. Dadurch kann z.B. Magnesium- oder Zinkmangel entstehen. Diese Mangelzustände sind ursächlich an vielen alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt.
  • Chronische Metallbelastungen können Eiweiße verändern. Dies kann zu einer höheren Anfälligkeit für Infekte, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen.
  • Ist der Erbträger DNS ebenfalls betroffen, besteht erhöhte Krebsgefahr.

Die Grundlage für Diagnosen stellt in der Schulmedizin immer noch die Blutanalyse dar. Doch Schwermetalle lassen sich im Blut nicht feststellen. Nur in den Geweben von Knochen, Zähnen, Haaren und den inneren Organen kann eine Schwermetallbelastung nachgewiesen werden.
Grenzwerte für einzelne, isolierte Schwermetalle machen jedoch keinen Sinn. Denn liegt eine Mehrfachbelastung durch unterschiedliche Metalle vor, dann kann durch verschiedene Kombinationen die negative Wirkung vervielfacht werden, obwohl jeder einzelne Wert für sich nicht dramatisch wäre.

Aluminium

Aluminium ist kein Schwermetall, aber für den Menschen nicht ungefährlich. Die Herstellung von Aluminium selbst verursacht große Emissionen. Aber auch die Papier-, Porzellan-, Glas- und Textilindustrie produziert gefährlichen Ausstoß an Aluminium.
Aluminium findet man im Backpulver, als Bleichmittel im Weizenmehl, im Schmelz- und Scheiblettenkäse oder sauer eingelegten Gemüsekonserven. Als Mittel gegen das Zusammenklumpen wird es in Kaffeeweißern, industriell hergestelltem Salz und Gewürzen benutzt.
Die zunehmende Säurebelastung der Böden fördert bei Pflanzen die Aufnahme von Aluminium. Im Schnitt bekommen wir deshalb täglich ca. 25mg Aluminium über unsere Nahrung zugeführt. Wenn Aluminiumgeschirr benutzt wird, kann sich diese Aufnahme noch um das 2 – 3fache erhöhen, denn saure Lebensmittel lösen das Aluminium z.B. aus dem Topf.
In Körperpflegemitteln wie Deo oder Zahnpasta, in Medikamenten zur Magenübersäuerung (Antacida), Mitteln gegen Durchfall (Kaolin, Attapulgite, Bolus) und einigen Lipidsenkern (Aluminiumclofibrat) verstecken sich ebenfalls Aluminiumverbindungen.
Folgende gesundheitliche Folgen werden einer Aluminiumbelastung zugeschrieben:

  • Alzheimer: Aluminium soll an der Entstehung beteiligt sein.
  • Anämie: Aluminium könnte beteiligt sein, da es dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzt.
  • Arthritis: Aluminium steht im Verdacht den Knochenstoffwechsel zu beeinträchtigen.
  • Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink, Vitamin B6 und D.
  • Beschwerden des Nervensystems (Gedächtnis- und Sprachstörungen, Antriebslosigkeit oder Aggressivität) können durch Aluminium befördert werden.
  • Leber- und Nierenschädigungen als Folge chronischer Belastung durch Aluminium.
Blei

Blei stammt bekanntlich aus dem Fahrzeugverkehr und aus Müllverbrennungsanlagen. Unsere Ackerböden sind durch schwermetallhaltige Mineraldünger und Klärschlämme belastet. Bleipartikel aus der Luft setzen sich als feiner, bleihaltiger Staub auf unserem Gemüse und Obst ab. Deshalb wird empfohlen, diese frischen Lebensmittel gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen und mit Küchenkrepp abzureiben. Aber auch in Konserven gibt es eine erhöhte Bleikonzentration. Sie stammt von den Lötstellen der Weißblechdosen. Deshalb wird empfohlen, keine Lebensmittel in einer geöffneten Dose stehen zu lassen. Der Konsum von Zigaretten und das Abbrennen von Kerzen sind weitere Bleiquellen. Ganz vereinzelt existieren auch noch alte Bleirohre in unserem Trinkwassersystem. Bei einem Verdacht in dieser Richtung empfehlen wir den Hausbesitzer oder das Wasserwerk zu fragen und evtl. eine Wasseranalyse in Auftrag zu geben.
Die Bleikonzentration in der Luft war 1965 400x höher als 800 v.Chr. Die Analysen von 1600 Jahre alten menschlichen Knochen ergab im Vergleich zu heute, dass auch die Anreicherung im Knochengewebe mindestens 100x höher ist.

  • Kinder absorbieren Blei (50%) stärker als Erwachsene (10%). Lernschwächen, verminderte Intelligenz und Hyperaktivität werden deshalb auch auf Bleibelastung zurückgeführt.
  • Blei stört den Stoffwechsel von Eisen, Calcium, Phosphor, Zink, Vitamin C und D.
  • Zahlreiche Zivilisationskrankheiten werden mit Blei in Verbindung gebracht: Appetitmangel, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Immunschwäche, Schlaflosigkeit, chronische Kopfschmerzen, Depressionen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Krebsrisiko, Gelenkschmerzen, Herzerkrankungen

Cadmium

Cadmium gelangt über Müllverbrennung und Klärschlämme in die Ackerböden. Es ist eines der bedeutendsten Umweltgifte mit zahlreichen Folgen für unsere Gesundheit. Im Boden sammelt es sich an und gelangt über den Verzehr von Pflanzen und Tieren in unseren Organismus.
Getreide und Kartoffeln, Getränke, Instantkaffee, Konservendosen, Gelatine, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern sind Cadmiumquellen in unserer Nahrung. Aber auch Zigarettenrauch enthält dieses gefährliche Umweltgift. Rostschutzmittel, Insektizide, Sanitäranlagen und Farben geben Cadmium an die Umwelt und damit auch an den Menschen ab.
Der Grenzwert für Cadmium ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 0,4 – 0,5mg pro Woche. Nach neuesten Messungen soll dieser Genzwert bei der deutschen Bevölkerung aber bereits um 60% überschritten haben.

