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Basenkur

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basenkur
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Bezugsquelle: Basenbad | Basen Kur-Konzentrat AlkaQuell

Basische Ernährung

In der Alternativmedizin gibt es zahlreiche Anhänger der Theorie, dass der Körper durch zivilisatorisch falsche Ernährung übersäuert werde, wodurch der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerate. Eine chronische Übersäuerung (Azidose) könne auf längere Sicht gesundheitsschädigende Folgen haben. Manche Alternativmediziner bringen grundsätzlich jede Erkrankung mit Übersäuerung in Verbindung, insbesondere Gicht, Arthrose, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Allergien und sogar Krebs. Theorien zur Übersäuerung des Körpers und damit verbunden verschiedene Konzepte zu basischer Ernährung sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts populär. Diverse Diätmodelle wie beispielsweise Trennkost nach Howard Hay und die Waerland-Kost nach Otto Warburg und Maximilian Bircher-Benner gehören ebenso zu den gängigen Konzepten wie Basenkuren durch Nahrungsergänzungsmittel.

Lebensmittelzuordnung in der
basischen Ernährung

Die Empfehlungen zu basischer Ernährung basieren zumeist auf der Faustformel, dass für Nahrungsmittel, die sauer wirken sollen, vier Mal so viele Nahrungsmittel mit basischer Wirkung verzehrt werden sollen.

Einige saure Lebensmittel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Fleisch und Fisch, sowie Wurst und Eier
  • Zucker
  • Mehl ohne Getreideschalen, Weißmehlprodukte
  • Quark, Käse
  • Kaffee, schwarzer Tee
  • Cola, Limonade und zuckerhaltige Softdrinks

Einige basische Lebensmittel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Obst
  • Kartoffeln
  • Salat
  • Spinat
  • Trockenfrüchte
  • Zwiebeln

Basenkuren

Basenkuren sollen einen nahrungsbedingten Säureüberschuss ausgleichen. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Als äußerliche Anwendung über die Haut oder oral als Nahrungsergänzung.

Basenbäder
Sicherlich die schönste und entspannteste Art zu Entsäuern. Basische Badezusätze, die meist als Konzentrat vorliegen, helfen dem größten Organ des Menschen – der Haut – sanft zu entsäuern und zu entgiften. Nach einer Basenkur sollte Ihre Haut den natürlichen pH-Wert von 8,5 erreichen. Dies ist der Wert, mit dem man als Kind auf die Welt kommt.

Basenwasser / Aktivwasser
Trinken ist bei Basenkuren sehr wichtig. Zur Herstellung einer basischen Trinklösung empfiehlt sich Konzentrat, das regelmäßig eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit zu sich genommen wird. Ein pH-Wert von ca. 10,5 in der Trinklösung ist für den Körper sehr gut verträglich

Basenpulver
Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel sind unter der Bezeichnung Basenpulver oder Säure-Basen-Pulver im Handel erhältlich. Sie  Meist handelt es sich um Mischungen von Mineralsalzverbindungen mit Saccharose und / oder Lactose.

Säure-Basen-Haushalt

Säuren entstehen im Stoffwechselprozess in den Zellen beim Abbau von Kohlenhydraten (Stärke, Zucker), bei der Fettverbrennung und im Eiweißstoffwechsel. Der Körper hält sein Säure-Basen-Gleichgewicht für gewöhnlich selbstständig. Überschüssige Säuren werden über die Niere im Urin ausgeschieden, über den Stuhl, über Schweiß und beim Ausatmen im Kohlendioxid. Dauerhafte Azidosen sind nur bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Mellitus oder Funktionsstörungen der Nieren bekannt. Wenn sich permanent zu hohe Mengen an Säuren im Blut befinden, wird nach einiger Zeit Kalzium im Knochen abgebaut, was zu Osteoporose führen kann. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der unterschiedlich hoch ist in verschiedenen Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphen, Speichel oder Urin.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Spirulina Mikroalge

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spirulina
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Fitmacher für das Immunsystem

Spirulina (Arthospira platensis) ist eine Mikroalge aus der Gattung der Cyanobakterien, die früher als Blaualge bezeichnet wurde. Spirula ist sehr anpassungsfähig und vermag ihre Gestalt je nach ph-Wert des Wasser und seinem Nährstoffgehalt zu ändern.

Urform

Cyanobakterien sind in Fossilien von vor 3,5 Milliarden Jahren nachweisbar. Sie gehören zu den ersten Lebensformen der Erde. Von Ihnen stammt vermutlich die Entwicklung des Chlorophylls für die Photosynthese der Pflanzen, den diese noch heute anwenden, um Energie für die Bildung organischer Substanz aufzubauen und Sauerstoff zu produzieren.

Aquakulturen

Spirulina kommt natürlich in alkalischen Salzseen mit einem ph-Wert zwischen 9 und 11 vor, vor allem in Ost- und Zentralafrika. In Aquakulturen wird die Mikroalge bei Temperaturen um die 35 Grad Celsius angebaut, um als Nahrungsergänzungsmittel und in der Lebensmittelindustrie als nährstoffreiche Zutat verwendet zu werden, beispielsweise in Fruchtriegeln, Nudeln oder Getränkepulver.