  • Cadmium stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D und E. Ein Zinkmangel ist deshalb oft auf eine hohe Cadmiumbelastung zurück zu führen.
  • Fruchtbarkeits- und Wachstums- und Knochenstörungen können ihre Ursache in Cadmium haben.
  • Immunschwäche, Blutarmut und Infektanfälligkeit stehen ebenfalls im Verdacht.
  • Lungen- und Nierenschäden, dort vor allem Nierensteine
  • Lernschwäche und Hyperaktivität bei Kindern
  • Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Haarausfall, trockene schuppige Haut und erhöhtes Krebsrisiko

Quecksilber

Schleichende Vergiftungen durch Quecksilber sind durch die großen Mengen dieses gefährlichen Umweltgiftes in Luft, Erde und Grundwasser erklärbar. Quecksilberverbindungen sind bereits in winzigen Konzentrationen gesundheitsschädlich.
Das Unglück von Minimata (Japan), wo quecksilberhaltige Industrieabfälle ins Meer geleitet wurden, führte zu schweren neurologischen Schäden bei der Bevölkerung und zur vermehrten Geburt geistig behinderter Kinder.
Aber auch ohne eine solche Katastrophe belasten Industrieabfälle, Pestizide, Fungizide und Emissionen aus Industrie und Mülldeponien täglich und schleichend unsere Böden und Gewässer. Biologische Reaktionen verwandeln Quecksilber in die fettlösliche Form Methylquecksilber. Dieses gelangt über die Nahrungskette in unseren Körper. Dort greift es vor allem die Nerven an.
Große Fische, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern, Getreide, Kartoffeln und Pilze geben Methylquecksilber an den Menschen weiter. Fluorhaltige Zahnpasta löst aus Amalgamfüllungen das Quecksilber heraus. Selbst, wenn man den Schaum der Zahnpasta ausspuckt, können Quecksilberdämpfe durch die Nasenschleimhaut direkt zum Gehirn transportiert werden. Deshalb hat Schweden als erstes europäisches Land Amalgam-Füllungen verboten. Eine wichtige juristische Grundlage zur Beurteilung von den gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam-Plomben ist das Kieler Amalgam-Gutachten von 1997.

  • Quecksilber stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6 und E. Zinkmangelsymptome sind deshalb auch auf Quecksilberbelastung zurück zu führen.
  • Gehirn- und Nervenschäden wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Tremor (Zittern), Müdigkeit und Schlaflosigkeit können durch Quecksilberbelastung entstehen.
  • Mit zunehmender Immunschwäche steigt die Infektanfälligkeit.
  • Bei den Sinnesorganen sind Atemschwierigkeiten, Netzhautschädigungen, Hautausschläge und Gehörschwäche eventuell auf Quecksilberverbindungen zurück zu führen.
  • Ein erhöhtes Krebsrisiko ist bei einer Schwermetallbelastung durch Quecksilber wahrscheinlich.

Welches Metall belastet?

Zu den Schwermetallen gehören Quecksilber, Eisen, Blei, Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Zink, Kobalt, Platin, Vanadium, Molybdän, Germanium, Cadmium, Nickel, Palladium, Chrom, Wolfram, Titan, Zirkon, Thallium, Mangan, etc. Nicht alle sind für den Menschen giftig.
Einige Metalle wie Eisen, Zink, Chrom, Mangan, Selen und Kupfer sind in organischen, „guten“ Formen sogar lebensnotwendig, während sie in anorganischer Form hoch toxisch sind. Sind sie als sogenanntes Chelat „durch eine Pflanze“ gegangen, besitzen sie eine gute Bioverfügbarkeit für den Menschen und haben eine heilsame Wirkung. Als anorganisches Metall sind sie völlig wertlos. Deshalb ist der berühmte Eisennagel im Apfel völliger Blödsinn.
Auch Gold- und Silber-Kolloide können in winzig kleinen Nanopartikeln dazu beitragen unsere Gesundheit zu fördern. Es kommt bei manchen Metallen eben auf die Verarbeitung an. Wie immer lohnt es sich, genauer hin zu schauen.

Entgiftungsprogramme

Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihre Schwermetallbelastung genau zusammengesetzt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Therapeuten. Die Eliminierung von Schwermetallen aus dem Körper ist nicht so einfach. Oft werden sie nur aus dem Kreislauf gezogen, um sich dann in Depots einzulagern. Vor einem Ausleitungsprogramm müssen die Schwermetalle deshalb aus den Depots gelöst werden. Verbleiben sie in den Depots, können sie dann schleichende Vergiftungen verursachen. Die Beschwerden sind dann nicht akut und heftig, sondern immer ein wenig vorhanden und schwer greifbar.

  • Quecksilber (Amalgam Füllungen): Die häufigste und größte Belastung
  • Palladium (aus Spargold Füllungen, Kronen und Schmuck): selten, aber hartnäckig
  • Quecksilber und Palladium: Schwerwiegende Kombinationsbelastung
  • Weitere Schwermetall-Belastungen: Kupfer, Silber und Zinn (aus Zahnfüllungen)
  • Blei: heute seltener

Ein Speicheltest gibt Klarheit über die Zusammensetzung und das Ausmaß Ihrer Belastung. Ein persönliches Entgiftungsprogramm können Sie mit Ihrem Therapeuten zusammenstellen.

Eigenschaften von Schwermetallen

Anorganische Schwermetalle sind für den Menschen giftig. Darüber wie die betroffenen Körperteile miteinander reagieren, gibt es viele Beobachtungen, Forschungen und Vermutungen.

Da Schwermetalle immer als positive Ionen vorliegen, könnten sie vom Körper mit den ebenfalls positiven Kalziumionen verwechselt werden. Der Körper verwendet Calcium-Ionen, um bei Entzündungen die Herde „einzumauern“ und damit vom gesunden Gewebe zu isolieren. Diese Verwechslung könnte schwerwiegende Folgen haben: Dr. Clark vermutet, dass die Schwermetalle auf diesem Weg ins Gehirn gelangen. Dort sind sie hauptverantwortlich für chronisch degenerative Nervenkrankheiten. Alzheimer, Multiple Sklerose (MS), Nierenerkrankungen und Epilepsie sind ihrer Meinung nach auf Schwermetalle im Körper zurück zu führen.

Auch Dr. Klinghardt vermutet eine Verstellungsstrategie des Schwermetalls Quecksilber in das wichtige Kalzium. Wenn der Körper glaubt, es mit Calcium zu tun zu haben, es in Wirklichkeit aber Quecksilber ist, hat das schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit.
Er empfiehlt eine Ausleitung von Schwermetallen (außer Quecksilber und Thallium) mit Alpha Liponsäure / Glutation. Von Quecksilber und Thallium sollte der Körper zuletzt entgiftet werden: Zur Ausleitung werden die körpereigenen Dipeptide Lysin Glutamin und Lysin Asparagin, sowie Interleukin2 (im Körper produziert) benötigt. Eine Zufuhr von Dipeptiden kann also nach Ausleitung aller anderen toxischen Metalle, auch Quecksilber und Thallium entfernen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Schwermetalle
– eine Zeitbombe der Zivilisation

schwermetall
© K.-U. Häßler – fotolia.com

Blei, Cadmium, Quecksilber & Co

Sehr geringe Mengen dieser Schwermetalle kommen auch in der Natur vor. Die moderne Industrie baut diese Rohstoffe jedoch ab, um sie für ihre Arbeitsprozesse oder in den Produkten selbst zu verwenden. Damit verteilt der Mensch schädliche Schwermetalle über die gesamte Umwelt. Abwässer und Abluft sind mit diesen stark giftigen Stoffen angereichert und verstreuen sich über den gesamten Globus. Es ist schwer ihnen völlig auszuweichen.

Schwermetall-Belastung

Leider haben Schwermetalle die Angewohnheit, sich im menschlichen Körper festzusetzen und sich nur schwer wieder ausscheiden zu lassen. Vor allem in den Knochen, dem Gehirn und in den Nieren reichern sich die Schwermetalle an.
Vor der Industrialisierung war Belastung durch Schwermetalle kein Thema. Heute jedoch werden moderne Volkskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck oder Lernschwäche bei Kindern mit Schwermetall-belastung in Verbindung gebracht. Dabei reichen schon geringfügige Belastungen aus.

Schwerwiegende gesundheitliche Folgen

Auch Multiple Sklerose, Neurodermitis oder Candida sind Erkrankungen, die häufig mit einer Schwermetallbelastung Hand in Hand gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit können sie bei Epileptikern zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Anfällen führen. Auch beim Haarausfall könnten Schwermetalle eine Rolle spielen.
Alzheimer steht im Verdacht durch Blei, Quecksilber und Zinn ausgelöst zu werden. Die alten Amalgam-Plomben könnten deshalb als kleine Zeitbomben für die Gesundheit gewertet werden.
Auch die ungewollte Kinderlosigkeit wird mit Belastung durch Schwermetalle in Verbindung gebracht. Nach einer erfolgreichen Ausleitung und Entgiftung wurden schon zahlreiche gesunde Babys geboren.

Metallbelastung stark unterschätzt

Obwohl sie in unserer modernen Gesellschaft häufig sind, werden sie stark unterschätzt. Schwermetallbelastungen können zahlreiche Körperfunktionen negativ beeinflussen:

  • Schwermetalle wirken als Katalysatoren für Oxidationsprozesse. Sie fördern die Bildung freier Radikale. Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen werden auf freie Radikale zurückgeführt.
  • Schwermetalle verändern Körperfette. Fette sind Bestandteil jeder Zellwand. Werden sie verändert, ranzig, kann der Transport von guten Nährstoffen und der Abtransport von schlechten Abfallstoffen ins Blut gestört werden.
  • Schwermetalle können den Stoffwechsel blockieren, da sie Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen verdrängen. Dadurch kann z.B. Magnesium- oder Zinkmangel entstehen. Diese Mangelzustände sind ursächlich an vielen alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt.
  • Chronische Metallbelastungen können Eiweiße verändern. Dies kann zu einer höheren Anfälligkeit für Infekte, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen.
  • Ist der Erbträger DNS ebenfalls betroffen, besteht erhöhte Krebsgefahr.

Die Grundlage für Diagnosen stellt in der Schulmedizin immer noch die Blutanalyse dar. Doch Schwermetalle lassen sich im Blut nicht feststellen. Nur in den Geweben von Knochen, Zähnen, Haaren und den inneren Organen kann eine Schwermetallbelastung nachgewiesen werden.
Grenzwerte für einzelne, isolierte Schwermetalle machen jedoch keinen Sinn. Denn liegt eine Mehrfachbelastung durch unterschiedliche Metalle vor, dann kann durch verschiedene Kombinationen die negative Wirkung vervielfacht werden, obwohl jeder einzelne Wert für sich nicht dramatisch wäre.

Aluminium

Aluminium ist kein Schwermetall, aber für den Menschen nicht ungefährlich. Die Herstellung von Aluminium selbst verursacht große Emissionen. Aber auch die Papier-, Porzellan-, Glas- und Textilindustrie produziert gefährlichen Ausstoß an Aluminium.
Aluminium findet man im Backpulver, als Bleichmittel im Weizenmehl, im Schmelz- und Scheiblettenkäse oder sauer eingelegten Gemüsekonserven. Als Mittel gegen das Zusammenklumpen wird es in Kaffeeweißern, industriell hergestelltem Salz und Gewürzen benutzt.
Die zunehmende Säurebelastung der Böden fördert bei Pflanzen die Aufnahme von Aluminium. Im Schnitt bekommen wir deshalb täglich ca. 25mg Aluminium über unsere Nahrung zugeführt. Wenn Aluminiumgeschirr benutzt wird, kann sich diese Aufnahme noch um das 2 – 3fache erhöhen, denn saure Lebensmittel lösen das Aluminium z.B. aus dem Topf.
In Körperpflegemitteln wie Deo oder Zahnpasta, in Medikamenten zur Magenübersäuerung (Antacida), Mitteln gegen Durchfall (Kaolin, Attapulgite, Bolus) und einigen Lipidsenkern (Aluminiumclofibrat) verstecken sich ebenfalls Aluminiumverbindungen.
Folgende gesundheitliche Folgen werden einer Aluminiumbelastung zugeschrieben:

  • Alzheimer: Aluminium soll an der Entstehung beteiligt sein.
  • Anämie: Aluminium könnte beteiligt sein, da es dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzt.
  • Arthritis: Aluminium steht im Verdacht den Knochenstoffwechsel zu beeinträchtigen.
  • Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink, Vitamin B6 und D.
  • Beschwerden des Nervensystems (Gedächtnis- und Sprachstörungen, Antriebslosigkeit oder Aggressivität) können durch Aluminium befördert werden.
  • Leber- und Nierenschädigungen als Folge chronischer Belastung durch Aluminium.
Blei

Blei stammt bekanntlich aus dem Fahrzeugverkehr und aus Müllverbrennungsanlagen. Unsere Ackerböden sind durch schwermetallhaltige Mineraldünger und Klärschlämme belastet. Bleipartikel aus der Luft setzen sich als feiner, bleihaltiger Staub auf unserem Gemüse und Obst ab. Deshalb wird empfohlen, diese frischen Lebensmittel gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen und mit Küchenkrepp abzureiben. Aber auch in Konserven gibt es eine erhöhte Bleikonzentration. Sie stammt von den Lötstellen der Weißblechdosen. Deshalb wird empfohlen, keine Lebensmittel in einer geöffneten Dose stehen zu lassen. Der Konsum von Zigaretten und das Abbrennen von Kerzen sind weitere Bleiquellen. Ganz vereinzelt existieren auch noch alte Bleirohre in unserem Trinkwassersystem. Bei einem Verdacht in dieser Richtung empfehlen wir den Hausbesitzer oder das Wasserwerk zu fragen und evtl. eine Wasseranalyse in Auftrag zu geben.
Die Bleikonzentration in der Luft war 1965 400x höher als 800 v.Chr. Die Analysen von 1600 Jahre alten menschlichen Knochen ergab im Vergleich zu heute, dass auch die Anreicherung im Knochengewebe mindestens 100x höher ist.

  • Kinder absorbieren Blei (50%) stärker als Erwachsene (10%). Lernschwächen, verminderte Intelligenz und Hyperaktivität werden deshalb auch auf Bleibelastung zurückgeführt.
  • Blei stört den Stoffwechsel von Eisen, Calcium, Phosphor, Zink, Vitamin C und D.
  • Zahlreiche Zivilisationskrankheiten werden mit Blei in Verbindung gebracht: Appetitmangel, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Immunschwäche, Schlaflosigkeit, chronische Kopfschmerzen, Depressionen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Krebsrisiko, Gelenkschmerzen, Herzerkrankungen

Cadmium

Cadmium gelangt über Müllverbrennung und Klärschlämme in die Ackerböden. Es ist eines der bedeutendsten Umweltgifte mit zahlreichen Folgen für unsere Gesundheit. Im Boden sammelt es sich an und gelangt über den Verzehr von Pflanzen und Tieren in unseren Organismus.
Getreide und Kartoffeln, Getränke, Instantkaffee, Konservendosen, Gelatine, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern sind Cadmiumquellen in unserer Nahrung. Aber auch Zigarettenrauch enthält dieses gefährliche Umweltgift. Rostschutzmittel, Insektizide, Sanitäranlagen und Farben geben Cadmium an die Umwelt und damit auch an den Menschen ab.
Der Grenzwert für Cadmium ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 0,4 – 0,5mg pro Woche. Nach neuesten Messungen soll dieser Genzwert bei der deutschen Bevölkerung aber bereits um 60% überschritten haben.

  • Cadmium stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D und E. Ein Zinkmangel ist deshalb oft auf eine hohe Cadmiumbelastung zurück zu führen.
  • Fruchtbarkeits- und Wachstums- und Knochenstörungen können ihre Ursache in Cadmium haben.
  • Immunschwäche, Blutarmut und Infektanfälligkeit stehen ebenfalls im Verdacht.
  • Lungen- und Nierenschäden, dort vor allem Nierensteine
  • Lernschwäche und Hyperaktivität bei Kindern
  • Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Haarausfall, trockene schuppige Haut und erhöhtes Krebsrisiko

Quecksilber

Schleichende Vergiftungen durch Quecksilber sind durch die großen Mengen dieses gefährlichen Umweltgiftes in Luft, Erde und Grundwasser erklärbar. Quecksilberverbindungen sind bereits in winzigen Konzentrationen gesundheitsschädlich.
Das Unglück von Minimata (Japan), wo quecksilberhaltige Industrieabfälle ins Meer geleitet wurden, führte zu schweren neurologischen Schäden bei der Bevölkerung und zur vermehrten Geburt geistig behinderter Kinder.
Aber auch ohne eine solche Katastrophe belasten Industrieabfälle, Pestizide, Fungizide und Emissionen aus Industrie und Mülldeponien täglich und schleichend unsere Böden und Gewässer. Biologische Reaktionen verwandeln Quecksilber in die fettlösliche Form Methylquecksilber. Dieses gelangt über die Nahrungskette in unseren Körper. Dort greift es vor allem die Nerven an.
Große Fische, Austern und Muscheln aus verseuchten Gewässern, Getreide, Kartoffeln und Pilze geben Methylquecksilber an den Menschen weiter. Fluorhaltige Zahnpasta löst aus Amalgamfüllungen das Quecksilber heraus. Selbst, wenn man den Schaum der Zahnpasta ausspuckt, können Quecksilberdämpfe durch die Nasenschleimhaut direkt zum Gehirn transportiert werden. Deshalb hat Schweden als erstes europäisches Land Amalgam-Füllungen verboten. Eine wichtige juristische Grundlage zur Beurteilung von den gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam-Plomben ist das Kieler Amalgam-Gutachten von 1997.

  • Quecksilber stört den Stoffwechsel von Eisen, Kupfer, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6 und E. Zinkmangelsymptome sind deshalb auch auf Quecksilberbelastung zurück zu führen.
  • Gehirn- und Nervenschäden wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Tremor (Zittern), Müdigkeit und Schlaflosigkeit können durch Quecksilberbelastung entstehen.
  • Mit zunehmender Immunschwäche steigt die Infektanfälligkeit.
  • Bei den Sinnesorganen sind Atemschwierigkeiten, Netzhautschädigungen, Hautausschläge und Gehörschwäche eventuell auf Quecksilberverbindungen zurück zu führen.
  • Ein erhöhtes Krebsrisiko ist bei einer Schwermetallbelastung durch Quecksilber wahrscheinlich.