Umweltschonende Ernährungsquelle

Ernährungswissenschaftlich sind die Mikroalgen einerseits wegen ihrer energiereichen Inhaltsstoffe interessant und zum anderen weil sie kein Süßwasser benötigen, in der globalen Flächennutzung wenig Raum einnehmen, keinen chemisch synthetischen Stickstoffdünger oder organische Düngemittel benötigen und keinerlei klimaschädlichen Emissionen verursachen. Im Gegenteil, sie binden CO2.

Inhaltsstoffe

Spirulina enthält alle essentiellen Aminosäuren, Betacarotin als Vorstufe von Vitamin A sowie die Vitamine B und E. Darüberhinaus sind enthalten Kalium, Eisen, Selen und Magnesium. Die Zusammensetzung von getrockneter Spirulina sind normalerweise rund 60 Prozent Proteine, etwa 20 Prozent Kohlenhydrate, 4 Prozent Fette und etwa 5,5 Prozent Mineralstoffe.

20 Prozent der Vitamine liegen in einer bioaktiven und verfügbaren Form vor.

Wirkung

Die Alternativmedizin sagt der Blaualge positive Effekte gegen Viren, Allergien und Krebs nach. Möglicherweise kann Spirulina die Immunabwehr stärken und Leistungsfähigkeit, Verdauung, Schlafqualität und Blutdruck günstig beeinflussen. Aufgrund antioxidativer Inhaltsstoffe gilt die Mikroalge auch als Anti-Aging-Food.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Chlorella (Mikroalge)

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chlorella
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Superfood zur Entgiftung

Die Mikroalgen Chlorella (Chlorella pyrenoidosa und Chlorella vulgaris) gehören zu den Süßwasseralgen und sind weit verbreitet. Unter Botanikern ist der Name Chlorella sehr bekannt, weil Melvin Calvin an dieser Pflanze die Photosynthese erforschte und dafür 1961 den Nobelpreis erhielt. Da die Süßwasseralge in der Lebensmittelindustrie und als Heilpflanze in der Alternativmedizin verwendet wird, wird sie auch gezielt gezüchtet. 1999 eröffnete die erste Anlage in Deutschland in Klötze/Altmark mit einem 500 Kilometer langen Glasröhrensystem zur Zucht der Mikroalgen. Die hochentwickelten Lebewesen sind winzig kleine Einzeller und gleichzeitig Überlebenskünstler, die sich im Laufe der Millionen von Jahren immer an die Lebensverhältnisse angepasst haben. Da es sich um eine Süßwasseralge handelt, gilt Chlorella als weitestgehend jodfrei. Insbesondere aus der Zucht ist ein sehr reiner Rohstoff erhältlich.

Gifte binden und ausscheiden

Chlorella enthält viel Eiweiß, teilweise 60 bis 70 Prozent. Acht essentielle Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis sind Bestandteil der Mikroalge.

Den größten Nutzen entfaltet die Mikroalge jedoch durch ihre entgiftenden Eigenschaften. Der Mensch ist ständig Umweltgiften, Pestiziden, schädlichen Schimmelpilzsporen oder Giften aus Zahnfüllungen ausgesetzt. Metalle und Gifte werden oft auch unsichtbar mit der Nahrung aufgenommen. In vielen Deos befindet sich Aluminium, viele Zahncremes enthalten Fluor und auch das Trinkwasser kann belastet sein. Aluminium, Arsen, Blei, Kadmium oder Quecksilber – Schwermetalle reichern sich im Körper an und können Beschwerden verursachen, die man vielleicht gar nicht mit diesen Giften in Verbindung bringt. Es ist daher gut, mit natürlichen Mitteln etwas für die Entgiftung des Körpers zu tun. Die Chlorella-Alge kann Schwermetalle und andere toxische Stoffe binden und über den Darm schnellstmöglich zur Ausscheidung aus dem menschlichen Organismus bringen.

In Nahrungsergänzungsmitteln wird versucht, die Alge durch eine Vorbehandlung für den Menschen besser verwertbar zu machen durch Zellwandaufbrechung. Als beste Technik gilt der Mikronisierungs-Prozess in einem Kaltverfahren. Hersteller berichten von einer fünfzigfach höheren Fähigkeit zur Entgiftung der drei toxischen Giftgruppen Schwermetalle, chemische Gifte und Mykotoxine, die bei Schimmel- oder Fäulnisprozessen entstehen können.

Die Chlorophyllbombe

Keine Pflanze enthält mehr Chlorophyll als die tiefgrüne Chlorella. Die chemische Struktur von Chlorophyll ist erstaunlicherweise fast identisch mit der des menschlichen Bluts. Chlorophyll kann im menschlichen Körper positive Effekte für das Blut haben, ist mineralstoffhaltig und ein interessanter Vitalstoff für die Gesundheit. Der Zellschutz wird aktiviert und die antioxidative Wirkung kann freie Radikale unschädlich machen. Die Regenerationsfähigkeit der Körperzellen wird unterstützt. Es wirkt in der Leber und hilft, toxische Stoffe zu binden und über den Darm auszuscheiden. Darüber hinaus ist Chlorophyll stark basisch und kann ein Faktor für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sein. (vgl. ua. Egner PA et al., Proc Natl Acad Sci USA 2001, „Chlorophyllin intervention reduces aflaxtoxin-DANN adducts in individuals as high risk for liver cancer.“).

Fettsäuren aus der Mikroalge

Mehr als 30 Fettsäuren sind in den Mikroalgen enthalten. Über 30 Prozent davon sind ungesättigte Fettsäure, ein weiteres Drittel besteht aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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