Welches Metall belastet?

Zu den Schwermetallen gehören Quecksilber, Eisen, Blei, Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Zink, Kobalt, Platin, Vanadium, Molybdän, Germanium, Cadmium, Nickel, Palladium, Chrom, Wolfram, Titan, Zirkon, Thallium, Mangan, etc. Nicht alle sind für den Menschen giftig.
Einige Metalle wie Eisen, Zink, Chrom, Mangan, Selen und Kupfer sind in organischen, „guten“ Formen sogar lebensnotwendig, während sie in anorganischer Form hoch toxisch sind. Sind sie als sogenanntes Chelat „durch eine Pflanze“ gegangen, besitzen sie eine gute Bioverfügbarkeit für den Menschen und haben eine heilsame Wirkung. Als anorganisches Metall sind sie völlig wertlos. Deshalb ist der berühmte Eisennagel im Apfel völliger Blödsinn.
Auch Gold- und Silber-Kolloide können in winzig kleinen Nanopartikeln dazu beitragen unsere Gesundheit zu fördern. Es kommt bei manchen Metallen eben auf die Verarbeitung an. Wie immer lohnt es sich, genauer hin zu schauen.

Entgiftungsprogramme

Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihre Schwermetallbelastung genau zusammengesetzt ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Therapeuten. Die Eliminierung von Schwermetallen aus dem Körper ist nicht so einfach. Oft werden sie nur aus dem Kreislauf gezogen, um sich dann in Depots einzulagern. Vor einem Ausleitungsprogramm müssen die Schwermetalle deshalb aus den Depots gelöst werden. Verbleiben sie in den Depots, können sie dann schleichende Vergiftungen verursachen. Die Beschwerden sind dann nicht akut und heftig, sondern immer ein wenig vorhanden und schwer greifbar.

  • Quecksilber (Amalgam Füllungen): Die häufigste und größte Belastung
  • Palladium (aus Spargold Füllungen, Kronen und Schmuck): selten, aber hartnäckig
  • Quecksilber und Palladium: Schwerwiegende Kombinationsbelastung
  • Weitere Schwermetall-Belastungen: Kupfer, Silber und Zinn (aus Zahnfüllungen)
  • Blei: heute seltener

Ein Speicheltest gibt Klarheit über die Zusammensetzung und das Ausmaß Ihrer Belastung. Ein persönliches Entgiftungsprogramm können Sie mit Ihrem Therapeuten zusammenstellen.

Eigenschaften von Schwermetallen

Anorganische Schwermetalle sind für den Menschen giftig. Darüber wie die betroffenen Körperteile miteinander reagieren, gibt es viele Beobachtungen, Forschungen und Vermutungen.

Da Schwermetalle immer als positive Ionen vorliegen, könnten sie vom Körper mit den ebenfalls positiven Kalziumionen verwechselt werden. Der Körper verwendet Calcium-Ionen, um bei Entzündungen die Herde „einzumauern“ und damit vom gesunden Gewebe zu isolieren. Diese Verwechslung könnte schwerwiegende Folgen haben: Dr. Clark vermutet, dass die Schwermetalle auf diesem Weg ins Gehirn gelangen. Dort sind sie hauptverantwortlich für chronisch degenerative Nervenkrankheiten. Alzheimer, Multiple Sklerose (MS), Nierenerkrankungen und Epilepsie sind ihrer Meinung nach auf Schwermetalle im Körper zurück zu führen.

Auch Dr. Klinghardt vermutet eine Verstellungsstrategie des Schwermetalls Quecksilber in das wichtige Kalzium. Wenn der Körper glaubt, es mit Calcium zu tun zu haben, es in Wirklichkeit aber Quecksilber ist, hat das schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit.
Er empfiehlt eine Ausleitung von Schwermetallen (außer Quecksilber und Thallium) mit Alpha Liponsäure / Glutation. Von Quecksilber und Thallium sollte der Körper zuletzt entgiftet werden: Zur Ausleitung werden die körpereigenen Dipeptide Lysin Glutamin und Lysin Asparagin, sowie Interleukin2 (im Körper produziert) benötigt. Eine Zufuhr von Dipeptiden kann also nach Ausleitung aller anderen toxischen Metalle, auch Quecksilber und Thallium entfernen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Parasiten
– Ausleitung Kur

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Der Feind in Dir

Parasiten – oder auch Schmarotzer – gibt es für praktisch jede Lebensform. Parasiten, die vom menschlichen Körper schmarotzen, lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: In Würmer und die mikroskopisch kleinen Einzeller Protozoen.
Fadenwürmer, Bandwürmer, Madenwürmer, Rundwürmer, Spulwürmer, Peitschenwürmer gehören zu den verbreitetsten Wurmparasiten, die sich im menschlichen Körper einnisten können. Auch Giardien und Amöben gehören zur Palette. Es gibt Parasiten, die sich über die Blutbahn oder das Lymphsystem im Körper verbreiten und von dort auch bis Gehirn gelangen können oder in Organe wie Lunge oder Herz etc. befallen können.

Jeder kann betroffen sein

Wer denkt, dass von Parasiten nur Menschen in der Dritten Welt betroffen sind, liegt falsch. Auch in Europa ist die Mehrheit der Menschen von mindestens einem Parasiten befallen, der von Nahrung und Zellen lebt. Sie können so gut wie jedes Gewebe betreffen. Von Parasiten und ihren toxischen Stoffwechsel-Abfallprodukte kann ein oft unterschätztes Gesundheitsrisiko ausgehen.

Wie gelangen Parasiten in den Körper?

Wurmeier oder Protozoen können mit der Nahrung aufgenommen werden, eingeatmet, über die Schleimhäute aufgenommen oder auch über die Haut absorbiert werden, zum Beispiel durch Barfußlaufen auf verseuchtem Boden.
Verunreinigtes Wasser, Fäkalien, die beispielsweise beim Düngen in den Boden und Nutzpflanzen gelangen oder nicht durchgebratenes Fleisch sind typische Ansteckungsherde. Insekten wie beispielsweise Stechmücken können als Wirtstiere Parasiten übertragen und Haustiere sie an den Menschen herantragen.

Immunabwehr schützt

Ob sich die Parasiten jedoch im Körper festsetzen, hängt stark mit einem gut funktionierenden Immunsystem zusammen. Organismen, die gut versorgt sind mit ausreichend Vitalstoffen werden weitaus weniger betroffen sein. Wichtig ist daher, die Vitalfunktionen stets durch ausgewogene Ernährung und zu unterstützen.
Das ist umso wichtiger, wenn der Organismus geschwächt ist von Medikamenteneinnahme wie die Pille oder Antibiotika, Strahlentherapie oder Quecksilberbelastung, die aus Zahnfüllungen herrühren kann.

Parasitäre Risiken

Medizinische Test existieren nur für etwa 50 von rund 1.000 existierenden Arten von Schmarotzern. Meistens werden Stuhlanalysen eingesetzt, die jedoch nicht greifen, wenn es sich um Parasiten in anderen Organen handelt wie Herz und Lunge oder sie verkapselt sind, selbst wenn es sich um die Darmwände handelt.
Manche Parasiten besitzen Stoffe, die das Immunsystem unterdrücken, so dass sich die Parasiten ungestört entwickeln und vermehren können. Eine geschwächte Immunabwehr wiederum bietet ein Einfalltor für weiteren Befall oder Infektionskrankheiuten.
Für folgende Erkrankungen sind schon Parasiten als Auslöser vermutet worden.

  • Allergien
  • Heißhunger auf Süßes
  • Reizdarm
  • Durchfall (Diarrhöe)
  • Verstopfung
  • Blähungen und Unterleibkrämpfe
  • Fatigue-Syndrom (permanente Erschöpfung)
  • Schlafprobleme
  • Afterjucken
  • Verwirrtheit
  • Bettnässen
  • Nabelschmerzen
  • Zähneknirschen
  • Prostatitis (Entzündung der Vorsteherdrüse beim Mann)
  • Anämie (Blutarmut)
  • Gelenkschmerzen
  • Granulomas, tumorähnliche Geschwüre, die Parasiten einkapseln
  • Ständige Hautprobleme

Das kann helfen bei Parasiten

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind ein wirksames Basisinstrument, um für eine gute Ausscheidung von Parasiten zu sorgen, die über die Nahrung aufgenommen werden. Die Pflanzenfasern quellen im Darm auf und schrubben die Darmwände von innen. Sie binden Giftstoffe, auch solche, sie beispielsweise aus Abfallprodukten von Parasiten kommen, und sorgen für eine natürliche Entsorgung – und obendrein eine gute Verdauung.
Wenn zu wenig Ballaststoffe über frische Gemüse etc. aufgenommen werden, kann man leicht mit natürlichen Stoffen wie beispielsweise Flohsamen unterstützen.

Enzyme

Bei der Nahrungsaufnahme fungiert die Salzsäure im Magen bereits als erste Sperre für Parasiten und Keime. Eine funktionierende Verdauung ist stets ein guter Schutz.
Enzyme sind für die Zerlegung der Nahrung in ihre Bausteine zuständig, die dann über die Schleimhaut ins Blut aufgenommen werden. Wenn ein Enzymmangel entsteht, beispielsweise durch Enzymzerfall beim Kochen, Konservierung oder durch einen Parasitenbefall, können gut verwertbare Enzyme aus Pflanzen zusätzlich die Aufnahme von wichtigen Vitalnährstoffen unterstützen.
L-Glutamin und N-Acetyl-Glucosamin können helfen, die Darmschleimhaut zu erneuern und so die Abwehrfunktion zu stärken.

Darmflora

Eine gesunde Darmflora ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung für Parasitenentgiftung und vorbeugenden Schutz. Die Darmflora ist auf die vielen hilfreichen Bakterien angewiesen, die im gesunden Darm natürlich angesiedelt sind.
Nach Darmreinigungsprogrammen oder falls die Darmflora geschädigt ist, sollte zumindestens auf eine ausreichende Versorgung mit Lactobacillus acidophilus, Bifidobakterien bifidum und infantis geachtet werden, die auch als Fertigpräparate im Handel angeboten werden.

Reinigungsheilkräuter

Die Natur hält eine große Palette an antiparasitäten Heilpflanzen bereit, die seit Jahrtausenden angewendet werden. Tiere kennen die wirksamen Pflanzen intuitiv und holen sich ihre Medizin bei einem Parasitenbefall direkt aus der Natur.

Schwarzwalnuss-Extrakt ist einer der Hauptinhaltsstoffe für viele Fertigpräparate. Aus der grünen Hülle der Nuss wird der Wirkstoff Alkaloid gewonnen, der stark gegen Parasiten und Pilzinfektionen wirkt.

Olivenblätterextrakt wird seit Jahrtausenden zur antibakteriellen, antiviralen, entzündungshemmenden und immunsteigernden Stärkung der Gesundheit eingesetzt. Unter anderem enthalten die Blätter des Olivenbaums auch einen Wirkstoff, der sich gegen Parasiten durchsetzen kann.

Kürbiskerne mit ihrem Wirkstoff Piperazin können sich positiv bei Befall durch Spul- und Bandwürmer auswirken.

Papayakerne sind ein natürliches und einfach anzuwendendes Mittel gegen verbreitete Wurmarten, die im Darm angesiedelt sind. Eine Handvoll Papayakerne zerkauen, darin besteht die ganze Therapie, zu der auch Studien existieren. Grapefruitkerne können einen ähnlichen Effekt besitzen.

Knoblauch enthält einen hohen Gehalt an Allacin. Frischer Knoblauch kann daher eine gute Waffe gegen Giardien und sogar Spul- und Bandwürmer. Wichtig ist die frische Verarbeitung, da der Wirkstoff Allacin rasch in schwefelhaltige Verbindungen zerfällt.

Oregano-Öl besitzt eine deutlich höhere Wirkkraft als frischer oder getrockneter Organo. Neben antibiotischen Effekten ist das Öl als antiparasitäres Naturheilmittel tradiert. Auch für Rosmarin und Thymian wird eine ähnliche Wirkung überliefert.

Wermut ist seit dem Altertum für seine gesundheitsstärkende Wirkung bekannt, die nicht zuletzt auch effektiv gegen Darmparasiten einsetzbar ist. Medizin muss bitter schmecken, diese Weisheit ist eng verknüpft mit Wermut, einer der bittersten Heilpflanzen überhaupt. Die Pflanze trägt auch den Beinamen Wurmkraut. Achtung, reines Wermutöl ist giftig. Wermut kann als Tee, Flüssigkeitsextrakt oder Kapseln im Handel erworben werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

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Quecksilber
– Methoden der Ausleitung

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Zeitbombe Zahnfüllung

Seit rund 150 Jahren wird Amalgam oft und gerne für Zahnfüllungen verwendet. Es ist günstig, lässt sich gut erarbeiten und bleibt lange stabil. Amalgam besteht zur Hälfte aus dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink, Palladium und weiteren Schwermetallen.
Aus den Zahnfüllungen wird ständig Quecksilber in Kleinstmengen freigesetzt und vom Organismus aufgenommen und eingelagert.

Bewusstmachung

Bei acht Zahnfüllungen kann die tägliche Menge von Quecksilberaufnahme im Organismus schon mal 15 bis 20 Mikrogramm ausmachen. Aus der Nahrung werden nochmals durchschnittlich bis zu 2 Mikrogramm täglich aufgenommen.

Übertrag im Mutterleib

Quecksilber kann von der Mutter auf den Fötus übertragen werden, da das fettlösliche Schwermetall die Plazentaschranke überwinden kann. Es schädigt die DNA unwiederbringlich.

Lipophiles Gift

Da Quecksilber fettlöslich ist, kann es von den Schleimhäuten im Mund absorbiert werden oder über Dämpfe in der Lunge aufgenommen werden. Ebenso kann es die Zellmembranen überschreiten und sich Gehirn ablagern.
Bei vielen Krankheiten mit ungeklärten Ursachen, insbesondere bei Autoimmun-Erkrankungen und Depressionen, kann es der Fall sein, dass der Auslöser vielleicht in Quecksilberdepots liegt. Das liegt daran, dass Quecksilber sich mit körpereigenen Proteinen verbinden kann. Diese Verbindungen werden vom Immunsystem nicht mehr als körpereigen erkannt und eine ständige Immunabwehrreaktion wird ausgelöst.

Das kann helfen

Amalgam-Zahnfüllungen sollten sukzessive vom Zahnarzt aus dem Mund entfernt werden, um eine chronische Quecksilbervergiftung zu vermeiden. Verglichen mit den Folgekosten bei schwerwiegenden Erkrankungen durch Quecksilber erscheinen die Kosten dafür vergleichsweise gering.

Natürliche Entgiftung

Eiweißreiche Kost wird flankierend zur Entgiftungsmaßnahme empfohlen. Die Aminosäuren der Proteine können Schwermetalle binden, die dann ausgeschieden werden können.
Wasser ist die Basis für alle Entgiftungsprozesse, da es die Nieren entlasten kann und beim Ausspülen der gebundenen Giftstoffe dient.
Mineralstoffe können eine sehr wichtige Funktion bei einer Entgiftung einnehmen. Da der Organismus diese ständig benötigt, können sich Schwermetalle an ihre Stelle setzen. Sind aber alle Mineralien ausreichend vorhanden, können sie die Anlagerung von Schwermetallen erschweren. Der Abtransport der Giftstoffe bei der Zellosmose wird durch Elektrolyte wie Kalium, Natrium, Kalzium und Magnesium zusätzlich erleichtert.
Fettsäuren, sogenannte Lipide, aus denen das zentrale Nervensystem zu 80 Prozent besteht, müssen immer wieder erneuert werden. Da Schwermetalle wie Quecksilber fettlöslich sind, haben sie es leicht, sich im Gehirn einzulagern, wenn nicht genügend Fettsäuren vorhanden sind. Ungesättigte Fettsäuren sind daher eine gute Grundlage vor Vorbeugung gegen Schwermetall-Depots in Nervenzellen, aus denen man sie nur noch schwer herauskriegt.

Heilkräuter

Als Naturheilmittel gilt die Mikroalge Chlorella mit einem extrem hohen Chlorophyllgehalt. Sie besitzt die Fähigkeit, Schwermetalle und toxische Stoffe zu binden wie Quecksilber und Palladium aus Amalgam-Füllungen, sowie Cadmium, Nickel, Blei und Platin.
Auf den Ausleitungsvorgang können Algen, Bärlauch, Knoblauch und Koriander positiven Einfluss nehmen. Knoblauch – und drei Mal stärker der Bärlauch – sind wirksam in Bezug auf Schwermetalle durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen, die beispielsweise Quecksilber binden.

Koriander versus Quecksilber

Schwermetall-Einlagerungen in Nervenzellen sollen mit einem Auszug von grünem Koriander, auch chinesische Petersilie, mobilisiert und für die Ausleitung vorbereitet werden. Aromatische Wirkstoffe des Heilkrauts Koriander sind in der Lage, Quecksilber im Zellinneren aus den Mitrochondrien der Zellen und sogar der DNA über ihre sogenannte Ligandenfunktion zu mobilisieren.
Der Korianderextrakt löst mehr Schwermetalle, als er bindet. Es sollte also dazu ein Chlorella-Algen-Präparat eingenommen werden, das die gelösten Schwermetalle bindet und zur Ausscheidung bringt.
Die einschlägige Literatur verweist darauf, dass die Übertragungsrichtung aus den Nervenzellen heraus dabei nur funktioniert, wenn zuvor das Bindegewebe schwermetallfrei sei. Ansonsten könnten Einlagerungen von Giften in umgekehrter Richtung aus dem Bindegewebe ins Nervensystem stattfinden. Auch wird auf die ungünstige Wechselwirkung von Vitamin C und Korianderextrakt hingewiesen. Es scheint, als ob Vitamin C oder starke Antioxidantien das Mobilisierungspotenzial von Korianderextrakt aufheben können.

DMPS

DMPS ist die Kurzform von Dimercaptopropansulfonsäure, einem Antidot bei Vergiftungen, das für die Chelat-Therapie angewendet wird. Der Wirkstoff bildet mit den Schwermetallen stabile Chelat-Komplexe, die ausgeschieden werden und so ein Einlagern der toxischen Stoffe verhindert. DMPS wird nur angewendet bei schwerwiegenden Vergiftungen mit Blei, Arsen, Quecksilber, Gold, Bismut, Antimon und Chrom. Es wirkt schnell, belastet jedoch die Nieren als Ausscheideorgan stark.
DMPS ist wasserlöslich und kann daher auch intravenös gespritzt werden. Es kann eingesetzt werden, um zu testen, ob Schwermetallbelastung eines Patienten vorliegen, zum Beispiel aus Zahnfüllungen oder Implantaten. Dazu wird DMPS gespritzt und der Urin vor und nach der Medikamentengabe untersucht. Diese Untersuchungsmethode ist jedoch risikobehaftet, denn es ist möglich, dass eine Umverteilung von vorher in Depots abgelagerten Schwermetallen durch die Mobilisierung in Gang gesetzt wird.
Nicht sinnvoll ist DMPS bei Vergiftungen mit Eisen, Selen, Thallium oder Cadmium

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Übersicht

Amalgam
– Auswirkungen auf die Gesundheit

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Zeitbombe Zahnfüllung

Seit rund 150 Jahren wird Amalgam oft und gerne für Zahnfüllungen verwendet. Es ist günstig, lässt sich gut erarbeiten und bleibt lange stabil. Amalgam besteht zur Hälfte aus dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink, Palladium und weiteren Schwermetallen.
Aus den Amalgam-Zahnfüllungen wird ständig Quecksilber in Kleinstmengen freigesetzt und vom Organismus aufgenommen und eingelagert.

Bewusstmachung

Bei acht Zahnfüllungen kann die tägliche Menge von Quecksilberaufnahme im Organismus schon mal 15 bis 20 Mikrogramm ausmachen. Aus der Nahrung werden nochmals durchschnittlich bis zu 2 Mikrogramm täglich aufgenommen.

Lipophiles Gift

Da Quecksilber fettlöslich ist, kann es von den Schleimhäuten im Mund absorbiert werden. Ebenso kann es die Zellmembranen überschreiten und sich Gehirn ablagern.
Bei vielen Krankheiten mit ungeklärten Ursachen, insbesondere bei Autoimmun-Erkrankungen und Depressionen, kann es der Fall sein, dass der Auslöser vielleicht in Quecksilberdepots liegt. Das liegt daran, dass Quecksilber sich mit körpereigenen Proteinen verbinden kann. Diese Verbindungen werden vom Immunsystem nicht mehr als körpereigen erkannt und eine ständige Immunabwehrreaktion wird ausgelöst.

Das kann helfen

Amalgam-Zahnfüllungen sollten sukzessive vom Zahnarzt aus dem Mund entfernt werden, um eine chronische Quecksilbervergiftung zu vermeiden. Verglichen mit den Folgekosten bei schwerwiegenden Erkrankungen durch Quecksilber erscheinen die Kosten dafür vergleichsweise gering.

Natürliche Entgiftung

Eiweißreiche Kost wird flankierend zur Entgiftungsmaßnahme empfohlen. Die Aminosäuren der Proteine können Schwermetalle binden, die dann ausgeschieden werden können.
Wasser ist die Basis für Entgiftungsprozesse, da es die Nieren entlasten kann und beim Ausspülen der gebundenen Giftstoffe dient.

Mineralstoffe können eine sehr wichtige Funktion bei einer Entgiftung einnehmen. Da der Organismus diese ständig benötigt, können sich Schwermetalle an ihre Stelle setzen. Sind aber alle Mineralien ausreichend vorhanden, können sie die Anlagerung von Schwermetallen erschweren. Der Abtransport der Giftstoffe bei der Zellosmose wird durch Elektrolyte wie Kalium, Natrium, Kalzium und Magnesium zusätzlich erleichtert.

Fettsäuren, sogenannte Lipide, aus denen das zentrale Nervensystem zu 80 Prozent besteht, müssen immer wieder erneuert werden. Da Schwermetalle wie Quecksilber fettlöslich sind, haben sie es leicht, sich im Gehirn einzulagern, wenn nicht genügend Fettsäuren vorhanden sind. Ungesättigte Fettsäuren sind daher eine gute Grundlage vor Vorbeugung gegen Schwermetall-Depots in Nervenzellen, aus denen man sie nur noch schwer herauskriegt.

Heilkräuter

Als Naturheilmittel gilt die Mikroalge Chlorella mit einem extrem hohen Chlorophyllgehalt. Sie besitzt die Fähigkeit, Schwermetalle und toxische Stoffe zu binden wie Quecksilber und Palladium aus Amalgam-Füllungen, sowie Cadmium, Nickel, Blei und Platin.

Auf den Ausleitungsvorgang können Algen, Bärlauch, Knoblauch und Koriander positiven Einfluss nehmen. Knoblauch – und drei Mal stärker der Bärlauch – sind wirksam in Bezug auf Schwermetalle durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen, die beispielsweise Quecksilber binden.

DMPS

DMPS ist die Kurzform von Dimercaptopropansulfonsäure, einem Antidot bei Vergiftungen, das für die Chelat-Therapie angewendet wird. Der Wirkstoff bildet mit den Schwermetallen stabile Chelat-Komplexe, die ausgeschieden werden und so ein Einlagern der toxischen Stoffe verhindert. DMPS wird nur angewendet bei schwerwiegenden Vergiftungen mit Blei, Arsen, Quecksilber, Gold, Bismut, Antimon und Chrom. Es wirkt schnell, belastet jedoch die Nieren als Ausscheideorgan stark.

DMPS ist wasserlöslich und kann daher auch intravenös gespritzt werden. Es kann eingesetzt werden, um zu testen, ob Schwermetallbelastung eines Patienten vorliegen, zum Beispiel aus Zahnfüllungen oder Implantaten. Dazu wird DMPS gespritzt und der Urin vor und nach der Medikamentengabe untersucht. Diese Untersuchungsmethode ist jedoch risikobehaftet, denn es ist möglich, dass eine Umverteilung von vorher in Depots abgelagerten Schwermetallen durch die Mobilisierung in Gang gesetzt wird.

Nicht sinnvoll ist DMPS bei Vergiftungen mit Eisen, Selen, Thallium oder Cadmium.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

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